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Montag, 7. September 2015

Demokratie im Landkreis Barnim oder gar in Brandenburg? Nicht heute! Nicht jetzt!

Kreistagsdrucksache Nr. LR-34/15    von Johannes Madeja (Beitrag für die Barnimer Bürgerpost Eberswalde)

Die o.g. Drucksache soll vom Septemberkreistag des Landkreises Barnim unter TOP 9 beraten und beschlossen werden. Es geht um den "Entwurf des Leitbildes für die Verwaltungsstrukturreform 2019 im Land Brandenburg".

Wem diese Überschrift etwas zu sperrig ist, der sollte wissen: es geht einfach um die Kreisgebietsreform. Nach dem Willen der Landesregierung soll es nur noch 10 Landkreise geben und - außer Potsdam - keine kreisfreien Städte mehr. Seit Monaten laufen die Kreise und die betroffenen Städte dagegen Sturm.

Der Kreistag Barnim hat im Herbst 2014 den klaren Beschluß gefaßt: Wir wollen keine Änderung. Wir wollen keinen Großkreis Barnim/Uckermark.

Die neue Stellungnahme des Landrates muß man nicht gelesen haben, um zu wissen, was da drinsteht! Der Landrat ist ja nichts anderes als der verlängerte Arm der Landesregierung!

Aber der Kreitagsbeschluß aus dem Jahre 2014 gilt! Es ist offensichtlich, daß der Landrat diesen Beschluß, der ihm gehörig "gegen den Strich geht", aushebeln will.

Ich wünsche unseren Kreistagsabgeordneten, daß sie erkennen mögen, daß sie hier "gelinkt" werden sollen. Es gilt, den Beschluß aus dem Jahr 2014 zu bekräftigen und damit dem Ansinnen der Landesregierung und des Landrates eine gehörige Abfuhr zu erteilen. Die Durchsetzung der von der Landesregierung beabsichtigten Kreisgebietsreform bringt - wie schon die vorherige - nur Nachteile für die Menschen und spart keinen Cent!

Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger muß oberste Priorität haben. Dem sind alle Kreistagsabgeordneten verpflichtet, gerade auch dann, wenn  die Landesregierung den Willen der Brandenburger mit Füßen tritt! Mögen sie dieser Verpflichtung gerecht werden!



Ergänzung: Im Nachgang zum obigen  BBP-Beitrag  noch ein paar Ergänzungen, jetzt, nachdem mir die Beschlußvorlage vorliegt.

Mit dem Text der Beschlußvorlage haben sich meine Befürchtungen bestätigt. Die Kreistagsabgeordneten sollen dreist hinters Licht geführt werden!

Zwar kann der Landrat nicht umhin, den Beschluß des Kreistages vom November 2014 noch einmal zu erwähnen, aber das ist für ihn nur Formsache. Im gleichen Atemzug beeilt er sich nämlich, darauf zu verweisen, daß der Kreistag gar nicht zuständig ist, wenn es darum geht, über die Kreisgebietsreform zu entscheiden. Das wäre allein Sache der Landesregierung. Anders ausgedrückt und deutlicher gesagt: Der Novemberbeschluß ist wertlos!

Nun fragt sich natürlich jeder, warum der Kreistag dann über eine Stellungnahme der Kreisverwaltung zum sog. "Leitbild" beraten und diese Stellungnahme sogar noch beschließen soll, obwohl er doch - nach Aussage des Landrats - gar nicht zuständig ist. Hier liegt die Perfidie dieses Tagesordnungspunktes. Durch Beratung und Beschlußfassung einer Stellungnahme der Kreisverwaltung wird dem Kreistag  angetragen, seinen eigenen Beschluß zwar formal nicht aufzuheben, aber doch de facto für nichtig zu erklären. Nichts anderes bedeutet es nämlich, wenn der Kreistag die Stellungnahme zum Entwurf nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern gar beschließt.

Daraus ergibt sich logisch, daß der Kreistag gefordert ist, hier sehr aufmerksam zu entscheiden.
Am konsequentesten ist es, den Antrag zu stellen, den TOP 9 in dieser Form von der Tagesordnung zu nehmen und damit eine Beratung und Beschlußfassung über den "Entwurf eines Leitbildes" zur Kreisgebietsreform  rundweg abzulehnen. Einer Tagesordnung mit diesem Punkt kann man nicht zustimmen!

Statt dessen könnte und sollte ein neuer TOP 9 wie folgt aufgenommen werden:
 Bestätigung des Beschlusses vom November 2014 mit Auflage an den Landrat, der Landesregierung abschließend verbindlich mitzuteilen, daß der Kreistag Barnim die diesbezüglichen Vorstellungen der Landesregierung zur Kreisgebietsreform, hier insbesondere die Bildung eines Großkreises Barnim/ Uckermark, in allen seinen Teilen ablehnt und bei beabsichtigter Realisierung alle Möglichkeiten des Widerstandes dagegen ausschöpfen wird.

Sonntag, 6. September 2015

Verdacht

Wenn

  • ein wahrscheinlich altersdementer ehemaliger Pfaffe, der nie für sein täglich Brot arbeiten musste, ob in DDR oder BRD immer als Fettauge auf der Suppe schwamm, sich laut Gerichtsbeschluss als Nutznießer der Stasi bezeichnen lassen muss und bisher vor allem als militanter Werber für vermehrte deutsche Kriegseinsätze auffiel,
  • ein nuschelnder Knattermime, der sich aufgrund einiger seichter Filmchen über alle anderen Menschen erhaben fühlt, ansonsten nicht schlecht von unseren GEZ-Zwangsbeiträgen lebt und vor allem seine talentlosen Töchter und seine halbseidenen Freunde versorgen will,
  • ein Bernauer Puffbesitzer (deutlicher: Zuhälter), dessen Geschäfte offenbar schlecht gehen, weil in Brandenburg zu wenig für Geld gebumst wird,

sich unisono im Gleichlauf als Lokomotiven vor den Flüchtlingszug spannen, muss irgend etwas faul im Staate sein. Oder? 

Donnerstag, 3. September 2015

Was ist wichtig?

Gedanken zum Weltfriedenstag            von Johannes Madeja

Was soll diese Frage? Wichtig ist, was in der Zeitung steht! Was nicht in der Zeitung steht, das ist sicher nicht wichtig! Alles klar?

Hier ein paar Beispiele: Tigerjunge Dragan aus dem Eberswalder Zoo bekommt eine Freundin - Alica  (mit Bildern von Dragan und Alica). Eisbär Knut ist an einer Menschenkrankheit gestorben. Inzwischen ist Knut ausgestopft und - siehe Bild - sein Fell wird gerade gekämmt. Auf der Buga - gemeint ist die Bundesgartenschau - ist es immer noch und wieder sehr schön - da muß man hin, so steht es jede Woche zweimal in der Zeitung. Das waren wichtige Meldungen, nicht zu übersehen!
 

Und noch ein paar Beispiele:
Der Weltmarktpreis für Rohöl ist in einem Jahr um die Hälfte gefallen, der Preis für Benzin und Diesel an der Tankstelle aber allenfalls um 20%. Die vorherige Gemeindegebietsreform hat weder für die Bürger noch allgemein Vorteile gebracht. Trotzdem soll es eine neue Reform geben, die auch nichts bringen wird, es sei denn längere Wege für die Bürgerinnen und Bürger. Die IS - Terroristen sprengen einen alten Tempel nach dem anderen in die Luft. Woher haben die den Sprengstoff? Woher haben sie die Kanonen und Panzer? Aus den USA, aus Frankreich oder Deutschland oder aus Rußland? Ohne Kriegswaffen gäbe es keinen Krieg! Am 01. September ist auf dem Eberswalder Marktplatz eine Kundgebung zum Weltfriedenstag. Es ist ganz wichtig dabei zu sein!
 

Das waren wohl weniger wichtige Meldungen. Wer sie lesen wollte, der mußte sehr aufmerksam suchen. Die Fragen müssen nicht beantwortet werden. Deutsche Autofahrer haben bisher noch jede Benzinpreiserhöhung geschluckt und der deutsche Michel wird auch die neue Kreisgebietsreform mit dem einhergehenden Demokratieabbau schlucken. Jahrtausende alte Kulturgüter sind sicher wichtig, aber ihre Zerstörung - warum nur? - hat keine weiteren Folgen, jedenfalls nicht für die Existenz der Menschheit.

Anders ist es mit dem Weltfriedenstag. Hier geht es um unsere Existenz, um Sein oder Nichtsein! Die Liste der Organisationen, die zur Verantaltung aufgerufen hatten, ist lang. Vertreter politischer Parteien oder gar der Verwaltungen waren weniger dabei. Es gab eine Kundgebung auf dem Marktplatz und ein Friedensgebet in der Kirche - beide eindrucksvoll und auch  von beachtlich hohem Niveau. Den Initiatoren und Organisatoren gebührt Lob und Anerkennung und vor allem Dank. Die Veranstaltung war ein Erfolg, eine Rednerin sprach von einem Signal aus Eberswalde für den Frieden. War es wirklich ein Erfolg? War das Signal zu hören? Die Antwort auf diese Fragen gibt die Zahl der Teilnehmer. Auf dem Marktplatz waren es weniger als hundert, in der Kirche wenig mehr als fünfzig.

marika  / pixelio.de

Landrat und Bürgermeister waren nicht zu sehen! Immerhin erfreulich war die Teilnahme einiger junger Leute, die zwar noch keinen Krieg erlebt, aber offenbar begriffen haben, daß ein Krieg nicht nur Karriereknick bedeutet, sondern das Karriereaus und wahrscheinlich das "Aus" ihrer Existenz.
Und wo waren die 40.000 Eberswalder? Wo waren die 170.000 Barnimer? Warum war auf dem Marktplatz gähnende Leere? Ist das Thema Weltfrieden  nicht so wichtig? Eine Rednerin sagte, daß sie die geringe Teilnehmerzahl mit Sorge erfüllt. Damit steht sie nicht allein. Ein Friedensgebet könnte lauten: Herr, öffne den Menschen die Augen, damit sie erkennen, was wirklich wichtig ist! 


Unser Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe hat den deutschen Spießbürgern, ironisch und feinsinnig, schon vor 200 Jahren ein berühmtes Denkmal gesetzt mit folgenden Zeilen:
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten, weit in der Türkei, die Völker aufeinanderschlagen. Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten; dann kehrt man abends froh nach Haus und segnet Fried' und Friedenszeiten.
So weit Herr von Goethe.
Damals war die Türkei wirklich weit. Heute ist sie nur zwei Flugstunden entfernt. Der Krieg ist also ganz nah. Der Friede ist kein Geschenk. Er will erarbeitet und erbeten sein. Das zu erkennen halte ich für wichtig.




Kommentar vom Blogger: Ach ja, eins noch - der Weltfriedenstag war am 1. September. Falls das jemand vergessen haben sollte. Und vielleicht ließe sich ja auch in unseren Medien mal ein Zusammenhang zwischen der medial allgegenwärtigen Flüchtlingswelle und den Kriegen in aller Welt heraus arbeiten...

Initiativen oder plumper Selbsterhalt?

Wie die Grünen so sind: Wenn es mit der Einsicht des tumben Vokes nicht so klappt, führt man gerne eine Sondersteuer ein, greift zu Zwangsmaßnahmen oder schickt gleich die Bundeswehr (wie es dieses militante Flintenweib, die Pfarrersgattin Göring-Eckard es am liebsten in Richtung Syrien tun würde).

Auch grüne Provinzpolitiker sind da nicht besser. "Eine Initiative für die Einführung einer Baumschutzsatzung für Bernau starten die Stadtverordneten Thomas Dyhr, Klaus Labod (beide Bündnis 90/ Die Grünen), Ulf Makarski, (Piratenpartei), Andreas Neue, Detlef Maleuda und Georgi Tontchev (alle drei BfB)" meldet unser Lokalblatt mit den drei K als Schwerpunkten in der Berichterstattung (Kirche, Kirmes, Körperkultur) gestern als neueste Wohltat aus der Grünen Hölle.

Initiativen, die die Welt nicht braucht. Zwar wäre eine Bernauer Baumschutzsatzung nötig, allerdings kommt sie viel zu spät. Landesweit gilt schon seit 2004 ein sogenanntes Baum"schutz"gesetz, das den Schutz für Bäume auf Wohngrundstücken fast vollständig aufhob. Das kreiseigene Gesetz ist nicht besser, gilt aber auch schon einige Jahre. Und nun haben die grünen Initiatoren einer neuen Baumschutzsatzung nach rund 11 Jahren Kahlschlag in den Brandenburger Städten und Gemeinden endlich mal ausgeschlafen ? Das ist so seltsam, dass sogar das SPD- Kreistagsmitglied*  Norbert Hollmann, eigentlich auch nicht gerade eine besonders helle Kerze am Weihnachtsbaum der Bernauer Politik und vor allem als Verhinderer von Gewerbeansiedlung bekannt, sich in einem Leserkommentar verwundert zeigt.

Sinnvoll: Grüne Buntstifte (Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de)
Dabei ist alles ganz einfach: Dyhr und Labod haben mit ihrer demonstrativ zur Schau gestellten Unbelehrbarkeit, die sich u.a. in ihrem sturen "Ja" zu den grundgesetzwidrigen Altanschließerbeiträgen bei Wasser und Abwasser, der bedingungslosen Unterstützung des verjagten Bürgermeisters und in Dyhrs Alleingang als Vertreter der Stadt im WAVPanke/Finowzeigte, so massiv in der Wählergunst verloren, dass man der eigenen Klientel wieder etwas Futter zuwerfen muss und sich deshalb halbherzig auf das Kerngeschäft der Grünen besinnt. Eigentlich sind beide Herren politisch gescheitert. Und Bäume und vor allem Menschen sind das Letzte, was diese beiden Paragraphenreiter interessiert, wie sich in den letzten Jahren bei fast allen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung gezeigt hat...


*Natürlich weiß ich, dass der Herr H. eigentlich bei den Linken mitturnt. Nur ist das im Barnimer Kreistag nicht wichtig. Da gehören alle (außer den Abgeordneten von BVB/Freie Wähler) zur Blockpartei.

Montag, 31. August 2015

Würden Sie dieser Frau auch nur einen Staubsauger abkaufen?

"Klar sei jedoch, dass es einen "großen Umbruch" geben werde. Merkel betonte, Deutschland sei ein Einwanderungsland. Die Bundesregierung habe auch gesetzlich schon "sehr viel gemacht", um die Zuwanderung von Fachkräften zu erleichtern." schreibt "Zeit Online" über die heutige Pressekonferenz unser aller Merkel.

"Großer Umbruch". Dieses Wort gefällt mir. Es gab ja schon früher große Umbrüche in dieser Republik. Zum Beispiel, als die Gelben Säcke, das Dosenpfand und die LKW-Maut eingeführt wurden. Naive Gemüter hatten damals geglaubt, der Kapitalismus ließe sich mit diesen Geniestreichen wenigstens umweltmäßig etwas an die Kandarre legen. Klappte nicht. Und wer zahlt bis heute dafür? Oder haspelt sinnlose Riten ab wie die Mülltrennung. Richtig. 

Nun sind das Thema Flüchtlinge und fehlender Umweltschutz inhaltlich nur mittelbar miteinander verbunden. Beides ist allerdings Resultat eines ungebremsten, globalisierten  Raubtier- oder Manchesterkapitalismus, dessen Hauptordnungsmacht, die USA, samt ihrer Vasallen für alle Völkerwanderungen der Neuzeit, für fast alle Kriege  und die Verwüstung dieses Planeten verantwortlich sind. Nicht umsonst wurde Merkel vorige Woche von ihrem Erziehungsberechtigten, dem USA-Präsidenten, telefonisch dafür gelobt, dass Deutschland mit seiner Asylpolitik hinter den Amis die Schlachtfelder aufräumt.

Übrigens, das Merkel irrt nicht nur im Großen! Wie so oft. Deutschland ist kein Einwanderungsland. Jedenfalls nicht für Fachkräfte. Da sind wir eher Auswanderungsland. Für Brosamen will nämlich keines unserer Kinder, die noch in der DDR Lesen, Schreiben und  Rechnen gelernt haben, hier oder im geistig vergreisten Westen Deutschlands arbeiten und sich ausbeuten lassen. Sie gehen weg aus diesem Schlaraffenland Deutschland, in dem nach dem festen Glauben von Hunderttausenden Armutsflüchtlingen aus der Dritten Welt die Bürgersteige vergoldet sind und jeder bei Grenzübertritt ein  Haus und ein Auto spendiert bekommt. In dem man allerdings die Infrastruktur und die Kultur, inklusive der Universitäten und  Hochschulen, nicht nur materiell immer weiter verrotten lässt. Deutschland ist reich, allerdings ertrinkt die Kuh jeden Tag neu im flachen Dorfteich. Weil Statistik und reales Leben zwei völlig unterschiedliche Seiten einer Medaille sind.

Im Ausland arbeiten unsere Kinder dann  z.B. mit ebenso gut ausgebildeten Indern und Chinesen zusammen und verdienen dabei das Geld, das Merkel und Co. für die Zuwanderung von Armutsflüchtlingen oder die Bearbeitung von Asylanträgen, die zu über 90 Prozent abgelehnt werden oder für die sogenannte Integration von  "Fachkräften", in deren südeuropäischen Heimatländern "großartige Quoten" bei berufsqualifizierten Bildungsabschlüssen von tatsächlich rund 40 Prozent erreicht werden, verjuxen müssen.

Die  "nationale Aufgabe" der Bewältigung dieser Völkerwanderung inklusive solcher Erscheinungen wie Suhl, Görlitzer Park, Hamburger Hauptbahnhof oder Duisburg-Marxloh - diese "kleinen" Aufgaben bleiben übrigens für uns, für die Hartzis, Niedriglöhner und den immer kleiner werdenden Mittelstand. Nicht für die Politik oder gar das Großkapital. BTW: Das Verwaltungsrecht definiert eine Großstadt als eine Stadt mit wenigstens 100.000 Einwohnern. Wo werden wir dieses oder nächstes Jahr acht bis zehn Großstädte hinbauen? Das dürfte auch mit unnormalem "deutschen Vorgehen" nicht klappen, Frau Merkel. Also, aus den Zelten weiter in die Slums und Ghettos mit den Flüchtlingen, Frau Merkel?    

In diesem Staat mit Merkel an der Spitze werden bis zuletzt nur wir kleinen Normalverbraucher für alles aufkommen.  Bei "großen Umbrüchen" oder anderen finanziellen und sozialen Abenteuern halten sich das Kapital und seine Sockenpuppen, die Politiker, immer vornehm zurück...


Freitag, 28. August 2015

Flüchtlingsfrage gelöst!

Danke an Micha für folgenden Leserbrief: 

Auf Telepolis gibt es heute einen Artikel zu den ganzen Rechten in Sachsen, der mal einen anderen Standpunkt darlegt:

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45823/1.html

Ich hatte gerade eine Epiphanie, wie die EU die Frage der Verteilung der ganzen Flüchtlinge ordnungsgemäß lösen kann

Einfach die Flüchtlinge danach verteilen, woher sie kommen:
  • Iraker an die Länder, die Truppen im letzten Irakkrieg hatten (Ich meine hierbei nicht die USA, denn die gehören nicht zur EU, sondern die US-Vasallen wie GB, Polen, Spanien aus der coalition of the willing),
  • dto. für Afghanen, da muss sich dann auch D beteiligen und solche NATO-Länder wie Norwegen, Dänemark oder die Balten-Staaten,
  • Menschen vom Balkan an alle Länder, die unbedingt im Kosovo einreiten mussten (Herr Josef Maria Fischer - beschönigend "Joschka" F. genannt - kann mindestens 10 Familien in seiner Villa unterbringen.),
  • Libyer gehen in die Länder, die so eifrig Gaddafi weggebomt haben,
  • Syrien, da fällt mir momentan kein Land ein. Die Flüchtlinge aus Syrien werden deshalb gleichmäßig auf alle Länder verteilt, und 
  • für Afrikaner habe ich die beigefügte, ganz brauchbare Karte entdeckt (Stand 1914).

Beste Grüße

Michael

Donnerstag, 27. August 2015

Tatata (Tusch!)

Marc Boberach  / pixelio.de
Heute, genau nach 7 Wochen, hat die Deutsche Postbank die im Computerzeitalter offenbar unerhört schwierige und langwierige Aufgabe bewältigt, das Konto meiner verstorbenen Mutter aufzulösen.

Diese Leistung ist so unerhört eindrucksvoll und großartig! Ich musste es hier gleich aller Welt mitteilen.

Kein Wunder, dass keiner diesen Laden kaufen will. Sie sind einfach viel zu effizient und würden damit allen anderen Banken die Normen versauen. Allerdings muss man der Postbank zugute halten, dass ich mich zwischendurch (am vergangenen Freitag) beim Vorstand beschwert habe. Sie waren also etwas gedopt.


P.S.: Wie lange hat derlei eigentlich früher ohne Computer und nur mit Rechenbrett gedauert? Ich schätze, maximal 2 Tage.

P.P.S.: Vorsicht, dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten. 

Dienstag, 18. August 2015

Idole

Jede Zeit hat ihre Idole. Die Wikipedia definiert den Begriff folgendermaßen:  "Idol (über lat. lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebraucht, während abbildende Darstellungen eher mit dem Begriff Götterbild gefasst werden.
Das Wort Idol begegnet im Deutschen erst seit dem 18. Jahrhundert und verdrängte allmählich die älteren, eindeutig negativ besetzten Begriffe Abgott und Götze. Die Verehrung von Idolen bezeichnet man als Idolatrie („Abgötterei“, „Götzendienst)“. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden häufig Personen, denen große oder übertriebene Bewunderung entgegengebracht wird, als Idole bezeichnet.

Personen, denen große oder übertriebene Bewunderung entgegengebracht wird - das ist es! Unsere Vorfahren hatten auch schon ihre Idole. Einige davon druckten sie gar auf Briefmarken, so wie das Idol hier rechts. 6 Millionen deutsche Wählerstimmen erreichte das Idol 1932. Es konnte später tödlich sein, den Kerl öffentlich nicht zu mögen. „Wie gut ist es doch, dass der Führer nicht Kräuter heißt.“ meinte der Komiker Karl Valentin. Man hätte ja sonst immer "Heil Kräuter" blöken müssen. Valentin schützten wahrscheinlich sein Bekanntheitsgrad und seine Naivität.

Stalin, das ist unser Sieg!
Einige tausend Jahre später wurde es anders, aber nicht besser. Jede Parteiversammlung im Weltreich des allmächtigen Bождь, des Führers,  hielt einen Stuhl für Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili (so sein Name auf georgisch) frei. So war er immer wenigstens ideell anwesend - der Josef Stalin. Und auch sein Abbild hielt man für alle Ewigkeit fest. Allmächtig, genial, übermenschlich. Nur Lenin hatte ihn richtig eingeschätzt: „Stalin ist zu grob," schrieb er an das ZK der Kommunistischen Partei, "und dieser Fehler, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden. Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von dem Genossen Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, dass er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist. Es könnte so scheinen, als sei dieser Umstand eine winzige Kleinigkeit. Ich glaube jedoch, unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung einer Spaltung und unter dem Gesichtspunkt der von mir oben geschilderten Beziehungen zwischen Stalin und Trotzki ist das keine Kleinigkeit oder eine solche Kleinigkeit, die entscheidende Bedeutung gewinnen kann.“ Aber wer guckt schon in ein politisches Testament, wenn es um die Macht geht? Nun, Stalin wurde es trotz Lenin - und räumte auf.
  
Noch einige Zeit später - offiziell waren alle irdischen Götter bis auf die schöne Dame Demokratia längst tot, es gab nur noch sogenannte "Stars" im Dschungelcamp oder im Big Brother-Haus - waren die Erde und unsere Köpfe öd und leer. Höchste Zeit also für Idole. Ein Konditor auf Usedom, genauer gesagt in Heringsdorf, hat die Ödnis und Leere in unseren Herzen und Köpfen und Mägen erkannt. Diese Ödnis und Leere, die eine Mehrheit von uns ständig dazu treibt, ihrem einzigartigen Idol bei jeder Bundestagswahl 42 Prozent der Stimmen zu geben. Und so kann man auf Deutschlands schönster Insel eine feine Torte mit dem großmächtigen Abbild der großmächtigsten Frau der Welt erwerben, wie unser Bild hier zeigt:
 
© h.p. 2015
Wer waren dagegen schon der "Föhrer"  oder Stalin oder gar die Beatles?

Trotzdem bleiben Fragen offen: Hätte es nicht ein schöneres Foto, z.B. von Miss Piggy getan?  Ist der Wortstamm von  "Konditor" wirklich das schrecklich diffamierende Wörtchen "TOR"? Und warum bekommen die schöne Göttin Demokratia oder - konkret- wir und die Wähler dieser Dame wegen der Wähler dieser Dame mitnichten Torte ins Gesicht, sondern immer wieder im bildlichen Sinne (finanziell, sozial, politisch, freiheitlich) auf'' s Maul? Hat uns der Personenkult wirklich gefehlt und wann werden Merkel-Witze strafbar?

Harald, dem ich das Foto verdanke, lässt mich ratlos zurück...


 

Samstag, 15. August 2015

Pause...

© fv 2015
...wegen zunehmender Trockenheit.



Wir lesen uns Ende August oder nach ausgiebigen Gewittern wieder. Bis dahin sind wir auf oder in dem See...

Samstag, 8. August 2015

Apropos: Stuttmann


ES GIBT THEMEN, DIE KANN ICH NICHT MEHR HÖREN ODER WILL DAVON AUCH NICHTS MEHR LESEN ! Weil dabei seit Monaten, teilweise auch seit Jahren soviel gelogen wird, dass sich eigentlich alle Balken biegen müssten. Zu diesen Themen gehören Flüchtlinge, Griechenland, Merkel, SPD, FDP und natürlich der Fluchhafen  (Schreibfehler beabsichtigt) Berlin-Brandenburg International- kurz BER.

Es ist ja nun in Deutschland schon lange so, dass man die Wahrheit nur noch von Kabarettisten und Karikaturisten zu hören und zu sehen kriegt. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass man die Wahrheit über den BER kurz und zusammengefasst vom Karikaturisten Stuttmann serviert bekommt. Man sehe sich dieses Video aus dem Jahre 2013 zum BER an ! Zwar sitzen jetzt ein paar andere blöde Fratzen im  Cockpit, aber das Ergebnis ihrer - na ja, nennen wir es höflicherweise  Bemühungen -  ist  auch zwei Jahre später noch dasselbe...

Freitag, 7. August 2015

Qualitätsmedien

Das "Neue Deutschland" Günter Schabowskis lebt. Ich meine dieses Kampfblatt der "Partei der Arbeiterklasse", der SED, das immer ganz genau wusste, was den DDR-Bürger gerade bewegt. Die Redakteure und Schabbi wussten das von ihren täglichen Einweisungen im Zentralkomitee der SED. Eine eigentliche Zensur war deshalb gar nicht nötig, man schrieb einfach das von der Partei  Vorgegebene ab. Und die Partei hatte bekanntermaßen immer Recht. Das war die berühmte "Schere im Kopf", man wollte ja nicht anecken. Anecken bedeutete im besten Fall Versetzung zur Betriebszeitung des VEB "Roter Oktober". Existenz nicht vernichtet, aber die Karriere im A...

Heute im freien Westen läuft die Angelegenheit ganz anders ab. Auch heute haben die Journalisten und Redakteure der Zeitungen und übrigen Massenmedien zwar die Schere im Kopf. Aber das resultiert einfach daraus, dass sie jeden Monat die Kontoauszüge ihres Girokontos lesen müssen. Wessen Brot ich ess', dessen Lied ich sing'. Und wehe, der Arbeitgeber runzelt die Augenbrauen!  Existenz vernichtet und Karriere im A...

In der schreibenden oder sabbelnden Zunft hat sich leider noch nicht herum gesprochen, dass viele Menschen die Nase voll haben von der Meinung der maximal 10 Medienzaren in diesem Land. Dass sie endlich mal so genannte Qualitätsmedien haben wollen, die ein Thema umfassend von verschiedenen Seiten beleuchten. Dass sie nicht jeden Tag in ihrem Leib- und Magenblatt wenigstens drei offensichtlich von interessierten Kreisen bestellte/bezahlte Artikel darüber lesen wollen, wie schlimm es doch die Flüchtlinge im Osten Deutschlands getroffen haben oder mit welchem Rettungsschirm "wir  Deutschen"  gerade wieder "die Griechen" retten. Wobei: Die "Deutschen" sind in diesem Fall wirklich wir deutschen Steuerzahler. "Die Griechen" sind allerdings eben leider nicht "die Griechen", sondern nur die sogenannte "Finanzwirtschaft". Darunter auch die deutschen Bankinstitute.

Von ähnlicher Qualität sind leider auch die Berichte zu den übrigen Themen unserer Zeit. By the way: Wie lange beschäftigt uns die Griechenlandrettung jetzt schon? Unter verschiedenen Bezeichnungen (Rettungsschirm, Rettungspakete, ESM usw. ) wohl seit dem Jahre 2009. Auf der Webseite des Karikaturisten Klaus Stuttmann fand ich das hier verlinkte Video -  immerhin ist es schon vom  Oktober 2012. Und? Ist Griechenland nun endlich gerettet oder stümpern unsere Finanzpolit-Nasen mit dem schwäbischen Rollstuhl- Pythagoras an der Spitze noch immer am Staatsbankrott dieses armen Landes herum? Hat sich irgendwas für den ganz normalen Griechen verbessert? Ich bin pressemüde und habe etwas den Überblick verloren, aber die Antwort zeigt mir  das Video, es ist wie gesagt aus dem Jahre 2012...

Donnerstag, 6. August 2015

"Müllkompetenzzentrum" Bernau -eine Aufarbeitung?

"Im Prozess um die illegale Lagerung von Plastikmüll auf einer Recyclinganlage in Bernau (Barnim) ist das erste Urteil ergangen. Das Landgericht Frankfurt (Oder) verurteilte die Hauptangeklagte am Mittwoch zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Am Montag hatte Sylvia G., die frühere Geschäftsführerin der inzwischen insolventen Gesellschaft zur Abfallverwertung und Bodensanierung mbH (GEAB), ein Geständnis abgelegt. Darin räumte sie ein, jahrelang ohne Genehmigung große Mengen umweltschädlichen Plastikmülls gelagert zu haben. Auf diese Weise habe sie die Gewinne der Firma erhöhen wollen. Das Geständnis war Voraussetzung dafür, dass Sylvia G. mit einer Bewährungsstrafe davonkommt. So sah es eine Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Angeklagter vor." schreibt unsere Provinzzeitung gestern. 

Unser Umweltexperte Johannes Madeja schrieb über diesen Prozeß an nämliche Zeitung einen Leserbrief, der sogar abgedruckt wurde.
Gekürzter und damit verfälschter Leserbrief
Allerdings stark eingekürzt und es bleibt die Frage, ob es sich um eine sinnwahrende Kürzung handelt  oder doch eher um eine Verstümmelung und Meinungsunterdrückung - etwa mit der Absicht, Kritik am "System" Landesumweltamt und Landesregierung oder gar Justiz nicht zuzulassen. 


In dieser Weise praktizierte Pressefreiheit sieht nicht nur Herr Madeja als Problem. Glücklicherweise gibt es Blogs, wie wir erst in dieser Woche fröhlichen Herzens erfahren durften. Und über die Blogs stolpern sogar Generalbundesanwälte und - ich wage die Vorhersage - demnächst auch Bundesminister. 

Hier also die Originalzuschrift von Herrn Madeja an die "Märkische Oderzeitung":

Was ist im Koffer ? (Bernd Kasper  / pixelio.de)
"Natürlich handelt es sich bei dem Problem "GEAB" in Bernau um einen Müllskandal und um schwere Umweltdelikte. Fünf Jahre danach - warum so spät? - soll nun die "juristische Aufarbeitung" erfolgen. Angesichts der Tatsache, daß das Gericht den Delinquenten gleich zu Prozeßbeginn einen "Deal" angeboten hat, darf man wohl Zweifel haben, daß das Gericht an einer Aufarbeitung interessiert ist. Gegen ein paar Eingeständnisse und ein bißchen  Reue - so das Angebot - werden lächerlich geringe Strafen in Aussicht gestellt und gar noch zur Bewährung ausgesetzt! So arbeitet man nicht auf! Das ist kein Müllskandal sondern ein Justizskandal! Dabei wäre gründliche Untersuchung der Ursachen dringend nötig, besonders angesichts dutzender Mülldelikte landesweit. Dazu gehört auch, daß die Rolle der Aufsichts- und Genehmigungsbehörden mit auf dem Prüfstand steht. Im Falle GEAB ist offenkundig, daß hier die Behörden, insbesondere das Landesumweltamt, eine verhängnisvolle Rolle gespielt haben. Bei gewissenhafter Wahrnehmung der ordnungsbehördlichen Pflichten und Durchsetzung der Auflagen hätte es nämlich so weit nicht kommen können. Deshalb gehören die verantwortlichen (treffender wohl verantwortunglosen) Behördenmitarbeiter hier auch auf die Anklagebank. Da sitzen sie aber nicht, obwohl sie für ihr Tun - besser wohl Nichtstun - persönlich verantwortlich und haftbar sind. Wer über, wie hier, Jahre seine Unfähigkeit (oder ist es vielleicht noch schlimmer?) bewiesen und sich mit strafbar gemacht hat, der gehört bestraft und - mindestens - aus der Behörde entfernt. Daß das nun schon fünf Jahre lang nicht passiert ist, das ist ein handfester Behördenskandal. Sind Landesbedienstete, für die Gesetze nur auf geduldigem Papier stehen, tabu? Der Bürger, der solche Leute bezahlen muß, darf sich das nicht bieten lassen. Eine Frau Tontschew ist aber zu wenig, um zu erzwingen, daß gleich drei Skandale aufgearbeitet werden. Deshalb dürfen die Angeklagten mit milden Urteilen rechnen und der Herr Bereichsleiter darf sogar seinen Fachkundenachweis behalten. Das verstehe wer kann! Aber vielleicht habe ich mich ja geirrt und es gibt die angemessen harte Bestrafung. Das wünsch' ich uns und bin nun ganz gespannt, wie es weiter geht und schließlich endet. "

Nun - ein hartes Urteil gab es gestern nicht. Vielleicht weiss die Dame einfach zuviel und man musste sie ruhig stellen? Daher auch aufgrund dieses Urteils meine letzte Frage: Wo bleibt eigentlich das Verfahren gegen die zumindest fahrlässig handelnden verantwortlichen Hauptverwaltungsbeamten, den ehemaligen Bernauer Bürgermeister Handke und den auch heute noch im Amt befindlichen Landrat Ihrke? Es wäre doch mal interessant, aufgrund welcher Zusagen der GEAB damals die Genehmigung an die Müllmafia zur Errichtung  die Deponie erteilt wurde... 

Montag, 3. August 2015

Spruch des (Sommer-) Tages

Also der ist so schön, den muss ich einfach los werden:

"Frauen lieben die einfachen Dinge des Lebens - zum Beispiel Männer" 

gänseblümchen  / pixelio.de 
Wenn wir mal ehrlich sind, liebe Geschlechtsgenossen, hatte der Robert Lembke (von dem stammt dieser weise Ausspruch) aber auch sowas von Recht! Nicht dass Frauen kompliziert sind.  Aber Männer sind eben einfacher. Oder welchen Grund gibt es, dass es meine liebe M. nun schon über 40 Jahre mit mir aushält...

Freitag, 31. Juli 2015

Auch Ich lese Netzpolitik.org seit vielen Jahren und verlinke deren Scoops gerne und häufig

Als Bananenrepubliken wurden ursprünglich die kleinen Staaten in den Tropen Mittelamerikas bezeichnet, die überwiegend vom Bananenexport abhängig waren und die deshalb in der Realität von den US-amerikanischen Konzernen wie der United Fruit Company (auch Grünes Ungeheuer genannt) regiert wurden. Die sehr ungenaue Wischiwaschi-Definition bei Wikipedia trifft es deshalb auch nur wenig: "Bananenrepublik ist die abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen, deren Rechtssystem nicht funktioniert, deren wirtschaftliche oder politisch-moralische Verhältnisse von Ineffizienz und Instabilität geprägt sind oder in denen staatliche Willkür herrscht oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden." Und erst weiter unten kommt man auf den Kern: "Im April 1907 installierten die USA in Honduras eine korrupte Diktatur durch Miguel R. Dávila, um die Interessen der United Fruit Company zu schützen. Bereits 1910 kontrollierten die US-Firmen 80 % der honduranischen Bananenpflanzungen. Die Diktatoren Tiburcio Carías Andino und Juan Manuel Gálvez, die von 1933 bis 1948 bzw. von 1949 bis 1954 an der Macht waren, betätigten sich ebenfalls als Handlanger der United Fruit Company. Ähnlich verlief es 1930 in der Dominikanischen Republik mit Rafael Trujillo, in Guatemala 1954 mit Carlos Castillo Armas und in Chile 1973 mit Augusto Pinochet. Die United Fruit Company kontrollierte in Guatemala nicht nur den Bananenhandel („Chiquita“), sondern auch die Post, den größten Hafen und die Stromversorgung des Landes."

Das wesentliche Kriterium für eine Bananenrepublik ist demnach der politische Einfluss mächtiger Wirtschaftsorganisationen, im Klartext der Banken und Konzerne und im speziellen Fall von Mittelamerika, des Hinterhofes der USA, der alles überragende Einfluss der Vereinigten Staaten von Amerika. Vergleiche zur BRD liegen nahe.


  Spitzel (günther gumhold  / pixelio.de)
Nach dem gestrigen Angriff des Generalbundesanwaltes auf zwei Journalisten von netzpolitik.org ist man natürlich geneigt, auch die Bundesrepublik Deutschland als komplette Bananenrepublik einzustufen. Ein Generalbundesanwalt, der nicht einmal NSA und NASA auseinanderhalten kann, der es nicht fertig bringt, aus eigenem Antrieb Ermittlungen gegen den BND wegen Landesverrats und Geheimnisverrat zu initiieren, der aber sofort anspringt, wenn der Chef einer unkontrollierbaren verfassungsfeindlichen Organisation namens " Verfassungsschutz" ( Ironie an) ihn um die Einleitung eines Verfahrens wegen Landesverrats gegen unabhängige Journalisten bittet. Wir wissen schließlich nicht erst seit heute, dass der Verfassungsschutz im wesentlichen für das Funktionieren der NPD verantwortlich ist - diesen Fakt hat das Bundesverfassungsgericht deutlich bestätigt -  und dass die Gräueltaten des so genannten Nationalsozialistischen Untergrundes ohne Unterstützung der vielen V-Männer dieses Geheimdienstes nicht möglich gewesen wären.

Es ist daher noch zu billig, von diesem Staat nur als einer Bananenrepublik zu sprechen. Es ist schon viel schlimmer! Nicht erst mit dem grundgesetzwidrigen Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung werden Bürgerinnen und Bürger auf das Unerträglichste bespitzelt, kontrolliert und auf der Grundlage der gewonnenen "Erkenntnisse" auf unglaublichste Weise tyrannisiert. Man hüte sich davor, diese Tatbestände lediglich auf das Internet zu beziehen. Es geht schon lange so und geht viel weiter bis in den persönlichen Bereich und jeder kann betroffen sein.  Wir haben uns ja schon fast daran gewöhnt, dass wir -sobald wir im Internet unterwegs sind- gegenüber unseren Behörden als “ Gefährder" gelten. Allerdings ist es seit langem  auch im Leben abseits des Internets gängige Praxis, den mündigen Bürger automatisch zu kriminalisieren bzw. ihm generell kriminelle Absichten zu unterstellen. Nur: Die meisten Menschen in diesem Land haben das noch nicht bemerkt  oder nehmen es als gegeben hin. 

Ob da Kontrollettis des Arbeitsamtes die Toiletten und Badezimmer oder die Kühlschränke von HartzIV- Empfängern inspizieren oder ob das Bankinstitut vorbeugend einen Erbfall an das Finanzamt meldet: Es geht darum, zu kontrollieren, den Bürger vorbeugend zu kriminalisieren und gegebenenfalls mit der geballten Staatsmacht einzugreifen. Wozu ist bitteschön die lebenslange Steuer-ID nötig? Ich höre noch das penetrante Tamtam des RIAS, als in der DDR die Personenkennzahlen eingeführt wurden. Wo ist der Unterschied zu heute?

Wie würden Sie sich nach einem Trauerfall fühlen, wenn Sie das Konto Ihres lieben Verstorbenen bei der Sparkasse Barnim auflösen wollen und sich dieses Institut in unerträglich bevormundener Weise als Sachwalter imaginärer Miterben aufschwingt? Von Ihnen, als dem einzigen Kind Ihrer Eltern,  einen Erbschein verlangt, weil die Sparkasse Sie schon mal vorbeugend als Kriminellen hinstellt? Denn Sie könnten ja Ihre Miterben betrügen.

Der traurige Witz ist dann noch, dass die Auflösung eines Kontos des Verstorbenen bei der Postbank keinerlei Probleme macht. Der mündige Bürger stellt die Bank einfach von allen Forderungen Dritter frei. Noch ist die Überwachung also nicht flächendeckend.

Ist es Aufgabe der Sparkasse, die Polizei und die Justiz zu ersetzen?  Dass ein Erbschein im Barnim ein Vierteljahr dauert, sei hier nur am Rande erwähnt. Solange wird der Schmerz über den Verlust der Mutter oder des Vaters jeden Tag neu aufgewühlt, weil sich herzlose Bürokraten unbedingt auf ihre Kontrolletti - AGBs berufen müssen. Abgesehen davon, dass der Hinterbliebene wieder den Amtsschimmel füttern muss, denn ein Erbschein kostet natürlich Geld.

Darf es Aufgabe einer Sparkasse Barnim sein, die Erbschaftssteuerstelle des Finanzamtes zu informieren, obwohl die paar Pimperlinge auf dem Konto nicht mal ein Zehntel des Grundfreibetrages der Erbschaftssteuer betragen. Auch hier wieder wird der Trauernde als potentieller Betrüger hingestellt. Er könnte die Erbschaftssteuer hinterziehen! Aber da sei die Sparkasse vor!

Nochmal: Wer hat sie dazu berufen? Wer hat ihr Befugnisse der Exekutive (der ausführenden Gewalt) und der Judikative (Rechtsprechung) übertragen? Oder hat sie sich diese Gewalten selbst gegeben? Dann  wäre sie auch Teil der Legislative, also der gesetzgebenden Gewalt. Somit hätten also Geldinstitute die Macht in diesem Staat, sich selbst Gesetze (AGBs?) zu schaffen, nach denen die Bürger zu springen haben. Da der dargelegte Fall aus dem realen Leben stammt und nicht erfunden ist,  lese man oben noch einmal die Definition einer Bananenrepublik nach. 

Ich bin mir sicher, dass für 98 Prozent unserer Mitbürger das Internet immer noch "Neuland" ist. Dementsprechend wird die Aufregung um netzpolitik.org in der nicht-netzaffinen Bevölkerung sich in Grenzen halten. Der deutsche Michel hat noch nicht gemerkt, dass nicht nur sogenannte Computer - Nerds  der allgegenwärtigen Bespitzelung und der Tyrannei ausgesetzt sind. Nein, jeder ist fast täglich davon betroffen. Es ist daher ganz wichtig, dass sich unser präsidierender Pfaffe Seltsam im Schloß Bellevue bei passender Gelegenheit mal wieder  über die bitterböse Stasi und deren Bespitzelungs-Arien in der damaligen DDR auslassen wird. (Ironie aus).

Und noch was:  Auch ich lese Netzpolitik.org seit vielen Jahren und verlinke deren Scoops gerne und häufig. Ich bin daher verdächtig, bittebitte ermittelt auch gegen mich!






Mittwoch, 29. Juli 2015

"Dänen lügen nicht!" oder: Ein aufgeklärtes Volk im Norden

Am Montag dieser Woche hat Dänemark die Schlachtung nach jüdischem und moslemischen Ritus verboten. Dan Jørgensen, der dänische Minister für Landwirtschaft, sagte wörtlich: "Tierrechte kommen vor Religion!". Bravo, Dänemark! Recht hat der Mann! Fast alles ist wichtiger!

 Jetzt gehören auch noch das unselige Pimmelschnitzen bei kleinen Jungen europaweit verboten, alle Burkas verbrannt und die Vergewaltiger unter den katholischen Pfaffen vor ein weltliches Gericht gestellt, die Verhütung bei Katholiken erlaubt und der Zölibat abgeschafft. Dann sind wir wieder einen Schritt weiter auf dem bereits über 200 Jahre währenden Weg weg von diesen stalinistischen   Bronzezeitreligionen, die den Menschen das sorgenfreie, unbeschwerte Leben im Diesseits nicht gönnen. Endlich Höllenspaß für alle anstatt eingeredete Seelenpein... 

Ach ja, und wenn ich mir noch was wünschen dürfte: Evangelische Pfarrer und deren Töchter dürfen auch nicht mehr in die Politik gehen. 

P.S.: "Dänen lügen nicht" war ein Spaß-Lied von Otto Waalkes nach der Schnulze "Tränen lügen nicht" von Michael Holm (1974).

Dienstag, 28. Juli 2015

12. Altenhofer Liedersommer

P R O G R A M M „12. Altenhofer Liedersommer“

20. bis 22. August 2015  
Gerhard Gundermann zum 60. Geburtstag:
„und ich habe keine Zeit mehr...

Donnerstag, 20. August 2015
20°° Uhr Galeriegespräch mit Harald Hauswald im Bootshaus am Breten

Freitag, 21. August 2015
Ausstellung Harald Hauswald im Bootshaus am Breten

20°° Uhr Duo Infernale (Dirk Zoellner; André Gensicke) www.dirk-zoellner.de  feat. Sonny Thet www.sonnythet.de

Songs am Lagerfeuer

Samstag, 22. August 2015
15.30 Uhr Kinderprogramm mit Stellmäcke: Das "Leuteliederhaus"

20°° Uhr Liedermacher-Konzert mit

- Stellmäcke & Band www.stellmaecke.de
- Dota Kehr und Band www.kleingeldprinzessin.de
- Haase & Band www.haase-band.de
- Andreas Hähle Text und Moderation www.andreas-haehle.de



Dieses Progarmm und alles weitere (Kartenbestellungen, Anfahrt, Übernachtungen usw.) findet man HIER....

Montag, 27. Juli 2015

Rettungsschirme und Rettungsprogramme oder die Sozialisierung der Verluste

Das Euro- Ende ( M. Großmann  / pixelio.de)
Nach Statistiken von Eurostat leben in der EU derzeit 123 Millionen Menschen oder rund 24,5 Prozent in Armut und sozialer Ausgrenzung. Ingesamt sind Mitte 2015 im Euroraum rund 128,5 Millionen Menschen arbeitslos, davon sind  fast 24 Prozent der Menschen unter 25 Jahre alt. Der Anteil der Kinder, die in Haushalten aufwachsen, in denen kein Elternteil arbeitet, hat sich in Spanien und Italien in den letzten sieben  Jahren ungefähr verdoppelt und in Griechenland mehr als verdreifacht. Die Anzahl der unter 18-jährigen Armen ist  in Griechenland (über 38 %), Spanien, Italien und Zypern deutlich gestiegen. Ungefähr 180.000 Griechen mit Universitätsabschluss arbeiten derzeit im Ausland, das sind etwa 12 % aller Absolventen. Etwa 130.000 sollen allein seit Beginn der Krise ausgewandert sein. Undsoweiterundsofort.

Allein diese wenigen Zahlen beweisen: Das Projekt Euro ist gescheitert. Der Euro ist nicht für die Bevölkerung erfunden worden. Wir alle, d.h. die Gar nichts-, Klein-und Mittelverdiener in Europa, sind die Opfer einer Politik, die einzig und allein den Besitzenden an den Produktionsmitteln verpflichtet ist. 

Man kann sich weitere sozialökonomische Faktoren wie zum Beispiel das Netto-Rentenniveau, die Staatsverschuldung der Eurozone, die Einkommensverhältnisse des obersten und untersten Fünftels der Bevölkerung, die Mindestlöhne oder die Haushaltsdefizite der Staaten der Eurozone ansehen und sie den Profiten der Konzerne und Banken, der Entwicklung der Arbeitsproduktivität oder gar den deutschen Exportleistungen gegenüberstellen. Die oben genannte Einschätzung des gescheiterten Europrojektes sind damit noch deutlicher zu belegen ... 


(Ausdrückliche Empfehlung zum Weiterlesen und Quelle für die genannten Zahlen: Joachim Jahnke: "Täter und Opfer in der Eurolkrise - vom Lehman-Crash zur Griechenland-Krise", BoD - Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN: 9783738624120)

Donnerstag, 23. Juli 2015

Die "Stuttgart-Konferenz"

Rampe im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ( Michael Werner Nickel  / pixelio.de

Hat mal jemand den amerikanisch-britischen Film "Die Wannseekonferenz" von 2001 mit dem unvergleichlichen Kenneth Branagh in der Rolle des Reinhard Heydrich  gesehen? Der Film zeigt auf dokumentarische Weise die am 20. Januar 1942 durchgeführte Wannseekonferenz, bei der die „Endlösung der Judenfrage“ besprochen wurde. Die Konferenz wurde von Adolf Eichmann vorbereitet, der SS-Standartenführer und General der Polizei Heydrich leitete die zwanglose, streng geheime  Zusammenkunft, an der Vertreter aller wichtigen Institutionen des NS-Staates teilnahmen und  die offiziell nie statt gefunden hatte. Denn man beschloß nicht weniger als den Massenmord an den europäischen Juden. Im offiziellen Sprachgebrauch ging es allerdings immer nur um "Evakuierungen" der Juden in den Osten, weil sie lt. Heydrich "keiner auf der Welt sonst haben wollte".

Irgendwie hatte ich dann neulich schon wieder so ein Déjà-vu.  Und zwar als sich dieser Winfried Kretschmann, der Ministerpräsident von der Kinderschänderpartei, der aus Baden-Würtemberg, der das Milliardengrab Stuttgart 21 so "genial" gestoppt hat, dafür aussprach, die Flüchtlinge in den Osten  zu verfrachten. Na ja, super Idee. Wird es also demnächst eine Stuttgart-Konferenz geben? Ob er auch bedacht hat, dass wir sie schon in Ghettos und Lagern haben? So wie die meisten Juden damals im Großdeutschen Reich? 

Es ist wirklich nichts zu peinlich und kein Fettnapf zu gross und zu unübersehbar, als dass unsere schlauen Politiker nicht hineinlatschen würden. Widerlich...

 

Mittwoch, 22. Juli 2015

Borstels haben Nachwuchs

© sv 2015
Bald hat uns die Wildnis wieder! Als M. heute morgen die Haustür aufmacht, lauert schon Klein-Borstel vor der Tür und stürmt in den Hausflur. Irgendwie haben sich aber doch alle beide - M. und der Igel - erschrocken, der Igel bemerkte seinen Irrtum und rannte schnell in die andere Richtung. Und schnell sind diese Stacheltiere wirklich!

Da so schnell keine Kamera zur Hand war, gibt es ein Foto aus Paris, wo sich unser Enkel gerade an einem französischem Vetter unseres Borstels erfreut. Der ist zwar etwas älter als unser kleiner Igel, aber ähnlich agil...

Montag, 20. Juli 2015

Was ist eine vermeintlich "linke" Regierung wert?

Wenn sie - wie in Griechenland - jeder Erpressung teutonischer Misantropen nachgibt, ihre Reichen nach wie vor nicht besteuert, deren Schwarzgeld im Ausland nicht antastet und als ersten Tagesordnungspunkt der famosen Schäuble-Liste die Mehrwertsteuer (von der vor allem das gemeine Volk betroffen ist) erhöht?  Was bringt es, gerade die Mehrwertsteuer zu erhöhen, wenn diese Erhöhung auf 23 Prozent auch den einzig nennenswerten griechischen "Industriezweig", die Touristikbranche, nachhaltig schädigt?

Nur zwei Fragen eines gelernten Volkswirtschaftlers, die mir da auf Anhieb einfallen. Aber wie sagten schon die zweihundertprozentigen, linientreuen SED-Mitglieder immer und bis zum Schluss bei rätselhaften Beschlüssen des Politbüros? Ach ja, ich hatte es fast vergessen: "Die Genossen da oben an der Spitze werden sich schon etwas dabei gedacht haben!" 

So etwas nennt man wohl ein Déjà-vu...

Freitag, 17. Juli 2015

Petitionsausschuss des Brandenburger Landtags lehnt Petition zum GEZ-Beitrag ab

Geht auch ohne ! (Petra Bork  / pixelio.de)
Wie erwartet, hat der Petitionsausschuss des Brandenburger Landtags die  Petition  "ARD, ZDF ... so GEZ nicht weiter! ZahlungsZWANG STOP! RundfunkREFORM JETZT!", die von 2344 Brandenburgern unterzeichnet wurde, abgelehnt.

Nun heißt es weiter kämpfen: Für Presse- und Informationsfreiheit in Deutschland!

Das Ablehnungsschreiben findet sich unter:

http://presse-und-informationsfreiheit.blogspot.de/2015/07/ablehnung-der-petition-mit-2344.html

Das Schreiben enthält neben dem üblichen Politiker-Blabla auch einige Petitessen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte
und lässt am Horizont der Ausschuss-Mitglieder zweifeln. 

Hier auch der Hinweis, dass man dem Unterzeichner des Ablehnungsschreibens, dem Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann (CDU), durchaus über Abgeordnetenwatch eine Frage hierzu stellen kann:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/henryk-wichmann


Wir haben keine Chance gegen  den Moloch Politik / Öffentlich- rechtlicher Quarkfunk: Nutzen wir sie!

Donnerstag, 16. Juli 2015

SPD, Linke und AfD Hand in Hand

Ein Bänker, ein Asylbewerber und der deutsche Michel sitzen am Tisch. In der Mitte des Tisches liegt ein Dutzend Kekse. Der Bänker nimmt sich ganz selbstverständlich 11 davon und sagt zum Michel: 
" Michel, pass bloß auf ! Der Kanake will Dir Deinen Keks weg nehmen!".  

Oder glaubt wirklich einer von Euch unserer herrschenden Kaste den ganzen aufgesetzten Flüchtlingshumanismus ? Einer dieser "Humanisten", der Alten ab 85 keine Hüftprothese mehr gönnen wollte und 2009 die lausig geringe Anhebung der HartzIV-Sätze für Kinder mit dem Spruch kommentierte, davon würden nur die Zigaretten-und Spirituosenfirmen profitieren, hat uns erst unlängst verlassen. Die anderen abgehobenen Kader der Blockparteien sollten tatsächlich anders über den Pöbel da unten, über das Wahlvieh denken? 

Es geht doch in Wirklichkeit nur darum, die Armen in diesem Land gegen noch ärmere Menschen auszuspielen. Die Kapitalisten als lachende Dritte. Da kann man schon mal die Leute in Ortschaften wie dem brandenburgischen Kittlitz mit 100 Einwohnern, in die man Flüchtlingsheime mit 130 Insassen oder mehr implantiert, ermahnen, auch ja die entsprechende Willkommenskultur zu zeigen. Wenn nicht, hat man eben wieder 100 Nazis - natürlich gibt es die nur im Osten - entlarvt. Um im nächsten Moment gegen das Flüchtlingsheim im eigenen Umfeld zu klagen, wie in Hamburg geschehen. Ganz einfach.

Die Politkaste und  ihre Einheitspartei  machen bei diesem heuchlerischen Getue fleißig mit, wie folgendes Beispiel beweist:  Mit haarsträubenden Argumenten lehnte der Brandenburger Landtag am 10. Juli mit den Stimmen von SPD, Linken und AfD  die Einführung von direkt gewählten Migrationsbeiräten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten ab. Während in Potsdam und Barnim die Beiräte direktgewählt werden, werden diese in anderen Kreisen durch den Kreistag berufen oder es existieren gar keine.(weiterlesen...) Eine Schande: Die SPD, die Linke und die AfD.

Wie schon gesagt: An besten nur ÜBER Flüchtlinge und Migranten reden, nicht MIT ihnen... 

Montag, 13. Juli 2015

This is a Coup

"Es hat unendlich viel Arbeit im Grossen und Kleinen und viel Geld der USA gekostet, um nach 1945 mit den anderen Staaten Europas wieder so weit ins Reine zu kommen, dass sie sich auf eine Zusammenarbeit mit Deutschland eingelassen haben." schreibt Don Alphonso im Blog der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", um im Folgenden die gönnerhafte, großdeutsche, weil  erpresserische Geldpolitik des Schäuble und der Merkel als das einzuschätzen, was sie ist. Zitat: "This is a coup. Das ist ein Putsch gegen Griechenland. Und gegen die alte BRD."

Pfaffenstaat

Und da war es wieder gefallen: Das böse Wort vom "Pfaffenstaat" BRD. In der Leserkommentar-Spalte der "Märkischen Oderzeitung"! Dieses eine Mal war der Zensor pinkeln und schon wieder so etwas! Man kann gar nicht genug aufpassen!

Aber schon war er da, der schlaflose Rentner, der Anfang der 90er aus dem Westen nach  Bernau kam, um die Sparkasse Barnim auf vermeintlichen Servicekurs zu trimmen. Der Kämpfer für Demokratur und für die Freiheit der Beamtenärsche, für die Macht der Blockpartein in Brandenburg und das Seelenheil der Mächtigen, für die Einhaltung der "guten Sache" wie der Solidarität mit Hubert Handke und den Altanschließerbeiträgen, unermüdlich nach einer langen Nacht bei Gebeten und geistlichen Erfrischungsgetränken schon um 10 nach 5 in der Früh kommentierend und den blöden Ossi belehrend: Der Heilige Josef, das Gewissen und das Hirn der Bernauer SPD, immerhin von rund 200 treudoofen Schlafschafen in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. In Abständen eines Quartals erscheint er wie der Teufel aus der Kiste Heiland am Kreuz,  um uns mit seinen wahrhaft göttlichen Eingebungen zu beglücken.

Dieses Mal ging es zum unendlichsten Mal um die Sonntagsöffnungen der Bernauer Einkaufsläden.  Und natürlich braucht es dazu in Bernau zig Sitzungen in diversen Gremien, um dabei festzustellen, dass die Einzelhändler der Stadt eh alle viel zu fett sind und am Sonntag lieber gemeinsam mit ihrem Personal beten gehen sollen. Anstatt riesigen Profit zu machen, wie eine besonders dicke und grüne Inkarnation des Satans in der Bernauer SVV neulich zu bemerken geruhte. Wobei "fett" wohl die finanzielle Ausstattung eben dieser Händler meint.

Der einzige "fette" Händler allerdings hat seine Bahnhofspasssage gerade einer sogenannten Heuschrecke übergeben und die beantragte sofort die vierte Änderung des Flächennutzungsplans, damit sich dort ein Kleiderhändler auf weiteren 2000 m² breit machen kann. Ich wage die Prognose, dass man dieser Änderung in der SVV wie immer ohne Gezerre - im Gegensatz zur Debatte um die Sonntagsöffnungszeiten - zustimmen wird, was für die wenigen verbliebenen Klamottenläden in der Bernauer Innenstadt das garantierte AUS bedeuten wird. Aber die SPD (auch in der Gestalt des Herrn K.) ist ja auch nicht für die kleinen Händler da, sondern für Macht und den Profit der großen Konzerne.

Für Bernauer Verhältnisse entbrannte nun in der Leserkommentarspalte der "MOZ" eine heftige Diskussion: "Schlimmer geht's nimmer in diesem Pfaffenstaat. Ist das 21. Jh. bei diesen Provinzlern schon angekommen??  Es soll Branchen geben, in denen sonntags "arme Seelen" arbeiten. Betet man jetzt für sie?" schrieb man da (ich war es nicht!!!) und wurde sofort abgebügelt von nämlichen Heiligen Josef: "Das böse Wort vom Pfaffenstaat ist nur die Auffassung von ganz wenigen Brandenburgern. Diese werden sich politisch nicht durchsetzen, allenfalls verspritzen sie ein wenig Chemie die, wenn sie eingenommen würde, zu Schaden bei der Person führen würde." entgegnete er da mit gewagtem schriftlichen Ausdruck und gewaltigem Kommafehler dem bösen Kommentator.

Aber nicht nur grammatikalisch lag der Josef da ganz falsch. Die Pfaffen und  die Kirchen sind den meisten Brandenburgern sogar ziemlich wurscht! 2013 gab es in unserem Bundesland noch 413.400 Evangelen  und 78.693 Katholiken. Zusammen mit 1.800 Juden stellen die Anhänger dieser Religionen insgesamt 493.893 Menschen =  20,2 Prozent der Bevölkerung und damit die Minderheit. Und wohl deshalb sind täglich militante Evangelikale wie der Herr K. unterwegs, um der Mehrheit ihren unerheblichen Willen  aufzuschwatzen?

Nur so nebenbei: Dass dieser Staat im  Gegensatz zum Grundgesetz, dass eigentlich eine Trennung von Staat und Kirche vorschreibt, tatsächlich ein Pfaffenstaat ist, hat unsere Provinzzeitung unlängst wieder einmal deutlich bewiesen, als sich deren Chefredaktion   mit dem Bischof der Evangelikalen in Brandenburg, dem Herrn Dröge, traf. Wahrscheinlich wurde die richtige Richtung der Berichterstattung und der weiteren Vermehrung der Kirchennachrichten in diesem Blatt diskutiert. Es reicht nämlich nicht, dass jeder Schluckauf eines Pfarrers und jeder Dachziegel, der von einem Kirchendach fällt, ausgiebig in dieser eigenartigen "Zeitung" diskutiert werden muss.

Religionsfreiheit heißt auch Freiheit von Religion. Und Demokratie - das ist das, worauf sich der Josef immer so freundlich und tolerant beruft, also: dass einzig und allein seine eigene Meinung in Bernau gilt, ansonsten wird er frech und auch schon mal handgreiflich - heißt unter anderem auch Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit und eben nicht, dass man die Mehrheit solange agitiert und nervlich drangsaliert, bis diese endlich wieder in die Kirche eintritt.

Übrigens: Seit rund 200 Jahren, seit der Aufklärung und der Französischen Revolution, bleibt es glücklicherweise und gezwungenermaßen nur bei nervlichem Terror. Und GOTTSEIDANK leben wir im Hier und Jetzt. Denn es ist nicht auszudenken, was für einen unbarmherzigen  Inquisitor dieser Heilige Josef aus Bochum abgegeben hätte...




Donnerstag, 9. Juli 2015

Alternativenergien

Peter Reinäcker  / pixelio.de
"Die Art und Weise wie sie (die großen Energiekonzerne - der Blogger) den Alternativenergien die Strompreiserhöhungen in die Schuhe geschoben haben, das ist eine große PR-Leistung von Dutzenden von Idioten, die sich in den Dienst der schlechten Sache gestellt haben." meinte Georg Schramm anläßlich des 16. Schönauer Stromseminars Ende Juni 2015.

Man beachte auch und  vor allem Schramms durchaus einleuchtende Ausführungen zum herrschenden Krieg zwischen oben und unten...

Pressemitteilung der Bürgerinitiative " Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat"

Bundesverwaltungsgericht terminiert die mündliche Verhandlung der Klage des NABU-Brandenburg u. a. gegen den Planfeststellungsbeschluss für die 380kV-Freileitung Bertikow-Neuenhagen auf den 16.9.2015


Sehr geehrte Damen und Herren!
Seit 2008 kämpft die Bürgerinitiative "Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat" gegen die von einstmals Vattenfall, jetzt von 50Hertz geplante 380kV-Freileitung durch das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, bedeutende Vogelschutzgebiete und die Städte Angermünde und Eberswalde.

Ende des letzen Sommers wurde der Planfeststellungsbeschluss veröffentlicht und auf Anregung der BI vom NABU-Brandenburg und anderen Betroffenen dagegen vor dem Bundesverwaltungsgericht am 20.9.2014 Klage erhoben.

Auf Grund des von unserem Anwalt beantragten Rechtsschutzersuchens verfügte das BVerwG einen einstweiligen Baustopp, bis über das Rechtsschutzersuchen entschieden sei. Der Baustopp greift bis heute und wird bis zum 16.9. 2015 greifen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat unserem Anwalt mitgeteilt, dass die mündliche Verhandlung der Klage für den 16.9.2015 um 10.00 terminiert ist.

Das Gericht wird also nicht erst über das Rechtsschutzersuchen befinden, sondern gleich über die Klage verhandeln. Die Klage  stützt sich auf die Gutachten von drei Sachverständigen, die die Notwendigkeit der Leitung und ihre Ausführung als Freileitung in Zweifel ziehen und vor allem natur- und  landschaftsschutzfachliche Gesichtspunkte gegen den ergangenen Planfeststellungsbeschluss ins Feld führen. Alle unsere Gutachter, das konnte im Vorfeld geklärt werden, werden an der mündlichen Verhandlung teilnehmen.

Die Bürgerinitiative "Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat" appelliert an alle Betroffenen, sowie sie es ermöglichen können, die Verhandlung am 16.9. 2015 im Bundesverwaltungsgericht zu verfolgen.

Dazu hat die BI ein Informationsblatt erstellt, auf dem die Modalitäten der Anmeldung erklärt werden.

Die BI sieht der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht mit Zuversicht entgegen. Die Klage ist gut begründet, unsere Expertise ist auf dem neuesten Stand und wir hoffen, dass damit der Konflikt, der uns nun schon im siebten Jahr beschäftigt einem guten Ende zugeführt wird.


BI-Sprecher Hartmut Lindner, Choriner Ende 5, 16230 Chorin OT Senftehütte
Tel.: 033364 70164
Mail: Hart.Lindner@gmx.de

Dienstag, 7. Juli 2015

Ich habe es getan!

Die "Prager Volkszeitung", die Zeitung der Deutschen in der damaligen CSSR, brachte Anfang August 1968 eine Karikatur, die sich auf die Berichterstattung in den sozialistischen Bruderstaaten über die Geschehnisse des sogenannten "Prager Frühling" bezog. Da waren zwei Menschen an Schreibtischen zu sehen, die fachgerecht eine tschechoslowakische Zeitung mit der Schere zerlegten. Unterschrift der Karikatur: "Bemüh' dich nur und lass was weg!" Sollte heißen, dass man sich in den Berichten aus Prag oder Bratislava oder Brno nur auf die negativen Ereignisse, in denen klar die Hand des Klassenfeindes zu erkennen war, konzentrierte. Auch deshalb hatte ein Sozialismus mit menschlichem Gesicht nie eine Chance. Er wurde nicht nur vom Klassenfeind, sondern auch von den vorgeblichen "Freunden" verraten und damit unmöglich gemacht.

Wir wissen seit Marx: Geschichte wiederholt sich. Beim zweiten Mal als Farce. Man könnte auch sagen - mit lächerlichen Akteuren. Und so erinnern mich die Berichte unserer gleichgeschalteten Medien (gerade soll mit dem Zusammenschluss von Springer und ProSieben eine noch gewaltigere Volksverdummungsmaschine entstehen) unter anderem zu Griechenland oder zu Pegida oder zur AfD verteufelt an die Zeit in der DDR vor dem 21. August 1968 oder an die Ausbürgerung von Biermann 1976.

Liest man sich die Artikel zu den wirklich drückenden Themen in den Zeitungen aufmerksam durch, vermisst man vor allem eines: Lösungsvorschläge. Kein Mensch weiß auch nur ansatzweise, wie es zum Beispiel mit dem abgewerteten Euro, dem bankrotten Griechenland, der Krise der EU, der grassierenden Enteignung der Rentner, der Teilzeitarbeiter, Ein-Euro-Jobber und HartzIV-Empfänger (aber auch der Mittelschicht in Deutschland), der Abwertung unserer Altersvorsorge, der Flüchtlingswelle über das Mittelmeer, der überbordenden Kriminalität an der deutschen Ostgrenze, der Ukraine- Krise und der ständigen Kriegstreiberei gegen Russland, dem NSA-Skandal (um nur einige Beispiele zu nennen) weitergehen soll. Aber alle reden darüber und wissen ganz genau, wie es nicht geht.

Ich habe mir sämtliche 377 Leserkommentare zu einem Bericht in der "Zeit" über den vergangenen AfD-Parteitag durchgelesen und weiß jetzt, dass Henkel und Lucke eigentlich gar nicht so schlimm sind (da aus dem Westen) und mit Petry jetzt der braune Mob aus dem Osten die Partei regiert. PEGIDA ist laut "Zeit" schlimmer als die SA, der gesamte Osten Deutschlands natürlich latent nazistisch. Dresden muss man als Tourist unbedingt meiden, da überall Hakenkreuzfahnen hängen. Brennt mal ein Asylantenheim im Westen, waren die Brandstifter garantiert aus dem Osten. Wahrscheinlich Tanktouristen.

Man verstehe mich nicht falsch: Ich mag diese Leute auch nicht, schon gar nicht einen ehemaligen Deutsche-Bank-Bangster namens Henkel oder einen neoliberalen Professor Lucke und auch  keine  verkniffene deutschnationale Pfarrersfrau Petry. Eine Demokratie muss allerdings auch einen rechten Rand aushalten. Und wenn dieser rechte Rand der einzige ist, der die Probleme der unmittelbar betroffenen Menschen anspricht, alle anderen dagegen von Links bis CSU nur "Alternativlosigkeit" schwatzen, stimmt etwas mit dieser Demokratie nicht. Dass auch AfD und PEGIDA keine Lösungen anbieten - oder nur die ganz einfachen - muss ich wohl nicht extra betonen. 

Allerdings ist die Mehrzahl der Medien in Deutschland weit davon entfernt, diese beunruhigende Entwicklung zu begreifen. Unser Lokalblatt, die "Märkische Oderzeitung" stürzt mich daher am letzten Wochenende  mit Überschriften wie " Regionalblätter besonders glaubwürdig" oder "Schäuble in Deutschland beliebt wie nie" auf ihrer ersten Seite in tiefe Verzweiflung ob der Auftragsschreibe und der galoppierenden Verblödung in den Redaktionsstuben. Es reicht offenbar heute nicht mehr aus, eine Statistik im Nachhinein zu fälschen. Nein, man gibt wohl gleich von vornherein das Ergebnis einer Befragung vor.

Ich jedenfalls möchte mit meinen mühsam erarbeiteten Euros die zunehmende Verdummung nicht mehr finanzieren und habe daher die Tageszeitung abgestellt. Tschüß, "MOZ", auf Nimmerwiedersehen...


Sonntag, 5. Juli 2015

Intoleranzen

An den kommunalen Schulen in Bernau wird Milch kostenlos angeboten. Das ist gut so. Aber wie immer in diesem Deutschland müssen gelangweilte Parlamentarier an Bewährtem herum reformieren. Kakao- und Erdbeermilch hätten kaum Nährwerte, dafür aber einen hohen Zuckeranteil und man sollte daher über Alternativen nachdenken, wird da empfunden. Diese Aussage ist auch wirklich nur eine Empfindung, denn abgesehen davon, dass Zucker ebenfalls "Nährwerte" enthält, gibt es eigentlich keinen Plural für "Nährwert". Gemeint sind wahrscheinlich Spurenelemente und Vitamine.

Dann bringt man auch noch die Modekrankheit Lactoseintoleranz - zur Zeit sind gefühlte 123,6 Prozent aller deutschen Wohlstandskinder davon betroffen, in Bernau sind es wahrscheinlich 223,7 Prozent - ins Spiel. Hauptsache quatschen, denn real rechnet man lediglich mit  5 bis 15 Prozent Betroffenen in ganz Europa. In der Regel wissen Nahrungsmittelallergiker aber auch ganz genau, welche Lebensmittel sie meiden müssen.  Ich spreche da aus eigener Erfahrung und möchte eigentlich nicht, dass sich jemand in meine Ernährungsgewohnheiten oder in die meines Kindes/Enkel einmischt. Auch und vor allem kein Provinzpolitiker.

Die gesamte  Diskussion ist letzlich recht müßig, aber über andere Bernauer Probleme hat der Sozialausschuss der Stadt offenbar nicht zu beraten. Seliges Städtchen.  Oder will man auf diese Weise  die Streichung der kostenlosen Milchversorgung vorbereiten? 

Übrigens: Für geltungsbedürftige Bernauer Hilfspolitiker oder überforderte Dezernenten empfiehlt Vallis Blog den "White Russian", eine geniale Mischung aus fettreicher Milch oder Sahne und der gewissen Substanz für Korsakow-Anwärter. Von diesen Herrschaften gibt es in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung und in der Verwaltung leider einige, die  im Suff immer wieder ihre große Klappe aufreißen. Sie haben leider keine Ethanol-Intoleranz...

Donnerstag, 2. Juli 2015

Der Häuptling und der Kolonialismus

Die Botschaft Kanadas hatte geladen, ein echter Häuptling sollte kommen und über  Kanadas Unternehmergeist und die Bedeutung von ökonomischer Selbstständigkeit für die First Nations, Métis und Inuit sprechen. Wer? First was? Und Métis ? Die Wikipedia muss ran und siehe da: Alles ganz einfach, man muss nur das Kolonialisatoren-Sprech beiseite lassen und schon geht alles wie von selbst! Wobei wie bei allen derzeitigen Umbenennungen die Frage offen bleibt, ob ein neuer Name für den Unterdrückten, Benachteiligten oder Diffamierten gleichzeitig seine Situation bessert? Aber sei's drum: Wenn Eskimos nicht mehr so genannt werden wollen, sollen sie Inuit heißen. Und Indianer war ja sowieso so'n Quatsch, weil Kolumbus in Wirklichkeit Indien gesucht und bis zu seinem Tode nicht wusste, dass er es nicht gefunden hatte. 

Bleibt noch Métis. Auch ganz einfach, das sind die Nachkömmlinge jener Menschen, die aus der freiwilligen oder zwangsweisen körperlichen Vereinigung von Indianerfrauen (schon wieder dieses Wort! ), also von Ureinwohnerinnen Amerikas und weißen Männern stammen und stets übelst diffamiert wurden. Halbblut - die mussten doch automatisch die schlechtesten Eigenschaften beider Rassen in sich vereinigen! Steht so ja auch bei Karl May und Mark Twain. Wie wir wissen, sind auch die Métis sicher nicht schlechter als andere Menschen. Wenn man ihnen Chancen zum Gutsein lässt. Auch wie bei allen anderen Menschen. 

Und da sind wir auch schon beim Hauptthema unseres Häuptlings oder (englisch) Chiefs - der übrigens Clarence Louie heißt und vom Stamm der Osoyoos kommt, die im heutigen British Columbia ( Hauptstadt Vancouver) leben:  Nämlich bei den Chancen. Über 1,4 Millionen Menschen in Kanada bezeichnen sich heute als Angehörige der so genannten autochthonen Bevölkerung. Drei unterschiedliche Völker, jedes mit seiner eigenen Geschichte und Sprache und seinen eigenen, kulturellen Bräuchen und spirituellen Vorstellungen, ringen um Anerkennung und um Chancen. Die Hauptthese des Vortrages von Chief Louie heißt dann auch:“ Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung sind der Weg in die Zukunft. Wir müssen die Arbeitskultur unserer Vorfahren wiederherstellen.“ Chief Louie ist fest davon überzeugt, dass nur sozio-ökonomische Entwicklung, die Wiederherstellung eines gefestigen Arbeitsablaufes und einer traditionellen Lebensweise Voraussetzung für die Eigenständigkeit der indigenen Bevölkerung Amerikas sind. Die Erfolge und positiven Trends geben ihm Recht. 

Chief Louie wurde 1984 zum ersten Mal zum Chef der 450 Osoyoos gewählt. Unter seiner Leitung wurde der Stamm zu einer Unternehmensgruppe, die zehn eigene Firmen betreibt und mehrere hundert Mitarbeiter beschäftigt. Der Häuptling gründete die Osoyoos Indian Development Corporation als Management der bestehenden Unternehmen. Sie hat gleichzeitig das Ziel, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden. "Die Osoyoos betreiben derzeit eigene Weinberge, Einzelhandelsgeschäfte, eine Baufirma, den Betonlieferanten Readi-Mix, einen Meisterschaftsgolfplatz sowie Ökotourismus-Unternehmen mit eigenen Hotels. 2002 eröffnete der Stamm das erste von einem indigenen Volk geführte Weingut Nordamerikas, das Nk'Mip Cellars.  " heißt es in einem Informationsmaterial der kanadischen Botschaft. Sie machen einen jährlichen Umsatz von 40 Millionen kanadischen Dollar. Und da der Stamm der Osoyoos mehr Arbeitsplätze in ihren Unternehmen anbietet als er Mitglieder hat, beschäftigt er auch andere Ureinwohner aus British Columbia, dem Yukon und den Prärien.


Totempfahl in der Nähe von Vancouver  (Campomalo  / pixelio.de)
Für Chief Louie ist die Abhängigkeit der Ureinwohner von der staatlichen Wohlfahrt ein Relikt der Kolonialisierung Amerikas, er will sie aus ihrer Lethargie reißen. "Schule und Arbeit" heißt dann auch eine seiner Maxime und das erwirtschaftete Geld setzt er vor allem dazu ein, "Opportunities", d.h. Chancen für die Völker zu schaffen. Seine Leistungen haben in Kanada und den USA große Anerkennung gefunden. Er ist Vorstandsvorsitzender des National Aboriginal Economic Development Board (Nationalbüro zur ökonomischen Entwicklung der Ureinwohner). Zu seinen vielen Auszeichnungen gehören der Preis für Business und Community Development und der "Order of British Columbia", dem höchsten Preis der Provinz für herausragende Leistungen. 2008 wurde Louie Unternehmer des Jahres und 2011 nahm ihn der Canadian Council for Aboriginal Business in die Aboriginal Business Hall of Fame auf.

Clarence Louie ist ein symphatischer Mensch, der immer wieder betont, wie wichtig ihm die gelebte Demokratie in seinem Stamm ist. Keine Entscheidung wird ohne Mehrheit in der Stammesversammlung getroffen. Er und seine Mitstreiter in den anderen Stämmen und Volksgruppen sind dafür verantwortlich, dass das Unternehmertum der indigenen Bevölkerung heute als Teil der Geschichte und der Zukunft Kanadas betrachtet wird. Angehörige der indigenen Bevölkerung Kanadas haben in den letzten 20 Jahren 40.000 Unternehmen gegründet und dadurch ein rasantes Wirtschaftswachstum erzielt. Im Jahre 2011 konnten diese Unternehmen fast 1 Milliarde kanadische Dollar zur Volkswirtschaft beitragen. 


Die Anzahl der Firmeninhaber und Unternehmer unter den indigenen Völkern wächst etwa fünfmal schneller als im kanadischen Durchschnitt. Bis 2026 werden Schätzungen zufolge 400.000 junge Angehörige der First Nations, der Métis und Inuit den Arbeitsmarkt eintreten und damit dazu beitragen, den künftigen Arbeitskräftebedarf Kanadas zu decken. Wer mehr wissen will, findet weitere Infos auf der Webseite des National Aboriginal Economic Development Board www.naedb-cndea.com.

Chief Louie weiß, dass "Indianer" in Deutschland sehr beliebt sind. Es gäbe da einen Schriftsteller, von dem er allerdings noch nichts gelesen hat. Wurde "Winnetou" eigentlich jemals ins Englische übersetzt? Vielleicht wird ihn der Chief mal irgendwann lesen und -  wahrscheinlich herzlich lachen. Nach dem spannenden Abend und der Diskussion in der Botschaft sattelte er jedenfalls schnell seinen Mustang (oder nahm ein Taxi) und eilte zum Berliner Konzert der australischen Band ACDC. Ein Musikgeschmack, der ihn mir gleich noch symphatischer machte...



Anmerkung:  Viele Menschen in Deutschland denken nach über Perspektiven der Tausende von Flüchtlinge, die in Deutschland  Schutz, Asyl oder ein besseres Leben suchen. Die Meinungen gehen von “ Das Boot ist voll" und "Wir brauchen/wollen euch  nicht!" bis hin "Wir müssen alle aufnehmen !".  

Keiner - schon gar nicht unsere Politiker - hat auch nur ein einziges, winziges Konzept, was mit diesen eingewanderten Menschen geschehen soll. Zur Zeit pfercht man sie in Massenunterkünfte und stellt sie mit Geld ruhig. Vergleichbar also mit der Lage der Indianer in ihren Reservaten, die noch immer größtenteil von der staatlichen Wohlfahrt (und ein paar steuerfreien Tankstellen oder Spielcasinos) leben.

Auf diese Art erzeugt man Lethargie, man nimmt den Menschen das Selbstbewusstsein und die Ehre, man bricht sie oder sie werden automatisch zu Außenseitern und Kriminellen. Eine Ghettoisierung ist wahrscheinlich.

Dazu kommt wieder einmal, dass niemand aus unserer Politkaste auch nur einmal MIT diesen Menschen spricht. Man sabbelt öffentlich, schreibt in der Presse, quatscht im Fernsehen, geifert am Stammtisch nur ÜBER sie. Chief Louie, dieser edle Häuptling, der  direkt aus einem Buch von Karl May stammen könnte,  zeigt uns vermeintlich klugen Deutschen Wege aus unseren Dilemma auf. Allerdings war kein Vertreter der Bundesregierung an diesem Abend in der kanadischen Botschaft dabei. Warum auch ?  


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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...