Diesen Umstand würdigt auch das nach eigenem Anspruch "endgültige" Satiremagazin "titanic" in dieser Woche mit einem wunderschönen Titelbild. Allerdings müssen wir an dieser Stelle kritisch bemerken, dass die Kollegen von der "titanic" einem ganz wesentlichen Fehler aufgesessen sind: : Damit irgend etwas TOT sein kann, muss da vorher etwas gewesen sein und das Ding muss gelebt haben....
Translate
Mittwoch, 12. September 2012
Was macht eigentlich...
... Angela Merkel ? Nun, Äntschie - wie sie von ihren Freunden aus Wirtschafts- und Finanzrikrisenkreisen genannt wird- erfreut sich nach wie größter Beliebtheit in der deutschen Bevölkerung. Dreiundneunzigkommasieben Prozent aller deutschen Pfarrerstöchter sehen in ihr ein leuchtendes Beispiel und vierundneunzigkoma kommaacht Prozent ihrer Väter wollen gar ein Kind von ihr. Die Zustimmung der Vorstandsetagen von Deutscher Bank & Co.zu ihrer Politik bewegt sich ungefähr auf dem Niveau der bundesdeutschen Staatsverschuldung, also bei 2000 Milliarden Prozent ( in Ziffern: 2 .000.000.000.000 Euro %) - Tendenz steigend. Deshalb sorgen die Bankenmanager auch stets dafür, dass entsprechende Beliebheitsumfragen immer positiv für AM ausgehen. Also, alles rotscher für unsere Kandisbunzlerin. Die Wiederwahl 2013 ist gesichert.
Diesen Umstand würdigt auch das nach eigenem Anspruch "endgültige" Satiremagazin "titanic" in dieser Woche mit einem wunderschönen Titelbild. Allerdings müssen wir an dieser Stelle kritisch bemerken, dass die Kollegen von der "titanic" einem ganz wesentlichen Fehler aufgesessen sind: : Damit irgend etwas TOT sein kann, muss da vorher etwas gewesen sein und das Ding muss gelebt haben....
Diesen Umstand würdigt auch das nach eigenem Anspruch "endgültige" Satiremagazin "titanic" in dieser Woche mit einem wunderschönen Titelbild. Allerdings müssen wir an dieser Stelle kritisch bemerken, dass die Kollegen von der "titanic" einem ganz wesentlichen Fehler aufgesessen sind: : Damit irgend etwas TOT sein kann, muss da vorher etwas gewesen sein und das Ding muss gelebt haben....
Dienstag, 11. September 2012
Pöstchen, Kriechtiere und die Qualität
Vorige Woche war ich zur Verleihung des Qualitätspreises Berlin-Brandenburg in die Potsdamer Nikolaisäle eingeladen und hatte mal wieder genügend Muße, mich über Politik zu wundern. Die Veranstaltung begann verspätet. Das sorgte - wenigstens bei mir - für etwas Unmut, denn wir befanden uns immerhin in der Hauptstadt Preußens. Was die meisten Anwesenden und auch der wahrscheinlich vorgefertigte oben verlinkte Bericht nicht wussten: Die als eine der Hauptredner vorgesehene Wirtschaftssenatorin von Berlin, Sybille von Obernitz, hatte zu diesem Zeitpunkt schon keine Lust mehr und wollte nicht erscheinen. Sie ließ sich dann auch am Anfang der Folgewoche folgerichtig vom Berliner Regierenden Partymeister abberufen..Die Bitte um Abberufung hat gegenüber dem Rücktritt den Vorteil, dass man/frau dann auch noch für Arbeitsverweigerung ein schönes Ruhegehalt hinterher geschmissen bekommt. Wie ist es doch unterschiedlich verteilt im Leben! Für wenige Wochen Arschkriechen beim Regierenden oder bei seinem CDU-Stellvertreter Henkel erst ein Bomben-Pöstchen als Senatorin und dann noch 'nen Haufen Kohle für's Nichstun!!! Wenn ich mich doch bloß mal zu ein wenig Arschkriecherei durchringen könnte! Nun gut, ich kann mich - genau wie diese Kriechtiere - nicht mehr ändern. Deshalb werde ich einfach weiter arbeiten.Interessant war im Zusammenhang mit dem Qualitätspreis allerdings noch, dass es offensichtlich im Berliner Senat weder Staatssekretäre, noch Hauptabteilungsleiter oder gar Pressereferenten gibt. Auch werden derartige Termine wie Preisverleihungen in etwa so plötzlich angesetzt wie Weihnachten. und sind damit unplanbar. Zwei Gründe dafür, dass man aus Berlin niemanden als Vertretung für die überforderte Dame hatte schicken können. Ironie aus, denn natürlich gibt es garantiert genügend höhere Sesselfurzer im Berliner Wirtschaftssenat und der Termin war etwa ein halbes Jahr vorher bekannt.
So blieb es organisationsmäßig eine rein Brandenburger Veranstaltung, wenn auch Berliner Unternehmen trotz der offensichtlichen Missachtung ihrer Arbeit durch den Senat als Preisträger gut vertreten waren.
Genug gewundert: Glückwunsch an alle Teilnehmer der Qualitätsinitiative und vor allem natürlich an die Preisträger.Es ist schon großartig, was Sie Tag für Tag leisten. Für Ehrfurcht allein ist allerdings kein Platz. Selber machen ist wichtig und gerade dazu habe ich am vorigen Donnerstag so richtig Lust bekommen...
Bild: © Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg
Sonntag, 9. September 2012
Heute mal wieder mit einem Wort zum Sonntag
"Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh
gedeihen selten oder nie."
(alte mecklenburgische Volksweisheit)
Manchmal ist es auch anders herum, wie uns aktuelle Beispiele aus der Bundespolitik seit Jahren beweisen....
Mittwoch, 5. September 2012
Glück gehabt!
Schnelle Arbeit vom Labor. Die fünf Proben sind glücklicherweise negativ. Kein Asbest! Bleiben der Dreck in der Wohnung, die Staublunge beim Spazierengehen und die Staubstürme wie in der Wüste. Danke, liebe Bernauer Stadtverwaltung!
(Zum Vergrößern der Analyse bitte Bilder anklicken)
Dienstag, 4. September 2012
Asbest-Analyse
Neulich sprach mich ein Nachbar an. Er ist einer der wenigen Hardcore- Fußgänger, die auch zum S- Bahnhof noch zu Fuß gehen. Nun wurden unsere "Straßen" (eigentlich eher Sand, Staub- oder Matschpisten, man hat je nach Wetter die Wahl) vor einiger Zeit mit sogenanntem Recycling-Material aufgefüllt. Das hat den Effekt, dass sich schon nach maximal drei Tagen Trockenheit hinter jedem Auto eine Staubwolke von wahrhaft afghanischen Ausmaßen bildet. Selbst bei zugelassenem Tempo 30. Richtig gesund für jeden Fußgänger und vor allem für spielende Kinder, von denen wir hier bei uns in der Straße glücklicherweise einige haben. Natürlich dringt der Staub aufs Grundstück und durch jede Ritze ,er kommt selbst durch Thermofenster, bei uns liegt er dann auf den Küchenmöbeln oder der Badewanne. Kann nicht gesund sein.
Der Nachbar macht sich vor allem Sorgen um die Asbestbelastung des Recycling-Zeugs und des Staubes. Denn natürlich hat uns Anwohner damals niemand aus der Stadtverwaltung über die Umweltverträglichkeit des gemahlenen Schutts informiert. Warum auch ? Unsere Verwaltung ist von Gott gesandt und arbeitet deshalb per se fehlerfrei. Denkt sie.
Dass ich nun inzwischen 350 Euro für eine Untersuchung mehrerer Proben unter dem Rasterelektronenmikroskop aufgetan habe, ist nur meinem chronischen Misstrauen gegen jede Art vorn Obrigkeit im Allgemeinen und gegen die Bernauer Stadtverwaltung im Besonderen geschuldet. Und sollten die Proben hoffentlich nicht mit Asbest belastet sein, hat mein ewiges Nörgeln wenigstens für sorglosen Schlaf in unserer Straße gesorgt...
Zur Erinnerung: Der Begriff Asbest steht für eine Gruppe sehr beständiger und nicht brennbarer Minerale mit faseriger Struktur. Bis Anfang der 90er Jahre wurden sie vorwiegend zur Wärmeisolation oder zum Brandschutz genutzt. Asbest findet sich in Bremsbelägen und Kupplungen, in Elektrogeräten, in Maschinen und technischen Anlagen, in Heizungen und vor allem als Baustoff in sehr vielen Gebäuden. Asbestfasern, die in die Lunge gelangen, können eine so genannte Asbestose auslösen, eine Verhärtung und Vernarbung des Bindegewebes, und Krebs erzeugen.
Inzwischen wurde auch für Asbestersatzstoffe, wie künstliche Mineralfasern (KMF), nachgewiesen, dass sie Krebs auslösen können. (aus einer Information der CRB Analyse Service GmbH, bei der man Asbest-Analysen in Auftrag geben kann)
| Asbest : Zutritt verboten (Jan Tornack / pixelio.de) |
Dass ich nun inzwischen 350 Euro für eine Untersuchung mehrerer Proben unter dem Rasterelektronenmikroskop aufgetan habe, ist nur meinem chronischen Misstrauen gegen jede Art vorn Obrigkeit im Allgemeinen und gegen die Bernauer Stadtverwaltung im Besonderen geschuldet. Und sollten die Proben hoffentlich nicht mit Asbest belastet sein, hat mein ewiges Nörgeln wenigstens für sorglosen Schlaf in unserer Straße gesorgt...
Zur Erinnerung: Der Begriff Asbest steht für eine Gruppe sehr beständiger und nicht brennbarer Minerale mit faseriger Struktur. Bis Anfang der 90er Jahre wurden sie vorwiegend zur Wärmeisolation oder zum Brandschutz genutzt. Asbest findet sich in Bremsbelägen und Kupplungen, in Elektrogeräten, in Maschinen und technischen Anlagen, in Heizungen und vor allem als Baustoff in sehr vielen Gebäuden. Asbestfasern, die in die Lunge gelangen, können eine so genannte Asbestose auslösen, eine Verhärtung und Vernarbung des Bindegewebes, und Krebs erzeugen.
Inzwischen wurde auch für Asbestersatzstoffe, wie künstliche Mineralfasern (KMF), nachgewiesen, dass sie Krebs auslösen können. (aus einer Information der CRB Analyse Service GmbH, bei der man Asbest-Analysen in Auftrag geben kann)
Labels:
Beamte oder wer ?,
Lebensqualität,
Politik,
Privat
Montag, 3. September 2012
Rette sich wer kann
| Euro-Rettung Thorben Wengert / pixelio.de |
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird in 10 Tagen über die Zukunft des Europäischen Stabilitätsmechanismus (kurz ESM, englisch European Stability Mechanism, französisch Mécanisme européen de stabilité) entscheiden. Bisher haben wir schon rein theoretisch etwa 2.500 Euro an jeden Griechen, Portugiesen und Iren gezahlt. Allerdings ging das Geld nicht etwa an die Betroffenen, an die Rentner, Kranken, bankrotten Häuslebauer oder Langzeitarbeitslosen .Die haben nichts davon, denn bei ihnen wird zukünftig noch mehr gespart, sind sie doch nach geltender, gelenkter Propaganda für die Krise verantwortlich. Unsere „Solidarität“, ein oktroyerter angeblicher Willen zu „mehr Europa“, wird im Auftrag der Bankeneigentümer und Investmentgesellschaften von subalternen Bankangestellten wie Merkel, Junckers, Schäuble und Dhragi ausgenutzt. Das einzige, was diese Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht haben, dass die Gläubiger wie z.B. Privatbanken befriedigt wurden – während sich die Lage im Land immer mehr verschlechtert. Inzwischen haben die Banken ihre Verluste aus dem Griechenlandgeschäft fast komplett auf uns Steuerzahler übertragen.
Und das soll noch schlimmer werden: Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) erklärte, er habe kein Problem damit, Deutschlands Haushalts-Souveränität für die Umsetzung des ESM-Vertrags aufzugeben. Damit gingen nationale finanzpolitische Rechte nach Brüssel, an eine demokratisch nicht legitimierte Mammutbehörde wie die EU-Kommission, die von machtgierigen und ausgemusterten Politzwergen wie Oettinger oder Stoiber dominiert werden. Selbst der armselige Lügen-Baron von Guttenberg hat sich dort wieder durch die Hintertür eingeschlichen. Diese Art von Menschen soll zukünftig darüber bestimmen, wo unsere Steuern eingesetzt werden? Das Glühlampenverbot, der sogenannte "Bio-"Sprit E 10 aus Futter- und Brotgetreide, die inzwischen nach Jahren des Irrsinns und der Nahrungsmittelvernichtung abgeschaffte Eurogurke oder das Eurokondom lassen grüßen! "Allein um den Banken während der Finanzkrise unter die Arme zu greifen, nahm der bundesdeutsche Staat 322,5 Milliarden Euro zusätzliche Schulden auf. Finanz-»Hilfen« für Portugal, Irland und Griechenland kosteten bis jetzt 67,5 Milliarden Euro. Das Rettungspaket für Spanien ist in diesen Schätzungen der Bundesregierung nicht einmal enthalten, »da sie Konditionen für Spanien noch nicht im Detail vorliegen.« schreiben gestern die "Deutschen Mittelstands-Nachrichten".
Noch sind wir die Zahlmeister. Wir sollten uns allerdings vor Augen führen, dass uns in Griechenland zur Zeit nur vorgeführt wird, was allen Europäern in der Eurozone und in der EU in absehbarer Zeit blüht. Macht das Bundesverfassungsgericht dem unseligen Treiben des Finanzkapitals und seiner willigen Vollstrecker ein Ende?
Donnerstag, 30. August 2012
Berufung in den Ausschuss für Finanzen und Steuern der IHK Ostbrandenburg
Gestern habe ich meine Berufung zum Mitglied des IHK-Ausschusses für Finanzen und Steuern erhalten.Die Industrie- und Handelskammern bilden meist zahlreiche Fachausschüsse zur Unterstützung der IHK- Arbeit. Diese Ausschüsse werden beratend für die Vollversammlung, das Präsidium und die Geschäftsführung tätig. Wer sich näher mit der Arbeit und den Aufgaben des Ausschusses für Finanzen und Steuern beschäftigen will, findet hier die entsprechenden Fakten.
Es ist eine große Ehre für mich, in diesem Ausschuss mitarbeiten zu dürfen. Als Landespolitischer Sprecher für Innovationspolitik unserer Bürgerbewegung liegen mir vor allem die finanzielle Förderung von Innovationen der kleinen - und mittelständischen Wirtschaft in Brandenburg sowie Reformen der Steuergesetzgebung am Herzen. Für beide Schwerpunkte werde ich mich besonders einsetzen. Ich freue mich auf den Austausch von Meinungen und Erfahrungen in diesem Gremium und auf die gemeinsame Arbeit zum Nutzen der kleinen und mittelständischen Unternehmen und damit für mehr Arbeitsplätze in unserem Bundesland.
Labels:
Politik,
Privat,
Wirtschaft und Globalisierung
Montag, 27. August 2012
Platzeck auf dem Dixie-Klo
Das Gegacker begann im Jahre 2006. Damals tauchten im Stadtentwicklungsausschuss von Bernau die ersten Planungen zu einem Fahrradparkhaus am Bahnhof auf. Dann passierte lange nichts, denn man hatte die Planungen ohne den Besitzer des Grundstücks am Bernauer Bahnhof gemacht. Die Deutsche Bahn sah keine Veranlassung, der Stadtverwaltung billig und sofort das Grundstück zu verkaufen; So ist das nun mal in der freien Marktwirtschaft. Weiß jeder Häuslebauer und deshalb plant dieser auch erst, wenn er ein Grundstück hat. Nicht so die Bernauer Stadtfürsten. Wenn wir alle so arbeiten würden...
Nun war endlich - nach sage und schreibe sechs Jahren- Grundsteinlegung. Und es kam hoher Besuch: Der Brandenburger Infrastrukturminister Vogelsänger (SPD) - eine Niete und Fehlbesetzung, passend zum Objekt. Vogelsänger ist allerdings keine Konkurrenz für den amtierenden Fürsten von und zu Plattscheck und darf wohl vor allem deshalb den Minister spielen. Gemeinsam mit unserem Handke guckte er am vergangenen Freitag in jede verfügbare Kamera. Der Landesregierung muss das Wasser wirklich bis zum Hals stehen, denn dieses Mal beginnt das Dauergrinsen selbst in Überwachungskameras oder in deren Attrappen schon etwa ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl.
Die "Erfolgsbilanz" der sogenannten Landesregierung aus halbschwarzer SPD und rosafarbenen Linken ist aber auch gar zu dürftig: Der Landesrechnungshof kritisierte gerade massiv die Geldverschwendung bei Investitionstätigkeiten des Landes (unsere linientreue Lokalzeitung berichtet natürlich NICHT) , der Landtagsneubau ist vergeigt, man streitet sich wie ein Bierkutscher mit den Baufirmen ums Geld wie bei der Hamburger Elbphilharmonie. Das kann bis zur Eröffnung des unnützen Potsdamer Stadtschlosses noch sehr lange dauern. The Masters of Desasters sind besonders emsig beim Flughafen BBI: Wo war und wo ist Vogelsänger? Oder ist ein Flughafen keine Infrastruktur? Und warum ist Flughafen-Aufsichtsrat Platzeck immer noch auf seinem Thron?
Da ist die Grundsteinlegung für ein Fahrradparkhaus natürlich genau richtig für diesen Minister und seine Public Relations. Das nächste Dixie-Klo wird dann wahrscheinlich vom Ministerpräsidenten selbst eröffnet...
Nun war endlich - nach sage und schreibe sechs Jahren- Grundsteinlegung. Und es kam hoher Besuch: Der Brandenburger Infrastrukturminister Vogelsänger (SPD) - eine Niete und Fehlbesetzung, passend zum Objekt. Vogelsänger ist allerdings keine Konkurrenz für den amtierenden Fürsten von und zu Plattscheck und darf wohl vor allem deshalb den Minister spielen. Gemeinsam mit unserem Handke guckte er am vergangenen Freitag in jede verfügbare Kamera. Der Landesregierung muss das Wasser wirklich bis zum Hals stehen, denn dieses Mal beginnt das Dauergrinsen selbst in Überwachungskameras oder in deren Attrappen schon etwa ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl.
Die "Erfolgsbilanz" der sogenannten Landesregierung aus halbschwarzer SPD und rosafarbenen Linken ist aber auch gar zu dürftig: Der Landesrechnungshof kritisierte gerade massiv die Geldverschwendung bei Investitionstätigkeiten des Landes (unsere linientreue Lokalzeitung berichtet natürlich NICHT) , der Landtagsneubau ist vergeigt, man streitet sich wie ein Bierkutscher mit den Baufirmen ums Geld wie bei der Hamburger Elbphilharmonie. Das kann bis zur Eröffnung des unnützen Potsdamer Stadtschlosses noch sehr lange dauern. The Masters of Desasters sind besonders emsig beim Flughafen BBI: Wo war und wo ist Vogelsänger? Oder ist ein Flughafen keine Infrastruktur? Und warum ist Flughafen-Aufsichtsrat Platzeck immer noch auf seinem Thron?
Da ist die Grundsteinlegung für ein Fahrradparkhaus natürlich genau richtig für diesen Minister und seine Public Relations. Das nächste Dixie-Klo wird dann wahrscheinlich vom Ministerpräsidenten selbst eröffnet...
Freitag, 24. August 2012
Drew a map of Canada *
Als Landessprecher für Innovationspolitik unserer Bürgerbewegung habe ich mit großem Elan und noch mehr Spaß an unserem Grundsatzprogramm mitgearbeitet. Ehrlich gesagt, manchmal war ich selbst erschrocken, wie hinterwäldlerisch unsere Landesregierung mit der Förderung von Forschung und Entwicklung und damit der Basis von notwendigen Innovationen umgeht. Nur mit hoch innovativen Produkten kann sich Deutschland mit seinen Unternehmen auf einem immer mehr globalisierten Markt behaupten. Diese Aussagen gelten auch und vor allem für das Bundesland Brandenburg, das in den entsprechenden deutschlandweiten Auswertungen bei allen untersuchten Kriterien, z.B. beim wirtschaftlichen Erfolg von geförderten Innovationen der kleinen und mittelständischen Unternehmen, einen jeweils unterdurchschnittlichen Platz im letzten Drittel aller Bundesländer belegt. Seit 2007 sinkt die Anzahl der in Brandenburg angemeldeten Patente stetig ab. Einzig der Anteil der innovationsaktiven Unternehmen, der eine öffentliche finanzielle Förderung von Innovationsprojekten (inklusive Forschungs- und Entwicklungsprojekten) erhalten hat, lag in den untersuchten Jahren 2006 bis 2008 in Brandenburg mit am höchsten, was in Verbindung mit den anderen untersuchten Kriterien eine unspezifische, unkontrollierte Förderpolitik mit der Gießkanne durch die Landesregierung erkennen lässt.
Nun, unser Grundsatzprogramm enthält auch Lösungsmöglichkeiten für diesen in 22 Jahren SPD-Herrschaft quasi betonierten Zustand. Manchmal allerdings empfand ich diese von mir aufgeschriebenen Forderungen schon als sehr revolutionär. Ob das denn überhaupt alles geht ?
Gestern war ich bei einem Wirtschaftsmeeting zum Thema "Life science" (Medizin, Biotechnologie; Pharmazie, Medizintechnik, Lebensmittelwissenschaft) in der kanadischen Botschaft. Die kanadische Bundesregierung im Verein mit den Regierungen einiger kanadischer Bundesstaaten hatten gemeinsam mit der IHK Berlin, dem Unternehmen BioTOP und dem Netzwerk Gesundheitswirtschaft Health Capital zu dieser Veranstaltung eingeladen. Lange Rede, kurzer Sinn: Es geht noch viel mehr als im Grundsatzprogramm gefordert! Man könnte ausländischen Unternehmen, die in Brandenburg (oder Berlin) forschen z.B. für fünf Jahre die Einkommensteuer erlassen. Und wenn es in Kanada möglich ist, durch entsprechende Steuererleichterungen von 100 Prozent der Kosten für Forschung und Entwicklung bis zur Marktreife des Produktes rund fünfundfünzig Prozent einzusparen, wundert es nicht, dass auch deutsche mittelständische Gesundheitsunternehmen die Arbeitsplätze lieber in Kanada schaffen! Nur weil deutsche Neidhansel aus allen Parteien wieder anfangen würden, von Steuergeschenken an Unternehmer zu faseln und Gegenfinanzierungen zu fordern, weil sie um ihre eigenen Steuerpfründe fürchten, wird nicht an die Zukunft gedacht? Der Aspik wird immer fester, wenn wir uns nicht langsam mal von Platzeck und ähnlichen Verhinderern trennen.
"Andere Mütter haben auch hübsche Töchter" pflegte mein Vater zu sagen, wenn ich als Teenager wieder einmal mit furchbarem Liebeskummer nach Hause kam. Das tröstete mich dann auch immer irgendwann.
Und andere Länder haben eben sehr gute Ideen, wenn es gilt, Wege aus der Krise zu finden. Nur - letztere Aussage tröstet mich diesesmal nicht wirklich ...
* Joni Mitchell: "A Case of you"
| Almut Bieber / pixelio.de |
Nun, unser Grundsatzprogramm enthält auch Lösungsmöglichkeiten für diesen in 22 Jahren SPD-Herrschaft quasi betonierten Zustand. Manchmal allerdings empfand ich diese von mir aufgeschriebenen Forderungen schon als sehr revolutionär. Ob das denn überhaupt alles geht ?
Gestern war ich bei einem Wirtschaftsmeeting zum Thema "Life science" (Medizin, Biotechnologie; Pharmazie, Medizintechnik, Lebensmittelwissenschaft) in der kanadischen Botschaft. Die kanadische Bundesregierung im Verein mit den Regierungen einiger kanadischer Bundesstaaten hatten gemeinsam mit der IHK Berlin, dem Unternehmen BioTOP und dem Netzwerk Gesundheitswirtschaft Health Capital zu dieser Veranstaltung eingeladen. Lange Rede, kurzer Sinn: Es geht noch viel mehr als im Grundsatzprogramm gefordert! Man könnte ausländischen Unternehmen, die in Brandenburg (oder Berlin) forschen z.B. für fünf Jahre die Einkommensteuer erlassen. Und wenn es in Kanada möglich ist, durch entsprechende Steuererleichterungen von 100 Prozent der Kosten für Forschung und Entwicklung bis zur Marktreife des Produktes rund fünfundfünzig Prozent einzusparen, wundert es nicht, dass auch deutsche mittelständische Gesundheitsunternehmen die Arbeitsplätze lieber in Kanada schaffen! Nur weil deutsche Neidhansel aus allen Parteien wieder anfangen würden, von Steuergeschenken an Unternehmer zu faseln und Gegenfinanzierungen zu fordern, weil sie um ihre eigenen Steuerpfründe fürchten, wird nicht an die Zukunft gedacht? Der Aspik wird immer fester, wenn wir uns nicht langsam mal von Platzeck und ähnlichen Verhinderern trennen.
"Andere Mütter haben auch hübsche Töchter" pflegte mein Vater zu sagen, wenn ich als Teenager wieder einmal mit furchbarem Liebeskummer nach Hause kam. Das tröstete mich dann auch immer irgendwann.
Und andere Länder haben eben sehr gute Ideen, wenn es gilt, Wege aus der Krise zu finden. Nur - letztere Aussage tröstet mich diesesmal nicht wirklich ...
* Joni Mitchell: "A Case of you"
Labels:
Politik,
Wirtschaft und Globalisierung
Mittwoch, 22. August 2012
Heute mal mit Kraftfahrzeugen aus dem Süden
| Schock an der Tankstelle (von Stefan Bayer / pixelio.de) |
Abends dann steht beim Nachbarn ein SUV. Zwar finde ich die Dinger sowas von blödsinnig und unnütz, aber auch dieser Penisersatz sieht edel aus. Und ist von FIAT.
"Denke, denke,denke" sagte da immer mein Freund Pittiplatsch, der Liebe. Haben mir nicht gerade alle bundesdeutschen Medien von Spiegel bis BZ wortreich erklärt, dass Deutschland deshalb so gut durch die Krise kommt, weil die deutschen Firmen so gute, marktkonforme Produkte und gute Qualität liefern? Und speziell die Autofirmen wären supii aufgestellt, wohingegen die Südländer mit ihren Kleinwagen unter massiven Absatzeinbußen litten. Weil sie eben ausschließlich Kleinwagen herstellen und dieser Markt eingebrochen wäre
Dann denke ich an die gegenwärtigen Benzinpreise und wie "weitsichtig" es trotz Klimakatastrophe und Euroweichwährung von unseren Automobilkonzernen ist, auf große Autos zu setzen.Und die ADAC-Pannenstatistik fällt mir ein, die schon jahrelang von deutschen Nobelmarken angeführt wird.. Und Mitsubishi oder Hyundai durch Zuverlässigkeit glänzen.
Kann es sein, dass die deutschen Konzerne nur deshalb soviel Profit einfahren, weil der unselige SPD-Kanzler Schröder zum einen die Billigjobs eingeführt hat und zum anderen fast alle Arbeitnehmer seit über 10 Jahren auf fast alle Real-Einkommenserhöhungen verzichten mussten ? Und kann es sein, dass es Otto und Karin Normalverbraucher eigentlich einen Schmarrn interessieren sollte, ob die deutschen Konzerne Maximalprofite einfahren ?
Dienstag, 21. August 2012
Alternativlos
„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
meinte Marcus Tullius Cicero, (* 3. Januar 106 v. Chr. in Arpinum, † 7. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae) Cicero war ein römischer Politiker, Anwalt und Philosoph, berühmtester Redner Roms und Consul im Jahr 63 v. Chr. Seitdem ist das Gegenteil zu diesen Forderungen stets alternativlos...
Freitag, 17. August 2012
Alles Russland. Oder wat?
| Frühjahrsputz am Dnjepr (Helga Ewert / pixelio.de) |
Schließlich findet sie irgendeine Liste und dort auch die Ukraine. Was habe ich für ein Glück! Weißrussland steht da nämlich nicht drauf. Allerdings frage ich mich wieder einmal, was die bundesdeutschen Schüler eigentlich überhaupt noch in der Schule lernen. Wahrscheinlich nur noch Selbstverwirklichung oder die Jahrestage bedeutender deutscher Siege in diversen Kriegen? Wobei Siege an der Ostfront zur Zeit wohl noch ausgenommen sind...
Labels:
Erziehung,
Politik,
Wirtschaft und Globalisierung
Mittwoch, 15. August 2012
Denkmäler, eine ferne Zukunft und der neue BBI
| Foto: Baustelle BBI (Peter Schmidt / pixelio.de) |
Insgesamt kostete der Bau von Schönefeld - der Flughafen ging aufgrund von Planungsmängeln und anschließendem Zerfall nie in Betrieb - 20,3 Milliarden DM. Ursprünglich geplant waren einmal rund 2,5 Milliarden Euro. Zur Erinnerung: Der Euro war eine sogenannte Gemeinschaftswährung einiger europäischer Länder. Er wurde bereits 2013 wieder abgeschafft, da er lediglich dem Wunschdenken einiger Politiker entsprungen war und als solches keinerlei ökonomische Basis besaß. Aufgrund der aus der Abschaffung des Euros resultierenden Wirtschaftskrise trat auch in Schönefeld ein Baustopp von ca. 20 Jahren ein. Danach begann der durch den Betonkrebs verursachte großflächige Abriss der zudem völlig veralteten Flughafenanlagen.
Labels:
Beamte oder wer ?,
Politik,
Völliger Quatsch
Kaiser Nicht mehr *
Die Regierungskoalition mit der Platzeck- SPD ist den Linken in Brandenburg bisher nicht bekommen.Überall wenden sich enttäuschte Wähler von der Partei und ihren Kandidaten ab. Da wird es auch nicht helfen, dass man die bisherige Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser absäbelt. "Am Montagabend wurde ... die Spitze (der Brandenburger Linken - der Blogger) vom Koalitionspartner SPD informiert, dass Kaiser sich aus den Führungspositionen zurückziehen werde." schreibt die "Märkische Oderzeitung" heute zu diesem Vorgang. Mehr als die bisherigen Taten der Partei in dieser Koalition beschreibt der obige Satz, wie weit diese im Hintern der Platzeck-SPD steckt. Die SPD informiert die Führungsspitze der Linken! Einfach nur noch unglaublich.
Leider ist an ein Umdenken nicht zu denken: Der designierte Nachfolger Görke, ein ehemaliger Lehrer aus Rathenow und bisher Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, hat sich seit der Bildung der Koalitionsregierung als wichtigster Ansprechpartner der SPD herausgebildet.
Allerdings werden auch diese Personalrochaden den denkenden Wähler nicht mehr überzeugen. Deutschland braucht nichts weniger als noch eine Partei, die den Konzernen willfährig nach dem Munde redet und vor allem bestrebt ist, an die Macht zu gelangen. Wenn man dann (mit) an der Macht ist, werden sich die Taschen gefüllt und der Wähler ist vergessen.
All die Vergessenen, Ausgestoßenen, 1-Euro-Jobber, Hartz IV- Empfänger, Aufstocker, Enteigneten - kurz: alle Opfer dieses Gesellschaftssystems - sowie die Kriegsgegner in diesem Staat brauchen eine starke Opposition. Und keine zweite Verräterpartei. Statt derer kann man als Masochist lieber gleich das Original wählen - die SPD:
* Frau Kaiser hieß bis zu ihrer Scheidung von ihrem zweiten Mann "Kaiser-Nicht"
Leider ist an ein Umdenken nicht zu denken: Der designierte Nachfolger Görke, ein ehemaliger Lehrer aus Rathenow und bisher Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, hat sich seit der Bildung der Koalitionsregierung als wichtigster Ansprechpartner der SPD herausgebildet.
Allerdings werden auch diese Personalrochaden den denkenden Wähler nicht mehr überzeugen. Deutschland braucht nichts weniger als noch eine Partei, die den Konzernen willfährig nach dem Munde redet und vor allem bestrebt ist, an die Macht zu gelangen. Wenn man dann (mit) an der Macht ist, werden sich die Taschen gefüllt und der Wähler ist vergessen.
All die Vergessenen, Ausgestoßenen, 1-Euro-Jobber, Hartz IV- Empfänger, Aufstocker, Enteigneten - kurz: alle Opfer dieses Gesellschaftssystems - sowie die Kriegsgegner in diesem Staat brauchen eine starke Opposition. Und keine zweite Verräterpartei. Statt derer kann man als Masochist lieber gleich das Original wählen - die SPD:
* Frau Kaiser hieß bis zu ihrer Scheidung von ihrem zweiten Mann "Kaiser-Nicht"
Dienstag, 14. August 2012
Verfolgungswahn ?
Nachdem man sich nun schon wegen der Abwasserentsorgung mit den umliegenden Gemeinden zofft, hat eine weitere Gurke aus dem Umfeld unseres Bürgermeisters schon mal vorausschauend einen Verantwortlichen für eventuelle Missstände ausgemacht: BERLIN. Weil die Berliner Verwaltung angeblich ihre Grundstücke nicht freiwillig hergibt, kann Bernau einwohnermäßig nicht expandieren.Dazu muss man wissen, dass die Stadt Berlin Eigentümer einer Vielzahl von Grundstücken im Brandenburger Umland ist. Allerdings sollte man auch in Bernau zur Kenntnis nehmen, dass niemand gezwungen werden kann, nur weil eine geistig überforderte Stadtverwaltung das wünscht. Aber offensichtlich grassiert hier zur Zeit eine psychische Krankheit namens Verfolgungswahn.
In Wirklichkeit sind Handkes Satrapen mitnichten krank - nur berechnend. Viele Bürger haben richtig große Probleme mit dieser Stadtverwaltung, von denen man mit einem Feuerwerk von erfundenen Beschuldigungen gegen Andere unbedingt ablenken muss. So sind die Eigentümer der Anfang Juli aufgrund von Schlamperei des Baubetriebes und der Bauverwaltung der Stadt überschwemmten und verschlammten Grundstücke an den Bernauer Ogadebergen noch immer nicht entschädigt
Zur Erinnerung. Die Deponie Ogadeberge wird zur Zeit saniert. Bagger hatten riesige Berge von Erde und Lehm aufgehäuft. Als Anfang Juli Stürme und Starkregen den Barnim und Bernau verwüsteten, kamen durch den starken Regen und vor allem aufgrund mangelnder baulicher Vorkehrungen Erde und Lehm ins Rutschen und hatten die am Fuße der Deponie liegenden Gärten überschwemmt.
"Stunde um Stunde sind die Hausbesitzer der Rheingoldstraße am Sonnabend damit beschäftigt, den Unrat auf ihren Grundstücken zu beseitigen. Hilfe von der Projektleitung, die für die Sanierung der Ogadeberge zuständig ist, haben sie nicht zu erwarten. Ihre Forderung, am Fuße der Deponie zum Schutz der Anlieger wenigstens einen Graben zu ziehen, verhallt ungehört. Der Boden sei zu matschig und mit der schweren Technik nicht zu befahren, wird ihnen von einer Projektleiterin gesagt. " schrieb die "Märkische Oderzeitung " über diese Umweltkatastrophe.
Und so ging es weiter: Auf einer nach den eingetretenen Schäden durchgeführten Anliegerversammlung am 16.07.2012, an der auch eine Vertreterin der Stadtverwaltung teilnahm, wurde festgehalten, dass der Schadensursprung nicht anders als oben geschildert gewesen sein kann und dass, 'alle Schäden beseitigt werden".. Die Vertreterin der Stadtverwaltung forderte hierzu die Bürger auf, ihre Schäden zeitnah ans Rathaus zu melden.
Nachdem dies geschehen ist, will die Stadtverwaltung von ihren vorhergehenden Aussagen nichts mehr wissen. In einer Auskunft der Rechts- und Wirtschaftsdezernentin Frau Waigand wird darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung mit der Schadensmeldung nichts zu tun habe, da dies der Versicherer der Stadt übernehme. Schon diese Aussage ist völlig unzutreffend, da die Stadt als möglicher Verantwortlicher sich selbstverständlich nicht hinter dem für die mögliche Verantwortlichkeit finanziell Aufkommenden verstecken kann. So zu tun, als sei der Versicherer derjenige, der so zusagen ohne Willen der Stadt für diese
entscheidet, ist eine massive Täuschung der Öffentlichkeit. „Konsequenterweise“ lehnt dieser „Fremde/Dritte“ die Übernahme der Schäden ab und bestreitet in seinem Schreiben vom 31.07.2012, dass der Schadenseintritt eine Verantwortlichkeit auslöse, da „lediglich höhere Gewalt“ vorliege und hält den Betroffenen frech vor, dass „letztendlich […] jeder Grundstückseigentümer selbst Vorsorge gegen Oberflächenwasser zu treffen [hat], was auf sein Grundstück trifft." Trotz der Eindeutigkeit der baulichen und schadensverursachenden Ereignisse wird offenbar versucht, den Eindruck zu vermitteln, die Vernässung der Grundstücke sei durch bloßen Regenfall verursacht worden.
Hiernach war von der Stadtverwaltung nichts mehr zu hören. Es drängt sich der Verdacht auf, dass auf Geheiß des Bürgermeisters nach der immer gleichen politischen Methode verfahren wird. Ignorieren solange es möglich ist, dann öffentlichkeitswirksame Anerkennung durch vermeintlich unbürokratisches Verwaltungshandeln erschleichen, hiernach über möglichst viele komplizierte Ecken Verantwortlichkeiten anonymisieren, schließlich Bürger allein lassen, um dann sich engagierenden Stadtverordneten mit dem entmenschlichenden Vorwurf des Populismus ins Gesicht schlagen zu können.
Um einer erneuten Frustration weiterer Bernauer Bürger entgegenzutreten und die Schadensbehebung zeitnah zu realisieren, stellt dei Unabhängie Fraktion in der Bernauer Stadtverordentenversammlung folgende Fragen bzw. gibt folgende Hinweise:
1. Wie positioniert sich die Stadtverwaltung zu der Anliegerversammlung vom 16.07.2012, in der die Vertreterin der Stadt die Bürger auffordert, die Schäden bei der Stadt zwecks Schadensregulierung anzuzeigen?
2. Welche Sofortmaßnahmen wurden zur Wiederherstellung der Grundstücke unternommen? Was ist der Stadtverwaltung bezüglich der am 06.08.2012 beginnenden Maßnahmen bekannt? Inwiefern ist die Stadt in deren Finanzierung involviert?
3. Ist das Protokoll der Anliegerversammlung vom 26.07.2012 bereits erstellt? Wenn ja, wann wird es den Stadtverordneten zugängig gemacht ?
.
4. Der Bürgermeister wird gebeten, auf der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 16.08.2012 ausführlich zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen. Diese Aufforderung ist als Stadtverordnetenanfrage zu verstehen. Wir bitten um Schilderung der baulichen Probleme, der Abwicklung der Schadensregulierung und um Darstellung des geplanten Umganges mit den Anliegern.
Für mich stellt sich nun natürlich die Frage, wer aus Verwaltungssicht daran nun wieder Schuld sein soll ? Biesenthal, Melchow, Berlin oder der Mann im Mond ?
(nach Informationen von Péter Vida, Fraktionsvorsitzender Unabhängige Fraktion)
In Wirklichkeit sind Handkes Satrapen mitnichten krank - nur berechnend. Viele Bürger haben richtig große Probleme mit dieser Stadtverwaltung, von denen man mit einem Feuerwerk von erfundenen Beschuldigungen gegen Andere unbedingt ablenken muss. So sind die Eigentümer der Anfang Juli aufgrund von Schlamperei des Baubetriebes und der Bauverwaltung der Stadt überschwemmten und verschlammten Grundstücke an den Bernauer Ogadebergen noch immer nicht entschädigt
Zur Erinnerung. Die Deponie Ogadeberge wird zur Zeit saniert. Bagger hatten riesige Berge von Erde und Lehm aufgehäuft. Als Anfang Juli Stürme und Starkregen den Barnim und Bernau verwüsteten, kamen durch den starken Regen und vor allem aufgrund mangelnder baulicher Vorkehrungen Erde und Lehm ins Rutschen und hatten die am Fuße der Deponie liegenden Gärten überschwemmt.
"Stunde um Stunde sind die Hausbesitzer der Rheingoldstraße am Sonnabend damit beschäftigt, den Unrat auf ihren Grundstücken zu beseitigen. Hilfe von der Projektleitung, die für die Sanierung der Ogadeberge zuständig ist, haben sie nicht zu erwarten. Ihre Forderung, am Fuße der Deponie zum Schutz der Anlieger wenigstens einen Graben zu ziehen, verhallt ungehört. Der Boden sei zu matschig und mit der schweren Technik nicht zu befahren, wird ihnen von einer Projektleiterin gesagt. " schrieb die "Märkische Oderzeitung " über diese Umweltkatastrophe.
Und so ging es weiter: Auf einer nach den eingetretenen Schäden durchgeführten Anliegerversammlung am 16.07.2012, an der auch eine Vertreterin der Stadtverwaltung teilnahm, wurde festgehalten, dass der Schadensursprung nicht anders als oben geschildert gewesen sein kann und dass, 'alle Schäden beseitigt werden".. Die Vertreterin der Stadtverwaltung forderte hierzu die Bürger auf, ihre Schäden zeitnah ans Rathaus zu melden.
Nachdem dies geschehen ist, will die Stadtverwaltung von ihren vorhergehenden Aussagen nichts mehr wissen. In einer Auskunft der Rechts- und Wirtschaftsdezernentin Frau Waigand wird darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung mit der Schadensmeldung nichts zu tun habe, da dies der Versicherer der Stadt übernehme. Schon diese Aussage ist völlig unzutreffend, da die Stadt als möglicher Verantwortlicher sich selbstverständlich nicht hinter dem für die mögliche Verantwortlichkeit finanziell Aufkommenden verstecken kann. So zu tun, als sei der Versicherer derjenige, der so zusagen ohne Willen der Stadt für diese
entscheidet, ist eine massive Täuschung der Öffentlichkeit. „Konsequenterweise“ lehnt dieser „Fremde/Dritte“ die Übernahme der Schäden ab und bestreitet in seinem Schreiben vom 31.07.2012, dass der Schadenseintritt eine Verantwortlichkeit auslöse, da „lediglich höhere Gewalt“ vorliege und hält den Betroffenen frech vor, dass „letztendlich […] jeder Grundstückseigentümer selbst Vorsorge gegen Oberflächenwasser zu treffen [hat], was auf sein Grundstück trifft." Trotz der Eindeutigkeit der baulichen und schadensverursachenden Ereignisse wird offenbar versucht, den Eindruck zu vermitteln, die Vernässung der Grundstücke sei durch bloßen Regenfall verursacht worden.
Hiernach war von der Stadtverwaltung nichts mehr zu hören. Es drängt sich der Verdacht auf, dass auf Geheiß des Bürgermeisters nach der immer gleichen politischen Methode verfahren wird. Ignorieren solange es möglich ist, dann öffentlichkeitswirksame Anerkennung durch vermeintlich unbürokratisches Verwaltungshandeln erschleichen, hiernach über möglichst viele komplizierte Ecken Verantwortlichkeiten anonymisieren, schließlich Bürger allein lassen, um dann sich engagierenden Stadtverordneten mit dem entmenschlichenden Vorwurf des Populismus ins Gesicht schlagen zu können.
Um einer erneuten Frustration weiterer Bernauer Bürger entgegenzutreten und die Schadensbehebung zeitnah zu realisieren, stellt dei Unabhängie Fraktion in der Bernauer Stadtverordentenversammlung folgende Fragen bzw. gibt folgende Hinweise:
1. Wie positioniert sich die Stadtverwaltung zu der Anliegerversammlung vom 16.07.2012, in der die Vertreterin der Stadt die Bürger auffordert, die Schäden bei der Stadt zwecks Schadensregulierung anzuzeigen?
2. Welche Sofortmaßnahmen wurden zur Wiederherstellung der Grundstücke unternommen? Was ist der Stadtverwaltung bezüglich der am 06.08.2012 beginnenden Maßnahmen bekannt? Inwiefern ist die Stadt in deren Finanzierung involviert?
3. Ist das Protokoll der Anliegerversammlung vom 26.07.2012 bereits erstellt? Wenn ja, wann wird es den Stadtverordneten zugängig gemacht ?
.
4. Der Bürgermeister wird gebeten, auf der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 16.08.2012 ausführlich zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen. Diese Aufforderung ist als Stadtverordnetenanfrage zu verstehen. Wir bitten um Schilderung der baulichen Probleme, der Abwicklung der Schadensregulierung und um Darstellung des geplanten Umganges mit den Anliegern.
Für mich stellt sich nun natürlich die Frage, wer aus Verwaltungssicht daran nun wieder Schuld sein soll ? Biesenthal, Melchow, Berlin oder der Mann im Mond ?
(nach Informationen von Péter Vida, Fraktionsvorsitzender Unabhängige Fraktion)
Labels:
Beamte oder wer ?,
Lebensqualität,
Politik
Noch einmal zum Thema WAV "Panke - Finow"
Johannes Madeja wendet sich heute in einer e-mail an Umweltfreunde im Niederbarnim zum Thema des lauthals angekündigten Austritts Bernaus aus dem Wasser- und Abwasserzweckverband "Panke-Finow. Madeja ist Kreistagsmitglied und ausgewiesener Umweltexperte vor allem für Wasser- und Abwasserfragen, der sich seinen Mund nicht verbieten lässt und aufgrund seiner kritischen Haltung mit den Stimmen der Barnimer Grünen - der fünften Kolonne des Landrates - als Vorsitzender des Umweltausschusses des Kreistages abgesägt wurde. Hier seine Gedanken zur völlig blödsinnigen Bernauer Kraftmeierei im Einzelnen und der verkorksten Brandenburger Wasser- und Abwasserpolitik im Besonderen:
" Liebe Freunde im Niederbarnim,
mit Sorge habe ich zur Kenntnis genommen, daß es im WAV Panke-Finow wieder einmal kriselt. Solche Krisen schlagen üblicherweise auf die Brieftaschen der Bürger durch. Ich werde mich in die Debatte nicht einbringen, jedenfalls nicht öffentlich. Ich bin ja nicht betroffen. Ein Leserbrief von mir würde von MOZ nicht gedruckt.
Trotzdem habe ich einmal ein paar Gedanken aufgeschrieben. (Anhang) Sie sind gedacht für engagierte Bürgerinnen und Bürger und vor allen Dingen diejenigen, die sich als Kandidaten für die nächsten Wahlen empfehlen wollen. Mein Text ist nur ein Fragment. Er soll Anregung sein, etwas tiefer in die Materie einzudringen.
Hier noch ein weiterer Gedanke: "Bernau" will austreten. Das wird dauern und am Ende nicht gehen. Ich erinnere an das Beispiel Zweckverband Emster, das ist die Gegend um Damsdorf, Groß Kreutz und Lehnin. Da wollten auch ein paar Gemeinden austreten, das ist 15 Jahre her. Ergebnis: Das geht nicht, so das Verwaltungsgericht! Der Zweckverband existiert gar nicht, er ist nicht ordnungsgemäß gegründet. Aus einem nicht bestehenden Verband kann man nicht austreten. Der Zweckverband wurde dann "geheilt", per Dekret! Er besteht immer noch und hat das Land - also uns - viel Geld gekostet.
Ist denn der Zweckverband Panke-Finow gegründet? Oder besteht er auch nur per Dekret? Es lohnt sich, diese Fragen zu beantworten, einfach auch, weil es sicher Geld und Mühe spart. Es gilt, sich zu positionieren und den Spinnern und Nichtswissern entgegenzutreten.Wer mehr wissen will oder mal mit mir reden will - ich stehe zur Verfügung.
Viele Grüße
Johannes Madeja, Kreistag Barnim, Fraktion BVB/ Freie Wähler
Und hier der Anhang:
"Wer die unendliche Geschichte der Querelen im WAV Panke -Finow seit Jahren verfolgt hat und wer jetzt in der Zeitung liest, dass es nun wieder neue Querelen gibt, der kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Über Detaildiskussionen scheinen die sog. Verantwortlichen und vor allen Dingen die betroffenen Bürger vollständig den Blick für das Wesentliche verloren zu haben.
Zunächst gilt es doch, die Situation als verhängnisvolle Folge der Fehlentscheidungen der Landesregierung in der Abwasserpolitik zu erkennen. Diese Fehlentscheidungen gilt es schleunigst zu korrigieren.
Dazu gehört, dass - nach dem Vorbild der übermütig zerschlagenen gut funktionierenden, bezirksgeleiteten Wasser- und Abwasserbetriebe - endlich wieder große, leistungsfähige Dienstleistungsstrukturen geschaffen werden. Wir brauchen nicht hunderte Zweckverbände mit hunderten Geschäftsführergehältern, Sekretariaten und Dienstwagen. Das hat die Landesregierung seit langer Zeit erkannt. Auch deshalb wird es zu einer Zerschlagung des WAV Panke-Finow - nichts anderes wäre doch ein "Austritt" der Stadt Bernau! - nicht kommen.
Dazu gehört auch, daß die Kanalerschließung auch kleinster Dörfer und Siedlungen - unbedingter Wille der Landesregierung, obwohl eindeutig Verstoß gegen EU-Recht - endlich im Mülleimer der Geschichte verschwindet. Davon ist die Landesregierung jedoch weit entfernt Die zuständige Umweltministerin hat vergessen, was ihre Partei, die LINKE gefordert hat, als sie noch nicht auf der Regierungsbank saß.
Die "Abzocke" der Bürger hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Der Bürger wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Für Brot, schon teuer genug, muß man weniger aufwenden als für Wasser. Jeder kennt die Begriffe Anschlußbeiträge, gar Altanschließerbeiträge, Grundgebühren, sogar für private abflußlose Gruben, und weitaus überhöhte Verbrauchsgebühren, bei Abwasser nach sog. Frischwassermaßstab!. Hier lohnt ein Vergleich mit den Gebühren in Berlin, also in unmittelbarer Nachbarschaft des WAV Panke-Finow.
Jeder kennt die rigiden Methoden, derlei duchzusetzen, allen voran ein angeblich gesetzlich verordneter Anschluss- und Benutzungszwang, Beitrag nach Grundstücksgröße und "möglicher" Bebaubarkeit und das alles unter dem Siegel eines so genannten Solidarprinzips. Es kommt nicht daruf an, ob man die Dienstleistungen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Anspruch nehmen will. Die "Möglichkeit der Inanspruchnahme" reicht, um zu kassieren! Das ist so, als sollte man für den Bus bezahlen, ohne ihn wirklich zu benutzen, nur weil eine Haltestelle in der Nähe ist, man ihn also benutzen könnte.
Die Zweckverbände gebärden sich als Behörden, die sie nicht sind. Sie werden hoheitlich tätig, etwa mit Verfügungen, Auflagen, Widerspruchsbescheiden, Zwangsgeldandrohung und Ersatzvornahmen. Für all das haben sie keine Ermächtigungsgrundlage."
Foto: Rohrverbindung (M. Großmann / pixelio.de)
" Liebe Freunde im Niederbarnim,
mit Sorge habe ich zur Kenntnis genommen, daß es im WAV Panke-Finow wieder einmal kriselt. Solche Krisen schlagen üblicherweise auf die Brieftaschen der Bürger durch. Ich werde mich in die Debatte nicht einbringen, jedenfalls nicht öffentlich. Ich bin ja nicht betroffen. Ein Leserbrief von mir würde von MOZ nicht gedruckt.
Trotzdem habe ich einmal ein paar Gedanken aufgeschrieben. (Anhang) Sie sind gedacht für engagierte Bürgerinnen und Bürger und vor allen Dingen diejenigen, die sich als Kandidaten für die nächsten Wahlen empfehlen wollen. Mein Text ist nur ein Fragment. Er soll Anregung sein, etwas tiefer in die Materie einzudringen.
Hier noch ein weiterer Gedanke: "Bernau" will austreten. Das wird dauern und am Ende nicht gehen. Ich erinnere an das Beispiel Zweckverband Emster, das ist die Gegend um Damsdorf, Groß Kreutz und Lehnin. Da wollten auch ein paar Gemeinden austreten, das ist 15 Jahre her. Ergebnis: Das geht nicht, so das Verwaltungsgericht! Der Zweckverband existiert gar nicht, er ist nicht ordnungsgemäß gegründet. Aus einem nicht bestehenden Verband kann man nicht austreten. Der Zweckverband wurde dann "geheilt", per Dekret! Er besteht immer noch und hat das Land - also uns - viel Geld gekostet.
Viele Grüße
Johannes Madeja, Kreistag Barnim, Fraktion BVB/ Freie Wähler
Und hier der Anhang:
"Wer die unendliche Geschichte der Querelen im WAV Panke -Finow seit Jahren verfolgt hat und wer jetzt in der Zeitung liest, dass es nun wieder neue Querelen gibt, der kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Über Detaildiskussionen scheinen die sog. Verantwortlichen und vor allen Dingen die betroffenen Bürger vollständig den Blick für das Wesentliche verloren zu haben.
Zunächst gilt es doch, die Situation als verhängnisvolle Folge der Fehlentscheidungen der Landesregierung in der Abwasserpolitik zu erkennen. Diese Fehlentscheidungen gilt es schleunigst zu korrigieren.
Dazu gehört, dass - nach dem Vorbild der übermütig zerschlagenen gut funktionierenden, bezirksgeleiteten Wasser- und Abwasserbetriebe - endlich wieder große, leistungsfähige Dienstleistungsstrukturen geschaffen werden. Wir brauchen nicht hunderte Zweckverbände mit hunderten Geschäftsführergehältern, Sekretariaten und Dienstwagen. Das hat die Landesregierung seit langer Zeit erkannt. Auch deshalb wird es zu einer Zerschlagung des WAV Panke-Finow - nichts anderes wäre doch ein "Austritt" der Stadt Bernau! - nicht kommen.
Dazu gehört auch, daß die Kanalerschließung auch kleinster Dörfer und Siedlungen - unbedingter Wille der Landesregierung, obwohl eindeutig Verstoß gegen EU-Recht - endlich im Mülleimer der Geschichte verschwindet. Davon ist die Landesregierung jedoch weit entfernt Die zuständige Umweltministerin hat vergessen, was ihre Partei, die LINKE gefordert hat, als sie noch nicht auf der Regierungsbank saß.
Die "Abzocke" der Bürger hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Der Bürger wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Für Brot, schon teuer genug, muß man weniger aufwenden als für Wasser. Jeder kennt die Begriffe Anschlußbeiträge, gar Altanschließerbeiträge, Grundgebühren, sogar für private abflußlose Gruben, und weitaus überhöhte Verbrauchsgebühren, bei Abwasser nach sog. Frischwassermaßstab!. Hier lohnt ein Vergleich mit den Gebühren in Berlin, also in unmittelbarer Nachbarschaft des WAV Panke-Finow.
Jeder kennt die rigiden Methoden, derlei duchzusetzen, allen voran ein angeblich gesetzlich verordneter Anschluss- und Benutzungszwang, Beitrag nach Grundstücksgröße und "möglicher" Bebaubarkeit und das alles unter dem Siegel eines so genannten Solidarprinzips. Es kommt nicht daruf an, ob man die Dienstleistungen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Anspruch nehmen will. Die "Möglichkeit der Inanspruchnahme" reicht, um zu kassieren! Das ist so, als sollte man für den Bus bezahlen, ohne ihn wirklich zu benutzen, nur weil eine Haltestelle in der Nähe ist, man ihn also benutzen könnte.
Die Zweckverbände gebärden sich als Behörden, die sie nicht sind. Sie werden hoheitlich tätig, etwa mit Verfügungen, Auflagen, Widerspruchsbescheiden, Zwangsgeldandrohung und Ersatzvornahmen. Für all das haben sie keine Ermächtigungsgrundlage."
Foto: Rohrverbindung (M. Großmann / pixelio.de)
Montag, 13. August 2012
Heute mal mit wichtigen Fragen zum Mauerbau
War denn der antifaschistische Schutzwall etwa doch nicht völlig umsonst? Kann es sein, dass dort hinter unser Staatsgrenze etwas Dunkles, Hässliches, Zurückgebliebenes dahin vegetierte und wucherte, was wir gar nicht haben wollten? Denn "Offenbar kehren Exilanten sogar heim, obwohl sie im Osten nach wie vor weniger oder gar nichts verdienen. Hauptsache weg – wie früher aus der DDR. Sie haben herausgefunden, wie man im Westen ankommt – nämlich am Besten gar nicht. Und der Letzte macht bitte das Licht aus!"
Optimismus pur...
Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de
Freitag, 10. August 2012
9. altenhofer liedersommer 2012 vom 24. bis 25 .august in altenhof am werbellinsee:
Liebe musik- und kulturfreunde und freunde des altenhofer liedersommers,
wir möchte euch noch mal über das aktuelle programm zum altenhofer liedersommer 2012 informieren und würden uns freuen euch als gäste begrüßen zu können.
über ein fröhliches weitermailen und oder eine veröffentlichung wären wir, wie immer dankbar
9. altenhofer liedersommer 2012 vom 24. bis 25 .august in altenhof am werbellinsee:
das motto dieses jahr lautet:
„ ich mache meinen frieden...."
![]() |
| Christian Haase und Sonni Thet |
anschließend wir uns axel stiller www.myspace.com/axelstiller zur liedersession am lagerfeuer einladen.
in diesem jahr gibt es erstmals ein kinderprogramm am nachmittag um 14:30 wird sich anlässlich des liedersommers das taron theater wiedervereinigen und das kinder musical mavina von gerhard gundermann aufführen http://www.taron-theater.de/index.html
am samstagabend startet dann wieder ab 20°° uhr das große liedermachersommerkonzert mit dem wettbewerb um die brunhilde.
dazu haben wir eingeladen :
suse jank und jens süssenbach
hier hat sich eine genaration liedern aus der ddr angenommen, die diese lieder nur aus den plattensammlungen ihrer eltern kennengelernt haben. die das damalige gesellschaftliche umfeld nicht erlebt haben und denen die frage dass dies ostlieder sind schon gar schnuppe ist. herausgekommen sind liedversionen, die ihre poesie jung und unverbraucht entfalten und teilweise erstaunlich aktuell wirken.
stolz sind wir, dass wir als hauptact dziuks küche gewinnen konnten. wiglaf droste schreibt u.a. über ihn: ...als musiker hat sich danny dziuk längst einen unantastbaren ruf erworben. die meriten sind zahllos, er war mit größen wie david lindley im studio und tourte durch ganz europa und die usa. dziuks musisches potenzial ist zu groß, als dass er sich gestatten dürfte, stets nur anderen zu dienen und nicht seiner eigenen kunst. nachdem er endlich auch ihm adäquate musiker fand, konnte er sein bisher stärkstes album produzieren. „freche tatoos auf blutjungen bankiers“ ist ein großer poetischer und musikalischer wurf. in dieser welt sich nicht zu verheddern, zu verfriemeln und zu verfransen, nicht dem irrsinn anheimzufallen, nicht dem terror des positiven denkens und nicht der verzweiflung, ist ein großes wagnis. es ist gelungen. im schlusslied „weichen“ singt danny dziuk:„o herz, von dem man sagt, nur das / gebroch’ne sei noch ganz / was brachte dich vor langer zeit / zur welt so auf distanz?“ musikalisch vereint er, vorsichtig und sachte allein am klavier, seine hausgötter bob dylan und johann sebastian bach. und findet dabei, was für ein glück, danny dziuk.
Vielen ist er bestimmt auch durch die zusammenarbeit mit axel prahl bekannt.
den abschluss bildet dann ein guter alter bekannter : christian haase mit seiner seiner band www.haase-band.de. er begleitet den altenhofer liedersommer seit beginn im jahr 2004.
zwischentexte gibt es dieses jahr von sebastian lehmann . www.sebastian-lehmann.blogspot.com alle künstler bewerben sich mit ihren auftritt um den liederpokal brunhilde 2012 wieder gestaltet von christian bonnet.
der einritt zum konzert am freitag beträgt 10 euro für erwachsene und ermäßigt 6 euro. am samstag 12 und ermäßigt 8 euro. karten
für beide tage kosten für erwachsene 20 euro und ermäßigt 11 euro.
zu bestellen unter 033363/4262
“altenhofer kulturkreis e. V”
1244 Schorfheide OT Altenhof
Altenhofer Dorfstr.3
Vorsitzender: Günter Landmann (033363/4262
sollte es wider erwarten dauerregen geben finden die veranstaltungen im bootshaus an der europäischen jugendbegegnungsstätte statt !!!!
Foto: © fv 2009
Donnerstag, 9. August 2012
Indianer, Briganten und viel dreckiges Wasser
Dienstag abend im Finanzausschuß: Der angestrebte Ausstieg Bernaus aus dem Wasser- und Abwasserzweckverband "Panke/Finow" steht eigenartigerweise nicht auf der Tagesordnung, obwohl es doch gerade hier vor allem ums liebe Geld geht. Die Diskussion findet dann im Anschluss an die Tagesordnung doch noch statt, ist typisch für Bernau und verläuft über weite Strecken sehr amüsant. Der Stoff hat - wieder einmal - viel von einer Provinzposse.

Was hier so lapidar daherkommt, betrifft - mal so nebenbei bemerkt - die möglichst problemlose und preiswerte Wasserversorgung und Abwasserentsorgung von etwa 44.000 Menschen der Kommunen Bernau sowie Biesenthal, Rüdnitz, Danewitz und Melchow. Seit 1994 obliegt den Stadtwerken Bernau GmbH die Geschäftsbesorgung für den Wasser- und Abwasserverband "Panke/Finow" (WAV).
Eigentlich wenig Platz für alberne Spielchen, sollte man denken. Liest man sich die Hauptausschuss- Vorlage als relativ unbeteiligter Beitragszahler durch, fällt zunächst einmal der sich durch alle Sätze ziehende beleidigte Tonfall auf. Und richtig: Bernau wird lt. Aussagen des Bürgermeisters und der Vertreter der Stadt in der Verbandsversammlung im WAV trotz seiner 80-prozentigen Stimmenmehrheit ständig über den Tisch gezogen und beleidigt, Im ersten Moment fiel mir der unselige ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ein, der sich einst über die kleine Schweiz ärgerte und gedroht hatte, den eidgenössischen Indianern die Kavallerie vorbei zu schicken. Bernau hat immerhin seine Brigantentruppe und weder Biesenthal noch Melchow besitzen eine Stadtmauer. Ein leichtes Spiel also für die beleidigten Bernauer Ratsdamen und -herren.
Statt dessen wählt man nun den viel schwierigeren Weg der Auflösung des WAV. Die letzten 600 Jahre haben offensichtlich auch in Bernau ein paar (wenige) Spuren hinterlassen. Das ist das Positive an der Diskussion. Der Rest ist einfach nur albern. Belastbare Daten, ob es Bernau ohne den Schwanz der übrigen Kommunen und ohne WAV besser gehen würde, gibt es trotz Behauptung in der Vorlage gar nicht. Eine Gebührensenkung wird es sicher nicht geben, sie ist - von fast allen Bürgern unbemerkt - bei Abwasser gerade erfolgt. Ob im WAV wirklich - wie wortreich behauptet - der Schwanz mit dem Hund wedelt, blieb bisher offen, weil der Hund (Bernau) eigentlich nur knurrt und sich wenig artikuliert.
Und das Wichtigste: Von vielen Bürgern wird die Diskussion um den Austritt sowieso nur als Ablenkungsmanöver zu den immer noch drohenden Altanschließergebühren empfunden. In diesem Zusammenhang ist sicher auch interessant, dass Bürgermeister Handke den Beschluss 5-658/2012 der Bernauer Stadtverordnetenversammlung vom 14.06.2012 über ein Moratorium (lt. Wikipedia eine Entscheidung, eine Handlung aufzuschieben oder zeitlich befristet zu unterlassen oder ein Abkommen vorübergehend außer Kraft zu setzen) für die Versendung von Bescheiden an sogenannte Altanschließer gerade beanstandet hat. Das Damoklesschwert der Altanschließerbeiträge hängt immer noch über den meisten der Bernauer Bürger.
Ich habe mir die aufgeregte Diskussion im Finanzausschuss am vergangenen Dienstag etwa eine Stunde lang angehört. Obwohl ich mir die Vorlage für den Hauptausschuss leider vorher nicht ansehen konnte, ergab sich für mich allein aus der Diskussion der Eindruck, dass in der Verbandsversammlung des WAV ein Klima wie im Buddelkasten herrschen muss. Nachdem man sich nun offensichtlich gegenseitig alle Sandkuchen kaputt gehauen hat, will Bernau nicht mehr mitspielen.
Mir persönlich ist es ja völlig wurscht, welche Gremien mir das Trinkwasser organisieren und das Abwasser ableiten lassen. Es soll funktionieren und es soll preiswert sein. Ich brauche dazu auch keinen Wasserkopf als Verwaltung. Wenn es die Stadtwerke Bernau alleine besser können - bitte schön. Dass ich aufgrund meiner Erfahrungen mit der Brandenburger Kommunalpolitik im Allgemeinen und mit mit der Bernauer Monarchie im Besonderen ernsthafte Zweifel an der Notwendigkeit einer Auflösung des WAV hege, steht auf einem anderen Blatt. Der WAV mag für Bernau uneffektiv sein - was noch nicht bewiesen ist - aber er arbeitet wenigstens. Und eine meiner Maxime nach 22 Jahren Bundesrepublik lautet auf gut neudeutsch: "Never change a winning team," Besser wurde es jedenfalls nach sogenannten Reformen nie.
Mein die Diskussion im Finanzausschuss dann abschließender Appell an alle Beteiligten, die Emotionen niedrig zu hängen und Beschlüsse erst nach Vorlage und umfassender Prüfung belastbarer Zahlen zu fassen, ist hoffentlich nicht ganz ungehört verhallt...
Foto: Kanalarbeiten (Hartmut910 / pixelio.de)
Worum geht es ? Pünktlich zum Sommerloch haben Bernauer SPD-Fraktion; die CDU/FDP-Fraktion und die sogenannte Freie Fraktion (nicht zu verwechseln mit den Unabhängigen) den Austritt der Stadt Bernau bei Berlin aus dem WAV "Panke/Finow" beantragt. In einer Vorlage für die heutige Sitzung des Hauptausschusses der Stadt heißt es: " Die Stadt Bernau bei Berlin ist Mitglied im WAV Panke-Finow und hat in den letzten Jahren ihre Mitgliedschaft sehr ernst genommen. Leider ist es in der Vergangenheit ständig zu Auseinandersetzungen gekommen, da die Größenverhältnisse im Verband zu unterschiedlich sind und die kleineren Gemeinden eine Bevorteilung der Bernauer gesehen haben, obwohl die Stadt Bernau den größten Kostenanteil getragen hat. Für die Vertreter in der Verbandsversammlung war immer ein wichtiger Punkt die Beibehaltung des "Solidarprinzips”. Da die Stadtverordneten aber in erster Linie den Bürgern ihrer Stadt gegenüber Verpflichtungen haben, macht sich dieser Schritt erforderlich.
Durch jetzt vorliegende Berechnungen können wir davon ausgehen, dass eine Absenkung der Gebühren für Trink- und Abwasser um ca. 10% zu erwarten ist. Durch den Austritt aus dem Verband werden bessere Strukturen entstehen, da die erforderlichen Beschlüsse direkt durch die Stadtverordnetenversammlung gefasst werden. Es gibt keinen zusätzlichen Vorstand und keine Verbandsversammlung mehr. Für die Stadt Bernau ist ein weiterer Vorteil damit verbunden, dass Falschdarstellungen durch einzelne Verbandsmitglieder zu Lasten der Stadt nicht mehr stattfinden und eine effektivere Arbeit erfolgen kann. Für die Stadt Bernau bei Berlin sind keine negativen Folgen zu erwarten, da die Aufgaben der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung schon jetzt im Rahmen der Geschäftsbesorgung durch unsere Stadtwerke wahrgenommen werden. Für die übrigen Mitglieder des Verbandes besteht die Möglichkeit der Übertragung der Aufgaben an die Amtsverwaltung des Amtes Biesenthal."
Und als Beschlussvorschlag: " Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Austritt aus dem WAV Panke-Finow zum 31.12.2012. Der Bürgermeister wird beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten. Die Aufgaben im Zusammenhang mit der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung werden von den Stadtwerken Bernau übernommen."
Durch jetzt vorliegende Berechnungen können wir davon ausgehen, dass eine Absenkung der Gebühren für Trink- und Abwasser um ca. 10% zu erwarten ist. Durch den Austritt aus dem Verband werden bessere Strukturen entstehen, da die erforderlichen Beschlüsse direkt durch die Stadtverordnetenversammlung gefasst werden. Es gibt keinen zusätzlichen Vorstand und keine Verbandsversammlung mehr. Für die Stadt Bernau ist ein weiterer Vorteil damit verbunden, dass Falschdarstellungen durch einzelne Verbandsmitglieder zu Lasten der Stadt nicht mehr stattfinden und eine effektivere Arbeit erfolgen kann. Für die Stadt Bernau bei Berlin sind keine negativen Folgen zu erwarten, da die Aufgaben der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung schon jetzt im Rahmen der Geschäftsbesorgung durch unsere Stadtwerke wahrgenommen werden. Für die übrigen Mitglieder des Verbandes besteht die Möglichkeit der Übertragung der Aufgaben an die Amtsverwaltung des Amtes Biesenthal."
Und als Beschlussvorschlag: " Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Austritt aus dem WAV Panke-Finow zum 31.12.2012. Der Bürgermeister wird beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten. Die Aufgaben im Zusammenhang mit der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung werden von den Stadtwerken Bernau übernommen."
Was hier so lapidar daherkommt, betrifft - mal so nebenbei bemerkt - die möglichst problemlose und preiswerte Wasserversorgung und Abwasserentsorgung von etwa 44.000 Menschen der Kommunen Bernau sowie Biesenthal, Rüdnitz, Danewitz und Melchow. Seit 1994 obliegt den Stadtwerken Bernau GmbH die Geschäftsbesorgung für den Wasser- und Abwasserverband "Panke/Finow" (WAV).
Eigentlich wenig Platz für alberne Spielchen, sollte man denken. Liest man sich die Hauptausschuss- Vorlage als relativ unbeteiligter Beitragszahler durch, fällt zunächst einmal der sich durch alle Sätze ziehende beleidigte Tonfall auf. Und richtig: Bernau wird lt. Aussagen des Bürgermeisters und der Vertreter der Stadt in der Verbandsversammlung im WAV trotz seiner 80-prozentigen Stimmenmehrheit ständig über den Tisch gezogen und beleidigt, Im ersten Moment fiel mir der unselige ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ein, der sich einst über die kleine Schweiz ärgerte und gedroht hatte, den eidgenössischen Indianern die Kavallerie vorbei zu schicken. Bernau hat immerhin seine Brigantentruppe und weder Biesenthal noch Melchow besitzen eine Stadtmauer. Ein leichtes Spiel also für die beleidigten Bernauer Ratsdamen und -herren.
Statt dessen wählt man nun den viel schwierigeren Weg der Auflösung des WAV. Die letzten 600 Jahre haben offensichtlich auch in Bernau ein paar (wenige) Spuren hinterlassen. Das ist das Positive an der Diskussion. Der Rest ist einfach nur albern. Belastbare Daten, ob es Bernau ohne den Schwanz der übrigen Kommunen und ohne WAV besser gehen würde, gibt es trotz Behauptung in der Vorlage gar nicht. Eine Gebührensenkung wird es sicher nicht geben, sie ist - von fast allen Bürgern unbemerkt - bei Abwasser gerade erfolgt. Ob im WAV wirklich - wie wortreich behauptet - der Schwanz mit dem Hund wedelt, blieb bisher offen, weil der Hund (Bernau) eigentlich nur knurrt und sich wenig artikuliert.
Und das Wichtigste: Von vielen Bürgern wird die Diskussion um den Austritt sowieso nur als Ablenkungsmanöver zu den immer noch drohenden Altanschließergebühren empfunden. In diesem Zusammenhang ist sicher auch interessant, dass Bürgermeister Handke den Beschluss 5-658/2012 der Bernauer Stadtverordnetenversammlung vom 14.06.2012 über ein Moratorium (lt. Wikipedia eine Entscheidung, eine Handlung aufzuschieben oder zeitlich befristet zu unterlassen oder ein Abkommen vorübergehend außer Kraft zu setzen) für die Versendung von Bescheiden an sogenannte Altanschließer gerade beanstandet hat. Das Damoklesschwert der Altanschließerbeiträge hängt immer noch über den meisten der Bernauer Bürger.
Ich habe mir die aufgeregte Diskussion im Finanzausschuss am vergangenen Dienstag etwa eine Stunde lang angehört. Obwohl ich mir die Vorlage für den Hauptausschuss leider vorher nicht ansehen konnte, ergab sich für mich allein aus der Diskussion der Eindruck, dass in der Verbandsversammlung des WAV ein Klima wie im Buddelkasten herrschen muss. Nachdem man sich nun offensichtlich gegenseitig alle Sandkuchen kaputt gehauen hat, will Bernau nicht mehr mitspielen.
Mir persönlich ist es ja völlig wurscht, welche Gremien mir das Trinkwasser organisieren und das Abwasser ableiten lassen. Es soll funktionieren und es soll preiswert sein. Ich brauche dazu auch keinen Wasserkopf als Verwaltung. Wenn es die Stadtwerke Bernau alleine besser können - bitte schön. Dass ich aufgrund meiner Erfahrungen mit der Brandenburger Kommunalpolitik im Allgemeinen und mit mit der Bernauer Monarchie im Besonderen ernsthafte Zweifel an der Notwendigkeit einer Auflösung des WAV hege, steht auf einem anderen Blatt. Der WAV mag für Bernau uneffektiv sein - was noch nicht bewiesen ist - aber er arbeitet wenigstens. Und eine meiner Maxime nach 22 Jahren Bundesrepublik lautet auf gut neudeutsch: "Never change a winning team," Besser wurde es jedenfalls nach sogenannten Reformen nie.
Mein die Diskussion im Finanzausschuss dann abschließender Appell an alle Beteiligten, die Emotionen niedrig zu hängen und Beschlüsse erst nach Vorlage und umfassender Prüfung belastbarer Zahlen zu fassen, ist hoffentlich nicht ganz ungehört verhallt...
Foto: Kanalarbeiten (Hartmut910 / pixelio.de)
Labels:
Beamte oder wer ?,
Lebensqualität,
Politik
Dienstag, 7. August 2012
Heute wieder einmal aus Bernau oder: Viel Lärm um Käse
Mit großem öffentlichen Bohei wurde in der vergangenen Woche der neue Internetauftritt der Stadt Bernau bei Berlin bejubelt. Nun heißt ja "Bohei" im Ruhrgebietsslang nichts anderes, als dass ein unnötiges Aufheben um eine Sache gemacht wird; Bohei betont im Gegensatz zu "Firlefanz" mehr das Hochspielen als die Umständlichkeit. "Kein Bohei machen" ist dann auch die unterschwellige Aufforderung, sachlich zu werden.
Sehen wir uns also die Internetseite der Stadt an und werden wir sachlich:
Nichts ist bekanntlich vollkommen. Es gibt sicher noch viele Verbesserungen einzuarbeiten. Insbesondere ist die häufig verwendete hellgrüne Schrift sehr schlecht zu lesen. Auch die hellgraue Schrift im Inhaltsverzeichnis ist nicht nur für ältere Menschen schlecht lesbar. Aber das ist noch ein kleines Problem, das sich sicher relativ leicht lösen lässt. Viel ärgerlicher ist es, dass es den Stadtverordneten mit ihrem Benutzernamen und persönlichem Passwort nicht gelingt, in den internen Bereich zu gelangen (vgl. Bild 1).
Es ist auch besonders peinlich, wenn die Suche nicht funktioniert. Zum Beispiel findet man mit den Suchbegriffen "Einwohnermeldewesen", "Handke" oder "Bürgermeister" keinerlei Ergebnis.Mag man das besonders bei letzteren Begriffen bedauern oder nicht.
Besonders grobe Fehler ergeben sich bei der Benutzung der Kopfzeile "Anfahrt & Kontakt Stadtplan Impressum Datenschutz Inhaltsverzeichnis". Wie man anhand der beigefügten Bilder "Kopfzeile ohne Text-1 " und ""Kopfzeile ohne Text-2" erkennen kann, bleibt die unter dem Bild befindliche Navigationsleiste ohne Schrift.
Es ist einfach nur peinlich, wenn eine derart ungeprüfte, fehlerbehaftete Seite online gestellt wird und alle bestellten Claqueure wieder einmal in Beifallsstürme ausbrechen (müssen).
Und wenn man mir eine völlig unsachliche Bemerkung gestattet: Offenbar hat man als Stadtverwaltung Gefallen an einer Grundfarbe gefunden, die durchaus wohlwollende Menschen inzwischen als "kotzgrün" klassifiziert haben und die nicht nur meiner Meinung nach besonders eklig rüberkommt (bäh)...
(nach Informationen des Stadtverordneten Thomas Strese)
![]() |
| Einloggen nicht möglich |
Nichts ist bekanntlich vollkommen. Es gibt sicher noch viele Verbesserungen einzuarbeiten. Insbesondere ist die häufig verwendete hellgrüne Schrift sehr schlecht zu lesen. Auch die hellgraue Schrift im Inhaltsverzeichnis ist nicht nur für ältere Menschen schlecht lesbar. Aber das ist noch ein kleines Problem, das sich sicher relativ leicht lösen lässt. Viel ärgerlicher ist es, dass es den Stadtverordneten mit ihrem Benutzernamen und persönlichem Passwort nicht gelingt, in den internen Bereich zu gelangen (vgl. Bild 1).
Es ist auch besonders peinlich, wenn die Suche nicht funktioniert. Zum Beispiel findet man mit den Suchbegriffen "Einwohnermeldewesen", "Handke" oder "Bürgermeister" keinerlei Ergebnis.Mag man das besonders bei letzteren Begriffen bedauern oder nicht.
![]() |
| Kopfzeile ohne Text -1 |
Es ist einfach nur peinlich, wenn eine derart ungeprüfte, fehlerbehaftete Seite online gestellt wird und alle bestellten Claqueure wieder einmal in Beifallsstürme ausbrechen (müssen).
![]() |
| Kopfzeile ohne Text -2 |
(nach Informationen des Stadtverordneten Thomas Strese)
Montag, 6. August 2012
Brandenburger Arbeitskreise
Die gute, alte Redensart aus DDR-Zeiten "Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann bilde ich 'nen Arbeitskreis" ist ja speziell bei Brandenburger Politikern verinnerlicht, da Brandenburger Politiker fast niemals weiter wissen. Der Vorteil eines Arbeitskreises ist zudem, dass niemand richtig Verantwortung für den angerichteten Irrsinn übernehmen muss bzw. alle verantwortlich sind. Die Einheitspartei lässt grüßen.
Die SPD hat nun schon vor einiger Zeit festgestellt, dass sie mal wieder was machen muss. Dem einfachen Bürger reicht es nicht, kurz vor der nächsten Wahl nur wieder den Schwiegermutter-Schwarm Plattscheck von jeder Laterne grinsen zu sehen. Irgendwie muss mal irgendein Ergebnis her. Womit beschäftigt man den Bürger am meisten, richtet das allergrößte Chaos an und bietet ihm damit die Möglichkeit, sein Improvisationstalent umfassend zu entwickeln und seine Freizeit sinnvoll zu verbringen? Richtig, man legt mal wieder Gemeinden, Städte und Landkreise zusammen! Mit den dem Verwaltungsakt folgenden Organisationsmaßnahmen sind die Leute dann lange Zeit beschäftigt und können sich nicht um den übrigen Blödsinn der Landespolitik kümmern. Beispiele: Kfz-Zulassungen werden nach Schwedt oder gleich nach Ückermünde verlagert, da sind die Autofahrer mehrere Stunden unterwegs und damit bestens beschäftigt. Keiner hat Zeit zum Meckern. Das für 34 Millionen Euro teuer errichtete Heim der Barnimer Kreisverwaltung - das hässliche Paul-Wunderlich- Haus - kann wieder abgerissen werden. Was den Ästheten und Architekturliebhabern unter der Bevölkerung entgegenkommt. Die Deutsche Post hört endlich auf, an ihrem Internetauftritt herum zu basteln und der Postkunde kann sich vielleicht an ein endlich fertiges Programm zum Ausdrucken elektronischer Briefmarken gewöhnen. Denn die Post muss wieder neue Postleitzahlen aushecken. Die Produzenten von Navigationsgeräten brauchen neue Landkarten für diese Geräte, die vom User wieder teuer gekauft werden müssen. Und so weiter und so fort. Wir haben es nach 2003 schon einmal erlebt.
Wie man sieht: Vorteile über Vorteile. Und weil das so ist, hat man in Potsdam schon wieder einen Arbeitskreis gebildet. Eine Enquetekommission. Die weiß zwar nicht wirklich, was sie tun soll, aber die Richtung stimmt. Und man produziert fleißig Berichte. Dass diese Berichte für den sprichwörtlichen Ar... sind, wird dann in jenem Moment klar, wenn es heißt, dass "der Zwischenbericht (..) außerdem darauf (verweist) , dass innerhalb der Enquetekommission keine einheitliche Sicht auf die letzte Kommunalreform von 2003 erreicht werden konnte. Dies liege vor allem daran, dass das Innenministerium keine belastbare Evaluierung des Reformprozesses vorgelegt hat."
Mit anderen Worten: Nach knapp 10 Jahren Reform und neuer Verwaltungsstrukturen weiß man im Brandenburger Innenministerium offiziell noch immer nicht, was die unsägliche Schönbohmsche Gemeindegebietsreform von 2003 gebracht hat. Aber man bastelt schon wieder an neuen sogenannten "Reformen". Man stelle sich vor, jemand schneidet sich ein Bein ab, weil man angeblich mit einem Bein schneller hüpfen kann. Bevor er überhaupt darüber Klarheit gewinnen kann, ob diese These stimmt, wird ihm auch noch das zweite Bein amputiert. Im übertragenden Sinne hat 2003 genau diese Amputation stattgefunden, in dem man der kommunalen Selbstverwaltung der zusammengelegten Gemeinden praktisch den Todesstoß versetzt hat. Die Ortsbeiräte oder Ortsvorsteher haben keinerlei Entscheidungsgewalt mehr, Demokratie vor Ort findet praktisch nicht mehr statt.
Kann man so blöd sein, weiß man "ganz oben" wirklich nicht Bescheid? Der Verdacht liegt nahe, dass die letzte Gemeindegebietsreform KEINEN der damals angestrebten Effekte gebracht hat, das Ministerium diesen Sachverhalt genau kennt und die entsprechenden Analysen bewusst zurück gehalten werden.
Ich wage einen Ausblick: Auch dieser letztgenannte Fakt wird unsere Politiker in Potsdam nicht stoppen. Sie werden weiter tagen und sinnloses Zeug aushecken. Der Entwicklung rennen sie sowieso immer nur hinterher. Und da niemand auch nur ansatzweise einmal auf die Idee kommt, dem Bevölkerungsschwund gegen zu steuern, sich vielleicht um eine intensive Wirtschaftsförderung in unserem Entwicklungsland zu kümmern, damit Arbeitsplätze entstehen und Brandenburg zu einem Land wird, indem man 100 Prozent vom Westsalär verdient, kann man diese Kommission gleich mit Schaufeln ausstatten und sie auf die Landtagsbaustelle im Potsdamer Zentrum schicken. Es steht allerdings zu befürchten, dass der dann noch später als 2014 fertig wird...
Grafik: Auswirkungen Gemeindegebietsreform (Stephan Bratek/geralt / pixelio.de
Die SPD hat nun schon vor einiger Zeit festgestellt, dass sie mal wieder was machen muss. Dem einfachen Bürger reicht es nicht, kurz vor der nächsten Wahl nur wieder den Schwiegermutter-Schwarm Plattscheck von jeder Laterne grinsen zu sehen. Irgendwie muss mal irgendein Ergebnis her. Womit beschäftigt man den Bürger am meisten, richtet das allergrößte Chaos an und bietet ihm damit die Möglichkeit, sein Improvisationstalent umfassend zu entwickeln und seine Freizeit sinnvoll zu verbringen? Richtig, man legt mal wieder Gemeinden, Städte und Landkreise zusammen! Mit den dem Verwaltungsakt folgenden Organisationsmaßnahmen sind die Leute dann lange Zeit beschäftigt und können sich nicht um den übrigen Blödsinn der Landespolitik kümmern. Beispiele: Kfz-Zulassungen werden nach Schwedt oder gleich nach Ückermünde verlagert, da sind die Autofahrer mehrere Stunden unterwegs und damit bestens beschäftigt. Keiner hat Zeit zum Meckern. Das für 34 Millionen Euro teuer errichtete Heim der Barnimer Kreisverwaltung - das hässliche Paul-Wunderlich- Haus - kann wieder abgerissen werden. Was den Ästheten und Architekturliebhabern unter der Bevölkerung entgegenkommt. Die Deutsche Post hört endlich auf, an ihrem Internetauftritt herum zu basteln und der Postkunde kann sich vielleicht an ein endlich fertiges Programm zum Ausdrucken elektronischer Briefmarken gewöhnen. Denn die Post muss wieder neue Postleitzahlen aushecken. Die Produzenten von Navigationsgeräten brauchen neue Landkarten für diese Geräte, die vom User wieder teuer gekauft werden müssen. Und so weiter und so fort. Wir haben es nach 2003 schon einmal erlebt.
Wie man sieht: Vorteile über Vorteile. Und weil das so ist, hat man in Potsdam schon wieder einen Arbeitskreis gebildet. Eine Enquetekommission. Die weiß zwar nicht wirklich, was sie tun soll, aber die Richtung stimmt. Und man produziert fleißig Berichte. Dass diese Berichte für den sprichwörtlichen Ar... sind, wird dann in jenem Moment klar, wenn es heißt, dass "der Zwischenbericht (..) außerdem darauf (verweist) , dass innerhalb der Enquetekommission keine einheitliche Sicht auf die letzte Kommunalreform von 2003 erreicht werden konnte. Dies liege vor allem daran, dass das Innenministerium keine belastbare Evaluierung des Reformprozesses vorgelegt hat."
Kann man so blöd sein, weiß man "ganz oben" wirklich nicht Bescheid? Der Verdacht liegt nahe, dass die letzte Gemeindegebietsreform KEINEN der damals angestrebten Effekte gebracht hat, das Ministerium diesen Sachverhalt genau kennt und die entsprechenden Analysen bewusst zurück gehalten werden.
Ich wage einen Ausblick: Auch dieser letztgenannte Fakt wird unsere Politiker in Potsdam nicht stoppen. Sie werden weiter tagen und sinnloses Zeug aushecken. Der Entwicklung rennen sie sowieso immer nur hinterher. Und da niemand auch nur ansatzweise einmal auf die Idee kommt, dem Bevölkerungsschwund gegen zu steuern, sich vielleicht um eine intensive Wirtschaftsförderung in unserem Entwicklungsland zu kümmern, damit Arbeitsplätze entstehen und Brandenburg zu einem Land wird, indem man 100 Prozent vom Westsalär verdient, kann man diese Kommission gleich mit Schaufeln ausstatten und sie auf die Landtagsbaustelle im Potsdamer Zentrum schicken. Es steht allerdings zu befürchten, dass der dann noch später als 2014 fertig wird...
Grafik: Auswirkungen Gemeindegebietsreform (Stephan Bratek/geralt / pixelio.de
Samstag, 4. August 2012
Marylin Monroe zum 50. Todestag
"Ja, die Augen waren's, ja, der Mund,
Die mir blickten, die mich küssten.
Hüfte schmal, der Leib so rund
Wie zu Paradieses Lüsten.
War sie da? Wo ist sie hin?
Ja! sie war's, sie hat's gegeben,
Hat gegeben sich im Fliehn
Und gefesselt all mein Leben."
Johann Wolfgang von Goethe
Norma Jeane Mortenson alias Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926 in Los Angeles, Kalifornien; † 5. August 1962 in Brentwood, Los Angeles; geboren als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname: Norma Jeane Baker). Sie war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin, Fotomodell und Filmproduzentin sowie eines der ersten Opfer des kapitalistischen Starkultes. Ihr Todestag jährt sich am morgigen Sonntag zum fünfzigsten Mal.
Freitag, 3. August 2012
Kontinuität und Verlässlichkeit
»Auf die bösen Menschen ist Verlass, sie ändern sich wenigstens nicht.«
meinte William Faulkner, (* 25. September 1897 in New Albany, Mississippi, USA; † 6. Juli 1962 in Byhalia, Mississippi; eigentlich William Cuthbert Falkner). Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.und erhielt 1950 den Nobelpreis für Literatur. Faulkner gilt als bedeutendster amerikanischer Romancier des 20. Jahrhunderts. Eine kurze Beschreibung von Leben und Werk anlässlich seines 50. Todestages findet man hier (auch der "Focus" findet mal ein Korn !)...
Und wenn dann wie bei den meisten auch noch Blödheit dazu kommt?
Und wenn dann wie bei den meisten auch noch Blödheit dazu kommt?
Donnerstag, 2. August 2012
...denn sie wissen nicht, was sie tun
Immer mehr Politiker geben zu: " Ich habe den ESM nicht gelesen, wußte nicht, was ich tat, als ich dem im Bundestag zustimmte…"
Zum Beispiel Rainer Brüderle: Er lehnt die Erteilung der für den sogenannten Rettungsfonds ESM diskutierten Banklizenz als "Vermögensvernichtungswaffe“ und „inflationspolitisches Himmelfahrtskommando“ ab. Offenbar hat er den ESM-Vertrag gar nicht gelesen: Der ESM hat von Anfang an die eingebaute Banklizenz (Art. 32 Ziffer 9)!. Damit kann der ESM sich bei der Europäischen Zentralbank unbegrenzt Geld leihen.
Brüderle war übrigens vom 28. Oktober 2009 bis zum 12. Mai 2011 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie im Kabinett Merkel II. Am 10. Mai 2011 wurde er zum neuen Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion gewählt. Also ist der Typ nicht gerade einer der Pförtner im Bundestag, Er sollte wissen, wovon er redet. Weiß er aber nicht.
Das gleiche übrigens bei Hermann Otto Solms, der auf Facebook indirekt verkündete, erst im Nachhinein aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Inhalt des ESM erfahren zu haben. Solms ist seit 2009 in der FDP-Bundestagsfraktion Vorsitzender des Arbeitskreises II mit den Politikfeldern: Haushalt, Finanzen, Wirtschaft und Technologie, Tourismus, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Hochkompetent und absolut im richtigen Job, der Mann.
Jede Wette: Wenn man bei den anderen JA-Hansels von FDP und CDU/CSU; SPD und Grünen konsequent nachfragt, würde sich dasselbe Bild ergeben.
So etwas regiert uns...
Zum Hintergrund: Der ESM wird begründet durch den Vertrag zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus zwischen dem Königreich Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Estland, Irland, der Hellenischen Republik, dem Königreich Spanien, der Französischen Republik, der Italienischen Republik, der Republik Zypern, dem Großherzogtum Luxemburg, Malta, dem Königreich der Niederlande, der Republik Österreich, der Portugiesischen Republik, der Republik Slowenien, der Slowakischen Republik und der Republik Finnland. Dieser völkerrechtliche Vertrag wurde in der Sitzung der Eurogruppe am 23. Januar 2012 von den Finanzministern der 17 Euro-Staaten beschlossen und am 2. Februar 2012 offiziell durch die Botschafter der Mitgliedstaaten in Brüssel unterzeichnet. Am 29. Juni 2012 haben der Bundestag und noch am gleichen Abend auch der Bundesrat das Gesetzespaket zur Schaffung einer Stabilitätsunion verabschiedet. Das ESM-Ratifizierungsgesetz war Teil dieses von der Bundesregierung zur Abstimmung vorgelegten Gesetzespakets. Sowohl Bundestag als auch Bundesrat billigten die Gesetzesentwürfe jeweils mit Zweidrittelmehrheiten.. Die Ratifizierung durch Bundespräsident Gauck steht noch aus, da dieser die Prüfung der Verfassungsklagen abwarten will. Das Bundesverfassungsgericht will seine Entscheidung im Eilverfahren am 12. September 2012 bekanntgeben. (vgl. Wikipedia)
Grafik: Euroende (M. Großmann / pixelio.de)
Labels:
Arschlöcher,
Freiheit,
Politik,
Wirtschaft und Globalisierung
Aktionstag der Tour de Natur in Eberswalde
Labels:
Freiheit,
Politik,
Wirtschaft und Globalisierung
Dienstag, 31. Juli 2012
Immer schlimmer!
"Und aus dem Chaos sprach eine Stimme:
Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.
Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer! ..."
Dieser Spruch aus dem Volksmund fiel mir gestern wieder ein, als ich die neuesten Eskapaden des Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner Mitt Romney in Israel und Palästina vernehmen durfte. Nach Schorchdabbelju Bush und Sarah Palin scheint dieser Mensch der dritte komplett gehirnamputierte Kandidat dieser eigenartigen Partei zu sein. Mal sehen, was er in Polen anstellt. Vielleicht setzt er ja den übrig gebliebenen Katsche-Zwilling auf's Pferd und lässt ihn gegen Russland stürmen? Obama ist zwar ein furchtbarer Heuchler und Versager, aber dass man uns nun einen kompletten Orang Utan als Präsidenten der USA und damit Chef der westlichen Welt vorsetzen will ??? Nichts gegen Menschenaffen, aber vielleicht gibt es unter ihnen ja auch total Durchgeknallte?
Apropos Affen: Für Verhaltensforscher, die vor allem an Affen forschen, dürfte interessant werden, wie schnell unsere Orangs im Falle der Wahl von Romney seinen Anus erobert haben werden...
Labels:
Arschlöcher,
Politik,
Wirtschaft und Globalisierung
Montag, 30. Juli 2012
Rule Britannia - rule London ?
Wir lieben diese Insel dort im Atlantischen Ozean, deren Bewohner im Falle von Nebel in der die Insel vom restlichen Europa trennenden Wasserstraße - der Straße von Dover (die Franzosen benennen sie natürlich nach der französischen Stadt Calais) - nach wie vor strikt behaupten, dass "the continent isolated" ist. Selbst konsequente britische Europäer und Republikaner fahren "nach Europa", wenn sie auf das Festland reisen. Der Nationalismus, manchmal gepaart mit einem üblen Chauvinismus, ist immer noch unübertroffen, zeigt sich vor allem in den Witzen und lässt sich auch auf den vor 60 Jahren begonnenden Bedeutungsverlust dieser Nation zurück führen. In letzter Zeit wird er allerdings durch eine aus den USA übernommene eher peinliche politische Korrektheit konterkariert , die z.B. zu einer Zensur des Programms der Last Night of the Proms führte und diese Veranstaltung zur schlechten Satire gedeihen ließ. Das ganze Land erscheint dadurch, dass man u.a. Sparschweine für das Trinkgeld vom Tresen der Geschäfte abschaffte, um die Moslems nicht zu verprellen, als eher unattraktiv und vor allem albern. Und wie immer muss man sich genau wie in Deutschland davor hüten, die Dummheit, die Arroganz und die Aggressivität der Politiker und Meinungsbildner auf die übrigen Bewohner Großbritanniens zu übertragen.
Nun also wieder einmal Olympia in London. Man kann Olympia lieben oder nicht. Man kann - wie ARD und ZDF 2008 aus Peking - ständig irgendwelche Hasstiraden gegen die Organisatoren absondern und damit jede vernünftige Sportübertragung unmöglich machen. Man kann umgekehrt in London alles super finden, denn schließlich sind wir mit GB verbündet und stecken nicht nur gemeinsam in Afghanistan fest, sondern auch weit im Gesäß unseres großen Bruders. Als kritischer Mensch kann man allerdings auch eine eigene Meinung produzieren, die blöden Kommentare ausblenden und gleich die BBC sehen. Und man kann sich daran erinnern, dass die Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau vom Westen, auch von Westdeutschland, boykottiert wurden, denn damals steckten gerade die Russen in Afghanistan fest. Was natürlich ein Verbrechen war und umgehend bestraft werden.musste D.h. die westlichen Athleten wurden bestraft. Eben durch Nichtteilnahme. Aber heute stecken die freiheitlich-demokratischen Kämpfer der NATO in Treue in Afghanistan fest Was selbstverständlich nicht bestraft wird. Wenn zwei das Gleiche tun...
Natürlich jubelte der Kommentator vom ZDF auch die Londoner Eröffnungsfeier hoch. Wir fanden sie eher plump und peinlich. Manche Medien kritisierten z.B., dass in der Show die Olympischen Ringe aus den Essen der britischen Eisengießereien entstanden. Ausgerechnet hier war der Choreograph sogar ganz dicht an der historischen Entwicklung, denn was waren die Olympischen Spiele der Neuzeit bei ihrer Gründung anderes als Ausdruck des gewachsenen Selbstbewusstseins der bürgerlichen Klasse ? Und woher kam dieses Selbstbewusstsein? Natürlich aus der ökonomischen Macht dieser Klasse, die ihren Ausgangspunkt in der bürgerlichen englischen Revolution von 1649 und dem Manchester-Kapitalismus des beginnenden 19. Jahrhunderts hatte. Eben vor allem aus der Stahl- und Eisenindustrie. Aber Marx war noch nie Lektüre bundesdeutscher Reporter und so sollte man nicht zuviel an geistiger Tätigkeit verlangen.
Ansonsten ist viel über die Show geschrieben und gesprochen worden: Über den Auftritt von Oma Paul (McCartney), die wohl nicht alle Töne traf. Über die grünen Hügel, über die 7 Feuerkelche, wahrscheinlich von Harry Potter inspiriert. Niemand merkte die falsche deutsche Übersetzung des Shakespeare-Zitats, vom Nordiren Kenneth Brannagh aus dem "Sturm" rezitiert. Und ob es ausreicht, der Millionen während der Kolonialzeit totgeschlagenen Negersklaven, erschossenen Inder und Chinesen oder amerikanischen Ureinwohner dadurch zu gedenken, dass man einigen ihrer Nachfahren große Zylinderhüte aufsetzt und sie in der Eröffnungsshow auftreten lässt, mag bezweifelt werden. Auch Robbie Williams fehlte nicht in dem ganzen Spektakel, eher der Schotte Robbie Coltrane.
Unsere Hoffnung für die Abschlussveranstaltung ist übrigens, dass aus einem überdimensionalen grünen Hügel NICHT ausgerechnet ein ältlicher, kleiner, dicker, geadelter Klavierspieler mit putziger Brille erscheint, der einen dritten Aufguss eines seiner Songs darbietet, quasi von "Goodbye Norma Jean" über "Goodbye English Rose" zu "Goodbye Olympic Games". Schon der zweite Ausguss war eher eine Beleidigung einer prominenten Toten.
Allen Athleten viel Glück. Möge die und der Bessere gewinnen...
Foto: Olympiade 2012 (Alexandra H. / pixelio.de)
Freitag, 27. Juli 2012
Migrationsflüsse
Fast alle Kinder unserer Bekannten und Freunde sind in den letzten Jahren berufsbedingt aus Brandenburg, MeckPomm oder Berlin in südliche, wirtschaftsstärkere Bundesländer oder gleich in die Schweiz emigriert Nur einige schlagen sich hier mit harter Arbeit in schlecht bezahlten Sozialberufen herum oder haben das Glück einer Arbeit in Berlin.
Auch unsere Kinder leben weit weg. Natürlich sind wir darüber froh, dass sie gut versorgt sind, vernünftige Wohnungen haben und sich wohl fühlen an ihren Arbeitsplätzen und neuen Heimatorten. Allerdings sind die Entfernungen doch manchmal fast unüberbrückbar - trotz e-mail, Twitter, SMS oder Skype.. Da trifft es sich gut, dass die Brandenburger Landesregierung recht überpünktlich vor den nächsten Wahlen genau um diese Art Emigranten wirbt. Allerdings hat niemand gesagt, wo die Arbeitsplätze und vor allem die Gehälter für unsere hochqualifizierten Kinder herkommen sollen oder welche konkreten Maßnahmen man sich bei Plattschecks Mannen vorgestellt hat. Also: Alles wie immer in Brandenburg - viel Lärm um Nichts.Wenn ich in stillen Stunden darüber nachdenke, wie viele Chancen in diesem Land in den letzten 22 Jahren aus Dummheit, Faulheit und Leichtfertigkeit der Politik verspielt wurden !!!
Dass aus dieser Art Brandenburger Zwangs-"Exporten" trotzdem meist etwas Gutes entstehen kann, haben M. und ich gestern gesehen. Zwei kleine Schweizerinnen haben diese Woche mit der ursprünglich Brandenburger Mutter die Großeltern im Barnim besucht. Fast den ganzen Nachmittag mussten wir Schweizer Sandkuchen probieren, der in der Buddelkiste in B. zusammen gerührt worden war. Und wir lauschten dem niedlichen, schwyzerdütschen Gezwitscher der Drei- und der Vierjährigen und freuten uns gemeinsam mit den Großeltern des Lebens...
Foto: Brandenburger Rangen (© fv 2009)
Dass aus dieser Art Brandenburger Zwangs-"Exporten" trotzdem meist etwas Gutes entstehen kann, haben M. und ich gestern gesehen. Zwei kleine Schweizerinnen haben diese Woche mit der ursprünglich Brandenburger Mutter die Großeltern im Barnim besucht. Fast den ganzen Nachmittag mussten wir Schweizer Sandkuchen probieren, der in der Buddelkiste in B. zusammen gerührt worden war. Und wir lauschten dem niedlichen, schwyzerdütschen Gezwitscher der Drei- und der Vierjährigen und freuten uns gemeinsam mit den Großeltern des Lebens...
Foto: Brandenburger Rangen (© fv 2009)
Mittwoch, 25. Juli 2012
Fehler und Lob
"Sage mir, wer Dich lobt,
und ich sage Dir, worin Dein Fehler besteht."
meinte Wladimir Iljitsch Uljanow (russisch Владимир Ильич Ульянов, Kampfname Lenin, russisch Ленин * 10.jul./ 22. April 1870greg. in Simbirsk; † 21. Januar 1924 in Gorki bei Moskau). Lenin war ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und Begründer der Sowjetunion.
Freitag, 20. Juli 2012
Vera gegen den Rest ihrer Kaste
>>Im Zusammenhang mit den Abstimmungen zur Euro-Rettung sieht die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld Parallelen zwischen dem Bundestag und der DDR-Volkskammer. Von den Abgeordneten werde verlangt, über Entwürfe abzustimmen, die ihnen nicht einmal vollständig vorliegen, sagte die frühere Bundestagsabgeordnete zu "Handelsblatt Online".
Wenn das Parlament dann "trotzdem so stimmt, wie die Regierung vorgibt, hat es seine Kontrollfunktion aufgegeben und gleicht immer mehr der Volkskammer der DDR". Lengsfeld bezog ihre Kritik auf die Abstimmungen zum Rettungsschirm ESM und zum Fiskalpakt."<< (Zitat Welt online)
Nun hat die gute Vera zwar in diesem Falle sogar Recht und man könnte ihr jubelnd zustimmen - als einer derjenigen, die für die ganze Chose aufkommen müssen. Allerdings beschleicht mich der leise Verdacht, dass
Und außerdem hatten die Abgeordneten der DDR-Volkskammer wahrscheinlich doch mehr zu sagen als dieser alberne, gewissenlose Kanzlerwahlverein mit seinen Fraktionszwängen dort im alten Berliner Reichstagsgebäude...
Grafik: Europa in der Krise (Marianne J. / pixelio.de)
Nun hat die gute Vera zwar in diesem Falle sogar Recht und man könnte ihr jubelnd zustimmen - als einer derjenigen, die für die ganze Chose aufkommen müssen. Allerdings beschleicht mich der leise Verdacht, dass
- im kommenden Jahr Bundestagswahlen anstehen und das Veralein wieder rein will und
- sie als Bundestagsabgeordnete heute ganz, ganz anders reden würde. Da hätte sie nämlich sofort gekuscht und das zarte Händchen zum "JA" gehoben
Und außerdem hatten die Abgeordneten der DDR-Volkskammer wahrscheinlich doch mehr zu sagen als dieser alberne, gewissenlose Kanzlerwahlverein mit seinen Fraktionszwängen dort im alten Berliner Reichstagsgebäude...
Grafik: Europa in der Krise (Marianne J. / pixelio.de)
Donnerstag, 19. Juli 2012
Geschichten aus dem Tollhaus
http://petervida.de/index.php/73-kreistag-barnim-duldet-kommunalverfassungswidrigen-zustand lesen.
Hier kann man mit eigenen Augen lesen, wie CDU, SPD und Linke auf Rechtsstaat und demokratische Gleichberechtigung pfeifen. Und glücklicherweise steht die Freiheitsstatue nicht in Eberswalde, sonst hätte sie schon ein Ende gefunden wie die Moorhühner auf den Computern von Bodo & Co...
Grafik: Freiheit Tag und Nacht aushalten (Gerd Altmann / pixelio.de)
Sonntag, 15. Juli 2012
Weise Voraussicht?
"Viel Kritik gab es für die Bauverzögerung am Bahnhofplatz. Wie laufen die Arbeiten dort momentan?" fragt die "Märkische Oderzeitung" im Interview die Bernauer Bauamtsleiterin Simone Rochow. Das Interview reiht sich ein in die zur Zeit sehr auffälligen Bemühungen der Stadtverwaltung, den Bürgern weis zu machen, dass bei den Bernauer Baustellen alles suuupi läuft und eine Umstrukturierung der Verwaltung sowie die Schaffung eines separaten Baureferates nicht nötig sind.
Der Bernauer Bahnhofvorplatz wird seit zweieinhalb Jahren rekonstruiert, er ist bei Regen nicht begehbar, bei Trockenheit stolpert man über die sich bereits wieder verwerfenden Gehwegplatten. Dort, wo Platten liegen. Die Parksitution für PKW ist unterirdisch. Der Platz ist eine Augenweide für alle Bernauer und Besucher der Stadt - wenn man Müllkippen mag. Die Abbiegespuren der Busse des ÖPNV sind falsch geplant, sie müssen aufwendig nachgebessert werden, da die Busse nicht aneinander vorbei kommen. In der Mitte des Platzes entsteht gerade ein Biotop für seltene Amphibien. Zig Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung haben sich bisher in etlichen Sitzungen mit der Misere beschäftigt.
Frau Rochow hat nun - nach zweieinhalb Jahren Baustillstand und Chaos - endlich die passende Ausrede gefunden: " Erst wenn der Rohbau des (Fahrrad-) Parkhauses steht, können die Arbeiten auf dem Platz weiter gehen." Mann, was waren diese Baufachleute der Stadtverwaltung schlau! Lassen planmäßig den Platz jahrelang vor sich hin rotten, weil ja noch ein Parkhaus folgt! Nicht zu glauben, dass unsere Stadtverwaltung so vorausschauend arbeitet! Und schon im September wird weiter gebaut ! Allerdings hat Frau Rochow tunlichst vermieden, eine Jahreszahl zu nennen. Irgendwann im September also.
Wie enden viele Grimmsche Märchen? Ach ja: :Wer's nicht glaubt, bezahlt drei Taler. Aber aus der eigenen Tasche, Frau R. !
Der Bernauer Bahnhofvorplatz wird seit zweieinhalb Jahren rekonstruiert, er ist bei Regen nicht begehbar, bei Trockenheit stolpert man über die sich bereits wieder verwerfenden Gehwegplatten. Dort, wo Platten liegen. Die Parksitution für PKW ist unterirdisch. Der Platz ist eine Augenweide für alle Bernauer und Besucher der Stadt - wenn man Müllkippen mag. Die Abbiegespuren der Busse des ÖPNV sind falsch geplant, sie müssen aufwendig nachgebessert werden, da die Busse nicht aneinander vorbei kommen. In der Mitte des Platzes entsteht gerade ein Biotop für seltene Amphibien. Zig Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung haben sich bisher in etlichen Sitzungen mit der Misere beschäftigt.
Frau Rochow hat nun - nach zweieinhalb Jahren Baustillstand und Chaos - endlich die passende Ausrede gefunden: " Erst wenn der Rohbau des (Fahrrad-) Parkhauses steht, können die Arbeiten auf dem Platz weiter gehen." Mann, was waren diese Baufachleute der Stadtverwaltung schlau! Lassen planmäßig den Platz jahrelang vor sich hin rotten, weil ja noch ein Parkhaus folgt! Nicht zu glauben, dass unsere Stadtverwaltung so vorausschauend arbeitet! Und schon im September wird weiter gebaut ! Allerdings hat Frau Rochow tunlichst vermieden, eine Jahreszahl zu nennen. Irgendwann im September also.
Wie enden viele Grimmsche Märchen? Ach ja: :Wer's nicht glaubt, bezahlt drei Taler. Aber aus der eigenen Tasche, Frau R. !
Abonnieren
Posts (Atom)
Impressum und V.i.S.d.P.
Dieser Weblog ist ein privates Tagebuch von
Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
frank(at)drvalentin.de
Alle Beiträge geben ausschließlich meine eigene Meinung zu den besprochenen Themen wieder.Das Recht auf eigene Meinung ist durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Um meine Beiträge ohne längere Erklärungen verständlich machen zu können, sind manchmal Zitate aus Büchern, Filmen, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Liedtexten oder auch von Internetseiten nötig. Diese Zitate ( auch Bilder, Karikaturen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Zeichnungen) dienen lediglich als sogenannte "Aufhänger", um Meinungen oder gesellschaftliche Tendenzen besser und gegebenenfalls komprimierter darstellen und herausarbeiten zu können. Zitate sind somit ein weltweit erlaubtes Mittel der Publizistik. Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht (UrhG) geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden müsste. Paragraph 51 UrhG in Deutschland besagt dazu: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang
1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
Achtung: Inhalte dieses Blogs - sofern sie einen publizistischen Neuwert darstellen - unterliegen natürlich ebenfalls dem Urheberrecht. Selbstverständlich sind Zitate erlaubt, aber alles was über das gesetzlich Zulässige (siehe oben) hinaus geht, bedarf meiner vorherigen schriftlichen Zustimmung.
Die Kommentarfunktion am Ende jedes Beitrages ermöglicht für den Leser dieses Blogs die Diskussion der angesprochenen Themen. Die jeweiligen Verfasser sind für den Inhalt ihrer Kommentare selbst verantwortlich. Anonyme Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht. Ich behalte mir außerdem vor, Kommentare zu löschen. Soweit Links auf externe Seiten führen, bedeutet dies nicht, dass ich mir den dortigen Inhalt zu Eigen mache.
Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
frank(at)drvalentin.de
Alle Beiträge geben ausschließlich meine eigene Meinung zu den besprochenen Themen wieder.Das Recht auf eigene Meinung ist durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Um meine Beiträge ohne längere Erklärungen verständlich machen zu können, sind manchmal Zitate aus Büchern, Filmen, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Liedtexten oder auch von Internetseiten nötig. Diese Zitate ( auch Bilder, Karikaturen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Zeichnungen) dienen lediglich als sogenannte "Aufhänger", um Meinungen oder gesellschaftliche Tendenzen besser und gegebenenfalls komprimierter darstellen und herausarbeiten zu können. Zitate sind somit ein weltweit erlaubtes Mittel der Publizistik. Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht (UrhG) geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden müsste. Paragraph 51 UrhG in Deutschland besagt dazu: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang
1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
- 2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden..."
Achtung: Inhalte dieses Blogs - sofern sie einen publizistischen Neuwert darstellen - unterliegen natürlich ebenfalls dem Urheberrecht. Selbstverständlich sind Zitate erlaubt, aber alles was über das gesetzlich Zulässige (siehe oben) hinaus geht, bedarf meiner vorherigen schriftlichen Zustimmung.
Die Kommentarfunktion am Ende jedes Beitrages ermöglicht für den Leser dieses Blogs die Diskussion der angesprochenen Themen. Die jeweiligen Verfasser sind für den Inhalt ihrer Kommentare selbst verantwortlich. Anonyme Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht. Ich behalte mir außerdem vor, Kommentare zu löschen. Soweit Links auf externe Seiten führen, bedeutet dies nicht, dass ich mir den dortigen Inhalt zu Eigen mache.
Haftungsausschluss:
Haftung für Inhalte:
Die Inhalte dieses Blogs wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Diensteanbieter sind gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.
Haftung für Links:
Dieses Blog enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.
Urheberrecht:
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Inhalte umgehend entfernt.
Datenschutz:
Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.
Datenschutzerklärung für die Nutzung von Facebook-Plugins (Like-Button):
Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem "Like-Button" ("Gefällt mir") auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/.
Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook "Like-Button" anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php. Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.
Datenschutzerklärung für die Nutzung von Twitter:
Auf unseren Seiten sind Funktionen des Dienstes Twitter eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Twitter Inc., Twitter, Inc. 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. Durch das Benutzen von Twitter und der Funktion "Re-Tweet" werden die von Ihnen besuchten Webseiten mit Ihrem Twitter-Account verknüpft und anderen Nutzern bekannt gegeben. Dabei werden auch Daten an Twitter übertragen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter unter http://twitter.com/privacy. Ihre Datenschutzeinstellungen bei Twitter können Sie in den Konto-Einstellungen unter http://twitter.com/account/settings ändern.
Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...






