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Donnerstag, 30. März 2006
Im Heine - Jahr...
O, Deutschland, meine ferne Liebe,
Gedenk' ich deiner, wein' ich fast !
Das muntre Frankreich scheint mir trübe,
Das leichte Volk wird mir zur Last.
Nur der Verstand, so kalt und trocken,
herrscht in dem witzigen Paris-
O, Narrheitsglöcklein, Glaubensglocken
wie klingelt ihr daheim so süß!
Lächelnde Weiber ! Plappern immer,
Wie Mühlenräder stets bewegt !
Da lob ich Deutschlands Frauenzimmer,
Das schweigend sich zu Bette legt.
Und alles dreht sich hier im Kreise,
mit Ungestüm wie'n toller Traum !
Bei uns bleibt alles hübsch im Gleise,
Wie angenagelt, rührt sich kaum.
Heinrich Heine, aus "Anno 1839" (Heimweh)
Das Foto zeigt Pariser Polizei beim Niederknüppeln von Protesten gegen die unsozialen Gesetze der Regierung Villepin. Wie wenig hat sich dagegen in den letzen 160 Jahren in Deutschland verändert...
Montag, 20. März 2006
Ursula betet
Frau von der Leyen, neue Familienministerin, ließ heute über die Medien mitteilen, dass sie das Beten in der Kindererziehung für unverzichtbar hält. Abgesehen davon, dass ja jeder an alles Mögliche glauben kann ( außer er sprengt andere wegen seines Glaubens in die Luft) , kann man wohl auf auch diese Privatmeinung verzichten. Vielleicht sollte die gute Frau mal irgendwann ihre Kinder fragen, in welchem Jahrhundert diese jungen Menschen eigentlich leben wollen.
Aber auch ich bete täglich. Ich bete, dass Deutschland endlich Politiker bekommt,
* die das tägliche Leben von ganz normalen Familien mit Kindern in
Deutschland - ich meine die, denen bei der Geburt nicht ein
goldener Löffel ins Mündchen gelegt wurde - nicht nur von
Schilderungen ihrer Kindermädchen, Gouvernanten, Köchinnen oder
ihres Butlers kennen,
* die bei Steuererleichterungen nicht nur an sich oder ihre Kaste
denken, denn nur die Reichen werden z.B. Kinderbetreuungskosten
von der Steuer absetzen können,
* die die Bildungspolitik nicht als Experimentierfeld für
Profilierungsüchtige, geistig Überforderte und Karrieregeile
betrachten, denn sonst lernen unsere Kinder in der Schule bald
gar nichts mehr außer Beten.
Da aber Gott - sofern es ihn gibt - diesem Planeten schon vor Jahrtausenden den Rücken gekehrt hat, hilft Beten auch hier nicht weiter. Deshalb sollte eine Ministerin im Bundeskabinett vielleicht weniger beten, sondern mehr nachdenken und vernünftiger handeln.
* die das tägliche Leben von ganz normalen Familien mit Kindern in
Deutschland - ich meine die, denen bei der Geburt nicht ein
goldener Löffel ins Mündchen gelegt wurde - nicht nur von
Schilderungen ihrer Kindermädchen, Gouvernanten, Köchinnen oder
ihres Butlers kennen,
* die bei Steuererleichterungen nicht nur an sich oder ihre Kaste
denken, denn nur die Reichen werden z.B. Kinderbetreuungskosten
von der Steuer absetzen können,
* die die Bildungspolitik nicht als Experimentierfeld für
Profilierungsüchtige, geistig Überforderte und Karrieregeile
betrachten, denn sonst lernen unsere Kinder in der Schule bald
gar nichts mehr außer Beten.
Da aber Gott - sofern es ihn gibt - diesem Planeten schon vor Jahrtausenden den Rücken gekehrt hat, hilft Beten auch hier nicht weiter. Deshalb sollte eine Ministerin im Bundeskabinett vielleicht weniger beten, sondern mehr nachdenken und vernünftiger handeln.
Mittwoch, 15. März 2006

Neulich ging es in diesem Blog um Menschenrechte. Heute etwas mehr dazu:
Die Vereinten Nationen (UN) beschlossen 1948 ohne Gegenstimmen einen Katalog mit etwa 100 bürgerlichen, wirtschaftlichen und sozialen Rechten. Danach hat jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Nationalität oder Volkszugehörigkeit Anspruch auf die Verwirklichung aller dieser Rechte. Wer von uns weiß schon, dass die wirtschaftlichen Rechte dabei uneingeschränkt die gleiche Bedeutung haben wie solche fundamentalen bürgerlichen Rechte wie zum Beispiel Meinungsfreiheit, Recht auf Leben, Schutz der Menschenwürde, Schutz vor Diskriminierung, Versammlung-und Vereinsfreiheit oder Schutz vor Folterung ? Die wirtschaftlichen Menschenrechte sind zum Beispiel der "Schutz vor Arbeitslosigkeit" und das "Recht auf begrenzte Arbeitszeit und bezahlten Urlaub", das "Recht auf Bildung", das "Recht auf Nahrung und Wohnung". Interessant ist, dass heute -58 Jahre nach der Verabschiedung dieses Katalogs vor den Vereinten Nationen- kein einziges dieser wirtschaftlichen Menschenrechte vor irgendeinem Gericht dieser Welt oder gar der Bundesrepublik Deutschland einklagbar ist. Zur Zeit ist man sogar dabei, nicht nur die wirtschaftlichen Rechte in Frage zu stellen und die Regierenden tun so, als ob es einzig und allein in ihrem Gusto liegt, ob Menschenrechte gewährt werden oder nicht. Nebenbei gesagt: das Recht auf Arbeit war z. B. in der ach so bösen Verfassung der DDR enthalten. Träumer wie ich dachten noch 1990 bei der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten, in diesem vereinigten Deutschland könnte endlich einmal etwas besser gemacht werden. Was waren wir naiv...
Dienstag, 14. März 2006

So langsam möchte ich nicht mehr über das Wetter sprechen. Obwohl heute die Sonne scheint, sind es nur 2,1 °C und nachts hatten wir -8,0 Grad. Für die nächsten Tage ist weiterer Schneefall angesagt. Nun gut! Gestern mit dem BMW zu Ralf in die Werkstatt, ein klitzekleiner Stein hatte sein trauriges Leben auf der Autobahn satt und beschloss, mir ein Loch in die Windschutzscheibe zu hauen. Schei...-Ergebnis eines ansonsten sehr optimistisch stimmenden Ausflugs nach Schwedt an der Oder. Morgen ist das Auto wieder in Ordnung. Viel gibt es außerdem nicht zu berichten. Ich wühle mich den ganzen Tag durch eine Menge Papier, schreibe Angebote, beschäftige mich mit dem Wareneinkauf und drucke Prospektblätter. Gestern kam der neue Lexmark Laser-Farbdrucker, eine gewaltige Kiste, die im Netzwerk betrieben wird. Jetzt noch spezielles Druckerpapier und meine Prospekte werden richtig schön.
Sonntag, 12. März 2006
Schönes Wetter - für Mitte Dezember !?
Seit 3 Tagen munteres Schneetreiben bei -5 ! C nachts und Plusgraden am Tag. Ergebnis: etwa 10 cm Schnee, was viel ist für unsere Gegend. Gestern endlich einmal mit Skiern im Wald. Wunderschön, der Wald ist tiefverschneit und die Loipe wunderbar. Teilweise haben wir sie auch selbst getreten. Nur die Jahreszeit passt nicht ganz dazu. Wir haben immerhin Mitte März ! Nun gut, aufregen nützt nichts, das Wetter läßt sich zur Zeit noch nicht beeinflussen. Gottseidank, sonst hätten unsere Poltiker es bestimmt schon total versaut. Also, freuen wir uns am Schneesturm. Und jetzt geht es noch mal 2 Stunden in die Loipe...
Mittwoch, 8. März 2006
Sonntag, 5. März 2006

Passend zum Wetter (Schneesturm, nachts -3 ° C, tags + 3 °C) das richtige Gedicht. Zwar ist Ostern noch in weiter Ferne, aber es könnte bald Frühling einkehren:
Vor dem Tor
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!
Dienstag, 21. Februar 2006
Neuer Frühling

Neuer Frühling
| Mondscheintrunkne Lindenblüten,
|
Sonntag, 12. Februar 2006
Es werde Frühling !

Letzte Nacht wieder Frost, - 1,5 Grad Celsius. Der gestern noch matschige Schnee ist über Nacht wieder hart gefroren. So langsam reicht es! Bisher habe ich noch in keinem Jahr so viel Schnee gefegt. Wir träumen vom Frühling, vor allem von unser Bootstaufe. Das Kanu (siehe oben) ist bereit, um mit uns in den See zu stechen. Allerdings haben wir auch in diesem Jahr wieder eine Menge Arbeit im Garten vor uns: der Holzzaun und ein Teil des Dachstuhls muss gestrichen werden, die Bäume geschnitten, ein neuer Apfelbaum und vor allem ein Sauerkirschbaum sollen gepflanzt werden. Außerdem kommt im Frühjahr unsere Solaranlage aufs Dach. Gestern Besuch von meinem Doktorvater: Gerhard ist alt geworden, der Kopf ist aber noch jung und streitlustig wie immer. Bei ihm habe ich das Denken in Zusammenhängen gelernt, man kann sagen das volkswirtschaftliche Denken. Es war eine Freude wieder mal von ihm zu hören, auch wenn es ihm und seiner Familie größtenteils gesundheitlich nicht so gut geht. Von seinem Lehrer wiederum stammt die Sentenz, dass sich Revolution und Kleingärtnertum gegenseitig ausschließen...
Sei es drum, wir werden weiterkämpfen, diese Zeiten bringen uns nicht um.
Heute Vormittag ist Margrit wieder zum Reiten, Willy und ich warten und freuen uns auf das gemeinsame Mittagessen. Ich habe gerade ausgerechnet, dass man sich in der Woche allein 12 Stunden bedingt durch die Arbeit nicht sieht, dann folgen noch acht Stunden Schlafenszeit. Also bleiben vier Stunden am Tag für das gemeinsame Eheleben übrig. Gäbe es nur Arbeit im Leben und nicht ab und zu mal Urlaub, Wochenenden oder Feiertage würde man sich in den 30 Jahren Ehe fast gar nicht gesehen haben.
Donnerstag, 2. Februar 2006
Rente mit 67
Endlich, die Rente mit 67 kommt. Ganz Deutschland ist glücklich. Wie wird es aber in der Realität aussehen? Der Arbeitnehmer wird ab 50 arbeitslos zu Hause sitzen und 17 Jahre Rentenabschläge hinnehmen müssen. Mit anderen Worten, er bekommt noch weniger raus, als heute schon zu befürchten ist. Goldene Zeiten!
Die Politik agiert nicht - wie immer. Sie reagiert lediglich auf die Globalisierung und die sich verstärkende Abwanderung der Arbeitsplätze in Billigst-Lohnländer und zwar mit Senkung der Sozialausgaben. Es geht rapide bergab mit diesem Land.
Die Politik agiert nicht - wie immer. Sie reagiert lediglich auf die Globalisierung und die sich verstärkende Abwanderung der Arbeitsplätze in Billigst-Lohnländer und zwar mit Senkung der Sozialausgaben. Es geht rapide bergab mit diesem Land.
Mittwoch, 1. Februar 2006
Müde
Müde. Trübes Wetter unter 0° C. So richtig will es nicht tauen. Es ist höllisch glatt. Auf den Straßen wird scheinbar kaum gestreut und die meisten Anwohner sind zu faul, um die Gehewge zu streuen.Ein Bekannter war neulich zur Gemeindevertreterversammlung und hat sich über diesen Zustand beschwert. Typische Antwort unserer blöden Bürgermeisterin: Sie hätten kein Geld und keine Leute für Kontrollen. Ob er nicht seine Nachbarn aufschreiben könnte. Erich Mielke und sein Verein sind scheinbar doch nicht tot. Natürlich hat sich unser Bekannter gegen diese Zumutung verwahrt. Also bleibt alles so, wie es ist. Oberschenkelhalsbrüche kann man heute prima versorgen und überhaupt gibt es viel zu viel Rentner, oder ?
Dafür gibt die Stadt Bernau bei Berlin jetzt aber 10.000 € für ein Kunstkonzept aus. Das heißt , die Innenstadt soll mit Denkmalen aufgepeppt werden. Wir brechen uns hier die Hacken, das ist den Bonzen völlig egal. Nebenbei gesagt: Das Denkmal für Konrad Wolf, der hier mal Stadtkommandant der Roten Armee und später ein international anerkannter Künstler war, rostet langsam vor sich hin, andere Denkmale sind beschmiert usw. Diese Stadt sollte sich wirklich um andere Probleme kümmern.
Dafür gibt die Stadt Bernau bei Berlin jetzt aber 10.000 € für ein Kunstkonzept aus. Das heißt , die Innenstadt soll mit Denkmalen aufgepeppt werden. Wir brechen uns hier die Hacken, das ist den Bonzen völlig egal. Nebenbei gesagt: Das Denkmal für Konrad Wolf, der hier mal Stadtkommandant der Roten Armee und später ein international anerkannter Künstler war, rostet langsam vor sich hin, andere Denkmale sind beschmiert usw. Diese Stadt sollte sich wirklich um andere Probleme kümmern.
Dienstag, 31. Januar 2006
Es wird wärmer
Es wird wärmer. Heute Morgen um die null Grad Celsius, jetzt (mittags) 1,0 Grad. Langsam taut der Schnee vom Dach. Im Gewächshaus ohne Heizung um die 9 Grad Celsius.
Montag, 30. Januar 2006
Flensburger Förde
Am Wochenende also Umzug unseres jüngsten Sohnes Michael nach Flensburg. 450 Kilometer hin und 430 Kilometer zurück, da der Umweg über Berlin wegfiel auf der Rückfahrt. Ich hatte am Freitagabend den Leihwagen aus der Autovermietung geholt (einen Iveco mit drei Meter 50 langer Ladefläche) und am Samstag haben wir dann ab 8:30 Uhr in Berlin beladen. Danke hier an dieser Stelle an Marian und Hagen, die fleißig mitgeschleppt haben. Es war nicht so anstrengend wie beim Umzug unseres ältesten Sohnes nach Paderborn, da Michael in Flensburg in eine WG zieht und deshalb seine Infrastruktur wie Waschmaschine und Kühlschrank hier bleiben kann. Bis Ende März müssen wir die Wohnung in Berlin nun in aller Ruhe räumen. Alles was überflüssig ist, kommt in unsere Gartenlaube, die langsam aus allen Nähten platzt. Das heißt, auch hier wieder aufräumen und den Sperrmülltransport beantragen.
Die Fahrt nach Flensburg und zurück war jedenfalls ganz angenehm. Man kann mit dieser Kiste auch nicht schneller als 120 km/h fahren, hat dafür aber wegen der Höhe des Fahrerhauses den kompletten Überblick und wird von allen Verkehrsteilnehmern respektiert. Nach dem Entladen ging es noch in ein sehr nettes Restaurant (Bosko’s, Holm 9, Tel.: 0461-27840 – unbedingt reservieren, da u.U. sehr voll), wo wir uns für 10 € Pauschale pro Person einen großen Teil des Buffets und ein Bier einverleibt haben.
Am nächsten Morgen dann nach dem Frühstück in aller Ruhe auf die Autobahn und nach Berlin, Bernau zurück. Pünktlich zum Kaffee wurden wir von Willy in bekannter Herzlichkeit begrüßt. Michael hatte noch ein wenig Schriftkram zu erledigen. Gegen 6 Uhr abends haben wir ihn dann zur S-Bahn gebracht. Anschließend Sauna und ein kurzer erholsamer Schlaf bis heute morgen um sechs, da der LKW noch aufgetankt und dann sehr früh abgegeben werden musste. Margrit ist heute schon wieder zu ihrem Vater, da es dort Ärger mit der Umstrukturierung der Altenpflege gibt. Also hat sie auch schon wieder 430 Kilometer hinter sich, wenn sie heute Abend nach Hause kommt. Na ja, was soll’s: So bleibt man jung und elastisch.
Die Fahrt nach Flensburg und zurück war jedenfalls ganz angenehm. Man kann mit dieser Kiste auch nicht schneller als 120 km/h fahren, hat dafür aber wegen der Höhe des Fahrerhauses den kompletten Überblick und wird von allen Verkehrsteilnehmern respektiert. Nach dem Entladen ging es noch in ein sehr nettes Restaurant (Bosko’s, Holm 9, Tel.: 0461-27840 – unbedingt reservieren, da u.U. sehr voll), wo wir uns für 10 € Pauschale pro Person einen großen Teil des Buffets und ein Bier einverleibt haben.
Am nächsten Morgen dann nach dem Frühstück in aller Ruhe auf die Autobahn und nach Berlin, Bernau zurück. Pünktlich zum Kaffee wurden wir von Willy in bekannter Herzlichkeit begrüßt. Michael hatte noch ein wenig Schriftkram zu erledigen. Gegen 6 Uhr abends haben wir ihn dann zur S-Bahn gebracht. Anschließend Sauna und ein kurzer erholsamer Schlaf bis heute morgen um sechs, da der LKW noch aufgetankt und dann sehr früh abgegeben werden musste. Margrit ist heute schon wieder zu ihrem Vater, da es dort Ärger mit der Umstrukturierung der Altenpflege gibt. Also hat sie auch schon wieder 430 Kilometer hinter sich, wenn sie heute Abend nach Hause kommt. Na ja, was soll’s: So bleibt man jung und elastisch.
Freitag, 27. Januar 2006
Wieder eine eiskalte Nacht
Wieder eine eiskalte Nacht. Bei -16 Grad Celsius, aber ohne Neuschnee hält sich das kalte Winterwetter. Die Pflanzen stehen warm.
Im Mai stelle ich meine Produkte erstmalig auf einem großen Ärztekongress in Nürnberg aus.
Gestern den ganzen Tag an einer Broschüre für diese Industrieausstellung gearbeitet. Gegen 17:00 Uhr die Arbeit beendet mit einem absolut unbefriedigendem Ergebnis. Dann ab 20:00 Uhr noch mit Margrit gesessen und weitergearbeitet. Jetzt sieht alles sehr vernünftig aus. Probleme gibt es noch mit dem Hochladen der Datei auf den Server der Druckerei. Der ist schon zweimal abgestürzt. Jedesmal versprechen sie, sich innerhalb von einer Stunde per E-Mail zu melden. Leider brachte mich beim ersten Mal der gesendete Link überhaupt nicht weiter, so dass ich den ganzen Kram noch einmal senden musste - mit dem gleichen Ergebnis. Aber wir haben ja noch Zeit.
Heute Abend den Umzugs- LKW für Michas Umzug nach Flensburg abholen. Morgen dann den ganzen Tag auf der Autobahn, Sonntag zurück.
Im Mai stelle ich meine Produkte erstmalig auf einem großen Ärztekongress in Nürnberg aus.
Gestern den ganzen Tag an einer Broschüre für diese Industrieausstellung gearbeitet. Gegen 17:00 Uhr die Arbeit beendet mit einem absolut unbefriedigendem Ergebnis. Dann ab 20:00 Uhr noch mit Margrit gesessen und weitergearbeitet. Jetzt sieht alles sehr vernünftig aus. Probleme gibt es noch mit dem Hochladen der Datei auf den Server der Druckerei. Der ist schon zweimal abgestürzt. Jedesmal versprechen sie, sich innerhalb von einer Stunde per E-Mail zu melden. Leider brachte mich beim ersten Mal der gesendete Link überhaupt nicht weiter, so dass ich den ganzen Kram noch einmal senden musste - mit dem gleichen Ergebnis. Aber wir haben ja noch Zeit.
Heute Abend den Umzugs- LKW für Michas Umzug nach Flensburg abholen. Morgen dann den ganzen Tag auf der Autobahn, Sonntag zurück.
Donnerstag, 26. Januar 2006
Die Geburtstagsfeier
Die Geburtstagsfeier war sehr schön. Der einzige Wermutstropfen: einige der Anwesenden über 50 mussten ihre Befindlichkeiten mitteilen, das heißt sie fühlten sich furchtbar alt und krank. Dafür aber der Lichtblick der werdenden Mutti Anne. Vielleicht ist das wachsende Bäuchlein der 22-jährigen der Grund, warum sich Mutter (und künftige Oma) Sigrid mit ihren gerade einmal 50 Jahren schon so alt fühlt und sich damit auch alt macht. Meine Frau Margrit und ich haben festgestellt, dass es uns mental noch nie so gut ging wie gerade jetzt. Natürlich sind da und dort die kleinen Zipperlein, die uns aber auch schon im Alter von 49 Jahren plagten. Was aber ist das alles gegen das Gefühl, einen tollen Partner an seiner Seite zu haben -und das schon seit über 30 Jahren -und eine Tätigkeit auszuüben, die einfach Spaß macht. Abgesehen einmal von den vielen Hobbys, für die man leider immer zu wenig Zeit hat. Und wie schön ist es, wenn man seine Erfahrungen, seine Liebe, seine Ausdauer und sein erworbenes Wissen im täglichen Leben, bei der Arbeit sowie in der Familie einsetzen kann. Dabei stören uns die kleinen Wehwehchen oder der ganze kleine miese tägliche Ärger über die vielen armseligen, aber leider bestimmenden Geister und Taschenspieler in diesem erbärmlichen Deutschland überhaupt nicht.
Mittwoch, 25. Januar 2006
Wärmer !
Letzte Nacht steigt die Temperatur um 10 Grad auf -6,7 Grad Celsius. Die Luft ist etwas feuchter geworden. Laut Wetterbericht soll Schnee kommen. Alles in allem ein typischer Winter, so wie ich ihn aus meiner Kinderzeit kenne. In den 80er Jahren waren die Winter hier in Berlin und Brandenburg viel zu warm. Wir haben unsere Pelzmützen weggeworfen, da es sowieso nur immer genieselt hat und die Temperaturen sich im Plusbereich bewegten. Offensichtlich kann Mutter Natur mit den vom Menschen angerichteten Schweinereien viel besser umgehen, als wir glauben. (Natürlich soll das nicht heißen, dass es ungebremst so weitergehen kann.)
Heute nun die große Gasflasche umtauschen, die kleine hat in der letzten Nacht noch durchgehalten, jetzt aber wird es Zeit für eine neue Ladung.
Heute Abend zum 50. Geburtstag von Siggi.
Heute nun die große Gasflasche umtauschen, die kleine hat in der letzten Nacht noch durchgehalten, jetzt aber wird es Zeit für eine neue Ladung.
Heute Abend zum 50. Geburtstag von Siggi.
Dienstag, 24. Januar 2006
Januar
Noch eine kalte Nacht überstanden ! Kerzen sind bald alle, Propangasflaschen halten durch. Heute aber noch unbedingt tauschen ! Wäre schade um unsere mediterrane Pflanzenwelt, die wir seit 3 Jahren im Gewächshaus immer prima durch unsere dunklen Winter kriegen. Heute um 9 Uhr scheint zwar die Sonne, es sind aber noch - 16 °C. Weniger als wir gewöhnt sind. Südwind, leider nicht warm. Für die kommende Nacht noch -8 °C angesagt.Eine Russentschapka für die Spaziergänge mit dem Willy-Hund wäre nicht schlecht. Muss mal auf den Markt nach Bernau.
Montag, 23. Januar 2006
Saukälte
Junge, Junge ! Es ist schon etwas anderes, wenn man im Urlaub in Bayern mal - 15°C hat oder wenn man damit leben und vor allem a r b e i t e n soll. Letzte Nacht im Gewächshaus Kerzen aufgestellt, weil ich Angst hatte, die Propanflasche der Heizung würde es nicht überleben. Hat sie zwar , aber morgen geht es garaniert zum Baumarkt, um eine neue Flasche zu holen. Heute nacht nochmal mit kleiner Gasflasche, Kerzen und 2 Elektrofrostschutzheizern den Pflanzen das Überleben sichern.Trotzdem ist das Alles noch normal, was man von den Medien nicht behaupten kann: Wie immer wird masslos übertrieben. Nur eines ist klar: wir haben verlernt mit der Natur zu leben. Und in spätetestens 40 Jahre ist das Öl alle. Dann haben wir als Menschheit in den Industrieländern es tatsächlich geschafft, innerhalb von ca. 200 Jahren alle fossilen Brennstofe dieser Erde zu verballern .Wenn ich da so an den Verkehr auf den Autobahnen denke...
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1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
Achtung: Inhalte dieses Blogs - sofern sie einen publizistischen Neuwert darstellen - unterliegen natürlich ebenfalls dem Urheberrecht. Selbstverständlich sind Zitate erlaubt, aber alles was über das gesetzlich Zulässige (siehe oben) hinaus geht, bedarf meiner vorherigen schriftlichen Zustimmung.
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...


