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Donnerstag, 24. Februar 2022

Mea culpa! Ich habe mich geirrt.

Beethoven hatte seine 3. Sinfonie ursprünglich dem französischen General Napoleon Bonaparte gewidmet. Der Komponist begeisterte sich für den französischen Feldherrn, da er annahm, dieser würde die aristokratische Tyrannei Europas durch eine humanitäre Sozialstruktur ersetzen. Im Dezember 1804 dann war Beethoven rasend vor Wut: Der von ihm zuvor innig verehrte Napoleon Bonaparte krönte sich tatsächlich selbst zum Kaiser.  "Dem Freiheitsideal des Komponisten stand das diametral entgegen. Den Plan, seine kurz zuvor fertiggestellte Sinfonie Nr. 3 Bonaparte zu widmen, verwarf er daraufhin. Ein Zeugnis der Aufgebrachtheit des Komponisten ist das erhaltene Titelblatt einer Partiturabschrift, aus der Beethoven die Widmung „intitolata Bonaparte“ regelrecht auskratzte." 

Nun bin ich kein Beethoven, dieses Blog keine Sinfonie, sondern nur eine Art Psychotherapie. Ich hatte mir Pfuschi in Brüssel, Plappalena und den Schlumpf in Berlin sowie den Senilo Biden samt seiner Clique angesehen und deshalb Putin als eine Art klugen, besonnenen Kämpfer gegen die verdammten Kriegshetzer des Westens stilisiert. Das war falsch, auch wenn durch diese Einsicht Pfuschi, das Schnattchen, Scholz und der eklige Grabbel-Biden nicht zu bedeutenden oder friedliebenden  Staatsmännern der Neuzeit werden. 

Um Beethoven zu zitieren: „Ist er auch nicht anders wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle Menschenrechte mit den Füssen treten, nur seinem Ehrgeiz frönen. Er wird sich nun höher als alle anderen stellen, ein Tyrann werden. “ Das ist bei Putin offensichtlich auch ohne Kaiserkrone eingetreten.

Russland ist sicher nicht  "das Böse". Nur leider wird es offenbar von einem Idioten regiert, der sich nicht vorstellen kann, wie sehr er gerade ohne Not für das von ihm regierte Land die im Westen allseits in die Hirne meiner Mitbürger eingeprügelten Klischees über Russland und "die Russen" bestätigt. Auch wenn ihm letzteres ziemlich wurscht sein wird, spricht es für Putins begrenzten Horizont. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht eben jedes Problem wie ein Nagel aus.

Neben den Opfern, die dieser Krieg schon gefordert und noch fordern wird, ist besonders furchtbar, dass sich die oben genannten Kriegstreiber des Westens weiter als Politiker aufspielen können. Was sie in Wahrheit nicht sind und auch niemals werden können ... 


Samstag, 19. Februar 2022

Der 22. Juni 1941 steht kurz bevor ?

 „Wir haben deutlich gemacht, dass wir die Nato nicht über die Elbe hinaus ausdehnen“, schrieb der deutsche Diplomat Jürgen Chrobog über ein Treffen der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands im März 1991. Der "Spiegel"  berichtet, dass ein erst jetzt aufgetauchter Vermerk aus dem britischen Nationalarchiv die russische Behauptung stützt, mit der Nato-Osterweiterung habe der Westen gegen Zusagen von 1990 verstoßen.

Die "Welt" dazu: "Der US-Politikwissenschaftler Joshua Shifrinson hat das ehemals als geheim eingestufte Dokument gefunden. Es handelt von einem Treffen der Politischen Direktoren der Außenministerien der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Bonn am 6. März 1991."

Nun, es hat nur einen Tag gedauert um zu beweisen, dass Putin doch der Böse ist, NATO eigentlich Frieden heißt (wie der Islam) und alle in den letzten 30 Jahren im Auftrag der USA/NATO statt gefundenen Kriege eigentlich gar nicht statt gefunden haben. Und dass Grabbel-Biden Recht hat, wenn er den russischen Einmarsch in die Ukraine für Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonnabend und Sonntag oder Ostern voraussagt ...

Netzfund
Ich weiß, Putin lässt Leute einsperren und vielleicht auch umbringen. Er hat die Krim geklaut, weil er sonst die Amis im russischen Kriegshafen Sewastopol hätte. Er ist ein Schuft, aber er ist nicht unser Schuft. Das ist sein eigentliches Problem. Auch dass unsere gleichgeschalteten Medien  nicht oder nicht gern über Guantanamo, Murat Kurnaz und Spalter-Walter, Jugoslavien, Serbien und den Kosovo, Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden, über rückgängig gemachte Wahlen in Thüringen, verbotene Demos, den abgesägten VS-Chef, in Ungnade gefallene Künstler und ähnliche, hoch demokratische Ereignisse reden,  spricht gegen Putin und die "Russen". Das alles führt dazu, dass ich mich in den beiden vergangenen Wochen wie am 22. Juni 1941 fühle: An dem Tag schickte bekanntlich schon einmal ein durchgeknallter Verbrecher eine siegreiche Armee in das "Reich des Bösen". War sehr erfolgreich. Für die Russen. Aber statt Wehrmacht setzen wir dann unsere Wunderliche Waffe Schnatterinchen ein oder machen Nordstream II kaputt. Da wird Putin aber blöd kucken, wenn wir hier alle frieren und keinen Strom haben. Bätschi ! (Zitat Angela Nahles, SPD)
 

BTW: Wer mir auch nur eine einzige Verschwörungstheorie mit Bezug auf Lügen der NATO, der USA, westlicher Politiker und Politik nachweist, die nicht innerhalb kürzester Zeit wahr geworden ist, bekommt von mir mein altes Aktivistenabzeichen aus DDR-Zeiten. Und kommt mir nicht mit so altem Käse wie Saddams Massenvernichtungswaffen oder dem Golf von Tonkin oder so. Oh wait, das waren ja alles keine Verschwörungen unserer großartigen Freunde hinter dem großen Teich, die auch so gerne bestimmen wie unsere Politiker zu denken haben ...

Montag, 14. Februar 2022

Eine unglaubliche "Demokratie" oder: Merkelismus as its best

Ich bin fassungslos! Mal ehrlich: Da lassen sich fast 1500 Menschen, die von sich sicherlich behaupten würden, dass sie denkende Menschen sind, freiwillig nach Berlin karren, um an einem Spektakel teilzunehmen, das wirklich denkende Menschen nur als Kasperletheater bezeichnen können. Armer Kasperle, dass du hier als Vergleich herhalten musst. Mir fallen allerdings auch noch andere vergleichbare Inszenierungen aus der deutschen und nordkoreanischen Historie ein.

Und den Konsum treiben sie uns gerade auch noch aus
Gemeint ist der Auftrieb zu der mehr als albernen Bundespräsidenten"wahl", bei der in guter merkelscher Tradition der Gewinner im Vorfeld zwischen den Blockparteien ausgekungelt worden war. In Wirklichkeit wurde ja allerdings nicht der Staatspräsident gewählt, sondern das neue Wappentier der Bundesrepublik Deutschland, der Bundes-Uhu.    Man sollte sich über diesen vereinigten Staatszirkus a la Honecker, Stalin oder Kim-Jong Un auch nur noch amüsieren.
   

Den drei Mitbewerbern des Uhus und ihren Wählern  unterstelle ich redliche Motive. Allerdings muss man schon die Frage stellen, warum sie sich an dieser albernen und peinlichen  Show überhaupt beteiligt haben? Ohne vorgetäuschten Wettbewerb wäre der verrottete Zustand dieser Republik und ihrer Politikerkaste jedenfalls noch deutlicher geworden.

Für mich persönlich ergibt sich die Bestätigung, dass mein Rückzug aus der aktiven Politik vor zwölf Jahren absolut richtig war. Ich könnte derartigen Schwachsinn jedenfalls nicht reinen Herzens und vor allem nicht mit kühlem Blut ertragen ...

Sonntag, 6. Februar 2022

Heute mit Bulgakow für Fännzie-Nenntzieh

Die lupenreine Spezialdemokratin Nenntzieh Faeser befahl erst unlängs den Montagsspaziergängern  zuhause zu bleiben, denn „man kann seine Meinung auch kundtun, ohne sich gleichzeitig an vielen Orten zu versammeln“. Wer ist Nenntzieh - auch Kim-Jong Faeser genannt- und wenn ja, wie viele? Ich müsste da nochmal bei "Harry Potter" nachschlagen, denn irgendwo und irgendwie schafft es dort Harrys Freundin  Hermione Granger, mehrere Zaubereiseminare gleichzeitig zu besuchen. Eine gewisse Art Schizophrenie mittels Zaubertrank oder Zauberstab, vom Letzteren hat Nenntzieh sicherlich eine große Anzahl in allen Größen in der Nachttischschublade. Und wenn nicht, schickt sie die Knüppelnden (man beachte die perfekte Dschänderform!) mit den schwarzen Uniformen. Nein, nicht die! Die, die Sie meinen, sind in der Alpenfestung.

 Jedenfalls gelte laut Bundesinnenministerin: „Gucken Sie genau hin, mit wem gehen Sie denn da demonstrieren.“ Gut so, danke für den guten Rat! Mit den Grünen oder den anderen Blockparteien würde ich auch nicht demonstrieren gehen wollen!

Nun kommt heraus, mit wem Nenntzieh sich so umgibt. In einem Blatt mit dem bezeichnenden Namen „antifa“ schrieb Faeser jüngst einen Besinnungsaufsatz. Der herausgebende Verein wird laut Verfassungsschutz von Linksextremisten betrieben und in einigen Bundesländern- trotzdem Nenntziehs Fürsorge- Schwerpunkt ja bei "Rääächts" liegt - sogar vom Verfassungsschutz beobachtet. Folgerichtig betrachten die "antifa"-Herausgeber (Nomen est omen )  unsere parlamentarische Demokratie als faschistisch und bekämpfen sie. 

Gucken Sie genau hin, mit wem Sie sich gemein machen, Frau Bundesinnenmysterium, oder wie schon Michail Bulgakow meinte: "Sprechen Sie nicht mit Unbekannten!" Und schreiben Sie keine schizophrenen Artikel für unbekannte Schmierblätter. Sie könnten sonst sehr schnell in Nordkorea aufwachen. Oder wieder irgendwo in einem Pisspott in Hessen ...

Sonntag, 30. Januar 2022

Mal ehrlich ...

...  man muss nicht unbedingt studiert haben oder einen Studienabschluss faken. Ein ordentlicher Beruf reicht und wenn man den Beruf dann auch noch ordentlich ausführt, ist alles in Butter.

Die Grünen haben nun aber schon wieder zwei Versager, die sich ewig lange an Universitäten herumgetrieben haben und somit die Kapaziäten für vernünftige, fleissige  Studenten blockierten, zu ihren Vorsitzenden gewählt. Bei Frau McDonalds-Lang bin ich mir zudem sehr sicher, dass sie ihren Kommilitonen während der 7 Jahre ihres Jurastudiums auch noch das Essen weg gefressen hat. Wenn Sie meinen, das wäre von mir wieder einmal zu böse, frauenfeindlich blablabla googeln Sie bitte Adipositas und die Folgen für die eigene Gesundheit und unser Sozialsystem. Im übrigen bin ich niemals frauenfeindlich, so richtige Idioten gibt es unter Männern rein zahlenmäßig viel mehr.

Nun gut, Göring-Eckhardt bleibt uns als Bundespräsidenten-Darstellerin erspart, aber das arme Hascherl musste nach dem Abbruch ihres Theologiestudiums in der DDR arbeiten und ist somit wenigstens Küchenhilfe. Was sie wahrscheinlich zum Widerstand gegen das SED-Unrechtsregime antrieb. Andere Koniferen der Grünen (Schreibfehler beabsichtigt!) wie z.B.  Claudia Roth mussten niemals so schlimm leiden und sogar arbeiten.

Ich jedenfalls neige seit der letzten Bundestagswahl dazu, mir den Tag mit Poesie zu versüßen. Und so habe ich wieder einmal ein Gedicht zu den schier unglaublichen Vorgängen in unserer Bananenrepublik geschrieben:

Wähler beschissen und wieder verraten?

Versuchˋs bei den Spezialdemokraten!

Fühlst du beim Denken nur noch Qualen?

Da helfen dir die Liberalen!

Und wirst mit jedem Tag du dümmer?

Die Grünen nehmˋn dich immer! 


Schönen Sonntag!



Samstag, 29. Januar 2022

Wir sind umgezogen!

Netzfund
Noch sind wir von Vallis Blog bei Fratzenbuch, nicht mehr bei twitler - hier wird zuviel zensiert. Dafür aber gibt es uns bei gab.ai und gettr - ohne Zensur, in freier Rede. Die auch dort -  nicht nur in unseren Staatsmedien - propagierten kompletten Blödheiten kann ich überlesen. Für ganz treue Leser halten wir inzwischen auch  einen Telegram-Kanal offen. Nur falls Kim-Jong Faeser doch noch das Verbot des Grundgesetzes umsetzt. Wir von Vallis Blog empfehlen übrigens die Übernahme und zeitnahe Umsetzung des "Gesetzes über die öffentliche Herabwürdigung" von 1977 ( Copyright liegt bei Erich Mielke) und hier besonders des Paragraphen 220: " Wer in der Öffentlichkeit (hier wahlweise "Internet" oder "während eines Spaziergangs" oder ähnliches einsetzen!) die staatliche Ordnung oder staatliche Organe, Einrichtungen oder  gesellschaftliche Organisationen oder deren Tätigkeiten herabwürdigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Verurteilung auf Bewährung, Haftstrafe, Geldstrafe oder öffentlichem Tadel bestraft."* Viel Arbeit gespart, Nähntzi ...
 * Zitiert nach Manfred Krug: Abgehauen, Ullstein-Verlag 2001


Entzieht Plappalena und den Grünen die Regierung!

Grüne vor Stalingrad ?
"Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen." meinte einst Albert Einstein. 

Ich bin sicher, dass es auch nach Putin eine Regierung in Russland geben wird. Und ob es sinnvoll ist, jetzt auch noch den letzten Russen mit Plärrbocks grünen Blödheiten im Auftrag der NATO zu verprellen, möchte ich bezweifeln ... 

Mittwoch, 26. Januar 2022

Warum sterben Blockparteien letztlich aus?

Zunächst einmal deshalb, weil sie von schwachköpfigen Dinosauriern wie dem Merkel und/oder Schmidt/Scholz/Schultz/Meier  - oder wie der konturlose Glatzkopf heisst - bis zum Aussterben tot geritten werden.
 

Die Dinosaurier wiederum sind von vielen kleinen Igeln wie uns geschafft worden, wie folgendes Bild zeigt: 

Netzfund

 Los Leute, fahren wir unsere Stacheln aus, es ist machbar ...

 

 

Freitag, 21. Januar 2022

Adel verpflichtet?

Hier ein neuer Beitrag aus dem vom Brexit gebeutelten Vereinigten Königreich. Ich sehe meinen Freund Tony direkt augenzwinkernd vor mir stehen. Ein Bericht unseres Auslandskorrespondenten:

Es gibt einen seltsamen englischen Glauben, dass wir in unserem Land ewig auf einen Bus warten - und dann kommen drei auf einmal. Das ist vielleicht schwer ins Deutsche zu übersetzen, weil ich weiß, dass Eure Busse (und natürlich auch Züge) immer pünktlich ankommen. Ich hoffe daher, dass Deine Leser mir verzeihen, wenn ich sie heute auf drei aktuelle Nachrichten aus dem britischen Leben aufmerksam mache, die ihnen möglicherweise nicht bekannt sind. Dazu gehören nicht die vielen selbst zugefügten Wunden, die durch den Brexit verursacht wurden und die allesamt zu dumm sind, um Ironie darauf zu verschwenden. 

1. Ich habe Dir und Deinen Lesern vielleicht schon einmal erzählt, dass Tony Blair in Großbritannien so unbeliebt ist, dass wir uns alle weigern würden zu sterben, wenn er jemals als Bestatter arbeiten würde. Doch in letzter Zeit hat er versucht, sich zu rehabilitieren, und vor zwei Wochen wurde bekannt gegeben, dass die Königin ihn zum „Knight Companion of the Most Noble Order of the Garter“ ernannt hat,er ist jetzt Sir Tony Bliar. Dies war so skandalös, dass es eine öffentliche Online-Petition zur Aberkennung des Titels gibt. 

Nun, meine Frau und ich erinnern uns, dass wir vor etwa 20 Jahren, als wir in Berlin waren, bei einem Spaziergang Unter den Linden eingeladen wurden, eine Petition für den Wiederaufbau des Stadtschlosses zu unterschreiben. Und obwohl wir angaben, ausländische Besucher zu sein, durften wir uns in die Liste eintragen. Wir haben immer geglaubt, dass unsere Unterschriften entscheidend dafür waren, um die Berliner davon zu überzeugen, das Projekt anzufangen - und sehen Sie sich nur die Majestät dieses Gebäudes heute an! Wenn also einer Deiner Leser, lieber Frank, den Gefallen zurückzahlen möchte, empfehle ich www.change.org/p/the-prime-minister-tony-blair-to-have-his-knight- companion-of-the-most-noble -Orden-des-Strumpfbandes-aufgehoben. 

Dann können auch Sie, lieber Leser, einen kleinen Beitrag dazu leisten, den Lauf der Geschichte zum Besseren zu verändern. 

2. Können sich Deine Leser vorstellen, dass Angela Merkel auf dem Höhepunkt des Lockdowns „Bring your own booze“-Partys (Saufgelage) veranstaltet? Doch genau das hat Boris Johnson getan und er hat darüber gelogen, bis die Beweise aus vielen Leaks so überwältigend waren, dass er sich im Unterhaus „entschuldigen“ musste. Politischen Kommentatoren ist sofort aufgefallen, dass dies "sorry, dass Leute beleidigt wurden", kein Eingeständnis von Regelverstößen war. Also ist er jetzt untergetaucht und behauptet, er sei gezwungen gewesen, sich selbst in Qurantäne zu begeben, da ein „Familienmitglied“ sich mit Covid19 infiziert habe. Zyniker weisen darauf hin,dass er inzwischen so viele Familien hat, dass die statistischen Wahrscheinlichkeiten hoch sind, sich angesteckt zu haben. 

Wie erfreut müssen Deine Leser über jeden Vergleich zwischen unserer entwürdigten Regierung und den hohen Standards der Ehrlichkeit und Integrität Eurer eigenen politischen Klasse sein! 

 3. Ich habe schon einmal meine Bewunderung für die deutsche Entscheidung vor über einem Jahrhundert erwähnt, die Hohenzollern zu ihrem wohlverdienten Ruhestand zu ermutigen, ganz zu schweigen von den Wittelsbachern und anderen verschiedenen Königen und Aristokratien. Was jedoch nie vergessen werden sollte, ist die Freundlichkeit von Georg Ludwig (ein unbedeutender Nachkomme der Welfen, glaube ich), der sich 1714 großzügig bereit erklärte, sein friedliches und glückliches Kurfürstentum zu verlassen, um die Nordsee   zu überqueren, als Großbritannien einen König brauchte (unsere frühere, aus Schottland entliehene Dynastie hatte sich als nicht ganz erfolgreich erwiesen). Wie Deine Leser wissen werden, sah sich sein Nachfolger zwei Georges später 1776 hochmütigen Kolonialisten gegenüber, die es wagten, ihn zum Tyrannen zu erklären und ihre Unabhängigkeit zu erklären. Leider war er trotz der bereitwilligen Hilfe tapferer hessischer Soldaten nicht in der Lage, diese Beleidigung rückgängig zu machen, und die Nachkommen dieser Rebellen sind nie zu ihrer eigentlichen Treue zurückgekehrt. So ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass ein viel späterer Nachkomme von Georg Ludwig (und tatsächlich auch des Hauses Sachsen-Coburg-Gotha; es war erst 1917, während einer kurzen Zeit eines unglücklichen Missverständnisses mit dem Land ihrer Herkunft, dass die Familie ihren Namen in Windsor geändert hat) wurde kürzlich mit einer weiteren Beleidigung durch einen Richter in den sogenannten Vereinigten Staaten konfrontiert - und nicht weniger in New York, einer Stadt, die in früheren und respektvolleren Zeiten sogar ihren Namen New Amsterdam geändert hat, um die Tapferkeit und Redlichkeit eines Vorgängers des jetzigen Herzogs anzuerkennen. 

    So wie ich die Situation verstehe, scheint es, dass er von einem amerikanischen Gericht aufgefordert wird, wie jeder andere dem Gesetz des Landes zu unterliegen und eine Zivilklage zu beantworten, die von einem einfachen Bürger und einer Frau gegen ihn erhoben wird. Das für ein Verhalten, das dem droit du seigneur ( Recht der ersten Nacht) nicht unähnlich ist, das in robusteren Zeiten das anerkannte Privileg der Oberschicht war. 

Es sollte jedem aufrichtigen Beobachter klar sein, dass alle Fotos des Prinzen in scheinbar kompromittierenden Situationen entweder gefälscht oder kläglich falsch interpretiert werden müssen. Darüber hinaus hat er der BBC versichert, dass die Anschuldigungen offensichtlich falsch sind, weil er während des Falklandkriegs im Jahr 1982 seine Schweißdrüsen für das Wohl seines Landes edel geopfert hat. Das Original ist jetzt auf Youtube zu finden, und eine vollständige Abschrift des Interviews finden Sie unter www.bbc.co.uk/news/uk-50449339, und Deine Leser können diesen Beweis seiner hohen Ehrlichkeitsstandards sowie seiner Integrität selbst sehen oder lesen. 

Darüber hinaus wurde der leidende Kerl sogar von seiner eigenen Familie mit Schande überhäuft,selbst seine eigenen Mutter, hat ihm seine Titel und Ehren entzogen (wenn auch nicht sein mietfreies Zuhause auf dem Gelände von Schloss Windsor). Der arme Mann musste sein Schweizer Skichalet (angeblich im Wert von 18 Millionen Pfund) verkaufen, um seine Anwaltskosten zu decken. Es gibt sogar Berichte, dass die geschädigte Frau nicht nur auf eine finanzielle Entschädigung, sondern auch auf ein Schuldeingeständnis und eine Entschuldigung bestehen will; andernfalls kommt der Fall noch in diesem Jahr vor Gericht. Was soll der arme Mann tun? Jeder Bericht über diese Ereignisse in den Zeitungen und im Fernsehen muss hinzufügen „Prinz Andrew bestreitet vehement die Anschuldigungen“. Er  behauptet, das Mädchen nie getroffen zu haben – also für den Fall, dass Deine Leser versehentlich falsch liegen, erlaube ich mir, sie auf seine Dementis aufmerksam zu machen. Es scheint, als würde aus einem Welfen ein Waisenkind ...

 

Soweit das Neueste aus Großbritannien, dem Mutterland der Demokratie, das sich so überaus deutlich von Deutschland und seinen Politikern unterscheidet. Oder doch nicht ? Augenzwinkern ist angesagt ...

Sonntag, 16. Januar 2022

Ein Gedicht zum Sonntag

Große Probleme: Der Glasfaser-Anbieter verspricht Anschluß am Montag, bei Telekom ist schon gekündigt und irgendwo ist ein Knoten in der Faser. Die Monteure heben die Arme, der Schaden sitzt tiefer. Kein Telefon, kein Internet, nur die schrecklich lahmen Handys. Eine Katastrophe für unsere kleine Firma.

Nachdem die Monteure am Mittwoch weg sind und zumindest Prüfung versprochen haben, versuche ich einen USB-Stick aufzutreiben, der auf meinem Hauptrechner im Büro das Internet zum Laufen bringt. Ich rufe drei Mediamärkte bzw. Telefonläden an und überfordere wieder die Servicewüste Deutschland. Nicht für Geld und gute Worte ist so ein Ding zu bekommen.

Schließlich mache ich das einzig Vernünftige, ich gehe wieder einmal in Jim Bezos Laden. Mit dem Handy. Am Donnerstag habe ich die SIM-Karte und am Freitag spät kommt der USB-Stick. Sonnabend mittag läuft es, alles recht haklig, zum Fernsehen ist es zu wenig, aber ich kann arbeiten, Bankgeschäfte, emails, kein Problem.

Vor lauter Freude habe ich am Sonnabend noch schnell ein Gedicht geschrieben:

Freitag abend, spät um Acht,

fährt allein durch finst're Nacht 

der Wüstensohn

von Amazon 

für wenig Lohn.

Der nächste Monteurtermin ist am Mittwoch. Ob sie den Knoten im Glasfaserstrang bis dahin gefunden haben ? 



   

Samstag, 8. Januar 2022

Deutschland ermahnt Kasachstan zur Einhaltung der Versammlungsfreiheit

Das Auswärtige Amt - das ist die Bundesbehörde, deren Chef satzungsgemäß offenbar immer eine Gehirnwindung mehr haben muss als ein Huhn, weil er sonst auf den Hof der ehemaligen Reichsbank bzw. des ZK der SED kackt  - hat Kasachstans Verpflichtungen im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) betont. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Zu diesen Grundfreiheiten gehörten auch die Wahrung des freien Zugangs zu Informationen, sowie die Presse- und die Versammlungsfreiheit. 

Schon Anfang der Woche hatte der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer die Antwort auf eine Anfrage veröffentlicht. Melzer hatte die Regierung dabei auf ihre Verpflichtungen hingewiesen:

„Ich möchte die Regierung Ihrer Exzellenz weiter darauf aufmerksam machen, dass auch in Fällen, in denen eine Versammlung nicht mehr rechtmäßig oder friedlich ist, die Teilnehmer ihre Menschenrechte behalten, wie sie durch diese und andere anwendbare Instrumente geschützt sind. Also kann keine Versammlung jemals als außerhalb des Schutzes des Gesetzes liegend angesehen werden.“

Die Bundesregierung hielt sich nicht an die Bearbeitungsfrist und antwortete in einigen Fällen unzureichend. Oh, wait: Seine Anfrage auf  die Polizeigewalt bei Corona-Demonstrationen bezog sich ja auf Deutschland!

Natürlich gibt es wichtige Unterschiede zwischen Kasachstan und Deutschland! Zum Beispiel ist nur in Deutschland der Regierungschef etwas grenzdement, so dass er sich an bestimmte Milliardengeschenke für Spekulanten partout nicht erinnern kann. Und hierzulande demonstrieren lediglich "Rääächte", Sozialschädlinge, Nazis, Leugner sowie Omas und Opas gegen Maßnahmen die „uns alle“ vor einer tödlichen Pandemie schützen sollen. Da darf ein Staat dann doch so einiges tun.

Nebenbei: Liebe Kasachen, Ihr habt Recht. Man kann doch nicht von einem Tag auf den anderen die Gaspreise verdoppeln. Auch hier wieder der Unterschied zum besten Deutschland, in dem immer mehr Gäste der durchweg unfähigen Regierungen gut und gerne leben. Scheibchen- und häppchenweise macht man so etwas! Wie die CO2-Bepreisung – ein paar Cent hier und dort… Im darauf folgenden Jahr noch ein paar mehr. Und noch 'ne Steuererhöhung oder gar 'ne neue Steuer, Abgabe, Gebühr, Zuzahlung und und und.

Das fällt viel weniger auf, besonders wenn es nebenbei andere Debatten gibt, wie die oben genannten Sozialschädlinge und Verschwörungstheoretiker, die man erfunden hat, damit die Verschwörungspraktiker an der Macht nicht so auffallen. 

Panzer 2019 irgendwo in bDaZ*  (Netzfund)
Insgesamt wünscht man den kasachischen Bonzen etwas mehr Feingefühl. Auf Demonstranten schießen ist pfuibaba. Man nimmt Wasserwerfer und schießt den Leuten einfach die Augen aus. Läuft und es fragt irgendwann keiner mehr nach.

„Neben der Gewalt bereiteten [dem deutschen Außenministerium] die massiven Beschränkungen des Zugangs zu Internet und sozialen Medien Sorge“ Wie unsensibel ist doch diese Zensur im Internet - wie furchtbar das klingt! Man macht einfach ein Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) und gut isses! Zensur wird outgesourcet, damit macht sich der Staat die Hände nicht dreckig.

Wer muss denn da noch was abschalten, wenn es twitter, Fratzenbuch, Anetta Kahane und ihre Stiftung gibt? Und wenn es gar nicht mehr geht, sinniert man über die Abschaltung von telegram, den Abschuss von Brieftauben, das Verbot von Signalfeuern, die Bestrafung von Flüsterwitz-Erzählern, Portoerhöhungen bei der Briefpost, das Abhören von Telefonen und man führt - weil man ja dämliche Kommentare im Internet immer UNBEDINGT lesen MUSS - als Straftatbestand sogenannte Hass-Verbrechen ein ...  

   

* bDaZ = bestes Deutschland aller Zeiten

Samstag, 1. Januar 2022

Mein Herzenswunsch für 2022 ...

 

 

 

 ... lautet kurz und schmerzlos: HERR, lass' Hirn regnen ! Da der HERR allerdings während der Woche im Universum schon genug zu tun hat und am Sonntag ausruhen muss, bin ich wenig optimistisch. Außerdem behaupten die, denen Hirn fehlt, dass sie die Klügsten und Besten und gottähnlich und vom HERRN über uns gesetzt wurden ...  

Dienstag, 28. Dezember 2021

Wahlergebnisse

 "Die Mehrzahl der Menschen ist so: macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unverschämt sein; versetzt man ihnen aber Ellenbogenstöße und tritt ihnen auf die Füße, so ziehen sie den Hut vor euch ab."

meinte einst Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), ein österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor der Restaurationszeit. Er erklärt uns damit, warum auch heute noch das unverschämteste Pack zum Beispiel Regierender Bürgermeister oder Außenminister werden kann...

Freitag, 24. Dezember 2021

Alte weise Männer

 Einen noch am Schluss (des Jahres) : 

 

 
Soviel zum Thema Querdenker, Verschwörungstheoretiker, "Covidioten", Impfverweigerer und anderen linken Beschimpfungen aka Gedankenmüll. 
 
Und wenn sich unser weithin nutzloser HutaufderStange im Schloss Bellevue über die Spaltung der Gesellschaft erregt, fällt mir immer der Taschendieb ein, der - erwischt noch mit der Hand in meiner Tasche -  "Haltet den Dieb!" schreit. 
 
 Dann war da noch Frank minus Walter.
Nur ein übler Spalter.
 
Quellen: Grafik - publicomag.com, Knittelvers -fv    

 

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Fröhliche Weihnachten und ein besseres 2022 !

Liebe Leser, dieser Weihnachtsgruß soll Ihr Weihnachtsfest in diesem Jahr begleiten. Weihnachten – wir verbinden mit diesem Fest vor allem unser Bedürfnis nach Geborgenheit, nach verlässlicher Beständigkeit und nach liebgewordenen Traditionen. 

Für das neue Jahr 2022 alles Gute, Gesundheit, Glück, Erfolg und Zuversicht.

 Ihr Blogger

 

Anette Kluth ist Bürgermeisterkandidatin in Bernau - BVB / FREIE WÄHLER setzt auf Sieg

BVB / FREIE WÄHLER hat die Bernauer Stadtverordnete Anette Kluth als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BVB / FREIE WÄHLER Bernau wurde mit deutlicher Mehrheit gewählt.

 

Anette Kluth ist seit 2019 Stadtverordnete in Bernau und hat sich in der Stadtpolitik vor allem in den Bereichen Stadtentwicklung sowie soziale und Bildungsinfrastruktur profiliert. Die 41-Jährige lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bernau. Sie ist gelernte Hotelfachfrau mit Führungserfahrung und arbeitet seit vielen Jahren in der Verwaltung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

Zu ihrer Bewerbung erklärt die Bürgermeisterkandidatin: „Ich bin eine Frau, die Dinge verändern möchte, hierfür die Ärmel hochkrempelt und anpackt. Ich glaube, dass wir den massiven Zuzug deutlich reduzieren und in ordentliche Bahnen lenken müssen, damit die Infrastruktur für Kitas, Schulen, Ärzte und andere Einrichtungen mitwachsen kann. Eine weitere Verdichtung lehne ich ab und möchte die vom jetzigen Bürgermeister verfolgte Politik der immer stärkeren Bebauung deutlich ändern. Wir müssen Bernau als grüne Wohnstadt für unsere Kinder erhalten. Nur so bekommen wir die Verkehrssituation in den Griff. Die täglichen Staus sind ein Ärgernis für viele von uns. Einen Einbahnstraßenring um die Bernauer Innenstadt, wie ihn der Bürgermeister vorhat, lehne ich ab. Vielmehr möchte ich das fortsetzen, was ich auch als Stadtverordnete getan habe: Einsatz für sichere Schulwege, bessere Freizeitangebote für alle, ein familienfreundliches Rathaus und eine gute Versorgung mit schnell erreichbaren, wohnortnahen Kitaplätzen. Zudem möchte ich, dass die direkte Bürgerbeteiligung wieder mehr Raum in Bernau bekommt.“

 

Anette Kluth
Nachdem BVB / FREIE WÄHLER die Kommunalwahl im Frühjahr und die Landtagswahl im Herbst 2019 in Bernau gewonnen hat, setzt die Bürgerbewegung auch bei der Bürgermeisterwahl im Juni 2022 auf Sieg. So hat der Landesverband bereits volle Unterstützung für die Bernauer Kandidatin zugesagt. Landesvorsitzender Péter Vida hierzu: „Ich kenne Anette Kluth seit vielen Jahren. Sie bringt den Fleiß und Einsatz mit, den es braucht, um eine ehrliche Sachwalterin der Bürgerinteressen zu sein. Mit ihrer charakterlichen Integrität und Herzlichkeit im Umgang mit den Bürgern begeistert sie die Menschen, sodass sich viele mit ihr identifizieren können. Sie ist keine Partnerin der Eliten, sondern eine wahrhafte Fürsprecherin aller Bernauer. Ich werde sie daher mit voller Kraft unterstützen und gemeinsam mit ihr in den Wahlkampf ziehen. Ich halte Anette Kluth inhaltlich und menschlich für am besten für das Amt als Bürgermeisterin qualifiziert. Es braucht jemanden wie sie, die auch den alltäglichen, ‚kleinen‘ Problemen und Anliegen unermüdlich nachgeht und dabei jedem Bürger mit Respekt begegnet.“


Ein weiterer Schwerpunkt von BVB / FREIE WÄHLER ist die bessere Anbindung der Ortsteile. Gerade hier braucht es eine spürbare infrastrukturelle Erweiterung. Dabei stehen die Realisierung einer weiträumigen Ortsumgehungsstraße in Zusammenarbeit mit dem Land und eine sinnvollere Bustaktung in allen Stadtteilen ganz oben auf der Agenda. Zugleich will BVB / FREIE WÄHLER seine Arbeit für sozial gerechte Kommunalabgaben, die Familien und Senioren nicht unangemessen belasten, fortsetzen. So gehört Anette Kluth zu den engagiertesten Unterstützern des laufenden Volksbegehrens „Erschließungsbeiträge abschaffen“, welches gerade in Bernau auf große Zustimmung stößt.

 

Anette Kluth abschließend: „Ich glaube, dass ich mit 41 Jahren im besten Alter für das Amt der Bürgermeisterin bin – alt genug, um schon genügend Erfahrung gesammelt zu haben und jung genug, um mit frischen Ideen Bernau in den nächsten Jahren nach vorn zu bringen. Außerdem kann ich gut zwischen den Generationen vermitteln und die Interessen von Kindern, Eltern und Großeltern zusammenbringen. Bernau braucht eine Bürgermeisterin, für deren Handeln allein die Bürgerinnen und Bürger der Stadt der Maßstab sind.“

 

Anette Kluth

Bürgermeisterkandidatin BVB / FREIE WÄHLER Bernau

 

Péter Vida

Landesvorsitzender BVB / FREIE WÄHLER

 

Thomas Strese

Fraktionsvorsitzender SVV Bernau

 

Sonntag, 19. Dezember 2021

Volksbegehren "Straßenbeiträge abschaffen!"

Seit dem 12. Oktober läuft das Volksbegehren zur Abschaffung der Erschließungsbeiträge und wir haben mit Corona-Maßnahmen und einigen Behinderungen in den Ämtern zu kämpfen. Durch die vielen Einschränkungen ist es umso wichtiger, auf die vielen persönlichen Kontakte zu setzen und über die sozialen Medien und Messenger auf das Volksbegehren aufmerksam zu machen. Bitte nutzen Sie Ihre Kontakte, um das Volksbegehren erfolgreich zu machen, denn  Straßen sind für die Allgemeinheit, nicht nur für die Anwohner ...


 

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Die Fabel vom Böckchen, das ein großer Bock sein wollte

Es war einmal ein Böckchen, das war ziemlich übermütig. Es sprang auf der Wiese herum, fühlte sich groß und wichtig und hatte schon einmal von der großen weiten Welt geträumt. Es war ein wenig kümmerlich, vor allem im Kopf. Um von der Wiese in einem Vorort von Hannover weg zu kommen, erzählte das Böckchen jedem und auch denen, die es nicht hören wollten, dass es ein ganz besonderes Böckchen sei, dass es schon groß sei, fleißig gelernt und auch und vor allem in London wichtiges Papier produziert habe. Es sei, so tönte das Böcklein, bewandert in Völkerball oder Völkerrecht (so ganz genau wusste unser Böckchen nicht zu unterscheiden) und überhaupt: Die anderen Böcke hätten ja keine Ahnung.  

Aber die großen Böcke kümmerten sich nicht um unser kümmerliches Böckchen.

Da kam das Böckchen auf eine glänzende Idee: Wenn es nur genug fräße, würde es groß werden und dann müssten ihn die anderen Böcke schon Ernst nehmen. 

Gesagt, getan. Das Böcklein brach in eine Futterkammer ein, die jeden Tag von Neuem durch die Steuerzahler des Landes D. gefüllt werden musste, es fraß sich dick und rund an grünen Wahlscheinen und musste ständig rülpsen und furzen. "Oh!" dachten da die anderen Böcke, die auch nicht besonders schlau waren, "dieser Bock ist ja jetzt groß und hat viel zu sagen!" und sie schickten den kleinen Bock in die weite Welt, um mit den anderen großen Tieren zu reden. 

ajking  / pixelio.de

Nach drei Tagen hatte der kleine Bock mit seinem Gerülpse und Gefurze den polnischen weißen Adler, den russischen Bären, den serbischen Adler mit den zwei Köpfen und den chinesischen Panda dauerhaft verärgert. Der gallische Hahn und der britische Löwe hatten entsetzt ob der Rülpserei und der Flatulenzen das Weite gesucht. Der amerikanische Seeadler lachte nur laut, als er das Böckchen sah. Die anderen Tiere verstanden das Böckchen nicht, weil es wirr sprach. Auch sprach es die Sprache der anderen Tiere gar zu schlecht. Dazu hatten die Tiere gerade ganz andere Probleme zu bewältigen, denn eine rätselhafte Krankheit ging um. Keiner wollte mehr mit dem Böckchen reden oder gesehen werden.

Der kleine Bock war plötzlich ganz allein in der weiten Welt und hatte sich und das Land der großen Böcke auf lange Zeit blamiert. 

Was will uns diese Geschichte sagen ? Ganz einfach: Ein Dilettant auf hohem Ross ist in der großen weiten Welt und auch in einer Bundesregierung bald ziemlich allein. Und: Gebt Hochstaplern und Bärböcken nichts zu fressen.

Auch nicht Eure Wahlscheine ...

Sonntag, 12. Dezember 2021

Schwenkbereiche

Das nahtlose Umschwenken der Medien-Jubelperser, früher Journalisten genannt, von der Regierung Merkelmurks zur Regierung Scholz ist erstaunlich! So hat mich jetzt die vermeintlich konservative "Welt" aus dem Hause Springer als Leserkommentator zum wiederholten Male gesperrt. Ich hatte das geradezu unheimlich an Hitlers Außenminister Ribbentrop erinnernde Auftreten unserer von 14,8 Prozent der Wähler lizensierten Hochstapler:In Plappalena gegenüber Polen mit dem Satz des GRÖFAZ " Seit 5:45 Uhr wird zurück geschossen" charakterisiert. Ein furchtbares Verbrechen! 

Also mein Zitat, meine ich. Die "Verwarnung" folgt auf dem Fuße. Verwarnung, Tadel und Verweis waren neben Nachsitzen und Eckenstehen normalerweise die "pädagogischen" Mittel der DDR-Schule, um aufmüpfige Schüler zu schurigeln. Mit 69 Jahren ereilt mich wieder meine Jugend. Ein schlimmes Déjà Vu.

Deutsches Qualitätsfernsehen

 

Allerdings bin ich noch immer der Meinung, gegenüber Polen und auch gegenüber Russland sollten sich deutsche Politiker, so sie nicht bei den Nazis im KZ gesessen haben, generell zurück halten. Als Beispiel gilt mir da auch immer das dröhnende Schweigen unserer Blockparteien im Fall Assange oder das Gezeter beim russischen Nazi Nawalny, dessen Weltanschauung ihn in Deutschland im besten Fall bei der NPD ansiedeln würde. Allerdings ist uns gegen Putin sogar der größte Dreck Recht.

Jedenfalls scheinen SPDGRÜNE und die Hosenmatz-FDP die Presse und andere Medien wieder einmal als Geisel genommen zu haben. Da das unter Murkselmerkel ja nicht anders war, haben  die Medien offenbar das Stockholm-Syndrom verinnerlicht. Wir erinnern uns: Das Stockholm Syndrom beschreibt das psychologische Phänomen, bei welchem das Opfer während einer Geiselnahme, Entführung oder Kidnapping Sympathie gegenüber seinem Täter entwickelt.

Warten wir es ab. Noch kann man seine Meinung sagen und findet zumindest im Netz Gleichgesinnte und auch noch genügend Möglichkeiten, seine Meinung öffentlich zu machen. Ob es immer sinnvoll ist, sich über Hochstapler, Abzocker, Betrüger, arbeitsscheue Schwätzer, Lügner, Marihuana-Bauern, Märchenbuchschreiber, Phantasten und Zahnarztgegner aufzuregen und diese als das Gesindel zu brandmarken, das sie sind, sei dahin gestellt. 

Aber ich werde es nicht lassen ...


Freitag, 3. Dezember 2021

Mein Vorschlag für Merkels Großen Zapfenstreich

Leider wurde mein Vorschlag nicht berücksichtigt, aber ich hätte "Highway to hell" von ACDC favorisiert: 


 Und dann hätte "Mutti" mitsingen müssen: 

Frag' nichts . Lass mich in Ruhe.
Alles im Griff.
Brauche keinen Grund,
Brauche keinen Reim
 

Meine Freunde werden auch da sein. Ich bin auf der Autobahn zur Hölle. 

 Keine Stoppschilder. Erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

Niemand wird mich davon abbringen.
Hey Satan,
Bezahle meine Schulden!
Ich bin auf dem Weg ins gelobte Land
Ich bin auf der Autobahn zur Hölle ...

Autobahn zur Hölle

Und ich gehe hinab.
Den ganzen Weg...

Songwriter: Angus Mckinnon Young / Malcolm Mitchell Young / Ronald Belford Scott
Songtext von Highway to Hell © J. Albert And Son Pty Ltd.
 


Freitag, 26. November 2021

Kausalitäten oder ungeahnte Zusammenhänge

Was haben Claudia Roth und die Stadt Bernau bei Berlin gemeinsam? Antwort: beide kassieren von den Steuerzahlern immense Beträge ohne jede wirkliche Gegenleistung und beide haben wirklich nicht für einen Sechser Geschmack. 

Man sehe sich an, was sich Klodi für Klamotten (die Österreicher sagen dazu treffender "Fetzen") auf den dicken Hintern zieht, da kann das Zeug noch so teuer sein, sie sieht immer zum Erbrechen aus. Da nutzt das ganze Geld nichts, dass sie sich vom Steuerzahler erpresst, ein Zuckersack würde es auch tun.

Gleiches gilt für die Innenstadt von Bernau: Es gibt kaum etwas hässlicheres als die gestern im Auftrag der stadteigenen Wobau aufgestellte Wappenuhr. Jahrelang waberte dieses unglaublich bescheuerte Ding als Menetekel über der Stadt. Nun steht es endlich. Brrrrrr. 

Herr, bitte lasse Donars Hammer herunterfallen. Manchmal erbarmt sich der Alte.  Vielleicht kann  sich ja auch Klodi mit ihrem Dicken draufsetzen ...

Wir brauchen mehr Ampeln

Oder besser doch gleich wieder die Einheitspartei und was mir so durch den Kopf geht, wenn die Pampel jeder Art von Minderheit - nur mich als Individuum nicht - pampern und zufrieden stellen wollen: 

 

Quelle: https://www.publicomag.com

Mittwoch, 24. November 2021

Die Ampel voller Pampel

Im traurigen Monat November war’s,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.

Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.

Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zumute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
Recht angenehm verblute.

Ein kleines Harfenmädchen sang.
Sie sang mit wahrem Gefühle
Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
Gerühret von ihrem Spiele.

Sie sang von Liebe und Liebesgram,
Aufopfrung und Wiederfinden
Dort oben, in jener besseren Welt,
Wo alle Leiden schwinden.

Sie sang vom irdischen Jammertal,
Von Freuden, die bald zerronnen,
Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt
Verklärt in ew’gen Wonnen.

Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser. (1)
 
Da ist eigentlich alles drin: Das Himmelreich des Klimagedöns'. Das kleine dumme Harfenmädchen mit der falschen Käkstimme (das ist diese kreischende und durchdringende Tonlage, mit der ein Rohrsänger bisweilen in den frühen Morgenstunden im Schilf tönt). Gottseidank wird diese dämliche Kreissäge auf einer Glasscheibe demnächst vor allem im Ausland ertönen.
 
 
Netzfund
Die Parteien, die uns unter dem Vorwand Klimawandel das Entsagungslied predigen, sich aber in Wirklichkeit unsere Arbeitsleistung und damit den Staat zur Beute gemacht haben. Die Bonzen,die die primitivsten Naturgesetze nicht kennen, die Naturwissenschaften und Mathematik in der Schule offensichtlich komplett abgewählt haben und uns mit seligem Gesichtsausdruck ihre "Weisheiten" predigen.z.B. dass 1000 Windmühlen bei NULL Wind mehr Strom erzeugen als 100 bei Windstille. Aber "das ist alles durchgerechnet".
 
Und dann ist da in Heines Wintermärchen auch noch der nagende Schmerz um mein Vaterland, den ich fühle, wenn ich deren Regierungsprogramm - das völlig an der  Realität und an den Bedürfnissen des Volkes vorbeigeht -  lesen muss.
 
Was bleibt uns? Zum Auswandern ist es zu spät, außerdem sind wir immobil. Den passiven, sicher meist unbewussten Widerstand  gegen die "große Transformation" übernehmen schon  aus Unfähigkeit die tausenden Beamten in den diversen Verwaltungen. Briefe mit Gendersprech werden wir sofort mit der Bitte um Übersetzung zurück schicken, weniger Steuern zahlen, indem wir auch die kleinste Steuererleichterung ausnutzen. Jedem Gebühren - und Abgabenbescheid widersprechen wir. Aktivitäten für Akquise und damit für  höheren Umsatz frieren wir ein und ansonsten hoffen wir, dass der Spuk in kürzester Zeit erledigt ist. Allerdings vermute ich, dass eher das Ausland sich tot lacht, als dass diese Apparatschiks irgend etwas merken ... 



(1) Heinrich Heine: Deutschland, ein Wintermärchen

Montag, 22. November 2021

Das Rätsel der Woche

Netzfund
Beschäftigen wir uns wieder einmal mit deutscher Geschichte. Etwa alle 100 Jahre (+- 20) fallen  die Deutschen dem Wahnsinn anheim und müssen selbstzerstörisch ihre Verderber an die Spitze des Staates stellen. Selbst wenn sie wählen dürfen: Sie wählen die größten Chaoten oder gleich richtige Verbrecher. So etwas wie abgehalfterte, geisteskranke Kunstmaler, steinewerfende Taxifahrer, falsche Doktoren oder Hochstapler :innen und :außen. Wir können es gerade wieder einmal life und in Farbe erleben. Die Koalitions-verhandlungen der Splitter-parteien mit den Spezial-demokraten lassen für die nächsten 4 Jahre eine Katastrophe vermuten. 

Die Landeschefin der Grünen in Baden-Württemberg und Mitglied des Bundestages, Sandra Detzer, hat für Springers "Welt" die Ziele der grünen Faschisten für die nächste Zeit aufgeschrieben. Wer sich wie ich in der letzen Zeit einige deutsche Wochenschauen von 1944/45 bei youtube angetan hat - die siegen dort immer so schön, andere haben für unser bisher noch ganz gutes Leben gelitten und man weiß, wie es ausgeht, das braucht man als deutscher Antifaschist im Moment einfach für die Seele - wird in Duktus und Rhetorik des Aufsatzes mit dem Titel "Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln" einiges aus den Kommentaren der nationalsozialistischen Kriegsberichter wieder erkennen. 

Leider ist der Beitrag in der "Welt"  hinter der Bezahlschranke, ich möchte daher nur wenige Zitate daraus hervorheben. Der Leser möge entscheiden, welches von Frau Detzer stammt: 

  1. Wir werden weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt, denn heute gehört uns Deutschland.
    Und morgen die ganze Welt. 
  2. Und deshalb wird gerade uns an der Regierung anschließend nichts mehr aufhalten können. Wir werden mit aller uns dann zur Verfügung stehenden Macht gestalten und vorangehen, wie wir das im Wahlkampf versprochen haben.
  3. Und liegt vom Kampfe in Trümmern die ganze Welt zuhauf, das soll uns den Teufel kümmern, wir bauen sie wieder auf.
  4. Wir werden deshalb mit aller Kraft reformieren, bis man uns entweder wieder abwählt oder – warum nicht? – zum Dank auf den Thron hebt.
  5. Und mögen die Alten auch schelten, so laßt sie nur toben und schrei'n, und stemmen sich gegen uns Welten, wir werden doch Sieger sein.
  6. Wo wir an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir endlich die faulen Kompromisse der Vergangenheit aufdecken können. Wir werden nicht mehr verhandeln...
Kleiner Tipp: Die Auslassungen von Frau Detzer ( hier drei an der Zahl) sind zwar genauso irre wie der  teilweise zitierte Liedtext. Allerdings reimen sie sich nicht ... 

 

 

Donnerstag, 18. November 2021

Noch sind wir dank Polen nicht verloren

Netzfund
Mal ehrlich: Möchten Sie demnächst Nachbarn haben, die mit Steinen auf Sie werfen, Ihren Gartenzaun umtreten, Ihre Bäume abhacken, die alarmierte Polizei angreifen, laut Ihre Steuergelder einfordern und kassieren, sich ansonsten durch wenig Arbeit "dankbar" gegenüber Ihnen als Gastgeber aufführen und dafür noch in den Medien gelobt werden?
 

Ich jedenfalls nicht! Deshalb gilt mein Dank den polnischen Grenzern. Noch sind wir dank Polen nicht ganz verloren. Es sei denn, die Gutmenschen ergeben sich wieder einmal wie schon 2015 freiwillig ...

Mittwoch, 17. November 2021

Das erklärt alles!

 


Seit fast 2 Jahren turnt man nun schon mit den ewig gleichen Themen herum. Fast nichts ist passiert. Statt "Grüner" setze man daher Politiker (CDUCSUSPDSEDGRÜNEFDPDIVERSPERVERS), Stiko, MPK oder irgendeinen anderen Verein. Orientierungslos, planlos, hoffnungslos, gedankenlos, witzlos, gewissenlos, nutzlos, sinnlos - aber alle hoch bezahlt ...

Freitag, 12. November 2021

Der Idiot der Woche ...

 ... ist heute der Hosenmatz von der FDP, der im Interview mit der Welt folgendes unwidersprochen äußern durfte: 

"Unsere Aufgabe ist, Wertschöpfung und Wachstum vom Verbrauch natürlicher Ressourcen und der Belastung des Klimas zu lösen." und " Digitalisierung und Dekarbonisierung können Garanten für zukünftigen Wohlstand sein, wenn wir die Transformation richtig organisieren."

Aha, eine Kann-Bestimmung also. War der jemals arbeiten? Hat der auch nur mal ein Papierflugzeug gefaltet? Ich bin gespannt, wie er das Stromnetz digitalisiert! Wobei das noch einfach ist: Digital, also immer nur 0 und 1, also Strom da, oder Strom nicht da. Meistens wohl eher nicht. Angst bekomme ich, wenn ich dann nur an das Brotbacken denke.

Lindner hat mit wenigen Worten bewiesen, dass er ein noch dämlicherer Phrasendrescher als Plappalena Plärrbock ist. Tiefkühlhühnchen als Energiespeicher, Strom aus der Steckdose, E-Autos als Kraftwerke, ich Völkerballerina, du irgendwas mit Kühen, Masterarbeit nie aufgetaucht. Und jetzt digitalisieren wir unseren Wohlstand. Null und Eins. Was für ein Superhirn.

Gnade uns Gott, wenn das die Regierung darstellen darf !

Dienstag, 9. November 2021

Fake News von "höchster" Stelle

 

"Auf die Frage, ob wir die Aufnahme von Hunderttausenden Flüchtlingen ab dem Jahr 2015 geschafft hätten, antwortet Merkel (vorgestern -  der Blogger)  allen Ernstes:

"Ja, wir haben das geschafft. Aber wir waren wirklich viele, viele Menschen in Deutschland, die mit angepackt haben, viele Bürgermeister, viele Ehrenamtliche, viele, die heute noch Patenschaften haben. Wir haben wunderbare Beispiele von gelungenen menschlichen Entwicklungen, wenn ich an Abiturienten denke. Geschafft haben wir natürlich noch nicht, daß die Ursachen der Flucht bekämpft wurden. Wir haben es noch nicht geschafft, daß Europa ein einheitliches Asyl- und Migrationssystem hat. Wir haben also noch keine selbstwirkende Balance zwischen den Herkunftsländern und den Ankunftsländern. Und wir müssen noch sehr viel mehr machen an Entwicklungshilfe, an legaler Migration."

Das ist Merkels Realitätsferne - gespielt oder echt - pur. Sie verschweigt das überwiegend dramatisch mangelnde Bildungsniveau der Asylsuchenden hinter dem kleinen Anteil an Abiturienten und damit verbunden die zum Himmel schreienden Defizite bei der Integration, die wir eben nicht geschafft haben oder ehrlicher formuliert: nicht schaffen konnten. Das zeigt gerade wieder der Migrationsmonitor der Bundesagentur für Arbeit vom 5. November. Danach hängen immer noch fast zwei Drittel der asylsuchenden Syrer, das Hauptkontingent der Asylsuchenden, von öffentlichen Leistungen ab (mehr als die Hälfte der übrigen); ein anderer nicht benannter Anteil dürfte nur unsichere oder relativ schlecht entlohnte Beschäftigungen haben. 

Netzfund

Die Verantwortung für Mängel bei der Migration schiebt Merkel dagegen in dem Interview von sich weg auf die EU. Und fordert außerdem noch mehr "legale Migration", die auf denselben nur sehr schwer oder gar nicht integrierbaren Menschenkreis abzielt, der bisher illegal und ungebremst zu uns kommt, also dessen Zuwanderung nur noch weiter verstärken würde. Merkel verschweigt ebenso, daß sie selbst die Signale einer inzwischen von der Mehrheit der Deutschen abgelehnten Willkommenskultur offener Grenzen weltweit verbreitet hat. Die treiben auch jetzt wieder Asylsuchende verstärkt nach Deutschland. An der Grenze von Weißrußland rufen sie den polnischen Grenzschützern zu, sie wollten ja nur die Durchreise nach Deutschland. Bisher sind von dort schon 9.000 bei uns angekommen und nach den gestrigen Abendnachrichten versuchen es derzeit weitere ca. 2.000, teilweise mit Gewalt." (Quelle: Infoportal Globalisierung - Joachim Jahnke)


Montag, 8. November 2021

Helene Fischer kann singen!

 Eher zufällig bei Fratzenbuch einen Ausschnitt der samstagsabendlichen Schoff "Wetten, dass ... " mit Urgestein Gottschalk gesehen. Helene Fischer singt mit den beiden ABBA-Männern einen alten Hit der vier Schweden. Abseits von nervenden Rummsbumms-Beat vom Computer des Dieter Bohlen (oder so), bei dem es sich so schön marschiert,  sowie den ewig gleichen Melodien und Texten hört man plötzlich ihre Stimme und kann ahnen, dass sie auch mal eine richtige Künstlerin werden könnte.



Weiter so, Lenchen! Vielleicht kann auch ich dann mal eines Tages Deine zwanzigste von der fünfundzwanzigsten CD unterscheiden ...  

Deutschlands Mittelstand rockt - wenigstens einTeil davon




Der Kölner Karnevalspräsident Kuckelkorn erwartet eine weitgehend normale Saison. «Selbst wenn die Inzidenzen in die Hunderte gehen sollten, heißt das nicht unbedingt, dass die Krankheitsverläufe weitreichende Einschränkungen für Geimpfte und Genesene rechtfertigen», meldet die dpa in Erwartung der Karnevalssaison. 

Laut Wikipedia ist Christoph Kuckelkorn übrigens im Hauptberuf ein deutscher Bestattungsunternehmer. Er arbeitet seit 1984 im 1864 gegründeten Bestattungsunternehmen Pietät Medard Kuckelkorn, das von seinem Vater in vierter Generation geführt wurde. 

Honi soit qui mal y pense oder auf kölnisch: Ein Narr, wer Böses dabei denkt ... 


Übersetzung: "Wie lautet das Passwort für das WLAN?" "Sie sind hier auf der Intensivstation!" " Groß- oder kleingeschrieben?"


Wie zu erwarten war: Abschaffung kostenloser Coronatests gravierender Fehler BVB / FREIE WÄHLER: Kostenlose Tests in Brandenburg sofort wiedereinführen

Die aktuelle Diskussion um die Wiedereinführung kostenloser Coronatests zeigt, dass die von BVB / FREIE WÄHLER von Anfang an erhobene Forderung richtig war.

Wie erinnerlich, hatte BVB / FREIE WÄHLER in sämtlichen Landtagsdebatten und Gesundheitsausschusssitzungen regelmäßig darauf gedrungen, Coronatests auch nach dem 11. Oktober kostenlos zu lassen. Gesundheitsministerin Nonnemacher jedoch schloss sich dem Reigen der anderen Minister und des Bundes an und verteidigte die nunmehr geltende Kostenpflichtigkeit.

Dieser Schritt erweist sich – wie zu erwarten war – als kapitale Fehleinschätzung. Denn natürlich führt dies dazu, dass sich Menschen weniger testen lassen. Dies wird zugleich durch das Zurückfahren der Testkapazitäten weiter „begünstigt“. Die Folge war und ist nicht, dass sich signifikant mehr Menschen impfen lassen, sondern dass mangels Tests Infektionsketten später erkannt und durchbrochen werden können, sodass sich die Infektionsstreuung beschleunigt.

Die auch in Brandenburg vollzogene Maßnahme erweist sich als gesundheitspolitischer Rückschritt, der nicht ohne Konsequenzen bleiben darf. Wenn schon weniger als 4 Wochen nach Einführung dieser Entscheidung die maßgeblichen Protagonisten sie als Fehler bezeichnen, zeigt sich, wie massiv daneben sie lagen und es stellt sich die Frage, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage hier überhaupt gehandelt wurde. Auf Basis der nun somit steigenden Inzidenzzahlen weitere Einschränkungen zu rechtfertigen, obwohl offenkundig andere Maßnahmen möglich sind, wäre nicht nachvollziehbar.

Daher erwartet BVB / FREIE WÄHLER von der Gesundheitsministerin, dass der Fehler schnellstmöglich behoben wird. Brandenburg sollte wenigstens jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und notfalls auch im Alleingang kostenlose Tests wiedereinführen und die nötigen Kapazitäten hochfahren. Dies sollte binnen 2 Wochen möglich sein. Hierdurch wird zudem – gerade in der Vorweihnachtszeit – eine weitere finanzielle Belastung wirtschaftlich schwacher Familien vermieden.

 Péter Vida, MdL 

Fraktion BVB / FREIE WÄHLER im Landtag Brandenburg

Mittwoch, 3. November 2021

Kurt Tucholsky: Das Ideal

 

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
aber abends zum Kino hast du 's nicht weit.
 
Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
 
Neun Zimmer, – nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve –
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) –,
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
 
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad – alles lenkste
natürlich selber – das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
 
Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche – erstes Essen –
alte Weine aus schönem Pokal –
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
 
Ja, das möchste!
 
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehl'n dir Moneten –
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
 
Etwas ist immer.
 
Tröste dich
 
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Daß einer alles hat:
das ist selten.

 

Genial. Vergangenen Donnerstag - nachdem ich konstatierte, dass meine kleine Firma im kommenden Jahr volljährig wird - habe ich beschlossen, dass man mich eines Tages mit den Füßen voran aus dem Büro tragen muss. Solange werde ich hier werken, Kunden zufrieden stellen, mich um Ware kümmern,, Steuern und Abgaben zahlen und mich auch herumärgern. Etwas ist immer. Tröste dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich.

 Ich möchte nicht verkümmern wie mancher Ruheständler, der vom Neid auf die Nachbarn zerfressen wird und dessen einziges Highlight im gemeinsamen wöchentlichen Einkauf mit der Ehefrau besteht. An dem Tag, an dem man sich dann auch noch öffentlich mit der Ollen über die Marke der zu kaufenden Tütensuppe zankt und anderen Leuten die Wege im Supermarkt versperrt. 

Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten. Daß einer alles hat: das ist selten...


   

 

Impressum und V.i.S.d.P.

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16321 Bernau
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