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Montag, 7. September 2026

Die Pressekonferenz oder wir lernen deutsche Umgangssprache

COPYRIGHT fv2026 mit Chat GPT
Welcher meiner Leser lernt gerade Deutsch und fragt sich öfter, was manches komische Wort dieser schönen, aber schweren Sprache bedeutet? In diesen verrückten Tagen fällt mir da als gutes Beispiel das Wort "angepisst" ein. "Angepisst" ist ein derber, umgangssprachlicher Ausdruck für wütend, aufgebracht, sauer oder genervt.

Bedeutung und Herkunft

Wortart: Adjektiv oder Partizip Perfekt des Verbs "anpissen", d.h. auf jemanden zu urinieren.

Bedeutung: Man ärgert sich über etwas oder ist schlechter Laune.

Stil: Der Begriff ist vulgär bzw. derb und gehört nicht in die Standardsprache oder den offiziellen Schriftverkehr. 

Synonyme

Wütend, sauer, zornig, genervt, angefressen, eingeschnappt, beleidigt.

Beispiele für die Verwendung

„ Der Bundesaußenkanzler war heute wieder total angepisst, weil er sich in einer Pressekonferenz mit den Wahlen in Ostdeutschland beschäftigen musste“

" Haben Sie jemals ein derart angepisstes Gesicht wie das von Friedrich Merz gesehen, wenn er das Kürzel  "AfD" ausspricht?"



Kleiner Tipp zum besseren Verständnis: Wenn er im Amt bleiben darf, beobachten Sie diese Hackfresse* doch einfach mal bei seinem nächsten Auftritt am 21. September nach den Landtagswahlen in MeckPomm ... 



*„Hackfresse“ ist ein derbes, umgangssprachliches Schimpfwort für ein hässliches Gesicht oder eine unvorteilhafte Visage . 

Donnerstag, 3. September 2026

Mittwoch, 26. August 2026

Ausgeprägter Schwachsinn

© fv 2026 mit Chat GPT

Was passiert, wenn man ausgewiesenen Idioten Urlaub genehmigt, zeigt sich wieder einmal in diesen Tagen. Frei nach Georg Orwell ist „Krieg Frieden! Freiheit  Sklaverei! Unwissenheit Stärke! und Null Zucker mit einer Zuckersteuer zu belegen! Jedenfalls, wenn man dieser Karikatur eines Bundesfinanzministers folgen will. 

Wir als Bürger lernen langsam, zwei widersprüchliche Aussagen gleichzeitig als wahr zu akzeptieren. Ähnlichkeiten sind rein zufällig oder von Orwell erfunden. . 
 

Wenn diese Fehlbesetzungen nun auch noch irgendwann heraus bekommen, dass im Bier auch Zucker und sogar im Tapetenkleister höherkettige Kohlenhydrate vorkommen, wird uns nichts mehr retten. Außer, sie erfinden in Neuhardenberg oder bis zum 6. September noch einige andere, total abartige Steuern ...

Sonntag, 23. August 2026

Fremdschämen

Fremdschämen beschreibt das unangenehme Gefühl, sich stellvertretend für das peinliche oder unangebrachte Verhalten einer anderen Person zu schämen. Man empfindet dabei Scham, obwohl man selbst nicht der Verursacher des unangenehmen Moments ist. 

Bedeutung und Merkmale

Stellvertretende Scham: Man fühlt sich in die Lage des anderen versetzt und leidet innerlich mit.

Soziale Normen: Das Verhalten der Person verletzt ungeschriebene Regeln oder die soziale Etikette.

Fehlendes Bewusstsein: Oft tritt Fremdschämen auf, wenn sich die betroffene Person ihres eigenen peinlichen Verhaltens gar nicht bewusst ist.

 

Seit ungefähr 74 Jahren versuche ich diesem Gefühl entgegen zu wirken. Es gelingt mir selten. Immer, wenn sich jemand lustvoll im selbst angerichtetem Chaos suhlt, empfinde ich zunächst Mitleid, das  dann fast umgehend in Fremdscham übergeht. Hier nur drei Beispiele:

  • Ich war 8, als ein bedeutender Staatsmann, der immerhin den stalinistischen Säuberungen in Moskau glänzend entkommen war, die Westpresse mit dem Satz " Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" anlog (und das noch in einem furchtbaren Dialekt !) Nun gut, ich konnte das Gefühl erst richtig lokalisieren, als ich ab 13. August 1961 nicht mehr an meine "Micky Maus" kam, die meine Patentante in Moabit für mich abonniert hatte. Aber das untrügliche Gefühl, da ist ein Staats- und Parteichef und er lügt, sollte mich  niemals mehr verlassen.
  • Ein anderer Geistesriese sollte im August 1989 über seine Mitbürger, die aus mehr oder minder ausgeprägter Verzweiflung über ausbleibende Veränderungen die DDR über Ungarn in Richtung Westdeutschland verlassen hatten, lapidar äußern "Wir weinen ihnen keine Träne nach!". Nun, eine sehr gute Freundin besuchte mich kurz vor ihrer Flucht aus dem Arbeiter- und Bauernstaat und wollte von mir wissen, wie es weitergehen würde. Ich, der ahnungslose Engel, machte ihr keine Hoffnung auf Veränderung in unserem damaligen Heimatland und dann war sie einfach weg. Und ich schämte mich in Grund und Boden für diesen Staatschef, dem seine Bürger egal waren.
  • Copyright fv2026 mit Chat GPT 
    Bundeskanzler Friedrich Merz  wählte für seinen Wiedereinstieg nach der unverdienten Sommerpause Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen. Dort war wenige Tage zuvor der größte Waldbrand in der Geschichte des Landes gelöscht worden. Rund 1.800 Menschen mussten wegen des Feuers zeitweise ihre Häuser verlassen. Hunderte Hektar Wald wurden beschädigt. Die Einsatzkräfte kämpften tagelang gegen einen Brand, dessen Bekämpfung durch alte Weltkriegsmunition zusätzlich erschwert wurde. Merz wollte hier mit Outdoor-Jäckchen Volksnähe simulieren und den Einsatzkräften danken - und wurde ausgepfiffen. Merz hörte die Pfiffe und sagte, er lasse sich „von denen, die rumschreien, nicht beeindrucken“. Er spreche „mit denen, die helfen“. Der Kanzler im Herbst seiner Amtszeittage möchte festlegen, welcher Bürger Gesprächspartner ist. Der Helfer darf dazugehören. Der protestierende Bürger ist lediglich „Herumschreier“. Bevor hier jemand den Kanzler auspfeift, soll sich der- oder diejenige gefälligst mal nützlich machen.  Der Bürger soll einfach Union wählen, Steuern zahlen, Fresse halten.


Ich gebe es auf! Fremdscham bringt nichts, sie macht nur müde. Es gab in der deutschen Geschichte schon viele peinliche Gestalten. Man könnte sich als Regierungschef mit den Taten dieser Knallchargen beschäftigen und daraus seine Lehren ziehen. Daran ist beim Kobold mit der langen Nase natürlich nicht zu denken. Und so muss er weiter in den Abgrund marschieren. Lassen wir uns nicht mitnehmen!   

 

Dienstag, 7. Juli 2026

Warum "DAS" nichts werden kann

 "WIR SCHAFFEN DAS" meinte damals 2015 eine andere unfähige Politikerin. Warum DAS bis heute nicht klappt, wurde mir heute wieder einmal klar.


Ich auf dem Weg zum Arzt in Berlin. Ein paar Stationen mit dem Bus, dann mit der S-Bahn nach Berlin. Vorher, an der Bushaltestelle, in die "Kleine Bibliothek" (wie Lisa, die kleine Nachbarin, immer sagt) - eine umfunktionierte Telefonzelle. Sie haben heute vor allem DDR-Literatur, keine Krimis. Nur ein Mankell sticht heraus: Das Auge des Leoparden. Besser als nichts für die Fahrt, denke ich. Erst bin ich skeptisch, dann fasziniert. Das Buch macht mich so fertig, daß ich im Wartezimmer meinen Namen erst beim dritten Aufruf höre. 

Mankell beschreibt die unbeschreiblichen Zustände in Afrika, nachdem die meisten Völker dort unabhängig wurden. Vor allem unglaubliche Brutalität, Hass, Zerstörungswahn bestimmen das tägliche Leben der Menschen. Mankell benennt klar den Unsinn der sogenannten Entwicklungshilfe. Zitat : "Welches Land bekommt die meiste Entwicklungshilfe aus Europa?" Nein, nicht Tansania. Die Schweiz. Namenlose Nummernkonten. 


Als ich auf dem Rückweg in die S-Bahn einsteige, fällt mir als erstes ein Schwarzer auf, der seine Schuhe auf den Polstern der  gegenüber liegenden Sitze abwischt. Woher soll der junge Mann auch wissen, wieviel das alles kostet, er zahlt bestimmt keine Steuern. Daß er mit dieser Handlung seine Nichtachtung unserer Kultur zum Ausdruck bringen will, möchte ich ihm nicht unterstellen, denn schließlich gibt es auch weisse Dreckschweine. 

Trotzdem ist es immer wieder schön, wenn ein Klischee bestätigt wird und man das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen jeden  Tag neu aushandeln darf, oder? 

Sonntag, 28. Juni 2026

Kommunisten? Kommunisten!

 "Wir snd die Fenz von Egon Krenz ..."

 Nachdem der Genosse Egon Krenz (katholisch getauft, evangelisch konfirmiert, stalinistisch verseucht) ungefähr 200 Jahre den Vorsitz der sozialistischen Kampfreserve “ der Partei“ innehatte, ergab sich für ihn die Gelegenheit, infolge einer Krebserkrankung des großen Vorsitzenden "der Partei"  das Ruder des Staates zu übernehmen. An seine Stelle im Jugendverband trat der Genosse Eberhard Aurich, ein Berufsjugendlicher wie Egon, wenigstens genauso verkalkt und verbohrt. Das Politbüro "der Partei" mit seiner entsprechenden Abteilung für Agitation und Propaganda lief zur Höchstform auf und reimte:

“ Die Fans von Egon Krenz sind nicht traurig, sie lieben jetzt den Eberhard Aurich." 

Oder so ähnlich. Vielleicht ging es vielen seiner Fans auch nur darum, möglichst problemlos in den nächsten, mächtigen Arsch zu kriechen.

So wie es "der Partei" und dem ihr hörigen Jugendverband nie gelang, sich von den unseligen stalinistischen Maximen der Partei neuen Typus zu lösen, blieb der zelebrierte Personenkult bis in die heutigen Tage bestimmend für das Parteileben der SED und ihrer Clone. Nach wie vor gerät der einfache Genosse in größte Verzückung, wenn ersiees eine Rede  von Gregor Gysi, Neidi Reichenschreck oder Luigi Partisano zum Zwecke des Nachbetens studieren darf. Und so ergibt sich eigentlich die berechtigte Frage, warum man solche Knalltüten wie den Egon im Januar 1990 per Beschluss des Parteigerichts bei Nacht und Nebel aus diesem Haufen entfernt hat. Er war sicherlich nicht schlimmer als alle anderen Karrieristen, Abnicker und geistigen Tiefflieger, die uns in der DDR unter dem Label "Kommunist" beibringen wollten, wie wir zu leben hätten. Der einzige Unterschied: Egon konnte nicht einen Satz freihändig sprechen, wenigstens DAS  haben  seine Nachfolger in den diversen Quatschbuden dieser Bunten Republik gelernt.

Wenn sich Genosse Krenz damals nicht traute, seinem Erich die Gedanken eines Gorbatschow unter Negation des 1. Hauptsatzes jeder Volkswirtschaft nahe zu bringen ( zur Erinnerung: It's the economy, stupid!) tut das der Egon heute mit wachsender Vehemenz und er mutiert dabei sogar zum Schauspieler. 

Nun also der Film „Kommunist“, seit 11. Juni in den deutschen Kinos zu sehen. Um mit noch einem Zitat auf diesen Blödsinn zu reagieren: "Egon, wenn du schweigst, dann wirkst du klüger!" 

Aus der Banksy-Ausstellung in Barcelona

Diese Doku über den einstigen SED-Chef Egon Krenz wirft aus Sicht seines ehemaligen Weggefährten Eberhard Aurich mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Welche möchte ich hier nicht ausführen, die "Ostdeutsche Allgemeine" bringt heute dazu einen Open-Source-Artikel von Eberhard Aurich. Nur soviel dazu: Die beiden (Egon und Eberhard)  haben sich wohl nicht gemocht. 

Auch ich habe mich heute leider dazu hinreißen lassen, einen längeren Kommentar zu dieser Verschwendung von Ressourcen zu formulieren. In meinen fast 74-jährigen  Leben kannte ich einige Kommunisten, sie sind mir nicht in bester Erinnerung geblieben. Politische Diskussionen waren in der Regel vergebliche Liebesmüh', um nicht zu sagen sinnlos, denn sie waren und sind immer im Besitz der alleinigen Wahrheit.

Auch werde ich niemals verstehen, wenn angeblich geistig intakte Menschen sich mit dem Namen Väterchen Stalins auf den Lippen von stalinistischen Schergen dankbar abschlachten lassen. Analogien zu den letzten Tagen des NS-Regimes sind meines Erachtens nicht so weit hergeholt. 

Wenn man diesen Gedanken weiter denkt, ergibt sich unweigerlich die Frage, ob das Ziel der Wende in der DDR nicht ein ganz anderes war: Nämlich die Ablösung einer Kaste von satten, bornierten, vernagelten, boshaften alten Männern. die sich gegenseitig in ihrem Parteighetto masturbierten, von der Spitze des Staates und seiner Organisationen. Der deutschlandweite Generationenkonflikt wurde nicht aufgelöst. Statt der Waldsiedlung gab es nach 1990 dann Bonn und später das abgeschirmte Regierungsviertel in Berlin. Statt frischem Wind 150 Jahre alte Beamtenfürze und uralte Papyrusrollen wie das Bürgerliche Gesetzbuch, statt junger Menschen mit neuen Ideen solche Typen wie Merkel, Gauck, Merz oder Phillip Amthor. Und statt hübscher, junger, intelligenter  und gestandener Frauen alte, fette, strunzdumme Scharteken nicht nur von den Grünen, die ihren männlichen Pendants an Blödheit und Borniertheit noch Konkurenz machen konnten...

 

P.S.: Ich glaube, das Kinogeld werde ich mir wohl sparen.    

 


Sonntag, 3. Mai 2026

Nachdenken über Kuckucke

 Zur Zeit erfreuen sie uns wieder mit ihrem eigenartigen Gesang : Die Kuckucke. Sie gleichen in ihrer Lebensweise sehr stark unserem Bundeskanzler. Sie sind Zugvögel, legen ihre Eier ungefragt und ungebeten anderen in die Nester. Die können dann zusehen, wie sie mit dem fremden Zeug fertig werden.

Immerhin haben es die Kuckucke in eine nach ihnen benannte Uhr geschafft. Der BK heißt zwar wie ein Frühlingsmonat, schreibt sich allerdings falsch. Säße er in einer Uhr aus dem Schwarzwald, müsste man die Tür zunageln ... 

Donnerstag, 2. April 2026

Cassandra mal wieder

Und dann waren doch noch zwei schlechte Schauspieler, einer dick, eine dünn, 

der Omega - Klasse. Omega ist - wie wir alle wissen - der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Mit anderen Worten: Sie waren keine B-und auch keine C-Promis, man musste schon ein weiteres Bewertungssystem, eben das griechische, bemühen, um ihre Sonderklasse zu charakterisieren.

Die beiden hatten einander geheiratet, eine Tochter gemeinsam gezeugt und viele Filmmeter mit abartigem Quatsch befüllt, den sie dem öffentlich-rechtlichen Schundfunk angedreht hatten. 

So weit, so schlecht. Dass sie sich dann beim Vögeln auch noch selber filmen mussten, war ja ganz lustig. Als der dicke Sich-zur-Schausteller, bei dem man immer an einen schwulen Koalabären denken musste,  die Filmchen aber ins Internet stellte, war irgendwann Schluß mit lustig und die Republik war wochenlang beschäftigt. Unter anderem damit, neue Zensurgesetze für das widerborstige Internet einzuführen. Die beiden rutschten auf der nach unten offenen Promiklasse auf Dschungelcampniveau ab. 

Ich schwöre, so war's. So ist die Wahrheit, ohne alle Staatsanwälte und Polizisten. Und wenn es nicht so war, will ich nicht mehr Cassandra heißen ...

Montag, 30. März 2026

Ketten am Karussell

WEIL ICH GESAGT HABE:

Hier stinkt 's

wurden über meinem Kopf

einige Nachttöpfe entleert:

Als Gegenbeweis.


Günter Kunert 



 

 

Marx und Apologeten hatten Unrecht: Zwar wiederholt sich Geschichte, aber nicht als Farce. Geschichte an sich wiederholt sich auch nicht per se, sondern nur in ihren Schlechtigkeiten, miserablen Taten miserabler, schlechter Menschen. Insofern ist jede Geschichte eher wie ein Kettenkarussell, die Ketten drehen sich in alle Ewigkeit im Kreis...

Dienstag, 24. März 2026

An ihrem dummen Geschnatter sollt ihr sie erkennen

 "Sprache dichtet und denkt nicht nur für mich, sie lenkt auch mein Gefühl, sie steuert mein ganzes seelisches Wesen, je selbstverständlicher, je unbewusster ich mich ihr überlasse." (Zitat nach V. Klemperer: " LTI - Notizbuch eines Philologen", Reclam Taschenbuch Nr. 20149).

Und sie entlarven sich jeden Tag mehr. Ob es ein Secondhand-Kanzler ist, der seinen Wählern Faulheit vorwirft oder ein ehemaliger Bundespräsident, der 16 Millionen Einwohnern seiner Heimat mal eben Unfähigkeit für Demokratie unterstellt: Es wird immer schlimmer. "Nichts ist mächtiger als Sprache ... " schreibt Julian Reichelt in seinem Vorwort zum Sammelband "links - Deutsch / Deutsch- links" (Westend Verlag 2026) und weiter: "Das Erkennungsmerkmal der vollständig links besetzten Sprachzone ist übrigens das  Gendern. Wo konsequent gegendert wird, wird nur noch in eine politische Richtung gedacht."

Gedacht. Der Witz war gut ...

Selbst wenn man sich - wie ich -  nur noch selten zu ARD oder ZDF verirrt, fällt der zunehmende Dschänderwahn ins Auge oder besser: Ins Ohr.  Mir kräuseln sich regelmäßig die Trommelfelle, wenn z.B. die ulkigen "Sterne"köche (kann man Sterne kochen? ) in den Kochshows des ÖRR  sich fast die Zunge verbiegen, um auch wirklich ständig mit Wortschöpfungen wie "Zuschauerinnen und Zuschauer",  "Teilnehmenden",  "Kochenden" oder "Spätzlende" die Sprache Goethes und Schillers, Heines und auch Klempereres  zu verhunzen. Die scheinen (GEZ-) Geld dafür zu bekommen. Wenn  sie dann wenigstens noch konsequent wären! Aber verbindliche Dschänderregeln gibt es offenbar nicht. Gottseidank! 

Mittlerweile werden selbst Masterarbeiten, die sich der Dschänderei verweigern, konsequent niedriger bewertet. Eine Klagewelle steht den durchweg links verseuchten Hochschulen bevor. Es wird immer schlimmer und je mehr der Wähler von den Einheitsparteien abrückt, desto fanatischer liegt man ihm mit dem Dschänder-Geschwätz in den Ohren. 

Man mag zu Julian Reichelt und seinem "NIUS" unterschiedlicher Meinung sein. Wenn er bemerkt, daß "wer in linker Sprache denkt, schreibt, Politik macht, ... immer nur linke Ergebnisse produzieren (wird)" gilt das zweifelsfrei auch für das Gegenteil. Ausschließlich EINES von beiden ist von Übel und führt in  ein politisches, gesellschaftliches, kulturelles und mediales Gefängnis. Dem Indiviuum kann es letzendlich egal sein, ob es von der Stahlrute eines SA-Aufsehers erschlagen oder von der Kugel des Gulag-Schergen getötet wird. Oder vorher von linkem oder rechtem Geschwätz politikmüde gesabbelt.

 Aller gesellschaftlicher Wandel  beginnt mit Sprache. Wir sollten sie uns nicht weg nehmen lassen ....  

Dienstag, 10. März 2026

Rehaugen, Wahlen und andere Abnormitäten

1975 schrieb der ehemalige Aktivist der Studentenbewegung, der „außerparlamentarischen Opposition“ und der „Sponti“-Szene Daniel C.-B. über seine Erfahrungen als Erzieher in einem Kindergarten in Frankfurt am Main: „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm erotische Züge an. Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“

Dieser ekelerregende Mensch wurde für eine ganze Generation der Grünen bei ihrem Durchmarsch durch die Institutionen zum Vorbild. Schlimmer noch: Die Grünen der sechziger, siebziger und achtziger Jahre waren in besonderer Weise anfällig dafür, selbst abartigste sexuelle Neigungen zu tolerieren, zu propagieren, ja entsprechend zu agieren und zu agitieren, so dass unter anderem sogar politisch ein Recht auf Pädophilie eingefordert wurde. 

Nun, es wurde noch schlimmer. Irgendwann führte diese Partei eine wahre Kehrtwende durch, war diese Partei zu einem Sammelbecken von heuchelnden, verklemmten, kleingeistigen Kirchensklaven mit Moralvorstellungen aus dem 15. Jahrhundert mutiert. (Irgendwie vermute ich, dass diese Entwicklung mit dem zunehmenden Einfluss von seelisch verkorksten,dummen, hässlichen und fetten Emanzen, also solche Frauen, die in der Schule nie angeguckt wurden, zu tun hatte) Wenn diese seelisch verkorksten, dummen, hässlichen und fetten Emanzen dann noch aus Baden-Württemberg oder Bayern kommen und einfache Moralvorstellungen wie Ehrlichkeit, Taktgefühl, Verständnis für den Mitmenschen sowie Fairness bei der Wahl der Mittel der Auseinandersetzung vermissen lassen, wird es schlimm wie im Wahlkampf in Baden-Württemberg. 

Nun also Zoe M. aus Karlsruhe, Mitglied des Deutschen Buntentages und damit höchst unterbezahlt. Ein neun Jahre altes Video mußte es sein, in dem so furchtbare Dinge vorkamen wie braune Haare, Rehaugen und eine 16-jährige - nicht 5-jährige - Schülerin. Ein Hosenlatz, Streicheln oder gar ein ständiger Flirt kamen nicht vor, da erfreute sich ein 29-jähriger Jungspund aus der Politik an einem Wunder der Natur. Wahrscheinlich, weil er auch in seiner Partei nur .... naja, lassen wir das, es kann nicht jeder ein Habück sein. 

Mehr war jedenfalls nicht. Er hat sie nicht angefasst, er hat ihr nicht mal hinterher gepfiffen. Er hat sich nicht mit ihr verabredet und sie nicht blöde angemacht. Und als er nach Hause kam, hat der Trottel diese rein platonische Bewunderung sogar noch seiner Frau erzählt. Die reagierte natürlich wie jede junge Ehefrau und wusch ihm den Kopf. Ich gebe zu, als ich 17 war, habe ich wegen so einem rehäugigen Wunder mein erstes Gedicht geschrieben. 

Worum ging es also Zoe M.? Nicht um Moral, nicht um Feminismus. Der tiefere Sinn ihrer Handlung besteht darin, dass die grüne Sekte alles propagiert, damit im Umgang der zwei Geschlechter miteinander nichts mehr als normal gilt. Alles wird in die Nähe von Dreck oder direkt in den Dreck gezogen, die vormals völlig normalen menschlichen Beziehungen werden skandalisiert, die Grünen  sind eben moralisch heimatlose Taliban.  Dass der farblose, kleingeistige, schwache CDU-Kandidat für den Ministerpräsidentenposten dabei über die Klinge springen sollte, war nur der Nebeneffekt. Mit etwas Arsch in  der Hose und ohne das kleingeistige schwäbische Hinterland wäre die ganze Aktion in das Gegenteil umgeschlagen. So bleibt dem neuen Ministerpräsidenten die Einführung des Tschador für alle Miezen ab 14. Damit geile CDU- Fürsten unbedingt ausgebremst werden. 

Gleichzeitig muss ein Verbot der Brotzeit bzw. des Besuchs der Besenwirtschaft nach dem sonntäglichen Kirchgang (denn da werden so richtig dreckige Witze erzählt) kommen. 

Mal wieder wird so mancher meiner Leser fragen, ob ich spinne. Ich meine aber, dass sich diese Vorschläge durchaus in die Reihe der neuesten Vorschläge der ruhmreichen Wahlgewinner Baden-Württembergs einreihen können. Der Vorschlag, dass alle 2,5 Jahre der andere Wahlsieger den Ministerpräsidenten stellt, hat durchaus Charme. Ich würde jeden Tag, jede Stunde wechseln. So könnte der Tschem zum Beispiel von 11 bis 12:00 Uhr vormittags den Laden schmeißen, das zarte Pflänzchen von der CDU wäre dann von 12 bis 13:00 Uhr dran und dürfte sogar entscheiden, ob es in der Kantine Kartoffelstampf oder Kartoffelbrei gibt. 

Und wenn wir schon bei den blöden Vorschlägen sind:  Cohn-Bendit und Zoe M. sollten für ihre Leistungen in den Reihen der Moralpolizei umgehend den höchsten Orden des Landes Baden-Württemberg, den Landesorden, offiziell als Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg bezeichnet, angeheftet kriegen. Vielleicht kann Zoe dann bei der Verleihung noch etwas nesteln? Leider ist der Orden nicht am Hosenband zu tragen. 

Wenn man dann noch das Bundesland Baden-Württemberg ganz offiziell in Baden-Türkenberg umbenennt, jedem Balkon im Ländle eine Cannabispflanze  verordnet und allen Schwabeninnen und Schwaben die Zwangsmitgliedschaft bei Miles and More verpasst, ist die grün-schwarze Welt endlich wieder in Ordnung und alle haben sich wieder lieb. 

Auch wenn sie bis zu ihrem Lebensende in die braunen Rehaugen vom Tschem Ö. gucken dürfen ...

Freitag, 6. März 2026

Schon wieder Fake News?

 

 

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat mit den Stimmen der Blockpartei CDUSPDGRÜNELINKEFDP  die Landesverfassung geändert. Ab sofort besteht diese Grundordnung für unsere Demokratie im Bundesland nur noch aus zwei Artikeln: 

  •  Artikel 1: Unabhängig vom Wahlergebnis sind Landesregierungen in Sachsen-Anhalt grundsätzlich aus den Parteien CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP zu bilden. 
  • Artikel 2: Sollte die AfD durch regelgerechte Landtagswahlen  die absolute Mehrheit der Wählerstimmen erringen tritt automatisch Artikel 1 in Kraft.
Noch Fragen, lieber Wähler ?  

Dienstag, 3. Februar 2026

Heidi heido heida

Ähnlich penetrant wie der Bruder von Schumi in der Werbung (siehe unten) ist Heidi Klum in der Subkultur von Buntschland - immer da und immer bereit für noch abartigeren Blödsinn. So schwärmt die Boulevardpresse inklusive Springers "Welt" heute unisono von ihrem Auftritt anläßlich der Grammys 2026. "Heidi Klum war wieder mal DER Blickfang auf dem roten Teppich! Bei den Grammys wurde sie zum Hingucker des Abends - mit einem heißen und freizügigen Outfit der deutschen Designerin Marina Hoermanseder. " masturbiert tout media auf den roten Teppich und wäre so gern in Los Angeles dabei. 

Na ja, wer' s mag! 

Die Gute ist ja nun inzwischen auch schon 52 und meine süße Ehefrau hat auch mit 70 eine bessere Figur. Dass Heidi ihre Kinder gnadenlos vermarktet und auch hinter den beiden Witzfiguren aus Magdeburg steckt, müsste selbst der dümmste Schmierfink inzwischen gemerkt haben. 

Wir jedenfalls werden auch den "Kessel Buntes"  "Wetten, dass..: " mit den Kaulitzens nicht einschalten, jeden Tag von Neuem hoffen, dass auch in Deutschlands Subkulur irgendwann etwas Grips einzieht und ansonsten diesen ganzen Müll weitgehend IGNORIEREN ...  

Samstag, 31. Januar 2026

Wehrpflicht

Im Lazarett Heilbronn
Vor nicht allzulanger Zeit saß ich mit den beiden etwas älteren Enkeln (damals sechs und neun Jahre alt) über einem alten Fotoalbum, dass noch mein Vater zusammengestellt hatte. Der Urgroßvater der Beiden hatte verschiedene Ereignisse in der Familiengeschichte dokumentiert, so sie in Form von Lichtbildern irgendwo weit hinten im Schrank in diversen Kartons gelegen hatten. Bilder der reichen Apfelernten hier auf unserem Anwesen, des gerade bezogenen Behelfsheims, Fotos vom ausgelassenen Treiben der Familie im Fasching, das erste eigene Auto (das gleich im September 1939 Soldat wurde), Tante Trude mit dem Schäferhund Greif, mein Vater mit kühner Locke nackt auf dem obligatorischen Eisbärenfell (natürlich als Baby), aber auch der Ururopa der beiden Enkelchen in Uniform als Marineartillerist im WK II und in der eines Infanteristen im Lazarett Heilbronn im Jahre 1916. Mein Kommentar: “ Das ist euer Ururgroßvater nach seiner Verwundung im ersten Weltkrieg". 

Die beiden Kinder sahen mich etwas ratlos an und Madeleine fragte dann auch sofort nach: "Opa, was heißt denn Verwundung ? " Da wurde mir schlagartig klar, dass meine Generation die erste Generation in Deutschland ist, die nicht in den Krieg ziehen musste. Zwar war ich auch unfreiwillig in einem Krieg, 21 Monate und zehn Tage meines Lebens in einem Krieg, den man offiziell den Kalten Krieg nannte. 

Kalter Krieg und heiße Höschen
Ein heißer blieb uns erspart. Allerdings träumte ich noch Jahrzehnte später von meinen Erlebnissen bei der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik. Mehrmals im Jahr saß ich des Nachts in einem Albtraum auf einem imaginären Wachturm, im Scheinwerferlicht rannte ein Republikflüchtling auf den Zaun zu in Richtung Westen und ich musste schießen. Und-um ehrlich zu sein- ich hätte alle 60 Patronen meiner mir vom Staat der Arbeiter und Bauern anvertrauten Kalaschnikow sowie die drei Handleuchtzeichen hinterher geballert. Und zum Schluß auch noch die Knarre geschmissen. Das alles sicherlich im steilen Winkel nach oben. Hauptsache ein ordentliches Feuerwerk. Wir haben auch sonst immer ordentlich Krach gemacht, so dass nie ein Grenzverletzer kam und wir somit nicht schießen mussten. Einschlafen und einen Flüchtling durchlassen hätte Militärstrafanstalt Schwedt bedeutet.

Während mein Vater im November 1944 sofort nach seinem 17. Geburtstag zur Wehrmacht einrücken musste - man hatte nicht mal mehr einheitliche Uniformen, Vater überlebte nur aufgrund der Erfahrungen einiger Rommel-Veteranen und weil in dem Haufen ein Abiturient Englisch konnte -  "durften" der Vater  der beiden Mäuse und auch ihr Onkel dann auch noch ihren Wehrdienst im wiedervereinigten Deutschland ableisten, bevor Karl von und zu und das Murksel den Blödsinn endlich abschafften. Unsere Söhne verweigerten allerdings in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts den Dienst an der Waffe und arbeiteten lieber im Altenpflegeheim, um dabei zu richtigen Männern zu werden. 

Als Marineartillerist in Stettin
Insgesamt also alles in den vergangenen 80 Jahren relativ harmlos. Wer wollte und mit seinem Leben nichts Richtiges anzufangen wusste, konnte sich nach Bosnien, den Irak oder Afghanistan freiwillig melden und sogar dabei sterben. 

Nun hat der Pistolius (SPD) - die größten, aktivsten Volksverräter kamen und kommen in Praxi  immer von der SPD, die führen aus, die Rechten des Zentrums  sind immer nur Maulhelden, die die dreckigen Ideen liefern - angefangen, Fragebögen zu verschicken. Junge Männer ab Jahrgang 2008 dürfen ihre persönlichen Daten eintragen und ihre Bereitschaft zum Dienst für die schon länger hier Lebenden, das neue Vaterland der Islamisten, die NATO, EU, Ukraine und Rheinmetall bekunden. Man muss sich das ungefähr wie ein Karussell vorstellen, besonders einleuchtend sieht man die Fakten in den USA: Jahrzehntelang haben dort diverse Rüstungskonzerne über alle Maßen Profite abgesahnt. Die Staatsverschuldung der USA haAnfang 2026 vor allem wegen der US-amerikanischen Kriege in aller Welt ein Rekordniveau von über 36 Billionen US-Dollar (in Ziffern ist das eine 36 mit 12 Nullen hintendran) erreicht, was einer Schuldenquote von rund 120 % des BIP entspricht. Nun wollten wahrscheinlich die übrigen, nicht in die Hochrüstung involvierten Konzerne wieder einmal ran und installierten den Trump.

In den europäischen NATO- Ländern war es größtenteils umgekehrt. Deshalb diese Forderungen nach Hochrüstung und das Schüren der Kriegsangst, verbunden mit wahnwitzigen Provokationen an die Adresse eingebildeter oder realer Gegner. Dass die versammelten Vollidioten unserer Bundestagsparteien sowie der Regierung gar keine Eier in ihren Hosen haben, mit denen sie protzen könnten, macht die Sache noch lächerlicher und durchschaubarer. 

Obwohl niemand auf mich hört hier mein Rat: Lieber Pistolius (SPD), liebste Pfuschi (EU und CDU), lieber Flunker-Fritz (CDU) , lieber Rottenknecht Kriegsgewitter (CDU), liebe Frau Flak-Rheinmetall (FDP)! Kauft euch mal 'ne Fahrkarte für die Transsibrische Eisenbahn und fahrt mal bis Wladiwostok. Ein Trip, der auch euren großen  Vorbildern Napoleon oder der Bestie Adolf gut getan hätte. Wenn ihr dann immer noch der Meinung seid, dass man diesen Feind und diese Völker dort im Osten besiegen kann, geht lieber freiwillig in die Klapse. 

Ach so: Fragebogen war das Stichwort. Ich wüsste, was ich da alles eintragen würde ...

 

Szenen einer Ehe


 

Dienstag, 23. Dezember 2025

Dieter N. - ohne Applausometer


Ein Applausometer ist ein Gerät, mit dem man den Schalldruck resp. -pegel messen kann – es wird vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen wie Publikumsabstimmungen und Wettbewerben eingesetzt. Offiziell war von Schalldruckmessungen des Publikumsbeifalls bei der letzten Dieter Nuhr-Show in diesem Jahr nichts zu bemerken. Dabei wäre es mal ganz interessant gewesen, die Unterschiede bei der Bewertung seiner Gags durch das Publikum objektiv - d.h. wissenschaftlich mit einem Messgerät - zu bewerten.


Nun hat Herr Nuhr es nicht leicht. Er muss essen, er muss sich und die Seinen kleiden.  Und - er bekommt das Geld dafür zwar von uns, aber über den Umweg der ARD. Wenn man-wie er es zweifellos tut- den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ernst nimmt, muss also selbst ein Kabarettprogramm ausgewogen daher kommen. Neben Witzen über Flunkerfritz und seine Bande im Berliner Regierungsviertel sollte daher auch die Opposition ihr Fett weg bekommen. Dieter Nuhr erfüllt diesen Auftrag vorbildlich und in vielem, was er über die einzig vorhandene Opposition gegen die grottenschlechte Politik unserer Blockparteien sagt, hat er völlig recht. Und wird trotzdem sowohl von links als auch von rechts angegriffen. 

Ich persönlich möchte mich auch nicht mit dem deutschnationalen Flügel der Alternative für Deutschland gemein machen. Dazu ging auch aus dieser Richtung viel zu viel schief in der deutschen Geschichte. Ich liebe Alice Weidels messerscharfe, durch konkrete Fakten und Zahlen untermauerte Analysen der Regierungspolitik und Tino Chrupallas Aufrufe zum Frieden in der Ukraine, aber schon die Vertreter der AfD in Brandenburg sind mir suspekt, da undurchschaubar. 

Gute Frage!

Ich sage es trotzdem deutlich: Meine 100-prozentige Sympathie haben alle, die persönlich angegriffen, bedroht und politisch ausgegrenzt werden. Da reihen sich die Leute von der AfD in meinem Bewusstsein ein selbst bei den unmöglichen Grünen, den ehrlichen SPD- und CDU-Mitgliedern und den Genossen der friedfertigen Linken. Die soll es ja auch geben. Als langjähriges Mitglied der Freien Wähler in Brandenburg möchte nicht eines Tages mit ihnen gemeinsam wegen Verbreitung von Hass und Hetze gemäß § 188 StGB ("Majestätsbeleidigung") in einem Straflager, bewacht von Kreaturen der Fäncy Näser oder des Axellander Doofrind,  aufwachen. Oder eine Hausdurchsuchung im Bademantel erleben müssen.


Nun, wie gesagt ein Applausometer war bei Dieter Nuhr leider nicht in Betrieb. Ich konnte mich daher nur auf meinen rein subjektiven Eindruck verlassen. Und der sah so aus, dass etwa 85 % des  Beifalls (Länge und Schalldruck) und des Gelächters im Publikum auf Witze über unsere Blockparteien und die alberne Bundesregierung unter Bundesaußenkanzler Flunkerfritz und seine vermeintlichen "Erfolge" fielen, bei etwa 5 % überhaupt nicht gelacht und geklatscht wurde und etwa 10 % des durch die Zuseher und Zuhörer  erzeugten Lärms auf Witze über die AfD fielen.  

Was mir wiederum sehr zu denken gab ... 

Dienstag, 18. November 2025

Wir müssen das Verzichten lernen?

Wirklich? Noch mehr Fragewörter wären: Wer ist Wir? Wir alle? Warum? Wie weit? Wer noch? Oder: verzichtet Ihr auf noch mehr Steuern, Beiträge, Gebühren und weitere finanzielle Zumutungen? Für uns, den arbeitenden Teil der Bevölkerung oder den Teil, der seine hart erarbeitete Rente störungsfrei genießen will? 

Zum allgemeinen Geschrei der Politik nach noch mehr Kohle zum Verbraten für und in alle Welt  scheint allerdings auch die neueste Direktive des Zentralkomitees der Blockparteien in diesem wunderschönsten Deutschland, das wir jemals hatten, zu passen: Die gesteuerten Medien predigen den Verzicht. Unisono bis in das letzte Info-Blatt der Krankenkasse  wird mir eingebläut, dass  "WIR" über unsere Verhältnisse leben, immer weniger junge Leute immer mehr Rentner ernähren müssen, das Sozialsystem überlastet ist. Man ist sich einig. "WIR" sind schuld.  Niemand benennt die Ursachen, d.h. den rosaroten Elefanten mitten im Raum.   

Die Politik scheint die Ursachen nicht zu kennen, setzt lieber Nebelbomben und predigt einzig und allein Verzicht. Allerdings hat sie nicht vor, auf unser Geld zu verzichten: Die nächste Preiserhöhung für den öffentlichen Nahverkehr, die nächste Erhöhung der Grundsteuer, noch höhere Kosten für den Anwohnerparkausweis, obwohl man schon Steuern für den eigenen PKW abdrücken muss, dass es kracht. Klima? Nö, baut die Bahn lieber ab oder verscheuert den ganzen Schrott nach China. Wird eh nix mehr.   

Immer mehr Gebühren, Abgaben, Beiträge und Steuern. Verzicht? Verzichten wir doch einfach auf diese ganze Sauce, auf diese ganze Politik, auf dieses ewige Gesülze und die Nerverei. Sparen wir uns diese Talgschoffs, diese Typen wie Blödermann, Verröttgen, Frank minus Spalter, Kriegsgeschrei-Rotterich. Schickt sie einfach an die Front, wenn Putin sie umnieten lässt, spart es uns Milliarden. Von den eingesparten Nerven gar nicht zu reden ...

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Zimmerpflanzen

Damals in der vierten Klasse unserer Schule hatten wir auch so einen Klassenkasper: Niemand mochte ihn, in der großen Pause wurde er ständig verprügelt, schon damals ließ er uns ausgiebig am Wachstum seiner Sackhaare teilnehmen, indem er uns  vorpubertären Mitschülern in der Unterrichtstunde unbedingt seinen Pimmel zeigen musste. Unsere Sympathie wollte er sich damit erkaufen, dass er seines Vaters Briefmarkensammlung unter uns verteilte und peu à peu den ganzen Hausrat anschleppte und an die vermeintlichen Klassen"kameraden" verschenkte. Dafür gab es dann auch eine Maulschelle weniger. Ach so, noch etwas Wichtiges: Unser Klassenclown hieß nicht Fritz, sondern Rainer.

Flunker-Fritz und
Zimmerpflanzen

Diese Art von ungeliebten Typen gibt es wohl in jeder Schulklasse. Nur haben wir damals unseren Rainer nicht nach Scharm el Scheich geschickt. Ähnlichkeiten zu regierenden Bundeskanzlern sind daher rein zufällig, aber frappierend. Seine Sackhaare zeigt er uns in diversen Talg Schoffs oder in sinnlosen Reden. Da er im Inland nicht klar kommt, verteilt er im Ausland unsere Steuermilliarden, muss sich allerdings damit zufrieden geben, von der übrigen Welt wie eine Zimmerpflanze behandelt zu werden ...


P.S.: Aus Rainer wurde dann im Laufe der Zeit noch ein geachteter Mitarbeiter der Sparkasse. Aus und mit  Fritze wird wahrscheinlich gar nichts mehr. 

Freitag, 5. September 2025

Was von der Woche übrig bleibt

Der Herbst streckt seine kalten Finger. Am frühen Abend durch den Bodennebel über die Pankewiesen ist schon recht unangenehm. Hauptsache wir stolpern im Nebel nicht über die Hunderte von Hitzetoten dieses heißesten Sommer seit Menschengedenken, die ja irgendwo herum liegen müssen. Man kann sie nicht beerdigen. Wegen Bodenfrost.

Nicht nur der kommende Herbst stimmt etwas traurig. Auch der Weggang des größten männlichen Denkers (laut "Süddeutscher Zeitung") seit Menschengedenken - nach Annalena Blähbock natürlich - aus der deutschen Politik stimmt traurig. So werden wohl die 168 Fußnotenübernahmen in seiner sogenannten Doktorarbeit auf ewig unkorrigiert bleiben. Der Schwarzkopf will nun über was auch immer forschen, er wird uns fehlen, denn keiner ist so schlecht, dass er nicht noch als schlechtes Beispiel dienen kann. Würde ich in meinem Alter noch Verantwortung für andere übernehmen, täten mir die armen amerikanischen Studenten leid, die seinen Gedankenmüll nun ertragen müssen. Aber Schadenfreude muss auch sein.

 Unser Flunker-Fritze dagegen forscht nicht, er ist immer forsch mit seinen Ankündigungen und Larssie Siegheil von der ESPEDE läßt dann die Luft aus ihm raus. Fritze sitzt mal wieder nicht an seinem Schreibtisch, sondern beschäftigt sich mit dem Zusammenbau einer schlagkräftigen Killer-Truppe namens Bunte Wehr und des dazu notwendigen politischen Überbaus. 

 

 
 

Er möchte, dass in "Europa" (wo auch immer das ist ?) eine sogenannte Troika die Führung im Krieg gegen Russland übernimmt. Großbritanniens Karmer, Frankreichs Makrone und Deutschlands Fritze als Zugpferde an der Ostfront - jedenfalls symbolisch, im Schützengraben werden die sicher nie gesehen werden. Leider hat Fritze aber noch immer nicht geschnallt, dass die ursprünglich in Russland erfundenen und beheimateten Troikas mit drei Pferden bespannt sind. Nicht mit Eseln. 

Immer wieder wurde uns in der Jugend eingebläut, dass es fast nichts Schlimmeres gab als das deutsche Kaiserreich. Nun, ganz so schlimm wie heute war es wohl doch nicht, denn immerhin zog der sächsische König Friedrich August III. am 13. November 1918 mit einem einzigen Satz die Schlussfolgerung aus dem angerichteten Schlamassel. Dieser Satz lautete:" Macht doch euren Dreck alleene!". Ein Satz, den wir wohl von einem gewissen Sauerländer niemals hören werden, auch wenn der Schlamassel oder die Schlamastik- wie der größte Österreicher aller Zeiten damals im April 1945 sagte -  in den uns der Flunker-Fritze gerade steckt, noch größer wird... 

Sonntag, 27. Juli 2025

Flunker-Fritz, El Hetzo und andere Kanaillen

Flunkern. Wer kennt das Wort noch? Flunkern bedeutet laut Doktor Guhgell, beim Erzählen nicht ganz bei der Wahrheit zu bleiben. Somit trifft dieses Verb die Profil prägenden Eigenschaften unseres Bundesaußenkanzlers nicht ganz.Wenn er denn Profil statt schwarzer Seele Steine hätte. Er ist recht eigentlich ein ausgesprochener Lügner statt harmloser Flunkerer. Aber mir gefällt diese Alliteration wesentlich besser, als wenn man ihn mit dem F-Wort, das Martin Sonneborn geprägt hat, bezeichnet. Die entsprechend vulgäre Bezeichnung für ein weibliches Geschlechtsteil muss nun selbst im Zusammenhang mit dem Secondhand-Kanzler nicht benutzt werden. Gibt vielleicht auch einen halben Monat Knast weniger. Nebenbei: Über 60 % der Bundesbürger können ihn immer noch oder auch nicht mehr leiden. Also, den Flunker-Fritz.


Apropos, Knast: Dieser linke Typ El Hetzo oder so, der sich da auf dem sozialen Medium des vermeintlichen US-Faschisten Musk so schadenfroh über das Trump-Attentat geäußert hatte, wurde ja wegen erwiesener Satire frei gesprochen. (Wobei in Deutschland alles Nazi ist, was gedanklich auch nur ein  wenig rechts von Jürgen Trittin oder Josef Maria Fischer aufschlägt)

Andere haben wegen einer boshaften Fotomontage mit Fäntzieh Näser mehr als ein halbes Jahr abgefasst. Und ich möchte mir gar nicht vorstellen, was es im Gemüt eines geistig behinderten Mädchens anstellt, wenn morgens um sechs die Staatsanwaltschaft das Haus des Vaters durchsucht, nur weil der in ebendiesem sozialen Medium eines angeblichen US-Faschisten eine Karikatur über den erwiesenermaßen blöden Wirtschaftsminister GETEILT hat. Nur GETEILT!

Staatsanwälte und Richter, für die man sich schämen muss, da sie selbst keine Scham oder Charakter kennen. Ich spare mir an dieser Stelle jedes weitere Wort zu gewissen Juraprofessorinnen, die sich natürlich an einer ostdeutschen Hochschule rum drücken dürfen und dort ihre Art von "Wissenschaft" betreiben. Wenn man dann noch weiß, dass die Juraausbildung in der Deutschen Demokratischen Republik unter strenger Regie der Stasi lief, kann man durchaus zu der Auffassung gelangen, dass wir in der DDR 2.0 leben. Nur mit mehr und besseren Computern.

Das beste Deutschland, dass es jemals gab. Leute, kauft Bademäntel, bevor die auch noch knapp und teuer werden ...

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...