Ich habe etwas gegen Prüderie. Ich bin selber Hobbyfotograf und habe mit diesem Hobby schon so manches Naturwunder auf die Festplatte und auf Fotopapier gebannt. Sophia, ein hübsches "Playboy"-Model aus Kiew, hat mir mal erklärt, warum sie sich nackt vor eine Kamera stellt: Damit sie später im Alter ihren Enkeln zeigen kann, wie schön sie mal gewesen ist.
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| Playboy-Model Deneb im Workshop © fv 2025 |
Generell arbeite ich zur Verbesserung der Bilder niemals mit Photoshop oder ähnlichen Programmen. Die Models sollten nicht gepierct, tätowiert oder übermäßig fett sein. Leute, denen es egal ist, wie der Betrachter mit der Ansicht ihres nackten Körpers fertig wird, sind zwar meist ganz lustige Typen, aber ich muss sie nicht für die Nachwelt auf Fotopapier festhalten. Es ist für mich eine Frage der Ästhetik, ob ich Fehlernährungen auch noch dokumentiere. Ich rede hier ausdrücklich nicht von Alten oder Behinderten oder Menschen, die sich in Ehren einen Bauch oder etwas Hüftspeck haben wachsen lassen, sondern von Menschen, die sich mittels Alkohol, Fett und Kohlehydraten schon im jugendlichen Alter selbst verstümmelt haben. Und das meist über lange Jahre. Da hilft auch keine Zuckersteuer (mehr).
Womit wir beim Thema Ästhetik wären. Die ARD hat in einer Doku die Besucher des "berühmten" Berliner KitKatClubs beobachtet. Der KitKatClub ist ein Fetisch- und Techno-Club in Berlin. Ich weiß jetzt, warum ich noch nie da war. Mit den An- und Ausblicken würde ich mental nicht fertig werden ...

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