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Sonntag, 2. April 2023

Zänk ju for träwelling wiz Deutsche Bahn

magicpen  / pixelio.de
Jean Gnatzig von der "Welt" klaut. Oder er sitzt in meinem Kopf. Einen fast identischen Artikel für dieses Blog hatte ich jedenfalls schon am Donnerstag lauthals aus dem Stegreif in unserem Schlafzimmer vorgetragen. M. und ich amüsierten uns köstlich ob der Posse, die anläßlich des Staatsbesuchs von Karl dem III. Windsor aufgeführt wurde - hatte da jemand sich neulich über Potjomkinsche Dörfer ausgelassen, als Putin die Krim besuchte ? 

Eigentlich wollte ich mich gleich anschließend noch vor den Computer setzen und den Blogpost ausformulieren. Na gut, die Zeitung war schneller und alle wesentlichen Spöttereien sind im Artikel enthalten.

So oder so ähnlich haben wir die DB und ihre Züge (nicht nur den ICE) in letzter Zeit fast immer erlebt. Im Prinzip ist man jedes Mal froh, wenn überhaupt irgendetwas fährt.

Allerdings glauben wir, dass Charlie und Millie der dargestellte Horror am Freitag erspart blieb. Deren ICE war wahrscheinlich sauber wie gekocht, pünktlich wie der tägliche Schmähartikel gegen die AfD im "Neuen Deutschland" oder der Alpenpravda und die Bockwurst gab es im Bordbistro höchstwahrscheinlich eingewickelt in Goldfolie und von Spitzenköchin Pornelia Coletto zubereitet und von Alfons Schubeck vorgekaut. 

Allerdings  - was keiner zu fragen wagte: Wo war eigentlich der Flieger der Royal Airforce geblieben, der die beiden nach Berlin getragen hatte? Hat man den an den ICE angehängt oder auf den Schienen nach Hamburg geschoben? Wegen Klimaneutralität und so weißt schon. Und sind Charlie und Millie dann von HH nach London geschwommen? Wegen Klimaneutralität und so weißt schon. 

Fragen über Fragen ...

Mittwoch, 29. März 2023

Bullshit, KI und die Ampel

Bloß mal nebenbei: Als in der Presse und den gleichgeschalteten BRD-Medien immer häufiger der Begriff "KI" (künstliche Intelligenz) durchgekaut und hoch gejazzt wurde, habe ich mal die Frage gestellt, wann wir in der Politik endlich mal "NI" - also Natürliche Intelligenz- erleben werden. Nach letztem Wochenende ist klar, dass das wahrscheinlich niemals passieren wird. 

Im Gegentum: Man tagt noch länger als weiland Murksel auf ihren berüchtigten Gipfeln für oder gegen irgendwas und verpasst dann aber kanzlicherseits den Zeitpunkt so etwa früh um Fünfe süße Maus, wenn alle schlafen gehen wollen und schon deshalb jeden Mist abnicken würden. Schnarchsack Olaf Schubert Scholz eben, Murksel war da schlauer. 

Begrüßenswert wäre daher ein KI-Assistent für jegliche Form von Meetings oder Regierungsgipfeln.  

Wenn dann statt des ganzen hochbezahlten Spezialspezialistenpacks von GELBROTGRÜN eine Bullshit-KI in deren Bullshit-Gipfeln sitzt und die Bullshit-KIs nicht der armen Presse und anschließend uns,  sondern sich gegenseitig die Zeit stehlen. Das wäre mal ein substanzieller Gewinn an Lebensqualität. Die Ampel könnte gleich nach Amsterdam ins Rotlichviertel oder nach Honolulu abdüsen, man könnte diese Journo-Bande auch gleich noch einsparen, denn man lässt gleich zum Schluß des Bullshit-Meetings/ Bullshit-Gipfels eine Bullshit-KI ein Bullshit-Pamphlet schreiben und veröffentlichen. Die schönen Fotos von Bullshit- Ricarda Fett Lang inklusive.

Und heraus käme wie gehabt und auch heute nur - Bullshit, also Scheiße...

Dienstag, 28. März 2023

Harvey

Als sie 15 Jahre alt war, hatte sie sich endlich durchgesetzt: Sie durfte ein Haustier haben! Ein Zwergkaninchen sollte es sein. Praktischerweise werden Zwergkaninchen nicht so alt, mit 18 wollte sie sowieso zu Hause ausziehen und so würde sie das Kaninchen nicht mitnehmen müssen. 

Harvey wurde angeschafft, die Planung ihres Erwachsenenlebens klappte wie gewünscht, sie zog aus, lernte auswärts einen Beruf, ihren Mann kennen und bekam ihr erstes Kind. Inzwischen sind es zwei Kinder und gemeinsam mit der ältesten Tochter denkt sie gerade über ein Haustier nach.

Tim Reckmann/pixelio.de
 Nach vielen Jahren saß Harvey noch immer jeden Abend mit ihrem Vater auf der Couch und vor dem Fernseher, die beiden teilten sich ein Bier und eine Schale Erdnüsse und Papa sorgte dafür, dass Harvey immer einen ungehinderten Blick auf den Fernseher hatte. Darauf hatte das Kaninchen bestanden. 

Dreizehn Jahre eines Zwergkaninchenlebens vergingen wie im Fluge, irgendwann musste man sich dann doch von Harvey verabschieden. 

Es ist anzunehmen, dass er da oben auf Wolke 7 einen Platz vor dem himmlischen Fernseher freihält  -ein kühles Bier und eine Schale Erdnüsse in der Pfote - und sich schon auf die nächste Fortsetzung der Netflix-Serie "Haustiere berichten aus ihrem Leben" freut...   

 

P.S.:  Der Namensgeber für das Zwergkaninchen stammt übrigens aus dem Film "Mein Freund Harvey" von Henry Koster aus dem Jahr 1950. Er basiert auf dem Theaterstück "Mein Freund Harvey" von Mary Chase. Elwood P. Dowd (James Stewart) ist ein liebenswert-schrulliger und zu allen unerschütterlich freundlicher Mann mittleren Alters. Sein bester Freund ist seit einigen Jahren ein Geist in Gestalt eines 2,10 Meter großen Hasens namens Harvey, mit dem er stundenlang durch die Stadt zieht und in seiner Lieblingskneipe „Charley’s Bar“ fremde Leute zu einem Glas mit sich und Harvey einlädt. Das Problem ist allerdings, dass, auch wenn der Wirt und die anderen Gäste Harveys Existenz akzeptieren, Harvey für alle Menschen außer Elwood unsichtbar ist.

Sonntag, 26. März 2023

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Nur drei Gedanken zur gerade erfolgten Zeitumstellung. Zunächst das Positive in der Gegenwart: Mit sorgfältiger Planung konnte man heute Nacht die Dauer des Geschlechtsverkehrs auf über eine Stunde pushen. Man musste nur kurz vor 2 Uhr anfangen. 

Was mich wohl oder übel zur Vergangenheit bringt: Wie lange will Pfuschis EU diesen Blödsinn (die Zeitumstellung) abschaffen? Kann sich noch jemand  an den Plan erinnern?

Nein? Aber wir wissen natürlich ganz genau, dass Pfuschis gesamte EU im Jahre 2050 klimaneutral sein wird ...

Sonntag, 19. März 2023