
Da konnte Specki lange rätseln. Aber rettende Gedanken waren in Sicht. Was wäre, wenn man die SPD einfach für die vielen SED-Genossen, die nach der Wende keine der sogenannten Volksparteien hatte haben wollen, öffnen würde? Einfach die einfangen, die da seit Jahren mit ihrem Ostgehalt oder der Strafrente zerknirscht zu Hause sitzen, über ihre "Verbrechen" als einfache SED-Genossen nachsinnen, sich inzwischen zirka zwanzigmal das Büßerhemd zerrissen haben und nichts sehnlicher wünschen, als endlich gemeinsam mit dem dicken Siggi Pop und der herben Andrea das schöne Lied "Brüder zur Sonne, zur Freiheit" singen zu dürfen! Oder gleich die Willigen von der Linkspartei abwerben! Die, die wie ihre Brüder im Geiste von der Volkspartei SPD völlig vergessen haben, was Kapitalismus eigentlich für die Mehrzahl der Menschen bedeutet, weil sie an den üppigen Futterkrippen sitzen, die der Steuerzahler jeden Monat auch für sie füllen muss. Und die jetzt die Kritik des Wählers fürchten. Aber das wäre es doch! Was für eine Wonne! Die Mitgliedszahlen stiegen wieder und erst die Prozentzahlen bei den Wahlen!
Sigmar, lass Dir sagen: Auch das wird nichts! Die , die Du kriegen kannst, sind so wie Du! Also braucht die SPD sie nicht, um wieder zu erstrahlen. Es würde höchstens noch schlimmer. Und welcher ehrliche und denkende Mensch will sich schon derart verbiegen, dass er eventuell in diesen Haufen von elenden wirbellosen Verrätern und tückischen Renegaten passt?
Bild: Das Farbenspektrum der deutschen "Volksparteien" (Gerd Altmann / pixelio.de)
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