
Könnt Ihr Euch noch an die Kandidatur des Schauspielers Peter Sodann bei der vorletzten Bundespräsidentenwahl erinnern? Das war im Mai 2009. Und wie der arme Kerl von der Presse und den Medien niedergemacht und - geschrieben wurde? Er hatte einfach keinen Stallgeruch als Politiker. Als er z.B. Zweifel an unserer gegenwärtig herrschenden Demokratie anmeldete, war Schluß mit lustig. Sodann lobte zwar ausdrücklich das Grundgesetz und sagte dann aber, er sehe die Demokratie in Deutschland als „schwächelnd“ beziehungsweise keine „richtige Demokratie“ an. Er erläuterte dies damit, dass seiner Ansicht nach in der deutschen Politik die Würde des Menschen (Artikel 1 des Grundgesetzes) nicht ernst genommen werde. Wenigstens in Bezug auf die unsäglichen Hartz IV-Gesetze hat er damit Recht gehabt. Aber Nachdenken über die gottgegebene herrschende Parteiendemokratur? Unmöglich. Der Mann war somit als BuPrä untauglich. Und dann hatte er wahrscheinlich auch noch seine Hypothek zu regulären Konditionen erworben.
Am meisten kreidete man ihm allerdings an, dass er meinte, als Tatort-Kommissar würde er in der realen Welt den Chef der Deutschen Bank Ackermann sofort verhaften. Mit dieser Meinung war er unserer Zeit nur ein bis zwei Jahre voraus gewesen. So nahm man lieber den unsäglichen Köhler und danach diese andere erbärmliche Attrappe namens Wulff...
Foto. Sitz des Bundespräsidenten - Schloß Bellevue in Berlin (Makrodepecher / pixelio.de)
Du schreibst aber Sachen. Ich wußte bis dato nicht, dass Berufspolitiker ihre Wähler auf den Strich schicken.
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@frei-blog: So ähnlich. Jedenfalls verhuuren (niederländisch für vermieten) die sich den Meistbietenden.Und das sind fast immer nicht die Wähler.
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