Am Morgen des 26. Mai 1923 wurde der ehemalige Freikorpskämpfer Leo Schlageter durch ein Erschiessungskommando der französischen Besatzungstruppen im Ruhrgebiet hingerichtet.
Er hatte Sabotageakte und Spionage im besetzten Ruhrgebiet gegen die französisch-belgischen Besatzungstruppen (während des sogenannten Ruhrkampfs) geplant und geleitet. Dazu gehörte unter anderem ein Sprengstoffanschlag auf die wichtige Bahnlinie Düsseldorf-Duisburg. Nach seiner Festnahme infolge Verrats und seiner Hinrichtung wurde er später vor allem durch die NS-Propaganda zu einer stilisierten Märtyrerfigur und zum „ersten Soldaten des Dritten Reiches“. Infolge dessen ist der Mann völlig vergessen.Legendär ist sein Ausspruch " Wenn ich das Wort Kultur höre, entsichere ich meinen Revolver ! ". Wahrscheinlich hat er damals schon Koryphäen wie Didi und Hape oder Grölemeyer gekannt.
Mir geht es mittlerweile ähnlich. Allerdings heisst mein absolutes Reizwort "Reformen". Und wenn eine von unseren Knalltüten dieses Wort in den Mund nimmt, würde ich am liebsten Donnys Atomkoffer (Nuclear ball) zünden ...








