So wie der Beginn des kommunistischen Paradieses für Faulpelze, Abzocker und Nassauer ("Jeder nach seinen Bedürfnissen") von SED-Parteitag zu SED-Parteitag immer weiter nach hinten verschoben werden musste - nur in der Bernauer Bonzensiedlung "Waldsiedlung", gemeinhin "Klein-Wandlitz" genannt, existierte dieses schon seit den späten 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts - sprach auch bald niemand mehr von den blühenden Landschaften in der ehemaligen DDR. Stattdessen wurden nach DDR-bewährtem Muster und ebenso bewährten statistischen Methoden die Arbeitslosenzahlen geschönt.
Man ballerte etwa 2 Billionen Euro für den Aufbau in den Osten, strich die Häuser dort notdürftig bunt an, baute Paläste für die Arbeits- und sonstigen Ämter und ließ vor allem Westkonzerne das Geld wieder einsammeln. Die kaputten Straßen und Autobahnen im Osten sind inzwischen schon wieder kaputt oder noch gar nicht fertig, von den Häusern blättert schon wieder die Farbe - was schlimmer aussieht, als das Einheitsgrau in der DDR oder in Düsseldorf - und infolge von ständigen und anhaltenden Gemeindegebiets- oder Kreisreformen braucht man immer wieder neue Verwaltungspaläste.Wir bauen auf und reißen nieder - so hab'n wir Arbeit immer wieder.
Und über die 87 Prozent der durchschnittlichen Westrente und die 70 Prozent des durchschnittlichen West-Lohns berichteten bald auch die Medien nicht mehr. Es zählten nur vermeintliche Erfolge. Schon damals hätte man über den Terminus "Lügenpresse" diskutieren müssen, denn gelogen ist es auch, wenn man Nachrichten der Bundespressekonfrenz unkritisch übernimmt oder nur die Hälfte (oder noch weniger) der ganzen Wahrheit nacherzählt. So wie seit anderthalb Jahren im Konflikt der ukrainischen Putschisten mit der eigenen Bevölkerung und mit Russland.
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| Gaucks neue Losung für Deutschland? |
Allerdings dürfte inzwischen wenigstens eines langsam klar werden: Die Lösung für eine kurz-bis mittelfristige Integration von Menschen unterschiedlicher Religionen in Deutschland kann nur die Gleichberechtigung aller Religionen ausschließlich auf dem Boden des Grundgesetzes sein. Und das heißt konkret, dass ALLE Religionen dahin zu schicken sind, wohin sie gehören: In den privaten Bereich der Menschen. Die Lösung heißt dann also nicht: Islamunterricht in die Schulen wie jetzt selbst von dem pseudolinken Renegaten Ramelow in Thüringen unterstützt. Die Lösung heißt "Religionsunterricht raus aus den Schulen". Nicht Rabbi und Imam in die Rundfunkräte, sondern Pfaffen raus! Und so weiter. Für alle Menschen in diesem Land stehen doch die Parlamente und Parteien offen! Das würde natürlich auch bedeuten, den Einfluss ALLER anderen Lobbyisten auf die Politik abzuschaffen.
Schön, wenn das (selbst-) kritische Denken der Aufklärung, das Hinterfragen, das dem Problem auf den Grund gehen wollen, die faire, offene, gewaltfreie Auseinandersetzung noch nicht völlig aufgegeben werden. So wie jetzt gerade bei ESPESIGA oder wie die Bewegung des Herrn Gabriel da heißt. Könnte man denken, wenn man den Genossen der SPD nicht seit 1914 so oft beim Versagen in puncto Arbeiter- und Bürgerinteressen zugesehen hätte. Aber wie der Brandenburger Plattscheck spürt auch der dicke Siggi sehr deutlich, wenn sich der Wind gerade dreht und hat mal vorsichtigerweise das Besansegel aus der Persenning befreit, um auf jede Kursänderung oder das Anluven vorbereitet zu sein. Bleiben wir misstrauisch, aber trotzdem optimistisch, auch kleinste Ansätze in der Politik müssen gelobt werden.
Eines ist klar: Wenn weiterhin alles merkelmurkselhaft alternativlos sein soll, wenn jede sachliche faire Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner und jede gegenteilige Meinung als nicht hilfreich, wahlweise sogar als nazistisch, populistisch, volksverhetzend, gefährlich oder gar minderbemittelt abklassifizert werden, sind wir schon viel weiter von einer gelebten und tatsächlichen Demokratie entfernt, als es alle totalitären
Staaten auf dieser Welt sind...






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