
Zur zunehmenden religiösen Verblödung durch die Medien passt auch eine dpa-Meldung von Anfang Dezember: "20 Prozent der Deutschen sind tief religiös". Zeitverschoben um jeweils ca. 2 Tage geisterte diese Meldung dann zunächst durch den "Tagesspiegel", dann in der "Welt" , dann in "Bild" und zum Schluß in unserer Regionalzeitung herum. Beim Tagesspiegel hieß es weiter: " Die Religion hat im Leben der Deutschen einer Studie zufolge eine größere Bedeutung als vielfach angenommen. Religion ist demnach für 70 Prozent der deutschen Bevölkerung über 18 Jahren bedeutsam. Fast jeder fünfte Deutsche ist sogar tief religiös: Er besucht regelmäßig Gottesdienste, betet häufig und beschäftigt sich intensiv mit religiösen Fragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie der Bertelsmann Stiftung." Bereits in der "Welt" war allerdings die noch im "Tagesspiegel" mitgelieferte, allerdings völlig unwichtige Information verschwunden, dass für diese sogenannte Studie t a t s ä c h l i c h und w i r k l i c h und wa h r h a f t i g s a g e und s c h r e i b e 21.000 Menschen in 21 Ländern befragt wurden. Natürlich kann man da aus dieser Studie absolute, völlig und hundertprozentig zutreffende Rückschlüsse auf die Gläubigkeit der Deutschen, d.h. der aller 80 Millionen ziehen und dieser Studie das Prädikat "äußerst seriös" und natürlich "ausgesprochen wertvoll" anheften. Die Frage sei erlaubt, wieviel Fördermittel die Bundesregierung dafür herausgerückt hat? Wahrscheinlich waren die Befrager aber wenigstens in Oberbayern unterwegs gewesen...
Zum Foto: Es gibt Menschen, die finden den geistigen Missbrauch von Kindern durch Geistliche weitaus schlimmer als den körperlichen. Ich finde beide furchtbar, aber wenn ich solche Fotos sehe, wird mir richtig schlecht. Das gilt allerdings auch für Bilder von Kindern in Uniform. Was hat dieses Mädchen verbrochen, dass sie auf Knien vor einem imaginären Gott herumrutschen muss? Menschen sollten nicht auf Knien herumrutschen, weder vor Menschen noch vor Götzen!
Foto: Claudia Hautumm (pixelio.de)
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