Translate

Donnerstag, 15. Januar 2026

Donny Knopf und die wilde Dreizehn oder mit der Bumswehr im Eis

 "Hitlergrüße, Drogen, Mobbing: Bundeswehr schmeißt Fallschirmjäger raus. Nach monatelangen Ermittlungen hat die Bundeswehr mehrere Fallschirmjäger wegen mutmaßlicher Fälle von Rechtsextremismus, sexualisiertem Fehlverhalten und Drogenmissbrauch entlassen. Gegen insgesamt 55 Beschuldigte des Fallschirmjägerregiments 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken wird ermittelt, wie eine Sprecherin des Heeres der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Bei 19 Beschuldigten wurde die Entlassung eingeleitet. In drei Fällen ist diese bereits erfolgt.“ So die Frankfurter Rundschau gestern.

Alexander Hauk / alexander-hauk. de
 Laut FAZ geht es um mehr als 200 einzelne Delikte. Umgerechnet auf die normale Regimentsstärke sind das fast genau 10 Prozent. Unter Berufung auf Regimentsinsider berichtet die Zeitung von „Hitlergrüßen und einer angeblichen Nazi-Party“ sowie einer „rechtsextremen, offen antisemitischen Clique“ im Regiment. Frauen in der Truppe seien mit Exhibitionismus, Pornowitzen und Vergewaltigungsfantasien konfrontiert worden. Ausgelöst wurden die Untersuchungen durch mehrere Eingaben von Soldatinnen des Regiments an den Wehrbeauftragten des Bundestages im Juni.

Was für Super-Werbung für die Wehrpflicht! Wäre ich Sittenstrolch und/oder Neonazi - nichts wie hin! Dazu passt, dass Flunkerfritze jetzt 13 Soldathicksinnen (bei dem Klima dort werden die wohl kaum mal vor die Tür gehen) nach Grönland schicken will. Augsburger Puppenkiste as its best! Fehlt nur noch das Urmel, das ja bekanntlich damals als Ei wohlkonserviert  im Eis gefunden wurde.

Für Angehörige der flotten Bumswehr gibt es bekanntlich neben der ideellen Konservierung der Jahrgänge 1933 bis 1945 nur zwei Vorteile im ewigen Eis: Erstens kann man nach dem Saunagang mit den Kameradinnen zu jeder Jahreszeit nackig in den erfrischenden Schnee hüpfen. Es ist kein Geheimnis, dass schon Temperaturen unter 10 °C - nun, sagen wir - beruhigende Wirkungen auf gewisse Ständer haben. Womit ich nicht die Ständer für gewisse Handfeuerwaffen meine. Aber das ufert jetzt etwas aus. 

Zweitens knistert das Jahrtausende alte Gletschereis immer so schön im Whiskyglas. Ob allerdings die Tamponautomaten dort an der Westfront vor dem US-Stützpunkt Thule nicht regelmäßig einfrieren, werden wir wohl erst nach mehreren Eingaben von Soldatinnen der bunten Bumswehr erfahren...

Mittwoch, 14. Januar 2026

213 Jahre Vertrag von Kalisch

 Eine "krumme" Jahreszahl? Nichts wäre heute aktueller, wenn nicht total verblödete Gestalten dieses Land beherrschen würden: Der Vertrag von Kalisch vom 28. Februar 1813 zwischen Preußen und Russland schuf die diplomatische Voraussetzung für den Beginn der Befreiungskriege, die zum Ende der Herrschaft Napoleons führen sollten. Preußen wechselte auf die Seite Russlands nach Napoleons gescheitertem Russlandfeldzug im Jahr zuvor.

Dem Bündnis vorausgegangen war die Konvention von Tauroggen, mit der am 30. Dezember 1812 der Kriegszustand zwischen Preußen und Russland beendet wurde. In einem Rescript an seinen Unterhändler Paulucci hatte Zar Alexander I. bereits am 6.jul. / 18. Dezember/greg. seine Absicht geäußert, ein Bündnis mit Preußen gegen Frankreich eingehen zu wollen.

Im russischen Hauptquartier in Kalisch, im von Russland eroberten Herzogtum Warschau, schlossen Preußen und Russland einen Friedens-, Freundschafts- und Bündnisvertrag. Preußen beendete öffentlich das ihm im Mai 1812 von Napoleon aufgezwungene Bündnis gegen Russland. Auf Seiten Preußens überbrachte Oberst Karl Friedrich von dem Knesebeck – er stieg kurz danach zum Generaladjutanten des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. auf – den preußischen Entwurf. Dieser sah die Wiederherstellung Preußens in den Grenzen von 1806 sowie weiteren Gebietszuwachs für Preußen im norddeutschen Raum vor. Aus Kalisch berichtete in militärischen Angelegenheiten an die preußische Regierung der Generalmajor Gerhard von Scharnhorst.

Der dann maßgebliche russische Vorschlag wurde wesentlich von dem in Russland im Exil am Zarenhof wirkenden Freiherrn vom Stein mitbestimmt. Dieser garantierte in zwei geheimen Artikeln die Wiederherstellung Preußens in den „statistischen, geographischen und finanziellen“ Verhältnissen von 1806 sowie territoriale Abrundungen. Preußen musste auf das Territorium des Herzogtums Warschau verzichten. Eine Verbindung zwischen dem „alten“ Preußen und Schlesien wurde jedoch zugestanden – gemeint war dabei nicht die schon bestehende Verbindung über Pommern und die Neumark, sondern die Abtretung eines Teils von Großpolen, nämlich des späteren Großherzogtums Posen. Auch sollte Preußen seine Besitzungen in Norddeutschland mit Ausnahme des früheren Kurfürstentums Hannover zurückerhalten. Der Wiener Kongress orientierte sich im Prinzip im Jahre 1815 an diesen territorialen Vorgaben.

Russland verpflichtete sich, gegen Frankreich eine Armee von 150.000 Mann aufzustellen. Preußen sagte 80.000 Mann zu. Der Vertrag wurde am 27. Februar 1813 in Breslau und einen Tag später in Kalisch endgültig unterzeichnet. Preußen erklärte am 16. März 1813 Frankreich den Krieg. (Wikipedia) 

 

Setze EU, NATO und Trump für Napoleon und statt Befreiungskriege Illusion ...

Dienstag, 13. Januar 2026

"Die SPD fordert..."

Schon hier bei dieser Schlagzeile muss man als gelernter DDR-Bürger nicht weiterlesen,  denn das Dejavu kann nicht größer und vor allem schmerzhafter sein.  Diesmal haben die Genossen die Lebensmittelpreise als Profilierungsmethode entdeckt: 

  • "Knietief im Dispo", so die Realität sehr vieler Bürger im Land. Immer mehr Menschen sind "Knapp bei Kasse", müssen sich sehr genau überlegen, welche Lebensmittel der schwindende Kontostand ab Monatsmitte noch finanziert.

    Eine Lösung muss her, dachte sich die Regierungspartei SPD, im letzten Jahrhundert sich selbst deklarierende "Arbeiterpartei" für "die kleinen Leute". Die ARD-Tagesschau titelt unterstützend:

    "Vorbild Griechenland - SPD will gegen hohe Lebensmittelpreise vorgehen"

    Dies jedoch nicht über einfach umzusetzende bürgerfreundlichere Politik, der Umleitung der "Sondervermögen" (frisch gekürtes Unwort des Jahres 2026) in Milliardenhöhe rein zum Wohle der Menschen im Land, nein, die Supermarkt-Handelsketten sollen es richten, wenn sie denn mitspielen sollten. Dazu erklärt die "Bild" ihren Lesern:

    "Teure Lebensmittel machen vielen Deutschen Sorgen. Die SPD will den hohen Preisen jetzt mit einem 'Deutschland-Korb' in den Supermärkten begegnen. Die Sozialdemokraten planen, Handelsketten mit einem Aktionsprogramm auf freiwilliger Basis für die Idee zu gewinnen." 

    Die dem Springer-Verlag zugehörige Welt-Zeitung erkennt "einen griffigen Namen". Ziel eines solchen "Deutschland-Korbs" sei laut SPD-Plan "eine schnelle, spürbare Entlastung der Verbraucher und die Sicherstellung einer bezahlbaren Grundversorgung für alle".

    Warum nach dem "Vorbild Griechenland"? GEZ-Zahler lernen:

    "Handelsketten sollen Grundnahrungsmittel, die in Deutschland hergestellt werden, freiwillig günstiger anbieten. Vorbild hierfür ist Griechenland. Dort hatte sich die Regierung vor einigen Jahren mit dem Supermarktverband darauf geeinigt, die Preise von mehr als 2.000 Produkten zu senken und in der Folge den sogenannten Haushaltskorb eingeführt." 


    Also jenes Land, das ausgehend einer "EU-Troika-Zerstörungspolitik" unter maßgeblicher deutscher Führung vor rund 20 Jahren die größte griechische Staatsschuldenkrise durchleben musste, mit Folgen bis in die Gegenwart.

    Die nüchternen Realitäten in Deutschland lauten nach jüngster "Ampel-GroKo"-Demontagepolitik:

    "Ob Obst, Schokolade oder Hackfleisch, die Preise für einige Lebensmittel sind in Deutschland extrem gestiegen – seit 2020 um mehr als 35 Prozent, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen."

  • Drohen jetzt Bezugsscheine, Lebensmittelkarten oder muss man sich bei Bezug eines Brötchens im örtlichen ALDI oder REWE in eine Liste eintragen lassen und - wenn das eigene Kontingent im Haushaltskorb erschöpft ist - den Schwarzmarkt aufsuchen  ? Wo werden - trotz des vollmundig durch Theo Lingen Phillip Amthor betriebenen Bürokratieabbaus - die neue Staatliche Plankommission oder das neue Amt für Preise angesiedelt sein? Denn die Kartoffeln, Brote, das Bier und die Wiener Würstchen müssen natürlich zunächst bedarfsgerecht erfasst, bilanziert und verteilt werden. Und wer soll sonst die Einhaltung der im Bundestag festgelegten Preise kontrollieren wenn nicht o.g. Amt? Schade ist nur, dass der letzte Vorsitzende der SPK, der Staatlichen Plankommission der DDR, verschieden ist. Gerhard Schürers gemäßigte Opposition gegen Erich Honeckers Wirtschaft- und Sozialpolitik könnte sonst fröhliche Urständ feiern. 


  • Schade ist allerdings vor allem, daß kompetente Volkswirtschaftler und Ökonomen in den  letzten Jahren der DDR zunehmend Zweifel an den durch die SED eisern konstant gehaltenen niedrigen Preisen äußerten, die ursächlich für schlechte Qualität, fehlende Neuentwicklungen und vermehrte Verschwendung z.B. als Tierfutter bzw. de
    n  Verderb von Grundnahrungsmitteln verantwortlich waren. Aber wie schon Genosse Honecker seinen SPD- Genossen aus dem Grabe zurief: Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs' noch Esel auf. Im Gegenteil. Im Moment werden die Ochsen und Esel immer mehr ...


Montag, 12. Januar 2026

Der Donny dreht auf

Ludwig van  Beethoven, der seine 3. Sinfonie, die spätere "Eroica", ursprünglich dem Revolutionsgeneral  Napoleon Bonaparte widmete, hatte das Deckblatt der Komposition mit der Widmung aus Enttäuschung über Napoleon, der sich 1804 selbst zum Kaiser krönte, mit den Worten „Ist der auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize frönen; er wird sich nun höher, wie alle Anderen stellen, ein Tyrann werden!“ zerrissen. Von diesem Tage an war der korsische Emporkömmling und Massenmörder Napoleon Bonaparte für den großen Beethoven eine persona non grata.

Nun bin  ich weder Beethoven, noch ist Donny Trump ein Napoleon - auch wenn er es wahrscheinlich von sich glaubt. Auch habe ich nicht sämtliche Posts über ihn zerrissen, anfangs machte es durchaus Spaß, ihm dabei zuzusehen, wie er reihenweise unsere europäischen Großkotze und Großkotzerinnen in ihrer Einfalt und öffentlichen Menschenverachtung vorführte. Die Aussagen von Beethoven über einen Verbrecher, dem nur mit größten Anstrengungen ganz Europas Einhalt geboten werden konnte, passen allerdings hundertprozentig auf einen verrückten Ami, dem Völkerrecht und ähnliche Hemmnisse völlig am Hintern vorbei gehen. 

Hans David Ludwig Yorck von Wartenburg


Nun, wie gesagt, unsere Politikverbrecher sind leider nicht besser - auch wenn sie sich manchmal gegen die Taten und Ansichten des Trumpels aussprechen. Hochrüstung, Aggression nach innen und nach außen, Sozialabbau, Wirtschaftskrise, Stellenabbau, Inflation, Steuererhöhungen, Provokationen und dumme, selbstgewisse Bevormundung eigentlich dringend benötigter Partner und ansonsten völliges Versagen in der Innenpolitik - klingt wie die Tätigkeitsmerkmale unseres Bundesaußenkanzlers, der nicht mehr so genannt werden möchte. 

BTW: War der eigentlich seit dem 2. Januar 2026 schon einmal an seinem Schreibtisch im Bundeskanzleramt? Wenn nicht: Wann wird der Bundestag ihm endlich eine Stechuhr verordnen? Mit dem und seiner Blockpartei-Truppe aus Nichtskönnern schaffen wir es jedenfalls nicht. 

Wer hilft uns aus der Bredouille? Ein zweiter Yorck von Wartenburg ? Steht die Mühle von Tauroggen noch? Ich habe "die Russen" als durchaus lustige, humorvolle und gutmütige Menschen kennen gelernt. Man darf sie nur nicht ärgern. 

Sauerländer kenne ich glücklicherweise nur einen und den kann ich nicht leiden ...

 

Sonntag, 11. Januar 2026

Hallo Elli !

 "Elli" war das neueste Schreckgespenst der Meteorologen und der übergeschnappten Klimaforscher. Ein sogenannter Blizzard. In vorauseilendem Gehorsam stellte die Deutsche Bahn zumindest in Norddeutschland den Verkehr ein, Katastrophenportale meldeten Katastrophen, regierende Bürgermeister packten schon mal ihre Tennisklamotten und es geschah ganz genau - NICHTS. Der Neuschnee war schon 3 Tage früher gefallen und uns blieb weiter nichts weiter übrig als ein Spaziergang in der Sonne. Endlich mal die vor Jahren gekaufte Pelzmütze ausgeführt. Und die war fast zu warm, weil auch der Putin nicht parieren wollte und den benötigten Ostwind wie das russische Öl und Gas typisch russisch-egoistisch für sich behielt. Ansonsten haben wir Winter.


Es ist uns gelungen, mit Elli ein kurzes Interview zu führen.  Wir haben versucht, die Frage zu klären, wie es mit der Klimakrise weiter gehen wird. Was passiert, wenn keiner mehr schulstreikt oder sich auf den Straßen anklebt? 

Elli hat uns versichert, dass die Klimaforscher  ganz genau wissen, wie es weiter geht, denn schließlich wären sie keine Meteorologen, deren Vorhersagen immer erst aus historischer Sicht einträfen. Nein, während Meteorologen uns heute über das Wetter von gestern aufklären, wissen Klimaforscher heute schon ganz genau, dass es im Jahre 2045 genau drei Grad mehr sein werden auf der Erde. Statt - 8,6 °C früh um 4:50 Uhr werden es also genau - 11,6 °C sein.

Danke, Elli.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Der Winterdienst

"Nach dem Wintereinbruch mit Eis und Schnee in Bernau häufen sich die Fragen nach dem Winterdienst und verfügbaren Kräften. Laut Stadtverwaltung ist ein „komplettes Team des Bernauer Bauhofs im Zwei-Schicht-System“ seit dem 3. Januar im Dauereinsatz, um die 180 Kilometer Straße und die etwa 40.000 Quadratmeter Geh- und Radwege, Haltestellen, Parks und Plätze freizumachen." schreibt vorgestern unser heimatliches Käseblatt, die Märkische Oderzeitung.

Frohen Mutes ob dieser Meldung machten wir uns am Dienstagabend in Umgehung des ständig gestörten S-Bahnverkehrs mit dem Auto auf den Weg nach Berlin-Biesdorf. Und da war er wieder: Der Unterschied zwischen dargestellter Theorie am Schreibtisch und der Kfz-Praxis auf der vereisten Fahrbahn. 


Wie immer bei Schneefall hat man zum Beispiel die Schönower Pappelallee offenbar wieder völlig vergessen, jedenfalls was den Winterdienst betrifft. Breite Spurrinnen aus festgefahrenem Schnee machen die Autofahrt zum Vabanquespiel. Ich erinnere mich noch gut an den letzten Schneefall in unserer Gegend. Da stritt sich unser Bürgermeister mit dem Landrat über die Zuständigkeiten, wer für die Räumung der Pappelallee verantwortlich ist. Für Nichtortskundige: Die Straße führt am Gewerbegebiet vorbei, das mittlerweile aus allen Nähten platzt, und ist ein wichtiger Zubringer zur Autobahn. Dieser Fakt wird von unseren kommunalpolitischen Größen allerdings vehement.bestritten, die Leute könnten ja durch die Stadt bzw. durch ein Wohngebiet zur Autobahn schleichen.  


Der Streit zwischen unserem Bürgermeister und dem Landrat ist offenbar noch immer nicht ausgefochten. Man hatte sich zwischenzeitlich wohl wenigstens darauf geeinigt, die Straße in Helmut-Schmidt- Allee umzubenennen. Helmut Schmidt, der spätere Bundeskanzler, war hier in der Nähe, in den Liekobschen Bergen, als junger Leutnant der Wehrmacht in einer Flakstellung stationiert. Mit der Straßenumbenennung hoffte man offensichtlich auf sein tatkräftiges Eingreifen, obwohl er schon 10 Jahre tot ist. 

Wie hieß es nochmal im Gedicht von Bertold Brecht "Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin" ? Ach ja, statt eine Statue des weisen ersten Führers der Sowjetmacht zu errichten,  vollbringen die lieben Weber eine praktische Tat– sie kaufen Petroleum, um die Mücken zu bekämpfen, die Fieber verursachen – und ehren Lenin so auf ihre eigene Weise: Sie verstehen ihn, indem sie sich selbst helfen und die sozialistischen Ideale der Praxis umsetzen, anstatt leere Rituale zu vollziehen. Leere, aber teure Rituale wie zum Beispiel Straßenumbenennungen. 

Es muss ja auch nicht immer Petroleum sein. Vielleicht sollten wir dem  Bürgermeister und dem Landrat beim nächsten großen Schneefall einfach  einen Besen und einen Schneeschieber in die Hand drücken?  So ehren wir Helmut Schmidt, in dem wir uns selber nutzen ... 

 

P.S.: Dem Propagandablatt der regierenden Sozialdemokratie im Landkreis Barnim möchte ich empfehlen, die Quadratmeter der zu räumenden "Geh- und Radwege, Haltestellen, Parks und Plätze" beim nächsten Mal in Quadratzentimeter umzurechnen. Klingt noch bombastischer. 



Übrigens:

Mond über Bernau
 

Die drei am meisten missbrauchten und ins Gegenteil verkehrten Begriffe in Deutschland sind "Meinungsfreiheit", "Volksvertreter" und "Aktivist".  Dicht gefolgt von der Metapher " Es ist 5 Minuten vor 12", wenn es längst schon 10 Minuten nach ist ...




Mittwoch, 31. Dezember 2025

Nekrolog auf ein Jahr

 Nun starb das Jahr.

Auch dieses ging daneben.

Längst trat es seinen Lebensabend an.
Es lohnt sich kaum, der Trauer hinzugeben,
Weil man sich ja ein neues leisten kann.

Man sah so manches Jahr vorüberfliegen,
Und der Kalender wurde langsam alt.
Das Glück gleicht eleganten Luxuszügen
Und wir der Kleinbahn ohne Aufenthalt.

Im Wintersportgebiet hat’s Schnee gegeben.
Wer Hunger hat, schwärmt selten für Natur.
Silvester kam. Und manches Innenleben
Bedarf jetzt fristgemäß der Inventur.

Wir gossen Blei und trieben Neujahrspossen.
(Minister formen meist den Vogel Strauß)
Was wir im letzten Jahr in Blei gegossen,
Das sah verdammt nach Pleitegeier aus.

Das Geld regiert.
Wer hat es nicht erfahren,
Dass Menschenliebe wenig Zinsen trägt.
Ein braver Mann kann höchstens Worte sparen. …
Wenn er die Silben hübsch beiseitelegt.

Die Freundschaft welkt im Rechnen mit Prozenten.
Bald siehst du ein, daß keiner helfen kann.
Du stehst allein. Und die dir helfen könnten,
Die sagen höchstens: „rufen Sie mal an!“

Nun starb ein Jahr.
– Man lästre nicht am Grabe!
Doch: Wenn das Leben einer Schule gleicht,
Dann war dies Jahr ein schwachbegabter Knabe
Und hat das Ziel der Klasse nicht erreicht.

Mascha Kaléko

Beste Wünsche für ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr

 




Impressum und V.i.S.d.P.

Dieser Weblog ist ein privates Tagebuch von
Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
frank(at)drvalentin.de

Alle Beiträge geben ausschließlich meine eigene Meinung zu den besprochenen Themen wieder.Das Recht auf eigene Meinung ist durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Um meine Beiträge ohne längere Erklärungen verständlich machen zu können, sind manchmal Zitate aus Büchern, Filmen, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Liedtexten oder auch von Internetseiten nötig. Diese Zitate ( auch Bilder, Karikaturen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Zeichnungen) dienen lediglich als sogenannte "Aufhänger", um Meinungen oder gesellschaftliche Tendenzen besser und gegebenenfalls komprimierter darstellen und herausarbeiten zu können. Zitate sind somit ein weltweit erlaubtes Mittel der Publizistik. Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht (UrhG) geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden müsste. Paragraph 51 UrhG in Deutschland besagt dazu: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang

1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden..."
Die allgemeine Begründung dafür ist, dass Zitate der kulturellen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung einer Gesellschaft dienen.Trotzdem: Sollten mit diesen Zitaten irgendwelche weitergehenden Urheberrechte berührt werden, bitte ich um umgehende Mitteilung- der entsprechende Beitrag oder Link wird sofort entfernt.
Achtung: Inhalte dieses Blogs - sofern sie einen publizistischen Neuwert darstellen - unterliegen natürlich ebenfalls dem Urheberrecht. Selbstverständlich sind Zitate erlaubt, aber alles was über das gesetzlich Zulässige (siehe oben) hinaus geht, bedarf meiner vorherigen schriftlichen Zustimmung.

Die Kommentarfunktion am Ende jedes Beitrages ermöglicht für den Leser dieses Blogs die Diskussion der angesprochenen Themen. Die jeweiligen Verfasser sind für den Inhalt ihrer Kommentare selbst verantwortlich. Anonyme Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht. Ich behalte mir außerdem vor, Kommentare zu löschen. Soweit Links auf externe Seiten führen, bedeutet dies nicht, dass ich mir den dortigen Inhalt zu Eigen mache.

Haftungsausschluss:

Haftung für Inhalte:
Die Inhalte dieses Blogs wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Diensteanbieter sind gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links:
Dieses Blog enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Urheberrecht:
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Inhalte umgehend entfernt.

Datenschutz:
Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Datenschutzerklärung für die Nutzung von Facebook-Plugins (Like-Button):
Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem "Like-Button" ("Gefällt mir") auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/.
Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook "Like-Button" anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php. Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Datenschutzerklärung für die Nutzung von Twitter:
Auf unseren Seiten sind Funktionen des Dienstes Twitter eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Twitter Inc., Twitter, Inc. 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. Durch das Benutzen von Twitter und der Funktion "Re-Tweet" werden die von Ihnen besuchten Webseiten mit Ihrem Twitter-Account verknüpft und anderen Nutzern bekannt gegeben. Dabei werden auch Daten an Twitter übertragen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter unter http://twitter.com/privacy. Ihre Datenschutzeinstellungen bei Twitter können Sie in den Konto-Einstellungen unter http://twitter.com/account/settings ändern.


Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...