

Nebenbei bemerkt: Die letzte, die sich an der gesetzlichen Krankenversicherung für Selbstständige verging, war übrigens die SPD- Bundesministerin Ulla Schmidt. Sie ließ kurzerhand den Krankengeldanspruch, der bis dato mitversichert war, streichen. Sozial ist die SPD ja - nur nicht für Arbeitnehmer (Hartz IV ! ) oder kleine und mittelständische Unternehmer.
Der gesetzliche Krankenkassenbeitrag ist jedenfalls eine enorme Belastung. Wie soll jemand 407 Euro pro Monat zahlen, wenn er monatlich nur 787 Euro verdient? Und dieser Jemand ist kein Einzelfall! Fast ein Drittel der gesetzlich versicherten Selbstständigen, das sind 600 000 von insgesamt 2,16 Millionen, erreicht nur ein Einkommen genau in Höhe dieser 787 Euro. Das aber bedeutet, dass sie monatlich mehr als die Hälfte ihrer Einkünfte allein für die gesetzliche Krankenkasse aufwenden müssen. Und von diesen Niedrigverdienern sind wiederum 82% Solo-Selbstständige.
Klar, dass hier einige ihre Beitragsschulden nicht zahlen können. Die Beitragsschulden, die bei den gesetzlichen Krankenkassen anstehen, sind auch deshalb im letzten Jahr um 30% auf 6 Milliarden Euro gestiegen.
Zwar haben die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Thüringen in einer Bundesratsinitiative die Bundesregierung aufgefordert, die Mindestbemessungsgrundlage für Solo-Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung zu senken und den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz für Solo-Selbstständige insgesamt zu stärken.
Allerdings befinden wir uns schon seit geraumer Zeit im Wahlkampf. Und da passiert gar nichts mehr. Im Gegenteil: Frau Merkel reist in der Weltgeschichte herum und verteilt ansonsten teure Wohltaten an ihre Klientel. Während sich fleißige Arbeitnehmer und ebensolche kleine und mittelständische Unternehmer bei Strafe des eigenen Untergangs jeden Tag bis auf das Äußerste selbst ausbeuten bzw. sich ausbeuten lassen, damit die Karre namens Deutschland (" Uns geht es doch gut!") irgendwie weiter läuft...
(Quellen: Statistisches Bundesamt und Akademische Arbeitsgemeinschaft)
Der Mittelstand interessiert nicht mehr, der Bürger ist auch aus dem Blickfeld verschwunden. Man braucht sie nicht mehr, nur noch als Melkkuh bis Ende. Ich bin eigentlich keine Verschwörungstheoretikerin, aber ich habe eine Theorie, eine Langzeittheorie: Was wenn Deutschland als 1., dann ganz Europa als Auffanglager für die Armen der Welt dienen soll. Ich denke da an Star Trek DS9 "Der Bell Aufstand". Die Musik spielt sowieso nicht mehr in Europa. Die großen Unternehmen haben ihre Produkte, ihre Blaupausen nach China transferiert. Für das wichtigste gibt es auf der Welt nur noch je eine Handvoll Unternehmen, die z.B. alle mit Nahrungsmittel versorgen. Afrika wird die Rohstoffe liefern. Dazu benötigt man dort nur noch eine minimale Bevölkerung für die Drecksarbeit. Die Musik wird vor allem in China spielen. China hat sich in seiner ganzen Geschichte schon immer als auserwählt verstanden. Die Menschen in dieser Region (auch Südkorea) sind auch sehr fleißig und wissbegierig und das Bildungssystem ist sehr hochwertig. Sie sind ihrer konfuzianischen Lehre sehr verbunden, sie haben sie verinnerlicht. Das hilft für den wirtschaftlichen Aufstieg. Die USA wird vielleicht noch mithalten können, falls Trump der Umbau gelingen sollte. In Europa wird man die Armen versammeln, die stören dann nicht mehr dort, wo Rohstoffe vorhanden sind. Überall werden noch ein paar benötigt, die als Fachkräfte in eigenen Territorien das Ganze am Laufen halten. In Europa versammelt, kann man die Armen der Welt dann leichter mit dem Allernotwendigsten versorgen - mehr nicht. Nur so ergibt das in meinen Augen einen Sinn, was jetzt passiert. Ich fand schon immer Star Trek wegweisend und vieles, was dort umrissen worden ist, hat sich später als Gegenwart herausgestellt.
AntwortenLöschenInteressanter Artikel, in dem so viel Wahres steckt.
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