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Freitag, 15. Mai 2015

Pfingsten 2015 in Altenhof



Klezmer, Kunst & Kleider

eine Gemeinschaftsproduktion des Altenhofer Kunstkurses  mit dem Altenhofer Kulturkreis (akk e.V.)

23.05.2015         im Bootshaus am Breten

20:00 Uhr            Hüttenkino „ Alles auf Zucker“ 
deutscher Spielffilm von Dani Levy aus dem Jahr 2004.
Der seit langem in Berlin lebende Schweizer Jude [Dani Levy] erfand, gemeinsam mit seinem Co-Autor Holger Franke, eine Alltagsgeschichte, in der sich jüdischer Witz und Berliner Chuzpe aufs schönste miteinander verbinden. […] Top-Star der Besetzungsliste, die eine gelungene Melange aus Ost und West bietet, ist der phantastische Henry Hübchen. Neben ihm behaupten sich tapfer Hannelore Elsner und Udo Samel. Und wenn es einen gibt, der einen Rabbi in der Balance von gerissener Güte und edler Geschäftstüchtigkeit halten kann, so ist das allemal unser One and Only Rolf Hoppe.“ – schreibt der Eulenspiegel.

24.05.2015          im und am Bootshaus

11:00 Uhr                       Modenschau und Ausstellungseröffnung "Sommerzeit"
                             von und mit dem Altenhofer Kunstkurses

15:00 Uhr                       Modenschau - A' Natura Line  präsentiert vom Altenhofer                                     Kunstkurs


19:00                   Klezmer mit  Trio Sho

Der russische Jazz wurde in Odessa geboren - wo auch sonst ? Trio Scho ist der Vertreter dieser Musik in Berlin. Auf ihrer neuen CD "Kiewer Tramway" präsentiert das Trio mit Charme und Temperament eine Palette von Liedern und Musik, die der früheren ungewöhnlichen Atmosphäre der Vielvölker-Metropolen Kiew und Odessa entstammt: Evergreens über "Odessa Mama", russische Romanzen "in Swing", eine Fahrt mit dem Kiewer Straßenbahn, aber auch     Tangos und Horas bis hin zu jiddischen Liedern und "Sowjetski Rock`n`Roll". (http://www.oriente.de/de/trio-scho.html)


  

                                                            “altenhofer kulturkreis e. V”

                                                                       
16244 Schorfheide  OT Altenhof
                                                            Altenhofer Dorfstr.3
                                                            Vorsitzender: Günter Landmann                                                                                  
(033363/4262

Montag, 11. Mai 2015

MEHRHEIT DER DEUTSCHEN GEGEN STÄRKEREN EINFLUSS DER RELIGIONEN IM ZDF-FERNSEHRAT: 61 PROZENT DER BEVÖLKERUNG PLÄDIEREN FÜR RELIGIONSFREIE VERTRETER

Heike  / pixelio.de
60 Prozent der Deutschen lehnen einen größeren Einfluss der Vertreter der Religionen im ZDF-Fernsehrat ab, 61 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dort auch Repräsentanten der Konfessionsfreien vertreten sein sollten. Dies geht aus einer repräsentativen EMNID-Studie hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) heute auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Wie die Umfrage zeigt, steht das Votum der Bevölkerung in klarem Widerspruch zum Neuentwurf des ZDF-Staatsvertrags, der am 18. Juni 2015 unterzeichnet werden soll.

Nach dem neuen ZDF-Staatsvertrag werden die beiden christlichen Großkirchen mit ihren Wohlfahrtsverbänden insgesamt sechs, der Zentralrat der Juden und die Muslime jeweils einen Repräsentanten in den von 77 auf 60 Sitze verkleinerten Fernsehrat entsenden. Dadurch steigt der Stimmenanteil religiöser Repräsentanten deutlich, während die Interessen der rund 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger, die keiner Religion angehören, im Fernsehrat nach den Plänen der Landesregierungen weiterhin unberücksichtigt bleiben sollen.

Der Neuentwurf des ZDF-Staatsvertrags steht damit in einem deutlichen Widerspruch zur Mehrheitsmeinung der Bürgerinnen und Bürger, erläutert Carsten Frerk, Leiter der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid): "Nach den aktuellen Umfrageergebnissen sind 60 Prozent der Bevölkerung gegen einen stärkeren Einfluss der Religionen im Fernsehrat, nur 30 Prozent dafür, 10 Prozent waren sich unschlüssig. Dabei lehnen nicht nur 74 Prozent der konfessionsfreien Menschen, sondern auch die Mehrheit der Katholiken (54 Prozent) sowie der Protestanten (55 Prozent) eine stärkere religiöse Einflussnahme ab. Nur bei den Muslimen und den Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften sprechen sich Mehrheiten dafür aus."

Für eine explizite Interessenvertretung religionsfreier Menschen im ZDF-Fernsehrat plädieren der Umfrage zufolge 61 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger, 31 Prozent sind dagegen, 8 Prozent machen keine Angaben. 

"Bemerkenswert daran ist", so Frerk, "dass auch innerhalb der Religionsgemeinschaften Mehrheiten für einen Sitz der Konfessionsfreien im Fernsehrat eintreten. 51 Prozent der Katholiken, 63 Prozent der Protestanten, 66 Prozent der Muslime und sogar 73 Prozent der Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften votieren für eine Interessenvertretung religionsfreier Menschen im ZDF-Fernsehrat. Offenbar ist das Gespür dafür, dass es ungerecht wäre, das konfessionsfreie Drittel der deutschen Bevölkerung bei dieser Frage auszugrenzen, bei den Gläubigen an der Basis sehr viel stärker verankert als bei den Funktionären an der Spitze der politischen und religiösen Institutionen."

Die EMNID-Umfrage war von der Forschungsgruppe Weltanschauung in Deutschland (fowid) im Auftrag der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) initiiert worden. Deren Vorstandssprecher, der deutsche Philosoph und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, hatte bereits vor einem Monat die "inakzeptable Ausgrenzung konfessionsfreier Bürgerinnen und Bürger" im Rahmen des neuen ZDF-Staatsvertrags scharf kritisiert.

Alle Daten zur Umfrage: http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Kirche_und_Politik/Einfluss_im_Fernsehrat.pdf
 
(Quelle:gbs-Pressemitteilung "Inakzeptable Ausgrenzung konfessionsfreier Bürgerinnen und Bürger": http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/zdf-staatsvertrag 

Samstag, 9. Mai 2015

Eine schöne Fête de la Victoire

Eine e-mail aus Paris von unserem ältesten Sohn, die mit den Worten endet "Eine schoene Fête de la Victoire" bringt mich wieder einmal zum Nachdenken über das eigenartige Land, in dem ich seit 1990 lebe. "Victoire" wird im Wörterbuch ja mit "Sieg", aber auch mit "Überwindung" oder "Bewältigung" übersetzt. Die Franzosen feiern also den 9. Mai als Sieg, als Überwindung eines unmenschlichen Gegners, als Bewältigung eines Neuanfangs nach einem verheerenden Vernichtungskrieg, der durch die deutschen Nazis angezettelt wurde.

Na ja, palavert man da schon seit Wochen im deutschen Feuilleton , aber sie haben doch auch gewonnen und wir haben verloren. Viertel- bis maximal halbherzig reden sie vom Tag der Befreiung, nicht ohne den Befreiern die Opfer anzukreiden, die diese dem teutschen Volk auferlegt haben. Von Rache, Bombenterror und Massenvergewaltigungen ist die Rede. Zwar waren ja Wehrmacht und SS auch "nicht fein" in den eroberten Gebieten, aber die Allierten und vor aller die von Natur aus bösen und vertierten  "Russen" ! In den Leserbriefspalten der "Zeit", des "Spiegel" und anderer Elaborate tummeln sich die Enkel und Urenkel der alten Nazis, die genau wissen, dass der Zweite Weltkrieg durch Stalin begonnen wurde, denn der hätte schließlich den Nichtangriffspakt mit Hitler und Teile Polens besetzt blabla.

Gewohnt, Geschichte als alleinige Abfolge von nicht zusammen hängenden Einzelereignissen zu sehen, wurde ihnen dieser Dummfug auch in westdeutschen Schulen beigebracht. So wird zum Beispiel auch erklärbar, dass die Bolschewisten eines fernen Tages völlig aus dem Nichts kamen und den armen Zaren quasi aus purer Bosheit abgesäbelt und erschossen haben. Niemand von diesen "Geschichtsexperten"  kann sich den Zorn dieser Menschen im Ersten Weltkrieg auf die herrschende Klasse vorstellen. Auch nicht den Zorn und die tiefe Wut derjenigen Russen, Ukrainer; Weißrussen, Kasachen, Esten, Litauer, Letten, denen die Nazis ihre Liebsten auf bestialische Weise abgeschlachtet hatten oder hatten verhungern lassen. Oder den Hass auf alles Deutsche derjenigen Sowjetsoldaten, die die VERNICHTUNGSMASCHINE Auschwitz befreiten.

Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte war die Vernichtung von Menschen  industriell  geplant und durchgeführt worden. Und das genau ist der Unterschied zu den Greueltaten in anderen Kriegen, auch die der Allierten im Zweiten Weltkrieg. Das industrielle, arbeitsteilig organisierte, bürokratische, kalte, maschinelle Töten von Menschen. Das hat uns Deutschen bisher keiner vor - oder nachgemacht.

Denkmal für den unbekannten Matrosen in Odessa (© fv 2013)
Das wiegt die Trauer um die getöteten Menschen in Deutschland, um die toten oder verwundeten Familienmitglieder oder gar die Verzweiflung wegen der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten nicht auf. Die Mutter meiner Frau kam mit einer Bettdecke und einer Schere in Lübeck an. Mein Schwiegervater hatte nichts mehr. Beide retteten wenigstens das nackte Leben und fingen dann in Mecklenburg neu an. Weil  die Engländer 1947 die Versorgung der deutschen Bevölkerung in Schleswig-Holstein nicht realisieren konnten. Tausende verhungerten.

Aber was soll diese Aufrechnerei? Sorgen wir gemeinsam dafür, dass so etwas nie wieder vorkommt. Lassen wir uns nicht mehr aufeinanderhetzen.  Wehren wir den Anfängen und vor allem:  Feiern wir! Stoßen wir mit unseren russischen, amerikanischen, französischen und britischen Freunden gemeinsam auf die Befreiung, auf die Überwindung der Tyrannei und des bürokratischen Todes aus deutschen Landen an. Ehren wir auch den deutschen Widerstand gegen Hitler, in dem wir diese Menschen nicht einfach vergessen! Ächten wir die heutigen Kriegstreiber, deren Spitzel und Tyrannen.    

Es brauchte 50 Jahre, ehe ein westdeutscher Bundespräsident, der dazu auch noch ziemlich braun belastet war, den 8. Mai in dieser Bundesrepublik zum "Tag der Befreiung" erklärte.

Offizieller Feiertag wie einst in der DDR ist er noch immer nicht...     

Donnerstag, 7. Mai 2015

Ein Protokoll für die gehobene Kaste und ein anderes für den Pöbel

Wer jetzt dachte, nur beim BND laufen gerade die Akten-Shredder heiß, um irgendwelche Unterlagen, die den Landesverrat dieser Behörde belegen könnten, schnell noch zu beseitigen - warum fährt da mal nicht der Generalbundesanwalt mit der GSG 9 vor und setzt den ganzen Haufen inklusive der Akten fest -  muss sich heute morgen eines Besseren belehren lassen. Auch unsere Provinz-Politkaschperl in Bernau haben  wieder zugeschlagen und sorgen für einen neuen Skandal im Rathaus.

" Das Protokoll zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 12. März sorgt für Verschwörungstheorien in Bernau. Es gibt zwei inhaltlich unterschiedliche Fassungen der Niederschrift." informiert uns heute morgen die "Märkische Oderzeitung". Was  war noch gleich am 12. März? Ach ja, da trat ein inzwischen offenbar geistig völlig überforderter Ex-Sparkassenchef vor die Bernauer Stadtverordneten und beschimpfte alle Gegner der Altanschließerbeiträge als "Kanaillen". Der Mann ist in der SPD, die SPD regiert in Brandenburg seit 25 Jahren, der Mann darf das.

Gut, andere Menschen waren nicht dieser Ansicht und erstatteten Anzeige gegen den leicht verwirrten, älteren Herrn. Anstatt ihm nun gleich einen "Jagdschein" auszustellen, ermittelt die Staatsanwaltschaft und forderte erst einmal die Tonbänder der Versammlung an. Die wollte man von Seiten der Stadtverwaltung nicht herausgegeben. Nun hat man eine elegantere Lösung gefunden:  In dem im Internet veröffentlichten Sitzungsprotokoll fehlt die gesamte Diskussion dazu. In der gedruckten Form der Sitzungsniederschrift - der Grundlage für die Zustimmung der Stadtverordneten zu dem Protokoll - ist der wesentliche Verlauf der Debatte inklusive der Beleidigungen von Seiten des  Keil- enthalten. Da wollte wohl jemand den kleinen Bollermann schützen ?

Jedenfalls: Als aufgebrachte Bürger beim neuen BM Stahlin anrufen, folgt ganz großes Kino, das Rathaus ist alarrrrrrmiert und so etwas von betroffen! Nein, aber wirklich. "Die Maschinerie in der Stadtverwaltung läuft an. Seitenlange Stellungnahmen werden geschrieben, doch erklären kann sich niemand, wie die unvollständige Fassung auf die Website der Stadt gekommen ist. Wieder und wieder wird versucht, die vollständige Niederschrift, so wie von den Stadtverordneten bestätigt, einzustellen. Doch es funktioniert nicht - und der Techniker, der den Fall aufklären könnte, ist bis Ende dieser Woche im Urlaub.

Bürgermeister Stahl versichert: "Von Manipulation kann keine Rede sein. Da lege ich für meine Mitarbeiter die Hand ins Feuer!". Er ist sich ziemlich sicher, dass es sich um einen Systemfehler handelt, der möglicherweise dadurch offenbar wurde, dass die Vorlage - im Gegensatz zu anderen jener Sitzung - vertagt wurde. "Wir werden das klären", verspricht Stahl." schreibt die Zeitung weiter.

Interessiert jemand meine Meinung? Nein ? Gut, hier ist sie. Die Linke und die SPD regieren gerade Brandenburg zu Tode. Wird man da als Linker den Koalitionspartner verprellen? Wer weiß, wen dieser Keil "da oben" noch so kennt!? Also, lieber klein halten, den Skandal.

Schlimm ist nicht dieser alte Mann, der mit seinem Bedeutungsverlust nicht klar kommt und daher jede unpassende Gelegenheit nutzt, um mit Pöbeleien und körperlichen Angriffen auf sich aufmerksam zu machen. Eigentlich wissen jetzt alle seiner rund 200 Wähler über ihn Bescheid und werden bei der nächsten Wahl (vielleicht?) etwas klüger sein.

So richtig schlimm sind jene im Hintergrund, die, die schwer zu fassen oder gar beim Namen zu nennen sind. Die ihn anfeuern, sich an seinen Verwirrungen, Tätlichkeiten und Beschimpfungen ergötzen, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sabotieren und nun auch noch das Protokoll verfälschen müssen. Und die quasi nebenbei dem neuen (linken) Bürgermeister einen Tritt in die Kniekehle verpassen, da der seinen Laden wohl offensichtlich doch (noch?) nicht im Griff hat. Wie sagte schon Lenin: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, Herr Stahl.

Bernau, wie weit bist du mit dieser Politkaste verkommen!




Dienstag, 5. Mai 2015

Ein Krieger über 50 kehrt zurück

Am 15.05.2015  20°° Uhr gastiert Jörg „KO“ Kokott im Bootshaus „ Am Breten“ in Altenhof am Werbellinsee. Parallel zum Konzert sind die Fotos von Harald Hauswald zu sehen.

 Kokott kennt diesen Platz. Hier musste er Pfingsten mit der Gruppe Wacholder vor einem Gewitter in die Gaststätte "Seeblick" fliehen, um dort ein bejubeltes Konzert zu geben.
Hier umrahmte er eine schrecklich „ trockene“ Lesung über den Durst und hier war er Gast beim 4. Altenhofer Liedersommer.
 

Jetzt kehrt er am Freitag, den 15.05. 2015 mit seinem  Liederabend „DER KRIEGER ÜBER FÜNFZIG“ an den Werbellinsee zurück.

Neben neuen eigenen Texten und solchen von Gerd Püschel und Kerstin Becker entstanden Lieder, die KO in 100 Minuten auf diversen Gitarren und dem Mandoloncello und mit seiner unverwechselbaren Stimme spielen und singen wird. Es bleibt hoffentlich auch Zeit für gute Gespräche und vielleicht auch einen Grappa.

Karten unter 0333634262, im Dorfladen  in Altenhof oder im Bootshaus “Am Breten”

Günter Landmann
Vereinsvorsitzender
akk e.V.
                                               
                       Altenhof  Dienstag, den 5. Mai 2015
 

Freitag, 1. Mai 2015

Parteidisziplin geht vor Wählerauftrag

Windkraft: BVB / FREIE WÄHLER fordert Erklärung von Landtagsabgeordneten Müller und Kosanke (beide SPD)
 
Bei der jüngsten Landtagssitzung stand der Antrag von BVB / FREIE WÄHLER für Einführung einer verbindlichen 10H-Regelung* für Windräder zur Abstimmung. Ziel ist ein vernünftiger Abstand zur Wohnbebauung und der Stopp der Errichtung solcher Anlagen in Wäldern und Naturschutzgebieten.

Erich Westendarp  / pixelio.de
Ein Trauerspiel an mangelndem Rückgrat zeigten die SPD-Abgeordneten Britta Müller (Bernau) und Sören Kosanke (Teltow). Britta Müller gehört zu den Erstunterzeichnern der Volksinitiative für die 10H-Regelung und versicherte den Menschen ihres Wahlkreises im Barnim noch im Januar, dass sie sie unterstütze (siehe hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1361546). Bei der namentlichen Abstimmung des wortgleichen Antrages im Landtag votierte sie aber mit NEIN.

Nicht viel besser verhielt sich Sören Kosanke. Im Kreistag Potsdam-Mittelmark inszenierte er sich als Wortführer der 10H-Befürworter und erklärte noch im Februar, dass er darauf drängen werde, dass sich seine Partei auch im Landtag dieser Meinung anschließt (siehe hier: http://www.pnn.de/pm/942730/). Doch wie sah die Realität aus? Kosanke stimmte mit NEIN.

Im Kreistag votierte er noch mit Ja und gaukelte den Menschen vor Ort vor, er würde für sie eintreten, im Landtag aber, wo die Entscheidung tatsächlich fällt, stimmt er wie Müller gegen den textgleichen Beschluss. Mehr Unehrlichkeit geht nicht.

BVB / FREIE WÄHLER fordert von beiden Abgeordneten eine Erklärung, wie sie diese diametral entgegengesetzten Abstimmungsverhalten vor den Wählern rechtfertigen. Ein derart unehrlicher Stil trägt zur immer wieder beklagten Politikverdrossenheit bei. Diesen Umgang haben die Bürger nicht verdient.

Péter Vida, MdL
BVB / FREIE WÄHLER


* Als 10H-Regelung wird eine Bestimmung bezeichnet, wonach Windkraftanlagen einen Mindestabstand vom 10-fachen ihrer Höhe zu Wohngebäuden einhalten müssen.

Donnerstag, 30. April 2015

In diesem Sinne!

Liebe Leser von Vallis Blog,
herzliche Grüße aus unserem verschnupften Teil von Schönow. In diesem Jahr ist die Frühjahrserkältung so schlimm, dass wir die traditionelle Radrundfahrt rund um den Liepnitzsee absagen mussten. Es geht nicht. M.s Husten ist auch schon viel besser geworden.Sie übt ja auch jede Nacht :-((

Bei mir ist dieser Monster-Virus erst im Anmarsch. Kreislaufbeschwerden und Halsschmerzen sind schon da.

Also: Demonstriert schön oder erholt Euch und lest ein Buch. Wir beide kommen schon wieder auf die Beine und dann wird die Tour de la Paix nachgeholt!

P.S.. Ich konnte nicht widerstehen, auch noch etwas Nachdenkliches zur aktuellen BND-Affäre zu posten. Siehe oben rechts. 
 
In diesem Sinne!

Samstag, 25. April 2015

Affen sind die klügeren Menschen

Naher Verwandter (Nadine Becker  / pixelio.de)
Ein Schimpanse im Zoo von Arnheim/ Niederlande hat eine Drohne mit einem Stock gezielt vom Himmel geholt.

Was will uns dieser Vorgang sagen? Ganz einfach: Leute, wehret den Anfängen und besorgt Euch lange Stöcke! Und unsere nahen Verwandten im gemeinsamen Tierreich sind offenbar schlauer als wir. Sie lassen sich nicht jeden Mist unter dem Deckmantel des sogenannten "technischen Fortschritts" bieten... 

Schöne Schauergeschichten aus Mielkes Schattenreich

Seit 25 Jahren höre ich mir fast täglich an, dass die DDR ein Unrechtsstaat war und die Stasi ganz furchtbare Verbrechen begangen hat. Jeder - natürlich - irrtümliche Hinweis irgendwelcher verirrter Quasi- und Altkommunisten, dass die Staatssicherheit ein ganz normaler Geheimdienst wie auf der anderen Seite BND und Verfassungsschutz war, wird von interessierter Stelle sofort auf das Strengste abgebügelt. Nein, das war alles Unrecht und bei uns in Deutschland - gemeint ist die Bundesrepublik - kann sich kein Geheimdienst selbstständig machen, alles demokratisch und  durch entsprechende parlamentarische Gremien überwacht etceterablabla.

Das Ganze ist so durchschaubar und nicht einmal mehr zum Lachen. In der NSU-Affäre lässt man Akten verschwinden und vernichtet sie irreparabel (nur die Stasi-Akten müssen ja unbedingt bis ins Jahr Anno 2560 oder so aus Schnipseln für teures Geld zusammengeklebt werden) , die NPD steuert man mittels IM V-Leuten so genial, dass man vom Aufbau dieser Partei durch den Staat ausgehen kann und der BND bekommt eine Festung fast in der Mitte Berlins, gegen die Mielkes Trutzburgen reine Erdhütten waren.

Und nun das hier: "Der SPIEGEL hatte am Donnerstag enthüllt, dass der BND für die NSA gezielt die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgehorcht hat. Betroffen sollen etwa der Rüstungskonzern EADS sein, der Hubschrauberhersteller Eurocopter oder französische Behörden. Das Kanzleramt wurde erst kürzlich darüber informiert."

Hans-Georg Weimar  / pixelio.de
Aber keine Sorge. Auch hier muss man nicht um diese beste aller Demokraturen fürchten. Oder dass es den Schlapphüten endlich mal an den Kragen geht. Bei der CDU >>... wirbt man ... demonstrativ um Zurückhaltung. Der Vorsitzende des NSA-Ausschusses im Bundestag, Patrick Sensburg (CDU), nahm die Führung des Bundesnachrichtendienstes in Schutz. "Ich warne davor, dass man vorschnell den Stab über BND-Chef Gerhard Schindler bricht. Es ist zu diesem Zeitpunkt völlig unklar, ob die Vorgänge in der Behörde früh nach ganz oben gemeldet wurden oder nur auf Arbeitsebene kursierten. Die Verantwortung muss nicht zwingend bei der Amtsleitung liegen", sagte er SPIEGEL ONLINE. "Da, wo Vorgänge aber tatsächlich nicht akzeptabel sind, muss die Praxis umgehend geändert werden", fügte er hinzu. Sensburg betonte, dass zu diesem Zeitpunkt noch kein Gesamtbild der Lage vorliege. "Grundsätzlich glaube ich nicht, dass der BND Steigbügelhalter für die amerikanischen Geheimdienste war. Sondern dass man - sollten sich Details der gemeinsamen Spionagetätigkeit konkretisieren - höchstens von Versehen auf organisatorischer Ebene sprechen kann", sagte der CDU-Politiker weiter.

Im Klartext, so Sensburg, hieße das: "Sollte sich herausstellen, dass inakzeptable sensible Daten aus den USA angefordert wurden, hätte die NSA den BND missbraucht." In der kommenden Woche will der NSA-Ausschuss weiter über den Vorgang beraten, neue Zeugen vernehmen und die Liste der betroffenen Daten einsehen.<< schreibt SPON weiter.

Reden wir einmal Klartext: Der Teppich, unter den alles gekehrt werden wird, ist fast fertig. Merkel hat keine Unannehmlichkeiten zu befürchten, unsere Politiküsse inklusive Gauck werden weiterhin tief im A... der Amis stecken. Schlimmstenfalls opfert man eine der oberen Pappnasen, nimmt ihn ein halbes Jahr aus der Schusslinie und setzt ihn dann auf einen hochdotierten Posten bei der Deutschen Bahn oder so. Und dem dummen Volk serviert man schnell noch ein paar schöne "neue" Schauergeschichten aus Mielkes Schattenreich...

Dienstag, 21. April 2015

Der Atommüll-Versuch

lichtkunst.73  / pixelio.de
Die Atommüllendlagerung in der BR Deutschland könnte erst 2170 abgeschlossen sein,berichten die Mainstremmedien gestern. Und natürlich kostet das alles viel mehr Geld, als sich die Energiekonzerne von unseren Stromgeldern in den Sparstrumpf zurück gelegt haben. War ja klar, dass die arme, von den Windrädern gebeutelte Branche sofort wieder nach dem Steuerzahler kreischt, wenn es eventuell an's Eingemachte, d.h. an die Profite gehen könnte. Nebenbei ist jetzt auch nichts mehr von dieser so unerhört sauberen Energiequelle Atom zu hören, wie man uns Doofen Jahrzehnte lang  weismachen wollte. Der Dreck, der bei der Atomverstromung übrig bleibt, ist mitnichten sauber. Und daher weiß man noch nicht mal, wohin damit.


Aber auch das ist typisch für die bestimmenden Soziopathen im Verein mit den regierenden Menschenfeinden, den Profiteuren dieser Gesellschaftsordnung: Erst mal den Großversuch starten. Hartz IV, Afghanistan-Krieg, Kosovo-Nation-Building, Atomstrom. Oder Flüchtlingswellen, weil wir die 3. Welt ausbeuten und im Verein mit USANATO mit Krieg Demokratie überziehen müssen. Es geht natürlich immer irgendwie schief. Mal sehen, wer den Dreck dann wieder weg macht und vor allem dafür bezahlt. Im Atommüll- Versuch könnten die Kosten für die Suche und die Endlagerung deshalb in den nächsten Jahrzehnten auf 50 bis 70 Milliarden Euro ansteigen.

Böse Zungen behaupten jetzt natürlich, dass der Abschluss der Atommüllendlagerung in unsrem wunderschön durchorganisierten  Deutschland in dasselbe Jahr wie die feierliche Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg International "Willy Brandt" (BER) fallen wird.

Aber das stimmt nicht, liebe Freunde des gepflegten Pessimismus! Hier ist die grausige Wahrheit:  BER IST das Atommüllendlager....

Montag, 20. April 2015

Deutsche Gesetze

Was hatten wir in Deutschland nicht alles schon für richtungsweisende Gesetze! Der allseits beliebte § 175 Strafgesetzbuch fällt mir da ein, der unter Strafe stellte, was erwachsende Menschen im gegenseitigen Einvernehmen sexuell miteinander taten. Noch gar nicht so lange aufgehoben. Erst im Jahr 1994 beschloss der Bundestag mit dem 29. Strafrechtsänderungsgesetz vom 31. Mai 1994 die ersatzlose Aufhebung des § 175 StGB.

Oder das  Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik vom 25. März 1982, aufgehoben im August 1990, da gab es die Staatsgrenze de facto in Richtung Westen schon gar nicht mehr. 

Oder die Nürnberger Rassengesetze, die am Abend des 15. Septembers 1935 einstimmig vom NSDAP- Reichstag angenommen wurden, der eigens zu diesem Zweck telegrafisch nach Nürnberg einberufen worden war. Konkret hießen diese beiden Gesetze "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre"– das sogenannte Blutschutzgesetz – und Reichsbürgergesetz.
Wie immer in der Bürokratie verschwand dieser Nazi-Dreck nicht etwa automatisch mit der Befreiung, sondern musste erst durch das alliierte Kontrollratsgesetz Nr. 1 vom 20. September 1945 aufgehoben werden.

Es gab und gibt also in Deutschland eine Vielzahl von Gesetzen, die schreiendes Unrecht waren und sind. Warum die Gegenwartsform? Wir leben doch - es wird alle Nase lang betont - in einem Rechtsstaat und jeder kann solange auf sein Recht pochen, wie sein Geld reicht. Ja, eben. Geld. Und wenn dann noch Unverstand und Verbohrtheit der Politik dazu kommen, sind wir wieder in Brandenburg...

P.S.: Der Link geht auf die Mediathek des rbb und wird deshalb bald verschwinden. Auch dafür zahlen für übrigens GEZ-Beiträge, damit wir auf Inhalte der Fernsehsender tatsächlich eine ganze Woche lang zugreifen können. Für 18 Euro im Monat ist mehr Verwöhnkultur natürlich nicht drin.

Deshalb eine Erklärung: Der verlinkte Film beschrieb ein richtungsweisendes, prämiertes, mit Landesfördermitteln in Höhe von über 100 TDM errichtetes Projekt in Schöneiche. Eine Kleinkläranlage, die das anfallende Schmutzwasser ökologisch und hygienisch einwandfrei aufbereitete und das geklärte Wasser vor allem in dieser trockenen Region liess. Die Vergangenheitsform erscheint deshalb, weil der zuständige Wasser- und Abwasserzweckverband jetzt den zentralen Abwasseranschluß deer Wohnsiedlung durchgesetzt hat. Alle bedauern das. Der Bürgermeister, der Landrat, der Vorsitzende des WAV. Aber keiner kann was machen, denn es gibt ja ein Landesgesetz, das den Anschluß ALLER an eine zentrale Aufbereitungsanlage festlegt. Das Gesetz kann man natürlich nicht ändern. Man muss es durchsetzen! Notfalls mit Gewalt.

"Tja", sagte Gestapo-Dienststellenleiter Max Müller, "Ich persönlich habe ja gar nicht gegen Juden. Aber das Gesetz sieht nun mal ihre Überstellung in ein KZ vor. Da kann man nichts machen..."

Freitag, 17. April 2015

Die richtige Richtung

Die Polizei hat jetzt die Tonband-Mitschnitte einer Sitzung der Bernauer Stadtverordneten-versammlung beschlagnahmt. Hintergrund ist die Strafanzeige einer Bürgerbewegung gegen einen Stadtverordneten der SPD, der meinte, sich immer mal wieder wie ein Quartalsirrer aufführen zu müssen und deshalb alle Gegner der Altanschließerbeiträge in der öffentlichen Sitzung der SVV als "Kanaillen" beschimpft hatte. Das war dieser sehr gesellige und überaus lustige Typ hier.

Hoffentlich kommt es auch zum Prozeß. Da in Brandenburg trotz jahrzehntelanger SPD-Herrschaft  wider Erwarten die Todesstrafe schon abgeschafft ist, plädiere ich für etliche Stunden gemeinnütziger Arbeit als Strafe. Wäre für diesen Menschen wahrscheinlich Neuland, denn er würde endlich mal etwas Nützliches für die Allgemeinheit anstellen...

Donnerstag, 16. April 2015

Infrastrukturapokalypse

© @der_ichbins
Leute, es geht los! Die vier Reiter der Apokalypse sind los! Merkel, Schäuble, Müller und Woidke reiten Seite an Seite. Zwar sind die ersten Brücken erst gesperrt, noch nicht eingekracht. Noch nicht! Zwar fährt die Bahn im Schneckentempo drüber oder einen Umweg. Noch! An den Unis fällt der Strom aus, kommt aber noch irgend wann wieder. Noch!  In Turnhallen aus den 70er Jahren ist die Decke instabil. Aber irgendwann erwischt es nicht nur Straßen und Brücken, sondern auch Schulen, Theater und Krankenhäuser. Im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf  hat es schon angefangen: "Drei Schulgebäude in Steglitz-Zehlendorf wurden jetzt gesperrt, nachdem Statiker mangelnde Standfestigkeit diagnostiziert hatten. Der Gebäudetyp war in den 80ern verbreitet in West-Berlin. Auch andere Bezirke überprüfen nun die Statik." schreibt der "Tagesspiegel" vorgestern. Und ein Bild über eine der Ursachen gibt es auch dazu - siehe oben...

Bernau wird Handkehausen

Der Bernauer CDU ist mit der Abwahl des Bürgermeisters Hubert Handke vor fast genau einem Jahr anscheinend der letzte Rest Gehirn verloren gegangen. Da lassen sie am vergangenen Wochenende im Anzeigen-Blatt "Barnimer Blitz" eine beispiellose Lobeshymne für den Altbürgermeister Hubert Handke los. Der Text trieft vor Personenkult, Häme und Geschichtsklitterung. So macht man sich darüber lustig, dass es nach über zwei Jahren noch keine Lösung für die Altanschließerbeiträge gibt, obwohl nun Handke weg ist, und vergisst wohlweislich, wer diese Beiträge in Bernau angerührt hat. 

Nebenbei und unterschwellig bekübelt man dann wieder die bösen Bürgerbewegten und linke, rechte, mittlere Saboteure sowie generell all jene, welche die Genialität in unserem Großen Altbürgermeister nicht erkannten.  Und überhaupt - seit Hubis Abwahl fliegen die Möwen auf den vielen von ihm angesiedelten und jetzt auf Bürgerkosten zu sanierenden Müllkippen aufgrund des gegenwärtigen Elends in Bernau nur noch auf dem Rücken. Damit sie das Elend in der Stadt nicht sehen müssen, das sein Nachfolger mitsamt seinen undemokratischen Unterstützern angerichtet hat. Meint die Bernauer CDU.

Es war klar: Bei dieser Art von Geistesgrößen ist keinerlei Einsicht in die Ursachen der Abwahl zu erwarten. Und auch Hubi himself geistert schon wieder auf allen städtischen Empfängen und "Events" herum. Allerdings, wenn man mal ehrlich ist: Wen kümmert es noch? Die Stadt ist längst zur Tagesordnung übergegangen und arbeitet den liegen gebliebenen Dreck aus Handkes Mistecken ab. Was soll man da sonst noch sagen? Man kann sich erbrechen und die CDU nun völlig abschreiben. Letzteres ist  wahrscheinlich nicht verkehrt. Man kann aber auch mit unbändigem Humor antworten. Satire schlägt Personenkult. Die Unabhängige Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung wird aus diesem Grund demnächst  - um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen - beantragen, den Bernauer Marktplatz in Hubert-Handke-Platz umzubenennen und auf dem Platz  ein Reiterstandbild des GröBaZ (Größter Bürgermeister aller Zeiten) zu errichten. Auch die Umbenennung der Stadt Bernau  in Handkehausen soll geprüft werden. 

Eine Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung ist erarbeitet und kann hier eingesehen werden. Von Hubert Handke als dem "Genie aller kommunalen Genies, unser über alles geliebter Altbürgermeister Hubert Handke" ist dort die Rede und dass er "mehr als zwei Jahrzehnte ...erster Diener an Stadt und Bürgern (war), unsere Kommune vom Dunkel des finsteren Spätmittelalters ins Licht einer strahlenden Zukunft (führte)" und "kühn ... die Fackel des Fortschritts voran (führte)", und "wir alle konnten uns an seiner unendlichen Güte und Nächstenliebe wärmen wie an einem leuchtenden Frühlingssonnenstrahl. Die graue Ente Bernau wandelte er in schier unendlicher Geduld und Weisheit in einen stolzen Schwan" steht dort geschrieben. Selbst "das Summen der Bienchen im Sommer, die schönen knallroten Flitzer der Feuerwehr (wären ohne ihn) nicht denkbar" meinen die Einreicher der Vorlage.

Auch den Entwurf für ein Denkmal gibt es schon. Dort reitet, nein, er schwebt über seinem/unserem Hubert-Handke-Platz, mit seiner Baskenmütze und der rotierenden Fliege, unser früheres und unvergleichliches Stadtoberhaupt ist mit einer brennenden Fackel in der erhobenen Hand dargestellt. Siegesgewiß fährt er seine stärkste Waffe auf - sein unbarmherziges Grinsen. Jedem Nachfolger wäre mit diesem wahrhaft genialen Standbild eines wahrhaft genialen Mannes der Weg im seit einem Jahr  völlig verdüsterten Bernau gewiesen und niemand käme auf den Gedanken, dem Altbürgermeister nachzueifern. Ob der unermesslichen Größe desselben wäre dies ohnehin nicht möglich...

P.S.: Sollte ihn - ähnlich wie seinen Vorgänger Kim Il Sung - mal doch irgendwann das Zeitliche segnen, könnte endlich auch das bisher nutzlose Mühlentor einer Verwendung zugeführt werden. Einfach umwidmen. Zum Mausoleum...

Montag, 13. April 2015

Kindermund tut Wahrheit kund

Zu Ostern freuten wir uns über den Besuch unserer Kinder und des Enkelchens. Der kleine A. übt fleißig sprechen. Meistens kommt noch nicht alles für uns Erwachsene leicht verständlich heraus, aber überwiegend kann man ihn schon gut verstehen. Und manchmal tut Kindermund auch schon Wahrheit kund. So zum Beispiel, wenn er morgens "Malemade" auf sein Brot möchte. Es lässt sich sicher nicht vermeiden, dass in der Marmeladenfabrik zusammen mit all den Früchten auch  "mal 'ne Made" in den Bottich kommt.

Na ja. Nicht dran denken.  Wenn es rauskommt, was da rein kommt, kommen wir rein und nie wieder raus, sagte bekanntlich fast schon jeder Chef eines Lebensmittelbetriebes.  Deshalb gibt es bei uns auch meist Handverlesenes und Selbstgekochtes. Aber wenigstens  Gordon Shumway alias Alf freute sich damals über alles Beiwerk, was das süße Zeug nicht so langweilig schmecken  liess...

Samstag, 11. April 2015

Wo ein Trog ist, sammeln sich Schweine

Wie Schweine halt so sind, fühlen sie sich nur in der Rotte wohl. Und meistens sind sich die Schweine dann auch einig, wenn es darum geht, den Trog schön leer zu fressen und keinen anderen ran zu lassen. Noch Fragen?

Nachtrag: Ich empfehle auch gemeinsame Losungen zum 1. Mai:

"Arbeiter Restdeutschlands! Setzt dem Block der Bürgerbewegten die Aktionseinheit unserer Bonzenklasse entgegen, denn wir sind Klasse! Festigt und hütet das Bündnis mit allen reaktionären Betonköpfen des Landkreises und der Sparkasse - die unerschütterliche Grundlage unserer Macht! Ruhm und Ehre den Bonzen des Barnim und ihrer marxistisch-leninistisch-christlich-opportunistischen Partei – der SPCDUED! Hoch leben die Genossen Ihrke, Bockhardt und Stalin Mächtig! Unser Gruß den Bruderparteien, den Bonzen und Beamten aller Versorgungssysteme! Es lebe die Nationale Front - Es lebe die Einheit und der Zusammenhalt aller rückschrittlichen Kräfte." 

Impressum und V.i.S.d.P.

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Waldstr. 70
16321 Bernau
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...