Also, wir, der Mittelstand in diesem Land. Nicht die Linke, nicht die SPD, die sind lediglich nicht bei Trost. Auch nicht die übrigen Spezialspezialisten um Schwarzstein und den Merzel. Die haben noch nie etwas von Marx gelesen oder gehört. Die machen höchstens Murks, wenn man sie an die Regierung lässt.
Das Primat der Produktion ist ein zentrales Konzept der marxistischen Theorie, das maßgeblich von Friedrich Engels und Karl Marx im Rahmen des Historischen Materialismus entwickelt wurde. Kurz gesagt besagt es: Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft ihre materiellen Güter produziert, bestimmt letztlich ihre soziale, politische und geistige Struktur. Die Produktion ist somit die Basis für alle anderen Lebensbereiche.
Diese Theorie wurde von James Carville, dem Wahlkampfstrategen von Bill Clinton, 1992 in den gängigen Slogan "It's the economy, stupid!" (Auf deutsch etwa: "Es ist die Wirtschaft, Dummkopf" ) und damit in die praktische Politik umgesetzt. Carville schrieb den Satz ursprünglich auf ein internes Whiteboard im Wahlkampf-Hauptquartier von Clinton in Little Rock (Arkansas), um das Team auf drei zentrale Botschaften zu fokussieren: die Wirtschaft, den Wandel gegenüber dem Status quo und das Thema Gesundheit. Der Satz drückt aus, dass die wirtschaftliche Lage eines Landes das wichtigste Thema für Wähler ist und ihren Alltag sowie ihre Entscheidung an der Wahlurne direkt beeinflusst. Mit dieser klaren Ausrichtung gewann Bill Clinton die US-Präsidentschaftswahl 1992 gegen den amtierenden Präsidenten George H. W. Bush.
James Carville und Stan Greenberg, der 1992 ebenfalls für der Clinton-Kampagne tätig war, haben daraus ein Buch gemacht, in dem sie ihren Spruch abgewandelt haben. In "It's the middle class, stupid" erkennen sie den Mittelstand als das entscheidende Problem. "Der Wahlkampf sollte sich nicht um das Haushaltsdefizit oder Außenpolitik drehen, sondern rein um die Mittelschicht", sagte Greenberg bei einer Buchvorstellung.
Kennt man diese Zusammenhänge, fragt man sich, was der Bundesaußenkanzler während seiner Zeit bei Black Rock und davor gelernt hat, was dieser Mensch eigentlich beruflich macht. Er hat so ziemlich alle diese Erkenntnisse konterkariert und wirklich alles falsch gemacht. Von Ökonomie, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, Gesetzen der Marktwirtschaft und sozialen Konventionen hat er jedenfalls nicht die Spur einer Ahnung. Aber gut: Ein Land, das sich eine Baerbock und einen Habeck als Bundesminister leisten konnte, hat es nicht anders verdient.
Es verwundert daher auch nicht, das Vulgärökonomen wie Donald Trump oder Realpolitiker wie Putin und Xi inzwischen auf Deutschland und die überwiegend von Deutschland bestimmte EU unter Ursula von der Leyen pfeifen. Deutschland und die EU sind bedeutungslos geworden. Es wird daher in allernächster Zeit Friedensgespräche über die Ukraine zwischen den USA, Russland und China geben, wie heute berichtet wird.
Ohne die bockige Ukraine und ohne deren größten Geldgeber Deutschland. Vielleicht dürfen sich die europäischen Koryphäen mit dem Merzel an der Spitze einige Krumen unter dem Sitzungstisch aufpicken. Und sicher wird man die europäischen Vasallen am Hosenbund festhalten, wenn es um die Finanzierung des Wiederaufbaus im verwüsteten Donbass geht ...

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