"Hitlergrüße, Drogen, Mobbing: Bundeswehr schmeißt Fallschirmjäger raus. Nach monatelangen Ermittlungen hat die Bundeswehr mehrere Fallschirmjäger wegen mutmaßlicher Fälle von Rechtsextremismus, sexualisiertem Fehlverhalten und Drogenmissbrauch entlassen. Gegen insgesamt 55 Beschuldigte des Fallschirmjägerregiments 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken wird ermittelt, wie eine Sprecherin des Heeres der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Bei 19 Beschuldigten wurde die Entlassung eingeleitet. In drei Fällen ist diese bereits erfolgt.“ So die Frankfurter Rundschau gestern.
Laut FAZ geht es um mehr als 200 einzelne Delikte. Umgerechnet auf die normale Regimentsstärke sind das fast genau 10 Prozent. Unter Berufung auf Regimentsinsider berichtet die Zeitung von „Hitlergrüßen und einer angeblichen Nazi-Party“ sowie einer „rechtsextremen, offen antisemitischen Clique“ im Regiment. Frauen in der Truppe seien mit Exhibitionismus, Pornowitzen und Vergewaltigungsfantasien konfrontiert worden. Ausgelöst wurden die Untersuchungen durch mehrere Eingaben von Soldatinnen des Regiments an den Wehrbeauftragten des Bundestages im Juni.
Alexander Hauk / alexander-hauk. de
Was für Super-Werbung für die Wehrpflicht! Wäre ich Sittenstrolch und/oder Neonazi - nichts wie hin! Dazu passt, dass Flunkerfritze jetzt 13 Soldathicksinnen (bei dem Klima dort werden die wohl kaum mal vor die Tür gehen) nach Grönland schicken will. Augsburger Puppenkiste as its best! Fehlt nur noch das Urmel, das ja bekanntlich damals als Ei wohlkonserviert im Eis gefunden wurde.
Für Angehörige der flotten Bumswehr gibt es bekanntlich neben der ideellen Konservierung der Jahrgänge 1933 bis 1945 nur zwei Vorteile im ewigen Eis: Erstens kann man nach dem Saunagang mit den Kameradinnen zu jeder Jahreszeit nackig in den erfrischenden Schnee hüpfen. Es ist kein Geheimnis, dass schon Temperaturen unter 10 °C - nun, sagen wir - beruhigende Wirkungen auf gewisse Ständer haben. Womit ich nicht die Ständer für gewisse Handfeuerwaffen meine. Aber das ufert jetzt etwas aus.
Zweitens knistert das Jahrtausende alte Gletschereis immer so schön im Whiskyglas. Ob allerdings die Tamponautomaten dort an der Westfront vor dem US-Stützpunkt Thule nicht regelmäßig einfrieren, werden wir wohl erst nach mehreren Eingaben von Soldatinnen der bunten Bumswehr erfahren...








