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Es war nicht Oberbayern, es war Ostholstein, wohin uns die ARD gestern in ihrer bisher bei mir noch recht beliebten Krimiserie "Nord bei Nordwest"entführte. Insofern stimmt wenigstens "Wildwest".
Fazit: Auch diese Serie werde ich zukünftig meiden. Bei der Vorgängerfolge bin ich nur eingeschlafen, diesesmal ging mir der Käse aufgrund seiner Unlogik nur noch auf die Nerven und ich konnte leider nicht einschlafen.
Nur zwei Gründe: Die albern angelegte Rolle des ewigen Türken, der so schön dem Klischee des Asylanten (doof, nach zig Jahren in Deutschland noch immer deutsch radebrechend, keine richtige Arbeit, was er anpackt wird Murks) entspricht, wird langsam nervig. Inzwischen dürfte er in Schwanitz wohl alles ausprobiert haben, was keinen Schweiß und maximale Sabbelei verlangt. In der Folge gestern fing er beim Bestattungsunternehmen Töteberg & Bleckmann an und scheiterte folgerichtig am Anblick seines ersten Toten. Danach ging er dann lieber mal wieder als Immobilienhai. Na ja.
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Ich habe bei meiner Grundausbildung mit der Makarov immer maximal die Note 3 erreicht (und war damit tatsächlich unter den besten Schützen), aber die Mädels waren offensichtlich besser ausgebildet. Vielleicht wirklich im wilden Westen. Mit den dort gebräuchlichen Colts soll man ja damals theoretisch immerhin ein Scheunentor getroffen haben. Und die Filme darüber mit John Wayne und Co. laufen noch immer wie geschnitten Brot.
Liebe Krimigemeinde im ÖRR! Für neun Milliarden Euro GEZ-Beitrag sollten ein paar Euro für etwas mehr Realitätssinn doch wohl möglich sein ...
Oppenheimer ist schuld. Nicht nur an der Atombombe, sondern auch an unserem Beschluß, uns das neueste Erzeugnis aus dem Hause Nolan im Kino anzusehen. Leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Und so kam es dann, wie ich es mir gedacht hatte ...
Christopher Nolans Die Odyssee ist ein Film, der fast zwangsläufig zwischen Meisterwerk und Enttäuschung polarisiert. Er ist technisch beeindruckend, erzählerisch ambitioniert und könnte intellektuell reizvoll sein– gleichzeitig ist er aber ein Werk, das sich durch seine eigene Schwere und seinen Hang zur Monumentalität immer wieder im Weg steht. Wobei Monumentalität in diesem Film wohl eher ein Pseudonym für Gewalt, Blutrausch und Grausamkeit ist.
Wer eine klassische Verfilmung von Homers Epos erwartet, wird überrascht sein. Mit einigem guten Willen kann man zu der Auffassung gelangen, daß Nolan sich weniger für die Abenteuerreise als für die psychologische Verfassung eines Mannes, der nach dem Krieg nicht mehr in seine alte Welt zurückfindet zu interessieren scheint. Odysseus ist hier kein listenreicher Held, sondern ein traumatisierter Heimkehrer.
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| Odysseus und Gefährten blenden Polyphem |
Die größte Stärke des Films ist seine Inszenierung. Nolan nutzt die Landschaften des Mittelmeers und die IMAX-Kameras, um Bilder zu schaffen, die tatsächlich episch wirken. Die Seefahrten, Stürme und Küsten entfalten eine Wucht, die man selten im modernen Kino sieht. Daß die Galeeren bei dem im Film gezeigten Ruderstil allerdings wirklich 10 Jahre brauchten, um letztlich doch noch zu Hause anzukommen, liegt auf der Hand.
Der Film erinnert mich sehr an die Filme der siebziger Jahre. Schon damals montierte man in jedes filmische Erzeugnis Szenen der gerade modernen, "woken", mithin "richtigen" Weltanschauung hinein. Ob sie zur Handlung passten oder nicht. Wie anders sind die vielen schwarzen "Griechen" in Nolans Erzeugnis zu erklären? Und bei allem notwendigen Respekt vor der Leistung der Schauspieler: Die "schöne Helena", um die es bei dem ganzen Zinnober eigentlich ging (Entführung durch den Königssohn von Troja, 10 Jahre Belagerung der Stadt durch gelangweilte Sklavenhalter, das trojanische Pferd und das sich anschließende Schlamassel - eben die Odyssee), war mitnichten eine schwarze Prinzessin. Das ist einfach nur lächerlich.
Bei Matt Damon stelle ich mir immer die Frage, ob er ein Schauspieler oder genmodifizierter CIA-Agent ist. Insider werden seine Bourne-Filme kennen. Mit einigem guten Willen könnte man behaupten, er liefert eine zurückhaltende, ernsthafte Darstellung des Odysseus ab. So soll er wohl keinen strahlenden Helden spielen, sondern einen Mann, dessen Identität durch Krieg und Verlust zerbrochen ist, darstellen. Das funktioniert nicht. Die Rolle würde ein enormes Maß an innerem Spiel vertragen, die Damon nicht rüberbringen kann, die er nicht hat. Nun gut, Brad Pitt und andere Herculesse sind verbraucht, viel blieb für Nolan nicht übrig. Manche Zuschauer werden Damons ruhige Interpretation als nuanciert empfinden, andere als erstaunlich emotionsarm.
Wie schon in Tenet, Dunkirk oder teilweise Oppenheimer zeigt sich Nolans bekannte Schwäche im Umgang mit Charakteren. Viele Nebenfiguren bleiben eher Ideen als Menschen. Penelope besitzt zwar Präsenz, erhält aber vergleichsweise wenig Raum für ihre eigene Perspektive. Auch Telemachos und zahlreiche mythologische Figuren dienen häufig der Handlung, statt eine eigene Entwicklung zu bekommen.
Das führt dazu, dass einzelne Episoden zwar beeindruckend aussehen, emotional aber nicht immer dieselbe Wirkung entfalten, sondern ob ihrer Aneinanderreihung von Grausamkeiten nur Ekel erzeugen.
Interessant ist Nolans Umgang mit den mythischen Elementen. Er versucht häufig, das Übernatürliche mit einer gewissen Plausibilität oder symbolischen Ebene zu verbinden.
Das ist konsequent, nimmt dem Stoff aber teilweise seinen Zauber. Gerade Figuren wie Circe, die Sirenen oder andere übernatürliche Begegnungen wirken dadurch weniger geheimnisvoll als in Homers Vorlage.
Hier stellt sich die grundsätzliche Frage: Muss moderne Fantasy immer rationalisiert werden? Nolan beantwortet sie mit "Ja" – eine Entscheidung, die nicht jeder teilen wird.
Mit rund drei Stunden nimmt sich der Film viel Zeit. Manche Sequenzen entwickeln dadurch eine meditative Kraft. Andere wirken unnötig gedehnt. Vor allem im Mittelteil entsteht gelegentlich das Gefühl, dass Nolan seine Bilder länger auskostet, als es der Dramaturgie und dem Magen des Zuschauers guttun.
Der Presse und diversen Kommentaren entnimmt der vor dem Kinobesuch noch durchaus geneigte Zuschauer, daß der eigentliche Kern des Films nicht die Monster oder die Reise, sondern:
sind. Diese Themen könnten dem Film Tiefe verleihen und ihn zu einem wichtigen Werkzeug bei der Aufarbeitung der militärischen Geschichte der USA und ihrer Verbündeten in den letzten 100 Jahren machen. Allerdings schafft es Nolan nicht, diesen Kern herauszuarbeiten. Brutalität und überirdisches Gedöns (noch ein Monster und noch ein Monster und noch ein Monster ...) geraten ihm zum Selbstzweck. In "Oppenheimer" hat er es noch gekonnt.
Die Odyssee soll vermutlich einer der ambitioniertesten Historienfilme der letzten Jahre sein. Nolan will offensichtlich Homers Epos in ein meditatives Drama über Kriegstraumata und Heimkehr verwandeln. Visuell erreicht der Film stellenweise Außergewöhnliches.
Gleichzeitig leidet er unter Problemen: Figuren bleiben emotional auf Distanz, Dialoge wirken gelegentlich funktional, und die pseudointellektuelle Konstruktion erhält oft mehr Aufmerksamkeit als menschliche Beziehungen. Und diese menschlichen Beziehungen manifestieren sich fast ausschließlich in Brutalität und Gewaltszenen. Nebenbei bemerkt: Wenn die Amis merken, daß in der Szene, in der Circe die Odysseus' Mannschaft von Schweinen in Menschen zurück verwandelt, nackte Männerhintern zu sehen sind, wird der Film in den USA garantiert verboten.
Fazit: Vom zunächst vermuteten hohen Anspruch zum Horrorfilm und insgesamt ein Flop. Wir haben nach der Hälfte des Films resigniert und gingen zwecks Beruhigung unserer Mägen lieber einen Wein trinken ....
Es gibt Tage, an denen die politische Nachrichtenlage den Eindruck vermittelt, unsere Gesellschaft bestehe nur noch aus Gegensätzen. Demonstrationen, Parteitage, Schlagzeilen und gegenseitige Vorwürfe, Hass und Hetze bestimmen die öffentliche Wahrnehmung. Wer aufmerksam die Ereignisse dieses Wochenendes verfolgt, erkennt schnell, wie tief die politischen Gräben inzwischen geworden sind und wie dünn die Decke der Zivilisation doch ist.
Doch gerade in solchen Momenten stellt sich eine andere Frage: Wo bleibt der Raum für das Nachdenken?
Seit Jahrhunderten ist die Kultur dieser Ort. Literatur, Musik, Theater und bildende Kunst haben nie nur unterhalten. Sie haben den Menschen geholfen, ihre Zeit zu verstehen. Goethe schrieb nicht für den Tag, Beethoven komponierte nicht für die nächste Schlagzeile, und Thomas Mann wusste, dass Demokratie ohne Bildung und Kultur ihre geistige Grundlage verliert.
Heute scheint diese Einsicht gelegentlich in Vergessenheit zu geraten. Die öffentliche Debatte wird immer schneller. Algorithmen belohnen Zuspitzung, Empörung verbreitet sich rascher als Differenzierung. Wer laut spricht, wird gehört; wer sorgfältig argumentiert, geht leicht unter.
Gerade deshalb kommt den kulturellen Institutionen eine besondere Verantwortung zu. Museen, Bibliotheken, Theater und Konzerthäuser sind keine luxuriösen Extras einer wohlhabenden Gesellschaft. Sie sind Orte des freien Denkens. Sie erinnern daran, dass jede Generation ihre Antworten auf alte Fragen neu finden muss: Was bedeutet Freiheit? Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie gelingt ein respektvoller Umgang trotz unterschiedlicher Überzeugungen? Und sie sollten schon aus diesem Grunde für Finanzminister und Erbsenzähler jeder Coleur ein absulutes Tabu sein.
Die aktuellen politischen Auseinandersetzungen zeigen vor allem eines: Demokratie ist niemals selbstverständlich. Sie lebt von der Bereitschaft, den anderen nicht sofort zum Gegner zu erklären, ihm nicht "sofort auf's Maul" zu hauen oder ins Gesicht zu treten. Demokratie lebt ebenso von der Fähigkeit, Ambivalenzen auszuhalten. Genau diese Fähigkeit vermittelt Kultur. Auch fünfzigtausend kulturlose Idioten am Wochenende in Erfurt können irren. Oder auch 600 Delegierte, eingepfercht in einer Thüringer Halle.
Ein gutes Buch zwingt uns nicht zu einer Meinung. Es eröffnet eine Perspektive. Ein gutes Theaterstück präsentiert keine fertigen Lösungen. Es stellt Fragen. Ein Konzert schafft Gemeinschaft, ohne nach Herkunft, Parteibuch oder Weltanschauung zu fragen. Vielleicht liegt darin ihre größte politische Kraft. Kultur hat nämlich vordergründig keinen Erziehungsauftrag, hätte sie den, hieße sie Agitprop. Dazu fallen mir schreckliche Beispiele ein.
Wobei : Noch vor kurzer Zeit vertrat ich die Ansicht, dass man mit Klassikern in Theater und Oper nichts falsch machen kann. Eine Oper von Mozart oder klassisches Ballett würden sich nicht verhunzen lassen, meinte ich. Inzwischen musste ich mich auch hier korrigieren: Idiotische Aufführungen im Sinne einer völlig geschichtslosen und daher einseitigen politischen Korrektheit von Tschaikovskys "Nussknacker " oder Mozarts “Entführung aus dem Serail“ belehrten mich eines schlechteren.
Wer sich einmal näher mit dem Werk Michael Bulgakows beschäftigt hat, findet heute und hier einen unsäglichen Trend aus stalinistischen Zeiten wieder. Iwan Besdomny - auf deutsch Hans Hauslos, ein Mensch, der jede Geschichte verneint, ohne jede Vergangenheit im Sinne von Traditionen oder Überlieferungen aufwächst und letztlich jede Kunst aus der Zeit "vorher" verneint und lediglich die stalinistischen Maxime gelten lässt, ist auferstanden. Er plappert Unsinn im Sinne einer bestimmten Doktrin, damals waren das u.a. "die historische Mission der Arbeiterklasse", heute wären das zum Beispiel die unsägliche Sprachverhunzung namens Gendern, das Märchen vom Klimawandel allüberall oder die Parole "Ganz Erfurt hasst die AfD". Niemand macht sich noch die Mühe, zu Ursachen vorzudringen, historische Prozesse zu analysieren und daraus Lösungen vorzuschlagen und voranzubringen. Jede Äußerung, jede Kunst wird so einseitig, wird falsch, jede Kultur ist so nur noch Fälschung. Und schlimmer: "Those that fail to learn from history are doomed to repeat it."* wie Winston Churchill allen geschichts- und damit kulturlosen Gesellen ins Stammbuch schrieb.
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| Banksys Parlament |
Es gehört zu den Eigentümlichkeiten unserer Zeit, dass wir über nahezu alles informiert sind und doch immer weniger Gelegenheit haben, das Geschehen zu verstehen. Nachrichten erreichen uns im Sekundentakt, Meinungen entstehen in Minuten, Urteile werden oft gefällt, bevor Fragen überhaupt gestellt worden sind.
Dabei hat Demokratie niemals vom Lärm gelebt. Sie lebt von der Fähigkeit zum Gespräch. Schon Hannah Arendt erinnerte daran, dass Politik dort beginnt, wo Menschen miteinander sprechen und die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wo nur noch Gewissheiten existieren, endet der Dialog – und mit ihm ein wesentlicher Teil demokratischer Kultur.
Die Zukunft entscheidet sich nicht nur in Parlamenten oder auf der Straße, zwischen Wasserwerfern und Gummiknüppeln. Sie entscheidet sich ebenso in Klassenzimmern, Bibliotheken, Opernhäusern, Konzertsälen und überall dort, wo Menschen bereit sind, einander zuzuhören und gemeinsam nach Wahrheit zu suchen. Vielleicht beginnt genau dort die Hoffnung, die unsere Zeit so dringend braucht.
Damit wir eine Zukunft haben ...
* "Jene, die es versäumen, von der Geschichte zu lernen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen."
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| © fv 2024-2026 |
Ort: Theater am Park, Berlin-Biesdorf, Beginn: jeweils 13 Uhr,
Triggerwarnung
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| © Theater am Park 2026 |
„Die Leute haben eine seltsame Einstellung zu Nacktheit, genau wie zu Sex. Nacktheit und Sex sind die natürlichsten Dinge der Welt. Trotzdem tun die Leute oft so, als existierten sie nur auf dem Mars.“ meinte Marylin Monroe, sie wäre am 1. Juni 2026 100 Jahre alt geworden.
Diese Ausstellung enthält künstlerische Aktfotografie mit Darstellungen nackter Körper. Die gezeigten Werke thematisieren Intimität, Körperlichkeit, Sexualität und Verletzlichkeit. Wir zeigen ausdrücklich keine Pornographie. Besuchern wird empfohlen, unsere Ausstellung nur zu betreten, wenn sie sich mit solchen Inhalten wohlfühlen.
Am 10. März jährte sich der Geburtstag einer der beliebtesten Monarchinnen der deutschen Geschichte: Luise von Preußen. Geboren wurde sie am 10. März 1776 in Hannover als Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg - Strelitz. Als Königin an der Seite von Friedrich Wilhelm III. prägte sie nicht nur den preußischen Hof, sondern wurde weit darüber hinaus zu einer Symbolfigur für Mut, Würde und nationale Identität. Einen bemerkenswerten Beitrag über ihr Leben gibt es hier.
Eine Königin mit Herz und Haltung
Luise bestach durch Natürlichkeit, Charme und Volksnähe – Eigenschaften, die sie in einer Zeit politischer Umbrüche besonders auszeichneten. Preußen befand sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einer tiefen Krise, vor allem nach der verheerenden Niederlage gegen Napoleon Bonaparte im Jahr 1806.
In dieser schwierigen Phase zeigte die Königin bemerkenswerte Standhaftigkeit. Berühmt wurde ihr persönliches Treffen mit Napoleon in Tilsit 1807, bei dem sie versuchte, mildere Friedensbedingungen für Preußen zu erwirken. Auch wenn ihre diplomatische Mission keinen durchschlagenden Erfolg hatte, wurde ihr Einsatz vom Volk hoch geschätzt. Sie verkörperte Hoffnung in einer Zeit der Demütigung.
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### Mythos und Erinnerung
Nach ihrem frühen Tod im Jahr 1810 – sie wurde nur 34 Jahre alt – setzte eine wahre Verehrung ein. Luise wurde zur Identifikationsfigur im Kampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Ihr Andenken lebte weiter, unter anderem durch ihre Kinder, besonders durch den späteren Kaiser Wilhelm I..
Ein bedeutender Erinnerungsort ist das Mausoleum im Schlosspark von Schloss Charlottenburg in Berlin, wo sie bis heute ihre letzte Ruhe gefunden hat. Dort wird sie noch immer als „Königin der Herzen“ geehrt.
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### Warum wir heute noch an sie erinnern
Luise von Preußen steht bis heute für Werte wie Pflichterfüllung, Mitgefühl und Mut. Ihr Leben zeigt, wie stark persönliche Haltung und Charakter auch in politisch schwierigen Zeiten wirken können.
Ihr Geburtstag am 10. März ist daher mehr als ein historisches Datum – er ist Anlass, sich an eine Frau zu erinnern, die Geschichte nicht nur erlebte, sondern sie durch ihre Persönlichkeit mitprägte.
Heute ist der 8. März. Mal ehrlich: Das hätten wir bei all dem Getöse um Donnies und Bibis Supertaten abseits des Völkerrechts fast vergessen. Die Medien machen zwar Getöse um das Kopftuch der Iranerinnen und die Untaten der Mullahs gegenüber friedlichen Demonstranten, fordern aber gleichzeitig, dass Burka und Co. als Zeichen der Selbstbestimmung muslimischer Frauen in Deutschland angesehen werden sollen. Muss so eine Art Schizophrenie sein.
Aber lassen wir mal die Frauenfeindlichkeit einer gewissen Religionsgemeinschaft beiseite, kümmern wir uns um das Inland. In diesem Artikel hier sind einige grundsätzliche Irrtümer der heutigen Frauenbewegung tief verinnerlicht. Frau frönt auch hier der idiotischen Meinung von Neidi Reichenschreck, die da meinte: "Das Problem sind Männer!". Nein Heidi, mitnichten. Blutroter Lippenstift und Tätowierungen reichen nicht für eine vernünftige Weltanschauung, du solltest auch als Pseudo-Linke ein wenig Clara Zetkin, Rosa Luxemburg oder gar Friedrich Engels gelesen haben, Dann würdest du wissen, dass das Problem die Gesellschaft ist. Und vielleicht könntest du auch mal verinnerlichen, was schon die Römer mit "devide et impera" meinten.
Ein kleines Beispiel, aus dessen Verallgemeinerung wieder einmal bedeutende Rückschlüsse auf das Ganze ermöglicht werden: Vor einiger Zeit wurde bei der "Apothekenumschau" - einem an sich völlig unbedeutenem Blatt mit gutem Kreuzworträtsel - eine neue Chefredakteurin ernannt. Die Dame wandte sich sofort an ihre Leser und drohte damit, erstens die Dschänderei einzuführen und zweitens dafür sorgen zu wollen, dass Frauen im Gesundheitswesen mehr sichtbar werden.
Nun, es gibt dort noch die Möglichkeit, dass man der Redaktion einen Leserbrief schreibt. Was ich umgehend tat. Inhalt: Letzteres fände ich sehr lobenswert. Dann stellte ich die Frage, ob die Dame schon mal in einer Arztpraxis, in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim gewesen wäre und wer dort ihrer Meinung nach sichtbar ist? Und ob es nicht wichtiger wäre, die Menschen nicht mit :innen, :außen, ***, enden-Endungen und ähnlichem Blödsinn zu nerven, zu verwirren und vor allem abzulenken, sondern ihnen vor allem einen ordentlichen Lohn und gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen? Nebenbei: In einem Team, in dem auschließlich Frauen arbeiten, stets und ständig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu plappern, zeugt von geistiger Unfähigkeit. Wenn nicht gar von Hirnriss.
Nun gut, es ist natürlich viel einfacher und vor allem billiger, von einigen Kasperinnen und :außen die deutsche MUTTERsprache verhunzen zu lassen anstatt tarifliche Gerechtigkeit durchzusetzen oder gar ordentliche Löhne zu zahlen - an Frauen UND Männer. Zum Ausgleich für die Doppelbelastung der Mütter in diesem Land könnte man auch als erste Maßnahme den monatlichen Haushaltstag aus der DDR wieder einführen, der pünktlich zum 3. Oktober 1990, am Tag der Wiedervereinigung, gestrichen wurde. Das wäre doch mal was Konkretes abseits der Sichtbarkeit von Doppelpunkten, Sternchen und anderen Affereien. Ich meine ja nur. Fragen wir doch mal unseren Pinocchio, wíe der - abgesehen von seinen Wählerbeschimpfungen, adressiert an die faulen Deutschen - darüber denkt ....
P.S.: Mein täglicher Gruß zum Frauentag gilt der überragendsten, schönsten, liebsten, fürsorglichsten Ehefrau, die es je gab. Und meinen wunderbaren Schwiegertöchtern, ohne die Familie nicht möglich wäre und die in jeder Sekunde dafür sorgen, dass "der Laden" läuft.Trotz Feminismus, Dschänderei und offiziell propagiertem Männerhass a la "teile und herrsche".
Vorige Woche machten wir uns auf den Weg nach Kopenhagen, um am Kongreß der European Society of Cataract and Refractive Surgery (ESCRS) - also der Europäischen Gesellschaft für Katarakt - und refraktive Chirurgie- teilzunehmen. Schon die Anreise mit dem schwedischen Nachtzug SNÄLLTÄGET versprach einen spannenden Aufenthalt: Neben dem lustigen Flair einer Jugendherberge bot der Zug vor allem Pünktlichkeit, fast 8 Stunden Schlaf trotz teilweise heftiger dänischer Schienenstöße und etwas mehr Platz als im Flugzeug einer Billigfluglinie. Dass man nebenbei Zeit hatte, mit Mitreisenden ins Gespräch zu kommen, war ein weiterer Nebeneffekt, der uns an unsere wunderbare Hochzeitsreise mit der Eisenbahn nach Plovdiv in Bulgarien vor fast 50 Jahren erinnerte.
Die Stadt Kopenhagen
| Königliches Theater |
Wir lernten, dass freie Parkhäuser in Dänemark "ledig" sind und dass Smörebröd nicht nur bei den Muppets wirklich lecker ist, denn auch kulinarisch ist Kopenhagen ein Erlebnis: Von Street Food in der „Reffen“-Halle bis zu innovativer nordischer Küche in kleinen Restaurants lässt sich die Vielfalt Skandinaviens auf jedem Teller entdecken.
Der Europäische Augenarztkongress
Der eigentliche Anlass unserer Reise war der Besuch des europäischen Augenarztkongresses, der im modernen Kongresszentrum der Stadt stattfand. Schon beim Betreten der Hallen wurde deutlich, welch internationale Bedeutung dieses Treffen hat: Teilnehmer aus ganz Europa, Asien und Amerika tauschten sich über neueste Entwicklungen in der Ophthalmochirurgie aus.
Die Vorträge reichten von neuen chirurgischen Techniken über digitale Diagnostik bis hin zu Zukunftsperspektiven der Gentherapie. Besonders beeindruckend waren die Live-Demonstrationen und die Möglichkeit, neueste Geräte direkt vor Ort auszuprobieren. Neben den fachlichen Impulsen bot der Kongress für uns vor allem Gelegenheit, Hersteller von Medizintechnik aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und den interdisziplinären Austausch zu pflegen.
Kulturelles Rahmenprogramm
Neben den intensiven Kongresstagen bot Kopenhagen zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung. Viele Teilnehmer trafen sich abends in kleinen Gruppen, um die Stadt zu erkunden. Ein Höhepunkt war ein gemeinsamer Abend am Wasser von Nyhavn, wo die bunten Fassaden und das lebhafte Treiben eine besondere Atmosphäre schufen. Hafenrundfahrt sowie Schloß - und Museumsbesichtigungen (empfehlenswert ist vor allem Schoß Rosenborg - Vorsicht vor den uniformierten Wachen, die verstehen leider überhaupt keinen Spaß, denn hier lagern die Kronjuwelen) ergänzten unser persönliches Reiseprogramm, bevor uns der SNÄLLTÄGET wieder sicher in Berlin - Gesundbrunnen absetzte.
| Schloß Rosenborg |
erstellt mit Hilfe von KI
Programmablauf
Ort: Theater am Park, Frankenholzer Weg 4, 12683 Berlin-Biesdorf
Sonnabend, den 20. September 2025
14:00 Uhr Einlass
14:30 Uhr Eröffnung der Werkschau durch den Organisator im Foyer
15:00 Uhr Filmprogramm zur Unterhaltung im Foyer.
15:30 Uhr Fotoshooting mit Model Shania auf der Bühne und im Außenbereich
(Fotopass pro Tag: 25.-€)
17:30 Uhr Fotoshooting mit Model Yasmin auf der Bühne und im Außenbereich
18:30 Uhr Bonus-Fotoshooting mit Model Kaska
20:00 Uhr Schließung der Werkschau
| Runa Vien , fv 2023 |
Die ausstellenden Fotografen sind anwesend und für Gespräche bereit. Im gesamten Zeitraum bietet das Theater am Park gastronomische Betreuung an.
Sonntag, den 21. September 2025
14:00 Uhr Einlass
15:00 Uhr Filmprogramm zur Unterhaltung im Foyer -Videoclips
15:30 Uhr Fotoshooting mit Model Miss Mandy, Aerial Ring (Luftakrobatik) auf der Bühne und Posing im Außenbereich (Fotopass pro Tag: 25.-€)
17:30 Uhr Fotoshooting mit Model Conny auf der Bühne und im Außenbereich
19:00 Uhr Schließung der Werkschau.
Die ausstellenden Fotografen sind anwesend und für Gespräche bereit. Im gesamten Zeitraum bietet das Theater am Park gastronomische Betreuung an.
Hinweis: Die ausgestellten Fotos, Kalender und Postkarten können käuflich erworben werden.
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Den Beginn der neuen Woche nutzen wir dann für einen Besuch im Circus Huberti. Vorher waren wir im Mirower Drei-Prinzessinnen-Schloß, den Besuch haben wir in guter Tradition mit einem Besuch im Schlosscafé abgeschlossen. Das Café ist das beste in der ganzen Gegend hier und kann nur empfohlen werden. Vorher natürlich Museumsshop und Spielplatz.
Dann um 16:00 Uhr die fantastische Zirkusvorstellung, die uns auch in diesem Jahr wieder total verzaubert...
Hier ein kurzer Bericht von unserem einzigen Auslandskorrespondenten, aus einem abtrünnigen Land, dem Vereinigten Königreich von Großbritanien und Nordirland, das den Segnungen aus Brüssel vor einiger Zeit entsagt hat und daher den Papierverbrauch um ca. 50 Prozent einschränken konnte (Achtung, Fake news!):
Wir freuen uns auf die Freuden, die das Jahr 2025 bringen mag. Uns geht es gut in unserer eigenen Welt, aber wir sind etwas trübsinnig, wenn wir nicht umhin können, auf die äußere Realität zu blicken.
Wenn die britischen Medien Deutschland erwähnen, dann meist, um den Aufstieg der AfD zu kritisieren, die sie als Heimat dämlicher und nostalgischer Ossis betrachten, gestärkt durch Nichtskönner aus dem Thüringer Wald, deren Weltbild sich seit der Zeit von Tacitus kaum weiterentwickelt hat. Daher war ich ziemlich überrascht, kürzlich einen Artikel zu lesen, der die AfD unterstützt, und insbesondere die Erwähnung Deiner Lieblingspolitikerin, Angela Merkel. (siehe unten)
Vielleicht ignoriert die deutsche Presse Großbritannien heutzutage einfach, aber es ist vielleicht trotzdem bekannt, dass wir eine alte und kränkelnde Wirtschaft und eine neue, aber kränkelnde Regierung haben, sowie ein grobes Gegenstück zur AfD in der Reformpartei, einer neuen Partei, der man bei den bevorstehenden Kommunalwahlen Erfolg zutraut. Du erinnerst dich vielleicht, dass Jenny und ich erwogen, in Polen politisches Asyl zu beantragen, als wir dich während der Brexit-Debatten besuchten. Unsere Pläne fielen natürlich ins Wasser (zu viele Pierogi auf der Speisekarte!), aber wir überlegen immer noch gelegentlich, ob wir einen abgelegenen und ruhigen Ort finden könnten, um den Sorgen der Welt zu entfliehen – ein ruhiger Ort wie Grönland kommt mir in den Sinn.
Um mit einer erfreulicheren Notiz zu enden: Ich habe neulich eine interessante Tatsache erfahren, die ich der Familie als Rätsel stellte. Was haben unsere Kinder und Enkel mit Elon Musk gemeinsam? Antwort: Ihre Großmütter kamen aus Liverpool! Als sie das erfuhr, fragte sich meine Frau Jenny, ob wir vielleicht entfernt verwandt sind, und wenn ja, ob wir ihn alle um ein Weihnachtsgeschenk bitten könnten. Bisher ist uns kein Erfolg beschieden Aber vielleicht hat er ja etwas Zeit, wenn er Amerika great again gemacht hat...
Folgender Auszug aus einem Artikel aus dem britischen "Spectator" vom 11. Januar 2025:
"Alternative Fakten
Am 23. Februar werde ich bei der Bundestagswahl die Alternative für Deutschland (AfD)wählen.
Als jemand mit einem eingewanderten Elternteil, einem Hochschulabschluss und der in der liberalen Film- und Fernsehwelt arbeitet, ist dies das Letzte, was ich öffentlich zugeben sollte.Meine deutschen Mitbürger könnten verstehen, dass ich nicht für die Sozialdemokratische Partei (SPD) stimmen möchte,
die Linken, die unsere zutiefst unpopuläre Koalitionsregierung anführen.
Aber als „gebildeter“ Millennial sollte ich doch Grün wählen? Schließlich preisen unsere schamlos nicht neutralen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sie als die „Partei der Jugend“. Oder sollte ich vielleicht, als jemand, der sich normalerweise als konservativ sieht, für die Christlich-Demokratische Union stimmen, die langweilige Mitte-Rechts-Partei, der bei der Wahl die meisten Stimmen vorausgesagt werden? Die harte Wahrheit ist jedoch, dass Deutschland nicht mehr das sichere, wohlhabende Land ist, an das ich mich aus meiner Kindheit erinnere, und die Schuld daran tragen diese
„normalen“ Parteien.
Viele der Probleme Deutschlands begannen, als Angela Merkel, die ehemalige CDU-Kanzlerin,
2015 beschloss, die Grenzen für jeden zu öffnen, der behauptete, ein syrischer Flüchtling zu sein.
Millionen kamen, und eine willfährige Presse behauptete, sie würden die Ärzte und Ingenieure
der Zukunft sein, die unsere Renten bezahlen würden. Fast ein Jahrzehnt später haben viele der Angekommenen immer noch keine Arbeit, können kein Deutsch und sind auf Sozialleistungen angewiesen. Es gab einen deutlichen Anstieg der Terroranschläge und einer Zunahme der Gewaltkriminalität, die direkt mit einigen dieser Einwanderer in Verbindung gebracht werden.
Mittlerweile sind fast die Hälfte aller Sozialhilfeempfänger Ausländer. Seit 2010 wurden ihnen mehr als 132 Milliarden Euro an Sozialleistungen ausgezahlt, wobei sich die Kosten zwischen 2010 und 2023 verdreifacht haben. Demgegenüber wird der Betrag, der für die Modernisierung von Schulen, Straßen und unseres zunehmend unzuverlässigen öffentlichen Nahverkehrs benötigt wird, auf 165 Milliarden Euro geschätzt. Merkels Großzügigkeit ging direkt auf Kosten der deutschen Bürger. Die Situation wurde durch den wirtschaftlichen Vandalismus von SPD und Grünen noch verschlimmert, die unsere Atomkraftwerke aus ideologischen Gründen stilllegten und unsere Autoindustrie in die Sackgasse der Elektrofahrzeuge drängten. Als Ergebnis, kombiniert mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, wurden wir mit steigenden Energiepreisen, höheren Lebenshaltungskosten und einem enormen Anstieg der Zahl der Beschäftigten in unserem notorisch schwerfälligen öffentlichen Dienst gesegnet. Es überrascht nicht, dass jede Woche neue Entlassungen und Insolvenzen bekannt werden. Alle spüren die Krise. Freunde beschweren sich, dass sie wegen der steigenden Mieten wieder bei ihren Eltern einziehen mussten. Andere erzählen mir, dass sie wegen der hohen Kosten kein Fleisch mehr kaufen. Viele Leute, die ich kenne, beklagen, dass es trotz der teuren Krankenversicherung, für die wir zahlen, kein Krankenhaus mit Kindertagesstätten in der Nähe mehr gibt. Zum ersten Mal in unserem Leben spüren wir, dass wir wahrscheinlich nicht mehr den Lebensstil genießen werden, mit dem unsere Eltern gesegnet waren.
Es ist kaum überraschend, dass die AfD in den Umfragen auf Platz zwei liegt, aber besonders auffällig ist die Zahl der jungen Wähler, die sich von den Grünen abwenden. Bei einer kürzlichen internen Schulwahl in Thüringen stimmte fast die Hälfte der Schüler für die AID, wobei sie Kriminalität, Einwanderung und einen Jobmangel als Gründe nannten. Bei Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg dominierte die AID die Stimmen der Jugend.
In Brandenburg belegte sie in jeder Altersgruppe den ersten Platz, bis es zu den über 60-Jährigen kam. Sie war die einzige Partei, die sich konsequent gegen Masseneinwanderung und Deutschlands absurd laxe Strafgesetze stellte. Letztere führten zu Fällen wie dem im letzten Jahr, als ein Gruppenvergewaltiger eine Bewährungsstrafe erhielt, weil er unter 20 war, während eine Frau, die ihn in einer SMS beleidigt hatte, für das Wochenende ins Gefängnis musste. Trotz der wachsenden Popularität der AfD betreiben die anderen Parteien weiterhin die Brandmauer, in der sie sich weigern, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Diese Politik gilt nicht für Parteien wie Die Linke, den direkten Nachfolger der kommunistischen Partei, die die Stasi zur Herrschaft über Ostdeutschland einsetzte. Dieser engstirnige Ansatz verhöhnt die Demokratie und schadet unserem politischen System, da die AfD zu groß wird, um sie auszuschließen, und die Parlamentsmodelle spontan umgeschrieben werden, um sie fernzuhalten. Die etablierten Parteien behaupten, die AfD sei extremistisch, aber das Problem ist, dass viele derjenigen, die diese Anschuldigungen erheben, alles andere als unparteiisch sind.
Stephan Kramer, der den Thüringer Verfassungsschutz leitet, der die AfD für „extremistisch“ erklärte, war einst Wahlkandidat der SPD. Die weithin verbreiteten Behauptungen der Website Correctiv, dass AfD-Mitglieder an einer geheimen Konferenz in Potsdam beteiligt gewesen seien, bei der die Abschiebung deutscher Staatsangehöriger ausländischer Herkunft diskutiert wurde, erwiesen sich als falsch. Ich weiß nicht, ob die AfD wirklich eine politische Partei ist." ...
„Falschparker sorgen für Probleme im Fahrrad-Parkhaus“ teilt uns unser Provinzblatt heute entsetzt mit – sogar ohne Bezahlschranke. Es stinkt gewaltig am Bernauer Bahnhof.
Die „Märkische Oderzeitung“ klärt gnadenlos auf. Obligatorisch sind schon lange die Fahrraddiebstähle oder der Ärger mit dem Uringestank, dem abgelegten Sondermüll und dem Taubenkot. Jetzt kommen Probleme mit Falschparkern dazu. „Das Problem ist offenbar so relevant, dass sich die Stadtverwaltung nun mit einem Appell an die Öffentlichkeit wendet.“ schreibt das örtliche Wurstblatt. Und: „Falschparker im Fahrrad-Parkhaus? Klingt komisch, gibt es aber wirklich. Als die Großgarage im Jahr 2013 als erste ihrer Art in Brandenburg in Bernau eröffnet wurde, ließ die Stadt auch extra Sonderbügel errichten, an denen Lastenräder, Dreiräder oder auch andere größere Zweiräder angeschlossen werden können. „Leider werden diese Sonderbügel zunehmend von Radfahrenden mit normalen Fahrrädern genutzt, obwohl ausreichend reguläre Stellplätze im Fahrrad-Parkhaus vorhanden sind. Diese unzweckmäßige Nutzung führt dazu, dass Lastenradfahrende keine geeigneten Abstellmöglichkeiten mehr finden“, beklagt die Stadtverwaltung in Form der Baudezernierenden in einer Pressemitteilung.
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| Banksys Transporte |
Hinweisschilder im Parkhaus sollen es jetzt jedenfalls richten. Sie machen auf die Nutzung der Sonderbügel aufmerksam. „Im Sinne eines fairen Miteinanders bitten wir alle Radfahrenden um Rücksichtnahme und Verständnis. Eine bewusste Nutzung der Abstellflächen sorgt dafür, dass das Fahrrad-Parkhaus allen Verkehrsteilnehmenden gerecht werden kann“, so Dunja Marx, die Baudezernentin der Stadtverwaltung, sie schlägt mit ihrem gebrochenen Deutsch sogar die Plappalena bzw. die Verschlüsselungsmaschine Enigma. Dschänder ist nun endlich richtig in Bernau angekommen. Auch wenn über 70 Prozent der Deutschen diesen Humbug ablehnen.
Die Schönheit der deutschen Sprache erschließt sich erst richtig, wenn man die richtungsweisenden Gedanken der Frau M. weiterführt. Kann ein hinter dem Lastenfahrradfahrenden Fahrender ein potentieller Falschparkender sein? Und ist die Appellierende in der Stadtverwaltung in Wirklichkeit nicht eher eine Baudezernierende? Was sind Sonderbügelnde? Können Abstellende gleichzeitig Verkehrsteilnehmende sein oder werden? Was ist, wenn der Lastenradfahrende einen fahren lässt, ist der resultierende Furz dann ein Fahrengelassener? Wie wird dann DER Furz dschändergerecht genannt? Furzinnin oder nur Furz? Und hat man schon Kopulierende vulgo Verkehrsteilnehmende hinter den ausschließlich linken Milchglassscheiben entdeckt?
Unser Dank gilt jedenfalls den Schlagzeilenden der "MOZ". Auch wenn man uns Fragende mit Fragen über Fragen entläßt …
Heute im Supermarkt: M. hat Speiseeis mit Eierlikör eingekauft und legt die Packung frohen Mutes und voller Vorfreude auf das Band der automatischen Kasse. Prompt erscheint im Display ein Warnhinweis. Das Erzeugnis würde Alkohol enthalten und man müsste Kinder von ihm fern halten. Danke für die Vorsorge von Vater Staat (oder gar Mutter EU?)!
Nicht genug, dass diesen Blödsinn, der offensichtlich nur zur Beamtenbeschäftigung dient, niemand braucht. Diese Idioten mit ihren unsinnigen Vorschriften, Warnungen und Kontrollen sind immer dann da, wenn man gerade sie nicht braucht. Dabei ist der ganze Unsinn völlig unwirksam und offensichtlich nur dazu da, um die Wichtigkeit der Politkaste zu beweisen. Und was verändert oder verhindern sie damit, mit ihrer ewigen, unerträglichen Bevormundung? Nichts, nada, nothing, niente, nitschwo.
Während der verrückte Professor Klabauterbach den Canabiskonsum mehr oder weniger frei gegeben hat und über den Rauschgiftpark im sogenannten Görli in Berlin kein Schwein mehr spricht, druckt man eklige Bilder auf Zigarettenpackungen, die den Nikotinkonsum bei Jugendlichen bremsen sollen.Was natürlich nicht klappt.
Gern erinnern wir uns dagegen an die Schokobecher mit Eierlikör, die wir in unserer Jugend schleckern durften. Natürlich unter Aufsicht unserer Eltern. Wir sind trotzdem keine Alkoholiker geworden. Und meine Frau erzählte mir gerade, dass sie als Fünfjährige die Zigaretten für ihren Vater holen durfte. Ihr Vater erreichte das fast biblische Alter von 87 Jahren und sie hat nie mit dem Rauchen angefangen. Und dabei "rauchten" wir sogar "Zigaretten" aus Zuckerguss. Die dann auch irgendwann verboten wurden.
Dass die ganze Sch... anfing, als man von Staatswegen den Tabak immer teurer und damit interessanter für Jugendliche machte, der Staat dadurch immer mehr Tabaksteuer einnahm, ist sicher nur eine meiner weit hergeholten Verschwörungstheorien. Und auch, dass EU und Bunte Regierung beim Verbraucherschutz nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe kriegen - außer natürlich beim Schutz vor Eierlikör - stimmt sicherlich so nicht. Heute z.B. habe ich kaum 250 Spammails von meinem Computer löschen müssen und ich hatte nur drei unerwünschte Phishing-Anrufe auf dem Handy. Gerade letzteres soll ja sogar von Brüssel verboten sein ...
Nachdem in den vergangenen Jahren auch bei der britischen BBC versucht wurde, die Zuschauer (und Zuhörer) der "Last night ..." auf grünrot-woke Linie zu trimmen, fiel mir in diesem Jahr lediglich der deutsche Kommentator des WDR unangenehm auf. Denn natürlich konnte er den nationalen Zauber solcher Volkslieder wie "Rule Britania" oder "Jerusalem" nicht unkommentiert lassen und fabulierte typisch rotgrün von einem nationalen Himmelreich der Musik anstelle nationaler Anwandlungen.
Nun, was soll's: Das Wichtigste an dieser über drei Stunden dauernden Sendung war tatsächlich die Musik und die US-amerikanische Sängerin Angel Blue schaffte es mehrmals, bei mir eine Gänsehaut zu verursachen. Was bisher nur Mozart, den Beatles und Jody Mitchel (mit "River") gelungen war.
Gestern nun nochmal in der Mediathek angesehen und bei der Zeile "Britons never will be slaves" wieder einmal Vergleiche angestellt. Nun ist ja in Britain und Greater Britain wirklich nicht alles Gold was glänzt, aber welche Rückschlüsse auf den Volkscharakter bietet der Vergleich z.B. mit dem deutschen Lied " Die Gedanken sind frei" aus den Zeiten vor 1848, des Vormärz?
Dort der Stolz, seit über 1000 Jahren niemals wieder versklavt worden zu sein (damals fielen die Normannen in England ein) und hier die verschämte Freude darüber, dass niemand meine aufrührerischen Ideen auch nur ahnen könne. Was für ein deutsches Trauerspiel: Der eine greift zu Schwert, Langbogen oder Spitfire, wenn da einer mit Versklavung droht, der andere zieht sich in imaginäre Welten zurück und wählt heute als maximale Form des Widerstandes gegen die aggressiven Idioten und Geschäftemacher wieder nur die CDU mit dem Merzel an der Spitze ...
So lange kenne ich meine britische Brieffreundin Marie schon! Am vergangenen Wochenende reichte die Zeit endlich einmal für einen Besuch bei uns. (Wir waren inzwischen schon mehrmals bei ihr zu Gast)
Zugegeben: Unsere Besuchsfrequenz in den ersten 20 Jahren unserer Freundschaft war mauerbedingt gleich Null. Inzwischen ist der antifaschistische Schutzwall weg, sind die Kinder groß, haben selbst Kinder und wir versauen uns nicht mehr mit Arbeit den ganzen Tag. Zeit also zum Schnattern, Fotos ansehen und Wörterbuchwälzen, denn mein Englisch wird leider auch nicht mehr besser. Und hatte sie mir damals zu meinem Geburtstag nicht diese wunderbare Hafenansicht geschickt, die sie sich mühsam vom Taschengeld abgespart hatte? Zeit für Nostalgie.Am Dienstag haben wir dann gemeinsam eine Brückenfahrt über Spree und Landwehrkanal mit dem Dampfer gemacht. Wir haben uns vom Wasser her die Berliner Bezirke, Treptow, Neukölln, Kreuzberg, Charlottenburg, Mitte angesehen. Die Tour ist echt empfehlenswert.
Das Wetter war super, nicht zu warm und nicht zu kalt, vom Ufer her winkten uns freundliche KInder und erwachsene Leute zu, die Mannschaft des Schiffs war super drauf. Und obwohl Maries Mann sehr krank ist, war die Stimmung bei uns Vieren gelöst und gut. So müsste es immer sein. Aber vielleicht lag es ja auch an uns selbst, dass es uns so gut ging ...
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| © Frank Valentin |
Ich würde mich freuen, auch Leser meines Blogs anläßlich dieses Events begrüßen zu können. Näheres erfährt man hier.
Wir verpassen soviel Schönes, weil wir in den richtigen Augenblicken mit den falschen Dingen beschäftigt sind.
Der beste Roman der Neuzeit macht mal wieder von sich Hören: Der US-amerikanische Regisseur Michail Lockshin hat das geniale Buch von Michail Bulgakov neu verfilmt. Während die Kinos in Putins Russland dem Vernehmen nach von Zuschauern geradezu überschwemmt werden und der Film bereits ein Vielfaches seiner Produktionskosten einspielte, hat in Deutschland nicht einmal August Diehl, der deutsche Darsteller des Voland, sich den Film ansehen können. Mit anderen Worten: Unter den Idioten der Ampel betreibt Deutschland eine schlimmere Politik gegenüber Russland als im kalten Krieg. Realpolitiker wie Willy Brandt oder Egon Bahr wären heute wahrscheinlich aus der SPD ausgeschlossen. Zumindest würde ihnen kein Parteibonze der Arbeiterverräter zum Geburtstag gratulieren.
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| Manuskripte verbrennen nicht! |
Ich kann mir kein Urteil über den Film erlauben, aber ich hätte ihn gern gesehen. Das wird mir in unserer eigenartigen Form der Demokratie verwehrt. Vor Jahren hatte ich mir schon die geniale Verfilmung des Stoffs von Juri Kara -immerhin mit englischen Untertiteln - in Belgien besorgt. Und auch diesmal lässt mich die Marktwirtschaft nicht im Stich. Am 1. Juni wird die DVD wieder mit englischen Untertiteln erscheinen. Danke dafür an unsere belgischen Freunde des Meisters und seiner Margarita ...