
Rémy ist etwas aus der Art geschlagen. Er hat eine Vorliebe für Kochkunst und gutes Essen und er ist mit einem ungewöhnlich feinen Geruchssinn ausgestattet. Und im Gegensatz zu seinem Bruder und dem Rest der Familie verschlingt er nicht wahllos alles, was ihm gerade vor die Nase kommt. Eigentlich nicht ungewöhnlich, aber - Rémy ist eine Ratte und es verschlägt ihn nach Paris. Dort landet er in dem Restaurant, das sein Idol, ein berühmter Sternekoch, gegründet hatte.Wie er dort dem tollpatschigen Küchenjungen Linguini mittels rättischer Kochkunst hilft, als Koch Karriere zu machen, kann man sich im US-amerikanischen Animationsfilm "Ratatouille" ansehen."Ratatouille" lief am vergangenen Freitag im Freilicht-Kino Hobrechtsfelde. Und - der Film ist ein Riesenspaß.Seit langer Zeit habe ich nicht mehr so gelacht !
Ich weiß nicht, wie Rémy sein "Ratatouille" kochte.Aber ich weiß, dass jetzt genau die richtige Zeit für dieses gesunde Gemüsegericht aus der Provence ist, denn die Zutaten gibt es zur Zeit ganz frisch fast vollständig im gut sortierten Gemüsegarten oder beim Krauter:
Ratatouille a la Rémy
Zutaten:
# 1 Aubergine
# 1 Zucchini
# 1 Möhre
# 1 rote Paprika
# 4 Tomaten
# 1 Gemüsezwiebel
# 3 Knoblauchzehen
# 1 TL frisch gehackter Rosmarin
# 1 EL frisch gehackter Thymian
# 1 EL frisch gehackte Petersilie
# 1 TL Zucker
# Olivenöl
# Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Das Gemüse und die Kräuter waschen. Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden. Wer mag, kann die Tomaten vorher von der Schale befreien. Die Kräuter hacken.In einer Pfanne zuerst die Möhre scharf anbraten. Sobald die Möhre etwas Farbe bekommen hat, in einen großen Topf geben, der auf kleiner Flamme steht.Als nächstes die Paprika, dann die Zucchini, die Zwiebel und zuletzt die Aubergine anbraten und das angeröstete Gemüse jeweils mit in den Topf geben.Dann die Tomatenstücke, den zerdrückten Knoblauch und den Zucker zufügen. Solange köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist (ca. 20-30 Minuten). Die Kräuter hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack noch ein wenig mit Kräutern nachwürzen.
Als Beilage passt so gut wie alles. Kartoffeln, Reis, Nudeln, ein Stück Baguette oder einfach nur Ratatouille pur. Erlaubt ist das, was schmeckt. Also einfach mal mit verschiedenen Gemüsesorten experimentieren und auch Kräuter wie Basilikum, Majoran, Oregano, Lavendel oder Salbei sind willkommen.Guten Appetit!
Übrigens: Alle 14 Tage geht Freitags um 21:30 Uhr in Hobrechtsfelde der Film ab.Wen die ständig offene Klotür nicht stört: Nebenan gibt es Eis, Popcorn, Cola, Bier und alles, was der Kino-Freak so braucht.
Foto: Grit (pixelio.de)
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