
Ich gebe es zu: Manche dieser Typen aus der bundesdeutschen Politszene habe ich mir absolut übergesehen. Zu meinen erklärten "Lieblingen" im Medienzirkus gehören neben den gängigen Parteivorsitzenden ( z.B. lieber tot als Claudia Roth) vor allem auch diese Gruselgestalten, die sich heute als Bundesminister oder Ministerpräsidenten eines Landes austoben dürfen, so wie Plattscheck oder der Nazirichter-Freund Öttinger. Hämische Freude empfinde ich vor allem immer dann, wenn einer oder eine von diesen Schönschwätzern irgendwie zu Fall gebracht wird, wenn sie sich mal für fünf Minuten so abstrampeln müssen, wie es der Normalsterbliche jeden Tag tun muss. Besonders unterhaltend war ja der sogenannte "Heide-Mord" , bei dem die Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein von einem eigenen Genossen aus der SPD virtuell erlegt wurde. Auch ihre fürchterlichen , wie Stahlhelme getragenen Hüte nutzten ihr nicht mehr, es war vorbei. Peinliche Auftritte als weiblicher Gigolo im Fernsehen und als sogenannte Chefin von UNICEF Deutschland folgten, ich hatte mich schon damit abgefunden, das arrogante und gleichzeitig beleidigte Gesicht weiter ständig auf dem Bildschirm sehen zu müssen. Aber auch der kurze Gastauftritt bei UNICEF erledigte sich irgendwie. Mit tiefem Misstrauen erwarte ich jetzt ihr erneutes Comeback, sie sitzt bestimmt wieder in irgendeinem stillen Kämmerlein und feilt an einer neuen Polit-oder Wirtschaftkarriere. Diese Typen wird man nie los, es sei denn, es ergibt sich eine biologische Lösung. Ich schätze, auch Honecker - hätte er nicht das Zeitliche gesegnet - wäre irgendwann wieder aufgetaucht. So wie Theo Waigel. Erinnert sich noch irgend jemand an den? Neben schrecklichen Augenbrauen und einer abservierten ersten und einer viel zu jungen zweiten Frau fiel er in seiner Tätigkeit als Finanzminister vor allem durch eine enorme Steigerung der Bundesverschuldung auf. Waigel begann mit einer Bundesverschuldung im Jahre 1988 bei 224 Milliarden und 949 Millionen und legte in seinem ersten Amtsjahr 250 Milliarden und 809 Millionen Euro Schulden des Bundes hin. Da war auch noch nicht von Wiedervereinigung die Rede (nebenbei bemerkt: Eine sehr beliebte Ausrede) . Bis 1998 erreichte Waigel 487 Milliarden und 991 Millionen Euro. Bezogen auf seinen Ausgangswert steigerte er die Schulden des Bundes damit um mehr als das Doppelte. Also, mit anderen Worten: Der Mann kann mit Geld umgehen. So ist es nur folgerichtig, dass das Bundesbezirksgericht in Washington Theo Waigel zum unabhängigen Wächter (Compliance Monitor) über das Weltunternehmen Siemens mit Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt bestimmt hat. Er braucht sich allerdings nicht mit der Korruption bei dem Konzern herum zu schlagen, er soll die geschäftsethische Sauberkeit - das ist das, was Unternehmen an Verhaltensregeln aufschreiben, die Mitarbeiter auswendig lernen lassen und woran sie sich die Manager nie halten - an den deutschen und ausländischen Unternehmensstandorten sicherstellen. Die wirklich wichtige Frage ist jetzt aber vor allem, wo bleibt Nobsy-Die-Rändä-is-sischa Blüm ? Diese Typen wird man doch wirklich nie los...
Grafik: "Schwarzgeld" (rike, www.pixelio.de)
Heute muss ich lesen, dass die fürchterliche Limbach, ehemalige Bundesverfassungsrichterin und unter Insidern als "Tante Jutta " bekannt, in Brandenburg und Berlin den Medienart leiten will und natürlich von CDU, PSD und Linken gepusht wir. Vorhersage von mir: Jetzt werden die Fernsehprogramme noch schlechter und die GEZ-Gebühren steigen isn uferlose. Diese Typen wir man nie los!!!
AntwortenLöschenMedienart = Medienrat
AntwortenLöschenWas ist nur heute los:
AntwortenLöschend kaputt auf der Tastatur? Zweimal statt wir = wird!