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Sonntag, 5. Juli 2026

Zwischen Lärm und Nachdenken – Warum Kultur gerade jetzt gebraucht wird

Es gibt Tage, an denen die politische Nachrichtenlage den Eindruck vermittelt, unsere Gesellschaft bestehe nur noch aus Gegensätzen. Demonstrationen, Parteitage, Schlagzeilen und gegenseitige Vorwürfe, Hass und Hetze bestimmen die öffentliche Wahrnehmung. Wer aufmerksam die Ereignisse dieses Wochenendes verfolgt, erkennt schnell, wie tief die politischen Gräben inzwischen geworden sind und wie dünn die Decke der Zivilisation doch ist. 

Doch gerade in solchen Momenten stellt sich eine andere Frage: Wo bleibt der Raum für das Nachdenken?

Seit Jahrhunderten ist die Kultur dieser Ort. Literatur, Musik, Theater und bildende Kunst haben nie nur unterhalten. Sie haben den Menschen geholfen, ihre Zeit zu verstehen. Goethe schrieb nicht für den Tag, Beethoven komponierte nicht für die nächste Schlagzeile, und Thomas Mann wusste, dass Demokratie ohne Bildung und Kultur ihre geistige Grundlage verliert.

Heute scheint diese Einsicht gelegentlich in Vergessenheit zu geraten. Die öffentliche Debatte wird immer schneller. Algorithmen belohnen Zuspitzung, Empörung verbreitet sich rascher als Differenzierung. Wer laut spricht, wird gehört; wer sorgfältig argumentiert, geht leicht unter.

Gerade deshalb kommt den kulturellen Institutionen eine besondere Verantwortung zu. Museen, Bibliotheken, Theater und Konzerthäuser sind keine luxuriösen Extras einer wohlhabenden Gesellschaft. Sie sind Orte des freien Denkens. Sie erinnern daran, dass jede Generation ihre Antworten auf alte Fragen neu finden muss: Was bedeutet Freiheit? Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie gelingt ein respektvoller Umgang trotz unterschiedlicher Überzeugungen? Und sie sollten schon aus diesem Grunde für Finanzminister und Erbsenzähler jeder Coleur ein absulutes Tabu sein. 

Die aktuellen politischen Auseinandersetzungen zeigen vor allem eines: Demokratie ist niemals selbstverständlich. Sie lebt von der Bereitschaft, den anderen nicht sofort zum Gegner zu erklären, ihm nicht "sofort auf's Maul" zu hauen oder ins Gesicht zu treten. Demokratie lebt ebenso von der Fähigkeit, Ambivalenzen auszuhalten. Genau diese Fähigkeit vermittelt Kultur. Auch fünfzigtausend kulturlose Idioten am Wochenende in Erfurt können irren. Oder auch 600 Delegierte, eingepfercht in einer Thüringer Halle.  

Ein gutes Buch zwingt uns nicht zu einer Meinung. Es eröffnet eine Perspektive. Ein gutes Theaterstück präsentiert keine fertigen Lösungen. Es stellt Fragen. Ein Konzert schafft Gemeinschaft, ohne nach Herkunft, Parteibuch oder Weltanschauung zu fragen. Vielleicht liegt darin ihre größte politische Kraft. Kultur hat nämlich vordergründig keinen Erziehungsauftrag, hätte sie den, hieße sie Agitprop. Dazu fallen  mir schreckliche Beispiele ein. 

Wobei : Noch vor kurzer Zeit vertrat ich die Ansicht, dass man mit Klassikern in Theater und Oper nichts falsch machen kann. Eine Oper von Mozart oder klassisches Ballett würden sich nicht verhunzen lassen, meinte ich. Inzwischen musste ich mich auch hier korrigieren: Idiotische Aufführungen im Sinne einer völlig geschichtslosen und daher einseitigen politischen Korrektheit von Tschaikovskys "Nussknacker " oder Mozarts “Entführung aus dem Serail“ belehrten mich eines schlechteren. 

Wer sich einmal näher mit dem Werk Michael Bulgakows beschäftigt hat, findet heute und hier einen unsäglichen Trend aus stalinistischen Zeiten wieder. Iwan Besdomny - auf deutsch Hans Hauslos, ein Mensch, der jede Geschichte verneint, ohne jede Vergangenheit im Sinne von Traditionen oder Überlieferungen aufwächst und letztlich jede Kunst aus der Zeit "vorher" verneint und lediglich die stalinistischen Maxime gelten lässt, ist auferstanden. Er plappert Unsinn im Sinne einer bestimmten Doktrin, damals waren das u.a.  "die historische Mission der Arbeiterklasse", heute wären das zum Beispiel die unsägliche Sprachverhunzung namens Gendern, das Märchen vom Klimawandel allüberall oder die Parole "Ganz Erfurt hasst die AfD". Niemand macht sich noch die Mühe, zu Ursachen vorzudringen, historische Prozesse zu analysieren und daraus Lösungen vorzuschlagen und voranzubringen.  Jede Äußerung, jede Kunst wird so einseitig, wird falsch, jede Kultur ist so nur noch Fälschung. Und schlimmer: "Those that fail to learn from history are doomed to repeat it."* wie Winston Churchill allen geschichts- und damit kulturlosen Gesellen ins Stammbuch schrieb.

Banksys Parlament
Wer Kultur fördert, investiert deshalb nicht allein in Kunst. Er investiert in die geistige Widerstandskraft einer Gesellschaft. Diese Erkenntnis ist keineswegs neu. Nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts gehörte der Wiederaufbau von Bibliotheken, Opernhäusern und Universitäten bewusst zum demokratischen Neuanfang Europas. Man wusste damals: Demokratie braucht mehr als Gesetze. Sie braucht gebildete, kritische und verantwortungsbewusste Bürger. Vielleicht sollten wir uns daran wieder stärker erinnern, denn die eigentliche Alternative zur Polarisierung ist nicht Gleichgültigkeit, sondern Bildung. Und Bildung beginnt dort, wo Menschen bereit sind zuzuhören, nachzudenken und andere Sichtweisen kennenzulernen oder sogar zu akzeptieren. 

In einer Zeit, in der vieles lauter wird, bleibt Kultur die leise Stimme der Vernunft. Sie wird nicht jede politische Auseinandersetzung lösen. Aber sie kann verhindern, dass wir verlernen, miteinander zu reden. Das allein wäre heute schon ein großer Gewinn.

Es gehört zu den Eigentümlichkeiten unserer Zeit, dass wir über nahezu alles informiert sind und doch immer weniger Gelegenheit haben, das Geschehen zu verstehen. Nachrichten erreichen uns im Sekundentakt, Meinungen entstehen in Minuten, Urteile werden oft gefällt, bevor Fragen überhaupt gestellt worden sind.

Dabei hat Demokratie niemals vom Lärm gelebt. Sie lebt von der Fähigkeit zum Gespräch. Schon Hannah Arendt erinnerte daran, dass Politik dort beginnt, wo Menschen miteinander sprechen und die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wo nur noch Gewissheiten existieren, endet der Dialog – und mit ihm ein wesentlicher Teil demokratischer Kultur.

Die Zukunft entscheidet sich nicht nur in Parlamenten oder auf der Straße, zwischen Wasserwerfern und Gummiknüppeln.  Sie entscheidet sich ebenso in Klassenzimmern, Bibliotheken, Opernhäusern, Konzertsälen und überall dort, wo Menschen bereit sind, einander zuzuhören und gemeinsam nach Wahrheit zu suchen. Vielleicht beginnt genau dort die Hoffnung, die unsere Zeit so dringend braucht. 

Damit wir eine Zukunft haben ...

 

* "Jene, die es versäumen, von der Geschichte zu lernen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen." 


Donnerstag, 2. April 2026

Cassandra mal wieder

Und dann waren doch noch zwei schlechte Schauspieler, einer dick, eine dünn, 

der Omega - Klasse. Omega ist - wie wir alle wissen - der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Mit anderen Worten: Sie waren keine B-und auch keine C-Promis, man musste schon ein weiteres Bewertungssystem, eben das griechische, bemühen, um ihre Sonderklasse zu charakterisieren.

Die beiden hatten einander geheiratet, eine Tochter gemeinsam gezeugt und viele Filmmeter mit abartigem Quatsch befüllt, den sie dem öffentlich-rechtlichen Schundfunk angedreht hatten. 

So weit, so schlecht. Dass sie sich dann beim Vögeln auch noch selber filmen mussten, war ja ganz lustig. Als der dicke Sich-zur-Schausteller, bei dem man immer an einen schwulen Koalabären denken musste,  die Filmchen aber ins Internet stellte, war irgendwann Schluß mit lustig und die Republik war wochenlang beschäftigt. Unter anderem damit, neue Zensurgesetze für das widerborstige Internet einzuführen. Die beiden rutschten auf der nach unten offenen Promiklasse auf Dschungelcampniveau ab. 

Ich schwöre, so war's. So ist die Wahrheit, ohne alle Staatsanwälte und Polizisten. Und wenn es nicht so war, will ich nicht mehr Cassandra heißen ...

Dienstag, 24. März 2026

An ihrem dummen Geschnatter sollt ihr sie erkennen

 "Sprache dichtet und denkt nicht nur für mich, sie lenkt auch mein Gefühl, sie steuert mein ganzes seelisches Wesen, je selbstverständlicher, je unbewusster ich mich ihr überlasse." (Zitat nach V. Klemperer: " LTI - Notizbuch eines Philologen", Reclam Taschenbuch Nr. 20149).

Und sie entlarven sich jeden Tag mehr. Ob es ein Secondhand-Kanzler ist, der seinen Wählern Faulheit vorwirft oder ein ehemaliger Bundespräsident, der 16 Millionen Einwohnern seiner Heimat mal eben Unfähigkeit für Demokratie unterstellt: Es wird immer schlimmer. "Nichts ist mächtiger als Sprache ... " schreibt Julian Reichelt in seinem Vorwort zum Sammelband "links - Deutsch / Deutsch- links" (Westend Verlag 2026) und weiter: "Das Erkennungsmerkmal der vollständig links besetzten Sprachzone ist übrigens das  Gendern. Wo konsequent gegendert wird, wird nur noch in eine politische Richtung gedacht."

Gedacht. Der Witz war gut ...

Selbst wenn man sich - wie ich -  nur noch selten zu ARD oder ZDF verirrt, fällt der zunehmende Dschänderwahn ins Auge oder besser: Ins Ohr.  Mir kräuseln sich regelmäßig die Trommelfelle, wenn z.B. die ulkigen "Sterne"köche (kann man Sterne kochen? ) in den Kochshows des ÖRR  sich fast die Zunge verbiegen, um auch wirklich ständig mit Wortschöpfungen wie "Zuschauerinnen und Zuschauer",  "Teilnehmenden",  "Kochenden" oder "Spätzlende" die Sprache Goethes und Schillers, Heines und auch Klempereres  zu verhunzen. Die scheinen (GEZ-) Geld dafür zu bekommen. Wenn  sie dann wenigstens noch konsequent wären! Aber verbindliche Dschänderregeln gibt es offenbar nicht. Gottseidank! 

Mittlerweile werden selbst Masterarbeiten, die sich der Dschänderei verweigern, konsequent niedriger bewertet. Eine Klagewelle steht den durchweg links verseuchten Hochschulen bevor. Es wird immer schlimmer und je mehr der Wähler von den Einheitsparteien abrückt, desto fanatischer liegt man ihm mit dem Dschänder-Geschwätz in den Ohren. 

Man mag zu Julian Reichelt und seinem "NIUS" unterschiedlicher Meinung sein. Wenn er bemerkt, daß "wer in linker Sprache denkt, schreibt, Politik macht, ... immer nur linke Ergebnisse produzieren (wird)" gilt das zweifelsfrei auch für das Gegenteil. Ausschließlich EINES von beiden ist von Übel und führt in  ein politisches, gesellschaftliches, kulturelles und mediales Gefängnis. Dem Indiviuum kann es letzendlich egal sein, ob es von der Stahlrute eines SA-Aufsehers erschlagen oder von der Kugel des Gulag-Schergen getötet wird. Oder vorher von linkem oder rechtem Geschwätz politikmüde gesabbelt.

 Aller gesellschaftlicher Wandel  beginnt mit Sprache. Wir sollten sie uns nicht weg nehmen lassen ....  

Sonntag, 8. März 2026

Zum Internationalen Frauentag

Heute ist der 8. März. Mal ehrlich: Das hätten wir bei all dem Getöse um Donnies und Bibis Supertaten  abseits des Völkerrechts fast vergessen. Die Medien machen zwar Getöse um das Kopftuch der Iranerinnen und die Untaten der Mullahs gegenüber friedlichen Demonstranten, fordern aber gleichzeitig, dass Burka und Co.  als Zeichen der Selbstbestimmung muslimischer Frauen in Deutschland angesehen werden sollen. Muss so eine Art Schizophrenie sein.

Zwar gibt es in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Saarland noch offiziell ein Kopftuchverbot für den öffentlichen Dienst, aber unsere freundlichen Mitbürger aus Westasien, Afghanistan und dem übrigen Morgenland klagen sich gerade zu noch mehr islamischer Gleichberechtigung hoch. Wer das beim Namen nennt, ist natürlich rassistisch, nazistisch, antiislamisch und pfuibaba. Dabei wäre es so einfach: Wer sich als Frau unbedingt in einen Sack egal welcher Farbe stecken lassen will und damit unwillkürlich (gewollt oder nicht) die freie, offene Gesellschaft des Westens konterkariert und letztlich bekämpft, kann doch einfach in das Heimatland seiner Vorfahren zurück gehen, oder ?  

Aber lassen wir mal die Frauenfeindlichkeit einer gewissen Religionsgemeinschaft beiseite, kümmern wir uns um das Inland. In diesem Artikel hier sind einige grundsätzliche Irrtümer der heutigen Frauenbewegung tief verinnerlicht. Frau frönt auch hier der  idiotischen Meinung von Neidi Reichenschreck, die da meinte: "Das Problem sind Männer!". Nein Heidi, mitnichten. Blutroter Lippenstift und Tätowierungen reichen nicht für eine vernünftige Weltanschauung, du solltest auch als Pseudo-Linke ein wenig Clara Zetkin, Rosa Luxemburg oder gar Friedrich Engels gelesen haben, Dann würdest du wissen, dass das Problem die Gesellschaft ist. Und vielleicht könntest du auch mal verinnerlichen, was schon die Römer mit "devide et impera" meinten. 

Ein kleines Beispiel, aus dessen Verallgemeinerung wieder einmal bedeutende Rückschlüsse auf das Ganze ermöglicht werden: Vor einiger Zeit wurde bei der "Apothekenumschau" -  einem an sich völlig unbedeutenem Blatt mit gutem Kreuzworträtsel - eine neue Chefredakteurin ernannt. Die Dame wandte sich sofort an ihre Leser und drohte damit, erstens die Dschänderei einzuführen und zweitens dafür sorgen zu wollen, dass Frauen im Gesundheitswesen mehr sichtbar werden. 

Nun, es gibt dort noch die Möglichkeit, dass man der Redaktion einen Leserbrief schreibt. Was ich umgehend tat. Inhalt: Letzteres fände ich sehr lobenswert. Dann stellte ich die Frage, ob die Dame schon mal in einer Arztpraxis, in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim gewesen wäre und wer dort ihrer Meinung nach sichtbar ist? Und ob es nicht wichtiger wäre, die Menschen nicht mit :innen, :außen, ***,  enden-Endungen und ähnlichem Blödsinn zu nerven, zu verwirren und vor allem abzulenken, sondern ihnen vor allem einen ordentlichen Lohn und gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen? Nebenbei: In einem Team, in dem auschließlich Frauen arbeiten, stets und ständig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu plappern, zeugt von geistiger Unfähigkeit. Wenn nicht gar von Hirnriss.

 Nun gut, es ist natürlich viel einfacher und vor allem billiger, von einigen Kasperinnen und :außen die deutsche MUTTERsprache verhunzen zu lassen anstatt tarifliche Gerechtigkeit durchzusetzen oder gar ordentliche Löhne zu zahlen - an Frauen UND Männer. Zum Ausgleich für die Doppelbelastung der Mütter in diesem Land könnte man auch als erste Maßnahme den monatlichen Haushaltstag aus der DDR wieder einführen, der pünktlich zum 3. Oktober 1990, am Tag der Wiedervereinigung, gestrichen wurde. Das wäre doch mal was Konkretes abseits der Sichtbarkeit von Doppelpunkten, Sternchen und anderen Affereien.  Ich meine ja nur. Fragen wir doch mal unseren Pinocchio, wíe der - abgesehen von seinen Wählerbeschimpfungen, adressiert an die faulen Deutschen - darüber denkt ....

 

P.S.: Mein täglicher Gruß zum Frauentag gilt der überragendsten, schönsten, liebsten, fürsorglichsten Ehefrau, die es je gab. Und meinen wunderbaren Schwiegertöchtern, ohne die Familie nicht möglich wäre und die in jeder Sekunde dafür sorgen, dass "der Laden" läuft.Trotz Feminismus, Dschänderei und offiziell propagiertem Männerhass a la "teile und herrsche".

Dienstag, 23. Dezember 2025

Dieter N. - ohne Applausometer


Ein Applausometer ist ein Gerät, mit dem man den Schalldruck resp. -pegel messen kann – es wird vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen wie Publikumsabstimmungen und Wettbewerben eingesetzt. Offiziell war von Schalldruckmessungen des Publikumsbeifalls bei der letzten Dieter Nuhr-Show in diesem Jahr nichts zu bemerken. Dabei wäre es mal ganz interessant gewesen, die Unterschiede bei der Bewertung seiner Gags durch das Publikum objektiv - d.h. wissenschaftlich mit einem Messgerät - zu bewerten.


Nun hat Herr Nuhr es nicht leicht. Er muss essen, er muss sich und die Seinen kleiden.  Und - er bekommt das Geld dafür zwar von uns, aber über den Umweg der ARD. Wenn man-wie er es zweifellos tut- den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ernst nimmt, muss also selbst ein Kabarettprogramm ausgewogen daher kommen. Neben Witzen über Flunkerfritz und seine Bande im Berliner Regierungsviertel sollte daher auch die Opposition ihr Fett weg bekommen. Dieter Nuhr erfüllt diesen Auftrag vorbildlich und in vielem, was er über die einzig vorhandene Opposition gegen die grottenschlechte Politik unserer Blockparteien sagt, hat er völlig recht. Und wird trotzdem sowohl von links als auch von rechts angegriffen. 

Ich persönlich möchte mich auch nicht mit dem deutschnationalen Flügel der Alternative für Deutschland gemein machen. Dazu ging auch aus dieser Richtung viel zu viel schief in der deutschen Geschichte. Ich liebe Alice Weidels messerscharfe, durch konkrete Fakten und Zahlen untermauerte Analysen der Regierungspolitik und Tino Chrupallas Aufrufe zum Frieden in der Ukraine, aber schon die Vertreter der AfD in Brandenburg sind mir suspekt, da undurchschaubar. 

Gute Frage!

Ich sage es trotzdem deutlich: Meine 100-prozentige Sympathie haben alle, die persönlich angegriffen, bedroht und politisch ausgegrenzt werden. Da reihen sich die Leute von der AfD in meinem Bewusstsein ein selbst bei den unmöglichen Grünen, den ehrlichen SPD- und CDU-Mitgliedern und den Genossen der friedfertigen Linken. Die soll es ja auch geben. Als langjähriges Mitglied der Freien Wähler in Brandenburg möchte nicht eines Tages mit ihnen gemeinsam wegen Verbreitung von Hass und Hetze gemäß § 188 StGB ("Majestätsbeleidigung") in einem Straflager, bewacht von Kreaturen der Fäncy Näser oder des Axellander Doofrind,  aufwachen. Oder eine Hausdurchsuchung im Bademantel erleben müssen.


Nun, wie gesagt ein Applausometer war bei Dieter Nuhr leider nicht in Betrieb. Ich konnte mich daher nur auf meinen rein subjektiven Eindruck verlassen. Und der sah so aus, dass etwa 85 % des  Beifalls (Länge und Schalldruck) und des Gelächters im Publikum auf Witze über unsere Blockparteien und die alberne Bundesregierung unter Bundesaußenkanzler Flunkerfritz und seine vermeintlichen "Erfolge" fielen, bei etwa 5 % überhaupt nicht gelacht und geklatscht wurde und etwa 10 % des durch die Zuseher und Zuhörer  erzeugten Lärms auf Witze über die AfD fielen.  

Was mir wiederum sehr zu denken gab ... 

Freitag, 5. September 2025

Was von der Woche übrig bleibt

Der Herbst streckt seine kalten Finger. Am frühen Abend durch den Bodennebel über die Pankewiesen ist schon recht unangenehm. Hauptsache wir stolpern im Nebel nicht über die Hunderte von Hitzetoten dieses heißesten Sommer seit Menschengedenken, die ja irgendwo herum liegen müssen. Man kann sie nicht beerdigen. Wegen Bodenfrost.

Nicht nur der kommende Herbst stimmt etwas traurig. Auch der Weggang des größten männlichen Denkers (laut "Süddeutscher Zeitung") seit Menschengedenken - nach Annalena Blähbock natürlich - aus der deutschen Politik stimmt traurig. So werden wohl die 168 Fußnotenübernahmen in seiner sogenannten Doktorarbeit auf ewig unkorrigiert bleiben. Der Schwarzkopf will nun über was auch immer forschen, er wird uns fehlen, denn keiner ist so schlecht, dass er nicht noch als schlechtes Beispiel dienen kann. Würde ich in meinem Alter noch Verantwortung für andere übernehmen, täten mir die armen amerikanischen Studenten leid, die seinen Gedankenmüll nun ertragen müssen. Aber Schadenfreude muss auch sein.

 Unser Flunker-Fritze dagegen forscht nicht, er ist immer forsch mit seinen Ankündigungen und Larssie Siegheil von der ESPEDE läßt dann die Luft aus ihm raus. Fritze sitzt mal wieder nicht an seinem Schreibtisch, sondern beschäftigt sich mit dem Zusammenbau einer schlagkräftigen Killer-Truppe namens Bunte Wehr und des dazu notwendigen politischen Überbaus. 

 

 
 

Er möchte, dass in "Europa" (wo auch immer das ist ?) eine sogenannte Troika die Führung im Krieg gegen Russland übernimmt. Großbritanniens Karmer, Frankreichs Makrone und Deutschlands Fritze als Zugpferde an der Ostfront - jedenfalls symbolisch, im Schützengraben werden die sicher nie gesehen werden. Leider hat Fritze aber noch immer nicht geschnallt, dass die ursprünglich in Russland erfundenen und beheimateten Troikas mit drei Pferden bespannt sind. Nicht mit Eseln. 

Immer wieder wurde uns in der Jugend eingebläut, dass es fast nichts Schlimmeres gab als das deutsche Kaiserreich. Nun, ganz so schlimm wie heute war es wohl doch nicht, denn immerhin zog der sächsische König Friedrich August III. am 13. November 1918 mit einem einzigen Satz die Schlussfolgerung aus dem angerichteten Schlamassel. Dieser Satz lautete:" Macht doch euren Dreck alleene!". Ein Satz, den wir wohl von einem gewissen Sauerländer niemals hören werden, auch wenn der Schlamassel oder die Schlamastik- wie der größte Österreicher aller Zeiten damals im April 1945 sagte -  in den uns der Flunker-Fritze gerade steckt, noch größer wird... 

Sonntag, 2. März 2025

Die höchste Stufe des Größenwahns

Die höchste Stufe des Größenwahns ist es zweifellos, wenn der Blogger anfängt, sich andauernd selbst zu zitieren. In meinem konkreten Fall liegt das allerdings an der ständigen Wiederholung bestimmter Ereignisse. D.h., Geschichte wiederholt sich in Endlosschleife, nur die Namen der Akteure wechseln ab und zu. Besser wird es in gar keinem Fall. 

So fand ich in diesem Blog zum Thema“ Idiot“ folgenden interessanten Blogpost: http://vallisblog.blogspot.com/2019/02/sozialismus-pur-1.html . Um ein weiteres Zitat zu verwenden: die Schweine wechseln, die Futterkrippen bleiben dieselben. Oder einfacher gesagt: man muss eigentlich nur die Namen der Akteure austauschen (siehe oben).

Weiter zum Thema: nicht wenige amerikanische Präsidenten und beleibe nicht alles Idioten oder Debile oder Verbrecher wie beide Bidens haben großen Einfluss auf die Weltgeschichte genommen. Genannt seien Roosevelt und Kennedy im positiven oder Lyndon B. Johnson und Richard Nixon im negativen Sinne. Weniger präsent in unserer Erinnerung  oder auch stets lächerlich gemacht ist z.B. Bill Clinton. Abgesehen davon, dass er uns lehrte, Zigarren an jungen Mädchen auszuprobieren und eine bedenkenswerte Definition von Geschlechtsverkehr in den politischen Sprachgebrauch einführte, ist vor allem eine seiner Redensarten es wert, stets und ständig in der Politik bedacht zu werden. Ich meine ganz konkret seinen zugegebenermaßen bei Karl Marx abgekupferten Lehrsatz: "It's the economy, stupid!" 

Mit diesem Wahlkampf-Slogan gewann Bill Clinton 1992 die US-Präsidentschaftswahlen. Und das, obwohl der damalige Amtsinhaber George Bush ein Jahr davor - kurz nach der Invasion im Irak - noch Zustimmungswerte von 90 Prozent erhalten hatte. Der Slogan hat in der gegenwärtigen Zeit politischer und  ökonomischer Unsicherheiten und der Herausbildung von neuen Allianzen nichts von seiner Dringlichkeit eingebüßt. Es sind und bleiben die ökonomischen Rahmenbedingungen, die einen Großteil des politischen Handlungsspektrums abstecken. 

Betrachtet man nun die Geschichte des Ukraine- Kriegs unter diesem Gesichtspunkt so wird klar, dass etwa 75 % unserer westdeutschen Landsleute den Sinn dieser Parole nicht verstanden haben. So ist man immer noch im strikten Antikommunismus verfangen und die Russen sind im öffentlich-westdeutschen Bewusstsein alle immer noch Hardcore-Kommunisten, Putin ein Wiedergänger Stalins. Dazu kommt seit Generationen der unbändige Russenhass, auch Baerbocks und Habecks SS-Verwandte mussten schließlich vor diesen russischen Untermenschen fliehen. 

Nichts davon, dass USA, NATO und EU mittels willfähriger Kläffer in der Ukraine so lange an den russischen Gartenzaun pinkelten, bis Putin seinen Dobermann losließ. Die deutschen Mainstreammedien tuten genau in dieses Horn. Nichts davon, dass auch hier wieder die ECONOMY den Hauptgrund für den Krieg lieferte (siehe den von Trump angestrebten Deal mit der Ukraine, der im Moment gescheitert scheint). Wer weiß schon, dass inzwischen mehr als 20 Prozent des Schwarzerdebodens der Ukraine Finanzhaien wie Blackrock ( denen gehört auch der Merzel!) gehören? 

Vergessen wir nicht, dass dem “ doofen" Trump aufgefallen zu sein scheint, dass die USA zur Zeit etwa die Summe des 1,3 fache ihres Militäretats für die Tilgung ihrer Staatsschulden aufwenden müssen. Dass böse Menschen wie Musk jetzt dabei sind, die unter Biden verschwundenen Milliarden des Staatshaushaltes ausfindig zu machen, passt genau wie die Faust auf's Auge. Wie gesagt, der Trump ist ja doof, wohingegen unser frisch gewählter Bundeskanzler in spe superschlau ist und deshalb die Schuldenbremse aushebeln will. Mit dem Segen und für den Segen der Rüstungskonzerne. Wer Ironie findet, kann sie behalten.

Es geht immer nur um Economy. Als ich vor fast 13 Jahren die schöne Stadt Odessa am Schwarzen Meer besuchte, fiel mir auf, dass an fast jeder Ecke eine russische Bankfiliale zu finden war. Das konnte nicht lange gut gehen. Kurze Zeit später verstärkte sich dann der nationalistische ukrainische Terror gegen die russischen Landsleute nicht nur in den östlichen Bezirken der Ukraine. Man verbot  die russische Sprache als zweite Amtssprache, man fing an, mit Artillerie auf die Landsleute im Donbass zu schießen.  Dass der Imperialist Putin die ukrainische Kündigung des russischen Kriegshafens Sewastopol auf der Krim wie ein typischer Imperialist beantwortete, war abzusehen.


Vergessen wir nicht: Putin wurde dafür gewählt, die Interessen Russlands durchzusetzen. Das ist eine Amtsauffassung, die man sich gern mal von den Schreihälsen und Landesverrätern in Deutschland oder der EU wünschen würde. Man muss  den russischen Imperialisten nicht  gut finden, aber wenn man ihn verurteilt, sollte man ihn mit Schorchdabbelju Bush, Clinton, Obama und Biden zusammen auf die Anklagebank setzen.

Übrigens, kommen wir nochmal zu den Zitaten: Damals vor 13 Jahren habe ich unsere Reise nach Odessa in einer kleinen Podcast -Reihe unter dem Titel "Wo ist eigentlich Europa?" ausgewertet. Vieles davon ist überholt, aus der damaligen Sicht auch manchmal naiv, trotzdem in einigen Teilen interessant. Wer Lust hat, sich  meine damalige Sicht der Dinge noch einmal anzuhören, kann das unter diesem Link tun...
 


 

Dienstag, 21. Januar 2025

Nachricht von den Abtrünnigen

 Hier ein kurzer Bericht von unserem einzigen Auslandskorrespondenten, aus einem abtrünnigen Land, dem Vereinigten Königreich von Großbritanien und Nordirland, das den Segnungen aus Brüssel vor einiger Zeit entsagt hat und daher den Papierverbrauch um  ca. 50 Prozent einschränken konnte (Achtung, Fake news!): 

Wir freuen uns auf die Freuden, die das Jahr 2025 bringen mag. Uns geht es gut in unserer eigenen Welt, aber wir sind etwas trübsinnig, wenn wir nicht umhin können, auf die äußere Realität zu blicken.

Wenn die britischen Medien Deutschland erwähnen, dann meist, um den Aufstieg der AfD zu kritisieren, die sie als Heimat dämlicher und nostalgischer Ossis betrachten, gestärkt durch Nichtskönner aus dem Thüringer Wald, deren Weltbild sich seit der Zeit von Tacitus kaum weiterentwickelt hat. Daher war ich ziemlich überrascht, kürzlich einen Artikel zu lesen, der die AfD unterstützt, und insbesondere die Erwähnung Deiner Lieblingspolitikerin, Angela Merkel. (siehe unten)


Vielleicht ignoriert die deutsche Presse Großbritannien heutzutage einfach, aber es ist vielleicht trotzdem bekannt, dass wir eine alte und kränkelnde Wirtschaft und eine neue, aber kränkelnde Regierung haben, sowie ein grobes Gegenstück zur AfD in der Reformpartei, einer neuen Partei, der man bei den bevorstehenden Kommunalwahlen Erfolg zutraut. Du erinnerst dich vielleicht, dass Jenny und ich erwogen, in Polen politisches Asyl zu beantragen, als wir dich während der Brexit-Debatten besuchten. Unsere Pläne fielen natürlich ins Wasser (zu viele Pierogi auf der Speisekarte!), aber wir überlegen immer noch gelegentlich, ob wir einen abgelegenen und ruhigen Ort finden könnten, um den Sorgen der Welt zu entfliehen – ein ruhiger Ort wie Grönland kommt mir in den Sinn.

Um mit einer erfreulicheren Notiz zu enden: Ich habe neulich eine interessante Tatsache erfahren, die ich der Familie als Rätsel stellte. Was haben unsere Kinder und Enkel mit Elon Musk gemeinsam? Antwort: Ihre Großmütter kamen aus Liverpool! Als sie das erfuhr, fragte sich meine Frau Jenny, ob wir vielleicht entfernt verwandt sind, und wenn ja, ob wir ihn alle um ein Weihnachtsgeschenk bitten könnten. Bisher ist uns kein Erfolg beschieden Aber vielleicht hat er ja etwas Zeit, wenn er Amerika great again gemacht hat...


Folgender Auszug aus einem Artikel aus dem britischen "Spectator" vom 11. Januar 2025: 

"Alternative Fakten
 

Am 23. Februar werde ich bei der Bundestagswahl die Alternative für Deutschland (AfD)wählen.
Als jemand mit einem eingewanderten Elternteil, einem Hochschulabschluss und der in der liberalen Film- und Fernsehwelt arbeitet, ist dies das Letzte, was ich öffentlich zugeben sollte.Meine deutschen Mitbürger könnten verstehen, dass ich nicht für die Sozialdemokratische Partei (SPD) stimmen möchte,
die Linken, die unsere zutiefst unpopuläre Koalitionsregierung anführen.
Aber als „gebildeter“ Millennial sollte ich doch Grün wählen? Schließlich preisen unsere schamlos nicht neutralen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sie als die „Partei der Jugend“. Oder sollte ich vielleicht, als jemand, der sich normalerweise als konservativ sieht, für die Christlich-Demokratische Union stimmen, die langweilige Mitte-Rechts-Partei, der bei der Wahl die meisten Stimmen vorausgesagt werden? Die harte Wahrheit ist jedoch, dass Deutschland nicht mehr das sichere, wohlhabende Land ist, an das ich mich aus meiner Kindheit erinnere, und die Schuld daran tragen diese
„normalen“ Parteien.


Viele der Probleme Deutschlands begannen, als Angela Merkel, die ehemalige CDU-Kanzlerin,
2015 beschloss, die Grenzen für jeden zu öffnen, der behauptete, ein syrischer Flüchtling zu sein.
Millionen kamen, und eine willfährige Presse behauptete, sie würden die Ärzte und Ingenieure
der Zukunft sein, die unsere Renten bezahlen würden. Fast ein Jahrzehnt später haben viele der Angekommenen immer noch keine Arbeit, können kein Deutsch und sind auf Sozialleistungen angewiesen. Es gab einen deutlichen Anstieg der Terroranschläge und einer Zunahme der Gewaltkriminalität, die direkt mit einigen dieser Einwanderer in Verbindung gebracht werden.

Mittlerweile sind fast die Hälfte aller Sozialhilfeempfänger Ausländer. Seit 2010 wurden ihnen mehr als 132 Milliarden Euro an Sozialleistungen ausgezahlt, wobei sich die Kosten zwischen 2010 und 2023 verdreifacht haben. Demgegenüber wird der Betrag, der für die Modernisierung von Schulen, Straßen und unseres zunehmend unzuverlässigen öffentlichen Nahverkehrs benötigt wird, auf 165 Milliarden Euro geschätzt. Merkels Großzügigkeit ging direkt auf Kosten der deutschen Bürger. Die Situation wurde durch den wirtschaftlichen Vandalismus von SPD und Grünen noch verschlimmert, die unsere Atomkraftwerke aus ideologischen Gründen stilllegten und unsere Autoindustrie in die Sackgasse der Elektrofahrzeuge drängten. Als Ergebnis, kombiniert mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, wurden wir mit steigenden Energiepreisen, höheren Lebenshaltungskosten und einem enormen Anstieg der Zahl der Beschäftigten in unserem notorisch schwerfälligen öffentlichen Dienst gesegnet. Es überrascht nicht, dass jede Woche neue Entlassungen und Insolvenzen bekannt werden. Alle spüren die Krise. Freunde beschweren sich, dass sie wegen der steigenden Mieten wieder bei ihren Eltern einziehen mussten. Andere erzählen mir, dass sie wegen der hohen Kosten kein Fleisch mehr kaufen. Viele Leute, die ich kenne, beklagen, dass es trotz der teuren Krankenversicherung, für die wir zahlen, kein Krankenhaus mit Kindertagesstätten in der Nähe mehr gibt. Zum ersten Mal in unserem Leben spüren wir, dass wir wahrscheinlich nicht mehr den Lebensstil genießen werden, mit dem unsere Eltern gesegnet waren. 

Es ist kaum überraschend, dass die AfD in den Umfragen auf Platz zwei liegt, aber besonders auffällig ist die Zahl der jungen Wähler, die sich von den Grünen abwenden. Bei einer kürzlichen internen Schulwahl in Thüringen stimmte fast die Hälfte der Schüler für die AID, wobei sie Kriminalität, Einwanderung und einen Jobmangel als Gründe nannten. Bei Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg dominierte die AID die Stimmen der Jugend. 

In Brandenburg belegte sie in jeder Altersgruppe den ersten Platz, bis es zu den über 60-Jährigen kam. Sie war die einzige Partei, die sich konsequent gegen Masseneinwanderung und Deutschlands absurd laxe Strafgesetze stellte. Letztere führten zu Fällen wie dem im letzten Jahr, als ein Gruppenvergewaltiger eine Bewährungsstrafe erhielt, weil er unter 20 war, während eine Frau, die ihn in einer SMS beleidigt hatte, für das Wochenende ins Gefängnis musste. Trotz der wachsenden Popularität der AfD betreiben die anderen Parteien weiterhin die Brandmauer, in der sie sich weigern, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Diese Politik gilt nicht für Parteien wie Die Linke, den direkten Nachfolger der kommunistischen Partei, die die Stasi zur Herrschaft über Ostdeutschland einsetzte. Dieser engstirnige Ansatz verhöhnt die Demokratie und schadet unserem politischen System, da die AfD zu groß wird, um sie auszuschließen, und die Parlamentsmodelle spontan umgeschrieben werden, um sie fernzuhalten. Die etablierten Parteien behaupten, die AfD sei extremistisch, aber das Problem ist, dass viele derjenigen, die diese Anschuldigungen erheben, alles andere als unparteiisch sind. 

Stephan Kramer, der den Thüringer Verfassungsschutz leitet, der die AfD für „extremistisch“ erklärte, war einst Wahlkandidat der SPD. Die weithin verbreiteten Behauptungen der Website Correctiv, dass AfD-Mitglieder an einer geheimen Konferenz in Potsdam beteiligt gewesen seien, bei der die Abschiebung deutscher Staatsangehöriger ausländischer Herkunft diskutiert wurde, erwiesen sich als falsch. Ich weiß nicht, ob die AfD wirklich eine politische Partei ist." ...

 

Dienstag, 23. Juli 2024

Unästhetisch und dumm

 "Wer sich an den Grünen orientiert, landet in der Irre" lese ich gerade in einem alternativen Medium, das wohl auch bald verboten werden wird. Dabei ist man noch sehr zartfühlend mit diesen Knalltüten, denn eigentlich müsste es heißen "Wer sich an den Grünen orientiert, landet bei den Irren."

Deren Parteivorsitzende - von einigen Menschen beschönigend "Pommespanzer" genannt - hat dem Staatssender ZDF gerade ein Interview gegeben. Das muss man sich so vorstellen, daß man in einen Schlitz in einem aufgeschwemmten Speckmantel ein 1-Cent-Stück hineinsteckt und sich dann ein nicht enden wollender Wortschwall von Phrasen über den armen Zuhörer ergießt. Schon nach drei Sätzen will man dem Unsinn nicht mehr folgen und schaltet ab. Wer wählt sowas? Noch immer sollen die bei über 10 Prozent in der Wählergunst stehen. Unbegreiflich! 

„Die Grünen sollen die „führende Orientierungskraft“ werden.“ ist die Grundaussage dieses Geschwurbels im öffentlich-rechtlichen Sender. Orientierung wohin? Orientierung auf dem Weg ins Nirwana oder in den Wahnsinn? Diese Frau sollte sich erst einmal einen Spiegel kaufen und dann ihre eigenen Probleme in den Griff bekommen, bevor sie anderen die Welt erklären will. 

Wer sich an den Grünen orientiert, der ist mitverantwortlich für die soziale, ökonomische, kulturelle und bald wohl auch  kriegsbedingte Zerstörung dieses Landes. Ihre Klimapolitik ändert nichts am Klima, ist aber eine schwere Belastung für Wirtschaft, Steuerzahler, Verbraucher und auch die Natur . Von den Auswüchsen der Identitätspolitik, den verheerenden Folgen der Migrationspolitik und ihrer Begeisterung für Rüstung und Krieg ganz zu schweigen. Inkompetenz, Arroganz, Wirklichkeitsverweigerung, Bevormundung, Bürokratie, Bildungsferne und ideologische Verblendung  zeigt sich hier im Fernsehen gestopft in  eine einzige Person - abgesehen von der Unästhetik dieser unmöglichen Figur, die uns aber auch ein Vorbild für unsere Essgewohnheiten sein will. Denn die Grünen - und damit auch vor allem Frau Breit  Lang, wollen uns in allem Orientierung liefern. 

Die Existenzberechtigung der Grünen ist die Angst. Bei ihnen geht es immer um das tödliche Ganze, das pure Überleben: Atomkraftwerkshavarien wegen Tsunamis in Deutschland, Supergau, saurer Regen, die totale Eiszeit durch den Zusammenbruch des Golfstroms, dann der Hitzetod durch Kohlendioxid  (heute - wir haben Mitte Juli - die Nacht mit 11° C)  und die Dürre, obwohl meine Regenwassertanks noch in keinem Sommer so gut gefüllt waren. Zwischendurch müssen wir dann alle ertrinken, weil idiotische Profitgeier die Schwemmgebiete unserer Flüsse bebaut haben. Die Themen dieser Partei sind ebenso wahllos wie die Begründung der Untergangsszenarien – aber immer steht die Vernichtung des Lebens unmittelbar bevor, wenn man nicht nach der Pfeife grüner Nichtsnutze, Studienabbrecher, Pseudowissenschaftler und Pseudojournalisten, die eben nur Werbeblöcke moderieren, tanzt. 

Doch der Wald lebt noch, deshalb baut man ihn mit gigantischen Windrädern und deren wahnsinnigen Betonfundamenten zu. Die Vogelschredder braucht man, weil man den Menschen die Atomkraftwerke verteufelt hat und statt dessen Atomstrom aus dem Ausland importiert. Wie wir alle wissen, machte die Wolke von Tschernobyl ja auch genau am Eisernen Vorhang halt. Im Rhein ertrinken wieder Menschen, weil man in ihm wieder baden kann. Umweltschutz ist offenbar tödlich.

Die Temperaturen steigen nicht aufsehenerregend, die CO-2-Konzentration ist weder hoch noch für die Erwärmung überwiegend verantwortlich und wird für die Photosynthese gebraucht, in Deutschland regnet es unentwegt. Das geistig behinderte Kind, das eben noch Kohlenstoffverbindungen sehen konnte, hetzt heute gegen Juden. Die wirklich großen Katastrophen des Landes sind tatsächlich menschengemacht und tragen durch die Bank weg die Farbe grün. Die Einwanderung der langen Messer, die arabischen Clans, die – bescheiden wie sie sind – zunächst die Schwimmbäder und die wertvollen Ausstellungstücke aus unseren Museen erobert haben, das lange Sterben der Infrastruktur und der Industrie, die Überschuldung trotz überbordender Steuereinnahmen und sogenannter Schuldenbremse, die Rentenmisere, die Entdemokratisierung, der Linksstaat stalinistischer Prägung, die Wohnungsnot, die unentwegten Preissteigerungen auch aufgrund sinnloser CO2-Steuern, die Zerstörung der Natur, das Anheizen des Ukrainekrieges, die Zerstörung der effizienten Verwaltung, das Zurückdrehen der Frauenemanzipation, der Entzug von Grundrechten, der Zusammenbruch des Schulsystems und die immer schlechtere Ausbildung, die inzwischen schon ausartende Verfolgung und Ausgrenzung Andersdenkender und, und, und. 

Sie machen nichts richtig, keine Warnung stimmt, keines ihrer Mittel dient nicht letztlich nur dem eigenen Milieu, der Erhaltung der eigenen, eroberten Schweinetröge und schadet allen anderen. Sie verachten fast jeden, bekriegen alle und siegen bis zum völligen Untergang. Das erleben wir seit Jahren. 

Fast alle Verlautbarungen der grünen Spitzen sind nur peinlich pathetisch, spießig, oberlehrerhaft und frei von jeder Reflexion. Der Kontrast zwischen der Dauerbelehrung einerseits und der offensichtlichen Stümperhaftigkeit ist eine Qualität für sich. Grüne sind für sich selbst der Maßstab – das ist und war das Grundübel jeder Sekte, die sich der Wirklichkeit zu entziehen sucht. 

Die Grünen sind der nackte Kaiser, außerhalb des Hofstaats und der woken Blase kann jeder Unbefangene bemerken, dass sie nur Müll liefern. Die Grünen müssen deshalb den Erkenntnisprozess darüber im  Wahlvolk verlangsamen – aufhalten können sie ihn nicht, auch nicht wenn man noch Dickere und Dümmere vor die Kamera setzt ... 

Sonntag, 21. Juli 2024

Drei unsagbar kostbare Dinge

 
"Wir haben es der Güte Gottes zu verdanken, daß wir in unserem Land drei unsagbar kostbare Dinge besitzen: Die Redefreiheit, die Gewissensfreiheit und die Klugheit, keines von beidem je in die Tat umzusetzen" meinte Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens (* 30. November 1835 in Florida, Missouri; † 21. April 1910 in Redding, Connecticut). Er war ein amerikanischer Schriftsteller.

Mittwoch, 12. Juni 2024

Amok?

 Fassen wir die Diskussion der Blockparteien seit dem Wahlsonntag zusammen:

  • an der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland sind einzig und allein die AfD und Putin Schuld; 
  • Die Ampelhampel haben alles richtig gemacht, das Stimmvieh ist nur zu blöd, die Glanzleistungen der Hosenmätze und Emanzzicken zu würdigen;
  • daher weiter so bis in den Untergang.  

Sparen wir uns die Sprüche der Callboy- Kevins und Eigenfett-Friteusen, nehmen wir zur Kenntnis , dass sie schon einen Tag nach dem Wahldebakel ihre unsinnige Strategie weitertreiben, als ob am Sonntag die AfD nicht stärkste Kraft in Ostdeutschland geworden wäre, Flak-Zimmermann-Rheinmetall die Fast-Drei-Prozent-Partei (FDP) nur mühsam in das EU-Parlament gerettet hätte und die gleichgeschalteten Massenmedien dieser Bananenrepublik reinweg Amok laufen, um die AfD nun wirklich und endgültig aus den Köpfen der Wähler zu plappern. Von Selbstreflektion dieser verlogenen Bande ist weiterhin NICHTS zu sehen. Und während die CDU mit ihrem Merzel sich in vermeintlichen Erfolgen suhlt, könnte die AfD sogar einen Pferdeapfel zur Wahl stellen, der würde auch Reichs Bundeskanzler- die Propaganda der Blockparteien und ihrer Medien verfängt nicht mehr.

Wenigstens ein Wurschtblatt, die Berliner Zeitung, meint, nach dem AfD-Sieg sollte die Politik anstatt  Bekenntnisfolklore und Empörung ihr Versagen erkennen. Nebbich., das wird nie passieren. Sie machen weiter. Wir zahlen noch nicht genug Steuern, es gibt noch Mittelstand in diesem Land.

Zum Beispiel Kokaine: Schon  gestern also faselt man von 500 MILLIARDEN Teuro, die ein herbei imaginierter Wiederaufbau der Kokaine auf Kosten des deutschen Steuerzahlers kosten soll. Wiederaufbau mitten im Krieg?  Seltsamerweise wundert die Lüge niemanden, denn es geht natürlich  nicht um den Wiederaufbau, sondern um weitere Aufrüstung dieses failed states. 

Bezeichnend ein weiterer Artikel der Zeitung über verirrte Ukrainer in Berlin, die letztlich schlussfolgern, dass man eine Wiederaufbaukonferenz eher für Berlin benötigen würde. Klar, erst den Wirt und Gastgeber aussaugen - Deutschland beherbergt und verköstigt mittlerweile rund eine  Millionen Ukrainer, die nicht süß und ehrenvoll für ihr Vaterland sterben wollen - und wenn er dann am Boden liegt, auch noch verscheißern. Ach ja, nachdem Frau Selenski gerade für rund 180 Millionen ein Hotel auf Kreta gekauft hat, muss doch noch mehr drin sein in diesem oben völlig verblödeten Land Bananenrepublik Deutschland. Auch Klitschko ist wieder zum Absahnen angereist.

Und Pfuschi in Brüssel will nun die Ukraine aber auch schleunigst  in die EU boxen. Noch hat sie die EU nicht völlig hingerichtet ...

Mittwoch, 22. Mai 2024

Plärrbocks Ausverkauf

"Die Ost-Kokaine ist über 100.000 km von uns entfernt, da geht Putins gefanzerten Pahrzeugen vorher der Spirit aus. Und selbst wenn er auf elektrische Kobold-Antriebe setzt, die er dann mit auftauenden Tundra-Tiefkühlhühnchen antreibt, oder sie auf Wasserschoft umrüstet, muss er seine Panzer und die Alliterie vorher noch mehrmals um 360° wenden, um sie gegen uns auszurichten. Bevor das passiert, ist Baerbocks Visagistin mehrfache Milieunärin. Und das ist alles ausgerechnet! Außerdem könnten wir uns notfalls alle im Netz verstecken, der Strom ist schon da und Lebensmittel können wir auch darin speichern. Die Bundesnetzagentur, das Bundeswirtschaftsministerium war mit dabei in den Sondierungsgesprächen, als Experten geladen, haben das durchgerechnet. Das ist machbar." (imitiertes Plärrbock- Gestammel in einem Leserkommentar auf "Tichys Einblick")

Zurück auf den Boden der Tatsachen und ohne zu stammeln: Den Russen gehört inzwischen rund ein Fünftel der Ukraine, Black Rock und ähnlichen Konsorten rund 25 Prozent. Je mehr die Russen sich schnappen, um so besser ist es für uns. Es wird dann nämlich billiger! Die Pläne für den sogenannten Wiederaufbau sind bereits fertig und wie ich die willigen Helfer wie z.B. Black-Rock-Merzel kenne, zählt man schon die Profit-Dollar. Deutschland soll weiter zahlen , auch nach dem Krieg. Da kann es nicht schaden, wenn Putin sich den gesamten übrigen Rest auch noch krallt. Das wird ihn teuer zu stehen kommen, aber warum sollte man ihn bedauern? 

Anstatt Friedensverhandlungen anzustreben, wird das hirnlose Trampolinchen  jedenfalls noch weitere anderthalb Jahre unsere Steuergelder nach Kiew schleppen und sie in der "Ost-Kokaine" verballern lassen. Dem Umweltschutz  und der Klimaerwärmung zum Trotz ...

Mittwoch, 24. April 2024

Wahlen und vorgefertigte Meinungen

Über Wahlen lässt sich viel sagen. Zum Beispiel, daß sie verboten wären, wenn sie etwas ändern würden. Oder daß es nicht darauf ankommt, wie man wählt oder wer wählt, sondern wer auszählt. 

Letzteres Zitat wird Stalin zugeschrieben und man hat bei den letzten (nicht den wiederholten!) Wahlen in Berlin gesehen, wie man mit unliebsamen Konkurrenten im Wahllokal umgeht. Allerdings hat auch der ganze juristische Trubel um die alberne Wahlwiederholung in der Hauptstadt der Chaotenbewegung in einigen Wahllokalen nicht viel genutzt oder wie man auch sagt: die Schweine wechseln, der Trog bleibt der gleiche. 

Auch sagt man nicht umsonst, daß dieses politische System alle und alles zerlegt. Auch und vor allem die Gutwilligen, die im Politzirkus antreten, um tatsächlich etwas zu verändern.

Im Hintergrund werkeln immer die schlauen Strategen, die die Wahlen analysieren und sich schlaue Strategien ausdenken, um den Anteil der Wählerstimmen für den eigenen Zirkus mit quasi legalen Mitteln zu erhöhen. 

Einige dieser schlauen Strategen werkeln in der Bertelsmann-Stiftung vor sich hin. "Bewegungen wie „Fridays for Future“ und „Black Lives Matter“ sowie Jugendstudien zeigen, dass junge Menschen politisch aktiv sind und sich engagieren wollen, um ihre Zukunft zu gestalten. Dieses Potenzial kann noch viel stärker zur Geltung kommen, sowohl mit Blick auf politische Mitwirkung als auch gesellschaftliches Engagement." stellten die Bertelsmänner und :Innen eines Tages fest und forderten prompt das Wahlrecht für alle ab Alter 16. Auf das "Fridä for Schölefröh" und "Unter Schwarzen gibt's auch Strolche" in die Parlamente rücken.

Wohl dachten da einige Spezialspezialisten an den berühmten Ausspruch "Wer als 20-Jähriger kein Linker ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Linker ist, hat keinen Verstand." Dieses Zitat wird meist Winston Churchill zugeschrieben, aber auch Theodor Fontane (1819-1898), der italienische Philosoph Benedetto Croce (1866-1952), der britische Philosoph Bertrand Russell (1872-1970), der irische Dramatiker George Bernhard Shaw (1856-1950) oder der deutsche SPD-Politiker Björn Phimose bzw. Engholm werden als Quellen erwähnt.

Man bedachte allerdings nicht, daß Leben vor allem außerhalb der Bertelsblase:Innen  statt findet. Auch wenn  die Bertels:Innen vielleicht nicht an die vielen 16-jährigen Asylbewerber :Innen dachten, die seit 2015 unsere Heimat geflutet haben: Die Sache ging wie immer schief, wenn man Sozial"wissenschaftler" aka Politiker außerhalb ihres Gewächshauses etwas aushecken lässt, denn "die deutsche Jugend tendiert immer stärker nach rechts! Schon bei der Landtagswahl 2023 in Hessen sorgte das für Aufsehen. Die AfD wurde nach der CDU zweitstärkste Kraft bei den Erstwählern und holte 15 Prozent in dieser Gruppe. 

Was soll man wohl davon halten?
Eine neue Jugendstudie bestätigt nun diesen Trend" schreibt die Zeitung "Der Westen" gestern in ihrer Online-Ausgabe. Und " Mittlerweile spricht sich jetzt mehr als jeder Fünfte der 14- bis 29-Jährigen für die AfD aus. Bei der Frage, welche Partei sie wählen wollen, ergibt sich ein steiler Aufstieg für die Rechtsaußen-Partei im Jahresvergleich:

  • 2022: 9 Prozent
  • 2023: 12 Prozent
  • 2024: 22 Prozent

Am Dienstag (23. April) wurde die Untersuchung der Jugendforscher Simon Schnetzer, Klaus Hurrelmann sowie des Politikwissenschaftlers Kilian Hampel vorgestellt. Die Forscher befragten im Januar und Februar 2024 repräsentativ rund 2.000 Jugendliche und junge Erwachsene danach, welche Partei sie wählen würden."

 

Tja. "King Midas in Reverse".  Alles, was diese Idioten anfassen, verwandelt sich gottseidank statt in Gold nur in Scheiße ...

 


Montag, 15. April 2024

Der Nero-Befehl

Am 19.03.1945 unterzeichnete Adolf Hitler einen seiner letzten "Führererlasse". Der auch als "Nero-Befehl" bezeichnete Erlass betraf "Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet" und wurde noch am selben Tag an die militärischen Kommandostäbe, an Ministerien, obere Behörden und übergeordneten Parteidienststellen weitergeleitet. Im ersten Satz des Erlasses wurde seine Zielsetzung umschrieben: "Der Kampf um die Existenz unseres Volkes zwingt auch innerhalb des Reichsgebietes zur Ausnutzung aller Mittel, die die Kampfkraft unseres Feindes schwächen und sein weiteres Vordringen behindern."

Von seinem zerstörerischen Potenzial unterschied sich dieser Erlass nur wenig von den Weisungen, Befehlen und sonstigen Anordnungen, die Hitler und die Wehrmachtsführung seit 1943 für den Rückzug aus den besetzten Ländern Europas erlassen hatten. Doch seit September 1944 kämpfte die Deutsche Wehrmacht nun auch auf Reichsgebiet; am 21.10.1944 wurde Aachen als erste deutsche Großstadt von US-Truppen erobert. Das deutsche Unternehmen "Wacht am Rhein", die so genannte Ardennen-Offensive ab dem 15.12.1944, scheiterte (nach anfänglichen Erfolgen) bereits nach wenigen Tagen, vor allem aufgrund der massiven Schlagkraft der alliierten Luftstreitkräfte. 

Vergleiche der aktuellen Politik und der heutigen Politiker mit dem tausendjährigen Reich der Nazis sind immer falsch. Zum einen unterscheidet sich der zeitliche Rahmen - die Nazis hatten für den völligen Zusammenbruch Deutschlands immerhin 12 Jahre, die Ampel "arbeitet" erst 2,5 Jahre an ihrem Chaos - und zum anderen kann wohl auch der böseste Rechtsradikale den grünroten Vollidioten nicht unterstellen, dass sie Menschen planmäßig vernichten. Das ist ihnen nicht einmal in der Pandemie gelungen und auch die vielen Menschenopfer, die die ungebremste Zuwanderung von kulturfremden Sozialschmarotzern und Gewalttätern bisher gefordert haben, werden hoffentlich niemals das Ausmaß der industriellen Massenvernichtung während des Naziregimes erreichen. 


Trotzdem haben es wechselnde Koalitionen von geistig minderbemittelten Minderleistern in der Politik geschafft….
  • die Infrastruktur auf den Stand eines Zweite-Welt-Landes herunterzuwirtschaften,
  • dabei aber u.a. die Staatsschulden seit 1980 zu verzehnfachen,
  • die funktionierende Energieversorgung und -sicherheit unter dem Vorwand, der "Klimarettung" und des Verzichts auf ein imaginäres Klima-Gas Zehohzwei zu shreddern,
  • die innere Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung abzuwickeln,
  • den Sozialstaat zur Alimentierung eigener Arbeitsunwilliger und fremder Minderleister aus aller Welt auszubauen,
  • die deutsche Industrie und den Mittelstand zu vertreiben,
  • die Abhängigkeit von Russland und China zu vervollkommnen,
  • die Grenzen zu schleifen,
  • die Währung zur Lira 2.0 zu machen,
  • jeden Leistungswillen zu ersticken,
  • das Schulsystem und die Universitäten zu Verwahrstätten für potentielle Arbeitslose zu degradieren,
  • das Vertrauen von weiten Teilen der Steuerzahler zu verspielen,
  • das Land der EU-Bürokratie auszuliefern,
  • den öffentlichen Raum in Großstädten zu einer Kloake zu machen  u.v.a.m.

Wir sind in Deutschland  kurz vor einem Kipppunkt: Es verdichtet sich der Eindruck, dass die Grünen und SPD eine Strategie der verbrannten Erde betreiben. Das Einzige, was diese Ampel noch zusammenhält, ist der unbedingte Wille, mit dem Abgang aus den Regierungssesseln verbrannte Erde zu hinterlassen. Damit soll den Nachfolgern das Aufräumen so schwer wie möglich gemacht werden, wobei auch hier Zweifel angebracht sind, ob ein Nachfolger Merzel oder ein wie auch immer heißender Merkel-Zögling von der gegenwärtig die Umfragen anführenden CDU überhaupt etwas rückgängig machen oder gar aufräumen  will. 

Vermutlich geht es dieser Regierung nur noch darum, die gesamte Gesellschaft in der kurzen noch verbleibenen Zeit so radikal zu verändern, dass es für eine eher bürgerliche Regierung - man wagt es als denkender Mensch und Wähler schon gar nicht mehr eine "denkende" Regierung zu fordern, bürgerlich muss als Attribut schon reichen -  einfach unmöglich sein wird, dieses Land noch zu regieren, es sei denn, sie würde am Tag nach der Regierungsübernahme sofort alle eher konservativen oder wirtschaftsliberalen Prinzipien in den Papierkorb werfen, auf der linksgrünen Welle weiter surfen oder  aber - und das ist für mich die einzig mögliche Lösung des angerichteten Dilemmas - am Tag X allen angerichteten linksgrünen Schwachsinn inklusive der inzwischen "verbesserten" Kinderbücher oder der umgeschriebenen Opern oder Theaterstücke  in die Tonne zu treten und wieder einmal wie nach Hitlers Nero-Befehl bei NULL anzufangen. 

Zum dritten Mal innerhalb von rund 125 Jahren ...

Dienstag, 9. April 2024

Der Meister und Margarita II

Der beste Roman der Neuzeit macht mal wieder von sich Hören: Der US-amerikanische Regisseur Michail Lockshin hat das geniale Buch von Michail Bulgakov neu verfilmt. Während die Kinos in Putins Russland dem Vernehmen nach von Zuschauern geradezu überschwemmt werden und der Film bereits ein Vielfaches seiner Produktionskosten einspielte, hat in Deutschland nicht einmal August Diehl, der deutsche Darsteller des Voland, sich den Film ansehen können. Mit anderen Worten: Unter den Idioten der Ampel betreibt Deutschland eine schlimmere Politik gegenüber Russland als im kalten Krieg. Realpolitiker wie Willy Brandt oder Egon Bahr wären heute wahrscheinlich aus der SPD ausgeschlossen. Zumindest würde ihnen kein Parteibonze der Arbeiterverräter zum Geburtstag gratulieren. 

Manuskripte verbrennen nicht!
Die neue Verfilmung von Luckshin ist dabei, zumindest in Russland und im EU-Ausland gesellschaftlich, kulturell und politisch relevant zu werden. Während das russische Publikum dem Vernehmen nach die Kinos stürmt, um ihn noch vor einem eventuellen Verbot zu sehen  und voller Häme auf die boshaften Reaktionen der Moderatoren und Gäste in den  berüchtigten russischen Talkshows ( auch hier fällt  mir sofort ein Vergleich ein!) reagiert, wird jedwede Äußerung der russischen Kultur in Deutschland tot geschwiegen, beschimpft oder boykottiert. Die Kritiken im russischen Fernsehen waren jedenfalls verheerend, nicht nur für den Film selbst, sondern auch für Regisseur Lockshin, der den Krieg in der Ukraine entschieden ablehnt. Die Äußerungen, Beleidigungen und Drohungen gegenüber dem Film und dem Regisseur sollen wohl stark an die Behandlung des Meisters, aber jetzt durch Reinkarnationen der Stalinschen Kultursatrapen, erinnern. Ähnlichkeiten mit dem deutschen Kulturbetrieb und dem gängigen Umgang mit Autoren, die zuverlässig als "Räächtz" und "Nazi" identifiziert wurden, sind natürlich rein zufällig.  

Ich kann mir kein Urteil über den Film erlauben, aber ich hätte ihn gern gesehen. Das wird mir in unserer eigenartigen Form der Demokratie verwehrt.  Vor Jahren hatte ich mir schon die geniale Verfilmung des Stoffs von Juri Kara  -immerhin mit englischen Untertiteln -  in Belgien besorgt. Und auch diesmal lässt mich die Marktwirtschaft nicht im Stich. Am 1. Juni wird die DVD wieder mit englischen Untertiteln erscheinen. Danke dafür an unsere belgischen Freunde des Meisters und seiner Margarita ...




Dienstag, 20. Februar 2024

Gedankenverbrechen

Als mir meine britische Brieffreundin Marie schon 1969 das Buch "1984" von George Orwell empfahl, war ich noch ziemlich ahnungslos. Allerdings war ich auch nicht so blauäugig, in einer Ostberliner Buchhandlung danach zu fragen. Später dann, als ich das Buch hätte kaufen und lesen können, habe ich mich immer davor gescheut. Zu nachhaltig waren die Erlebnisse mit unseren Altstalinisten in meiner Jugend, in Schule und Sportklub. Jedes Gegen-den Stachel-löcken wurde sofort im Keim erstickt und der aufmüpfige, widerborstige Jugendliche sofort abgestraft. 

Die Erlebnisse mit der innerparteilichen Demokratie in der SED taten ihr übriges, so dass ich mich nie wieder mit Dogmatismus und Unterdrückung in einer Gesellschaft beschäftigen wollte. Dabei hatte ich mich so manches Mal über die Erzählungen meiner Altersgenossen in der Bunten Republik gewundert, deren Lehrer den unseren nicht ganz unähnlich waren. Es sollte allerdings noch fast 34 Jahre nach der sogenannten Wiedervereinigung dauern, bis sich so richtige Parallelen einstellen würden. 

 Der „unter dem Eindruck des Nazismus, des Stalinismus und der Wirtschaftspolitik der Industriestaaten während des Zweiten Weltkriegs“ (Kindlers Literatur Lexikon) entstandene Roman wird oft dann zitiert bzw. sein Titel oder der Name Orwell genannt, wenn es darum geht, staatliche Überwachungsmaßnahmen kritisch zu kommentieren oder auf Tendenzen zu einem Überwachungsstaat hinzuweisen. George Orwell hatte "1984", in dem ein totalitärer Überwachungsstaat im Jahr 1984 dargestellt wird, schon 1948 fertiggestellt.  Hauptperson ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden, fiktiven Staatspartei Sozialistische Partei Englands, auf die sich die herrschende politische Ideologie Engsoz (Englischer Sozialismus, original Ingsoc) stützt. Der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz will Smith seine Privatsphäre sichern und etwas über die real geschehene Vergangenheit erfahren, die von der Partei durch umfangreiche Geschichtsfälschung verheimlicht wird. Er beginnt heimlich ein Tagebuch zu führen und nachzudenken, dadurch gerät er mit dem System in Konflikt, das ihn gefangen nimmt, foltert und einer Gehirnwäsche unterzieht.

Ein ruhiger Abend bei unserem Jüngsten führte nun unlängst dazu, dass ich mir "1984" doch noch zu Gemüte führen wollte. Die Enkelin war im Bett und nach ihren ersten  Kita-Stunden schon längst eingeschlafen. Auch Oma und Opa waren müde, aber noch nicht so richtig. Ich schlug "1984" auf und da waren sie wieder: Die Parteielite der Grünen, Roten, Gelben und Schwarzen , die Schwätzer und Mitläufer, die Denunzianten, die Gedankenpolizei (die einem jede Wortmeldung in den wenigen, verbliebenen Leserbriefspalten ankreidet), das Staatsfernsehen mit den Umerziehungsprogrammen und "Zwei Minuten Hass", die Blödermanns, Kevins, Tschäblis, Fäncies, Plapperlenas und der Hühnerficker H. auf dem Posten des "Mißwirtschaftsministers"sowie die ganzen Küchenschaben dieses ekligen politischen Systems, das vor allem unter Murksel zu unerreichter Blüte herangewachsen war, scheinen geradezu aus Orwells Werk entsprungen zu sein. Sprache und Geschichte werden bereinigt, Kinder werden zunehmend verblödet, die Einheitspartei beeinflusst das Denken in allen Ebenen wie z.B. in der Küche, beim Essen oder beim Sport in ihrem Sinn mit ständig wiederholten Parolen wie „Krieg ist Frieden“, „Freiheit ist Sklaverei“ und „Unwissenheit ist Stärke“. "Deutschlands Freiheit wird am Hindukush oder in den Steppen der Ukraine" verteidigt, koste es was es wolle und dauere so lang wie es muss. Auch wenn meine Wähler anders darüber denken. Nichts ist uns für jedweden Unsinn in aller Welt zu teuer. Lächerliche "Wachstumschancengesetze", "Doppelwummse", "Sondervermögen" für reale Staatsschulden, "Wende" hier und "Wende" da, nichts weiter als eine gewisse Kreativiät in der Sprache der Volksverdummung. Immerhin.

Im Laufe der Handlung von "1984" wird auch die Frage aufgeworfen, ob die Partei den Krieg mit den anderen Ländern und den Terror der  Untergrundbewegung  nicht vielleicht insgeheim selbst inszeniert, um einen Vorwand für die massive Überwachung, den permanenten Ausnahmezustand und die umfassende Unterdrückung zu schaffen. Die heute scheinbar von langer Hand geplanten Demos gegen Rechts, die Ausgrenzung Andersdenkender, die ausufernde Kriminalität, dabei die Härte der Justiz nicht etwa gegen Kriminelle, sondern vor allem gegen Unangepasste, die Diffamierung Unbequemer scheinen geradezu aus Orwells Buch entsprungen zu sein und als Kochrezept für die Innenministerin und ähnliches Gesindel zu dienen. Wir erregen uns über den Tod eines russischen Nazis im Straflager, lassen aber einen Menschen wie Assange im Knast verfaulen, weil er die unseligen Taten des Großen Bruders aufgedeckt hat.

Ich wollte nun wirklich kein Gedankenverbrechen begehen und habe das Buch von George Orwell ungefähr nach der Hälfte lieber wieder in das Regal gestellt. Zu sehr hatte mich beim Lesen die trübe Gegenwart eingeholt...

 


Samstag, 3. Februar 2024

Duckmäuser, Demos und Deportationen

Viele Dinge in diesem Land kann ich nicht verstehen. Da faseln die sogenannten "Eliten" immer wieder von Demokratie, also der Herrschaft des Volkes, und haben dann nichts weiter zu tun, diesem Volk ständig zu zeigen, wo der Hammer hängt. So geschehen letztmals in der vergangenen Woche bei der Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2024 durch die HAmpel. Fast 1 Billionen an abgepressten Steuern sollen 2024 im Bundeshaushalt ankommen und der Kasperkopp Lindner hat kein Geld!

Da demonstrieren die Bauern schon wochenlang lautstark gegen den Wegfall von Steuererleichterungen und nervtötende, geldschneiderische Bürokratie, werden inzwischen von Handwerkern, Spediteuren und mittelständischen Unternehmern unterstützt. Die Blockparteien der Ampel haben nichts weiter dazu zu sagen. Sie zeigen den zu Recht empörten Menschen nur den dicken Daumen, indem sie frech die Sondersteuer auf  Diesel abschaffen und noch flugs eine CO2-Steuer aufsatteln. Während die Bauern in Frankreich ganz offiziell  Heizöl tanken , tritt unsere Regierung den Bauern ordentlich in den Arsch. Lieber überweist man der korrupten Ukraine erneut 50 Milliarden € aus dem Bundeshaushalt zum Ankauf von Immobilien in der Toskana oder was man als Oligarch gerade dringend braucht. Zu den Radwegen in Peru und ähnlichem Blödsinn der so genannten Entwicklungshilfe wurde inzwischen schon alles gesagt. Auch zu den sogenannten Deportationen. Ein Wort, das in Potsdam bei der ominösen Konferenz unter Beteiligung u.a. von 4 AfDlern und 6 CDU-Mitgliedern tatsächlich wohl niemals gefallen ist.

Da schreiben die Wirtschaftsvertreter der ostdeutschen Bundesländern dem Bundeskanzler einen "Brandbrief" (so wird der eher harmlose, in duckmäuserischem Ton gehaltene Bettelbrief von der gleichgeschalteten Presse genannt) und schildern diesem Leistungsverweigerer ihre Probleme. Der Kanzler antwortet - nicht. 

Stattdessen organisiert man lieber im ganzen Land Demonstrationen, die vordergründig gegen Räääächts gerichtet sind und läuft dort an der Spitze oder hinter Schildern her, die zur Tötung von AfD-Mitgliedern aufrufen. Und da diese Aufmärsche ja gegen Rechts gerichtet sind, sind dann am nächsten Wochenende wahrscheinlich die CDU/CSU, die Freien Wähler und die Werteunion die ausgesuchten Feinde, die es zu bekämpfen gilt. Ob Lindners FDP inzwischen genug weit nach links geblinkt hat?

Der Bundespräsident, ein übler Spalter namens Walter, bezeichnet die Wähler der einzigen wirklichen Oppositionspartei im Bundestag als Ratten und eine üble Militaristin aus den Reihen der Umfallerpartei FDP spricht in diesem Zusammenhang von Scheißhaufen. Danke, gleichfalls, Frau Flak-Rheinmetall. Ich warte auf den Tag, an dem mal irgendein Anwalt in diesem Land das Grundgesetz in die Hand nimmt und dieses dämliche Stück wegen Kriegshetze anzeigt. Mir fällt schon lange kein Schimpfwort für diese widerliche Kreatur mehr ein.

Alles in allem: Wer eine solche Regierung hat, braucht keinen Putin, keinen Orban und keinen Trump als Feindbild. Gegen diese Regierung erscheinen die drei Genannten wie die drei Neffen von Donald Duck Tick, Trick und Track. Die drei haben jedenfalls immer einen Plan.

Die größte offiziell so genannte Oppositionspartei im Bundestag wird von einem Herrn Merzel geleitet und der hat -wie unser so genannter Bundeskanzler messerscharf bemerkte - das "Glaskinn" eines schwerbehinderten Boxers. Das Glaskinn ist lt. Wikipedia ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Boxsport. Es bezeichnet geringe Nehmerfähigkeiten eines Kämpfers, der dadurch besonders anfällig für einen Knockout ist. Herr Merzel wollte bei Amtsantritt vor zwei Jahren den Stimmenanteil der AfD bei Wahlen halbieren. Nun ist es mit Mathematik in Verbindung mit Politik immer so eine Sache. Er hat es geschafft, den Stimmenanteil der AfD zu verdoppeln. Statt Division zu üben hat er eben mal multipliziert. Immerhin war die Ziffer 2 in der Rechnung. 

Vielleicht wollte er aber auch in memoriam  IM Erika, der Großen Vorturnerin der CDU, vermeiden, dass man dem einzigen Kind, was sie je hatte, in irgendeiner Form wehtut. Denn als einziges Erbe wird von Frau Merkel die AfD übrig bleiben. Wenigstens DAS hat sie geschafft. 


Hoffnung ist nirgendwo? "Doch" jubeln da die ewigen Optimisten. Sahra tritt an! BSW, das Beamtenhilfswerk.  BSW organisiert seit über 60 Jahren Vorteile für rund 500.000 zufriedene Mitgliederfamilien. Über 20.000 exklusive Vorteilsangebote online. Ach nein, das hat Dr. Google falsch sortiert.  Wir meinen BSW, die Partei neuen Typus, die neue Kaderpartei der Berufsrevolutionäre. Wir sind wieder bei Lenins "Staat und Revolution". 

Ehrlich gesagt: Warum hat  man den neuen Verein nicht einfach BJS, Bündnis Josefa Stalina genannt? Eine neue kommunistische Partei mit dem Namen der Gründerin? Das riecht förmlich nach dem Leichnam des unsäglichen Josef, den man erst 1961 aus dem Mausoleum am Roten Platz entfernt und an der Kremlmauer verscharrt hatte. Stalin war der Begründer eines unglaublichen Personenkults. So wundert es nicht, dass man der schönen Sahra neulich schon eine kleine Krone in den Haarschopf montiert hatte. Zumindest in einer Fotomontage.      
 

Nun ist ja nach Albert Einstein eine besonders hartnäckige Form des Wahnsinns, immer wieder zu dasselbe zu versuchen und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen. In den letzten 100 Jahren ging so ziemlich jede Form des Sozialismus/ Kommunismus schief und kostete vor allem Millionen von Menschenleben. Aber auch wenn es mit Sahras neuem Versuch, für die Beladenen dieser Erde das Himmelreich zu errichten (ob sie wollen oder nicht)  aufgrund der anstehenden großen Mühen nicht so richtig was wird - vielleicht schafft sie es ja, den Stimmanteil der AfD zu halbieren ...    

Freitag, 19. Januar 2024

Was tun?

Zum 100. Todestag von Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin 

Der 13. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) vom 23. bis 31. Mai 1924 war der erste ohne Lenin. Den politischen Bericht trug das ZK-Mitglied Sinowjew vor. Er begann, ungewohnt aufgeregt, vorzutragen: "In der heutigen 'Prawda' hat einer unserer heimischen Arbeiterdichter die Stimmung der Partei in diesem Augenblick ausgezeichnet ausgedrückt:

>Dem Gedanken 
erzittern die Knie, 
in der Trübe der Augen
irrt der Gram umher. 
Den Politbericht des ZK liest... liest... 
nicht Lenin .. .<


Ohne Lenin, ohne unser Licht, ohne den genialsten Kopf auf der Erde, müssen wir nun Aufgaben von gigantischer Wichtigkeit, von denen das Schicksal unseres Landes abhängt, lösen.« (zitiert nach Wolkogonow: STALIN Triumph und Tragödie, ECON Verlag Düsseldorf, 1996).

Wladimir Iljitsch Lenin, eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow (geboren am 10.jul. / 22. April 1870greg. in Simbirsk; war ein russischer Politiker und kommunistischer Revolutionär sowie marxistischer Theoretiker, Vorsitzender der Bolschewiki (1903–1924), Regierungschef der Russischen SFSR (1917–1924) und der Sowjetunion (1922–1924), als deren Begründer er gilt. Lenin war am 21. Januar 1924 um 4:23 Uhr im Alter von 53 Jahren verstorben. Die genaue Todesursache blieb der Öffentlichkeit jahrzehntelang verborgen. Die von der KPdSU autorisierte Biographie sowie Dmitri Wolkogonow sprechen von massiven Durchblutungsstörungen oder einem weiteren Schlaganfall.

Nach Lenins Tod entbrannte ein Machtkampf in der KPdSU zwischen Anhängern des Lagers um Josef Stalin und der Linken Opposition um Leo Trotzki, in dessen Verlauf neben Millionen anderer Sowjetbürger auch der Berichterstatter des 13. Parteitages, Sinowjew hingerichtet wurde.

Mit Lenin begann die Unterdrückung Andersdenkender, die unter seinem Nachfolger Stalin noch gewaltsamer und perfider werden und sich bis zum Ende der DDR auch durch unser Leben als Bürger dieses Staates ziehen sollte. Kurz gefasst: Zunächst brachte man die wirklichen Feinde des Kommunismus um, dann die verdächtigten oder die vorgeblichen. Letzlich räumte man dann mit den eigenen Genossen auf. Immer aber war man unbelehrbar, doktrinär, indoktriniert, beseelt vom Untertanengeist gegenüber der "Partei". 

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht

So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei - die Partei - die Partei.

Die vierzig Jahre in einem Teil Deutschlands herrschende Einheitspartei, die SED, hat es daher nie geschafft, sich vom Leninschen Dogma der Partei neuen Typus zu lösen. Sie war und blieb eine Kaderpartei von Berufsrevolutionären, die sich als Avantgarde des Proletariats verstand (deren Bonzen sich dementsprechend avantgardistisch die eigenen Taschen füllten und ein Leben in Saus und Braus führten), gemäß den Prinzipien des Demokratischen Zentralismus organisiert und auf die Ideologie des Marxismus-Leninismus verpflichtet, deren erklärtes Ziel die Überwindung des Kapitalismus und die Errichtung einer Diktatur des Proletariats war, in der wiederum die Partei die zentrale Machtposition einnimmt. Dabei wurde das eigentliche Proletariat natürlich nicht nach seiner Meinung gefragt. Denn das eigentliche Proletariat waren die Parteibonzen selbst. 

Nimmt man die Dogmen des Marxismus - Leninismus weg und ersetzt sie durch diffuse Hirngespinste von Klimawandel, Gender und ähnlichem Quatsch, erinnern viele Auswüchse des Machtmissbrauchs der Partei(en) im Stalinschen Sinne sehr stark an die heutige Zeit und ihren täglichen Wahnsinn. Nicht umsonst habe ich hier an dieser Stelle schon frühzeitig den Begriff "Blockparteien" für das unselige, gleichgeschaltete  Konglomerat aus CDUCSUSPDFDPGRÜNENLINKEN geprägt, der inzwischen mitunter sogar von Medien des Mainstreams benutzt wird. Die Menschen an der Spitze, die Bonzen, unterscheiden sich jedenfalls trotz aller Lippenbekenntnisse der Herrschenden zu Demokratie, Meinungsfreiheit und  allgemeinen Menschenrechten nicht sonderlich. Den Beweis treten Typen wie Plärrbock, Habück, Flak-Zimmermann, Lindner, Ricarda Fett, Klein -Kevin oder Mr. Magoo alias Olaf Scholz jeden Tag an, wenn sie uns irgendeinen "Wandel", eine "Wende", einen "Umbau" der Gesellschaft oder die Einschränkung der Bürgerrechte für politisch Mißliebige aufschwatzen wollen. 

Und mal unabhängig davon, ob man die AfD und ihren Höcke mag oder nicht, gibt es aus dem Sachverhalt, dass sich aus dem Stand eine Millionen Gehirnamputierte finden, die dem Mann mittels Petition die Bürgerrechte entziehen wollen, nur zwei Schlußfolgerungen:
1. die Decke der Demokratie und damit der Zivilisation ist in dieser Bunten Republik nur wenige Mikrometer  dünn und
2. die Jauchegrube, aus der einst die SA-Büttel und die KGB-Schergen gekrochen sind, ist leider nie ausgetrocknet.

Dieses gigantische Experiment, einen einigermaßen reichen Industriestaat zurück in ein ökologisch basiertes Armenhaus zu verwandeln, wird enden wie das famose Experiment der kommunistischen Gesellschaft in der Sowjetunion, bei dem damals eigentlich das genaue Gegenteil erreicht werden sollte: Mit einem mittelmäßigen Knall, eher einem lauen "Puff".  

Mehr wird nicht übrigbleiben: Nur ein mittelmäßiger Furz, der nicht einmal richtig stinkt. Und Millionen von verkorksten und verhinderten Leben ... 

Und nein, wir sollten am Sonntag keine Feierstunde für Lenin einlegen.


 

 

Sonntag, 22. Oktober 2023

Die Linke

Ja, ich gebe es endlich zu: Ich war auch mal in diesem Verein. In dem von Wissler, Gysi, Bartsch und Wagenknecht. Nur hießen unsere Bonzen damals Honecker, Hager und auch Krenz (um nur mal die schlimmsten zu nennen).

Ich war da rein geschliddert so wie ich meistens in irgendetwas hinein schliddere, mein Doktorvater hatte nach längeren Abenden unter Rotwein und ausgiebigen Diskussionen behauptet, man solle nicht immer nur meckern, man müsse etwas ändern. Mit diesen Argumenten fangen sie einen immer, damit haben mich 2010 auch die Freien Wähler im Barnim gekriegt, als ich dann für den Landrat kandidiert habe. Wobei ich meine lieben Freunde von den Freien Wählern in Bernau in keiner Weise mit der SED vergleichen möchte!

Jedenfalls bin ich in die SED eingetreten wie ein Traumtänzer und merkte schnell, dass man gar nichts verändern konnte. Im Gegenteil: Diese Mitgliedschaft war eine Zwangsjacke oder - wie Stephan Krawczyk sang- ein Druckverband  (siehe unten), der einen nur selbst veränderte und deformierte, vor allem aber meiner Galle nicht gut bekam. Die lief nämlich immer über ob des ganzen Blödsinns, den man uns "Genossen" für den Aufbau des DDR-Sozialismus zumutete. Aber rauskommen aus dem Verein war leider nicht so einfach und hätte mir als dem Vater zweier kleiner Kinder nur sehr geschadet. Dass mein Professor später dann noch ordentlich Ärger mit unseren führenden Genossen bekommen sollte und sogar vorzeitig emeritiert wurde, steht ebenfalls auf diesem Blatt.

"Au Partei, du Druckverband / auf offenen Wunden / unter dir wird's Vaterland / auch weiterhin gesunden / Nur die frische Blutzufuhr / die hast du unterbrochen / mit der Zeit hat jeder Mull / nur übel noch gerochen."

Ich zahlte jedenfalls neben meinen Nerven im Laufe der Jahre den Gegenwert eines Trabants als Parteibeitrag in die Parteikasse ein und als dann 1990 nach der Wende die Schiebereien unserer Parteioberen mit dem Parteivermögen bekannt wurden, wollte ich die Unabhängige Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR (UKPV) davon überzeugen, dass die SED mir meine Beiträge zurück zahlt. Diese Kommision war vom 1. Juni 1990 bis 15. Dezember 2006 für die Ermittlung der Vermögen von Parteien und Massenorganisationen der DDR im In- und Ausland zuständig. Mit mäßigem Erfolg. Und da man sich nicht dazu durchringen konnte, die SED als verbrecherische Organisation einzustufen, liegt meine Kohle wahrscheinlich noch heute auf Konten in der Schweiz, in Liechtenstein oder Luxemburg. Mal den Gysi fragen. 

Mark der DDR
Nun, 33 Jahre später, scheint die fürchterliche SED mit ihren verlogenen Chefs endlich am Ende zu sein. Nach dem Zickenkrieg zwischen Wagenknecht und der großen Vorsitzenden Wissler wird der Ersatz für Rosa Luxemburg wohl morgen die Gründung einer neuen Linken verkünden. Obwohl die heutige Linke bei der Bundestagswahl 2021 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte und nur dank der Grundmandatsklausel mit 39 Abgeordneten in den Bundestag einzog, stellt sie weiterhin eine eigene Fraktion und keine Gruppe. Voraussetzung dafür ist nämlich nicht der Zweitstimmenanteil, sondern dass eine Partei mehr als 5 % der Sitze im Parlament erreicht. 

Wenn Wagenknecht ausschert, hat sich der Fraktionsstatus mit allen tollen Privilegien erledigt. Zum Beispiel gönnen sich 39 Abgeordnete 108 Mitarbeiter, die man dann sicher kurzer Hand entlassen wird.  Alle werden natürlich auch von meiner Knete bezahlt ( wahrscheinlich meinen ehemaligen Beiträgen und natürlich von meinen nicht zu knappen Steuern) und deshalb hält sich mein Mitleid in engen Grenzen. Vielleicht kann man sie ja - wie es der ehemalige Vorsitzende Klaus Ernst einst mit den bösen bösen Kapitalisten machen wollte - zunächst ordentlicher Arbeit zuführen und nicht gleich erschießen. Dass die blöde Wissler uns schon wieder hinter die Fichte führen will, indem sie das Luxemburg-Double für diese Situation verantwortlich macht, ist auch wieder typisch. Sie hat dabei allerdings vergessen, dass sie und einige andere Spinner die Wagenknecht schon lange aus der Partei rausschmeißen wollten und damit der Fraktionsstatus ebenfalls weg gewesen wäre. Ist das nun nur pure Schizophrenie oder will diese Bande uns schon wieder verscheißern?

Auf Marx folgt Murks

Egal wie der Spaß noch endet: Sarah Luxemburg ist gut beraten, wenn sie sich die Werke ihres großen Vorbilds noch einmal genau ansieht. Auf dem Gründungsparteitag der KPD am 31. Dezember 1918 hielt Rosa Luxemburg (ehemals SPD) die letzte öffentliche Rede ihres Lebens. Das Parteiprogramm begründend rief sie: »Nun, Parteigenossen, heute erleben wir den Moment, wo wir sagen können: Wir sind wieder bei Marx, unter seinem Banner.«  Das wäre gut, denn Marx war ein glänzender Analytiker der kapitalistischen Gesellschaft. Wir sollten allerdings immer daran denken, dass auf ihn dann nur noch Murks folgte ...

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...