Neulich Abend Telefongespräch kurz vor Feierabend mit einem jungen Kollegen. Wie immer seit September 2015 kommen wir nach einiger Zeit auf das derzeitige deutsche Hauptthema: Asyloptimierer, von den Medien liebevoll Flüchtlinge genannt, die eigentlich in der Türkei/Griechenland/Bulgarien/Mazedonien/ Österreich bereits in Sicherheit vor dem Krieg waren, allerdings sich das Lieblingsland (nämlich Deutschland) für ihre Einwanderung aussuchen durften. Weil man ihnen ein Haus, ein Auto und eine Blondine versprochen hatte. Mit Erlaubnis und den Selfies einer einzigen Pfarrerstochter, die die Geister, die sie rief, jetzt nicht mehr los wird, es aber so gerne will.
Irgendwann will mein Gesprächspartner Feierabend machen und sagt: "Ich kann aber nicht telefonierend über den Flur gehen. Wenn einer meiner Kollegen dem Chef sagt, worüber und wie wir hier gerade reden, bekomme ich Ärger."

Das kenne ich auch aus meiner eigenen Jugendzeit. Noch vor 27 Jahren musste man ganz genau aufpassen, wem man was sagt, wie man es sagt, wo man es sagt und warum man es sagt. Sonst bekam man höllischen Ärger.
Prompt meldete sich dann im Traum heute Nacht mein Vater, Jahrgang 1927, leider schon verstorben und meinte nur lakonisch: " Tja, mein Junge, in meiner Jugend war das ganz genauso!"
Keinerlei gesellschaftlicher Fortschritt in Deutschland....
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