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Mittwoch, 7. Oktober 2009

60 Jahre DDR - eine sehr persönliche Aufarbeitung


„Mit Arbeitslosigkeit und Hartz IV macht Demokratie nicht soviel Spaß“ sagte der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière in einem Interview mit der „Märkischen Oderzeitung“ zum heutigen 60. Jahrestag der DDR.


War da mal was ? Hat es da mal einen zweiten deutschen Staat gegeben, der angetreten war, eine Alternative zum westlichen Kapitalismus aufzubauen ? Ist dieser vergangene Staat es wert, dass man seiner gedenkt ? Egal, wie man diese Fragen beantwortet: Man begibt sich auf sehr glattes Eis und wird je nach Antwort von fast allen angefeindet.


Da sind auf der einen Seite die ewig Gestrigen, für die die DDR mit Walter Ulbricht an der Spitze niemals untergegangen wäre und alle Übel dieser vermeintlich sozialistischen Welt der DDR mit Honecker anfingen. Mit letzterem haben sie wahrscheinlich sogar Recht. Nur erschließt sich mir nicht, was am Alt-Stalinisten und ebenso realitätsfernen Ulbricht besser gewesen sein soll ? Die alten Genossen, darunter auch sehr verdiente Leute, fordern seit nunmehr zwanzig Jahren eine Aufarbeitung der Fehler, die beim Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik gemacht worden sind. Wenn dann allerdings jemand Anstalten macht, wirklich mal ein paar gravierende Fehler der hauptamtlichen Sekretäre und ihrer willfährigen Blockflöten beim Namen zu nennen, ist er natürlich ein Revisionist, wird wütend in Grund und Boden diskutiert und hat absolut Unrecht. Insofern hat sich nichts geändert, nur dass kein Politbüro mehr die Richtung vorgibt.


Auf der anderen Seite sind die ewig Gestrigen genau der anderen Seite. Diejenigen, die tatsächlich meinen, sie haben den Kalten Krieg gewonnen. Für sie war die DDR von Anfang an eine Totgeburt , die nur die Aufgabe hatte, die eigene Bevölkerung zu unterdrücken und den sowjetischen Einfluss in Westeuropa zu stabilisieren. Die Geschichte der Ostzone besteht für diese Menschen nur aus dem 17. Juni, dem 13. August und dem 9.November. Dazwischen war nichts, was zu erwähnen wäre. Alles Böse war auf ostdeutscher Seite versammelt. Diese Geschichtsklitterer bestimmen zur Zeit die offizielle Geschichtsschreibung und vor allem die Medien und die elende Subkultur der DDR-Aufarbeitung. Machwerke wie „Die Frau vom Checkpoint Charly“ oder „Die Mauer“ , Pseudo- Dokumentationen über die Stasi, den Urlaub der DDR-Bürger oder sogar die Pornographie in der DDR sind Ausdruck für diese offensichtlich gesteuerte Kampagne und rufen bei mir ob ihrer offenkundigen Bestimmung nur noch ein müdes Gähnen hervor. Wenn man nicht ganz offen die Häme über die zurückgebliebenen DDR-Bürger ausschüttet, erschöpfen sich die Darlegungen in historischen Halbwahrheiten oder Deutungen aus heutiger Sicht. Oft lügt man auch gleich ganz und primitiv. Am schlimmsten auf dieser Seite sind dabei die Renegaten, die heute auf ihr Leben in der DDR als verlorene Zeit zurückblicken und sich als Widerstandskämpfer gerieren. Dabei haben sie während ihres Lebens in der DDR meistens nur ehrlicher und harter Arbeit widerstanden. Diese Leute und ihre Anstifter haben noch nicht gemerkt, dass sie nicht gewonnen haben – sie sind nur übrig geblieben.


Ich als halbwegs denkender Mensch stehe zwischen allen Fronten und muss mich in Diskussionen wechselseitig entweder als Neofaschist oder als linker Demagoge beschimpfen lassen. Das tut schon weh, vor allem, weil ich eigentlich nur versuche, ein wenig mein Gehirn anzustrengen.Gerade in den letzten 20 Jahren musste ich allerdings mühsam und unter Schmerzen erkennen, dass gerade dieses menschliche Organ in der Bundesrepublik Deutschland am wenigsten geschätzt wird.Auch die Erarbeitung eines eigenen Urteils tut offensichtlich vielen weh, da es mit Denken verbunden ist. Dabei ist gerade das Faktensammeln heute so einfach !


In diesem Blog habe ich schon des öfteren dargelegt, was ich von der offiziellen Geschichtsschreibung und -aufarbeitung in dieser Bundesrepublik halte. Die wirklich wichtigen Fragen werden ausgespart. So ist auch die von unwissenden oder böswilligen Menschen oft kolportierte Meinung, die DDR wäre 1989 kurz vor dem Staatsbankrott gewesen, in ihrer Einfachheit mit äußerster Vorsicht zu genießen. Bei einem Bruttoinlandsprodukt von 2492 Milliarden Euro im Jahre 2008 und einer Staatsverschuldung in Höhe von zur Zeit 1697 Milliarden Euro – das sind immerhin rund 68 Prozent des BIP - könnte man auch die BRD für bankrott halten. Immerhin steigt die Verschuldung der öffentlichen Haushalte, Gebietskörperschaften und des Bundes (so die offizielle Bezeichnung für diese Staatsverschuldung) gegenwärtig in jeder Sekunde um 4439 Euro. Die Frage sollte daher nicht lauten, ob die DDR bankrott war – sie war es jedenfalls nicht aufgrund ihrer Verschuldung – sondern wann die gegenwärtige Staatsverschuldung das BIP der Bundesrepublik eingeholt hat.


Auch die simple Unterteilung in lieben, geduldigen Westen und bösen Osten zieht nicht. Wir haben es anders erlebt. Selbst meine Eltern – wahrlich keine Kommunisten, mein Vater war hier geblieben, weil drüben im Westen die alten Nazis ganz schnell wieder das Sagen hatten – waren froh, als endlich die Mauer gebaut wurde, obwohl jetzt die wöchentlichen Besuche bei der Westberliner Tante und deren Finanzspritzen ausfielen.Endlich konnte man sich darauf verlassen, dass der Kinderarzt beim nächsten Besuch mit dem kranken Kind nicht im Westen war. Auch die bis dahin in den Westen verschobenen Lebensmittel gingen jetzt an die Bevölkerung.


Warum macht man sich die Mühe mit Dutzenden Filmen, die teilweise läppische Begebenheiten zu Taten des Widerstandes aufblasen sollen ? Warum Interviews mit abgehalfterten, desillusionierten Wende-Politikern, die uns unbeholfen erklären wollen, wie wir vor 20 Jahren gelebt haben ? Warum eine Riesen-Behörde mit einer unfähigen Leiterin, die uns immer wieder erzählt, wie schlimm das Ministerium für Staatssicherheit war ? Einen Beweis dafür, dass Verfassungsschutz und BND in Wirklichkeit so handeln, als ob sie dem Kinderschutzbund unterstehen, hat man uns allerdings noch nicht erbracht. Ist die DDR immer noch so gefährlich, weil dort erstmals in der deutschen Geschichte versucht worden war, ohne Börse, Krieg, Bankenkrisen, Prekariat, Sozialhilfeempfänger und überhaupt ohne Kapitalismus auszukommen ? Im „Streit um die DDR“ wird deutlich, dass es nicht um die „Aufbereitung“ historischer Fehler eines Gesellschaftssystems oder Staates geht, sondern um Revanche für das ‚Unrecht’, die Macht des Kapitals für einige Zeit beschränkt zu haben.


Es ist doch in Wirklichkeit nicht besser geworden in Deutschland, nur anders. Die wegen ihrer Gradlinigkeit geachtete Brandenburger Sozialministerin im ehemaligen Brandenburger Kabinett von Dr. Stolpe, Dr. Regine Hildebrandt (SPD), erklärte nach dem Anschluss der DDR an die BRD: „Jetzt, wo die Euphorie vorbei ist, überlegen viele ehemalige DDR-Bürger, wie es wirklich war. Und wie ist es jetzt?“ Und Kerstin Schenke aus Eisenach, Mutter dreier Kinder, machte zur gleichen Zeit mit folgendem Leserbrief ihrem Herzen Luft :“Nimmt man das für uns neue System der sogenannten freien Marktwirtschaft genauer unter die Lupe, dann zeigt sich: Es lebt nur von Bauernfängerei und Leutebeschiss – von Politik bis Wirtschaft, nur eben gut getarnt. Andere übers Ohr zu hauen und auszutricksen, wird zur Überlebensfrage und zahlt sich in bare Münze aus. Da die meisten Ex-DDR-Bürger diese (noch) nicht beherrschen, wird ihnen Trägheit und mangelnde Flexibilität vorgeworfen.“ Hat sich seit diesem Leserbrief etwas geändert?


Gelogen wird noch mehr als in der DDR. Perspektiven für die menschliche Gesellschaft im Allgemeinen und für den Einzelnen im Speziellen gibt es kaum. Man wird entweder Millionär oder landet in der Gosse. Für die paar Leute dazwischen, die noch Steuern zahlen können, gibt es keine Lobby. Genauso wenig wie für unseren Planeten, denn der Kapitalismus ist zu Wachstum, Profit und damit zur Ausbeutung der Ressourcen dieser Erde bis zu deren Untergang verdammt.


Was sollte überhaupt übrig bleiben von der DDR und der Erfahrung ihrer Bürger ? Zunächst einmal die Maxime, das man den Anfängen wehren muss - Leuten wie Schäuble und Zensursula gehört auf die Finger geklopft. Sicherheit als Selbstzweck gibt es nicht und man kann nicht ein ganzes Volk überwachen,. weil man ihm misstraut. Das Mielke-Wort vom Zweck, der alle Mittel heiligt, sollte spätestens nach Guantanamo aus dem menschlichen Sprachschatz verschwinden. Auch die Staatspolitik der DDR, dass von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen soll, gehört erneut auf die Tagesordnung dieses Staates BRD, der zur Zeit rund 10.000 Soldaten in aller Welt eingesetzt hat - ob die Völker in den Einsatzländern (oder gar wir) es wollen oder nicht.


Aber es gibt noch interessantere Denkansätze: Peter Marcuse, der Sohn des Erfinders der Konvergenz-Theorie und US-Amerikaner ist nach der Wende viel durch die ehemalige DDR gereist. Er warf Fragen zur Geschichte auf, deren Beantwortung fern aller ideologischen Scheuklappen uns als Menschheit insgesamt weiter bringen würde. Unter anderem stellte er fest: "In der Geschichte der DDR gibt es viele Elemente, die uns bei der Behandlung solcher ( perspektivischer - der Autor) Problemkreise nützlich sein könnten. Selbst abseits der moralischen Frage - wofür sind Individuen in einer Gesellschaft verantwortlich, in der Ungerechtigkeit herrscht, eine unvernünftige Ungleichheit existiert und unmenschliche Politik betrieben wird..., kann viel von der DDR gelernt werden. Viele Menschen in der DDR hatten dieselben Ideale, die die Menschen im Westen haben, aber sie probierten andere Wege aus, sie umzusetzen - in manchen Fällen mit mehr Erfolg, in anderen mit weniger als im Westen. Wir können und wir müssen von ihren Erfahrungen lernen: Welche Maßnahmen zur Erreichung der Vollbeschäftigung erwogen werden können (und zu welchem Preis kann sie erreicht werden, wie wird dieser Preis gezahlt und wie kann er möglicherweise reduziert werden); was geplant werden kann, was besser geplant werden kann, was anders und wie; welche Rolle Privateigentum und privater Profit spielen muss, kann und sollte, wie weit Solidarität als Motivation reicht, wie sie angeregt werden kann, was ihre Grenzen und was ihre Gefahren sind; wie Städte ohne die Kommerzialisierung der Innenstädte (commercial downtowns) funktionieren und was das Fehlen eines Immobilienmarktes bewirkt und nicht bewirkt; wie Integration erreicht werden kann und zu welchen Kosten; was und mit welchen Grenzen mit staatlicher Politik für die Gleichberechtigung der Frau erreicht werden kann, und wie zweischneidig viele dieser Ansätze sein können; wie eine Gesellschaft mit einer Einkommensspanne (vom höchsten bis zum niedrigsten Einkommen) mit 7:1 aussieht (im Vergleich zu anderen, wo diese Spanne bei 16 :1 liegt) und so weiter."

Marcuse stellt zurecht fest, dass die Bilanz der DDR auf all diesen Gebieten gewiss nicht von großem Erfolg gekennzeichnet ist, "aber die Formulierung der Ziele war signifikant anders als die in der BRD und was zu ihrer Erreichung" getan wurde, ist es wert, untersucht zu werden`.. Und Marcuse sagt schließlich völlig zutreffend:"... es ist genau eine solche Untersuchung, ein sorgfältiger Blick auf die DDR-Vergangenheit, die positive wie auch die negative - wie das System genau funktionierte, und was seine spezifischen Ergebnisse waren - die durch ausschließliche Konzentration auf die Stasi und die Frage der Moral der Individuen verhindert werden.
" Und das ist in der Tat kein Zufall. "Weil eine solche Untersuchung nämlich möglicherweise zu radikalen oder sogar subversiven Schlüssen führen könnte..."


Was bleibt von diesem Staat, der mein Vaterland war und es wahrscheinlich auch bleiben wird, trotz aller seiner Fehler ? Die Sehnsucht nach einer menschlicheren und freien Gesellschaft, einer Gesellschaft, die mal kurz aufschien zwischen dem Dezember 1989 und dem März 1990 und die mit etwas Mühe vielleicht möglich gewesen wäre. An der aber natürlich kein Interesse bestand. Die einen wollten verdienen und ihr Eigentum zurück, die anderen wollten buntes Blech. Wir sind ein Volk ! So wuchs kurzzeitig zusammen, was zusammen zu gehören schien. Als dann die Begrüßungsgelder, Abfindungen und Sozialpläne verbraucht waren, winkte Hartz IV. Das Kapital aber zog noch weiter nach Osten und ließ das einige Volk zurück...


Kommentare:

  1. Danke Frank für diesen Beitrag. Ein Blick auf unser Vaterland, der im Wesentlichen mit meinem übereinstimmt.
    Und ja, auch 20 Jahre nach dem UNtergang dieses Vaterlandes haben die oberen dieses uns überstülpten Staates Angst. Und die Angst wird größer. Ansonsten würden wir nicht ständig mit neuen sensationellen Fundstücken aus dieser Behörde beschossen werden, würde nicht ständig mittels "Kunst" krampfhaft aufgearbeitet werden. Vorgestern hatte ich gerade hier beim Lehrgang eine Diskussion über die Checkpoint-Story...grins...und ausnahmsweise hat wikipedia geholfen. ZUmindest da konnte ich mit einigen Legenden des Filmes aufräumen. Ich weiß, daß ist nicht viel...und so schnell bekommst Du das Denken auch nicht in die Menschen rein :-).

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  2. Danke für ausführlichen Beitrag. Ich möchte auch den ganz gerne bei uns in ru_die_linken übersetzen. Nur da ich eigentlich nicht mit Sitiation bekannt bin, habe ich Fragen. Z.B.

    Auch die bis dahin in den Westen verschobenen Lebensmittel gingen jetzt an die Bevölkerung.///

    Was bedeutet das - warum waren die Lebensmittel nach Westen verschoben?

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  3. @blaue Krähe: Das hatte zwei Gründe: erstens waren die Grundnahrungsmittel (Eier, Fleisch,Mehl,Kartoffeln usw.)in der DDR subventioniert, also billiger als im Westen. Zweitens nutzten die Schieber den Schwindelkurs zwischen Ost-und Westmark aus.Ein Beispiel aus Ostberlin, selbst erlebt nach Grenzöffnung, nachdem der Schwindelkurs wieder aufgelebt war:
    Ein Bier kostete in Ostberliner Kneipen etwa 50 Pfennig Ost. Der Westberliner tauschte seine Westmark 1:10 um und konnte für 50 Pfennig West 10 Bier trinken.Ein Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse kostete im Restaurant etwa 6 Ostmark. Durch den Wechselkurs der Ost-zu Westmark, der in den Westberliner Wechselstuben völlig willkürlich angeblich nach Angebot - und Nachfrage bestimmt wurde, kostete das Ost-Schnitzel 0,60 DM (West).Das lohnte sich natürlich auch bei optischen Geräten, Stoffen usw. Die Volkswirtschaft der DDR hat das von 1949 bis zum 13. August 1961 ausgehalten. Unabhängige Autoren geben übrigens zu, dass diese Schäden in die Milliarden gingen.

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  4. Danke für diesen tollen Beitrag!!!
    Ich werde ihn noch oft lesen und wahrscheinlich auch vielen anderen vorlesen...
    Ich habe mich fast 20 Jahre lang von der falschen Seite stark beeinflussen lassen und es tut gut, jetzt endlich die richtigen Gedankengänge zu gehen und zu sehen, dass es noch viele andere gibt, die genauso denken.
    Damit muss sich doch was anfangen lassen... Da erwacht mein Kampfgeist!

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  5. Hi Frank,

    ein sehr gelungener Beitrag. Danke!
    Ich werde auf diesen Artikel verweisen wenn mal wieder eine Diskussion über die DDR in meiner Generation droht gegen die Wand zu fahren.
    Eins muss man der Geschichtsschreibung der letzten 20 Jahre lassen: Auch meiner Meinung nach intelligente Menschen in meiner alterklasse _glauben_ mittlerweile die DDR auf Unterdrückungsstaat reduzieren zu können.
    Sehr schade. Und wenn man mal anführt und sagt, daß die DDR mehr als ein Staat mit fehlender Meinungsfreiheit und fehlender Demokratie war wird man sofort zu einem "Unterstützer des Unterdrückungsstaat" und jemand "der die Mauer wieder will".
    Unglaublich... zum Haare ausreißen.


    Gruß,
    der Marian

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...