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Mittwoch, 12. Juni 2024

Amok?

 Fassen wir die Diskussion der Blockparteien seit dem Wahlsonntag zusammen:

  • an der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland sind einzig und allein die AfD und Putin Schuld; 
  • Die Ampelhampel haben alles richtig gemacht, das Stimmvieh ist nur zu blöd, die Glanzleistungen der Hosenmätze und Emanzzicken zu würdigen;
  • daher weiter so bis in den Untergang.  

Sparen wir uns die Sprüche der Callboy- Kevins und Eigenfett-Friteusen, nehmen wir zur Kenntnis , dass sie schon einen Tag nach dem Wahldebakel ihre unsinnige Strategie weitertreiben, als ob am Sonntag die AfD nicht stärkste Kraft in Ostdeutschland geworden wäre, Flak-Zimmermann-Rheinmetall die Fast-Drei-Prozent-Partei (FDP) nur mühsam in das EU-Parlament gerettet hätte und die gleichgeschalteten Massenmedien dieser Bananenrepublik reinweg Amok laufen, um die AfD nun wirklich und endgültig aus den Köpfen der Wähler zu plappern. Von Selbstreflektion dieser verlogenen Bande ist weiterhin NICHTS zu sehen. Und während die CDU mit ihrem Merzel sich in vermeintlichen Erfolgen suhlt, könnte die AfD sogar einen Pferdeapfel zur Wahl stellen, der würde auch Reichs Bundeskanzler- die Propaganda der Blockparteien und ihrer Medien verfängt nicht mehr.

Wenigstens ein Wurschtblatt, die Berliner Zeitung, meint, nach dem AfD-Sieg sollte die Politik anstatt  Bekenntnisfolklore und Empörung ihr Versagen erkennen. Nebbich., das wird nie passieren. Sie machen weiter. Wir zahlen noch nicht genug Steuern, es gibt noch Mittelstand in diesem Land.

Zum Beispiel Kokaine: Schon  gestern also faselt man von 500 MILLIARDEN Teuro, die ein herbei imaginierter Wiederaufbau der Kokaine auf Kosten des deutschen Steuerzahlers kosten soll. Wiederaufbau mitten im Krieg?  Seltsamerweise wundert die Lüge niemanden, denn es geht natürlich  nicht um den Wiederaufbau, sondern um weitere Aufrüstung dieses failed states. 

Bezeichnend ein weiterer Artikel der Zeitung über verirrte Ukrainer in Berlin, die letztlich schlussfolgern, dass man eine Wiederaufbaukonferenz eher für Berlin benötigen würde. Klar, erst den Wirt und Gastgeber aussaugen - Deutschland beherbergt und verköstigt mittlerweile rund eine  Millionen Ukrainer, die nicht süß und ehrenvoll für ihr Vaterland sterben wollen - und wenn er dann am Boden liegt, auch noch verscheißern. Ach ja, nachdem Frau Selenski gerade für rund 180 Millionen ein Hotel auf Kreta gekauft hat, muss doch noch mehr drin sein in diesem oben völlig verblödeten Land Bananenrepublik Deutschland. Auch Klitschko ist wieder zum Absahnen angereist.

Und Pfuschi in Brüssel will nun die Ukraine aber auch schleunigst  in die EU boxen. Noch hat sie die EU nicht völlig hingerichtet ...

Freitag, 7. Juni 2024

Ein Witz

Da lagen sie vor mir ausgebreitet - die Briefwahlunterlagen. Am Sonntag wollen wir zu einer Veranstaltung nach Potsdam, so hatten wir für die am 9. Juni stattfindenen EU-Wahlen die Briefwahl beantragt. Und da in Brandenburg gleichzeitig die Kommunalwahl stattfindet, war der Papierstapel, der da vor mir lag, schon einigermaßen gewaltig. EU, Stadtparlament, Kreistag, Ortsbeirat.

Schmeiß ' ich die Tapeten gleich in die blaue Tonne? Gut, sehen wir uns die Zettel und die Typen darauf wenigstens mal an. Da waren sie wieder, die eigentlich gänzlich gescheiterten Blockflöten von CDUSPDSEDFDPGRÜNEN. Manche Backpfeifengesichter begleiten mich hier schon fast 30 Jahre. Auch irgendwelche ominösen Bündnisse, denen die Arbeit der Freien Wähler in Bernau und in Brandenburg nicht wischiwaschi genug ist und die damals schon bei den Altanschließerdemos die Bürgerbewegten spalten mussten, kriechen wieder ans Licht und buhlen um die Wählerstimmen, obwohl sie noch nie einen Beschluß im Sinne der Bürger mitgetragen haben. 

Ganz schlimm auch die Altkader der SPD, die inzwischen von den eigenen Genossen kalt gestellt worden waren und irgendwas mit "unabhängig" machen wollen. Eigentlich erwartete ich sogar noch unsere ehemalige SPD-Ortsvorsteherin, die schon bei den vorigen Wahlen von ihren Parteifreunden abgesägt wurde und damit in den diversen Aufsichtsräten der  stadteigenen Firmen nichts  mehr verdienen konnte. Daraufhin hatte sie ihre fast dreißigjährige Parteimitgliedschaft auf den Kompost geworfen. So geht Weltanschauung, Genossen. Aber A. erscheint  nicht mehr, sie ist vergnatzt. Gut für uns.

Oder ein Meister im Kundenvergraulen von der Merzelpartei, der uns stets dazu bringt, mit unseren kaputten Fahrrädern zu seinen Mitbewerbern, d.h. also anderen Meistern zu gehen, uns aber auf seinen Wahlplakaten etwas über freie Wirtschaft erzählen will. 

Apropos Mitbewerber: In einer meiner ersten Verkaufsschulungen habe ich gelernt, daß es eher kontraproduktiv ist, in einem Kundengespräch immer wieder Bezug auf den oder die Konkurrenten zu nehmen. Man kommt nämlich unweigerlich vom Thema - dem eigenen Produkt - ab und redet dann nur noch über die vermeintlich schlechten Produkte der Konkurrenz, vergißt aber, die eigene Alleinstellung herauszuarbeiten. Der Kunde merkt das und ist verstimmt. Zumindest in dem Brandenburger/Barnimer Ableger der Merzels hat diesen Grundsatz noch nie jemand gehört, denn man hatte es sogar auf den großen Plakatwänden offenbar nötig, irgendwelche dämliche Bemerkungen über die Freien Wähler abzusondern.

Als ich ob der teilweise sehr komischen Gestalten wieder so richtig am Fluchen war und den Blick zum Himmel richtete, um dabei zu beten " Herr, lass'  Hirn regnen!" erstarrte plötzlich die Luft. Die Vögel draußen hatten aufgehört zu singen, einige blieben frei schwebend über mir in der Luft hängen, die Goldfische im Gartenteich hatten das Schwimmen eingestellt. 

Auch ich war quasi wie gelähmt, als eine tiefe, herrische Stimme zu mir sprach: " Du dämlicher alter Sack, du bist zwar getauft, aber du hast mich fast 72 Jahre lang nur ignoriert oder blöde Witze über mich gemacht! Und heute willst du meine Hilfe?! Hilf' dir selbst, so hilft dir Gott!"

Ich bat: " Dann segne wenigstens meinen Griff!" Der Alte lachte nur und verschwand hinter einer Wolke. Plötzlich konnte ich mich wieder frei bewegen, die Vögel flogen wieder, die Luft war lieblich und mild, die Goldfische wedelten freundlich mit ihren Flossen. 

Nun gut, es war dann letztlich ganz einfach. Staatsbürgerliche Pflicht und so wißt schon.  Ob's hilft ?

Mittwoch, 5. Juni 2024

Enttäuschungen oder das Debakel des deutschen Rudersports


Endlich mal wieder in der Schweiz. Sogar vergessen, wie das in Basel mit den beiden Bahnhöfen läuft. Fast wären wir schon am badischen Bahnhof ausgestiegen, aber die Ansagen in unserem ICE kamen noch rechtzeitig. So hopsten wir dann erst an der nächsten Station Basel SBB raus und erwischten sogar noch unseren schnellen Anschlußzug nach Luzern, denn der ICE der Deutschen Bahn hatte natürlich Verspätung. und es wurde ganz schön knapp.

Der Schweizer Anschlußzug fährt durchgängig schnell, ist sauber und pünktlich. Dann noch vielleicht 500 m vom Bahnhof bis zum Hotel, wo uns nach fast neun Stunden Bahnfahrt zum Einchecken statt eines Hotelportiers ein Computerdisplay in einem dunklen Foyer erwartet. Es macht keinen Spaß, hier als lebendiger, aber abgekämpfter Mensch mal wieder als Dienstleister für die Künstliche Intelligenz zu arbeiten, aber wahrscheinlich wäre das Zimmer sonst noch teurer. So geht jedenfalls auch eine Menge an Kultur  und Schweizer Gastlichkeit verloren.  

Nach kurzer Pause erste Schritte in die Stadt. Die Reuss - der Fluß aus dem Vierwaldstädter See durch Luzern -  hat viel Wasser und wahrscheinlich Glück, dass er in der Schweiz fließt. In Deutschland hätte man ihn wahrscheinlich wegen seiner Stromschnellen wie seinen Namensvetter den Reichsbürgern zugeordnet. Allerdings ist dieser Reuss hier noch älter. Luzern ist überwiegend von Touristen bevölkert, die Restaurant am Freitag abend sind überfüllt und voller Lebensfreude.


Am nächsten Tag: Wir gehen zum Rotsee, wo wir uns in den nächsten beiden Tagen den World Cup II der Ruderer ansehen werden. Am Samstag läuft u.a. das Semi- Finale der Männereiner, das unser Favorit Oliver Zeidler noch ungefährdet haushoch gewinnt. Die Strecke und der See sind malerisch und ich fühle mich auch über 50 Jahre nach meinem Karriereende im Einer hier sofort wieder heimisch. Meine Jugend läuft vor meinem inneren Auge ab und ich bin angenehm berührt. Wir sehen uns auf dem Sattelplatz neueste Bootsmodelle an. Mich faszinieren vor allem die Skulls und Riemen aus modernen Verbundwerkstoffen. Am Abend dann ein schönes Essen direkt am Ufer der Reuss. 


Da führt der Olli noch ... (© fv 2024)
Am Sonntag haben wir Plätze auf der Zieltribüne gebucht. Um es vorweg zu nehmen: Die Einschätzung des DRV, des deutschen Ruderverbandes, daß die Weltcup-Regatta in Luzern für den Verband weitgehend nach Plan verlief, können wir nicht teilen. Daß die offizielle Webseite des DRV von "guten Ansätzen" der deutschen Ruderer berichtet , halte ich für etwas vermessen. Die große Hoffnung im Einer führte dann auch geschlagene 1800 m mit einer Bootslänge das Feld an, um sich dann von dem Holländer Simon van Dorp abkochen zu lassen. Auch der sogenannte Deutschland-Achter landete weit hinten: Fünfter und Letzter im Testlauf, Fünfter auch im Finale – der Deutschland-Achter fuhr seinem eigenen Anspruch und dem Feld hinterher. Eine Goldmedaille errang einzig Manuela Diening (RV Münster). Sie war die große Siegerin im Einer der Para-Sportlerinnen, lieferte ein packendes Rennen und hat sich damit für die Paralympics qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch und bewunderndes Daumendrücken. 


Nun gut, früher hatten es die Trainer und Aktiven drauf, durch entsprechende Trainingsprogramme genau zum Zieltermin in Höchstform zu sein. Und in diesem Jahr liegt der Zieltermin wohl in Paris zu den Olympischen Spielen. So wie Deutschland allerdings im Moment drauf ist, nehme ich an, daß man diese Trainingsmethoden inzwischen auch vergessen hat. Der Niedergang unserer einstmals stolzen Nation macht auch vor dem Rudersport nicht Halt. 

Bytheway: Ich konnte es mir nicht verkneifen, bei Dr. Google die Platzierungen der Ruder-WM im Jahre 1989 nachzuschlagen. Das war das letzte Jahr, in dem noch zwei getrennte deutsche Mannschaften antraten und zusammen 10 Goldmedaillen errangen, Silber und Bronze habe ich nicht gezählt... 

Donnerstag, 23. Mai 2024

Schnecken

Ich liebe Schnecken. Streuselschnecken. Und die Art von Schnecken, die wir als Jugendliche immer so bezeichnet haben. Nacktschnecken liebe ich nicht. Außer ... na ja, das geht zu weit.

Wobei es tatsächlich militante FKK-Anhänger geben soll. Lisa zum Beispiel, die Nachbarstochter, ist bis zur Einschulung den ganzen Sommer über nackig durch den Garten getobt und war nicht zu bewegen, wenigstens Schuhe anzuziehen. Gestern sind sie und M. im Gewitter mächtig nass geworden und Lisa sollte sich umziehen. Sie hat lange überlegt, aber schlußendlich festgestellt, dass M. auch ein Mädchen ist und sie sich zusammen mit ihr umziehen kann. Kinder entwickeln sich, es ist manchmal erstaunlich. Genauso, wie sich unsere dreijährige Enkelin neulich dagegen verwahrt hat, dass ich sie nur bei der Abkürzung ihres Vornamens nenne. Kinder entwickeln sich.   

Nacktschnecken also. Aber nicht in unserem Garten. Heute ungefähr einen Eimer dieser Bande - also der Nacktschnecken - nach dem gestrigen Gewitter abgesammelt. Für Ms. mühsam gezüchtete und gepäppelte Dahlien war es allerdings schon zu spät. Die hatten sie wahrscheinlich binnen Minuten weg geraspelt. R.I.P., liebe Dahlien.

Was wollen uns diese Ereignisse "lernen"? Nun, es gibt wichtigere Dinge als diese Regierung und den von ihr verursachten oder propagierten Klimawandel. Wobei ich überzeugt bin: Hätte es damals nicht die bekloppte Gräte Thunfisch und ihr "Freidäs for Schölefröh" gegeben, hätten sie was anderes erfunden, um uns zu drangsalieren und maßlos abzukassieren ...

Mittwoch, 22. Mai 2024

Plärrbocks Ausverkauf

"Die Ost-Kokaine ist über 100.000 km von uns entfernt, da geht Putins gefanzerten Pahrzeugen vorher der Spirit aus. Und selbst wenn er auf elektrische Kobold-Antriebe setzt, die er dann mit auftauenden Tundra-Tiefkühlhühnchen antreibt, oder sie auf Wasserschoft umrüstet, muss er seine Panzer und die Alliterie vorher noch mehrmals um 360° wenden, um sie gegen uns auszurichten. Bevor das passiert, ist Baerbocks Visagistin mehrfache Milieunärin. Und das ist alles ausgerechnet! Außerdem könnten wir uns notfalls alle im Netz verstecken, der Strom ist schon da und Lebensmittel können wir auch darin speichern. Die Bundesnetzagentur, das Bundeswirtschaftsministerium war mit dabei in den Sondierungsgesprächen, als Experten geladen, haben das durchgerechnet. Das ist machbar." (imitiertes Plärrbock- Gestammel in einem Leserkommentar auf "Tichys Einblick")

Zurück auf den Boden der Tatsachen und ohne zu stammeln: Den Russen gehört inzwischen rund ein Fünftel der Ukraine, Black Rock und ähnlichen Konsorten rund 25 Prozent. Je mehr die Russen sich schnappen, um so besser ist es für uns. Es wird dann nämlich billiger! Die Pläne für den sogenannten Wiederaufbau sind bereits fertig und wie ich die willigen Helfer wie z.B. Black-Rock-Merzel kenne, zählt man schon die Profit-Dollar. Deutschland soll weiter zahlen , auch nach dem Krieg. Da kann es nicht schaden, wenn Putin sich den gesamten übrigen Rest auch noch krallt. Das wird ihn teuer zu stehen kommen, aber warum sollte man ihn bedauern? 

Anstatt Friedensverhandlungen anzustreben, wird das hirnlose Trampolinchen  jedenfalls noch weitere anderthalb Jahre unsere Steuergelder nach Kiew schleppen und sie in der "Ost-Kokaine" verballern lassen. Dem Umweltschutz  und der Klimaerwärmung zum Trotz ...

Samstag, 18. Mai 2024

Werbung in eigener Sache

 
© Frank Valentin
Am 7. und 8. September 2024 findet  in Berlin-Biesdorf im Theater am Park, Frankenholzer Weg 4, 12683 Berlin die 9. Werkschau Berliner Aktfotografie statt. Und ich bin dabei !

Ich würde mich freuen, auch Leser meines Blogs anläßlich dieses Events begrüßen zu können. Näheres erfährt man hier.

 Wir verpassen soviel Schönes, weil wir in den richtigen Augenblicken mit den falschen Dingen beschäftigt sind. 

Auf nach Biesdorf. Sicherlich ist auch das eine oder andere Model dabei....

 

Samstag, 11. Mai 2024

Vollidiot bleibt Vollidiot

Und Bahnhofspenner bleibt Bahnhofspenner. Leider klagen die wirklichen Bahnhofspenner (genauso wie das Wort "Nutten" für "Politiker" soll "Bahnhofspenner" hier auf gar keinen Fall abwertend benutzt werden, ich möchte mit keiner der drei Gruppen tauschen!) in der Regel nicht gegen Beschimpfungen und Diskriminierungen jeglicher Art - sie nehmen sie wahrscheinlich nicht zur Kenntnis, denn wer für seinen Job als Bahnhofspenner qualifiziert ist und ihn auch  gut macht, braucht nicht zu befürchten, zum Beispiel als Vollidiot bezeichnet zu werden. 

Politnachwuchs?
 Leider sind die fachlichen Kenntnisse gerade der Berufspolitiker oftmals sehr begrenzt und es sollte einen Paragraphen nicht gegen Beleidigungen (wer kann sowas wie Plärrbock eigentlich beleidigen, die reale Person ist viel schlimmer als jede Beleidigung sein könnte), sondern verpflichtende IQ-Tests für jede Politpfeife geben, die angetreten ist, um uns unsere Zukunft, unsere Nerven und unsere Steuergelder zu klauen. Alles, was mit IQ unter 60 antritt, darf freiwillig in eine der deutschen Blockparteien eintreten und braucht nicht seinen Lebenslauf zu fälschen, eine Doktorarbeit oder ein Buch abzuschreiben, drei Studiengänge anzufangen und abzubrechen, seine Frau ein Kinderbuch zusammen stoppeln zu lassen oder gar in einem Callcenter den Leuten den Kacka-Dackel aufzuschwatzen. Doch HALT, das ist ja schon lange passiert!

Empfehlenswert wäre ebenso, nur Fotos von Ministrierenden und Politisierenden freizugeben, bei denen sich nicht Vergleiche aufdrängen, die an Harald Juhnke (R.I. P. - als Schauspieler und Trinker war er großartig!) auf Entzug erinnern. Oder an ein geplatztes, schnatterndes Walross auf McDoofnalds - und Schweineschmalz-Diät. Oder an eine wütende, auf der Straße musizierende Knitteraktentasche. Oder an einen debilen Schlumpf.

Das Auftreten eines Angestellten dieses Staates und damit seiner Wähler erfordert Seriosität, welche sich durch Fachwissen, Disziplin und eine gepflegte Erscheinung auszeichnen sollte. Man verlangt ja schon gar nicht, dass die herrschende Kaste Deutschlands im Zuge des Erwachsenwerdens eine elitäre Bildungseinrichtung wie in England oder Frankreich besucht. Eine ganz normale Schule und vielleicht auch wenigstens ein Leistungskurs Geschichte wären schon fast ausreichend.

Aber auch hier mangelt es vielen an Selbstreflektion. Gestern in Berlin habe ich die Wahlplakate von Flak-Zimmermann-Rheinmetall an jeder zweiten Laterne bewundert. Die Frau soll abgeblich pro Woche 250 wütende Menschen, die nicht im dritten Weltkrieg krepieren wollen, wegen angeblicher Beleidigung bei Justititia anschwärzen. Ich muss sagen - und das muss jetzt einfach raus -  die Plakate beweisen, dass diese "Dame" nichts mehr merkt. Man kann manche Menschen eigentlich gar nicht mehr beleidigen, denn sie tun es den ganzen Tag schon mit sich selbst. Offenbar eine besondere Art von Masochismus.

Manche in der Politik (und nicht nur Frauen) sind nur zum Wegsehen, da man die Fremdscham über deren Benehmen oder ihren Habitus nicht erträgt. Mir fällt da immer die fiktive Szene aus dem Film "Amadeus" ein, die in dem Wiener Irrenhaus spielt, in dem man damals angeblich den  blöde gewordenen Salieri eingesperrt hatte. Die hatten dort so wunderbare Käfige mit dicken eisernen Stäben. In einem anderen Land weiter westlich hatte derweil der Arzt Joseph-Ignace Guillotin gerade eine sehr effektive Maschine erfunden, die auch bald eifrig genutzt wurde. Aber wer will das schon, wenn bei den Bahnhofspennern oder unter den Brücken noch genügend Platz auch für die Vollidioten ist. Wenn dann diese armen Menschen die neuen fürchterlichen Nachbarn ertragen würden ...


Mittwoch, 24. April 2024

Wahlen und vorgefertigte Meinungen

Über Wahlen lässt sich viel sagen. Zum Beispiel, daß sie verboten wären, wenn sie etwas ändern würden. Oder daß es nicht darauf ankommt, wie man wählt oder wer wählt, sondern wer auszählt. 

Letzteres Zitat wird Stalin zugeschrieben und man hat bei den letzten (nicht den wiederholten!) Wahlen in Berlin gesehen, wie man mit unliebsamen Konkurrenten im Wahllokal umgeht. Allerdings hat auch der ganze juristische Trubel um die alberne Wahlwiederholung in der Hauptstadt der Chaotenbewegung in einigen Wahllokalen nicht viel genutzt oder wie man auch sagt: die Schweine wechseln, der Trog bleibt der gleiche. 

Auch sagt man nicht umsonst, daß dieses politische System alle und alles zerlegt. Auch und vor allem die Gutwilligen, die im Politzirkus antreten, um tatsächlich etwas zu verändern.

Im Hintergrund werkeln immer die schlauen Strategen, die die Wahlen analysieren und sich schlaue Strategien ausdenken, um den Anteil der Wählerstimmen für den eigenen Zirkus mit quasi legalen Mitteln zu erhöhen. 

Einige dieser schlauen Strategen werkeln in der Bertelsmann-Stiftung vor sich hin. "Bewegungen wie „Fridays for Future“ und „Black Lives Matter“ sowie Jugendstudien zeigen, dass junge Menschen politisch aktiv sind und sich engagieren wollen, um ihre Zukunft zu gestalten. Dieses Potenzial kann noch viel stärker zur Geltung kommen, sowohl mit Blick auf politische Mitwirkung als auch gesellschaftliches Engagement." stellten die Bertelsmänner und :Innen eines Tages fest und forderten prompt das Wahlrecht für alle ab Alter 16. Auf das "Fridä for Schölefröh" und "Unter Schwarzen gibt's auch Strolche" in die Parlamente rücken.

Wohl dachten da einige Spezialspezialisten an den berühmten Ausspruch "Wer als 20-Jähriger kein Linker ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Linker ist, hat keinen Verstand." Dieses Zitat wird meist Winston Churchill zugeschrieben, aber auch Theodor Fontane (1819-1898), der italienische Philosoph Benedetto Croce (1866-1952), der britische Philosoph Bertrand Russell (1872-1970), der irische Dramatiker George Bernhard Shaw (1856-1950) oder der deutsche SPD-Politiker Björn Phimose bzw. Engholm werden als Quellen erwähnt.

Man bedachte allerdings nicht, daß Leben vor allem außerhalb der Bertelsblase:Innen  statt findet. Auch wenn  die Bertels:Innen vielleicht nicht an die vielen 16-jährigen Asylbewerber :Innen dachten, die seit 2015 unsere Heimat geflutet haben: Die Sache ging wie immer schief, wenn man Sozial"wissenschaftler" aka Politiker außerhalb ihres Gewächshauses etwas aushecken lässt, denn "die deutsche Jugend tendiert immer stärker nach rechts! Schon bei der Landtagswahl 2023 in Hessen sorgte das für Aufsehen. Die AfD wurde nach der CDU zweitstärkste Kraft bei den Erstwählern und holte 15 Prozent in dieser Gruppe. 

Was soll man wohl davon halten?
Eine neue Jugendstudie bestätigt nun diesen Trend" schreibt die Zeitung "Der Westen" gestern in ihrer Online-Ausgabe. Und " Mittlerweile spricht sich jetzt mehr als jeder Fünfte der 14- bis 29-Jährigen für die AfD aus. Bei der Frage, welche Partei sie wählen wollen, ergibt sich ein steiler Aufstieg für die Rechtsaußen-Partei im Jahresvergleich:

  • 2022: 9 Prozent
  • 2023: 12 Prozent
  • 2024: 22 Prozent

Am Dienstag (23. April) wurde die Untersuchung der Jugendforscher Simon Schnetzer, Klaus Hurrelmann sowie des Politikwissenschaftlers Kilian Hampel vorgestellt. Die Forscher befragten im Januar und Februar 2024 repräsentativ rund 2.000 Jugendliche und junge Erwachsene danach, welche Partei sie wählen würden."

 

Tja. "King Midas in Reverse".  Alles, was diese Idioten anfassen, verwandelt sich gottseidank statt in Gold nur in Scheiße ...

 


Montag, 15. April 2024

Der Nero-Befehl

Am 19.03.1945 unterzeichnete Adolf Hitler einen seiner letzten "Führererlasse". Der auch als "Nero-Befehl" bezeichnete Erlass betraf "Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet" und wurde noch am selben Tag an die militärischen Kommandostäbe, an Ministerien, obere Behörden und übergeordneten Parteidienststellen weitergeleitet. Im ersten Satz des Erlasses wurde seine Zielsetzung umschrieben: "Der Kampf um die Existenz unseres Volkes zwingt auch innerhalb des Reichsgebietes zur Ausnutzung aller Mittel, die die Kampfkraft unseres Feindes schwächen und sein weiteres Vordringen behindern."

Von seinem zerstörerischen Potenzial unterschied sich dieser Erlass nur wenig von den Weisungen, Befehlen und sonstigen Anordnungen, die Hitler und die Wehrmachtsführung seit 1943 für den Rückzug aus den besetzten Ländern Europas erlassen hatten. Doch seit September 1944 kämpfte die Deutsche Wehrmacht nun auch auf Reichsgebiet; am 21.10.1944 wurde Aachen als erste deutsche Großstadt von US-Truppen erobert. Das deutsche Unternehmen "Wacht am Rhein", die so genannte Ardennen-Offensive ab dem 15.12.1944, scheiterte (nach anfänglichen Erfolgen) bereits nach wenigen Tagen, vor allem aufgrund der massiven Schlagkraft der alliierten Luftstreitkräfte. 

Vergleiche der aktuellen Politik und der heutigen Politiker mit dem tausendjährigen Reich der Nazis sind immer falsch. Zum einen unterscheidet sich der zeitliche Rahmen - die Nazis hatten für den völligen Zusammenbruch Deutschlands immerhin 12 Jahre, die Ampel "arbeitet" erst 2,5 Jahre an ihrem Chaos - und zum anderen kann wohl auch der böseste Rechtsradikale den grünroten Vollidioten nicht unterstellen, dass sie Menschen planmäßig vernichten. Das ist ihnen nicht einmal in der Pandemie gelungen und auch die vielen Menschenopfer, die die ungebremste Zuwanderung von kulturfremden Sozialschmarotzern und Gewalttätern bisher gefordert haben, werden hoffentlich niemals das Ausmaß der industriellen Massenvernichtung während des Naziregimes erreichen. 


Trotzdem haben es wechselnde Koalitionen von geistig minderbemittelten Minderleistern in der Politik geschafft….
  • die Infrastruktur auf den Stand eines Zweite-Welt-Landes herunterzuwirtschaften,
  • dabei aber u.a. die Staatsschulden seit 1980 zu verzehnfachen,
  • die funktionierende Energieversorgung und -sicherheit unter dem Vorwand, der "Klimarettung" und des Verzichts auf ein imaginäres Klima-Gas Zehohzwei zu shreddern,
  • die innere Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung abzuwickeln,
  • den Sozialstaat zur Alimentierung eigener Arbeitsunwilliger und fremder Minderleister aus aller Welt auszubauen,
  • die deutsche Industrie und den Mittelstand zu vertreiben,
  • die Abhängigkeit von Russland und China zu vervollkommnen,
  • die Grenzen zu schleifen,
  • die Währung zur Lira 2.0 zu machen,
  • jeden Leistungswillen zu ersticken,
  • das Schulsystem und die Universitäten zu Verwahrstätten für potentielle Arbeitslose zu degradieren,
  • das Vertrauen von weiten Teilen der Steuerzahler zu verspielen,
  • das Land der EU-Bürokratie auszuliefern,
  • den öffentlichen Raum in Großstädten zu einer Kloake zu machen  u.v.a.m.

Wir sind in Deutschland  kurz vor einem Kipppunkt: Es verdichtet sich der Eindruck, dass die Grünen und SPD eine Strategie der verbrannten Erde betreiben. Das Einzige, was diese Ampel noch zusammenhält, ist der unbedingte Wille, mit dem Abgang aus den Regierungssesseln verbrannte Erde zu hinterlassen. Damit soll den Nachfolgern das Aufräumen so schwer wie möglich gemacht werden, wobei auch hier Zweifel angebracht sind, ob ein Nachfolger Merzel oder ein wie auch immer heißender Merkel-Zögling von der gegenwärtig die Umfragen anführenden CDU überhaupt etwas rückgängig machen oder gar aufräumen  will. 

Vermutlich geht es dieser Regierung nur noch darum, die gesamte Gesellschaft in der kurzen noch verbleibenen Zeit so radikal zu verändern, dass es für eine eher bürgerliche Regierung - man wagt es als denkender Mensch und Wähler schon gar nicht mehr eine "denkende" Regierung zu fordern, bürgerlich muss als Attribut schon reichen -  einfach unmöglich sein wird, dieses Land noch zu regieren, es sei denn, sie würde am Tag nach der Regierungsübernahme sofort alle eher konservativen oder wirtschaftsliberalen Prinzipien in den Papierkorb werfen, auf der linksgrünen Welle weiter surfen oder  aber - und das ist für mich die einzig mögliche Lösung des angerichteten Dilemmas - am Tag X allen angerichteten linksgrünen Schwachsinn inklusive der inzwischen "verbesserten" Kinderbücher oder der umgeschriebenen Opern oder Theaterstücke  in die Tonne zu treten und wieder einmal wie nach Hitlers Nero-Befehl bei NULL anzufangen. 

Zum dritten Mal innerhalb von rund 125 Jahren ...

Dienstag, 9. April 2024

Der Meister und Margarita II

Der beste Roman der Neuzeit macht mal wieder von sich Hören: Der US-amerikanische Regisseur Michail Lockshin hat das geniale Buch von Michail Bulgakov neu verfilmt. Während die Kinos in Putins Russland dem Vernehmen nach von Zuschauern geradezu überschwemmt werden und der Film bereits ein Vielfaches seiner Produktionskosten einspielte, hat in Deutschland nicht einmal August Diehl, der deutsche Darsteller des Voland, sich den Film ansehen können. Mit anderen Worten: Unter den Idioten der Ampel betreibt Deutschland eine schlimmere Politik gegenüber Russland als im kalten Krieg. Realpolitiker wie Willy Brandt oder Egon Bahr wären heute wahrscheinlich aus der SPD ausgeschlossen. Zumindest würde ihnen kein Parteibonze der Arbeiterverräter zum Geburtstag gratulieren

Manuskripte verbrennen nicht!
Die neue Verfilmung von Luckshin ist dabei, zumindest in Russland und im EU-Ausland gesellschaftlich, kulturell und politisch relevant zu werden. Während das russische Publikum dem Vernehmen nach die Kinos stürmt, um ihn noch vor einem eventuellen Verbot zu sehen  und voller Häme auf die boshaften Reaktionen der Moderatoren und Gäste in den  berüchtigten russischen Talkshows ( auch hier fällt  mir sofort ein Vergleich ein!) reagiert, wird jedwede Äußerung der russischen Kultur in Deutschland tot geschwiegen, beschimpft oder boykottiert. Die Kritiken im russischen Fernsehen waren jedenfalls verheerend, nicht nur für den Film selbst, sondern auch für Regisseur Lockshin, der den Krieg in der Ukraine entschieden ablehnt. Die Äußerungen, Beleidigungen und Drohungen gegenüber dem Film und dem Regisseur sollen wohl stark an die Behandlung des Meisters, aber jetzt durch Reinkarnationen der Stalinschen Kultursatrapen, erinnern. Ähnlichkeiten mit dem deutschen Kulturbetrieb und dem gängigen Umgang mit Autoren, die zuverlässig als "Räächtz" und "Nazi" identifiziert wurden, sind natürlich rein zufällig.  

Ich kann mir kein Urteil über den Film erlauben, aber ich hätte ihn gern gesehen. Das wird mir in unserer eigenartigen Form der Demokratie verwehrt.  Vor Jahren hatte ich mir schon die geniale Verfilmung des Stoffs von Juri Kara  -immerhin mit englischen Untertiteln -  in Belgien besorgt. Und auch diesmal lässt mich die Marktwirtschaft nicht im Stich. Am 1. Juni wird die DVD wieder mit englischen Untertiteln erscheinen. Danke dafür an unsere belgischen Freunde des Meisters und seiner Margarita ...




Samstag, 30. März 2024

Dreizehnkommaneun Kilometer

Soviel waren es gestern bei unserem Powerwalk durch die Schönower Heide. Wir hatten uns mit meinem altgedienten Sportfreund Gert H. und Frau zu einem Spaziergang durch das ehemalige Manövergebiet der in Bernau stationierten sowjetischen Truppen verabredet. 

© GH 2024
Natürlich kamen da eine Menge Erinnerungen hoch. Schon als wir am Schönower Friedhof vorbeigingen fielen mir die ersten Geschichten zur Familienhistorie ein, die unmittelbar auch mit Berliner und Brandenburger Geschichte verwoben sind. So ließen wir es uns nicht nehmen, am Familiengrab eine kurze Gedenkminute einzulegen und meiner dort ihre letzte Ruhe gefundenen Vorfahren zu gedenken. Wie froh bin ich z.B. heute über meine Hörgeräte, denn auch mein Urgroßvater war mit Schwerhörigkeit geschlagen. Mein Onkel Horst berichtete dann auch einmal die lustige Geschichte, dass man am Sonnabend nachmittag schon am S-Bahnhof Zepernick nach dem Aussteigen aus der Bahn  die Männer der Familie beim Skatspielen belauschen konnte, denn der Uropa hörte das Reizen nicht mehr so gut. 

© GH 2024
Die Geschichte war eindrucksvoll, aber ziemlich unwahrscheinlich, denn vom S-Bahnhof läuft man strammen Schrittes wenigstens 25 Minuten bis zur Waldstraße, wo die Männer in der alten Fliederlaube ihre Karten kloppten und sich dabei beim Reizen anbrüllten. Die Waldstraße wurde dann ab Sommer 1944 zum Refugium für Urgroßeltern, Großeltern und Vater, als es in Berlin längst keinen Wohnraum für Ausgebombte gab. Meinen Vorfahren geschah dieses Schicksal ganze drei Mal und somit blieb vom bescheidenen, nach I. Weltkrieg, Inflation und Weltwirtschaftskrise übrig gebliebenen Wohlstand nichts übrig außer einem sogenannten Behelfsheim.

Bedenkenswert ist auch die Geschichte, als meine Patentante Hedwig hier auf dem Schönower Friedhof beerdigt wurde und die ganze Zeit ein T 72-Panzer der Sowjetarmee mit ohrenbetäubendem Lärm um den Friedhof herum kurvte. Tantchen hatte gleich nach dem Krieg die Kommunisten im Berliner Wedding nicht gerade schätzen gelernt und wahrscheinlich wollte man nun von der Roten Armee aus sicher gehen, dass sie inzwischen keine Gefahr für die Weltrevolution war. Hedchen war auch das, was die Engländer einen Troublemaker nennen. Am Sonnabend abend hatte sie es regelmäßig geschafft, alle Teile der versammelten Großfamilie gegeneinander aufzubringen. Am Sonntag gefiel sie sich dann in der Regel darin, alle wieder miteinander zu versöhnen. Sie war eben ein Drachen mit goldenem Herzen. 

 

© GH 2024
Aber für uns ging es nun weiter in den Wald und auf die Heide. Gert H. und ich hatten dann auf den folgenden Kilometern damit zu tun, in alten (Ruderer-) erinnerungen zu schwelgen. Den Mädels wurde auch nicht langweilig. Beim Picknick nach der Hälfte der Strecke gab es wunderbare Dinge wie Börrek, Buletten, selbstgebackene Brötchen, Ziegenfrischkäse mit Bärlauch und frischen Rotwein. Lecker. 

 

 Die nächste Etappe führte uns rund um die Koppel, wo man manchmal wilde Pferde, Rinder oder auch Rotwild bewundern kann. Nun, die Tierchen hatten Feiertag, d.h. sie machten sich rar. Aber egal - kurze Irritationen über den weiteren Weg in die Waldstraße wurden durch zwei Damen behoben, die uns wahrscheinlich Google Maps gesandt hatte. Wir waren auf dem richtigen Weg, wie immer allerdings viel zu ungeduldig. Oder der Weg war inzwischen weiter.


Wieder zu Hause angekommen,ließen wir uns M.s frisch gebackene Rüblitorte mit ebenfalls selbst gemachten Marzipanmöhren schmecken. Ein ganz kleiner Eierlikör rundete den feiertäglichen Nachmittag ab. 

Und heute zeugt ein saftiger Muskelkater im Gesäßmuskel von den Strapazen des Fußmarsches ...  

Samstag, 16. März 2024

Lehrer? Leerer!

 Mein Vater war Mathe- und Physiklehrer. Seit ich denken kann, schrieb er zweimal im Jahr die Zeugnisse für fast immer 30 Schüler, deren Klassenlehrer er war. Und er war immer Klassenlehrer. In der DDR bedeutete das Zeugnisschreiben, dass auf dem Zeugnis auch eine längere verbale Einschätzung des Schülers zu stehen hatte. Diese Beurteilung wurde meist auch noch stichprobenartig vom Schuldirektor kontrolliert. 

Vater  bekam immer die schlimmsten Problemklassen, da er sich als Lehrer stets durchsetzen konnte, das beste in seinen Schülern aufspürte und die Rabauken fast immer auf Vordermann brachte. Messerstecher oder gar eine Räuberbande mit genialen Safeknackern, die monatelang ganz Ostberlin unsicher gemacht hatte oder ein hochbegabter Grafiker, der sein Talent zum Fälschen der Monatsmarken der BVG mittels simpler Buntstifte einsetzte, gehören zu den legendären Geschichten eines altgedienten Diplom-Gewerbelehrers, der als Berufschullehrer angefangen hatte, im Berliner VEB "7. Oktober" von einem "lieben" Kollegen wegen eines politischen Witzes verpfiffen wurde und wieder als einfacher Werkzeugmacher arbeiten musste. Seine Lehre hatte er nach englischer Kriegsgefangenschaft in Westberlin weiterführen wollen, hatte aber schnell feststellen müssen, dass im Westen die alten Wehrwirtschaftsführer ohne jede Schamfrist einfach weiter machten. Deshalb ist er damals in den Osten gegangen. Der "liebe" Kollege haute übrigens nur wenige Wochen später nach dem Westen ab und Vater wurde rehabilitiert. Allerdings wollte er nun nichts mehr mit seinen Berufsschulbonzen zu tun haben und entschied sich, in der Volksbildung bei Margot Honecker weiter zu machen. 

 Da er nicht in der SED war (und Anfang der 1970iger sogar aus der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft austrat) hat er es allerdings Zeit seines Lebens nicht zum Studienrat gebracht. Ich besitze noch längere Protokolle über sog. Aussprachen mit Schuldirektor und SED-Parteisekretär, in denen ihm ein unsicherer Klassenstandpunkt bescheinigt wurde, weil er sich verständnisvoll über den Ausreiseantrag einer seiner Kolleginnen geäußert hatte. Diese Protokolle sind im Tonfall dermaßen gehässig und im Inhalt so infam, dass man sie eigentlich vernichten müsste. Direktoren und Parteisekretäre waren dann auch in der Regel nie Klassenlehrer, weil sie als Erzieher und Pädagogen stets versagten. Vater bezeichnete dieses Vertreter seines Standes dann auch
immer als Leerer, als Briefkastenleerer. 

Warum ich das alles erzähle? Nun, es gibt offenbar auch an der Richard-Wossidlo-Schule in Ribnitz-.Damgarten derartige Bonzen, die gerne denunzieren und sogar zu feige sind, sich mit ihren Schülern von Angesicht zu Angesicht auseinander zu setzen. Vielleicht auch nur einen derartigen Jan-Dirk Z.  und die anderen Lehrer sind so gestrickt, wie es mein Papa war. Diese Lehrer gibt es nämlich auch, ich kenne welche. Und vielleicht hat dieser Jan-Dirk Z. bei der 16 Jahre alten Schülerin noch nicht alles versaut ...  

Sonntag, 3. März 2024

Aprilscherze

 Seit einiger Zeit schlage ich morgens das Tablet mit den aktuellen Zeitungen auf und wähne mich regelmäßig am ersten April. Ich muss immer erst das Datum auf dem Computerbildschirm überprüfen und dann zur Kenntnis nehmen, dass sich unsere regierenden Politknallköpfe wieder einmal keinen Scherz mit uns, dem blöden Zahlvolk erlaubt haben.

Ob die angedrohte Beitragserhöhung für das Schmierentheater öffentlich-rechtlicher Rundfunk, die Blödermannsche Klage gegen einen sächsischen Imker, die Forderung nach Atomwaffen für den auf ewig gebrandmarkten deutschen Staat und seine mißbrauchten Bürger, die "Russen-Drohne" über Plappalena und deren Wildleder-Schuhchen oder eine Flak-Zimmermann mit ihren abstrusen Forderungen an Putin und die famose westliche Welt - jedes Mal denke ich, dass Menschen, die sich in diesem Land als Volksvertreter verstehen, eigentlich nicht dermaßen blöd sein dürften und dass sich das alles irgendwann als lustiger Scherz entpuppen könnte. Aber leider ...

 

Weitere Beispiele gefällig? Der kranke "Gesundheits"minister Klabauterbach, der in Größenordnung Krankenhäuser schließen will und dafür jetzt offenbar die Einrichtung von Feldlazaretten für den Krieg gegen die Russen plant. Oder ein Habück, der öffentlich laut die Regelwut der Politik beklagt und dann kurze Zeit später den nächsten wirtschaftlichen Unsinn wie z.B. die Pflicht der Wirtschaft zur elektronischen Rechnung und zur Meldepflicht für alle Rechnungen an das Finanzamt raushaut. (M. , meine beste Mitarbeiterin, fragte daraufhin ganz spontan, wie eigentlich Firmen in einem konstanten Internet- und Funkloch ab 2025 ihre Rechnungen verschicken sollen?) Einer von diesen üblen A...kriechern der  Politik - in diesem Fall von einem sog. Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. - bejubelt dann natürlich den erneuten Eingriff in die unternehmerische Freiheit und  diese weitere wichtige Etappe hin zur lückenlosen Kontrolle in der Staatswirtschaft als geilen Schritt des Staates zur Digitalisierung, zumal ihm (dem Staat) das in anderen Bereichen nicht gelingt. Kunststück, den beschriebenen Unsinn zahlen natürlich die Unternehmen selbst, sie kosten den Staat wiederum gar nichts. 

Als ähnlich scherzhaft empfand ich neulich die Mitteilung, dass wer die staatliche Filmförderung unter Schirmherrschaft einer  Claudia lieber-tot-als-Roth  in Anspruch nehmen will, einen ökologischen Katalog abarbeiten muss. Alles muss dort geregelt sein: Von der veganen Ernährung über ordentliche Mülltrennung bis zum Altfaseranteil im Toilettenpapier. Warum ich in der Regel bei derartigen Filmproduktionen entweder einschlafe oder aber vor Wut aus dem Schlafanzug hopse, liegt wahrscheinlich daran, dass man vor lauter grüner Political Correctness und  wegen der Abarbeitung von Klodis 17-seitigem Papier mit 21 Muss-Vorgaben sowie der Erstellung eines Abschlussberichtes nicht mehr dazu kommt, auf gute Ideen, exzellente Schauspieler, vernünftige und spannende Handlungen zu achten. Reden wir nicht vom finanziellen Mehraufwand, den man vom mühsam erbettelten Budget abziehen muss. Aber meistens reicht es ja, in die Handlung einen Schwulen, eine Lesbe, einen Behinderten, einen Schwarzen, einen Asylanten und einen bösen Rechten einzubauen. Das geht dann schon durch, wenigstens beim ZDF. 

Apropos Reden, leider auch kein Aprilscherz.: Da treffen sich 4 Waschweiber, denen ich bei der Nationalen Volksarmee nicht einmal meinen Felddienstanzug zur Reinigung anvertraut hätte, im virtuellen Raum und schnattern laut, lange und unverschlüsselt darüber, wie man am Russen endlich Rache für Stalingrad nehmen könnte. Eine von diesen Pfeifen ergeht sich dann auch noch ehrfürchtigst in blumigen Beschreibungen seines offenbar vom Steuerzahler finanzierten Luxushotels, dass er sich sicher privat von seinem popligen Lohn eines Generals der Bunten Wehr nicht würde leisten können. Keiner von diesen Niestüten kommt es in den Sinn, dass da irgendwo der Russe im Busch bzw. in der Leitung sitzen könnte.

 


Ich frage mich schon seit 34 Jahren, warum diese Gesellschaftsordnung mit derartigen geistigen Tieffliegern, deren "beste"Vertreter wir zur Zeit jeden Tag in Reinkultur geniessen dürfen, den kalten Krieg gewonnen hat. Schon kurz nach der sog. Wende las ich an einem Gebäude in Leipzig die sinnige Graffiti-Inschrift: "Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist nur übrig geblieben." Volkes Stimme oder Verschwörungstheorie und leider auch kein Aprilscherz ...

 

Dienstag, 20. Februar 2024

Gedankenverbrechen

Als mir meine britische Brieffreundin Marie schon 1969 das Buch "1984" von George Orwell empfahl, war ich noch ziemlich ahnungslos. Allerdings war ich auch nicht so blauäugig, in einer Ostberliner Buchhandlung danach zu fragen. Später dann, als ich das Buch hätte kaufen und lesen können, habe ich mich immer davor gescheut. Zu nachhaltig waren die Erlebnisse mit unseren Altstalinisten in meiner Jugend, in Schule und Sportklub. Jedes Gegen-den Stachel-löcken wurde sofort im Keim erstickt und der aufmüpfige, widerborstige Jugendliche sofort abgestraft. 

Die Erlebnisse mit der innerparteilichen Demokratie in der SED taten ihr übriges, so dass ich mich nie wieder mit Dogmatismus und Unterdrückung in einer Gesellschaft beschäftigen wollte. Dabei hatte ich mich so manches Mal über die Erzählungen meiner Altersgenossen in der Bunten Republik gewundert, deren Lehrer den unseren nicht ganz unähnlich waren. Es sollte allerdings noch fast 34 Jahre nach der sogenannten Wiedervereinigung dauern, bis sich so richtige Parallelen einstellen würden. 

 Der „unter dem Eindruck des Nazismus, des Stalinismus und der Wirtschaftspolitik der Industriestaaten während des Zweiten Weltkriegs“ (Kindlers Literatur Lexikon) entstandene Roman wird oft dann zitiert bzw. sein Titel oder der Name Orwell genannt, wenn es darum geht, staatliche Überwachungsmaßnahmen kritisch zu kommentieren oder auf Tendenzen zu einem Überwachungsstaat hinzuweisen. George Orwell hatte "1984", in dem ein totalitärer Überwachungsstaat im Jahr 1984 dargestellt wird, schon 1948 fertiggestellt.  Hauptperson ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden, fiktiven Staatspartei Sozialistische Partei Englands, auf die sich die herrschende politische Ideologie Engsoz (Englischer Sozialismus, original Ingsoc) stützt. Der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz will Smith seine Privatsphäre sichern und etwas über die real geschehene Vergangenheit erfahren, die von der Partei durch umfangreiche Geschichtsfälschung verheimlicht wird. Er beginnt heimlich ein Tagebuch zu führen und nachzudenken, dadurch gerät er mit dem System in Konflikt, das ihn gefangen nimmt, foltert und einer Gehirnwäsche unterzieht.

Ein ruhiger Abend bei unserem Jüngsten führte nun unlängst dazu, dass ich mir "1984" doch noch zu Gemüte führen wollte. Die Enkelin war im Bett und nach ihren ersten  Kita-Stunden schon längst eingeschlafen. Auch Oma und Opa waren müde, aber noch nicht so richtig. Ich schlug "1984" auf und da waren sie wieder: Die Parteielite der Grünen, Roten, Gelben und Schwarzen , die Schwätzer und Mitläufer, die Denunzianten, die Gedankenpolizei (die einem jede Wortmeldung in den wenigen, verbliebenen Leserbriefspalten ankreidet), das Staatsfernsehen mit den Umerziehungsprogrammen und "Zwei Minuten Hass", die Blödermanns, Kevins, Tschäblis, Fäncies, Plapperlenas und der Hühnerficker H. auf dem Posten des "Mißwirtschaftsministers"sowie die ganzen Küchenschaben dieses ekligen politischen Systems, das vor allem unter Murksel zu unerreichter Blüte herangewachsen war, scheinen geradezu aus Orwells Werk entsprungen zu sein. Sprache und Geschichte werden bereinigt, Kinder werden zunehmend verblödet, die Einheitspartei beeinflusst das Denken in allen Ebenen wie z.B. in der Küche, beim Essen oder beim Sport in ihrem Sinn mit ständig wiederholten Parolen wie „Krieg ist Frieden“, „Freiheit ist Sklaverei“ und „Unwissenheit ist Stärke“. "Deutschlands Freiheit wird am Hindukush oder in den Steppen der Ukraine" verteidigt, koste es was es wolle und dauere so lang wie es muss. Auch wenn meine Wähler anders darüber denken. Nichts ist uns für jedweden Unsinn in aller Welt zu teuer. Lächerliche "Wachstumschancengesetze", "Doppelwummse", "Sondervermögen" für reale Staatsschulden, "Wende" hier und "Wende" da, nichts weiter als eine gewisse Kreativiät in der Sprache der Volksverdummung. Immerhin.

Im Laufe der Handlung von "1984" wird auch die Frage aufgeworfen, ob die Partei den Krieg mit den anderen Ländern und den Terror der  Untergrundbewegung  nicht vielleicht insgeheim selbst inszeniert, um einen Vorwand für die massive Überwachung, den permanenten Ausnahmezustand und die umfassende Unterdrückung zu schaffen. Die heute scheinbar von langer Hand geplanten Demos gegen Rechts, die Ausgrenzung Andersdenkender, die ausufernde Kriminalität, dabei die Härte der Justiz nicht etwa gegen Kriminelle, sondern vor allem gegen Unangepasste, die Diffamierung Unbequemer scheinen geradezu aus Orwells Buch entsprungen zu sein und als Kochrezept für die Innenministerin und ähnliches Gesindel zu dienen. Wir erregen uns über den Tod eines russischen Nazis im Straflager, lassen aber einen Menschen wie Assange im Knast verfaulen, weil er die unseligen Taten des Großen Bruders aufgedeckt hat.

Ich wollte nun wirklich kein Gedankenverbrechen begehen und habe das Buch von George Orwell ungefähr nach der Hälfte lieber wieder in das Regal gestellt. Zu sehr hatte mich beim Lesen die trübe Gegenwart eingeholt...

 


Samstag, 3. Februar 2024

Duckmäuser, Demos und Deportationen

Viele Dinge in diesem Land kann ich nicht verstehen. Da faseln die sogenannten "Eliten" immer wieder von Demokratie, also der Herrschaft des Volkes, und haben dann nichts weiter zu tun, diesem Volk ständig zu zeigen, wo der Hammer hängt. So geschehen letztmals in der vergangenen Woche bei der Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2024 durch die HAmpel. Fast 1 Billionen an abgepressten Steuern sollen 2024 im Bundeshaushalt ankommen und der Kasperkopp Lindner hat kein Geld!

Da demonstrieren die Bauern schon wochenlang lautstark gegen den Wegfall von Steuererleichterungen und nervtötende, geldschneiderische Bürokratie, werden inzwischen von Handwerkern, Spediteuren und mittelständischen Unternehmern unterstützt. Die Blockparteien der Ampel haben nichts weiter dazu zu sagen. Sie zeigen den zu Recht empörten Menschen nur den dicken Daumen, indem sie frech die Sondersteuer auf  Diesel abschaffen und noch flugs eine CO2-Steuer aufsatteln. Während die Bauern in Frankreich ganz offiziell  Heizöl tanken , tritt unsere Regierung den Bauern ordentlich in den Arsch. Lieber überweist man der korrupten Ukraine erneut 50 Milliarden € aus dem Bundeshaushalt zum Ankauf von Immobilien in der Toskana oder was man als Oligarch gerade dringend braucht. Zu den Radwegen in Peru und ähnlichem Blödsinn der so genannten Entwicklungshilfe wurde inzwischen schon alles gesagt. Auch zu den sogenannten Deportationen. Ein Wort, das in Potsdam bei der ominösen Konferenz unter Beteiligung u.a. von 4 AfDlern und 6 CDU-Mitgliedern tatsächlich wohl niemals gefallen ist.

Da schreiben die Wirtschaftsvertreter der ostdeutschen Bundesländern dem Bundeskanzler einen "Brandbrief" (so wird der eher harmlose, in duckmäuserischem Ton gehaltene Bettelbrief von der gleichgeschalteten Presse genannt) und schildern diesem Leistungsverweigerer ihre Probleme. Der Kanzler antwortet - nicht. 

Stattdessen organisiert man lieber im ganzen Land Demonstrationen, die vordergründig gegen Räääächts gerichtet sind und läuft dort an der Spitze oder hinter Schildern her, die zur Tötung von AfD-Mitgliedern aufrufen. Und da diese Aufmärsche ja gegen Rechts gerichtet sind, sind dann am nächsten Wochenende wahrscheinlich die CDU/CSU, die Freien Wähler und die Werteunion die ausgesuchten Feinde, die es zu bekämpfen gilt. Ob Lindners FDP inzwischen genug weit nach links geblinkt hat?

Der Bundespräsident, ein übler Spalter namens Walter, bezeichnet die Wähler der einzigen wirklichen Oppositionspartei im Bundestag als Ratten und eine üble Militaristin aus den Reihen der Umfallerpartei FDP spricht in diesem Zusammenhang von Scheißhaufen. Danke, gleichfalls, Frau Flak-Rheinmetall. Ich warte auf den Tag, an dem mal irgendein Anwalt in diesem Land das Grundgesetz in die Hand nimmt und dieses dämliche Stück wegen Kriegshetze anzeigt. Mir fällt schon lange kein Schimpfwort für diese widerliche Kreatur mehr ein.

Alles in allem: Wer eine solche Regierung hat, braucht keinen Putin, keinen Orban und keinen Trump als Feindbild. Gegen diese Regierung erscheinen die drei Genannten wie die drei Neffen von Donald Duck Tick, Trick und Track. Die drei haben jedenfalls immer einen Plan.

Die größte offiziell so genannte Oppositionspartei im Bundestag wird von einem Herrn Merzel geleitet und der hat -wie unser so genannter Bundeskanzler messerscharf bemerkte - das "Glaskinn" eines schwerbehinderten Boxers. Das Glaskinn ist lt. Wikipedia ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Boxsport. Es bezeichnet geringe Nehmerfähigkeiten eines Kämpfers, der dadurch besonders anfällig für einen Knockout ist. Herr Merzel wollte bei Amtsantritt vor zwei Jahren den Stimmenanteil der AfD bei Wahlen halbieren. Nun ist es mit Mathematik in Verbindung mit Politik immer so eine Sache. Er hat es geschafft, den Stimmenanteil der AfD zu verdoppeln. Statt Division zu üben hat er eben mal multipliziert. Immerhin war die Ziffer 2 in der Rechnung. 

Vielleicht wollte er aber auch in memoriam  IM Erika, der Großen Vorturnerin der CDU, vermeiden, dass man dem einzigen Kind, was sie je hatte, in irgendeiner Form wehtut. Denn als einziges Erbe wird von Frau Merkel die AfD übrig bleiben. Wenigstens DAS hat sie geschafft. 


Hoffnung ist nirgendwo? "Doch" jubeln da die ewigen Optimisten. Sahra tritt an! BSW, das Beamtenhilfswerk.  BSW organisiert seit über 60 Jahren Vorteile für rund 500.000 zufriedene Mitgliederfamilien. Über 20.000 exklusive Vorteilsangebote online. Ach nein, das hat Dr. Google falsch sortiert.  Wir meinen BSW, die Partei neuen Typus, die neue Kaderpartei der Berufsrevolutionäre. Wir sind wieder bei Lenins "Staat und Revolution". 

Ehrlich gesagt: Warum hat  man den neuen Verein nicht einfach BJS, Bündnis Josefa Stalina genannt? Eine neue kommunistische Partei mit dem Namen der Gründerin? Das riecht förmlich nach dem Leichnam des unsäglichen Josef, den man erst 1961 aus dem Mausoleum am Roten Platz entfernt und an der Kremlmauer verscharrt hatte. Stalin war der Begründer eines unglaublichen Personenkults. So wundert es nicht, dass man der schönen Sahra neulich schon eine kleine Krone in den Haarschopf montiert hatte. Zumindest in einer Fotomontage.      
 

Nun ist ja nach Albert Einstein eine besonders hartnäckige Form des Wahnsinns, immer wieder zu dasselbe zu versuchen und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen. In den letzten 100 Jahren ging so ziemlich jede Form des Sozialismus/ Kommunismus schief und kostete vor allem Millionen von Menschenleben. Aber auch wenn es mit Sahras neuem Versuch, für die Beladenen dieser Erde das Himmelreich zu errichten (ob sie wollen oder nicht)  aufgrund der anstehenden großen Mühen nicht so richtig was wird - vielleicht schafft sie es ja, den Stimmanteil der AfD zu halbieren ...    

Mittwoch, 24. Januar 2024