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Samstag, 13. Februar 2016

Immer wieder Altanschließerbeiträge

Es ist traurig: Da hat das Bundesverfassungsgericht in drei Fällen - einmal in Bayern und zweimal in Brandenburg - zugunsten der Bürger entschieden und in Brandenburg musste sich nun erneut das Oberverwaltungsgericht damit beschäftigen. Und selbst dieses OVG hat die Grundgesetzwidrigkeit  der Altanschließerbeiträge bestätigt. Auch wenn der vorsitzende Richter unbedingt zum Ausdruck bringen musste, dass er in einem der Cottbuser Fälle anderer Meinung als die Karlsruher Richter ist. Diese uninteressante Irrmeinung kann man noch darauf schieben, dass auch die Westrichter, die nach 1990 in den Osten abgeschoben wurden, nicht gerade die Hellsten waren und sind. Vieltausendfach auf allen Gebieten erlebt und bestätigt. 

Für meinen ganz persönlichen Rechtsanwalt war die Sache daher auch recht schnell klar: Erstes Semester Verwaltungsrecht, d.h. wenn die Grundlage einer Verwaltungsentscheidung (grund-) gesetzwidrig ist, ist die Verwaltungsentscheidung insgesamt NICHTIG. Sollte eigentlich heißen, dass jeder, der die gesetzwidrigen Beiträge gezahlt hat, sie nach der Entscheidung des BVerfG im Dezember 2015 und des OVG Berlin- Brandenburg vom 11.02.2016 sofort zurück bekommen müsste. Unabhängig davon, ob er gegen die Altanschließerbeiträge Widerspruch eingelegt, geklagt oder auch nichts getan hat. Denn die Grundlage dieser Beiträge - das Brandenburger Kommunalabgabengesetz in seiner Fassung von 2004 -ist grundgesetzwidrig und damit eigentlich NICHTIG. Selbst alle  Pfändungsbescheide sind demnach ungesetzlich und dürften nicht vollstreckt werden.

Eigentlich und sollte.  Denn wir befinden uns in Brandenburg und an der Regierung ist seit 26 Jahren eine Polit-Mafiabande in unterschiedlicher, aber trotzdem krimineller Zusammensetzung. Und so eiern sie und eiern, wollen dem nicht und jenem doch erstatten und hetzen die eine Gruppe der Bürger wieder gegen die andere. 

Meine persönliche Schlussfolgerung aus diesem Eiertanz der Politik: Ich werde zukünftig gegen ALLE Bescheide, sei es Hundesteuer oder GEZ,  in Widerspruch gehen. Denn Deutschland und ganz speziell Brandenburg ist offensichtlich zur Bananenrepublik verkommen.

Sei es wie es sei und ganz ohne weitere Polemik: Es kommt jetzt darauf an, nicht locker zu lassen und mit eiserner Entschlossenheit am Ball zu bleiben.  Ich verlinke deshalb für alle Betroffenen zu einem Facebook-Beitrag unserer Landtagsgruppe, in dem konkrete rechtliche Ratschläge zur weiteren Verfahrensweise dargelegt werden. Bitte weiterschicken, verlinken, darüber reden! Auch wenn Du nicht persönlich betroffen bist: Teile bitte diese WICHTIGE UND DRINGENDE RECHTLICHE INFORMATION für #Altanschließer. Sprich betroffene Verwandte, Nachbarn und Bekannte darauf an. Es geht jeweils um tausende Euro, man wird es Dir danken!

  

Montag, 8. Februar 2016

Vollstes Vertrauen !

Als ich heute morgen das Internet aufschlage - neulich hätte ich es fast vollständig gelöscht, da es ja noch völliges Neuland ist - springt mich eine Überschrift an: NIEMAND GLAUBT AN MERKELS FALL! schreit es da förmlich beschwörend. Dass man darüber überhaupt nachdenkt, verblüfft dann doch, ist eigentlich schon Blasphemie genug und zeugt von der komplett rechten Gesinnung des Internets. Da hilft nur ein maasloses justiziables Verbot des Westfernsehens gesamten Netzes wie schon in Teilen bei Gesichtsbuch oder unlängst bei Zwitscher perfektioniert! Man kann ja bei dem politisch so überaus toleranten Sascha Lobotomie vom "Spiegel" nachfragen, wie es geht. Jedenfalls das Rumschleimen gegenüber den Mächtigen, wie man buchstäblich über die Leichen der Leser geht, um damit seine Pfründe zu behalten.

Nun gut, recht betrachtet und auf den obigen Satz bezogen bin ich tatsächlich niemand, keine Sau interessiert sich auf Regierungsebene für mich und die Millionen anderen ehrlichen Steuerzahler, die sich nicht von anderen Steuer-oder Beitragszahlern aushalten lassen können. Auch wenn wir inzwischen zweiundachtzig Prozent der Befragten darstellen, die dem System Merkel nichts mehr zutrauen.

Vollstes Vertrauen!
Nein, oben interessiert man sich nur für uns, wenn es wieder einmal um's Ausquetschen geht. Weil "wir" wahlweise mal wieder  Griechenland/ den Euro/ die Ukraine / die "schwarze Null" / Flüchtlinge/ kaputte Straßen und Brücken/ den öffentlich rechtlichen Rundfunk+ Fernsehen / die Not leidene Konzernpresse von Springer und Co. / die Diäten der Bundestagsabgeordneten/ den Flughafen Berlin-Brandenburg ( was auch immer das ist?) undsoweiterundsofort retten "müssen" . Weil es dem "reichen"   "Deutschland" ja so überaus gut  geht. "Wir", "reich" , "Deutschland" und "müssen" im Zusammenhang und aus dem Munde unserer Politiker lassen  mich immer sofort zusammen zucken. Ich gucke dann gleich auf mein aktuelles Rentenkonto oder die Beitragsbescheide meiner gesetzlichen Krankenkasse. Und auf die Liste, was die an Gesundheitsleistungen gerade noch übernimmt, denn das wird langsam wichtig.

Aber trotzdem würde ich die Überschrift NIEMAND GLAUBT AN MERKELS FALL! nicht so kategorisch formulieren, wie  etwa den Satz "Wir schaffen das!". So lange es noch wenigstens genügend Polizisten für den Kölner Karneval und für den Personenschutz gibt, ist ja tatsächlich gar nichts verloren. Auch wenn Mainz und Düsseldorf gerade in die Röhre gucken, weil in Köln der Wind nicht so stark weht. Vom Winde verweht oder eher von der Flut weg geschwemmt? Immerhin fehlen unseren sonst so effektiven Ämtern inzwischen wohl 600.000 Neuankömmlinge in der Statistik. Unklar ebenfalls, wie viele davon Reisekader Mohammeds sind. Die tauchen dann nur ab und zu mal auf, winken der deutschen Polizei freundlich zu und gehen dann wieder dazu über, Kalaschnikows zu sammeln. Nebenbei: Das Wetter ist nahezu immer eine grandiose Ausrede, wie auch die vom Politbüro der SED zur Nichterfüllung des Fünfjahrplanes 1991-1996.

Allerdings ist es doch ganz einfach: Wir sprechen dem Murksel unser vollstes Vertrauen aus. Hat bisher immer geklappt. Und das werden wir doch wohl noch schaffen. Ob wir es nach Merkel allerdings endlich lernen können, wie Demokratie, Meinungsfreiheit, eine würdevolle Diskussion der gesellschaftlichen Probleme untereinander und vor allem mit uns(dem Volk),  freie Medien und ein unzensiertes Internet gehen? Es wird lange dauern, länger jedenfalls, als innerhalb von wenigen Monaten ein Land in das völlige Chaos zu treiben...

Übersetzung zur Abbildung mit dem Titel "Ertrinken in  Flüchtlingen":  " Ich befehle mit Volldampf voraus!". "Angela, wir sinken!"

Donnerstag, 4. Februar 2016

Na, bitte! Geht doch!

PeterFranz  / pixelio.de
Die Geburtstagsfeier einer Freundin. Einige der Gäste trifft man wirklich nur einmal im Jahr auf dieser Feier und so gibt es immer Einiges zu erzählen. So kommt die Frage, warum von mir keine Leserkommentare in der "Märkischen Oderzeitung" mehr erscheinen? "Ganz einfach," sage ich.  "Die 'Märkische Oderzeitung'  lässt online nur noch Kommentare mit Anmeldung, d.h. mit Name und Adresse und bestätigter e-Mail-Adresse, zu. Da ich nicht will, dass man irgendwo wieder Akten über mich und meine Meinung anlegt, schreibe ich nichts mehr und habe das Käseblatt außerdem abbestellt. Kam ja sowieso nur noch Weichgespültes im Sinne der Mächtigen."

Spontane Reaktion der Fragestellerin: " Dann bestelle ich die jetzt auch ab. Wollte ich sowieso schon lange machen!"

Tja, was soll ich sagen?  Wenn man seine Zeitung nicht für die Leser, sondern nur noch für die Oberen macht und sie als Instrument der Gehirnwäsche anlegt, muss man wohl mit derartigen Reaktionen rechnen...

Mittwoch, 3. Februar 2016

Roboter

Dieter Schütz  / pixelio.de
Besuch der weit entfernt lebenden Kinder und der beiden Enkelchen. Den 3-jährigen fasziniert neben der Kiste mit den Dutzenden Matchbox-Autos, die ihm sein Onkel vom Dachboden geholt hat, vor allem unser Staubsauger-Roboter, von uns liebevoll "Robi" genannt. Leider hat der große Junge seinen Werkzeugkasten zu Hause gelassen, so muss Robi wohl bis auf weiteres auf ein intensives Tuning und einen weiteren, noch schnelleren Turbomodus verzichten. Der Junge jedenfalls beobachtet aufmerksam die Arbeit des fleißigen Helfers.


Irgendwann stellt Robi dann fest, dass ihm die Stromreserven ausgehen und er teilt uns mit, dass er jetzt seine Ladeschale aufsuchen wird.  Dort angekommen, rastet er laut und vernehmlich auf seinen Ladekontakten ein. "Aus die Maus!" kommentiert der junge Techniker und hat damit außer für große Heiterkeit auch für den treffendsten Kommentar des Tages gesorgt...

Signal von der "Linde" in Lubolz

vom Treffen der Bürgerbewegten am 30. Januar 2016 in Lübben     von Johannes Madeja

Der Kaiser rief und alle, alle kamen. Der da gerufen hat war und ist nicht der Kaiser - den gibt es ja nicht mehr! (wir haben ja jetzt Demokratur!)
Der Mann heißt nur so wie der berühmte Ungläubige - Thomas, kurz Tom. Im Saal war ein großes Gewimmel von 200 Bürgerinnen und Bürgern überwiegend fortgeschrittenen Lebensalters aus Brandenburg. Vielleicht waren es ja auch nur 180 - darauf kommt es nicht an. Alle waren gekommen, freiwillig, auf eigene Kosten, aber nicht nur Brandenburger. Auch Sachsen, Thüringer, Mecklenburger und  Anhaltiner waren da. Sie waren Abgesandte der Bürgerinitiativen in ihren Ländern und ihren Regionen - alle mit sehr ähnlichen Namen: Wasser-Netz, Netzwerk Kommunalabgaben, Initiative für gerechte Abwasserbeiträge, für gerechte Gebühren und für die Abschaffung von Beiträgen,  Aktionsbündnis für nachhaltigen, sparsamen Umgang mit Wasser, für Wasser in Bürgerhand und, und, und ...
Stephan Bratek  / pixelio.de

Viele waren lange vor Veranstaltungsbeginn - leider erst für 15.00 Uhr angesetzt - gekommen und es gab ganz persönliche Gespräche. Es gab ein Kennenlernen., ein Wiedersehen nach langer Zeit, Austausch von Schriften und Ideen und Erfahrungen - alles ganz ganz wichtig. Dafür müssen wir das nächste Mal, das es sicher geben wird, mehr Zeit einplanen!

Die Organisatoren, die Akteure und Aktivisten - ich darf sie so nennen - haben großen Dank verdient und dafür den gebührenden Beifall erhalten  Sie haben das Recht und die Pflicht, uns, dem durchaus auch aktiven Auditorium, zu berichten. Wir wollten ja etwas erfahren, wir wollten etwas lernen und etwas mitnehmen nach Hause. Das alles, haben Tom Kaiser, Sprecher, Frank Mittag, Anwalt und Christoph Schulze, Landtagsabgeordneter, getan und damit ihre Aufgabe gelöst. Von den aktiven Teilnehmern an der Diskussion erwarten wir immer, dass sie möglichst schnell "auf den Punkt" kommen. Nicht jedem ist das gegeben, wir sind ja alle keine "Profis". Angesichts der doch sehr knappen Zeit hätten wir uns wohl an einigen Stellen einen etwas konzentrierteren und strukturierteren Vortrag gewünscht. Trotzdem Dank an alle, auch an Herrn Bolduan aus Schulzendorf, Frau Niclas aus Sonnewalde, Herrn Heyn aus Thüringen, die Vertreter von Eigenheimerverband und Haus & Grund und viele, die hier nicht alle genannt werden können - vielleicht gibt es ja ein "offizielles" Protokoll!?

Wir haben allen, aufmerksam und aufnahmebereit, aber auch kritisch zugehört und mit Beifall nicht gespart. Jeder hat etwas mitgenommen, jedenfalls einen Namen, eine Tel-Nr., eine e-mail- Adresse, einen Händedruck, ein Schulterklopfen! "Lubolz" wird nachwirken!

Es gab eine breite Übereinstimmung - heute nennt man das Konsens - in der Zustimmung zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. Dieser Beschluss hat Gesetzeskraft! Er ist um- und durchzusetzen und muss Bestandteil der Kommunalabgabengesetze aller Bundesländer werden, ich wiederhole: aller! Dieser Beschluss gilt deutschlandweit und jede Landesregierung, die das anders sieht, ist auf dem Holzweg!
Wer Beiträge, egal wofür, haben will (dass  Beiträge im Einzelfall notwendig sind hat niemand je bestritten), der muss dafür sorgen, dass die Beitragspflicht überhaupt entstehen kann. Dazu braucht man eine Satzung. Wenn es innerhalb der vierjährigen Verjährungsfrist entspr. Abgabenordnung nach Fertigstellung einer Maßnahme keine Satzung gibt, dann kann die Beitragspflicht nicht entstehen und ein Beitrag kann nicht mehr erhoben werden, wegen Festsetzungsverjährung - so einfach ist das!

Alle Tricks, doch noch - rückwirkend - Geld eintreiben zu wollen, egal wie das dann genannt wird, sind grundgesetzwidrig, nicht zuletzt weil jeder Bürger Anrecht auf Vertrauensschutz hat.  Die Landesregierung und der Landtag Brandenburg haben versucht zu tricksen, das ist zehn Jahre "gut" gegangen, jetzt ist es vorbei! Widerrechtlich geforderte und beigetriebene Beiträge müssen zurückgezahlt werden. Es ist nicht nur unmoralisch sondern gesetzwidrig, das zu verweigern!

Übrigens - andere Landesregierungen und Ministerpräsidenten sind nicht besser! Alle müssen sich, das gebietet der Anstand, bei den Bürgern entschuldigen! Diese Entschuldigung verweigern sie, aber es kommt noch dicker! Der Brandenburger Innenminister will den Bürgern nicht einmal auf Fragen antworten; sie seien für ihn keine Gesprächspartner!! Nicht anders verhalten sich die sog. Richter, die zehn Jahre lang Schandurteile gefällt haben und schon wieder versuchen zu "interpretieren" (so nennen sie ihre Betrugsversuche!)  Das ist ein Skandal! Bedauerlich, dass sie das Hohngelächter und die Buh-Rufe im Saal nicht hören konnten! Aber wir werden uns Gehör verschaffen!
Sie verdienen die Höchststrafe (Mittag): Aus dem Amt gejagt unter Wegfall aller Pensionsansprüche!
Das war das Signal aus Lubolz, mögen es "unsere" Landtagsabgeordneten mitnehmen in den Landtag und dort sichtbar aufrichten!

Sonntag, 31. Januar 2016

Verfassungswidrig: Altanschließerbeiträge - und kein Ende

Im gesamten Land Brandenburg können zigtausende Menschen aufatmen, da durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Altanschließerbeiträge für verfassungswidrig erklärt worden sind.

In vielen Orten herrscht trotzdem Unklarheit – teilweise blockieren die Zweckverbände.

Haben Sie hierzu fragen? Möchten Sie vor Ort die Bürgerschaft informieren?

Unsere 3 Landtagsabgeordneten führen derzeit im ganzen Land Bürgerversammlungen zu diesem Thema durch, um aufzuklären und Handlungsvorschläge zu geben.

Führen Sie auch eine solche Bürgerversammlung durch? Möchten Sie, dass einer der Landtagsabgeordneten dazu kommt?

Dann sagen Sie jetzt Bescheid und vereinbaren Sie mit uns einen Termin. Wir sind gerne vor Ort und unterstützen Sie bei der Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger.

In Fragen der Altanschließerproblematik ist im ganzen Land Brandenburg nur BVB / FREIE WÄHLER glaubwürdig. Das bekommen die Menschen mit.

Mit freundlichen Grüßen,
Péter Vida

Donnerstag, 28. Januar 2016

Sexuelle Zwangsneurosen: Warum eine Debatte über das Verhältnis von Religion und Sexualität überfällig ist

Oliver Klas  / pixelio.de
Anlässlich der anhaltenden Diskussionen um die Ereignisse in Köln, bei denen in der Silvesternacht zahlreiche Frauen zu Opfern sexueller Belästigungen und sexueller Gewalt wurden, hält die Giordano-Bruno-Stiftung eine Debatte über das Verhältnis von Religion und Sexualität für dringend erforderlich. „Wie beim Terrorismus werden auch bei Formen sexueller Gewalt die religiös-kulturellen Hintergründe nach dem Motto 'Das hat doch nichts mit Religion zu tun!' heruntergespielt“, erklärte gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon. „Tatsächlich werden sexuelle Diskriminierung und sexuelle Gewalt jedoch weltweit in erschreckendem Umfang religiös legitimiert. Der Grund dafür ist offensichtlich, denn die Verhinderung einer freien, selbstbestimmten Sexualität ist seit jeher eine zentrale Stütze religiöser Herrschaft.“

Die sexuelle Revolution, die in den westlichen Ländern in den letzten Jahrzenten den Weg zu einer offeneren Gesellschaft ebnete, sei in muslimischen, aber auch in hinduistischen Gesellschaften (Beispiel Indien), noch nicht angekommen, sagte Schmidt-Salomon. Patriarchale, frauenverachtende Normen und Verhaltensweisen würden daher den Alltag in den meisten muslimischen Ländern bestimmen. Vor diesem Hintergrund müssten auch die Ereignisse in Köln verstanden werden. Wer versuche, sie mithilfe von Vorfällen auf dem Oktoberfest zu relativieren, demonstriere damit ein erschütterndes Maß an Realitätsverleugnung, die im Ansatz vielleicht gut gemeint, letztlich aber kontraproduktiv sei.

Die italienische Lösung


Gegenübergestellt sind die italienische Lösung - man verhüllt mal eben für den iranischen Präsidenten im vorauseilenden Gehorsam die antiken Statuen, die einen Schniedel oder gar nackte Brüste zeigen - und die logische Lösung: Man verhüllt diesen alten Sack, der eine vorsintflutliche "Religion" repräsentiert, die zwar unglaublich verquere Sexuallehren wie den Vollzug der Ehe mit Kindern propagiert, aber nackte Menschen oder auch nur deren Bilder nicht ertragen kann. Wenn er unsere Kultur nicht mag, soll er doch bleiben, wo seine Religionspolizei wütet.

BTW: Die iranische Justiz soll laut Amnesty international  mehr als hundert Jugendliche zum Tode verurteilt haben. In den vergangenen zehn Jahren seien 73 von ihnen hingerichtet worden, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation. Teheran verstoße damit gegen die UN-Kinderschutzkonvention, die Todesurteile gegen zur Tatzeit Minderjährige verbiete und die das Land schon vor zwei Jahrzehnten unterzeichnet habe, heißt es in dem Bericht. Trotz einer Jugendstrafrechtsreform „liegt der Iran hinter der Welt zurück“, beklagte der Amnesty-Vizedirektor für den Mittleren Osten, Said Boumedouha. „Er behält Gesetze bei, die Todesurteile für Mädchen ab neun Jahren und Jungen ab 15 Jahren erlauben.“

Hat den Knilch mal jemand darauf angesprochen? Oder auf die öffentlichen Hinrichtungen an Baukränen und ähnlich barbarischen Dreck? Nein, natürlich nicht! Denn die Verantwortlichen, die diesen unsäglichen Menschen empfangen haben, hatten nach der Aufhebung der US-Sanktionen ganz offensichtlich viel zu viele Dollarzeichen auf den Augäpfeln. Da trübt sich der Blick für das Wesentliche...

Mittwoch, 27. Januar 2016

Verfassungswidrige Kirchensubventionen auf Rekordniveau: 2016 erhalten die Großkirchen erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro an Staatsleistungen


Nach den Haushaltsplänen der Bundesländer werden die beiden christlichen Großkirchen im laufenden Jahr erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro an Staatsleistungen erhalten. „Verrechnet man dies mit den Zahlungen, die seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 an die Kirchen geflossen sind, kommt man auf die stolze Summe von 16,8 Milliarden Euro an Staatsleistungen – und dies, obwohl die deutsche Verfassung schon seit 1919 die Ablösung dieser Leistungen verlangt“, erläutert der Politologe Carsten Frerk, Leiter der „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ (fowid) und Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

Es ist ein bemerkenswertes Phänomen: Parallel zur sinkenden Kirchenbindung der Bevölkerung steigen die Dotationen der Bundesländer für die Kirchen immer weiter an: 1970, als noch rund 93 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung Kirchenmitglieder waren, lagen die sogenannten Staatsleistungen an die Kirchen bei 122 Millionen Euro. 1990, als die Kirchenmitgliederquote auf 73 Prozent gesunken war, zahlten die Bundesländer 267 Millionen Euro. Inzwischen sind die Staatsleistungen auf die bisherigen Rekordsummen von 499 Millionen Euro (2015) bzw. 510 Millionen Euro (2016) angewachsen, obwohl nur noch 59 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Großkirchen angehören.

Carsten Frerk, der diese Zahlen am Montag in Berlin vorstellte, wies darauf hin, dass die Staatsleistungen nicht, wie vielfach unterstellt wird, zur Unterstützung konfessioneller Sozialdienstleistungen dienen, etwa von Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen, die auf anderem Wege öffentlich subventioniert werden, sondern zur Finanzierung innerkirchlicher Angelegenheiten, etwa der Gehälter katholischer und evangelischer Bischöfe, die – neben sonstigen Vergünstigungen – zwischen 10.000 und 13.000 Euro monatlich verdienen: „Außer in Bremen und Hamburg werden alle deutschen Steuerzahler, auch konfessionsfreie, jüdische oder muslimische Bürgerinnen und Bürger, zur Finanzierung innerkirchlicher Belange herangezogen. Begründet wird dies mit Enteignungen der Kirche im frühen 19. Jahrhundert. Allerdings waren die damaligen Entschädigungsvereinbarungen nur für einen eng begrenzten Zeitraum gedacht, keineswegs 'für die Ewigkeit'. Im Nachhinein ist es Kirchenvertretern jedoch gelungen, eine völlig andere Sichtweise im politischen Raum zu etablieren. Auf Basis dieser Geschichtsverfälschung wurden im 20. Jahrhundert verschiedene Staatskirchenverträge geschlossen, die seit 1949 viele Milliarden Euro in die Kirchenkassen gespült haben, obwohl diese Zahlungen laut Verfassung schon seit knapp 100 Jahren eingestellt sein sollten.“

Weitere Informationen:
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/verfassungswidrige-kirchensubventionen-auf-rekordniveau

Doku „Die Kirche und das Geld“: Der Kultursender „Arte“ zeigte unlängst eine ausführliche Dokumentation mit dem Politologen Carsten Frerk (Leiter der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland und gbs-Beirat) zum Thema „Die Kirche und das Geld“. Der Beitrag ist nun auch über YouTube verfügbar:
https://www.youtube.com/watch?v=fN2EL9jRko8

Schmerzen

Kluge Menschen vermeiden Schmerzen, indem sie nach- und vorausdenken. 
Normale Menschen vermeiden Schmerzen, indem sie auf  Erfahrungen anderer Menschen zurückgreifen.
Beschränkte Menschen lernen nur durch Schmerz. 
Dumme Menschen lernen nie.

Impressum und V.i.S.d.P.

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16321 Bernau
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...