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Freitag, 23. Januar 2015

Neun Jahre Vallis Blog

Im 11. Geschäftsjahr und nach ausgiebig mit (kleinen) Kundenrabatten gefeiertem 10. Jubiläum meines kleinen "Ladens" begehen wir heute den nächsten Jahrestag: Heute vor 9 Jahren erblickte Vallis Blog das Licht der mitunter trüben Internetwelt. Na gut, auch diese Welt ist nur so helle (oder trübe) wie wir sie uns machen oder machen lassen. Und ich weiß auch, dass ich in letzter Zeit zumindest hier im Blog etwas faul war. Allerdings schließen sich ein einigermaßen brummendes Geschäft und ein vor intelligenten Posts brummendes Blog im Moment einfach aus.


Leider kann ich mir nicht einfach wie ein gewisser Herr Draghi ein paar Milliarden Lire Euro drucken lassen. Leider bin ich auch kein deutscher Autoexporteur und kann mir deshalb den unaufhaltsamen Verfall des Euro-Wechselkurses nicht so richtig schön reden. Im Gegenteil: Ich importiere Medizintechnik aus den USA, aus der Volksrepublik China und aus der Schweiz. Weiterlesen bitte auf den Wirtschafts- und Finanzseiten Ihrer Lügenpresse. Das mag auch der Grund dafür sein, dass ich in absehbarer Zeit nicht Millionär werde.


Überhaupt Millionen: Nachdem fast alle Bekannten und Freunde bereits mit sechzig in Frührente und Altersteilzeit gehen (oder gingen) und damit die Bundesregierung mal wieder der Lüge überführen, hat sich M. neulich mal ihre Rente ausrechnen lassen. Als wir uns von dem Schlag erholt hatten, waren wir uns trotzdem darüber einig, dass sie sich ab dem 64. Lebensjahr die elende Fahrerei in überfüllten, kalten, stinkenden, verspäteten Nahverkehrsmitteln sparen wird. Es wird schon gehen. Notfalls mit dem Nero-Hund und einem Hut bettelnd am Kudamm. Da kenne ich kein Pardon und überhaupt keine Scham. Denn Betteln ist ein ehrlicher Broterwerb und in jedem Fall viel ehrenhafter als die Politik in diesem trüben Schland.

Zurück zu Vallis Blog: In den neun Jahren seines Bestehens erschienen hier 2323 Beiträge. Mein Dank geht vor allem an Hannes aus der Schorfheide, an Stefan und Günter, deren Herzensanliegen ich hier des öfteren veröffentlichen durfte. Danke auch an alle Kommentatoren, das Blog lebt mit Ihnen. Ich würde mir noch mehr Kommentare wünschen. Allerdings weiß ich, dass man sich bei dem Überangebot an Meinungen im Netz fast nicht mehr Kommentare wünschen kann.

Danke vor allem an die Leser, für ihr Lob und ihre Kritik. Es wird so bleiben: Wenn Ihre Kritik konstruktiv ist, denke ich darüber nach. Und Ihr Lob ist für mich das Größte.

Um Verzeihung bitte ich für meine oftmals sehr harschen und sicher zu rigoros vorgetragenen Meinungen. Wie sagte neulich erst mein alter Freund und Ruder-Kumpel Gerd? Ach ja: "Von Altersmilde ist bei Dir aber noch nichts zu merken." Das soll auch noch eine Weile so bleiben. Die weniger toleranten Kritiker bitte ich deshalb an dieser Stelle darum, zunächst einmal über den Kern der Aussagen nachzudenken, vielleicht den angeprangerten Mißstand zu begreifen und dann erst den Boten der schlechten Nachricht aufzuhängen. Allerdings gibt es auch den richtig boshaften und hasserfüllten  Leser dieses Blogs, der  hier nur herumstöbert, um mich armen Boten endlich vor das Peloton der öffentlichen Meinung zu zerren. Und wie nahe sich dabei ultralinks und ganz rechts sind, ist schon sehr erstaunlich und natürlich bezeichnend.

9 Jahre Vallis Blog
Bleibt mir noch ein Versprechen: Ich werde Sie/Euch weiter erheitern/ zum Nachdenken bringen/ nerven/ beleidigen/ verbal aufstacheln/ mich an Ihrer (Eurer) Politikverdrossenheit abarbeiten/ nervtötenden Optimismus in Bezug auf die geistige Zukunft der Menschheit verbreiten * - kurzgesagt: Einfach meine Meinung sagen. Diese mag unmaßgeblich sein, es ist trotzdem meine  Meinung. 

In Zukunft gibt es davon wieder etwas mehr. Versprochen...


(*Nichtzutreffendes bitte streichen)
Bilder: facebook, unbekannt.

Mittwoch, 21. Januar 2015

HELFEN SIE MIT, DEN "GOTTESLÄSTERUNGSPARAGRAPHEN" 166 STGB ABZUSCHAFFEN UND DIE KUNSTFREIHEIT ZU STÄRKEN!

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute die gbs-Petition zur Streichung des sogenannten "Gotteslästerungsparagraphen" 166 StGB auf seiner Internetseite veröffentlicht. Der Paragraph bedroht Künstlerinnen und Künstler mit Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren, wenn sie in ihren Werken religiöse oder weltanschauliche Bekenntnisse in einer Weise "beschimpfen", die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu gefährden. Die Petition kann ab sofort unterzeichnet werden. Die Zeichnungsfrist endet am 17. Februar.

Der deutsche Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon hat die Petition bereits am 8. Januar als Reaktion auf den Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" eingereicht. "Ich denke, dass der Gesetzgeber in der gegenwärtigen Situation unmissverständlich klarstellen muss, dass er die Freiheit der Kunst höher gewichtet als die verletzten Gefühle religiöser Fanatiker", erklärte Schmidt-Salomon dazu am Dienstag am gbs-Stiftungssitz in Oberwesel. 
"Man muss sich vergegenwärtigen, dass nach deutschem Gesetz die Satiriker von 'Charlie Hebdo' hätten verurteilt werden können, weil ihre Zeichnungen Fundamentalisten dazu animierten, Terrorakte zu begehen. Eine solche Umkehrung des Täter-Opfer-Verhältnisses dürfte es in einem modernen Rechtsstaat nicht geben! Daher haben alle 'Charlie Hebdo'-Solidaritätsbekundungen der Kanzlerin einen faden Beigeschmack, solange § 166 StGB weiterbesteht." 
hannes Wall  / pixelio.de
In seiner Stellungnahme wies Schmidt-Salomon darauf hin, dass sich die deutsche Politik an der Seite der Vereinten Nationen schon seit Jahren dafür einsetze, Blasphemie-Gesetze in anderen Ländern abzuschaffen: "Diese Forderung wäre weit glaubwürdiger, wenn Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und § 166 StGB ersatzlos streichen würde." Zwar sei in Deutschland – im Unterschied zu vielen islamischen Ländern – die bloße Kritik oder "Beschimpfung" einer Religion nicht unter Strafe gestellt, sondern nur solche Formen der Kritik, die geeignet seien, den öffentlichen Frieden zu gefährden. "Paradoxerweise aber führt gerade dieser Schutz des öffentlichen Friedens zu einer Gefährdung des öffentlichen Friedens", stellte Schmidt-Salomon fest. "Von seinem Wortlaut her stachelt § 166 die Gläubigen nämlich dazu an, militant gegen satirische Kunst vorzugehen. Denn nur so können sie zeigen, dass durch die vorgebliche Verletzung ihrer religiösen Gefühle der öffentliche Friede gefährdet ist." Lesen Sie weiter unter: http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/petition-166-stgb Der direkte Link zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_01/_08/Petition_56759.html Bitte unterzeichnen Sie die Petition und verbreiteten Sie sie in Ihrem Bekanntenkreis! Herzlichen Dank und beste Grüße! Das gbs-Newsletter-Team www.giordano-bruno-stiftung.de

Freitag, 16. Januar 2015

Merkel durchgeknallt?

"Antisemitismus ist unsere staatliche und bürgerliche Pflicht" redet sich das Merkel da gestern vor dem Bundestag um Kopf und Kragen - und keiner merkt es. Als ich M. gestern abend die entsprechende Stelle vorspiele, glauben wir beide noch an einen Zusammenschnitt durch böse Hacker auf YouTube. Aber tatsächlich ist in dem Video keine Schnittstelle zu entdecken. Es wird auch beim dritten oder vierten Anhören nicht besser.

CFalk  / pixelio.de
Ich mache mir ernsthaft Sorgen: Nachdem sie neulich erst die 25.000 vermeintlichen Nazis von Pegida in Dresden in Grund und Boden verdammte, hat sie nur wenige Tage später einem richtigen Nazi aus der Ukraine - dem CIA-Spitzel Jazenjuk -  die Hand geschüttelt und ihm wohlwollend weitere Milliarden-Kredite für Waffenkäufe und damit für den mörderischen Bürgerkrieg in der Ostukraine versprochen. Putschist Nazi-Jaze durfte dann in der gemeinhin der "Lügenpresse" zugerechneten ARD-Tagesschau unwidersprochen seine krude Weltsicht verbreiten: "Wir können uns", so Jazenjuk zu Moderatorin Pinar Atalay, "alle sehr gut an den sowjetischen Einmarsch in die Ukraine und nach Deutschland erinnern." Damit meinte er den Vormarsch der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg. Das war dann sogar dem Sturmgeschütz der Parteiendemokratur, dem "Spiegel", zu viel.


Wäre Jaze Dresdner, hätte Merkel ihn wohl gar nicht erst eines Blickes gewürdigt, oder?  Und: Sie  hätte ihm nicht die Hand geben sollen. Offensichtlich sind Nazis wie die Krätze ansteckend und führen zu galoppierender Schizophrenie. Man nennt diese Krankheit auch "Spaltungsirrsinn". Jetzt weiß diese Frau  nicht mehr, was sie tut und redet! Im Inland sind Nazis pfui, im Ausland hui? Und jetzt will sie außerdem auch noch den Antisemitismus zur Pflicht erklären?

Schlußfolgerung: Leute, es geht zu Ende. Wo war Honecker noch gleich nach der angeblichen Wende in der DDR untergeschlüpft ? Ach ja, beim Pfarrer in Lobethal hier gleich um die Ecke. Muss mal anrufen, dass der sich schnell ein paar aufblasbare Campingbetten anschafft. Die nächsten unangemeldeten und vor allem unangenehmen Gäste werden wohl bald vor der Tür stehen...

Dienstag, 13. Januar 2015

Unisono

Einigkeit von ganz links bis fast ganz rechts. "Der Islam gehört zu Deutschland" quatscht das Merkel nach und ultralinke Anarchofaschisten liefern sich für diese und andere Merkel-Ansichten Straßenschlachten mit der Polizei in Hannover. Das ist in etwa so verblüffend, als ob die SA und die SPD 1932 einstimmig zur Wahl von Ernst Thälmann zum Reichspräsidenten aufgerufen hätten. Alle sind sich einig. Und "bei Pegida sind nur Idioten" prügelt man dem Stimmvieh ein. 

Oben: Ansicht für das Volk. Unten: Realität (© Catalunya Ràdio)
Was aber eigentlich noch fehlt, ist eine richtige Leserbrief -Kampagne Marke "Neues Deutschland" in allen Medien dieser Republik,von "junge welt" bis Springer-Welt. In der sollten sich multikulturelle deutsche Aktivisten wie die Kranführerin Frieda Haudrauf oder der Baggerfahrer Willy Wirsing eindeutig für die Ausbürgerung dieser 35.000 Volksfeinde da unten in Dresden aussprechen. Natürlich aber erst, wenn die Regierung einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Wo kämen wir denn da hin, wenn einfach jeder machen und sagen könnte, was er will!? Oder sich gar Sorgen um seine Heimat macht. Dazu besteht bekanntlich gar kein Anlass.

Die Gegendemonstranten schlägt man dann alle zu Aktivisten der sozialistischen Arbeit. Allerdings: In Paris waren es wohl nicht soviele, wie ein jetzt aufgetauchtes Foto beweist. Jedenfalls nicht im Block derjenigen, die wir für uns denken lassen müssen sowie der übrigen Blutsäufer, denen wir das Erstarken des Islamismus und damit auch diese Verbrechen zu verdanken haben. Mit dem Foto wird die Hohlheit und Verlogenheit dieser Typen noch viel glaubwürdiger. Wenn es nötig gewesen wäre, hätten Merkel und Co.auch noch 'ne Strohpuppe von Schorschdabbelju verbrannt. Aber wehe dem, der jetzt noch immer von Heuchelei spricht.

Und denkt dran: (Meinungs)Freiheit ist immer Freiheit der Gleichgesinnten. Andersdenkende hingegen müssen beschimpft, diskriminiert und mit vereinter politischer und medialer Macht bekämpft werden.  Immer schön erst Merkel reden lassen und dann unisono nachplappern! Sonst kommt Ihr in die Zeitung. Auf die Seite, wo die Bösen stehen...


Übersetzung der Aussage von Will Durant: "Es mag sein, dass man alle Menschen ständig verarschen kann. Aber man kann nicht genug von ihnen verarschen, um ein großes Land zu regieren. " . Stimmt. Irgendwann sollte selbst der Dümmste merken, wenn er von Trittbrettfahrern übelst hoch genommen wird. (William James „Will“ Durant (* 5. November 1885 in North Adams, Massachusetts; † 7. November 1981 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller).



Samstag, 10. Januar 2015

Je suis Charlie

Gesellschaft, #JeSuisCharlie, Frankreich, Paris, Anschlag, Pressefreiheit, Twitter, Redaktion, Mond, Liebe, Attentat, Schriftsteller, Zeitung
#JesuisCharlie  |  © unbekannt/Twitter.com
"Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion" meinten Jules (1830-1870) und Edmond (1822-1896) Huot de Goncourt. Die Brüder waren französische Sozialromanciers, Kunstsammler, Kunst- und Kulturhistoriker und schrieben ihre Bücher stets gemeinsam.  Edmond stiftete den Prix Goncourt, den bekanntesten französischen Literaturpreis, der seit 1903 durch die Académie Goncourt vergeben wird. Der Preis soll das beste erzählerische Werk auszeichnen, das im laufenden Jahr in französischer Sprache erschienen ist. 

Wenn man sich mal überlegt, was alles schon im Namen Gottes, Allahs, Jahwes, Manitous usw. angerichtet wurde, muss die Frage erlaubt sein, ob der Mensch seine jeweiligen Götter nicht einfach nur als Alibi für seine Schandtaten gebraucht und sie extra dafür geschaffen hat...

Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein sehr seltsames Land

Auch 2015 erwischt mich wieder kopfschüttelnd. In was für einem eigenartigen Land leben wir bloß? Einem Land, in dem die Regierungschefin anlässlich einer Rede an das Volk kein einziges Wort über ihr von der NSA infam abgehörtes Handy verliert? Oder gar über Folterberichte durch einen zwangsbefreundeten Geheimdienst und den Kriegsverbrecher, der als ehemaliger Präsident einer Supermacht diese Folter befahl und an dessen Kriegen wir uns heute noch beteiligen (müssen?), redet ? Oder einen Satz über die Wirtschaftskrise, die die feindlichen NATO-Sanktionen nicht nur in Russland ausgelöst haben, absondert? Oder mal ein paar Worte sagt über den galoppierenden Wertverlust des Euros, der nicht erst heute die Menschen in diesem Land um ihre Altersvorsorge bringt? Oder gar über die Wiedergeburt der Nazis in der Ukraine?

Statt dessen zieht sie über Menschen her, die in Dresden gegen die Asyl-und Flüchtlingspolitik - sofern Deutschland überhaupt so  etwas hat - demonstrieren und bezeichnet sie pauschal als rechtsextrem und damit als pfuibaba. Wie wäre es mal mit der Erkenntnis, dass wir die Flüchtlinge vor allem deshalb aufnehmen müssen, weil der US-Imperialismus auch mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland den gesamten Nahen Osten destabilisiert hat ?Aber solange man Krieg und Vertreibung als gottgegeben hinnimmt und - vor allem - nichts dagegen unternimmt ...

Seltsam ist auch der Ministerpräsident eines der ärmsten und trostlosesten Bundesländer mit der geringsten Rechtssicherheit für seine Bürger - wenn diese nicht von Einbrechern und Autodieben heimgesucht werden, bedient man sich von Staats wegen am Eigentum der Bürger - der nichts wichtigeres zu tun hat, als einen Asylgipfel für Brandenburg auszurufen. Sein Vorgänger hat viel zu große Kläranlagen und extralange Rohrleitungen initiiert. An diesen nutzlosen Investitionen krankt das Land noch heute - seit 23 Jahren. Die Wasser -und Abwasserzweckverbände sitzen auf horrenden Milliardenschulden, die sie mit obskuren Begründungen rechts- und gesetzwidrig von den Bürgerinnen und Bürgern eintreiben. Koste es die auch, was es wolle. Nicht ein Wort dazu oder gar zu dem Milliardenfresser Flughafen Berlin-Brandenburg in dem Regierungsprogramm dieses seltsamen MP. Stattdessen geht es nun um Sammelunterkünfte für Flüchtlinge. Gesetzt den Fall, man hat sie dann dort alle in den Sammelunterkünften eingepfercht - und dann? Wie man unter dem Link sehen kann, ist der Westen in diesem Punkt sehr kreativ.

Helle ist auch die Berliner Landesregierung: Jahrelang ließ man einen alten, verkalkten, boshaften Supermanager, der nicht mal einen Lichtschalter am neuen Empfangsgebäude des BER finden lassen konnte, ohne jede Kontrolle an einer verkorksten Flughafen-Ruine herumwerkeln. Das kostet den  Steuerzahler wahrscheinlich heute noch jeden Monat 20 Millionen Euro. Kaum formiert sich der Volkszorn auch in Berlin und droht mit Demos, findet dieser Senat sogar den Lichtschalter am Brandenburger Tor und lässt die "Nazis" im Dunkeln stehen.

Oder die von den Dresdner Demonstranten so titulierte "Lügenpresse", die sich seit einigen Wochen heftig dagegen wehrt, als "gleichgeschaltet" bezeichnet zu werden. Natürlich existiert kein Zentralkomitee  der SED mehr, das den Zeitungen, dem Fernsehen und dem Radio der DDR die Parteilinie und jeden Tag die Themen und die Ausrichtung der Berichterstattung vorschreibt. Allerdings sind die acht Presseoligarchen, denen in diesem seltsamen Land die meisten Medien gehören, genau so etwas wie das ZK der SED, nur größer. Und verlogener. Sie schalten nämlich ihre Redaktionen auf die Linie der Herrschenden und lügen uns jeden Tag vor, dass wir eine freie Presse haben. So vermessen war nicht einmal Tapeten-Kutte alias Kurt Hager.

Dass sich die gesamte Presse von "junge welt" (Werbeslogan: "Sie lügen wie gedruckt, wir drucken wie sie - also der Rest der BRD-Presse-  lügen")  bis Springer-"Welt" genau  wie die fünf im Bundestag vertretenden Parteien inklusive dieser nicht nur zahlenmäßig lächerlichen Opposition aus SED und Grünen geschlossen hinter das Merkel stellt, ist ebenfalls mehr als seltsam. Aber richtig, es muss unters Volk: Die da in Dresden, die PEGIDA - die sind pfuibaba. Und spielt ja  nicht mit diesen Schmuddelkindern!

Es sei mir gestattet, an dieser Stelle zum wiederholten Male mein höchstes Misstrauen gegen all die jungen und alten Polit-Mumien dieser Republik - repräsentiert auch von  Gestalten wie Schmidt-Schnauze, Gazprom-Gerd, den ekligen Flintenweibern der Grünen oder einem Reisekosten-Betrüger, der mal kurz in Brüssel abgetaucht war, um nun die Grünen weiter in die Bedeutungslosigkeit zu führen - auszudrücken. Was nicht heißt, dass ich mich mit PEGIDA gemein mache. Aber wenn alles, von ganz links bis fast rechts, dem Merkel und ihrem dämlichen Gequatsche folgt, muss irgendwo etwas faul sein im Staate BRD. Oder besser gesagt: Wenn "Regierung" die Antwort ist, hat man offenbar die falsche Frage gestellt. (siehe Abbildung) 
 
Nun heißt der erste Marketing-Grundsatz, der nicht nur für Unternehmen, sondern vor allem für Politiker gelten sollte: Niemals den Kunden (Wähler) beschimpfen, sondern sich im Gegenteil über jede Reklamation freuen. Denn danach weiß man, welche Fehler man gemacht hat und was der Kunde eigentlich will. Man kann besser werden. Eine einmalige Chance. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Kunde noch mit einem spricht. Genau daran scheint es aber zu hapern, wie man bei jeder Wahl in den letzten 25 Jahren feststellen  musste. Wahlbeteilungen von 70 (Bundestag) bis 40 (Landtage) oder gar nur 22 Prozent (Landräte) lassen massive Zweifel daran aufkommen, dass diese Politkaste noch für die Bürgerinnen und Bürger dieses Staates spricht. Mit ihnen spricht sie ja schon lange nicht mehr. Und auch nicht mit den Asylsuchenden oder Flüchtlingen.

Will sagen: Anstatt die Chance zu nutzen, dass da am vergangenen Montag 18.000 Menschen eine Antwort auf ihre Probleme von der Politik einforderten, knippst man diesen Menschen mit dem scheinheiligen  Argument, sie alle wären Nazis, einfach das Licht aus. Wir leben schon in einem sehr seltsamen Land...

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Alles Gute im Neuen Jahr

Bernd Kasper  / pixelio.de
Allen Lesern und Blogger-Freunden wünschen M. und ich einen guten Rutsch ins Neue Jahr, viel Gesundheit und viel Erfolg in 2015. Mögen unsere guten Vorsätze und alle Pläne Realität werden. Und mögen wenigstens ein klitzekleiner Teil der Welt oder auch nur  ein Zipfel des Internets im nächsten Jahr etwas vernünftiger werden. Viel Wünschen hilft ja bekanntlich viel...

Impressum und V.i.S.d.P.

Dieser Weblog ist ein privates Tagebuch von
Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
frank(at)drvalentin.de

Alle Beiträge geben ausschließlich meine eigene Meinung zu den besprochenen Themen wieder.Das Recht auf eigene Meinung ist durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt. Um meine Beiträge ohne längere Erklärungen verständlich machen zu können, sind manchmal Zitate aus Büchern, Filmen, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Liedtexten oder auch von Internetseiten nötig. Diese Zitate ( auch Bilder, Karikaturen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Zeichnungen) dienen lediglich als sogenannte "Aufhänger", um Meinungen oder gesellschaftliche Tendenzen besser und gegebenenfalls komprimierter darstellen und herausarbeiten zu können. Zitate sind somit ein weltweit erlaubtes Mittel der Publizistik. Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht (UrhG) geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden müsste. Paragraph 51 UrhG in Deutschland besagt dazu: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...