Ganz besonders fiel mir das neulich wieder bei einer Verlautbarung aus dem Laienspieltheater - Verzeihung, ich meine natürlich das Bundesarbeitsministerium - auf. Unsere Super-Mutti Uschi hat die drohende Altersarmut der Selbstständigen und Freiberufler entdeckt. In den seltensten Fällen sind diese Menschen reich wie die Familie Schlecker und können ihre entlassenen Angestellten einfach den Steuerzahlern zur weiteren Fürsorge auf das gesellschaftliche Auge drücken, während sie selbst ganz munter von den paar übrig gebliebenen Milliönchen dahin vegetieren müssen.
Nein, die Mehrheit dieser Menschen hat sich irgendwann einmal mit großen Träumen selbstständig gemacht und beutet sich oder die gesamte Familie aus, um vor allem das Finanzamt und die Berufverbände befriedigen zu können. Da bleiben für die Rentenversicherung oder irgendwelche Rücklagen einfach keine Euros übrig! Die Kohle reicht immer gerade so. Oder auch nicht. Wie es vielen geht, kann man in Sendungen des Privatfernsehens wie "Rach- der Restauranttester" oder bei diversen Schuldenberatungen sehen.

Natürlich kann sich Super-Uschi von der Laienspieltruppe, mit dem goldenen Löffelchen im Mund geboren und immer fein alimentiert von Papa und später vom Männe und/oder dem Steuerzahler überhaupt nicht vorstellen, dass sie die Altersarmut mit dieser feinen Regelung bei vielen in die alltägliche Gegenwartsarmut verwandeln wird...
Foto: Christian Pohl / pixelio.de
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