Höchstes Glück ist für mich, den Eseln im Tierpark gemeinsam mit der 5-jährigen Enkeltochter das Lied "Der Kuckuck und der Esel " vorzusingen. Und keiner rannte weg, im Gegenteil ...
VALLIS BLOG
Wer? Wie? Wo ? Was? Wann ? Wieso ? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!
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Samstag, 9. Mai 2026
Sonntag, 3. Mai 2026
Nachdenken über Kuckucke
Zur Zeit erfreuen sie uns wieder mit ihrem eigenartigen Gesang : Die Kuckucke. Sie gleichen in ihrer Lebensweise sehr stark unserem Bundeskanzler. Sie sind Zugvögel, legen ihre Eier ungefragt und ungebeten anderen in die Nester. Die können dann zusehen, wie sie mit dem fremden Zeug fertig werden.
Immerhin haben es die Kuckucke in eine nach ihnen benannte Uhr geschafft. Der BK heißt zwar wie ein Frühlingsmonat, schreibt sich allerdings falsch. Säße er in einer Uhr aus dem Schwarzwald, müsste man die Tür zunageln ...
Freitag, 1. Mai 2026
Wahlempfehlung ?
Am 10. Mai findet die Stichwahl für den Landratsposten im Landkreis Barnim statt. Zur Auswahl stehen der amtierende völlig farblose, aber eher dubiose* SPD-Bonze und irgendein Wessi von der AfD.
Nachdem sich nun gestern auch der angeblich einflussreiche Barnimer Unternehmerverband dafür entschieden hat, den SPD-Bonzen zu unterstützen, gab es für uns nur noch eine Möglichkeit! Wir sparen uns die Stichwahl.
Meine ganz persönliche Begründung: Bei SPD bekomme ich Pickel. Seit nunmehr 35 Jahren richtet diese Verräterpartei das Bundesland jeden Tag neu hin. Meist mit Erfolg. Die wähle ich nicht. Und die AfD im Barnim ist quasi nicht sichtbar.Spart man sich als Wähler die Stichwahl, besteht aufgrund des komplizierten Brandenburger Wahlrechts die Chance, daß das Quorum nicht erreicht wird und die Wahl letztendlich auf den Kreistag zurück fällt. Damit können sich auch die Kandidaten aus dem ersten Wahlgang noch einmal bewerben und vielleicht wirft ja der liebe Gott kurzfristig Hirn über dem Tagungsort des Landkreisparlaments ab?
Notfalls wird wieder einmal - wie schon 2010 - gelost ...
Die KI findet zu Landrat Kurth ( SPD):
"Der Landrat des Landkreises Barnim, Daniel Kurth (SPD), wurde vom Kreistag für das Haushaltsjahr 2024 nicht entlastet. Die Entscheidung erfolgte am 11. März 2026, wobei die Fraktionen CDU, BVB/Freie Wähler und AfD gegen die Entlastung stimmten. [1, 2, 3]
- Umstrittene Bauvergabe: Im Fokus steht eine Bauvergabe (möglicherweise im Zusammenhang mit dem BBG-Betriebshof), die als "Vergabe-Skandal" diskutiert wird.
- Wahlkampf-Kontext: Die Entscheidung fällt in den Endspurt der Landratswahl 2026, was die politische Stimmung im Kreistag verschärft.
- Rechtliche Einschätzung: Nach Angaben der Kreisverwaltung war die Verweigerung der Entlastung möglicherweise rechtswidrig, da der Jahresabschluss zuvor genehmigt wurde. [1, 2, 3, 4]
Donnerstag, 30. April 2026
Passt schon !
Post von der Deutschen Bahn, Abteilung "Servicecenter Fahrgastrechte". Ich hatte für den ersatzlos am Karfreitag ausgefallenen ICE den Obulus für drei Platzkarten reklamiert. Man will unsere Kontonummer wissen - offenbar ist die Erstattung genehmigt.
Allerdings soll ich ein Formular mit den Daten zurückschicken, also wieder die Deutsche Post mit 95 Cent Briefporto mästen. Nun, wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert, eine Telefonnummer ist angegeben, ich rufe an und erkundige mich nach Faxnummer oder etwas so futuristischem wie der email-Adresse der Institution. "Die hamwa nich' " bescheidet man mich. Ist ja auch Luxus für eine völlig unwichtige Institution wie ein Servicecenter. Das haut mir wieder einmal das Telefon aus der Hand.
Als der Ärger verraucht ist nehme ich einen Briefumschlag, schreibe "PORTO ZAHLT DER EMPFÄNGER" drauf und ab geht die Post. Mal sehen ...
„„Passt schon“ - sagt die KI- ist übrigens ein vielseitiger deutscher Ausdruck für Akzeptanz, Gelassenheit oder Entwarnung, oft synonym zu „es ist in Ordnung“, „nicht so schlimm“ oder „kein Problem“. Es signalisiert Lockerheit, kann aber auch Skepsis oder, besonders in Bayern/Österreich, "Basst scho", eine knappe Enttäuschung oder Überdruss ausdrücken. Letzteres, liebe Leute, in dieser Bunten Republik nur noch Letzteres ...
Sonntag, 26. April 2026
Hoffen und Harren?
Die vergangene Woche hatte es in sich. Am Montag fuhr ich mit der Deutschen Bahn in Richtung Köln. Die üblichen Verspätungen, dreckige Bahnhöfe, Anschlusszüge gerade noch erreicht. Die Abholung am Bahnhof Unna klappt tadellos, danke Jan! Das Hotel bietet uns noch ein leichtes Abendessen und ein Bierchen an. Beides wird dankbar angenommen. Erste Besprechung unserer Anliegen. Was soll morgen unbedingt geklärt werden? Und, ganz wichtig: wir 3 duzen uns endlich!
Am nächsten Morgen kommt der Vertragspartner zu uns ins Hotel, wir besprechen die wichtigsten Punkte und brechen um 12:00 Uhr zur Produktschulung und Betriebsbesichtigung auf.In der Firma selbst werden wir vom Firmengründer begrüßt, Peter H. ist nur wenige Monate älter als ich und kann auch nicht aufhören. Vor meinem inneren Auge sehe ich dagegen als Negativbeispiel unseren Hampelmann Bundeskanzler mit seinen hilflosen Appellen an die deutsche Wirtschaft. Lasst ihn quatschen, wir machen einfach!
Nebenbei bemerkt: Den Peter kenne ich jetzt auch erst 33 Jahre, er freut sich mich zu sehen und ein Erinnerungsfoto muss unbedingt sein.
Nach einem erfolgreichen Tag, einer endlosen Autobahnfahrt durch drei Bundesländer und abendlichen anderthalb Stunden Fahrt mit dem Regionalexpress holt mich meine liebe M. um 22:30 Uhr vom S-Bahnhof ab. Ich werde anschließend wie ein Stein schlafen.
Morgen geht es weiter ...
Montag, 6. April 2026
Zwischen Mythos und Misere: Die deutsche Lufthansa
6. April 1926 - Drei Monate nach Gründung der Deutschen Luft Hansa AG nimmt das Unternehmen mit einem Flug von Berlin-Tempelhof nach Zürich den Flugbetrieb auf.
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| Unsere berühmte Serie |
Die verdrängte Vergangenheit
Die offizielle Erzählung beginnt gern 1955, als die „neue“ Lufthansa gegründet wurde. Tatsächlich reicht die Geschichte aber weiter zurück – zur 1926 gegründeten Deutschen Luft Hansa. Diese war eng mit dem NS-Regime verflochten: Sie unterstützte militärische Strukturen und profitierte von Zwangsarbeit. Über 12.000 Menschen sollen in diesem Kontext ausgebeutet worden sein. ([Reuters][1]
Lange Zeit versuchte die Nachkriegsgesellschaft, sich von dieser Vergangenheit zu distanzieren – formal nicht ganz unberechtigt, aber moralisch fragwürdig. Erst in jüngster Zeit, ausgerechnet zum 100-jährigen Jubiläum, beginnt der Konzern, diese Geschichte offensiver aufzuarbeiten. (DIE WELT[2])
Doch diese verspätete Aufarbeitung wirft Fragen auf: Warum erst jetzt? Und wie ernst ist das Bekenntnis, wenn es gleichzeitig Teil einer Jubiläumsstrategie ist?
Vom Staatsprojekt zum globalen Konzern
Nach dem Krieg entwickelte sich Lufthansa zu einem Symbol des westdeutschen Wirtschaftswunders. Der Staat hielt lange Anteile, bevor das Unternehmen schrittweise privatisiert wurde. ([Wikipedia][3])
Mit der Liberalisierung des Luftverkehrs in den 1990er-Jahren wandelte sich Lufthansa endgültig zum globalen Konzern – mit Beteiligungen, Allianzen und aggressiven Wettbewerbsstrategien. Effizienz wurde zum Leitprinzip, nicht mehr nationale Repräsentation.
Doch genau hier beginnt das strukturelle Dilemma: Lufthansa wollte gleichzeitig Premium-Airline und Kostenführer sein – ein Spagat, der bis heute nicht gelingt.
Die Gegenwart: Dauerkrise im Premium-Anzug
Die aktuelle Lage ist paradox: steigende Umsätze, aber schwache Gewinne. ([DIE WELT][4])
Die Ursachen sind vielfältig – und teilweise hausgemacht:
1. Sparpolitik vs. Qualitätsversprechen
Kunden klagen seit Jahren über sinkenden Service: Verspätungen, Gepäckprobleme, schlechtere Verpflegung. ([reisetopia][5])
Gleichzeitig wird sichtbar, dass an vielen Stellen gespart wird – oft auf Kosten des Markenkerns. ([Frankfurtflyer.de][6])
2. Managementfehler und Verzögerungen
Großprojekte wie die neue Business Class verzögern sich über Jahre, Fehler werden inzwischen offen eingeräumt. ([Frankfurtflyer.de][7])
Das Problem ist weniger ein einzelner Fehler als eine Kultur der Überkomplexität.
3. Arbeitskonflikte und Strukturprobleme
Streiks, Tarifkonflikte und Vorwürfe des Sozialdumpings innerhalb des Konzerns zeigen: Die interne Stabilität bröckelt. ([DIE WELT][8])
4. Externe Krisen – aber keine Ausreden
Geopolitische Spannungen, steigende Kerosinpreise und Lieferprobleme setzen Lufthansa unter Druck. ([DIE WELT][9])
Doch viele Probleme bestehen unabhängig davon – etwa ineffiziente Strukturen und strategische Unklarheit.
Identitätskrise über den Wolken
Vielleicht ist das größte Problem der Lufthansa kein operatives, sondern ein ideelles:
Was will dieses Unternehmen eigentlich sein?
* Eine Premium-Airline? Dann reicht der aktuelle Service nicht.
* Ein Kostenführer? Dann ist die Struktur zu schwerfällig.
* Ein nationaler Champion? Dann fehlt die politische Rückendeckung früherer Zeiten.
Diese Unklarheit spiegelt sich in fast allen Bereichen wider – von der Markenstrategie bis zur Flottenplanung.
Fazit: Ein Konzern im Übergang – oder im Stillstand?
Lufthansa steht heute exemplarisch für viele europäische Traditionsunternehmen: historisch bedeutend, global präsent, aber strategisch verunsichert.
Die verspätete Aufarbeitung der eigenen Geschichte zeigt immerhin: Bewegung ist möglich. Doch für die Zukunft reicht symbolische Selbstkritik nicht aus.
Die entscheidende Frage bleibt:
Kann Lufthansa sich neu erfinden – oder bleibt sie gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart?
Im Moment deutet vieles auf Ersteres hin. Und es ist kein Zufall, dass viele Parallelen zur Konkurrenz am Boden - der Deutschen Bahn - zu Tage treten. Behäbigkeit, Bräsigkeit, mangelnde Zukunftsaussichten: DIe Lufthansa ähnelt der DB, nur dass sie zur Zeit noch ohne Schienen auskommt ...
1]: https://www.reuters.com/business/germanys-lufthansa-takes-nazi-past-it-turns-100-2026-02-04/?utm_source=chatgpt.com "Germany's Lufthansa takes on Nazi past as it turns 100"
[2]: https://www.welt.de/article69d323428ba297d4b1230207?utm_source=chatgpt.com "Vor 100 Jahren hob Lufthansa erstmals ab"
[3]: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Lufthansa?utm_source=chatgpt.com "Geschichte der Lufthansa"
[4]: https://www.welt.de/article69ce006ade66bddfe53e2cde?utm_source=chatgpt.com "Vor 100 Jahren hob Lufthansa erstmals ab"
[5]: https://reisetopia.de/kolumne/lufthansa-premium-airline/?utm_source=chatgpt.com "Wird Lufthansa wieder zur Premium-Airline?"
[6]: https://frankfurtflyer.de/zu-viel-gespart-zerstoert-lufthansa-den-jahrzehnte-alten-guten-ruf/?utm_source=chatgpt.com "Zerstört Lufthansa den Jahrzehnte alten guten Ruf?"
[7]: https://frankfurtflyer.de/lufthansa-ceo-raeumt-managmentfehler-bei-der-entwicklung-der-neunen-business-class-ein/?utm_source=chatgpt.com "Lufthansa CEO räumt Managmentfehler bei der ..."
[8]: https://www.welt.de/article69ce5ede0aecbf4b48bd8767?utm_source=chatgpt.com "Streit um Freistellungen während des Piloten-Streiks"
[9]: https://www.welt.de/article69d2550380914f761125355f?utm_source=chatgpt.com "„Versorgung mit Kerosin beginnt schwierig zu werden\""
Samstag, 4. April 2026
Warum ...
... liebe Deutsche Bahn, muss ich eigentlich meine Platzkarten zweimal bezahlen, wenn Ihr am Karfreitag meinen gebuchten ICE nach Frankfurt/ Main einfach ausfallen lasst, vermeintlich großzügig die Zugbindung aufhebt, mich aber dazu zwingt, die Platzkarten für mich und die beiden Enkel zum zweiten Mal zu kaufen? Warum nehmt Ihr die Platzkarten für den gecancelten Zug nicht in Zahlung? Braucht Ihr meine Kohle auch noch für die Bonuszahlung an irgendeinen abgeranzten Politbonzen, der sich bei Euch für höhere Aufgaben ausruht?
Nebenbei bemerkt: Jedesmal, wenn ich den konkreten glücklichen Moment erlebe, dass "mein" Zug in den Bahnhof einläuft, weiß ich, dass die Misere der Deutschen Bahn eigentlich kein Hardware-Problem ist ...
Impressum und V.i.S.d.P.
Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
frank(at)drvalentin.de
Alle Beiträge geben ausschließlich meine eigene Meinung zu den besprochenen Themen wieder.Das Recht auf eigene Meinung ist durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Um meine Beiträge ohne längere Erklärungen verständlich machen zu können, sind manchmal Zitate aus Büchern, Filmen, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Liedtexten oder auch von Internetseiten nötig. Diese Zitate ( auch Bilder, Karikaturen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Zeichnungen) dienen lediglich als sogenannte "Aufhänger", um Meinungen oder gesellschaftliche Tendenzen besser und gegebenenfalls komprimierter darstellen und herausarbeiten zu können. Zitate sind somit ein weltweit erlaubtes Mittel der Publizistik. Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht (UrhG) geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden müsste. Paragraph 51 UrhG in Deutschland besagt dazu: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang
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- 2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden..."
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...






