VALLIS BLOG
Wer? Wie? Wo ? Was? Wann ? Wieso ? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!
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Donnerstag, 4. Juni 2026
Montag, 1. Juni 2026
Klaus †
Lieber Klaus,
Jean Paul soll gesagt haben,
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| Klaus w. |
Soviel Glück soltest du später mit deiner schweren Krankheit nicht mehr haben. Trotz allen Daumendrückens erreichte uns der furchtbare Anruf dann doch noch. Deine unsagbaren Leiden haben ein Ende gefunden, du hast uns mit unserem Kummer leider viel zu früh allein gelassen.
Als ich dich kennengelernt habe, bist du schnell zu meinem Fels in der Brandung geworden. Du, der geborene immer wortkarge Uckermärker, der dann auch noch nach Mecklenburg heiratete- beides sind Regionen in Deutschland, die in der Regel nicht durch üppige Wortkaskaden im täglichen Miteinander auffallen - brachtest den stets voreilig plappernen Berliner in mir immer zum Nachdenken. Wie oft musst du im Gespräch mit mir wie weiland Wilhelm Tell gedacht haben, dass die Jugend schnell fertig mit dem Wort ist. Ich kann dir heute versichern, dass du mich immer zum Nachdenken gebracht hast. Auch wenn ich vorher nicht vorgedacht hatte. Auch noch mit fast 74. Auch heute noch.
Du warst mehr als ein Freund. Der Austausch mit dir brachte mich immer vorwärts, ob über Teichbau, Kanutrips, Segeltörns, Motorräder, Kindererziehung, CAD/CAM, Goldfische oder Photovoltaik. Als ich 2018 vom für mich fast tödlichen Krankenbett auferstanden war, hast du mir nicht nur mit dem Besuch im Cafe Valentin an der Ostseeküste immer wieder neuen Lebensmut gespendet. Nebenbei: Die zwischen uns liegenden 200 km Luftlinie haben wir viel zu selten überbrückt. Das soll uns mit deiner lieben Lili nicht noch einmal passieren!
Unser letztes Telefongespräch war furchtbar. Lili hat mich im Anschluss dann wieder etwas aufgerichtet. Wie es unsere Frauen eben immer so tun. Leider war alles Hoffen umsonst.
Der Bestatter hat dann am vergangenen Donnerstag deine Hülle mitgenommen. Du selbst bist bei uns geblieben.
Beste Grüße und: Wish you were here!
Dein Freund
Frank
Freitag, 15. Mai 2026
11. Werkschau - Aktfotografie am 05.September und 06. September 2026
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| © fv 2024-2026 |
Ort: Theater am Park, Berlin-Biesdorf, Beginn: jeweils 13 Uhr,
Triggerwarnung
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| © Theater am Park 2026 |
„Die Leute haben eine seltsame Einstellung zu Nacktheit, genau wie zu Sex. Nacktheit und Sex sind die natürlichsten Dinge der Welt. Trotzdem tun die Leute oft so, als existierten sie nur auf dem Mars.“ meinte Marylin Monroe, sie wäre am 1. Juni 2026 100 Jahre alt geworden.
Diese Ausstellung enthält künstlerische Aktfotografie mit Darstellungen nackter Körper. Die gezeigten Werke thematisieren Intimität, Körperlichkeit, Sexualität und Verletzlichkeit. Wir zeigen ausdrücklich keine Pornographie. Besuchern wird empfohlen, unsere Ausstellung nur zu betreten, wenn sie sich mit solchen Inhalten wohlfühlen.
Charly †
Wohl kaum jemand wird sich noch erinnern, warum Charly eigentlich schon immer Charly genannt wurde. Ihr eigentlicher Vorname war Marita, zwei Tanten hatten noch "Charlotte" und "Käthe" dazu gegeben. Da damals unter uns Bengels sowieso alle Mädchen "Käthe" hießen, blieb letztlich Charlotte übrig und daraus wurde im Laufe der Zeit einfach "Charly".
Charly war der Kumpel par excellence, also in höchster Vollendung. Da war überhaupt kein Platz zwischen uns pubertierenden Sportschülern für irgendwelche Sexualität, sie war für mich einfach die große Schwester, die ich nie hatte. So habe ich erst viele Jahre später meinen Dickkopf unbeschwert in andere fremde Hände gegeben. Ansonsten kam niemand ran oder rein. Außer natürlich Charly, die mir immer wieder die Haare schneiden durfte. Mit ihrer Hilfe gelang es nicht nur mir, den penetrant-drangsalierenden Forderungen unserer Trainer und der Lehrer auf der Kinder-und Jugendsportschule nach ausgiebigem Kahlschlag auf unseren "Beetlesköpfen" ein Schnippchen zu schlagen. Jedenfalls konnte man als Charlys Kunde immer gewiß sein, dass manchmal noch ein paar Haare dran blieben.![]() |
| Charly auf 4 im EM - Achter 1972, Bronze |
Charly war auch für ungeahnte kulinarische Exzesse aus der Küche unseres Sportklubs verantwortlich. Eines Sonntags - ich hatte im Klub übernachtet und schummelte mich in das Frühstück der Internatsschüler - bemerkte ich, wie sie ihr Butterbrötchen zunächst mit Schnittkäse belegte und anschließend eine dicke Schicht Marmelade auftrug. Ich war einigermaßen entsetzt, denn das kannte ich von zu Hause nicht. Bei mir herrschte Ordnung auf dem Butterbrot! Charly überredete mich zu einer Kostprobe und seitdem esse ich meinen Käse (auch den Camembert) nur noch mit Marmelade. Und jedesmal ißt Charly mit.
Legendär war Charly auch als Organisator unserer Klassenfeten und später der wenigen, aber ausgiebigen Klassentreffen. Sie bewahrte dann die "Liste" der Adressen unserer einschlägigen Delinquenten, die Liste, die sich leider immer stärker zu lichten beginnt.
Nun ist sie auch gegangen. Ich denke, sie wird wohl irgendwo da oben das nächste Klassentreffen vorbereiten ...
Neue Werbung für den Dienst in der Bundeswehr
Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt glänzt mit einer Sonderausstellung mit Fotos von Bryan Adams. Neben großformatigen Fotos internationaler Stars wie z.B. Sir Ben Kingsley, Mick Jagger oder Cindy Crawford zeigt ein Teil der Ausstellung neue beeindruckende Werbung für den Dienst in der Bundeswehr. Unter dem Motto "WOUNDED. THE LEGACY OF WAR" widmete sich Bryan Adams den Schicksalen britischer Soldaten, die im Irak oder Afghanistan verwundet wurden. Verstümmelte Gliedmaßen, Prothesen, Brandnarben, Glasaugen aus den militärischen Einsätzen, in denen angeblich auch unsere Freiheit verteidigt werden sollte. Die durchweg jungen Männer sind gezeichnet durch die Folgen des Kriegseinsatz, der ihr Leben radikal veränderte. Nicht so radikal wie Pistolius´ Fragebogen, aber jeder fängt ja mal klein an ...
Veranstaltungsort: Großer Saal Hessisches Landesmuseum Darmstadt Friedensplatz 1 64283 Darmstadt, bis 21. Juni 2026
Samstag, 9. Mai 2026
Höchstes Glück
Höchstes Glück ist für mich, den Eseln im Tierpark gemeinsam mit der 5-jährigen Enkeltochter das Lied "Der Kuckuck und der Esel " vorzusingen. Und keiner rannte weg, im Gegenteil ...
Sonntag, 3. Mai 2026
Nachdenken über Kuckucke
Zur Zeit erfreuen sie uns wieder mit ihrem eigenartigen Gesang : Die Kuckucke. Sie gleichen in ihrer Lebensweise sehr stark unserem Bundeskanzler. Sie sind Zugvögel, legen ihre Eier ungefragt und ungebeten anderen in die Nester. Die können dann zusehen, wie sie mit dem fremden Zeug fertig werden.
Immerhin haben es die Kuckucke in eine nach ihnen benannte Uhr geschafft. Der BK heißt zwar wie ein Frühlingsmonat, schreibt sich allerdings falsch. Säße er in einer Uhr aus dem Schwarzwald, müsste man die Tür zunageln ...
Freitag, 1. Mai 2026
Wahlempfehlung ?
Am 10. Mai findet die Stichwahl für den Landratsposten im Landkreis Barnim statt. Zur Auswahl stehen der amtierende völlig farblose, aber eher dubiose* SPD-Bonze und irgendein Wessi von der AfD.
Nachdem sich nun gestern auch der angeblich einflussreiche Barnimer Unternehmerverband dafür entschieden hat, den SPD-Bonzen zu unterstützen, gab es für uns nur noch eine Möglichkeit! Wir sparen uns die Stichwahl.
Meine ganz persönliche Begründung: Bei SPD bekomme ich Pickel. Seit nunmehr 35 Jahren richtet diese Verräterpartei das Bundesland jeden Tag neu hin. Meist mit Erfolg. Die wähle ich nicht. Und die AfD im Barnim ist quasi nicht sichtbar.Spart man sich als Wähler die Stichwahl, besteht aufgrund des komplizierten Brandenburger Wahlrechts die Chance, daß das Quorum nicht erreicht wird und die Wahl letztendlich auf den Kreistag zurück fällt. Damit können sich auch die Kandidaten aus dem ersten Wahlgang noch einmal bewerben und vielleicht wirft ja der liebe Gott kurzfristig Hirn über dem Tagungsort des Landkreisparlaments ab?
Notfalls wird wieder einmal - wie schon 2010 - gelost ...
Die KI findet zu Landrat Kurth ( SPD):
"Der Landrat des Landkreises Barnim, Daniel Kurth (SPD), wurde vom Kreistag für das Haushaltsjahr 2024 nicht entlastet. Die Entscheidung erfolgte am 11. März 2026, wobei die Fraktionen CDU, BVB/Freie Wähler und AfD gegen die Entlastung stimmten. [1, 2, 3]
- Umstrittene Bauvergabe: Im Fokus steht eine Bauvergabe (möglicherweise im Zusammenhang mit dem BBG-Betriebshof), die als "Vergabe-Skandal" diskutiert wird.
- Wahlkampf-Kontext: Die Entscheidung fällt in den Endspurt der Landratswahl 2026, was die politische Stimmung im Kreistag verschärft.
- Rechtliche Einschätzung: Nach Angaben der Kreisverwaltung war die Verweigerung der Entlastung möglicherweise rechtswidrig, da der Jahresabschluss zuvor genehmigt wurde. [1, 2, 3, 4]
Donnerstag, 30. April 2026
Passt schon !
Post von der Deutschen Bahn, Abteilung "Servicecenter Fahrgastrechte". Ich hatte für den ersatzlos am Karfreitag ausgefallenen ICE den Obulus für drei Platzkarten reklamiert. Man will unsere Kontonummer wissen - offenbar ist die Erstattung genehmigt.
Allerdings soll ich ein Formular mit den Daten zurückschicken, also wieder die Deutsche Post mit 95 Cent Briefporto mästen. Nun, wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert, eine Telefonnummer ist angegeben, ich rufe an und erkundige mich nach Faxnummer oder etwas so futuristischem wie der email-Adresse der Institution. "Die hamwa nich' " bescheidet man mich. Ist ja auch Luxus für eine völlig unwichtige Institution wie ein Servicecenter. Das haut mir wieder einmal das Telefon aus der Hand.
Als der Ärger verraucht ist nehme ich einen Briefumschlag, schreibe "PORTO ZAHLT DER EMPFÄNGER" drauf und ab geht die Post. Mal sehen ...
„„Passt schon“ - sagt die KI- ist übrigens ein vielseitiger deutscher Ausdruck für Akzeptanz, Gelassenheit oder Entwarnung, oft synonym zu „es ist in Ordnung“, „nicht so schlimm“ oder „kein Problem“. Es signalisiert Lockerheit, kann aber auch Skepsis oder, besonders in Bayern/Österreich, "Basst scho", eine knappe Enttäuschung oder Überdruss ausdrücken. Letzteres, liebe Leute, in dieser Bunten Republik nur noch Letzteres ...
Impressum und V.i.S.d.P.
Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
frank(at)drvalentin.de
Alle Beiträge geben ausschließlich meine eigene Meinung zu den besprochenen Themen wieder.Das Recht auf eigene Meinung ist durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Um meine Beiträge ohne längere Erklärungen verständlich machen zu können, sind manchmal Zitate aus Büchern, Filmen, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Liedtexten oder auch von Internetseiten nötig. Diese Zitate ( auch Bilder, Karikaturen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Zeichnungen) dienen lediglich als sogenannte "Aufhänger", um Meinungen oder gesellschaftliche Tendenzen besser und gegebenenfalls komprimierter darstellen und herausarbeiten zu können. Zitate sind somit ein weltweit erlaubtes Mittel der Publizistik. Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht (UrhG) geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden müsste. Paragraph 51 UrhG in Deutschland besagt dazu: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang
1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
- 2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden..."
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...







