Der Brandenburger Finanzminister Markov (Die Linke) ist aufs Land gezogen. Wenn Städter aufs Land ziehen, sollten sie das eigentlich nur wegen der Ruhe und der Natur tun. Allerdings gibt es auch einen leider nicht zu vernachlässigenden Anteil von Leuten, die - einmal auf dem Land angekommen- sofort anfangen, Natur und Umwelt nach ihren unwesentlichen Maßstäben umzugestalten. Da wird sofort alles betoniert, es werden Bäume gefällt und Sträucher gerodet, es wird sich über Hahngeschrei,.Vogelgebrüll und Hundegebell beschwert. Wenn alles nichts nutzt, bemüht man die Gerichte.
Zu dieser Art von hässlichen und dummen Mitmenschen gehört leider auch Markov.
Jeder weise Rabbi würde nun zuerst die einfache Frage stellen, wer zuerst da war: Die Erdbeertorte, Markov oder die Pferde. Und dann den stinkigen Minister zum Teufel jagen. Nicht so in Brandenburg, da gibt es keine weisen Rabbis. Nur willfährige Richter. Es ist zu hoffen,. dass die Familie auf dem Pferdehof sich weiter gegen diese Willkür eines arroganten Emporkömmlings wehren kann.

Wie immer in Brandenburg und anderswo in der Provinz, sind persönliche Interessen der Mächtigen - zu denen seit zwei Jahren leider auch die Linke gehört - mit den Staatsdingen eng verwoben. Und so schlagen Markovs Fliegen auf der Erdbeertorte - die er in Berlin-Marzahn vielleicht nicht hätte - auch politisch Wellen. Denn wen wunderts: Ganz urplötzlich kocht von irgendwoher die Idee einer Pferdesteuer hoch. Siebenhundertfunfzig Euro pro Jahr und Pferd sind im Gespräch. Ein Narr, wer da an den preußischen Finanzminister denkt, der sich vor Urzeiten über seine Mätresse geärgert hatte und sofort die Hundesteuer einführte. Die Dame hatte 12 Pekinesen. Seitdem zahlen wir Hundesteuer. Weil eine gewisse Dame nicht mehr mit ihrem ministerialen Zuhälter kopulieren wollte. So ist Politik. Dabei ist es unerheblich, von wem die Steuervorschläge kommen. Im Falle der Pferdesteuer sind sie angeblich auf dem Mist des Geschäftsführers des
Brandenburger Städte- und Gemeindebundes, Herrn Böttcher gewachsen. "
Nachtijall, ick hör' dir trapsen" sagt da der Berliner.
Für irgendwas muss die Regierungsbeteiligung der Linken in Brandenburg doch gut sein. Auch wenn man lediglich seine persönlichen Mütchen kühlt und dabei ganz nebenbei einen ganzen Wirtschaftszweig ruiniert.
Und weit und breit leider keine Idiotensteuer in Sicht!
Wenn man über diesen Markov und seine Handlanger auch nur den Kopf schütteln kann, hat der Pferdesport doch inzwischen eine wichtige Bedeutung für unser Land. Der Landespolitische Sprecher für Ländliche Entwicklung der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen/ Freie Wähler, Jürgen Kurth, hat sich mit der geplanten Pferdesteuer, die den Todesstoß für das zarte Pflänzchen Aufschwung in dieser Branche bedeuten würde, auseinandergesetzt:
Bitte hier weiterlesen....
Foto: Fohlen (Kurt F. Domnik / pixelio.de)
Das ist soooo typisch. Ich kenne das auch aus 17 Jahren Rheinland-Pfalz. Da gab es einen Steinbruch seit zig Jahren und sehr viel später wurden dort Einfamilienhäuser ganz in der Nähe hingebaut. Und die Besitzer der Häuschen klagten erfolgreich gegen den Steinbruchbesitzer, wegen Lärmbelästigung. Das schlug bei den Dorfbewohnern hohe Wellen, da die Häuschenbesitzer meist aus Ludwigshafen von der BASF kamen. Und der Steinbruch alteingesessen war, also sehr viel länger vor den Neubürgern existierte. Ich habe mich damals gefragt, warum die Leute ein Haus in der Nachbarschaft eines arbeitenden Steinbruchs gekauft haben. Das ist doch Idiotie. Die wirtschaftlichen Einbußen waren schon ermesslich.
AntwortenLöschenHallo Frank,
AntwortenLöschenWiedermal ausgezeichnet wie Du dieser Linke Barbar entlarvst! Jede Zeile ist ein Genuß.
Bei deine Erwähnung von „Berlin Marzahn“ bekam ich sofort alte Heimatgefühle (Lach)
Herzliche Grüße aus meine flämische Sommerfrische,
Nadja
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angebracht wäre doch noch eine Salzsteuer, Kaffesteuer und Jungfernsteuer - aber auch für männliche Jungfern.
AntwortenLöschenWer reicht diese Vorschläge ein?
Barnimer