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Dienstag, 7. Juli 2026

Warum "DAS" nichts werden kann

 "WIR SCHAFFEN DAS" meinte damals 2015 eine andere unfähige Politikerin. Warum DAS bis heute nicht klappt, wurde mir heute wieder einmal klar.

Ich auf dem Weg zum Arzt in Berlin. Ein paar Stationen mit dem Bus, dann mit der S-Bahn nach Berlin. Vorher, an der Bushaltestelle, in die "Kleine Bibliothek" (wie Lisa, die kleine Nachbarin, immer sagt) - eine umfunktionierte Telefonzelle. Sie haben heute vor allem DDR-Literatur, keine Krimis. Nur ein Mankell sticht heraus: Das Auge des Leoparden. Besser als nichts für die Fahrt, denke ich. Erst bin ich skeptisch, dann fasziniert. Das Buch macht mich so fertig, daß ich im Wartezimmer meinen Namen erst beim dritten Aufruf höre. 

Mankell beschreibt die unbeschreiblichen Zustände in Afrika, nachdem die meisten Völker dort unabhängig wurden. Vor allem unglaubliche Brutalität, Hass, Zerstörungswahn bestimmen das tägliche Leben der Menschen. Mankell benennt klar den Unsinn der sogenannten Entwicklungshilfe. Zitat : "Welches Land bekommt die meiste Entwicklungshilfe aus Europa?" Nein, nicht Tansania. Die Schweiz. Namenlose Nummernkonten. 


Als ich auf dem Rückweg in die S-Bahn einsteige, fällt mir als erstes ein Schwarzer auf, der seine Schuhe auf den Polstern der  gegenüber liegenden Sitze abwischt. Woher soll der junge Mann auch wissen, wieviel das alles kostet, er zahlt bestimmt keine Steuern. Daß er mit dieser Handlung seine Nichtachtung unserer Kultur zum Ausdruck bringen will, möchte ich ihm nicht unterstellen, denn schließlich gibt es auch weisse Dreckschweine. 

Trotzdem ist es immer wieder schön, wenn ein Klischee bestätigt wird und man das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen jeden  Tag neu aushandeln darf, oder? 

Niemand braucht eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung für Offensichtliches

und Dauerhaftes ...

Sonntag, 5. Juli 2026

Zwischen Lärm und Nachdenken – Warum Kultur gerade jetzt gebraucht wird

Es gibt Tage, an denen die politische Nachrichtenlage den Eindruck vermittelt, unsere Gesellschaft bestehe nur noch aus Gegensätzen. Demonstrationen, Parteitage, Schlagzeilen und gegenseitige Vorwürfe, Hass und Hetze bestimmen die öffentliche Wahrnehmung. Wer aufmerksam die Ereignisse dieses Wochenendes verfolgt, erkennt schnell, wie tief die politischen Gräben inzwischen geworden sind und wie dünn die Decke der Zivilisation doch ist. 

Doch gerade in solchen Momenten stellt sich eine andere Frage: Wo bleibt der Raum für das Nachdenken?

Seit Jahrhunderten ist die Kultur dieser Ort. Literatur, Musik, Theater und bildende Kunst haben nie nur unterhalten. Sie haben den Menschen geholfen, ihre Zeit zu verstehen. Goethe schrieb nicht für den Tag, Beethoven komponierte nicht für die nächste Schlagzeile, und Thomas Mann wusste, dass Demokratie ohne Bildung und Kultur ihre geistige Grundlage verliert.

Heute scheint diese Einsicht gelegentlich in Vergessenheit zu geraten. Die öffentliche Debatte wird immer schneller. Algorithmen belohnen Zuspitzung, Empörung verbreitet sich rascher als Differenzierung. Wer laut spricht, wird gehört; wer sorgfältig argumentiert, geht leicht unter.

Gerade deshalb kommt den kulturellen Institutionen eine besondere Verantwortung zu. Museen, Bibliotheken, Theater und Konzerthäuser sind keine luxuriösen Extras einer wohlhabenden Gesellschaft. Sie sind Orte des freien Denkens. Sie erinnern daran, dass jede Generation ihre Antworten auf alte Fragen neu finden muss: Was bedeutet Freiheit? Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie gelingt ein respektvoller Umgang trotz unterschiedlicher Überzeugungen? Und sie sollten schon aus diesem Grunde für Finanzminister und Erbsenzähler jeder Coleur ein absulutes Tabu sein. 

Die aktuellen politischen Auseinandersetzungen zeigen vor allem eines: Demokratie ist niemals selbstverständlich. Sie lebt von der Bereitschaft, den anderen nicht sofort zum Gegner zu erklären, ihm nicht "sofort auf's Maul" zu hauen oder ins Gesicht zu treten. Demokratie lebt ebenso von der Fähigkeit, Ambivalenzen auszuhalten. Genau diese Fähigkeit vermittelt Kultur. Auch fünfzigtausend kulturlose Idioten am Wochenende in Erfurt können irren. Oder auch 600 Delegierte, eingepfercht in einer Thüringer Halle.  

Ein gutes Buch zwingt uns nicht zu einer Meinung. Es eröffnet eine Perspektive. Ein gutes Theaterstück präsentiert keine fertigen Lösungen. Es stellt Fragen. Ein Konzert schafft Gemeinschaft, ohne nach Herkunft, Parteibuch oder Weltanschauung zu fragen. Vielleicht liegt darin ihre größte politische Kraft. Kultur hat nämlich vordergründig keinen Erziehungsauftrag, hätte sie den, hieße sie Agitprop. Dazu fallen  mir schreckliche Beispiele ein. 

Wobei : Noch vor kurzer Zeit vertrat ich die Ansicht, dass man mit Klassikern in Theater und Oper nichts falsch machen kann. Eine Oper von Mozart oder klassisches Ballett würden sich nicht verhunzen lassen, meinte ich. Inzwischen musste ich mich auch hier korrigieren: Idiotische Aufführungen im Sinne einer völlig geschichtslosen und daher einseitigen politischen Korrektheit von Tschaikovskys "Nussknacker " oder Mozarts “Entführung aus dem Serail“ belehrten mich eines schlechteren. 

Wer sich einmal näher mit dem Werk Michael Bulgakows beschäftigt hat, findet heute und hier einen unsäglichen Trend aus stalinistischen Zeiten wieder. Iwan Besdomny - auf deutsch Hans Hauslos, ein Mensch, der jede Geschichte verneint, ohne jede Vergangenheit im Sinne von Traditionen oder Überlieferungen aufwächst und letztlich jede Kunst aus der Zeit "vorher" verneint und lediglich die stalinistischen Maxime gelten lässt, ist auferstanden. Er plappert Unsinn im Sinne einer bestimmten Doktrin, damals waren das u.a.  "die historische Mission der Arbeiterklasse", heute wären das zum Beispiel die unsägliche Sprachverhunzung namens Gendern, das Märchen vom Klimawandel allüberall oder die Parole "Ganz Erfurt hasst die AfD". Niemand macht sich noch die Mühe, zu Ursachen vorzudringen, historische Prozesse zu analysieren und daraus Lösungen vorzuschlagen und voranzubringen.  Jede Äußerung, jede Kunst wird so einseitig, wird falsch, jede Kultur ist so nur noch Fälschung. Und schlimmer: "Those that fail to learn from history are doomed to repeat it."* wie Winston Churchill allen geschichts- und damit kulturlosen Gesellen ins Stammbuch schrieb.

Banksys Parlament
Wer Kultur fördert, investiert deshalb nicht allein in Kunst. Er investiert in die geistige Widerstandskraft einer Gesellschaft. Diese Erkenntnis ist keineswegs neu. Nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts gehörte der Wiederaufbau von Bibliotheken, Opernhäusern und Universitäten bewusst zum demokratischen Neuanfang Europas. Man wusste damals: Demokratie braucht mehr als Gesetze. Sie braucht gebildete, kritische und verantwortungsbewusste Bürger. Vielleicht sollten wir uns daran wieder stärker erinnern, denn die eigentliche Alternative zur Polarisierung ist nicht Gleichgültigkeit, sondern Bildung. Und Bildung beginnt dort, wo Menschen bereit sind zuzuhören, nachzudenken und andere Sichtweisen kennenzulernen oder sogar zu akzeptieren. 

In einer Zeit, in der vieles lauter wird, bleibt Kultur die leise Stimme der Vernunft. Sie wird nicht jede politische Auseinandersetzung lösen. Aber sie kann verhindern, dass wir verlernen, miteinander zu reden. Das allein wäre heute schon ein großer Gewinn.

Es gehört zu den Eigentümlichkeiten unserer Zeit, dass wir über nahezu alles informiert sind und doch immer weniger Gelegenheit haben, das Geschehen zu verstehen. Nachrichten erreichen uns im Sekundentakt, Meinungen entstehen in Minuten, Urteile werden oft gefällt, bevor Fragen überhaupt gestellt worden sind.

Dabei hat Demokratie niemals vom Lärm gelebt. Sie lebt von der Fähigkeit zum Gespräch. Schon Hannah Arendt erinnerte daran, dass Politik dort beginnt, wo Menschen miteinander sprechen und die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wo nur noch Gewissheiten existieren, endet der Dialog – und mit ihm ein wesentlicher Teil demokratischer Kultur.

Die Zukunft entscheidet sich nicht nur in Parlamenten oder auf der Straße, zwischen Wasserwerfern und Gummiknüppeln.  Sie entscheidet sich ebenso in Klassenzimmern, Bibliotheken, Opernhäusern, Konzertsälen und überall dort, wo Menschen bereit sind, einander zuzuhören und gemeinsam nach Wahrheit zu suchen. Vielleicht beginnt genau dort die Hoffnung, die unsere Zeit so dringend braucht. 

Damit wir eine Zukunft haben ...

 

* "Jene, die es versäumen, von der Geschichte zu lernen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen." 


Samstag, 4. Juli 2026

Klimakatastrophe

 


Leute, die Klimakatastrophe ist real! Ich habe tatsächlich schon zwei Nächte ohne Socken geschlafen! Das ist doch katastrophal. Letzte Nacht waren es schon 12 °C. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, werden wir die vielen Hitzetoten nicht mehr bestatten können.  Weil der Boden gefroren ist . . 


Freitag, 3. Juli 2026

Der Kanzler von der traurigen Gestalt

Don Quijote oder Friedrich Merz.  Der Eine liebenswert vertrottelt, im Gestern gefangen, kämpft seit 1605 gegen Windmühlen, weltberühmt, Weltliteratur. 

Der Andere ein Furz der Weltgeschichte, der  Lügner per se, dem man inzwischen nicht einmal mehr die Uhrzeit glaubt, das einzig Positive an seiner Erscheinung war die Zeit vom September 2002 - als das Murksel ihn abservierte - bis zur desaströsen Sitzung des abgewählten Bundestages im Frühjahr 2025, in der er die Schuldenbremse abservierte. 

Gestern trat er wieder einmal vor die Presse, um Großes zu verkünden und sabbelte doch wieder nur Lügen von Steuerentlastungen  und wie es doch jetzt mit 600 Euro weniger Steuern im Jahr vorangehen würde. Ehrlich gesagt und um nur eine seiner welterschütternden Maßnahmen herauszugreifen: Was hat es diesen bösen Kobold im Bundeskanzleramt zu interessieren, wie ein Arbeitgeber mit einem Minderleister umgeht, der ständig krank feiert? Dass er uns die versprochenen 600 Mäuse sofort wieder über stets steigende Beiträge, Abgaben und Gebühren doppelt und dreifach aus der Tasche ziehen lässt, wird er uns demnächst wieder als großartige "Reform" verkaufen wollen. Jeder Teppichhändler an der Haustür ist seriöser. 


Nichts über den Zehohzweiwahn und die dran geknüpfte wahnsinnige Besteuerung der Atemluft, nichts über den Wahnwitz der Rüstung und das Milliardengrab Ukraine, die ungebremste illegale Migration oder gar die Milliarden verschlingende, sinnlose Energiewende, dafür einige halbherzige Aussagen zur Abschaffung von Berichtspflichten für Unternehmen- ausser natürlich die Berichte für Pfuschis unterbeschäftigten Haufen in Brüssel. 

Aber bevor ich mich aufrege, glaube ich lieber meiner klugen M., die gestern meinte, er würde das Inkrafttreten dieses ganzen, gestern  verkündeten Lügenpakets sowieso nicht mehr erleben. Jedenfalls nicht als Kandisbunzler ... 

Dienstag, 30. Juni 2026

Hohe, laute Töne

 


"Germany Zero Points". Mal ehrlich, meine Mannschaft war es noch nie. Meine Mannschaft hat  bei der WM 1974 die Bananenrepublik besiegt und war nicht überwiegend afrikanisch geprägt. Diese Mannschaft von 2026 ist raus und mir fällt  dazu nur ein Zitat von Hugo Egon Balder ein, der sinngemäß meinte, sein Tinnitus beträfe die Augen. Er würde überall nur Pfeifen sehen ...

Sonntag, 28. Juni 2026

Kommunisten? Kommunisten!

 "Wir snd die Fenz von Egon Krenz ..."

 Nachdem der Genosse Egon Krenz (katholisch getauft, evangelisch konfirmiert, stalinistisch verseucht) ungefähr 200 Jahre den Vorsitz der sozialistischen Kampfreserve “ der Partei“ innehatte, ergab sich für ihn die Gelegenheit, infolge einer Krebserkrankung des großen Vorsitzenden "der Partei"  das Ruder des Staates zu übernehmen. An seine Stelle im Jugendverband trat der Genosse Eberhard Aurich, ein Berufsjugendlicher wie Egon, wenigstens genauso verkalkt und verbohrt. Das Politbüro "der Partei" mit seiner entsprechenden Abteilung für Agitation und Propaganda lief zur Höchstform auf und reimte:

“ Die Fans von Egon Krenz sind nicht traurig, sie lieben jetzt den Eberhard Aurich." 

Oder so ähnlich. Vielleicht ging es vielen seiner Fans auch nur darum, möglichst problemlos in den nächsten, mächtigen Arsch zu kriechen.

So wie es "der Partei" und dem ihr hörigen Jugendverband nie gelang, sich von den unseligen stalinistischen Maximen der Partei neuen Typus zu lösen, blieb der zelebrierte Personenkult bis in die heutigen Tage bestimmend für das Parteileben der SED und ihrer Clone. Nach wie vor gerät der einfache Genosse in größte Verzückung, wenn ersiees eine Rede  von Gregor Gysi, Neidi Reichenschreck oder Luigi Partisano zum Zwecke des Nachbetens studieren darf. Und so ergibt sich eigentlich die berechtigte Frage, warum man solche Knalltüten wie den Egon im Januar 1990 per Beschluss des Parteigerichts bei Nacht und Nebel aus diesem Haufen entfernt hat. Er war sicherlich nicht schlimmer als alle anderen Karrieristen, Abnicker und geistigen Tiefflieger, die uns in der DDR unter dem Label "Kommunist" beibringen wollten, wie wir zu leben hätten. Der einzige Unterschied: Egon konnte nicht einen Satz freihändig sprechen, wenigstens DAS  haben  seine Nachfolger in den diversen Quatschbuden dieser Bunten Republik gelernt.

Wenn sich Genosse Krenz damals nicht traute, seinem Erich die Gedanken eines Gorbatschow unter Negation des 1. Hauptsatzes jeder Volkswirtschaft nahe zu bringen ( zur Erinnerung: It's the economy, stupid!) tut das der Egon heute mit wachsender Vehemenz und er mutiert dabei sogar zum Schauspieler. 

Nun also der Film „Kommunist“, seit 11. Juni in den deutschen Kinos zu sehen. Um mit noch einem Zitat auf diesen Blödsinn zu reagieren: "Egon, wenn du schweigst, dann wirkst du klüger!" 

Aus der Banksy-Ausstellung in Barcelona

Diese Doku über den einstigen SED-Chef Egon Krenz wirft aus Sicht seines ehemaligen Weggefährten Eberhard Aurich mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Welche möchte ich hier nicht ausführen, die "Ostdeutsche Allgemeine" bringt heute dazu einen Open-Source-Artikel von Eberhard Aurich. Nur soviel dazu: Die beiden (Egon und Eberhard)  haben sich wohl nicht gemocht. 

Auch ich habe mich heute leider dazu hinreißen lassen, einen längeren Kommentar zu dieser Verschwendung von Ressourcen zu formulieren. In meinen fast 74-jährigen  Leben kannte ich einige Kommunisten, sie sind mir nicht in bester Erinnerung geblieben. Politische Diskussionen waren in der Regel vergebliche Liebesmüh', um nicht zu sagen sinnlos, denn sie waren und sind immer im Besitz der alleinigen Wahrheit.

Auch werde ich niemals verstehen, wenn angeblich geistig intakte Menschen sich mit dem Namen Väterchen Stalins auf den Lippen von stalinistischen Schergen dankbar abschlachten lassen. Analogien zu den letzten Tagen des NS-Regimes sind meines Erachtens nicht so weit hergeholt. 

Wenn man diesen Gedanken weiter denkt, ergibt sich unweigerlich die Frage, ob das Ziel der Wende in der DDR nicht ein ganz anderes war: Nämlich die Ablösung einer Kaste von satten, bornierten, vernagelten, boshaften alten Männern. die sich gegenseitig in ihrem Parteighetto masturbierten, von der Spitze des Staates und seiner Organisationen. Der deutschlandweite Generationenkonflikt wurde nicht aufgelöst. Statt der Waldsiedlung gab es nach 1990 dann Bonn und später das abgeschirmte Regierungsviertel in Berlin. Statt frischem Wind 150 Jahre alte Beamtenfürze und uralte Papyrusrollen wie das Bürgerliche Gesetzbuch, statt junger Menschen mit neuen Ideen solche Typen wie Merkel, Gauck, Merz oder Phillip Amthor. Und statt hübscher, junger, intelligenter  und gestandener Frauen alte, fette, strunzdumme Scharteken nicht nur von den Grünen, die ihren männlichen Pendants an Blödheit und Borniertheit noch Konkurenz machen konnten...

 

P.S.: Ich glaube, das Kinogeld werde ich mir wohl sparen.    

 


Montag, 15. Juni 2026

Futter für den Breitmaulfrosch


Marmelade darf in der EU seit neuestem wieder Marmelade heißen. Millionen von Breitmaulfröschen im Dienste von EU und Bunter Regierung haben nur wenige Jahre gelaicht und ihre Kaulquappen ausgebrütet: Der Fruchtaufstrich kann weg, Konfitüre wird nur noch von britannischen Spitzmaulfröschen hergestellt.  Als nächstes erfolgt die Wiedereinführung der Mohrenapotheke, der Berliner Mohrenstrasse und des Negerkusses von Roberto Blanco. Und die Bonzen in Berlin und Brüssel machen wenigstens einmal etwas Sinnvolles ... 



Montag, 8. Juni 2026

Jürgen von der Lippe zum 78.Geburtstag

Ja, ich habe ihn schon life erlebt. Damals,als ich noch Karriere im Westen machen wollte. Nach seiner Zeit als Liedermacher und bei den Gebrüdern Blattschuß im Westen Berlins tourte er durch die Weihnachtsfeiern der großen Firmen im Kölner Raum und entschädigte mich reichlich für die strapaziöse Anreise - ich war nach dem dreimal wiederholten Landeanflug auf Köln-Bonn tatsächlich grün im Gesicht  gewesen, erholte mich dann aber schnell während seiner Show:  Jürgen von der Lippe.  

Zum 78. Geburtstag am heutigen 8. Juni verdient Jürgen von der Lippe besondere Anerkennung für ein Lebenswerk, das die deutsche Unterhaltung über Jahrzehnte geprägt hat. 51 Jahre auf der Bühne! Und keine Minute Langeweile verbreitet. 

Hans-Jürgen Hubert Dohrenkamp - so sein bürgerlicher Name - hat wie kaum ein anderer  Sprachkünstler des deutschen Sprachraums  Humor, Sprachwitz und Bildung miteinander verbunden. Als Moderator, Kabarettist, Komiker, Musiker und Autor verstand und versteht er es stets, sein Publikum nicht nur zum Lachen zu bringen, sondern auch zum Nachdenken anzuregen. Seine Kunst lebt von feiner Beobachtungsgabe, pointierter Sprache und einer seltenen Fähigkeit, Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zu erreichen.

Generationen von  Zuschauern verbinden mit ihm unvergessliche Fernsehmomente, intelligente Unterhaltung und einen Humor, der nie auf bloße Effekte angewiesen war. Seine Auftritte zeichneten sich durch Schlagfertigkeit, Wärme und Respekt vor seinem Publikum aus. Dabei blieb er stets unverwechselbar – nicht zuletzt durch seinen besonderen Stil und seine Liebe zur deutschen Sprache. Nicht umsonst kann man ihn wohl als eingeschworenen Feind des Gender - und Geschlechtergagas ansehen, obwohl er sich wahrscheinlich weigern würde, diesen Feind als solchen anzuerkennen. Dazu ist das alles zu lächerlich.

Auch nach vielen Jahrzehnten auf der Bühne steht Jürgen von der Lippe für Kreativität, Neugier und die Freude am Erzählen. Sein Wirken hat die deutsche Unterhaltungslandschaft nachhaltig bereichert und zahlreiche Künstler inspiriert.

Zu seinem 78. Geburtstag gilt ihm großer Dank für die vielen Jahre voller Humor, geistreicher Unterhaltung und kultureller Beiträge.

Herzlichen Glückwunsch zum 78. Geburtstag, Gesundheit, Lebensfreude und weiterhin viele inspirierende Jahre! 🎂🎉🍀


Sonntag, 7. Juni 2026

Oh, Marilyn

Heute erinnern wir uns an eine Frau, deren Name auch ein Jahrhundert nach ihrer Geburt unvergessen ist: Marilyn Monroe, geboren als Norma Jean Baker am 1. März 1926 in Los Angeles. Ihr 100. Geburtstag 

 Los Angeles Times Photographic Collection
bietet Anlass, nicht nur auf den Mythos und die Ikone zu blicken, sondern auch auf den Menschen hinter dem strahlenden Lächeln.

Marilyn Monroe wurde zum Symbol einer ganzen Epoche. Mit ihrer Ausstrahlung, ihrem Charme und ihrem unverwechselbaren Auftreten prägte sie die Filmwelt des 20. Jahrhunderts wie nur wenige andere Künstlerinnen. Filme wie Manche mögen's heiß und Das verflixte 7. Jahr machten sie zu einem internationalen Star und schrieben Filmgeschichte.

Doch Marilyn Monroe war weit mehr als ein Glamourstar. Hinter dem öffentlichen Bild stand eine intelligente, ehrgeizige und sensible Frau, die nach Anerkennung als Schauspielerin suchte und sich gegen die engen Rollenbilder ihrer Zeit behaupten wollte. Sie gründete ihre eigene Produktionsfirma und setzte sich dafür ein, künstlerisch ernst genommen zu werden – ein mutiger Schritt in einer von Männern dominierten Branche.

Ihr Leben war geprägt von außergewöhnlichem Erfolg, aber auch von persönlichen Herausforderungen. Gerade deshalb berührt ihre Geschichte bis heute. Sie erinnert uns daran, dass Ruhm und Bewunderung nicht vor Einsamkeit, Zweifeln oder Verletzlichkeit schützen.

Hundert Jahre nach ihrer Geburt fasziniert Marilyn Monroe noch immer Menschen auf der ganzen Welt. Ihr Bild ist zu einem kulturellen Symbol geworden, doch ihr Vermächtnis reicht tiefer. Es erzählt von Talent, Durchsetzungswillen, Menschlichkeit und dem Wunsch, über Erwartungen hinauszuwachsen.

An ihrem 100. Geburtstag würdigen wir nicht nur eine der berühmtesten Schauspielerinnen aller Zeiten. Wir erinnern uns an eine Frau, die Generationen inspiriert hat und deren Einfluss auf Film, Mode und Popkultur bis heute spürbar ist.

Marilyn Monroe bleibt unvergessen – als Ikone ihrer Zeit und als Mensch, dessen Geschichte auch nach hundert Jahren bewegt und nachdenklich macht. Und obwohl ich die Dialoge in Billy Wilders wirklich genialen Film "Manche mögen´s heiß" inzwischen mitsprechen kann, werde ich mir ihren berühmtesten Film immer wieder ansehen ... 

 

Montag, 1. Juni 2026

Klaus †

 Lieber Klaus, 

Jean Paul soll gesagt haben, 

Klaus w. 
dass Abschied die schmerzhafte Geburt der Erinnerung ist. Das ist natürlich Quatsch! Wenn wir an dich denken, erinnern wir uns eigentlich ausschließlich an schöne und aufregende Erlebnisse mit dir und Lili und den Kindern. An den gemeinsamen Urlaub am Plauer See, an die erste gemeinsame Kanutour auf der Kleinen Mecklenburger Seenplatte, an die Touren auf dem Stora Le in Schweden. Als wir euch damals wegen des hohen Seegangs schon fast abgeschrieben hatten und dann gottseidank doch noch ein Lebenszeichen vom anderen Ufer dieses riesigen schwedischen Sees eintraf. Ihr wart beim Anlegen gekentert, hattet euch aber nichts getan. Welch ein Glück! Und es gab nicht einmal einen Schnupfen. Im September Paddeln in Schweden kann gefährlich sein! Schön war's.

Soviel Glück soltest du später mit deiner schweren Krankheit nicht mehr haben. Trotz allen Daumendrückens erreichte uns der furchtbare Anruf dann doch noch. Deine unsagbaren Leiden haben ein Ende gefunden, du hast uns mit unserem Kummer leider viel zu früh allein gelassen. 

Als ich dich kennengelernt habe, bist du schnell  zu meinem Fels in der Brandung geworden. Du, der geborene immer wortkarge Uckermärker, der dann auch noch nach Mecklenburg heiratete- beides sind Regionen in Deutschland, die in der Regel nicht durch üppige Wortkaskaden im täglichen Miteinander auffallen - brachtest den stets voreilig plappernen Berliner in mir immer zum Nachdenken. Wie oft musst du im Gespräch mit mir wie weiland Wilhelm Tell gedacht haben, dass die Jugend schnell fertig mit dem Wort ist. Ich kann dir heute versichern, dass du mich immer zum Nachdenken gebracht hast. Auch wenn ich vorher nicht vorgedacht hatte. Auch noch mit fast 74. Auch heute noch. 

Du warst mehr als ein Freund. Der Austausch mit dir brachte mich immer vorwärts, ob über Teichbau, Kanutrips, Segeltörns, Motorräder, Kindererziehung, CAD/CAM, Goldfische oder Photovoltaik. Als ich 2018 vom  für mich fast tödlichen Krankenbett auferstanden war, hast du mir nicht nur mit dem Besuch im Cafe Valentin an der Ostseeküste immer wieder neuen Lebensmut gespendet. Nebenbei: Die zwischen uns liegenden 200 km Luftlinie haben wir viel zu selten überbrückt. Das soll uns mit deiner lieben Lili nicht noch einmal passieren! 

Unser letztes Telefongespräch war furchtbar. Lili hat mich im Anschluss dann wieder etwas aufgerichtet. Wie es unsere Frauen eben immer so tun. Leider war alles Hoffen umsonst. 

Der Bestatter hat dann am vergangenen Donnerstag deine Hülle mitgenommen. Du selbst bist bei uns geblieben. 

Beste Grüße und: Wish you were here!

Dein Freund 
Frank 

   

Freitag, 15. Mai 2026

11. Werkschau - Aktfotografie am 05.September und 06. September 2026

 

© fv 2024-2026




Ort: Theater am Park, Berlin-Biesdorf, Beginn: jeweils 13 Uhr, 


 

 

 

 

 

Triggerwarnung

© Theater am Park 2026
 

 „Die Leute haben eine seltsame Einstellung zu Nacktheit, genau wie zu Sex. Nacktheit und Sex sind die natürlichsten Dinge der Welt. Trotzdem tun die Leute oft so, als existierten sie nur auf dem Mars.“ meinte Marylin Monroe, sie wäre am 1. Juni 2026 100 Jahre alt geworden.

Diese Ausstellung enthält künstlerische Aktfotografie mit Darstellungen nackter Körper. Die gezeigten Werke thematisieren Intimität, Körperlichkeit, Sexualität und Verletzlichkeit. Wir zeigen ausdrücklich keine Pornographie. Besuchern wird empfohlen, unsere Ausstellung nur zu betreten, wenn sie sich mit solchen Inhalten wohlfühlen. 






Charly †

 Wohl kaum jemand wird sich noch erinnern, warum Charly eigentlich schon immer Charly genannt wurde. Ihr eigentlicher Vorname war Marita, zwei Großmütter hatten noch "Charlotte" und "Käthe" dazu gegeben. Da damals unter uns Bengels sowieso alle Mädchen "Käthe" hießen, blieb letztlich Charlotte übrig und daraus wurde im Laufe der Zeit einfach "Charly". 

Charly war der Kumpel par excellence, also in höchster Vollendung. Da war überhaupt kein Platz zwischen uns pubertierenden Sportschülern für irgendwelche Sexualität, sie war für mich einfach die große Schwester, die ich nie hatte. So habe ich erst viele Jahre später meinen Dickkopf unbeschwert in andere fremde Hände gegeben. Ansonsten kam niemand ran oder rein. Außer natürlich Charly, die mir immer wieder die Haare schneiden durfte. Mit ihrer Hilfe gelang es nicht nur mir, den penetrant-drangsalierenden  Forderungen unserer Trainer und der Lehrer auf der Kinder-und Jugendsportschule nach ausgiebigem Kahlschlag auf unseren "Beetlesköpfen" ein Schnippchen zu schlagen. Jedenfalls konnte man als Charlys Kunde immer gewiß sein, dass manchmal noch ein paar Haare dran blieben. 


Charly auf 4 im EM - Achter 1972, Bronze

Charly war auch für ungeahnte kulinarische Exzesse aus der Küche unseres Sportklubs verantwortlich. Eines Sonntags -  ich hatte im Klub übernachtet und schummelte mich in das Frühstück der Internatsschüler - bemerkte ich, wie sie ihr Butterbrötchen zunächst mit Schnittkäse belegte und anschließend eine dicke Schicht Marmelade auftrug. Ich war einigermaßen entsetzt, denn das kannte ich von zu Hause nicht. Bei mir herrschte Ordnung auf dem Butterbrot! Charly überredete mich zu einer Kostprobe und seitdem esse ich meinen Käse (auch den Camembert) nur noch mit Marmelade. Und jedesmal ißt Charly mit. 

Legendär war Charly auch als Organisator unserer Klassenfeten und später der wenigen, aber ausgiebigen Klassentreffen. Sie bewahrte dann die "Liste" der Adressen unserer einschlägigen Delinquenten, die Liste, die sich leider immer stärker zu lichten beginnt. 

Nun ist sie auch gegangen. Ich denke, sie wird wohl irgendwo da oben das nächste Klassentreffen vorbereiten ...   


Neue Werbung für den Dienst in der Bundeswehr

 Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt glänzt mit einer Sonderausstellung mit Fotos von Bryan Adams. Neben großformatigen Fotos internationaler Stars wie z.B. Sir Ben Kingsley, Mick Jagger oder Cindy Crawford zeigt ein Teil der Ausstellung neue beeindruckende Werbung für den Dienst in der Bundeswehr. Unter dem Motto "WOUNDED. THE LEGACY OF WAR" widmete sich Bryan Adams den Schicksalen britischer Soldaten, die im Irak oder Afghanistan verwundet wurden. Verstümmelte Gliedmaßen, Prothesen, Brandnarben, Glasaugen  aus den militärischen Einsätzen, in denen angeblich auch  unsere Freiheit verteidigt werden sollte. Die durchweg jungen Männer sind gezeichnet durch die Folgen des Kriegseinsatz, der ihr Leben radikal veränderte. Nicht so radikal wie Pistolius´ Fragebogen, aber jeder fängt ja mal klein an ...

Veranstaltungsort: Großer Saal Hessisches Landesmuseum Darmstadt Friedensplatz 1 64283 Darmstadt, bis 21. Juni 2026



Samstag, 9. Mai 2026

Höchstes Glück




Höchstes Glück ist für mich, den Eseln im Tierpark gemeinsam mit der 5-jährigen Enkeltochter das Lied "Der Kuckuck und der Esel " vorzusingen. Und keiner rannte weg, im Gegenteil ... 


Sonntag, 3. Mai 2026

Nachdenken über Kuckucke

 Zur Zeit erfreuen sie uns wieder mit ihrem eigenartigen Gesang : Die Kuckucke. Sie gleichen in ihrer Lebensweise sehr stark unserem Bundeskanzler. Sie sind Zugvögel, legen ihre Eier ungefragt und ungebeten anderen in die Nester. Die können dann zusehen, wie sie mit dem fremden Zeug fertig werden.

Immerhin haben es die Kuckucke in eine nach ihnen benannte Uhr geschafft. Der BK heißt zwar wie ein Frühlingsmonat, schreibt sich allerdings falsch. Säße er in einer Uhr aus dem Schwarzwald, müsste man die Tür zunageln ... 

Freitag, 1. Mai 2026

Wahlempfehlung ?

Am 10. Mai findet die Stichwahl für den Landratsposten im Landkreis Barnim statt. Zur Auswahl stehen der amtierende völlig farblose, aber eher dubiose* SPD-Bonze und irgendein  Wessi von der AfD.

Nachdem sich nun gestern auch der angeblich einflussreiche Barnimer Unternehmerverband dafür entschieden hat, den SPD-Bonzen zu unterstützen, gab es für uns nur noch eine Möglichkeit! Wir sparen uns die Stichwahl. 

Meine ganz persönliche Begründung: Bei SPD bekomme ich Pickel. Seit nunmehr 35 Jahren richtet diese Verräterpartei das Bundesland jeden Tag neu hin. Meist mit Erfolg. Die wähle ich nicht. Und die AfD im Barnim ist quasi nicht sichtbar.

Spart man sich als Wähler die Stichwahl, besteht aufgrund des komplizierten Brandenburger Wahlrechts die Chance, daß das Quorum nicht erreicht wird und die Wahl letztendlich auf den Kreistag zurück fällt. Damit können sich auch die Kandidaten aus dem ersten Wahlgang noch einmal bewerben und vielleicht wirft ja der liebe Gott kurzfristig Hirn über dem Tagungsort des Landkreisparlaments ab? 

Notfalls wird wieder einmal - wie schon 2010 -  gelost ...



Die KI findet zu Landrat Kurth ( SPD):

"Der Landrat des Landkreises Barnim, Daniel Kurth (SPD), wurde vom Kreistag für das Haushaltsjahr 2024 nicht entlastet. Die Entscheidung erfolgte am 11. März 2026, wobei die Fraktionen CDU, BVB/Freie Wähler und AfD gegen die Entlastung stimmten. [1, 2, 3]

Hintergründe der Nicht-Entlastung:
  • Umstrittene Bauvergabe: Im Fokus steht eine Bauvergabe (möglicherweise im Zusammenhang mit dem BBG-Betriebshof), die als "Vergabe-Skandal" diskutiert wird.
  • Wahlkampf-Kontext: Die Entscheidung fällt in den Endspurt der Landratswahl 2026, was die politische Stimmung im Kreistag verschärft.
  • Rechtliche Einschätzung: Nach Angaben der Kreisverwaltung war die Verweigerung der Entlastung möglicherweise rechtswidrig, da der Jahresabschluss zuvor genehmigt wurde. [1, 2, 3, 4]
Trotz des genehmigten Jahresabschlusses ist die fehlende Entlastung ein deutliches politisches Signal des Kreistages gegen den Amtsinhaber. [1]"

Donnerstag, 30. April 2026

Passt schon !

Post von der Deutschen Bahn, Abteilung "Servicecenter Fahrgastrechte". Ich hatte für den ersatzlos am Karfreitag ausgefallenen ICE den Obulus für drei Platzkarten reklamiert. Man will unsere Kontonummer wissen - offenbar ist die Erstattung genehmigt. 

Allerdings soll ich ein Formular mit den Daten zurückschicken, also wieder die Deutsche Post mit 95 Cent Briefporto mästen. Nun, wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert, eine Telefonnummer ist angegeben, ich rufe an und erkundige mich nach Faxnummer oder etwas so futuristischem wie der email-Adresse der Institution. "Die hamwa nich' " bescheidet man mich. Ist ja auch Luxus für eine völlig unwichtige Institution wie ein Servicecenter. Das haut mir wieder einmal das Telefon aus der Hand. 


Als der Ärger verraucht ist nehme ich einen Briefumschlag, schreibe "PORTO ZAHLT DER EMPFÄNGER" drauf und ab geht die Post. Mal sehen ...

„Passt schon“ - sagt die KI- ist übrigens ein vielseitiger deutscher Ausdruck für Akzeptanz, Gelassenheit oder Entwarnung, oft synonym zu „es ist in Ordnung“, „nicht so schlimm“ oder „kein Problem“. Es signalisiert Lockerheit, kann aber auch Skepsis oder, besonders in Bayern/Österreich, "Basst scho", eine knappe Enttäuschung oder Überdruss ausdrücken. Letzteres, liebe Leute, in dieser Bunten Republik nur noch  Letzteres ...

Sonntag, 26. April 2026

Hoffen und Harren?

Die vergangene Woche hatte es in sich. Am Montag fuhr ich mit der Deutschen Bahn in Richtung Köln. Die üblichen Verspätungen, dreckige Bahnhöfe, Anschlusszüge gerade noch erreicht. Die Abholung am Bahnhof Unna klappt tadellos, danke Jan! Das Hotel bietet uns noch ein leichtes Abendessen und ein Bierchen an. Beides wird dankbar angenommen. Erste Besprechung unserer Anliegen. Was soll morgen unbedingt geklärt werden? Und, ganz wichtig: wir 3 duzen uns endlich!

Am nächsten Morgen kommt der Vertragspartner zu uns ins Hotel, wir besprechen die wichtigsten Punkte und brechen um 12:00 Uhr zur Produktschulung und Betriebsbesichtigung auf. 

In der Firma selbst werden wir vom Firmengründer begrüßt, Peter H. ist nur wenige Monate älter als ich und kann auch nicht aufhören. Vor meinem inneren Auge sehe ich dagegen als Negativbeispiel unseren Hampelmann Bundeskanzler mit seinen  hilflosen Appellen an die deutsche Wirtschaft. Lasst ihn quatschen, wir machen einfach!

Nebenbei bemerkt: Den Peter kenne ich jetzt auch erst 33 Jahre, er freut sich mich zu sehen und ein Erinnerungsfoto muss unbedingt sein. 
 

Nach einem erfolgreichen Tag, einer endlosen Autobahnfahrt durch drei Bundesländer und abendlichen anderthalb Stunden Fahrt mit dem Regionalexpress holt mich meine liebe M. um 22:30 Uhr vom S-Bahnhof ab. Ich werde anschließend wie ein Stein schlafen. 

Morgen geht es weiter ... 

Montag, 6. April 2026

"Ich liebte ein Mädchen in Humboldthain ...

... die war ein wunderbares ... Ferkel", meinte Ingo Insterburg.



Zwischen Mythos und Misere: Die deutsche Lufthansa

6. April 1926 - Drei Monate nach Gründung der Deutschen Luft Hansa AG nimmt das Unternehmen mit einem Flug von Berlin-Tempelhof nach Zürich den Flugbetrieb auf. 

Unsere berühmte Serie
Wenn heute über die Deutsche Lufthansa AG gesprochen wird, schwingt oft noch der Mythos einer deutschen Vorzeige-Airline mit: technische Präzision, globale Vernetzung, Premium-Service. Doch dieser Mythos wirkt zunehmend wie ein Relikt. Wer genauer hinschaut, erkennt eine Geschichte voller Brüche – und eine Gegenwart, die von Widersprüchen geprägt ist.


Die verdrängte Vergangenheit

Die offizielle Erzählung beginnt gern 1955, als die „neue“ Lufthansa gegründet wurde. Tatsächlich reicht die Geschichte aber weiter zurück – zur 1926 gegründeten Deutschen Luft Hansa. Diese war eng mit dem NS-Regime verflochten: Sie unterstützte militärische Strukturen und profitierte von Zwangsarbeit. Über 12.000 Menschen sollen in diesem Kontext ausgebeutet worden sein. ([Reuters][1]  
Lange Zeit versuchte die Nachkriegsgesellschaft, sich von dieser Vergangenheit zu distanzieren – formal nicht ganz unberechtigt, aber moralisch fragwürdig. Erst in jüngster Zeit, ausgerechnet zum 100-jährigen Jubiläum, beginnt der Konzern, diese Geschichte offensiver aufzuarbeiten. (DIE WELT[2])


Doch diese verspätete Aufarbeitung wirft Fragen auf: Warum erst jetzt? Und wie ernst ist das Bekenntnis, wenn es gleichzeitig Teil einer Jubiläumsstrategie ist?
 

 

Vom Staatsprojekt zum globalen Konzern

Nach dem Krieg entwickelte sich Lufthansa zu einem Symbol des westdeutschen Wirtschaftswunders. Der Staat hielt lange Anteile, bevor das Unternehmen schrittweise privatisiert wurde. ([Wikipedia][3])

Mit der Liberalisierung des Luftverkehrs in den 1990er-Jahren wandelte sich Lufthansa endgültig zum globalen Konzern – mit Beteiligungen, Allianzen und aggressiven Wettbewerbsstrategien. Effizienz wurde zum Leitprinzip, nicht mehr nationale Repräsentation.

Doch genau hier beginnt das strukturelle Dilemma: Lufthansa wollte gleichzeitig Premium-Airline und Kostenführer sein – ein Spagat, der bis heute nicht gelingt.

 

 Die Gegenwart: Dauerkrise im Premium-Anzug

Die aktuelle Lage ist paradox: steigende Umsätze, aber schwache Gewinne. ([DIE WELT][4])
Die Ursachen sind vielfältig – und teilweise hausgemacht:
 

1. Sparpolitik vs. Qualitätsversprechen

Kunden klagen seit Jahren über sinkenden Service: Verspätungen, Gepäckprobleme, schlechtere Verpflegung. ([reisetopia][5])
Gleichzeitig wird sichtbar, dass an vielen Stellen gespart wird – oft auf Kosten des Markenkerns. ([Frankfurtflyer.de][6])

2. Managementfehler und Verzögerungen

Großprojekte wie die neue Business Class verzögern sich über Jahre, Fehler werden inzwischen offen eingeräumt. ([Frankfurtflyer.de][7])
Das Problem ist weniger ein einzelner Fehler als eine Kultur der Überkomplexität.

 

3. Arbeitskonflikte und Strukturprobleme

Streiks, Tarifkonflikte und Vorwürfe des Sozialdumpings innerhalb des Konzerns zeigen: Die interne Stabilität bröckelt. ([DIE WELT][8])

 


 4. Externe Krisen – aber keine Ausreden

Geopolitische Spannungen, steigende Kerosinpreise und Lieferprobleme setzen Lufthansa unter Druck. ([DIE WELT][9])
Doch viele Probleme bestehen unabhängig davon – etwa ineffiziente Strukturen und strategische Unklarheit.


 Identitätskrise über den Wolken

Vielleicht ist das größte Problem der Lufthansa kein operatives, sondern ein ideelles:
Was will dieses Unternehmen eigentlich sein?

* Eine Premium-Airline? Dann reicht der aktuelle Service nicht.
* Ein Kostenführer? Dann ist die Struktur zu schwerfällig.
* Ein nationaler Champion? Dann fehlt die politische Rückendeckung früherer Zeiten.

Diese Unklarheit spiegelt sich in fast allen Bereichen wider – von der Markenstrategie bis zur Flottenplanung.

 

Fazit: Ein Konzern im Übergang – oder im Stillstand?

Lufthansa steht heute exemplarisch für viele europäische Traditionsunternehmen: historisch bedeutend, global präsent, aber strategisch verunsichert.

Die verspätete Aufarbeitung der eigenen Geschichte zeigt immerhin: Bewegung ist möglich. Doch für die Zukunft reicht symbolische Selbstkritik nicht aus.

Die entscheidende Frage bleibt:
Kann Lufthansa sich neu erfinden – oder bleibt sie gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart?

Im Moment deutet vieles auf  Ersteres hin. Und es ist kein Zufall, dass viele Parallelen zur Konkurrenz am Boden - der Deutschen Bahn - zu Tage treten. Behäbigkeit, Bräsigkeit, mangelnde Zukunftsaussichten: DIe Lufthansa ähnelt der DB, nur dass sie zur Zeit noch ohne Schienen auskommt ...

 

1]: https://www.reuters.com/business/germanys-lufthansa-takes-nazi-past-it-turns-100-2026-02-04/?utm_source=chatgpt.com "Germany's Lufthansa takes on Nazi past as it turns 100"
[2]: https://www.welt.de/article69d323428ba297d4b1230207?utm_source=chatgpt.com "Vor 100 Jahren hob Lufthansa erstmals ab"
[3]: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Lufthansa?utm_source=chatgpt.com "Geschichte der Lufthansa"
[4]: https://www.welt.de/article69ce006ade66bddfe53e2cde?utm_source=chatgpt.com "Vor 100 Jahren hob Lufthansa erstmals ab"
[5]: https://reisetopia.de/kolumne/lufthansa-premium-airline/?utm_source=chatgpt.com "Wird Lufthansa wieder zur Premium-Airline?"
[6]: https://frankfurtflyer.de/zu-viel-gespart-zerstoert-lufthansa-den-jahrzehnte-alten-guten-ruf/?utm_source=chatgpt.com "Zerstört Lufthansa den Jahrzehnte alten guten Ruf?"
[7]: https://frankfurtflyer.de/lufthansa-ceo-raeumt-managmentfehler-bei-der-entwicklung-der-neunen-business-class-ein/?utm_source=chatgpt.com "Lufthansa CEO räumt Managmentfehler bei der ..."
[8]: https://www.welt.de/article69ce5ede0aecbf4b48bd8767?utm_source=chatgpt.com "Streit um Freistellungen während des Piloten-Streiks"
[9]: https://www.welt.de/article69d2550380914f761125355f?utm_source=chatgpt.com "„Versorgung mit Kerosin beginnt schwierig zu werden\""

Samstag, 4. April 2026

Warum ...

 ... liebe Deutsche Bahn, muss ich eigentlich meine Platzkarten zweimal bezahlen, wenn Ihr am Karfreitag meinen gebuchten ICE nach Frankfurt/ Main einfach ausfallen lasst, vermeintlich großzügig die Zugbindung aufhebt, mich aber dazu zwingt, die Platzkarten für mich und die beiden Enkel zum zweiten Mal zu kaufen? Warum nehmt Ihr die Platzkarten für den gecancelten Zug nicht in Zahlung? Braucht Ihr meine Kohle auch noch für die Bonuszahlung an irgendeinen abgeranzten Politbonzen, der sich bei Euch für höhere Aufgaben ausruht? 


Nebenbei bemerkt: Jedesmal, wenn ich den konkreten glücklichen Moment erlebe, dass "mein" Zug in den Bahnhof einläuft, weiß ich,  dass die Misere der Deutschen Bahn eigentlich kein Hardware-Problem ist ...

Donnerstag, 2. April 2026

Cassandra mal wieder

Und dann waren doch noch zwei schlechte Schauspieler, einer dick, eine dünn, 

der Omega - Klasse. Omega ist - wie wir alle wissen - der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Mit anderen Worten: Sie waren keine B-und auch keine C-Promis, man musste schon ein weiteres Bewertungssystem, eben das griechische, bemühen, um ihre Sonderklasse zu charakterisieren.

Die beiden hatten einander geheiratet, eine Tochter gemeinsam gezeugt und viele Filmmeter mit abartigem Quatsch befüllt, den sie dem öffentlich-rechtlichen Schundfunk angedreht hatten. 

So weit, so schlecht. Dass sie sich dann beim Vögeln auch noch selber filmen mussten, war ja ganz lustig. Als der dicke Sich-zur-Schausteller, bei dem man immer an einen schwulen Koalabären denken musste,  die Filmchen aber ins Internet stellte, war irgendwann Schluß mit lustig und die Republik war wochenlang beschäftigt. Unter anderem damit, neue Zensurgesetze für das widerborstige Internet einzuführen. Die beiden rutschten auf der nach unten offenen Promiklasse auf Dschungelcampniveau ab. 

Ich schwöre, so war's. So ist die Wahrheit, ohne alle Staatsanwälte und Polizisten. Und wenn es nicht so war, will ich nicht mehr Cassandra heißen ...

Montag, 30. März 2026

Ketten am Karussell

WEIL ICH GESAGT HABE:

Hier stinkt 's

wurden über meinem Kopf

einige Nachttöpfe entleert:

Als Gegenbeweis.


Günter Kunert 



 

 

Marx und Apologeten hatten Unrecht: Zwar wiederholt sich Geschichte, aber nicht als Farce. Geschichte an sich wiederholt sich auch nicht per se, sondern nur in ihren Schlechtigkeiten, miserablen Taten miserabler, schlechter Menschen. Insofern ist jede Geschichte eher wie ein Kettenkarussell, die Ketten drehen sich in alle Ewigkeit im Kreis...

Sonntag, 29. März 2026

Übrigens ...

 .... ist Ostalgie gar nicht so verkehrt. Zumindest eine Sache war in der DDR deutlich besser und ich hätte sie gern zurück: Das Westfernsehen.







Freitag, 27. März 2026

Klimawandel? Oder so ...

Was macht eigentlich der Klimawandel? Nichts Neues:  Russen, Ukrainer, Amis, Israelis und Perser versauen den Planeten, als ob es kein Morgen gäbe. VW soll jetzt wieder Kübelwagen bauen ( Mensch, dafür hat  der Föhrer doch damals Wolfsburg gegründet!) . Pistolius stellt die Gesellschaft auf Kriegswirtschaft um.

Gräte Thunfisch räumt mit den Juden auf und Langstreckenluise mit allen Männern. Früher hätte man sagen können, dass die Hühner einfach nur untervögelt sind.  


Apropos Vögel: Zwei C-Promis ( oder war es Omega?) filmen sich beim Bumsen und stellen es ins Internet. Die Republik bebt.  

Robert erzählt wie immer die graichen Märchen oder schreibt Horrorszenarien von seiner Frau ab, Ricarda ist immer noch breiter als lang, Klodi weint, Plappalena hat einen Hammer und leitet als einzige die Welt gekonnt von New York aus. 

Über allem wächst die Nase von Pinocchio. Und das einzige Verlässliche in diesen schweren Zeiten ist die Flucht der Wähler vor der SPD.

Keiner hat mehr Zeit für Klima oder gar Umwelt. BTW: Gestern Abend fällt das Thermometer binnen einer Stunde von 3,6 auf 0,6 °C. Immer diese dröhnende Hitze ! Nicht auszuhalten!


P.S. : Wir pflanzen nächste Woche 20 🌳. Das ist die einzig vernünftige Antwort auf den ganzen Wahnwitz.

Dienstag, 24. März 2026

An ihrem dummen Geschnatter sollt ihr sie erkennen

 "Sprache dichtet und denkt nicht nur für mich, sie lenkt auch mein Gefühl, sie steuert mein ganzes seelisches Wesen, je selbstverständlicher, je unbewusster ich mich ihr überlasse." (Zitat nach V. Klemperer: " LTI - Notizbuch eines Philologen", Reclam Taschenbuch Nr. 20149).

Und sie entlarven sich jeden Tag mehr. Ob es ein Secondhand-Kanzler ist, der seinen Wählern Faulheit vorwirft oder ein ehemaliger Bundespräsident, der 16 Millionen Einwohnern seiner Heimat mal eben Unfähigkeit für Demokratie unterstellt: Es wird immer schlimmer. "Nichts ist mächtiger als Sprache ... " schreibt Julian Reichelt in seinem Vorwort zum Sammelband "links - Deutsch / Deutsch- links" (Westend Verlag 2026) und weiter: "Das Erkennungsmerkmal der vollständig links besetzten Sprachzone ist übrigens das  Gendern. Wo konsequent gegendert wird, wird nur noch in eine politische Richtung gedacht."

Gedacht. Der Witz war gut ...

Selbst wenn man sich - wie ich -  nur noch selten zu ARD oder ZDF verirrt, fällt der zunehmende Dschänderwahn ins Auge oder besser: Ins Ohr.  Mir kräuseln sich regelmäßig die Trommelfelle, wenn z.B. die ulkigen "Sterne"köche (kann man Sterne kochen? ) in den Kochshows des ÖRR  sich fast die Zunge verbiegen, um auch wirklich ständig mit Wortschöpfungen wie "Zuschauerinnen und Zuschauer",  "Teilnehmenden",  "Kochenden" oder "Spätzlende" die Sprache Goethes und Schillers, Heines und auch Klempereres  zu verhunzen. Die scheinen (GEZ-) Geld dafür zu bekommen. Wenn  sie dann wenigstens noch konsequent wären! Aber verbindliche Dschänderregeln gibt es offenbar nicht. Gottseidank! 

Mittlerweile werden selbst Masterarbeiten, die sich der Dschänderei verweigern, konsequent niedriger bewertet. Eine Klagewelle steht den durchweg links verseuchten Hochschulen bevor. Es wird immer schlimmer und je mehr der Wähler von den Einheitsparteien abrückt, desto fanatischer liegt man ihm mit dem Dschänder-Geschwätz in den Ohren. 

Man mag zu Julian Reichelt und seinem "NIUS" unterschiedlicher Meinung sein. Wenn er bemerkt, daß "wer in linker Sprache denkt, schreibt, Politik macht, ... immer nur linke Ergebnisse produzieren (wird)" gilt das zweifelsfrei auch für das Gegenteil. Ausschließlich EINES von beiden ist von Übel und führt in  ein politisches, gesellschaftliches, kulturelles und mediales Gefängnis. Dem Indiviuum kann es letzendlich egal sein, ob es von der Stahlrute eines SA-Aufsehers erschlagen oder von der Kugel des Gulag-Schergen getötet wird. Oder vorher von linkem oder rechtem Geschwätz politikmüde gesabbelt.

 Aller gesellschaftlicher Wandel  beginnt mit Sprache. Wir sollten sie uns nicht weg nehmen lassen ....  

Rätseln

 Die Westpresse fragt sich, ob das Trumpel und Bibi mit ihren Bombenangriffen den neuen obersten Anführer der Islamofaschisten im Iran erwischt haben, ob der komische Vogel noch lebt. Gemach, gemach Leute! Bei Biden wurde das 4 lange Jahre nicht klar ...


Sonntag, 22. März 2026

Ostalgie

Honecker beucht die Mieter der 10.000sten Neubauwohnung   in Berlin-Marzahn
Einen vermeintlich "dummen " Spruch habe ich noch. Und bevor CDUCSUSPD- GRÜNEFDPLINKE wieder in jedem "Kollektiv" hauptamtliche Parteisekretäre oder sonstige Aufpasser etablieren, sollten wir an die vielen sinnlos verbrachten Montagabende denken. 

Sinnlos verplempert mit Partei -und Gewerkschaftslehrjahren, Versammlungen und  stundenlangen Zeitungsschauen, einzig und allein mit dem "Neuen Deutschland". dem Zentralorgan des Zentralkomitees der SED, als Quelle. 

Da war Satire wie im Folgenden nur Recht und billig:

"Unsere Losung zum X. Parteitag der SED: Lieber Brust an Brust mit der Sekretärin, als Schulter an Schulter mit dem Parteisekretär !"

Ich höre noch unsere 250prozentigen Genossen aufheulen und irgendwas von Blasphemie faseln. Sie sind übrigens wieder da, nur heute heißt es "Haß und Hetze" ... 

Freitag, 20. März 2026

Noch ein Spruch von früher oder glorreiche Zeiten

Alles steht Kopf: Esel halten sich für die neuen Zugpferde und Bier ist billiger als Benzin. Drink, don't drive! 


Dienstag, 17. März 2026

Volksmund, Sprüche, Hass und Hetze

 Hier ist einer von 1979: 

"Fleißig, fleißig, fleißig. 

Die DDR wird dreißig. 

Die Großen kaufen sich 'nen Golf.

Die Kleinen schindern sich 'nen  Wolf."


Rudolpho Duba
Erklärung:  Im Jahr 1978 importierte die DDR 10.000 VW Golf I im Rahmen eines Kompensationsgeschäfts, um den überalterten Fahrzeugbestand zu modernisieren und die Stimmung zu verbessern. Die Fahrzeuge kosteten ca. 23.000 bis 35.000 Ostmark, was sie für viele unerschwinglich machte. Ausserdem wurden sie überwiegend den verdienten Stasi-IM und guten SED-Genossen zugeteilt. Zum Ende der DDR fuhren rund 27.000 VW Golf in Ostdeutschland.

Heute träumt VW wahrscheinlich von derartigen Geschäften... 

Sonntag, 15. März 2026

"Jungfer Husch" - Zum Geburtstag der Königin Luise von Preußen

 Am 10. März jährte sich der Geburtstag einer der beliebtesten Monarchinnen der deutschen Geschichte: Luise von Preußen. Geboren wurde sie am 10. März 1776 in Hannover als Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg - Strelitz. Als Königin an der Seite von Friedrich Wilhelm III. prägte sie nicht nur den preußischen Hof, sondern wurde weit darüber hinaus zu einer Symbolfigur für Mut, Würde und nationale Identität. Einen bemerkenswerten Beitrag über ihr Leben gibt es hier. 

Eine Königin mit Herz und Haltung

                                             

Luise bestach durch Natürlichkeit, Charme und Volksnähe – Eigenschaften, die sie in einer Zeit politischer Umbrüche besonders auszeichneten. Preußen befand sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einer tiefen Krise, vor allem nach der verheerenden Niederlage gegen Napoleon Bonaparte im Jahr 1806.

In dieser schwierigen Phase zeigte die Königin bemerkenswerte Standhaftigkeit. Berühmt wurde ihr persönliches Treffen mit Napoleon in Tilsit 1807, bei dem sie versuchte, mildere Friedensbedingungen für Preußen zu erwirken. Auch wenn ihre diplomatische Mission keinen durchschlagenden Erfolg hatte, wurde ihr Einsatz vom Volk hoch geschätzt. Sie verkörperte Hoffnung in einer Zeit der Demütigung.

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### Mythos und Erinnerung

Nach ihrem frühen Tod im Jahr 1810 – sie wurde nur 34 Jahre alt – setzte eine wahre Verehrung ein. Luise wurde zur Identifikationsfigur im Kampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Ihr Andenken lebte weiter, unter anderem durch ihre Kinder, besonders durch den späteren Kaiser Wilhelm I..

Ein bedeutender Erinnerungsort ist das Mausoleum im Schlosspark von Schloss Charlottenburg in Berlin, wo sie bis heute ihre letzte Ruhe gefunden hat. Dort wird sie noch immer als „Königin der Herzen“ geehrt.

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### Warum wir heute noch an sie erinnern

Luise von Preußen steht bis heute für Werte wie Pflichterfüllung, Mitgefühl und Mut. Ihr Leben zeigt, wie stark persönliche Haltung und Charakter auch in politisch schwierigen Zeiten wirken können.

Ihr Geburtstag am 10. März ist daher mehr als ein historisches Datum – er ist Anlass, sich an eine Frau zu erinnern, die Geschichte nicht nur erlebte, sondern sie durch ihre Persönlichkeit mitprägte

Dienstag, 10. März 2026

Rehaugen, Wahlen und andere Abnormitäten

1975 schrieb der ehemalige Aktivist der Studentenbewegung, der „außerparlamentarischen Opposition“ und der „Sponti“-Szene Daniel C.-B. über seine Erfahrungen als Erzieher in einem Kindergarten in Frankfurt am Main: „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm erotische Züge an. Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“

Dieser ekelerregende Mensch wurde für eine ganze Generation der Grünen bei ihrem Durchmarsch durch die Institutionen zum Vorbild. Schlimmer noch: Die Grünen der sechziger, siebziger und achtziger Jahre waren in besonderer Weise anfällig dafür, selbst abartigste sexuelle Neigungen zu tolerieren, zu propagieren, ja entsprechend zu agieren und zu agitieren, so dass unter anderem sogar politisch ein Recht auf Pädophilie eingefordert wurde. 

Nun, es wurde noch schlimmer. Irgendwann führte diese Partei eine wahre Kehrtwende durch, war diese Partei zu einem Sammelbecken von heuchelnden, verklemmten, kleingeistigen Kirchensklaven mit Moralvorstellungen aus dem 15. Jahrhundert mutiert. (Irgendwie vermute ich, dass diese Entwicklung mit dem zunehmenden Einfluss von seelisch verkorksten,dummen, hässlichen und fetten Emanzen, also solche Frauen, die in der Schule nie angeguckt wurden, zu tun hatte) Wenn diese seelisch verkorksten, dummen, hässlichen und fetten Emanzen dann noch aus Baden-Württemberg oder Bayern kommen und einfache Moralvorstellungen wie Ehrlichkeit, Taktgefühl, Verständnis für den Mitmenschen sowie Fairness bei der Wahl der Mittel der Auseinandersetzung vermissen lassen, wird es schlimm wie im Wahlkampf in Baden-Württemberg. 

Nun also Zoe M. aus Karlsruhe, Mitglied des Deutschen Buntentages und damit höchst unterbezahlt. Ein neun Jahre altes Video mußte es sein, in dem so furchtbare Dinge vorkamen wie braune Haare, Rehaugen und eine 16-jährige - nicht 5-jährige - Schülerin. Ein Hosenlatz, Streicheln oder gar ein ständiger Flirt kamen nicht vor, da erfreute sich ein 29-jähriger Jungspund aus der Politik an einem Wunder der Natur. Wahrscheinlich, weil er auch in seiner Partei nur .... naja, lassen wir das, es kann nicht jeder ein Habück sein. 

Mehr war jedenfalls nicht. Er hat sie nicht angefasst, er hat ihr nicht mal hinterher gepfiffen. Er hat sich nicht mit ihr verabredet und sie nicht blöde angemacht. Und als er nach Hause kam, hat der Trottel diese rein platonische Bewunderung sogar noch seiner Frau erzählt. Die reagierte natürlich wie jede junge Ehefrau und wusch ihm den Kopf. Ich gebe zu, als ich 17 war, habe ich wegen so einem rehäugigen Wunder mein erstes Gedicht geschrieben. 

Worum ging es also Zoe M.? Nicht um Moral, nicht um Feminismus. Der tiefere Sinn ihrer Handlung besteht darin, dass die grüne Sekte alles propagiert, damit im Umgang der zwei Geschlechter miteinander nichts mehr als normal gilt. Alles wird in die Nähe von Dreck oder direkt in den Dreck gezogen, die vormals völlig normalen menschlichen Beziehungen werden skandalisiert, die Grünen  sind eben moralisch heimatlose Taliban.  Dass der farblose, kleingeistige, schwache CDU-Kandidat für den Ministerpräsidentenposten dabei über die Klinge springen sollte, war nur der Nebeneffekt. Mit etwas Arsch in  der Hose und ohne das kleingeistige schwäbische Hinterland wäre die ganze Aktion in das Gegenteil umgeschlagen. So bleibt dem neuen Ministerpräsidenten die Einführung des Tschador für alle Miezen ab 14. Damit geile CDU- Fürsten unbedingt ausgebremst werden. 

Gleichzeitig muss ein Verbot der Brotzeit bzw. des Besuchs der Besenwirtschaft nach dem sonntäglichen Kirchgang (denn da werden so richtig dreckige Witze erzählt) kommen. 

Mal wieder wird so mancher meiner Leser fragen, ob ich spinne. Ich meine aber, dass sich diese Vorschläge durchaus in die Reihe der neuesten Vorschläge der ruhmreichen Wahlgewinner Baden-Württembergs einreihen können. Der Vorschlag, dass alle 2,5 Jahre der andere Wahlsieger den Ministerpräsidenten stellt, hat durchaus Charme. Ich würde jeden Tag, jede Stunde wechseln. So könnte der Tschem zum Beispiel von 11 bis 12:00 Uhr vormittags den Laden schmeißen, das zarte Pflänzchen von der CDU wäre dann von 12 bis 13:00 Uhr dran und dürfte sogar entscheiden, ob es in der Kantine Kartoffelstampf oder Kartoffelbrei gibt. 

Und wenn wir schon bei den blöden Vorschlägen sind:  Cohn-Bendit und Zoe M. sollten für ihre Leistungen in den Reihen der Moralpolizei umgehend den höchsten Orden des Landes Baden-Württemberg, den Landesorden, offiziell als Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg bezeichnet, angeheftet kriegen. Vielleicht kann Zoe dann bei der Verleihung noch etwas nesteln? Leider ist der Orden nicht am Hosenband zu tragen. 

Wenn man dann noch das Bundesland Baden-Württemberg ganz offiziell in Baden-Türkenberg umbenennt, jedem Balkon im Ländle eine Cannabispflanze  verordnet und allen Schwabeninnen und Schwaben die Zwangsmitgliedschaft bei Miles and More verpasst, ist die grün-schwarze Welt endlich wieder in Ordnung und alle haben sich wieder lieb. 

Auch wenn sie bis zu ihrem Lebensende in die braunen Rehaugen vom Tschem Ö. gucken dürfen ...

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...