Das Vorbild Pater Braun lässt grüßen: Pfarrer Gericke in Bernau hat ermittelt und ist nun öffentlich empört, denn in skandalöser Weise verleugnen seiner Meinung nach die Bürgerinitiative zur Abwahl des Bürgermeisters und Die Unabhängigen den armen Bürgermeister! Und bringen diese Verleugnung dann auch noch mit viel Geld und Zeit in die Bernauer Haushalte.
Es geht um die Aussage auf einem Flyer, dass sich Handke auf eigenen Antrag eine Gehaltserhöhung genehmigt hat, deren Höhe eigentlich nur für Städte mit über 40.000 Einwohnern vorgesehen ist. Bernau hat 36.000 Einwohner.
Des Pfarrers Recherche hat nun ergeben, dass gemäß der Einstufungsverordnung von Wahlbeamten in der Fassung vom 2. Februar 2010 „eine Einstufung in die nächsthöhere Besoldungsgruppe (erfolgt), wenn der Wahlbeamte nach Ablauf seiner Amtszeit bei der unmittelbar darauf folgenden Wahl in dasselbe Amt wieder berufen wird." Hubert Handke hätte deshalb Anspruch auf das Geld, weil er zwei Mal von einer Mehrheit der Bernauer Bürger gewählt und entsprechend 2001 und 2009 in sein Amt berufen wurde. Letzteres stimmt - leider.
Der wackere Herr Pfarrer hat allerdings nicht beachtet, dass unser Hubert sein zu hohes Salär laut Amtsblatt der Stadt Bernau schon seit 2006 bezieht. Und damals galt die Einstufungsverordnung in der Fassung vom 2. Februar 2010 noch gar nicht! Die kam mit diesen Festlegungen erst vier Jahre später.

Und der Herr Pfarrer sollte - anstatt unzulängliche,einseitige Recherchen anzustellen und sich vor gewisse Karren spannen zu lassen - seiner Klientel lieber eindringlich die Strafe für Volksverdummung vor Augen führen, die nicht erst im Jenseits eintritt.
Diese Strafe ist übrigens sehr grausam: Irgendwann erkennt der Verursacher, dass er viel dümmer ist als die Leute, die er für dumm verkaufen wollte...
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