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Montag, 15. September 2014

Verhaltene Hoffnung: Nur noch 8 Jahre Blockparteienwirtschaft in Brandenburg

Eigentlich erwartet sorgen dann die Wahlergebnisse doch für einigen Unmut heute morgen. Immerhin haben bei den gestrigen Landtagswahlen in Brandenburg 61,05 Prozent der Bernauer nicht SPD, Linke, FDP, Kinderschänderpartei, Alles für (West-)Deutsche oder CDU gewählt. Oder besser gesagt: Sie sind erst gar nicht zur Wahl gegangen.

Heute morgen fand ich auch erstmals die journalistische Glanzeinschätzung, dass diese desinteressierten oder total frustierten Menschen wohl mit der Regierung vollkommen zufrieden wären. "Autsch" kann man da nur noch sagen und auf die Wahl in 8 Jahren hoffen. Zwei Legistraturperioden soll es nach Aussagen der Meinungsforscher noch dauern, bis die fest bei den etablierten Parteien verdrahtete Altersgruppe (Gehirn = ROM oder Read only Memory, d.h. nur fest Gespeichertes wird noch abgearbeitet, alles andere wird ignoriert) endlich weg gestorben ist. Bis dahin haben die Brandenburger SPD + beliebiger Koaltionspartner das Land dann endgültig zugrunde gerichtet und uns wirtschaftlich, kulturell, bildungs- und infrastrukturmäßig auf den Stand von Uganda regiert. Es ist ein Glück, dass es bei bundesweiten Rankings für Brandenburg nicht noch weiter nach unten gehen kann. Weil wir schon bei fast allen Vergleichen zwischen den Bundesländern ganz unten sind.

Weiter zu den Wahlen: Nicht viel besser sah es in Bernau bei den Bürgermeisterwahlen aus. Der einzig fachlich und vor allem menschlich kompetente Kandidat wurde nicht gewählt. Statt klarer Verhältnisse also eine Stichwahl zwischen der Kreatur des ehemaligen Bürgermeisters und dem Gernegroß von den Linken. Wieder einmal haben es die Linken in Bernau versäumt, für klare Verhältnisse zu sorgen und  die Interessen der Bürger wegen durchsichtiger Machtspielchen verraten. Übrigens gingen 51,13 Prozent der Bernauerinnen und Bernauer auch nicht zu dieser Bürgermeisterwahl.

Dass das einzige Foto zur Bernauer Bürgermeisterwahl in der "Märkischen Oderzeitung" heute neben der Kandidatin der Nationalen Front minus SED auch noch umgehend das gierige Gesicht des rausgeschmissenen Ex-Bürgermeisters Handke zeigt, lässt Übles vermuten. Zum Beispiel, dass sofort nach der Wahl eine Referentenstelle für diesen Herrn im Rathaus frei werden könnte.  Mir fällt da analog zur Losung der KPD bei der letzten Reichspräsidentenwahl vor dem 1000jährigen Reich nur folgendes ein: "Wer Weigand wählt, wählt Handke. Wer Handke wählt, wählt den Pleitegeier im eigenen Portemonnaie". Denn dann geht der Ringelpietz mit den Altanschließerbeiträgen und viel zu hohen Kommunalabgaben ungebremst und endlos weiter.

Zwei positive Dinge gibt es dann doch noch zu berichten: Ralf-Peter Hennig, der unabhängige Bürgermeisterkandidat, hat eine neue Arbeit, die er auch demnächst antreten wird. Das wäre es noch gewesen, dass der Vater von vier Kindern arbeitslos geworden wäre! Die Hohen Neuendorfer können sich auf ihren neuen Kämmerer freuen. Ich habe im Finanzausschuss immer wieder gern mit ihm zusammen gearbeitet.

Das Beste zum Schluß: Die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen/ Freie Wähler ziehen höchstwahrscheinlich mit drei Abgeordneten in den Landtag ein. Jetzt wird es wohl langsam unmöglich sein, uns weiterhin so zu ignorieren, wie es die Medien im vergangenen Wahlkampf bewerkstelligt haben...

Samstag, 13. September 2014

Was Bernau nicht braucht. Was Bernau braucht.

Am kommenden Sonntag sind Bürgermeisterwahlen in Bernau. Zur Wahl stehen 3 Kandidaten:
  • die amtierende Bürgermeisterin, nach dem Rausschmiß des Bürgermeisters Handke als dessen Stellvertreterin ins Amt gerutscht und seit 24 Jahren im Rathaus, unterstützt von der Nationalen Front aus CDUSPD und deren Wurmfortsätzen. Im verlinkten Artikel achte man auf ihre Nebensätze:  "Im Übrigen erkenne man am Gang, wie jemand arbeite, verblüfft die 55-Jährige den Ortsvorsteher ein zweites Mal." Der Hintergrund: Der Ortsbeirat Birkholz hatte die Dame nämlich gerade geärgert. Und als rechte Nachfolgerin ihres Herrn versucht sie eine mehr als billige Retourkutsche, indem sie dem politischen Gegner Faulheit unterstellt.. Unerträgliche Belehrungen dieser Art an alle, die ihr nicht so richtig huldigen wollen, sind alles, was wir von diesem Abkömmling der Handkeschen Rathauswirtschaft zu erwarten haben. Sollte sie denn gewählt werden.  Ich hoffe, der oben zitierte Nebensatz hat sie wenigstens einige hundert Stimmen gekostet. Manche Leute muss man eben einfach nur plappern lassen und den überheblichen Unsinn dann wiedergeben.
  • der Kandidat der Linken, Rechtsanwalt Stahl aus Biesenthal. Auch hier wieder ein Nebensatz, der dieses Mal die Dummheit des politischen Gegners suggerieren soll:" "Spätestens seit dieser Rechnung weiß ich, warum die DDR untergehen musste", verkündet er den Umstehenden auf dem Bernauer Marktplatz, als sich ein Redner der Bürgerinitiative gegen die Altanschließérbeiträge im Stahlschen Abschmelzmodell verheddert. Braucht Bernau einen arroganten Selbstdarsteller und Sprücheklopfer, der natürlich auch genau weiß, wie Buchhalter in der DDR gearbeitet haben - nebenbei: die DDR haben nicht ihre Buchhalter zu Grunde gerichtet, sondern ähnlich "kluge" Genossen wie der Herr Stahl? Eigentlich nicht. Bernau braucht auch keine undurchsichtigen, rechtlich fragwürdigen Abschmelzmodelle a la Stahl, die extra für den Wahlkampf zusammen gehauen wurden und in denen sich alle intelligenten Menschen, nicht nur die Buchhalter, verheddern müssen.
  • der Finanzdezernent der Stadt Bernau, Ralf-Peter Hennig, übelst gemobbt vom ehemaligen Bürgermeister und jetzt unterstützt von den Unabhängigen, dem Bündnis für Bernau und der Bürgerinitiative gegen die Altanschließerbeiträge. Bernau braucht einen Bürgermeister, der ALLEN Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe entgegentritt und der genügend Lebenserfahrung und vor allem soziale Kompetenz für dieses Amt besitzt. 
Wer einmal erlebt hat, wie Herr Hennig seinem stets unkonkret faselnden, bürgerfernen Chef Handke entgegen trat, weiß, wen er am Sonntag wählen muss!  

Wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wär'...

"Ich bin trotzdem guter Hoffnung, dass dieser Flughafen, wenn er fertig ist, ins Herz der Berliner wächst." meinte der entlassene Architekt des Fluchhafenneubaus BER in Schönefeld, Meinhard von Gerkan. BER ist nach seinen Worten" zwei Jahre nur sauber gefegt" worden. Mit anderen Worten: Es passierte dort Nichts. Nada. Niente. Nitschowo. Null. Nothing.

Wie geht das Sprichwort aus der Überschrift weiter? Ach ja: "... wär' das  Leben halb so schwer." . Und der Steuerzahler müsste nicht jeden Tag "Money for nothing" wie z.B. diesen unsäglichen Mähdown berappen...

Donnerstag, 11. September 2014

Lügerei und sogenannte Linke

"Wenn man die Lügerei erlebt, kann man nur aufgeben oder konservativ werden" sagte Jürgen Maresch aus Cottbus, Brandenburger Landtagsabgeordneter, über die Fraktion der Linken im Potsdamer Landtag und trat aus der Fraktion aus.

Der Mann hat wohl Recht. Ich kenne nur ein Mitglied dieser Fraktion persönlich und vor dem ekelt es mich richtig körperlich. Auch diese Partei ist unter die Schurken gefallen. Und wie schnell das ging!

Freitag, 5. September 2014

Neues vom Hubert, Teil ∞

Wer sich schon - mißtrauisch, besorgt und argwöhnend wie der Blogger - gefragt hatte, wo und wann  unser Hubert nach seinem Rausschmiss aus dem Bernauer Rathaus wieder auftauchen würde, konnte in dieser Woche endlich aufatmen: Nachdem er noch wochenlang das Rathaus unsicher gemacht hatte, veröffentlichte die Lokalzeitung eine Liste der Aufsichtsratsbesetzungen kreiseigener Unternehmen durch neue Kreistagsabgeordnete. Die gute Nachricht dabei ist, dass die Verteilung der Pfründe im Kreistag nun endlich abgeschlossen ist. Von jetzt an wird regiert!

Die schlechte Nachricht heißt, dass unser Hubert, der ge-exte Bürgermeister von Bernau, nun im Aufsichtsrat der Barnimer Kreissparkasse den "sachkundigen" Einwohner spielen darf. Dieser Typ ist wirklich wie Hunde-Aa am Schuh oder wie Thomas Gottschalck im Fernsehen, beides wird man nicht los. In den letzten 25 Jahren böse gewordene Menschen vertrauen nach dieser Einsicht inzwischen nur noch auf eine biologische Lösung. Also, kurz gesagt, dass sich der Mist von selbst auflöst.

Allerdings bleibt dem kritischen Bürger ein Rätsel, wie Hubi seine außerordentlich wichtige Tätigkeit  ohne eigenen Finanzdezernenten bewerkstelligen soll. Der bleibt ja in Bernau als Bürgermeister. Nicht rätselhaft bleibt, wie er zu diesen Ehren kam. Da werden wohl die intriganten Greisenfinger eines gewissen Deppel Seppel, unseres Bruce Willis für Arme,  etwas nachgeholfen haben.


Das Zeichen ∞ ist übrigens das mathematische Symbol für "unendlich". Und unendlich scheint leider die Geduld der Wähler in diesem armen Landstrich zu sein...

Mittwoch, 3. September 2014

"Schmalz" in der Birne

"Was ist in einer Gesellschaft los, wenn der Begriff „verstehen“ dazu taugt, etwas Negatives auszudrücken? Wer eine vernünftige Entscheidung treffen will, muss zuerst verstehen und begreifen. Nein, das Wort „Putin-Versteher“ ist einfach abartig und dumm" antwortete Gabriele Krone-Schmalz auf eine entsprechende Frage der "Aachener Nachrichten"

Krone- Schmalz ist Hörfunk- und Fernsehjournalistin,  Historikerin und Politikwissenschaftlerin, sie hat über das Russland-Bild in (West-) Deutschland promoviert und war zwischen 1987 und 1992 ARD-Korrespondentin in Moskau. Bei der gestrigen Verleihung des Aachener Friedenspreises hielt sie die Laudatio auf die Preisträger CodePink und Lebenslaut.

Ich kann mir nicht helfen: Jeder, der ein wenig "Schmalz" in der Birne hat, äußert sich auf ähnliche Weise. Dass nämlich die EU (und im Hintergrund die  NATO bzw. die USA) die Krise ausgelöst hat. Mit dem unsäglichen EU-Assoziierungs-Abkommen mit der Ukraine, bei dem man unbedingt Russland ärgern wollte, um letztlich militärisch noch näher an Moskau heranzukommen. Zauberwort: "Die Ukraine aus dem Machtbereich des Kreml herauslösen" . Wie schon bei Georgien und den baltischen Staaten. 

Wie gesagt: Jeder der ein wenig Grips im Kopf hat, denkt so. Dass man als Pfaffe wahrscheinlich nur die Bibel auswendig lernen muss und das Denken nicht gelehrt wird, war bisher ein stetes Vorurteil von mir. Es bestätigt sich im Falle Gauck gerade wieder sehr drastisch.

© fv 2012
In Falle der Ukraine ist das Ganze noch dreifach tragisch. Die Ukrainer versuchen nun schon zum dritten Mal, ihre korrupten Politiker, die ukrainische Mafia und die mit dieser untrennbar verwobenen  Oligarchen los zu werden. Und wieder wurden sie verarscht. 

Man hat dort zum letzten Mittel der herrschenden Klasse gegriffen : Dem Nationalismus und offenen Faschismus. Und da man von Seiten der Herrscher nichts mehr hat, was man dem Westen, der NATO und der EU  als Tauschobjekt für den Zustrom weiterer Milliarden in die Mafia-Oligarchen-Kassen geben kann, bietet man Russenhass, Hetze und den unmittelbaren Zugang zu einer langen Grenze mit Russland. Im Falle der Krim hat sich dieses Konzept allerdings schon in Luft aufgelöst. Es ist abzusehen, dass es auch an der Grenze zum russischen Donbass nicht funktionieren wird.

Aber auch mit schönen blau-gelben Fahnen,verstärkten  Nazi-Aufmärschen auf dem sogenannten Euro-Maidan, dem Leugnen der Geschichte und dem Verherrlichlichen der ukrainischen SS-Schlächter, dem Appelieren an niedrigste nationalistische Instinkte, dem  Abschuss von Zivilflugzeugen und abartigster Lügenpropaganda, der Unterdrückung jeder Opposition, Prügeleien mit Andersdenkenden im Parlament, Abfackeln von Gewerkschaftshäusern und  Massenmorden an Oppositionellen oder mit blutigen Siegen gegen die eigene Zivilbevölkerung im Osten der Ukraine kann man Menschen, die endlich ein freies, selbst bestimmtes und glückliches Leben führen wollen, nur für eine historisch  kurze Zeit ablenken und ruhig stellen. Die alles entscheidende Frage ist aber, ob die Leichenberge noch höher werden müssen...

Foto: Denkmal von Armand Emmanuel du Plessis, Duc de Richelieu oberhalb der berühmten Potjomkin-Treppe in Odessa, Ukraine. Richelieu wurde 1803 Statthalter von Odessa und 1805 Generalstatthalter von Cherson, Jekaterinoslaw und der Krim, zu der Zeit Neurussland genannt. In den elf Jahren seiner Verwaltung wuchs Odessa zu einer wichtigen, europäischen Stadt.

Montag, 1. September 2014

Nichts Neues in Sachsen und Umgebung

Es gibt wirklich nichts Neues über die sächsischen Landtagswahlen zu sagen. Es war alles schon mal da. Zwar unterscheiden sich die einzelnen Prozentzahlen im Vergleich zu Sachsen-Anhalt 2011 unwesentlich, die AfD gab es damals noch nicht und die Wahlbeteiligung war höher als gestern in Sachsen. Grundsätzlich sind die Verhältnisse allerdings gleich und ich muss mich nicht wiederholen. Nur soviel und um es noch einmal deutlich zu sagen: Die "Gewinner" von der CDU haben tatsächlich auf WAHLBERECHTIGTE umgerechnet ganze 17,1 Prozent der Stimmen bekommen. (Die obige Grafik ist ein wenig älter und zeigt höhere Stimmenanteile)

Ein großartiges Ergebnis ! Die fast 51,2 Prozent der Nichtwählerpartei zeigen auch überdeutlich, dass die Mehrheit der Sachsen die CDU und die NPD nicht im Parlament haben will!


Und - jetzt mal ganz ernst und ohne Ironie:  Das Ergebnis ist zum Heulen - mit tränenverschleiertem Blick auf ebendiese Wahlbeteiligung von 48,8 Prozent.  Irgendwann - so mein Verdacht - wählen sie sich dann gleich komplett selbst, weil KEINER mehr hingeht.

Der Lichtblick: FDP und NPD sind nicht drin. Die Kasper und Lügenbolde von den Linken haben die verdiente Quittung bekommen, die in Brandenburg noch aussteht. Das Ärgernis: Die pseudogrünen Ökofaschisten haben es leider geschafft.

Die AfD mit knapp 10 Prozent der Wählerstimmen - diese Prozentzahl spiegelt ziemlich genau die Verluste der anderen Parteien wieder - wird wohl dann bald anfangen, in Sachsen wieder Goldene Mutterkreuze zu verteilen, denn man will gegen liberale Abtreibungsgregeln vorgehen. Damit sich "die Deutschen" wieder vermehren. Wahrscheinlich werden dann auch die Antibaby-Pille und Kondome verboten.Wissen die Wahlberechtigten in diesem Land, in diesem Staat wirklich nichts Besseres mit ihrer Freiheit anzufangen?

Die Sachsen jedenfalls gehen großartigen Zeiten entgegen, denn sie bekommen jetzt auch eine Große Koalition aus CDU und SPD wie im Bund. Euros, Milch und Honig werden fließen. Oder so.

Allerdings befallen mich des öfteren Zweifel, ob es so schön mit Gaffeeglatsch weiter gehen wird. Im Osten ist es klimatisch gesehen viel kälter als z.B. in Stuttgart oder Bonn und wenn das Murksel auf amerikanischen Befehl den russischen Untermenschen Putin weiter ärgern muss und kein Erdgas mehr ankommt? An den sächsischen Auslassungen von 1990 Marke "Wir sind Ein Volk!" und " Gommt d' Temarg nich' zu uns..." und der daraufhin durchgepeitschten feindlichen Übernahme der DDR leiden wir in Ostdeutschland ja noch immer. Es wäre also nicht das erste Mal, dass wir den Sachsen so richtige Scheiße verdanken. Inklusive vollen Ostseestränden, einem scheußlichen Dialekt, Walter Ulbricht und roten Sachsen in allen Ostberliner Ämtern sowie allen Neubauwohnungen. Meine sächsischen Freunde wissen, wie ich es meine und was ich von Preußen und diesem elendem deutschen Kleinstaat-Nationalismus halte. Und aus hübschem Mädchenmund klingt Sächsisch so richtig schön.

BTW Preußen: In 14 Tagen wählen wir in Brandenburg. Ich rechne mit einer Wahlbeteiligung um die 30 Prozent... 

Sonntag, 31. August 2014

Die 49. Dienstagsdemo gegen die Altanschließerbeiträge

Uwe Wollin via Facebook
Nachdem das sogenannte "Abschmelzungsmodell" eines einsamen Genies der Linken offenbar wie sein Zwilling Seifenblase geplatzt ist, wird es immer notwendiger, sich nicht vom geraden Weg abdrängen zu lassen. Die Bernauer Nationale Front aus SPDCDULINKENGRÜNENPIRATEN und anderen WURMFORTSÄTZEN arbeitet schon seit langem daran, die Bürgerbewegung zu spalten.

Die Unabhängigen haben sich an dem ganzen Theater nicht beteiligt und keinen Gedanken auf dieses oder andere rechtswidrige "Systeme" der Abzocke verschwendet. Denn: Die Altanschließerbeiträge und die Brandenburger Verjährungsfristen sind grundgesetzwidrig. Das ist gerichtsfest.

Leider hat das Bundesverfassungsgericht keine Task Force, weil sich die  Gründerväter und - mütter des Grundgesetzes wohl nicht vorstellen konnten, dass ganze Landesregierungen und -parlamente wie in Brandenburg die Frechheit besitzen, einfach Grundsatzurteile zu ignorieren . Man kann also von Seiten des Gerichts die frechen Taschendiebe  nicht einfach abführen lassen. Das heißt im Klartext: Solange die leider stocktaubblinde Mehrheit der Politik in Bernau und der WAV Panke/Finow den Fakt nicht kapieren wollen (oder nicht können?), dass sie sich grundgesetzwidrig verhalten, wird es Dienstagsdemos geben. Bis endlich der Verstand siegt und das einzig gerechte Gebührenmodell eingeführt wird.

Die 49. Dienstagsdemo gegen die Altanschließerbeiträge findet am kommenden Dienstag, dem 2. September um 17 Uhr auf dem Bernauer Marktplatz statt. Sie sind herzlich eingeladen, denn "Wir sind das Volk!"



Zum Foto: Bernauer Bürger legen 1977 straßenweise Wasser- und Abwasserleitungen in ihrem Wohngebiet Gieses Plan selbst. Diese und andere Infrastruktur nutzen die Stadtwerke seit 1990 unentgeldlich - jetzt wollen sie von genau diesen fleißigen Menschen auch noch sogenannte Altanschließerbeiträge im dreistelligen Bereich abzocken! Danke an Uwe Wollin für die Fotos.

Zwischen den Zeilen, zwischen den Lügen oder: Putin in der Ukraine?

Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheit hingegen kann ganze Armeen aufhalten. meinte Otto von Bismarck (1815-98), preußisch-deutscher Staatsmann. Deshalb hier ein kleiner Beitrag zur Wahrheit, die selbst in unseren gleichgeschalteten Medien ab und zu mal ein wenig durchsickert:

März 2014 - "BLÖD"-Zeitung (hier einmal das blinde Huhn mit dem einzigen Korn)
--- Kämpfen US-Söldner in der Ukraine?
http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/us-soeldner-von-blackwater-im-einsatz-34992896.bild.html

April 2014 im "Spiegel"
Brennan in der Ukraine: Was machte der CIA-Chef in Kiew?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-cia-chef-brennan-sprach-in-kiew-mit-geheimdienstbeamten-a-964489.html

April 2014 - sz- online
Kiew hofft auf Amerika
Bei seiner Ukraine-Visite trifft US-Vize Biden auf alte Bekannte, aber eine neue Situation.
http://www.sz-online.de/nachrichten/kiew-hofft-auf-amerika-2822974.html

April 2014 - die Welt
Wie die CIA Kiew mit Geheim-Informationen hilft
http://www.welt.de/politik/ausland/article127038833/Wie-die-CIA-Kiew-mit-Geheim-Informationen-hilft.html

Mai 2014 - die BLÖD
Im Auftrag der US-Regierung: Agenten von CIA ; FBI beraten Kiew
Die ukrainische Übergangsregierung in Kiew wird von Dutzenden Spezialisten des US-Geheimdienstes CIA und der US-Bundespolizei FBI beraten. Das erfuhr BILD am SONNTAG aus deutschen Sicherheitskreisen.
http://www.bild.de/politik/ausland/nachrichtendienste-usa/dutzende-agenten-von-cia-und-fbi-beraten-kiew-35807724.bild.html

Mai 2014 - NTV
Blackwater lässt grüßen: Kämpfen US-Söldner in der Ukraine?
http://www.n-tv.de/politik/Kaempfen-US-Soeldner-in-der-Ukraine-article12808976.html

Mai 2014 - der Spiegel
Einsatz gegen Separatisten: Ukrainische Armee bekommt offenbar Unterstützung von US-Söldnern
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-400-us-soeldner-von-academi-kaempfen-gegen-separatisten-a-968745.html

Mai 2014 - Südwest Presse
US-Söldner in Ukraine - Private Sicherheitsfirmen aus Amerika unterstützen Kiew
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/US-Soeldner-in-Ukraine-Private-Sicherheitsfirmen-aus-Amerika-unterstuetzen-Kiew;art4306,2617432

Mai 2014 - die Welt
Hunderte US-Söldner sollen für Kiew im Einsatz sein
http://www.welt.de/politik/ausland/article127862117/Hunderte-US-Soeldner-sollen-fuer-Kiew-im-Einsatz-sein.html

Juli 2014 - FAZ
Amerikanische Geheimdienste könnten Angriffsziele liefern
Wie weit sollte sich Amerika in den Krieg in der Ukraine hineinziehen lassen?
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/krieg-in-der-ukraine-amerikanische-geheimdienste-koennten-angriffsziele-liefern-13066911.html

Juli 2014 - Schweizmagazin
Amerikaner empfehlen Poroschenko Erschiessungen und Konzentrationslager
Die VS-Agentur RAND rät dem Anführer der Kiewer Junta, Poroschenko, die Gefangenen zu töten. Er soll auch Konzentrationslager einrichten und das Eigentum der Zivilisten beschlagnahmen, um es als Beute an die Kämpfer zu verteilen.
http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/20050-Ukraine-Amerikaner-empfehlen-Poroschenko-Erschiessungen-und-Konzentrationslager.html

August 2014 - der Freitag
Faschisten als Instrumente der US-Politik
https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/faschisten-als-instrumente-der-us-politik

Übrigens... Franzosen kämpfen da auch.. müssen wir jetzt auch gegen Frankreich in den Krieg ziehen? ..oder beginnen wir erstmal mit Sanktionen gegen Frankreich?
http://rt.com/news/183864-ukraine-european-volunteers-fighting/

Achso.. und das hier ist vielleicht auch ganz interessant - ein Blogeintrag:
“Die amerikanischen Söldner machen uns Angst!” – Ein Hilfeschrei aus der Ukraine!
http://guidograndt.wordpress.com/2014/04/25/die-amerikanischen-soldner-machen-uns-angst-ein-hilfeschrei-aus-der-ukraine/

Und dann das hier -- http://youtu.be/yhM56UaeW7M

.... Auch wichtig -- https://www.youtube.com/watch?v=5_c2-Yg5spU


 


Danke an die Autorin Evelin Piètza für die Quellenangaben (via Facebook)


Moralische Verbrechen und der Bernauer Wasserkongress

Zum Bernauer Wasserkongress am 30.08.2014 kamen auch Anhänger von BVB / FREIE WÄHLER. Mit Plakaten und Transparenten zeigten wir, was wir von Altanschließerbeiträgen und anderen nkontrollierten - und unkontrollierbaren - Kommunalabgaben halten:Nämlich gar nichts.



Wir stehen für kommunale Kostenkontrolle, Demokratisierung der Verbandsstrukturen und Abschaffung des Anschluss- und Benutzungszwanges an Abwasser.

In der Diskussion der Landtagskandidaten fand unser Spitzenbewerber, Christoph Schulze (MdL), treffende Worte. Die Landtagsabgeordneten müssen anfangen, sich gegenüber Regierung und Fraktionszwang zu emanzipieren. Dann wären derartige moralische Verbrechen wie eine 25-jährige Verjährung für Altanschließerbeiträge auch nicht möglich.


(Text und Foto: Péter Vida)

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...