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Dienstag, 9. Juni 2015

Parkinsons Gesetze oder: Das Wesen der Verwaltung

Er war nicht der Entdecker jener fürchterlichen neurodegenerativen Erkrankung, des Morbus Parkinson, die gekennzeichnet ist durch das vornehmliche Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra (einer Struktur im Mittelhirn). Unser Parkinson war auch kein Mediziner. Allerdings sezierte er erbarmungslos andere Krankheiten, die uns bis zum heutigen Tage das Leben zur Hölle machen: Die Krankheiten überbordender Verwaltungen und unergiebiger Bürokratie.

Die Rede ist von Cyril Northcote Parkinson (* 30. Juli 1909 in Barnard Castle/County Durham im Nordosten Englands; † 9. März 1993 in Canterbury). Er war ein britischer Historiker, Soziologe und Publizist. Parkinson ist der Entdecker der nach ihm benannten Parkinsons Gesetze, zum Beispiel, dass Arbeit genau in dem Maße ausgedehnt wird, wie Zeit zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht (Bürokratiewachstum). Eine unangenehme, kosten - und vor allem nervenzehrende Beigabe der Bürokratie.

Parkinson wurde 1950 als Lehrer nach Malaysia versetzt. Dort beobachtete er die aufge­blähte Kolonialverwaltung und ihm fiel auf, dass die Erledigung einer Sache umso länger dauert, wenn mehr  Leute als unbedingt nötig damit beschäftigt waren. Egal, wie viele Menschen einer bestimmten Aufgabe zugeteilt werden, nie tut jemand nichts, vielmehr schwillt die Arbeit an. Daraus leitete Parkinson sein berühmtes Gesetz ab: Arbeit lässt sich wie Gummi dehnen, um die Zeit auszufüllen, die für sie zur Verfügung steht.

Folglich steht die Zahl der Bediensteten in keiner Beziehung zu den zu erledigenden Aufgaben. Selbst wenn immer weniger zu tun ist, wächst die Zahl der Beamten einem Naturgesetz gleich ungehemmt weiter. Denn je mehr Personen zusammen handeln, desto mehr Zeit wird benötigt, um sich selbst zu verwalten. Das Verfassen eines Schriftstückes in einer Verwaltung ist dabei noch die leichteste Übung im Verschwenden von Zeit und Kraft. Die Königsdisziplin alles Verwaltens heißt Einberufung von Sitzungen, in denen nichts entschieden wird, außer neue Sitzungen einzuberufen. 

Um seine Beobachtungen mit Zahlen zu untermauern, sah sich Parkinson die Statistiken der Admiralität näher an und entdeckte Erstaunliches. Innerhalb von 14 Jahren war die Zahl der Beamten in der Admiralität um mehr als 78 % gestiegen, während die Zahl der Offiziere und  Matrosen um fast ein Drittel gesunken war. Die Zahl der Großkampfschiffe hatte sich von 62 auf 20 verringert.

Parkinsons Schlussfolgerung: Die Angestellten in der Admiralität würden sich mit der gleichen Geschwindigkeit vervielfacht haben, wenn es gar keinen aktiven Seemann mehr gegeben hätte.

Nachdem er 1955 seine Erkenntnisse in einem Essay im Londoner "Economist" publiziert hatte, bekam er begeisterte Zuschriften aus der Wirtschaft. "Wie ist es möglich, dass sie unser Unternehmen kennen?" war die häufig gestellte Frage.
 

In seinem 1957 erschienenen Buch “ Parkinsons Gesetz oder die wachsende Pyramide“ nahm sein erstes Gesetz dann nur ein einziges Kapitel ein. Der Rest sind Beobachtungen aus dem realen Leben der Unternehmen und Verwaltungen.

Wie ein Ethnologe einen Indianerstamm betrachtete er das Biotop Verwaltung und erkannte weitere Gesetzmäßigkeiten der Bürokratie. Genannt seien an dieser Stelle nur folgende bürokratischen Grundregeln:



  • Es geht immer nur  darum, sich selbst und die Verwaltung zu    erhalten.
  • Wenn Ignoranten die Spitze erklimmen, beginnt ein Wettkampf in Dummheit.
  • Administration ist reiner Selbstzweck. Ob eine Tätigkeit sinnvoll ist oder nicht, kümmert niemanden.
  • Die mächtigste Antriebsfeder im Berufsleben ist die Eitelkeit. Man will es an die Spitze schaffen, damit die anderen neidisch werden.
  • Pompöse Inszenierungen und imposante Firmengebäude suggerieren zwar Macht, Einfluss und guten Geschmack, deuten aber vor allem darauf hin, dass der Konzern seine besten Tage bereits hinter sich hat.
Vorsicht, Ämter und Behörden ! (Didi01  / pixelio.de  )

Bei letzterem bleibt die Frage offen, ob Institutionen deshalb schwach werden, weil sie ihre ganze Aufmerksamkeit der Selbstdarstellung widmen oder ob sie sich dem Prunk ergeben, weil sie nichts besseres mehr zu tun haben. Perfektion bedeutet dann das Ende ,meinte Parkinson. Daraus kann geschlussfolgert werden, dass Prunkbauten in unserer Bananenrepublik wie BER, Elbphilharmonie oder die Berliner und Potdamer Stadtschlösser somit Schlimmes für die nahe Zukunft ahnen lassen. Zumal die übrige, lebensnotwendige Infrastruktur zu Gunsten dieses Prunks aus angeblichem Geldmangel einfach verkommt.

Als besonders bedrohlich empfand Parkinson die so genannte "Injelititis". Dieses Wort ist zusammengesetzt aus incompetence = Unfähigkeit -  und jealousy - Neid. Das heißt, der totale Zusammenbruch droht, sobald jemand, der Unfähigkeit und Neid in hohem Maße in sich vereint, die Hierarchieleiter eines Unternehmens herauf zu klettern beginnt. Denn von nun an wird der Träger der Injelititis alles daransetzen, jene zu eliminieren, die klüger sind als er, und jene zu fördern, die seine Inkompetenz nicht hinterfragen, weil sie entweder ihre Karriere nicht gefährden wollen oder weil sie noch dümmer sind als ihr Chef.


Wenn der mit Injelititis behaftete auch noch den Sprung an die Spitze des Unternehmens schafft, ist die Firma kaum noch zu retten. Denn ein zweitklassiger Manager wird darauf achten, sich nur mit drittklassigen zu umgeben. Und diese werden ihrerseits dafür sorgen, dass der Rest der Angestellten viertklassig ist. Das Resultat dieses Wettkampfes in Dummheit sieht dann so aus: Die höchsten Vorgesetzten sind muffige, schwerfällige Gesellen, ihre Untergebenen werden nur munter, wenn sie gegeneinander integrieren und die Stuhlbeine der Nachbarn ansägen, und die jüngsten Mitarbeiter wirken entweder zynisch oder enttäuscht. Wenig wird unternommen, nichts wird erreicht. Die Diagnose "Injelititis" führt meist in das Insolvenzverfahren. Nach meinen eigenen Beobachtungen zunächst aber fast imnmer in den Verkauf des Unternehmens an einen noch schwerfälligeren Verein. Bis dann alles zusammen untergeht. 

Im Jahr 1960 stellte Parkinson in seinem Werk “ The Law and the Profits" ein weiteres wichtiges Gesetz auf: Die Ausgaben steigen im selben Maße wie die Einnahmen. (Siehe Staatsfinanzen)

Parkinson sitzt seit 22 Jahren auf seiner Wolke und beobachtet fein lächelnd, wie sich Bürokratie und Verwaltungen in all den vielen menschlichen Institutionen getreu seinem vor fast 50 Jahren aufgestellten Naturgesetzen munter und ungebremst wie Krankheitserreger vermehren.

Dass mir persönlich bei all diesen unerfreulichen Tatsachen ausgerechnet die Karrieren der Frau Merkel und fast aller der unglaublichen Typen auf ihrem absolut unnötigen G7-Gipfel einfallen, verwundert wohl nur auf den ersten Blick...





Quelle: Gerhardt Pretting, www.brandeins.de, die benutzten Textteile aus Concept Ophthalmologie 05/2015) wurden zusammengefasst, gestrafft und mit eigenen Beobachtungen ergänzt.

  


Mittwoch, 3. Juni 2015

Apfelbäumchen und Kohlköpfe

"Blühende Apfelbäume statt Kastanien auf den Wiesen im Park, Weißkohlköpfe statt Rosen in den Blumenrabatten - so stellen sich SPD/Freie Fraktion Bernau in naher Zukunft vor. Im Hauptausschuss hat ihr Antrag "Naturnahe grüne Stadt" bereits Befürworter gefunden." schreibt das Lokalblatt gestern und treibt mich lachend aus dem Bett. Jetzt sind die Sozen und ihr Wurmfortsatz völlig verrückt geworden! Selbst Daggi Enkelmann, die etwas indifferente Vorsteherin der Linken in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung, warnt vor der vielen Arbeit, die so ein Gemüsebeet macht. Der Klüngel der übrigen Kohlköpfe von Pädophilenpartei bis Blockwart-Verein ist natürlich sofort dafür.

Bei der CDU verstehe ich das auch: Mit Kohlköpfen im Blumenbeet ist die NSA besser im Lauschen, Kohl ist niedrig im Wachstum und dämmt nicht so den Schall für die Richtmikrofone. Wobei: Bernau und die NSA? Wohl eher nicht, den Schlapphüten wären beim Abhören schon die Bäuche implodiert. Vor Lachen über soviel grassierende Dämlichkeit. Aber wahrscheinlich hofft man bei der CDU, auf diese Weise dem Erfinder der "blühenden Landschaften" wenigstens über diesen Umweg ein Denkmal in Bernau setzen zu können. Durch die Hintertür bzw. das Blumenbeet.

Allerdings wollen sich die Ausschussmitglieder dann bei der Abstimmung doch nicht auf den Anbau von Kohl einlassen. Wäre dann vielleicht - werweißwerweiß - auch noch Rotkohl geworden? Ein böses Menetekel.

Aber Apfelbäumchen und  Streuobstwiesen sollen es nun sein. Werden wir also wieder ernst und sehen uns die Realität abseits des vergoldeten Marktplatzes im Bernauer Stadtzentrum und auch ohne die vielen Fürze in den Köpfen Bernauer Stadtverordneter an. Dazu möchte ich etwas weiter ausholen: Unsere Familie lebt seit 112 Jahren in Schönow und hat insgesamt zweimal sogenanntes Pflastergeld bezahlt. Dieses Geld für Straßen - und Gehwegbau wurde in zwei Weltkriegen verballert. Dass Brandenburg rein kostenmäßig gerade den dritten Weltkrieg in Form einer Flughafenbaustelle erlebt und deshalb auf Deibel komm raus spart, sei hier als eine der Hauptursachen für das Elend in diesem Dritte-Welt-Land nur am Rande erwähnt.

In den 12 Jahren, in denen Schönow inzwischen leider zu Bernau gehört, wurden tatsächlich zwei Sandpisten ausgebaut. Eine davon mit Landesfördermitteln gegen den Willen der Anwohner als Rennstrecke durch ein Wohngebiet. Die andere ist seit fast zwei Jahren wegen des Schulneubaus völlig unnötig gesperrt. Der Zustand der Sand- und Matschpisten im Ort ist katastrophal, man hat vor Jahren Bauschutt darauf ausgebracht, es staubt bei Trockenheit wie in Afghanistan. Bei Regen versinkt man im hellgelben Schlamm. Überall können sich Fussgänger an den Bauschutt- oder Schlackebrocken die Beine brechen, mit Rollstühlen, Kinderwagen und Rollatoren ist kein Vorwärtskommen. Eine Staublunge ist garantiert. Den Zementstaub, den sie nicht einatmen, kehren die Anwohner in den Häusern zusammen. Das Zeug dringt nämlich durch jede Ritze und haftet super auf  Autos.

Wenigsten zweimal im Jahr werden die Pisten planiert. Dann sind die Schlaglöcher Fallgruben für etwa zwei Wochen verschwunden. Der Zementstaub, der in der Zwischenzeit durch den Autoverkehr etwas befestigt wurde, wird wieder aufgelockert. Auch die Stolperklamotten sind dann wieder da. Die Misere geht von vorn los.  Beschwerden an die Stadtverwaltung werden seit Jahren ignoriert.

DAS ist das reale Leben im Bernauer Ortsteil Schönow und nicht niedliche Obstbäume und Kohlköpfe im Blumenbeet.
 
Womit beschäftigen sich Bernauer Verwaltung und die Stadtverordnetenversammlung noch gleich? Ach ja, mit dem xten- Marktplatzkonzept, einem großartig-hässlichen Rathausneubau, noch 'nem Brunnen am Marktplatz, einem Reitersstandbild für Hubert H. und einer noch fehlenden Goldkante an der Rathaustreppe. Und mit Apfelbäumen an kaputten und nicht ausgebauten Wegen.

Die Kohlköpfe kriegt man  bei dieser abgehobenen Art von Volksvertretern übrigens bei jeder Wahl gratis dazu... 


Wir feiern!

Genau heute vor drei Jahren sollte der Flughafen Berlin-Brandenburg International "Willy Brandt" - kurz BER -  eröffnet werden.  Dazu kam es aufgrund von latenter Unfähigkeit und offensichtlicher Kriminalität der beteiligten Politiker nicht. Von der Wahl des dümmsten Standortes aufgrund von Immobilienspekulationen einen Diepgen-Freundes bis hin zum Kabelsalat, vom größten Riesendeppenmännätscher Napoleon Mähdorn bis zur Entrauchungsanlage - Pleiten, Pech und Pannen Blödiane und Verbrecher. Keiner davon bisher eingesperrt oder auch nur zur Verantwortung gezogen. Ein paar kleine Bauleiter wegen Bestechlichkeit mit dem wackelnden Zeigefinger ( Du!Du!) abgemahnt. Der totkranke Platzeck turnt bei der GDL rum, Wowereit wahrscheinlich auf 'ner Party. Keiner von denen ist Schuld an dem Milliardengrab.

Ende 2016 läuft die Baugenehmigung für dieses Musterbeispiel deutscher Ingenieurs- und Baukunst aus. Jedenfalls solcher unter Anleitung deutscher Politik. Danach wird es eng. Ich biete heute schon eine Wette an: Auch 2017 wird das Ding nicht eröffnet. Wetten, dass ???

Wir sollten schon immer mal feiern...

Dienstag, 2. Juni 2015

Die neue Game-Show

Alle meckern über's Fernsehen. Wenigstens am kommenden Wochenende wird es endlich mal aufregend. Da spielen 7 fast lustige Typen aus Japan, USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Kanada mal wieder ein Quiz um das Schicksal von Milliarden: Man stellt ihnen  sehr eindringliche und wichtige Fragen. Und die Kandidaten vermeiden es peinlichst, auch nur andeutungsweise Antworten zu geben. Tatsächlich eine irre neue Spiel-Show. Prima passend für's öffentlich-rechtliche Fernsehen und die übrigen gleichgeschalteten Medien. Besser als die Spätnachrichten.   

Da treffen sich die angeblich mächtigsten Menschen der westlichen Welt - in Wirklichkeit natürlich fremdgesteuert von den globalen Konzernen - in einem schönen Hotel in Bayern  unter völligem Ausschluß der Öffentlichkeit, um dort auf keine der anstehenden Fragen ihrer Völker z.B. über die Sicherung des Friedens in der Welt zu antworten. Auch was sie beraten, wird nicht verraten. Nur eines ist ganz klar: Diese Typen haben die gesamte westliche Welt als Geisel genommen und sind in Wirklichkeit nur bockige dumme Gören...

Montag, 1. Juni 2015

Arme Ukraine, armes Odessa !

Der ukrainische Putschisten- Präsident Poroschenko hat den früheren georgischen Staatschef, den in seiner Heimat wegen  Amtsmissbrauchs und Unterschlagung per Steckbrief gesuchten Michail Saakaschwili zum Gouverneur der Region Odessa ernannt. Dazu wurde ihm die ukrainische Staatsbürgerschaft verliehen. Offensichtlich wird die Ukraine zunehmend zum Hort von internationalen Verbrechern und Glückrittern.

Saakaschwili war von 2003 bis 2013 Präsident Georgiens.  Im Jahr 2008 hatte die georgische Regierung durch einen Angriff auf russische Truppen, die im abtrünnigen  Südossetien mit einem internationalen Mandat stationiert waren, einen blutigen Krieg provoziert. Russland marschierte in Georgien ein, es folgte der fünftägige Kaukasuskrieg. Saakaschwili hatte damals vergeblich die NATO um Hilfe in seinem Angriffskrieg angebettelt. Seitdem gehören die Provinzen Abchasien und Südossetien de facto nicht mehr zu Georgien. 

Dass ein solcher Verbrecher nun ausgerechnet im Oblast Odessa Gouverneur wird, nachdem es in der Stadt am 9. Mai auch wieder zu Demonstrationen gegen den Bandera-Kult kam, und das Regime diese Stadt nur noch unter hoher Militärpräsenz halten kann,verwundert nicht. Poroschenko schwimmen die Felle weg. Von der Macht der Demo am 9. Mai im Taras-Tschewschenko-Park, am Denkmal des unbekannten Matrosen, kann man sich unter folgendem Link überzeugen: 

https://www.youtube.com/w...

Auch wenn uns unsere Lügenpresse immer etwas anderes predigt: Zustimmung zum Kiewer Putschisten- und Mörderregime sieht wohl anders aus.

Kurz gesagt: Die Kiewer Bande braucht diesen notorischen Russenfeind und Schwerbrecher , um die eigene Schreckensherrschaft zu festigen und zu rechtfertigen. Vielleicht schaffen sie es ja diesmal, die Massenmorde schön vor der Weltöffentlichkeit zu verstecken, damit nicht wieder ein solches PR-Desaster wie vor einem Jahr passiert, nachdem im Gewerkschaftshaus der Stadt Odessa dutzende Menschen verbrannt bzw. abgeschlachtet worden waren...

Freitag, 29. Mai 2015

Erfüllte Partnerschaften

Kaum war der gestrige Blog-Beitrag online, bekam ich schon eine e-mail, die mich zur Unterzeichnung einer Petition gegen die Homo-Ehe aufforderte. Leute, Ihr habt den Post nicht gelesen! Da steht nirgendwo, dass ich gegen die Homo-Ehe bin. Eher im Gegenteil: Ich bin dafür, dass jeder erwachsene Mensch den erwachsenen Menschen heiraten darf, den er liebt. Unabhängig von Besitzstand, Religion, Nationalität oder Geschlecht.

Ich bin nur dagegen, dass diese Diskussion um die Homo-Ehe von der Politik und deren Medien dermaßen aufgebauscht wird, dass alle anderen bösen Vorhaben, Taten  und Nachrichten unserer Politiker im Dunkeln bleiben.

Apropos Ehe: Ich glaube, dass M. und ich bei unserer Partnerwahl damals vor rund 40 Jahren unheimliches Glück hatten. Man muss eben einmal im Leben richtiges Schwein haben. Dann läuft alles wie von selbst. Andere hatten dieses Glück nicht.

Einer meiner Söhne ist glücklich verheiratet, der andere lebt mit seiner Partnerin schon so lange zusammen, dass sie bald Silberhochzeit hätten. Wenn  sie dann hätten - nämlich geheiratet. Sie haben sich dagegen entschieden und sind glücklich. Es sollte jedes Menschen eigene Entscheidung sein, ob, wie und wen er heiratet.

Es ginge auch ohne den Weihrauch und ohne das Standesamt und vor allem ohne fromme Sprüche. Wenn da nicht die höheren Steuern für Alleinstehende wären. Und als Alleinstehender gilt man eben auch in "wilder Ehe" oder als Geschiedener, sogar mit einem Kind. Verrückt. Aber da kommt nun die Diskussion dazu, warum der Staat unbedingt die Ehe zwischen Mann und Frau fördert. Wegen der Vermehrung des Volkes nämlich. Auch ein altertümliches Relikt, dass sich ein Volk bis ins Bodenlose vermehren muss, um sich selbst zu erhalten. Die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigen ist in Deutschland zwischen 1991 und 2011 um 22,7 % gestiegen. Das heißt, jeder Arbeitnehmer hat 2011 rund ein Fünftel mehr Wert geschaffen als noch im Jahre 1991. Von der Steigerung der Profite in den vergangenen 20 Jahren wollen wir erst gar nicht reden.

Bei einer geschätzten realen Arbeitslosigkeit in Deutschland von 10 Millionen Menschen brauchen wir nicht mehr Menschen, die für unsere Kapitalisten möglichst billig arbeiten können. Wir brauchen eine Umverteilung und andere Schwerpunkte der Arbeit in der Gesellschaft. Die Deutschen werden schon nicht aussterben, nur weil ein paar Homosexuelle heiraten. Jedem Menschen sei das Glück einer erfüllten Partnerschaft gegönnt...

Donnerstag, 28. Mai 2015

Nachrichten und Schweine

Und dann waren da noch so wichtige Nachrichten wie über die Homo-Ehe ("Zeit online" beehrte uns gestern mit insgesamt 5 Artikeln zu diesem Thema - nichts gegen Homosexuelle, aber wie wäre es einmal nur mit einer derart extensiven  Betrachtung der Alters- oder Kinderarmut oder der Bildungsmisere in dieser Bananenrepublik ?) oder über den schnöde abgewiesenen Erich Wimmermann, der seinen Sitzplatz in Reihe 96 (g.w.h. = ganz weit hinten) im Bundestag mit einem Diplomatenplatz in Reihe 1 im Flieger nach Moskau vertauscht hatte. Und nun nicht hereingelassen wurde in das Reich des Bösen. Weil er - wen überrascht es - seit ca. 2 Jahren übelst gegen Russland hetzt. Dabei kann er noch froh sein, dass man ihn nur auf Russisch angebrüllt hat. Stellen Sie sich einmal vor, der wäre nach Papua-Neuguinea geflogen. Dort - im ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Land- ist Pidgin-English die Amtssprache. Da benutzt man noch die guten alten Überbleibsel aus der Sprache der ehemaligen Kolonialherren mit so eindeutigen Vokabeln wie "Halt's Maul" und "Hau ab!".  Mann, hätten wir da den Papua-Neuguinesen aber die Bundesmarine auf den Hals schicken können!

Dann war da noch der Eurovision Song Contest, bei dem Deutschland wieder einmal in“ Zero Points" umbenannt wurde. Alles eigentlich wie immer, denn bis auf wenige Ausnahmen ist der ESC für "Germany = Zero Points" eigentlich immer angemessen ausgegangen. Wäre da nicht Wladimira Putina gewesen, die aggressiv mit ihrer Kalaschnikow tatsächlich den zweiten Platz gestohlen hat! Von vielen unbeachtet war auch die Tatsache, dass das von diesem marodierenden Mannweib heraus gekotzte Marschlied tatsächlich von Wladimir Putin persönlich geschrieben und komponiert worden war. So enthielt der Song von Polina Gagarina  (so heißt die Schönheit in Wirklichkeit) tatsächlich irgend so ein grässliches, gestriges, grausiges, kommunistisches Gestammel von Frieden und Freundschaft und solchem unwichtigen Zeug. Völlig unmodern und abseits der heutigen Zeit. Wir sind da glücklicherweise in der EU/NATO doch schon viel weiter!

Wichtig waren auch die gesammelten Nachrichten über die FIFA. Es gab zwar  keine wirklichen Neuigkeiten, doch was die ganze Welt seit Jahrzehnten wusste - dass nämlich dieser Laden neben der Mafia und den ukrainischen Oligarchen der kriminellste Haufen des Erdballs ist - hat sich jetzt irgendwie auch zu den Schweizer Behörden herumgesprochen. Natürlich verhaftet man wieder einmal nur die kleinen Schweine. Die richtig großen Drecksäue an der Spitze bleiben verschont.

Have you see the bigger piggies
In their starched white shirts?
You will find the bigger piggies
Stirring up the dirt
Always have clean shirts
To play around in*

kunst & wach  / pixelio.de
So ganz nebenbei und fast unbeachtet kommt dann beim Stochern im Misthaufen heraus, dass der Baukonzern Bilfinger hohe Bestechungsgelder an Verantwortliche des Fußball-Weltverbandes FIFA sowie an brasilianische Lokalpolitiker gezahlt hat. Die mehr als 20 Millionen Euro, mit denen dem Anschein nach ein Großauftrag für die WM 2014 gesichert werden sollte, seien über die Bilfinger-Tochter Mauell geflossen, schreibt die "BLÖD". Eine umfassende interne Untersuchung sei laut Konzern-Angaben bereits eingeleitet worden. Bilfinger-Manager sollen das Schmiergeld beim Ein- und Weiterverkauf von Software-Produkten abgezweigt haben. Die Lieferung von Kontrollräumen nach Brasilien soll vom Bilfinger-Konzernvorstand gebilligt worden sein. Von den Bigger Piggies in ihren gestärkten weißen Hemden.

Der Vorgang fällt übrigens in die Amtszeit des Ex-CDU-Politikers Roland Koch als Bilfinger-Vorstandschef. Wen wundert das noch? Der "brutalst mögliche " Aufklärer aus Hessen eben. Wie heißt es immer so schön: "Politiker müssen ordentliche Diäten bekommen, sonst wandern sie in die Wirtschaft ab!" Das stimmt. Tun die, wenn es nicht mehr anders geht.  Wenn sie in der Politik wegen totaler Blödheit oder Lobbyismus und Bestechlichkeit gescheitert und nicht mehr zu halten sind.  Und dort in der Wirtschaft benehmen sie sich dann weiter wie Schwerstkriminelle und werden hoffentlich irgendwann eingesperrt. Was ihnen als Politiker nie passieren würde. Siehe zum Beispiel Flughafen Berlin-Brandenburg International. "Politiker ab in die Produktion" " heißt daher auch die Forderung des Jahrhunderts.

Kommen wir zur anderen, der letzten  Seite der Nachrichten: Da war doch noch was mit der Vorratsdatenspeicherung. Ach ja, ein Bundesjustizminister, der im Wahlkampf noch tönte, dass es die VDS mit ihm niemals geben würde, hat jetzt eben dieses Gesetz durch den Bundestag gepeitscht. Falls einer Zweifel hatte -  der Mann ist natürlich und selbstverständlich von der SPD. Wie überhaupt die deutschen Oligarchen und Neoliberalen die Zombies von der SPD immer dann aus dem Sarg holen, wenn man etwas besonders Fieses durchdrücken will. Zombies brauchen Menschenfleisch und daher schuf die SPD zusammen mit der PPD (Pädophile Partei Deutschlands) im Auftrag der herrschenden Bigger Piggies auch Hartz IV.

Obwohl: Eigentlich weiß heute schon jeder, dass das Bundesverfassungsgericht auch dieses Gesetz wieder kippen wird, denn es ist noch schlechter gemacht als sein Vorgänger, ohne den wir 5 Jahre recht gut ausgekommen sind. Stattdessen haben wir ja aufmerksame Baumarkt- Kassiererinnen, die schon mal die bösen Absichten eines Bombenleger-Ehepaars an seinen Einkäufen erkennen. Und einen BND, der sich seine Wasserhähne klauen lässt.

Apropos BND: Zur anderen Seite, nämlich der dunklen, verschwiemelten, rautenhaften a la Merkel kann man wohl getrost auch die NSA-BND- Affäre rechnen. In einigen Ländern der Welt würde diese Regierung vor ein Erschießungskommando treten müssen. In anderen Ländern würde man dieser Bande wenigstens den Prozess machen. Trotzdem weiß heute schon jeder, dass diese Bundesregierung den Skandal um diesen eindeutigen Landesverrat aussitzen wird. Und jede Wette, dass die gepushten, seitenlangen Diskussionen in den Massenmedien um Schwulen- Ehe, den ESC, die FIFA und die VDS nur dazu dienen sollen, die ganz großen Schweinereien der Bigger Piggies zu verkleistern...


*"Piggies" von der gemeinhin "White Album" genannten Doppel-LP der Beatles (Text/Komposition: George Harrison) 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Wählertäuschung erster Klasse im Kreistag Barnim: SPD und Linke votieren für Windräder in Wäldern

Auf der gestrigen Kreistagssitzung im Barnim ereignete sich eine erneute Wählertäuschung erster Klasse. Der von BVB / FREIE WÄHLER eingereichte Antrag, auf Festschreibung einer 10-H-Abstandsregel für Windräder und gegen die Ausweisung von Wäldern als Windeignungsgebiete wurde von SPD, Linken und Teilen der CDU abgelehnt.

BVB / FREIE WÄHLER Barnim reagierte mit dem Antrag auf eine zunehmende Zahl von wortgleichen Resolutionen in zahlreichen Kreistagen des Landes. In Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Ostprignitz-Ruppin und Havelland wurden wortgleiche Anträge teilweise sogar auf Antrag und mit Zustimmung der dortigen SPD und Linken beschlossen.

Doch davon lassen sich die Barnimer Genossen nicht beeindrucken. Ausdrücklich sprachen diese sich für weitere Windräder in Land und Kreis und explizit auch für die Errichtung in Wäldern aus. Ein SPD-Abgeordneter verstieg sich sogar dazu, unseren Antrag als "Frechheit" zu bezeichnen. Es ergriffen sogar Kreistagsabgeordnete das Wort, die offenkundig eigene wirtschaftliche Interessen beim Ausbau der Windkraft haben, um gegen den Antrag zu wettern.

Ob mangelnder Vogelschutz, nicht vorhandene Speicherkapazität, der Fakt, dass Brandenburg bereits die höchste Zahl an Anlagen im Bundesvergleich aufweist - all dies interessierte nicht.

Jene SPD, deren Landtagsabgeordnete Britta Müller noch vor einigen Tagen beteuerte, dass man hinterm Liepnitzwald stehen würde, votierte mit breiter Mehrheit gegen den Antrag, Wälder als Windgebiete auszusparen.
Die Bürger des Barnim können jetzt klar erkennen, wer zu seinem Wort steht und wer bloß heuchlerisch den Menschen etwas vorgaukelt.

Für BVB / FREIE WÄHLER steht fest: Klares JA zur Volksinitiative "Rettet Brandenburg" - fest entschlossen und gemeinsam mit den Bürgerinitiativen kämpfen wir für eine umweltgerechte Lösung. Barnimer Parteipolitiker bringen uns vom bürgerschaftlichen Kurs nicht ab.

Péter Vida




Die Einheitspartei steht geschlossen gegen das Volk. Irgendwie habe ich das alles schon einmal erlebt

Mittwoch, 20. Mai 2015

"GIVE PEACE A CHANCE!" - "INTERNATIONAL ATHEIST CONVENTION" VOM 22.-24. MAI IN KÖLN

Die Welt ist in einem rasanten Wandel begriffen. Atheisten und Säkularisten wagen es mehr und mehr, ihre Stimme zu erheben und sich zu ihren Überzeugungen zu bekennen – selbst in Ländern, in denen das bislang kaum denkbar schien. Zugleich haben fundamentalistische Gewalt und Intoleranz neue traurige Höhepunkte erreicht. Auf der internationalen atheistischen Konferenz in Köln kommen Säkularisten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen, um einander zuzuhören und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen.

Die Situation von Atheisten und Säkularisten unterscheidet sich von Land zu Land beträchtlich. Es eint sie der Wunsch nach Freiheit von religiöser Bevormundung und nach einer Welt, in der nicht Waffen, sondern die besseren Argumente den Ausschlag geben. Unter dem Titel "Give Peace A Chance" werden über 15 Referenten aus den USA, aus Frankreich, der Schweiz, Kroatien, der Türkei, Ägypten, Großbritannien und Deutschland über den Zusammenhang von Religion und Gewalt, Säkularisierung und globale Konflikte diskutieren. Zum besseren Verständnis werden die Vorträge aus dem Englischen ins Deutsche und vom Deutschen ins Englische simultanübersetzt.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung: Im Rahmen der Convention wird Greg Graffin, Evolutionsbiologe und Sänger der legendären Punk-Band "Bad Religion", für seinen Einsatz für Selbstbestimmung und Toleranz sowie der Förderung des vernunftgeleiteten Denkens mit dem IBKA-Preis "Sapio" ausgezeichnet.

Ausrichter der Veranstaltung ist der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). Kooperationspartner sind die Atheist Alliance International (AAI) sowie die Giordano-Bruno-Stiftung.

Informationen und Karten zur Veranstaltung:
http://www.ibka.org/tagung2015

Veranstaltungsplakat:
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/default/files/iac_anz_800px.png

Dienstag, 19. Mai 2015

Ausgerechnet in Münster

Erstmals in der Geschichte des Katholikentags verweigert eine Stadt die beantragte Millionen-Subvention: Der Münsteraner Stadtrat hat den Antrag der Veranstalter auf Gewährung eines Barzuschusses in Höhe von 1,2 Mio. EUR abgelehnt. Dies ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!", die von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) initiiert und vor Ort insbesondere vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) unterstützt wurde.

Die Aktiven vom "11. Gebot" hatten im November vergangenen Jahres drei Tage lang in der Innenstadt Münsters auf die verfassungswidrige Praxis der öffentlichen Förderung von Kirchentagen hingewiesen. Die knapp drei Meter hohe Moses-Skulptur mit einer "Steintafel", auf der das 11. Gebot "Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!" verkündet wird, fand enormen Zuspruch unter den Münsteranern. An die Bürger wurden Postkarten mit dem "11. Gebot" verteilt, um die damals noch schwankenden Fraktionen von SPD und Grünen an die Trennung von Staat und Kirche zu erinnern.

Weitere Informationen:
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/katholikentag-muenster 
 
 
Religion - ab ins Privatleben! Ein Schritt in die richtige Richtung. Und das ausgerechnet in Münster, wo man die eisernen Körbe, in denen die  toten Körper der Wiedertäufer Bernhard Krechting, Bernd Knipperdolling und Johann Bockelson, genannt Jan van Leiden als Abschreckung zur Schau gestellt wurden, noch heute in luftiger Höhe des Kirchturms von St. Lamberti als eine Warnung vor den Folgen von Aufruhr verstehen soll. Vielleicht erinnerte sich da ja jemand, mit welcher Brutalität der katholische Glauben in Münster durchgesetzt wurde... 

Montag, 18. Mai 2015

Höchstleistungen von Rot-Rot in Brandenburg

Die Brandenburger SOZIALdemokraten und die Linke (die meinen, das SOZIALE für sich gepachtet zu haben), sind dabei, unser schönes, aber armes Bundesland endgültig in den Orkus der Geschichte zu wirtschaften. BER, gefälschte Kriminalitätsstatistiken, gekaufte Landesrichter, das sture Vorantreiben der nächsten Gebiets"reform", Verspargelung der Wälder, Rückbau von Straßen und Kanälen, das schlechteste Bildungssystem bundesweit, horrende Altanschließerbeiträge und hohe Gebühren für Wasser und Abwasser oder den Bau von Anliegerstraßen,  die höchsten Stromkosten bundesweit sind nur einige Stichpunkte. Das Einzige, was immer klappt, sind die Diätenerhöhungen für die vom sturen Volk leider immer wieder gewählten sogenannten Volksvertreter.

Zu den vielen Tiefschlägen durch diese Regierung  gesellen sich nun auch noch eklatante Versäumnisse bei der Versorgung mit ärztlichen Leistungen. Während  SPD und ihr Wurmfortsatz Linke nicht müde werden, immer wieder den hohen Versorgungsgrad mit Ärzten im Land zu betonen, ist es genau anders herum:  

Das Land Brandenburg hat das schlechteste Einwohner-Ärzte-Verhältnis in Deutschland.  Durchschnittlich gibt es dort einen Arzt je 265 Einwohner.




 Jeder, der hier mal dringend zum Arzt musste, kann das sicher aus eigener Anschauung bestätigen.
 
Und wer es noch nicht wusste oder es immer noch abstreitet: Diese Regierung aus gierigen Selbstdarstellern ist das Letzte...


Quelle: BVMED-NEWSLETTER 20/15 von  Montag, dem 18.05.2015

Freitag, 15. Mai 2015

Was zum Lachen

Eisbombe (birgitH  / pixelio.de)
Am Donnerstagabend ist das Livefinale der verzichtbarsten Sendung des deutschen Fernsehens, Heidi Klums Castingshow «Germany's next Topmodel» ,  in der SAP-Arena in Mannheim wegen des Drohanrufs einer Frau und eines verdächtigen Koffers mitten in der Sendung abgebrochen worden. Die Polizei sucht nach einer Bombendroherin. Nein, diese Terroristen aber auch! Vielleicht ist aber die Frau auch gar keine Terroristin und hat  nur Geschmack? Denn Terror ausgerechnet gegen Heidi Klum? 

Logischer ist eigentlich das Folgende: Heidis x-te Auflage ihrer niveaulosen Magerquark-Sendung hatte ganz offensichtlich zu wenig Zuschauer. Mit den niedrigen Einschaltquoten sinken natürlich die Werbeeinnahmen von Pro 7. Da tut eine Werbekampagne in den Massenmedien so richtig gut! Schnell mal den Sender anrufen und mit einer Bombe drohen. Jede Presse ist besser als gar keine Presse.

Meiner Meinung nach würde eine große Stinkbombe für diesen Riesen-Bullshit vollkommen ausreichen. Oder besser noch: Eine Eisbombe für jedes dieser Magermodels. Bekanntlich wächst ja das Gehirn bei Mangelernährung nicht richtig und die ess- und damit entwicklungsgestörten Kinder bewerben sich dann alle bei Heidi.Vielleicht lässt sich mit ein paar Kilokalorien bei einigen dieser Mäuschen noch etwas reparieren...

Pfingsten 2015 in Altenhof



Klezmer, Kunst & Kleider

eine Gemeinschaftsproduktion des Altenhofer Kunstkurses  mit dem Altenhofer Kulturkreis (akk e.V.)

23.05.2015         im Bootshaus am Breten

20:00 Uhr            Hüttenkino „ Alles auf Zucker“ 
deutscher Spielffilm von Dani Levy aus dem Jahr 2004.
Der seit langem in Berlin lebende Schweizer Jude [Dani Levy] erfand, gemeinsam mit seinem Co-Autor Holger Franke, eine Alltagsgeschichte, in der sich jüdischer Witz und Berliner Chuzpe aufs schönste miteinander verbinden. […] Top-Star der Besetzungsliste, die eine gelungene Melange aus Ost und West bietet, ist der phantastische Henry Hübchen. Neben ihm behaupten sich tapfer Hannelore Elsner und Udo Samel. Und wenn es einen gibt, der einen Rabbi in der Balance von gerissener Güte und edler Geschäftstüchtigkeit halten kann, so ist das allemal unser One and Only Rolf Hoppe.“ – schreibt der Eulenspiegel.

24.05.2015          im und am Bootshaus

11:00 Uhr                       Modenschau und Ausstellungseröffnung "Sommerzeit"
                             von und mit dem Altenhofer Kunstkurses

15:00 Uhr                       Modenschau - A' Natura Line  präsentiert vom Altenhofer                                     Kunstkurs


19:00                   Klezmer mit  Trio Sho

Der russische Jazz wurde in Odessa geboren - wo auch sonst ? Trio Scho ist der Vertreter dieser Musik in Berlin. Auf ihrer neuen CD "Kiewer Tramway" präsentiert das Trio mit Charme und Temperament eine Palette von Liedern und Musik, die der früheren ungewöhnlichen Atmosphäre der Vielvölker-Metropolen Kiew und Odessa entstammt: Evergreens über "Odessa Mama", russische Romanzen "in Swing", eine Fahrt mit dem Kiewer Straßenbahn, aber auch     Tangos und Horas bis hin zu jiddischen Liedern und "Sowjetski Rock`n`Roll". (http://www.oriente.de/de/trio-scho.html)


  

                                                            “altenhofer kulturkreis e. V”

                                                                       
16244 Schorfheide  OT Altenhof
                                                            Altenhofer Dorfstr.3
                                                            Vorsitzender: Günter Landmann                                                                                  
(033363/4262

Montag, 11. Mai 2015

MEHRHEIT DER DEUTSCHEN GEGEN STÄRKEREN EINFLUSS DER RELIGIONEN IM ZDF-FERNSEHRAT: 61 PROZENT DER BEVÖLKERUNG PLÄDIEREN FÜR RELIGIONSFREIE VERTRETER

Heike  / pixelio.de
60 Prozent der Deutschen lehnen einen größeren Einfluss der Vertreter der Religionen im ZDF-Fernsehrat ab, 61 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dort auch Repräsentanten der Konfessionsfreien vertreten sein sollten. Dies geht aus einer repräsentativen EMNID-Studie hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) heute auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Wie die Umfrage zeigt, steht das Votum der Bevölkerung in klarem Widerspruch zum Neuentwurf des ZDF-Staatsvertrags, der am 18. Juni 2015 unterzeichnet werden soll.

Nach dem neuen ZDF-Staatsvertrag werden die beiden christlichen Großkirchen mit ihren Wohlfahrtsverbänden insgesamt sechs, der Zentralrat der Juden und die Muslime jeweils einen Repräsentanten in den von 77 auf 60 Sitze verkleinerten Fernsehrat entsenden. Dadurch steigt der Stimmenanteil religiöser Repräsentanten deutlich, während die Interessen der rund 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger, die keiner Religion angehören, im Fernsehrat nach den Plänen der Landesregierungen weiterhin unberücksichtigt bleiben sollen.

Der Neuentwurf des ZDF-Staatsvertrags steht damit in einem deutlichen Widerspruch zur Mehrheitsmeinung der Bürgerinnen und Bürger, erläutert Carsten Frerk, Leiter der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid): "Nach den aktuellen Umfrageergebnissen sind 60 Prozent der Bevölkerung gegen einen stärkeren Einfluss der Religionen im Fernsehrat, nur 30 Prozent dafür, 10 Prozent waren sich unschlüssig. Dabei lehnen nicht nur 74 Prozent der konfessionsfreien Menschen, sondern auch die Mehrheit der Katholiken (54 Prozent) sowie der Protestanten (55 Prozent) eine stärkere religiöse Einflussnahme ab. Nur bei den Muslimen und den Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften sprechen sich Mehrheiten dafür aus."

Für eine explizite Interessenvertretung religionsfreier Menschen im ZDF-Fernsehrat plädieren der Umfrage zufolge 61 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger, 31 Prozent sind dagegen, 8 Prozent machen keine Angaben. 

"Bemerkenswert daran ist", so Frerk, "dass auch innerhalb der Religionsgemeinschaften Mehrheiten für einen Sitz der Konfessionsfreien im Fernsehrat eintreten. 51 Prozent der Katholiken, 63 Prozent der Protestanten, 66 Prozent der Muslime und sogar 73 Prozent der Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften votieren für eine Interessenvertretung religionsfreier Menschen im ZDF-Fernsehrat. Offenbar ist das Gespür dafür, dass es ungerecht wäre, das konfessionsfreie Drittel der deutschen Bevölkerung bei dieser Frage auszugrenzen, bei den Gläubigen an der Basis sehr viel stärker verankert als bei den Funktionären an der Spitze der politischen und religiösen Institutionen."

Die EMNID-Umfrage war von der Forschungsgruppe Weltanschauung in Deutschland (fowid) im Auftrag der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) initiiert worden. Deren Vorstandssprecher, der deutsche Philosoph und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, hatte bereits vor einem Monat die "inakzeptable Ausgrenzung konfessionsfreier Bürgerinnen und Bürger" im Rahmen des neuen ZDF-Staatsvertrags scharf kritisiert.

Alle Daten zur Umfrage: http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Kirche_und_Politik/Einfluss_im_Fernsehrat.pdf
 
(Quelle:gbs-Pressemitteilung "Inakzeptable Ausgrenzung konfessionsfreier Bürgerinnen und Bürger": http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/zdf-staatsvertrag 

Samstag, 9. Mai 2015

Eine schöne Fête de la Victoire

Eine e-mail aus Paris von unserem ältesten Sohn, die mit den Worten endet "Eine schoene Fête de la Victoire" bringt mich wieder einmal zum Nachdenken über das eigenartige Land, in dem ich seit 1990 lebe. "Victoire" wird im Wörterbuch ja mit "Sieg", aber auch mit "Überwindung" oder "Bewältigung" übersetzt. Die Franzosen feiern also den 9. Mai als Sieg, als Überwindung eines unmenschlichen Gegners, als Bewältigung eines Neuanfangs nach einem verheerenden Vernichtungskrieg, der durch die deutschen Nazis angezettelt wurde.

Na ja, palavert man da schon seit Wochen im deutschen Feuilleton , aber sie haben doch auch gewonnen und wir haben verloren. Viertel- bis maximal halbherzig reden sie vom Tag der Befreiung, nicht ohne den Befreiern die Opfer anzukreiden, die diese dem teutschen Volk auferlegt haben. Von Rache, Bombenterror und Massenvergewaltigungen ist die Rede. Zwar waren ja Wehrmacht und SS auch "nicht fein" in den eroberten Gebieten, aber die Allierten und vor aller die von Natur aus bösen und vertierten  "Russen" ! In den Leserbriefspalten der "Zeit", des "Spiegel" und anderer Elaborate tummeln sich die Enkel und Urenkel der alten Nazis, die genau wissen, dass der Zweite Weltkrieg durch Stalin begonnen wurde, denn der hätte schließlich den Nichtangriffspakt mit Hitler und Teile Polens besetzt blabla.

Gewohnt, Geschichte als alleinige Abfolge von nicht zusammen hängenden Einzelereignissen zu sehen, wurde ihnen dieser Dummfug auch in westdeutschen Schulen beigebracht. So wird zum Beispiel auch erklärbar, dass die Bolschewisten eines fernen Tages völlig aus dem Nichts kamen und den armen Zaren quasi aus purer Bosheit abgesäbelt und erschossen haben. Niemand von diesen "Geschichtsexperten"  kann sich den Zorn dieser Menschen im Ersten Weltkrieg auf die herrschende Klasse vorstellen. Auch nicht den Zorn und die tiefe Wut derjenigen Russen, Ukrainer; Weißrussen, Kasachen, Esten, Litauer, Letten, denen die Nazis ihre Liebsten auf bestialische Weise abgeschlachtet hatten oder hatten verhungern lassen. Oder den Hass auf alles Deutsche derjenigen Sowjetsoldaten, die die VERNICHTUNGSMASCHINE Auschwitz befreiten.

Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte war die Vernichtung von Menschen  industriell  geplant und durchgeführt worden. Und das genau ist der Unterschied zu den Greueltaten in anderen Kriegen, auch die der Allierten im Zweiten Weltkrieg. Das industrielle, arbeitsteilig organisierte, bürokratische, kalte, maschinelle Töten von Menschen. Das hat uns Deutschen bisher keiner vor - oder nachgemacht.

Denkmal für den unbekannten Matrosen in Odessa (© fv 2013)
Das wiegt die Trauer um die getöteten Menschen in Deutschland, um die toten oder verwundeten Familienmitglieder oder gar die Verzweiflung wegen der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten nicht auf. Die Mutter meiner Frau kam mit einer Bettdecke und einer Schere in Lübeck an. Mein Schwiegervater hatte nichts mehr. Beide retteten wenigstens das nackte Leben und fingen dann in Mecklenburg neu an. Weil  die Engländer 1947 die Versorgung der deutschen Bevölkerung in Schleswig-Holstein nicht realisieren konnten. Tausende verhungerten.

Aber was soll diese Aufrechnerei? Sorgen wir gemeinsam dafür, dass so etwas nie wieder vorkommt. Lassen wir uns nicht mehr aufeinanderhetzen.  Wehren wir den Anfängen und vor allem:  Feiern wir! Stoßen wir mit unseren russischen, amerikanischen, französischen und britischen Freunden gemeinsam auf die Befreiung, auf die Überwindung der Tyrannei und des bürokratischen Todes aus deutschen Landen an. Ehren wir auch den deutschen Widerstand gegen Hitler, in dem wir diese Menschen nicht einfach vergessen! Ächten wir die heutigen Kriegstreiber, deren Spitzel und Tyrannen.    

Es brauchte 50 Jahre, ehe ein westdeutscher Bundespräsident, der dazu auch noch ziemlich braun belastet war, den 8. Mai in dieser Bundesrepublik zum "Tag der Befreiung" erklärte.

Offizieller Feiertag wie einst in der DDR ist er noch immer nicht...     

Donnerstag, 7. Mai 2015

Ein Protokoll für die gehobene Kaste und ein anderes für den Pöbel

Wer jetzt dachte, nur beim BND laufen gerade die Akten-Shredder heiß, um irgendwelche Unterlagen, die den Landesverrat dieser Behörde belegen könnten, schnell noch zu beseitigen - warum fährt da mal nicht der Generalbundesanwalt mit der GSG 9 vor und setzt den ganzen Haufen inklusive der Akten fest -  muss sich heute morgen eines Besseren belehren lassen. Auch unsere Provinz-Politkaschperl in Bernau haben  wieder zugeschlagen und sorgen für einen neuen Skandal im Rathaus.

" Das Protokoll zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 12. März sorgt für Verschwörungstheorien in Bernau. Es gibt zwei inhaltlich unterschiedliche Fassungen der Niederschrift." informiert uns heute morgen die "Märkische Oderzeitung". Was  war noch gleich am 12. März? Ach ja, da trat ein inzwischen offenbar geistig völlig überforderter Ex-Sparkassenchef vor die Bernauer Stadtverordneten und beschimpfte alle Gegner der Altanschließerbeiträge als "Kanaillen". Der Mann ist in der SPD, die SPD regiert in Brandenburg seit 25 Jahren, der Mann darf das.

Gut, andere Menschen waren nicht dieser Ansicht und erstatteten Anzeige gegen den leicht verwirrten, älteren Herrn. Anstatt ihm nun gleich einen "Jagdschein" auszustellen, ermittelt die Staatsanwaltschaft und forderte erst einmal die Tonbänder der Versammlung an. Die wollte man von Seiten der Stadtverwaltung nicht herausgegeben. Nun hat man eine elegantere Lösung gefunden:  In dem im Internet veröffentlichten Sitzungsprotokoll fehlt die gesamte Diskussion dazu. In der gedruckten Form der Sitzungsniederschrift - der Grundlage für die Zustimmung der Stadtverordneten zu dem Protokoll - ist der wesentliche Verlauf der Debatte inklusive der Beleidigungen von Seiten des  Keil- enthalten. Da wollte wohl jemand den kleinen Bollermann schützen ?

Jedenfalls: Als aufgebrachte Bürger beim neuen BM Stahlin anrufen, folgt ganz großes Kino, das Rathaus ist alarrrrrrmiert und so etwas von betroffen! Nein, aber wirklich. "Die Maschinerie in der Stadtverwaltung läuft an. Seitenlange Stellungnahmen werden geschrieben, doch erklären kann sich niemand, wie die unvollständige Fassung auf die Website der Stadt gekommen ist. Wieder und wieder wird versucht, die vollständige Niederschrift, so wie von den Stadtverordneten bestätigt, einzustellen. Doch es funktioniert nicht - und der Techniker, der den Fall aufklären könnte, ist bis Ende dieser Woche im Urlaub.

Bürgermeister Stahl versichert: "Von Manipulation kann keine Rede sein. Da lege ich für meine Mitarbeiter die Hand ins Feuer!". Er ist sich ziemlich sicher, dass es sich um einen Systemfehler handelt, der möglicherweise dadurch offenbar wurde, dass die Vorlage - im Gegensatz zu anderen jener Sitzung - vertagt wurde. "Wir werden das klären", verspricht Stahl." schreibt die Zeitung weiter.

Interessiert jemand meine Meinung? Nein ? Gut, hier ist sie. Die Linke und die SPD regieren gerade Brandenburg zu Tode. Wird man da als Linker den Koalitionspartner verprellen? Wer weiß, wen dieser Keil "da oben" noch so kennt!? Also, lieber klein halten, den Skandal.

Schlimm ist nicht dieser alte Mann, der mit seinem Bedeutungsverlust nicht klar kommt und daher jede unpassende Gelegenheit nutzt, um mit Pöbeleien und körperlichen Angriffen auf sich aufmerksam zu machen. Eigentlich wissen jetzt alle seiner rund 200 Wähler über ihn Bescheid und werden bei der nächsten Wahl (vielleicht?) etwas klüger sein.

So richtig schlimm sind jene im Hintergrund, die, die schwer zu fassen oder gar beim Namen zu nennen sind. Die ihn anfeuern, sich an seinen Verwirrungen, Tätlichkeiten und Beschimpfungen ergötzen, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sabotieren und nun auch noch das Protokoll verfälschen müssen. Und die quasi nebenbei dem neuen (linken) Bürgermeister einen Tritt in die Kniekehle verpassen, da der seinen Laden wohl offensichtlich doch (noch?) nicht im Griff hat. Wie sagte schon Lenin: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, Herr Stahl.

Bernau, wie weit bist du mit dieser Politkaste verkommen!




Dienstag, 5. Mai 2015

Ein Krieger über 50 kehrt zurück

Am 15.05.2015  20°° Uhr gastiert Jörg „KO“ Kokott im Bootshaus „ Am Breten“ in Altenhof am Werbellinsee. Parallel zum Konzert sind die Fotos von Harald Hauswald zu sehen.

 Kokott kennt diesen Platz. Hier musste er Pfingsten mit der Gruppe Wacholder vor einem Gewitter in die Gaststätte "Seeblick" fliehen, um dort ein bejubeltes Konzert zu geben.
Hier umrahmte er eine schrecklich „ trockene“ Lesung über den Durst und hier war er Gast beim 4. Altenhofer Liedersommer.
 

Jetzt kehrt er am Freitag, den 15.05. 2015 mit seinem  Liederabend „DER KRIEGER ÜBER FÜNFZIG“ an den Werbellinsee zurück.

Neben neuen eigenen Texten und solchen von Gerd Püschel und Kerstin Becker entstanden Lieder, die KO in 100 Minuten auf diversen Gitarren und dem Mandoloncello und mit seiner unverwechselbaren Stimme spielen und singen wird. Es bleibt hoffentlich auch Zeit für gute Gespräche und vielleicht auch einen Grappa.

Karten unter 0333634262, im Dorfladen  in Altenhof oder im Bootshaus “Am Breten”

Günter Landmann
Vereinsvorsitzender
akk e.V.
                                               
                       Altenhof  Dienstag, den 5. Mai 2015
 

Freitag, 1. Mai 2015

Parteidisziplin geht vor Wählerauftrag

Windkraft: BVB / FREIE WÄHLER fordert Erklärung von Landtagsabgeordneten Müller und Kosanke (beide SPD)
 
Bei der jüngsten Landtagssitzung stand der Antrag von BVB / FREIE WÄHLER für Einführung einer verbindlichen 10H-Regelung* für Windräder zur Abstimmung. Ziel ist ein vernünftiger Abstand zur Wohnbebauung und der Stopp der Errichtung solcher Anlagen in Wäldern und Naturschutzgebieten.

Erich Westendarp  / pixelio.de
Ein Trauerspiel an mangelndem Rückgrat zeigten die SPD-Abgeordneten Britta Müller (Bernau) und Sören Kosanke (Teltow). Britta Müller gehört zu den Erstunterzeichnern der Volksinitiative für die 10H-Regelung und versicherte den Menschen ihres Wahlkreises im Barnim noch im Januar, dass sie sie unterstütze (siehe hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1361546). Bei der namentlichen Abstimmung des wortgleichen Antrages im Landtag votierte sie aber mit NEIN.

Nicht viel besser verhielt sich Sören Kosanke. Im Kreistag Potsdam-Mittelmark inszenierte er sich als Wortführer der 10H-Befürworter und erklärte noch im Februar, dass er darauf drängen werde, dass sich seine Partei auch im Landtag dieser Meinung anschließt (siehe hier: http://www.pnn.de/pm/942730/). Doch wie sah die Realität aus? Kosanke stimmte mit NEIN.

Im Kreistag votierte er noch mit Ja und gaukelte den Menschen vor Ort vor, er würde für sie eintreten, im Landtag aber, wo die Entscheidung tatsächlich fällt, stimmt er wie Müller gegen den textgleichen Beschluss. Mehr Unehrlichkeit geht nicht.

BVB / FREIE WÄHLER fordert von beiden Abgeordneten eine Erklärung, wie sie diese diametral entgegengesetzten Abstimmungsverhalten vor den Wählern rechtfertigen. Ein derart unehrlicher Stil trägt zur immer wieder beklagten Politikverdrossenheit bei. Diesen Umgang haben die Bürger nicht verdient.

Péter Vida, MdL
BVB / FREIE WÄHLER


* Als 10H-Regelung wird eine Bestimmung bezeichnet, wonach Windkraftanlagen einen Mindestabstand vom 10-fachen ihrer Höhe zu Wohngebäuden einhalten müssen.

Impressum und V.i.S.d.P.

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...