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Dienstag, 30. Juni 2015

Maskenmänner und Dunkelmänner ergeben Blödmänner

"Von August 2011 bis September 2013 hielten brutale Attacken und eine Entführung am Südrand von Berlin die Polizei in Atem. Der Täter hatte stets auffällige Masken getragen." schreibt der rbb auf seiner Webseite und bringt im dann folgenden Text eine Chronologie der Ereignisse , die eine ganze Region erschütterten - und eines Prozesses, der bei vielen Brandenburger das Vertrauen in den sogenannten Rechtsstaat auf den Punkt Null sinken liess.

Fassen wir die Ereignisse kurz zusammen. Irgend jemand entführt einen Geschäftsmann, die Polizei fasst einen verdächtigen Arbeitslosen, der in der Nähe des Tatortes zeltete. Man will ein schnelles Ergebnis. Schlampige, einseitige Ermittlungen sind die Folge. Die Polizei muss  mit einer Sonderkommission auf Weisung der obersten Chefs - unter anderem des Polizeipräsidenten des Landes - andere Spuren vernachlässigen. Kritiker in den eigenen Reihen werden von ganz oben gemobbt, versetzt, mundtot gemacht und auf Linie gebracht. Zeugen, die den Angeklagten in der Nähes des Tatortes gesehen haben wollen, sind halbblind oder halbblöd. Diesen Wichtigtuern räumt man vor Gericht dann breiten Raum ein.

Die Staatsanwaltschaft schmiedet aus dieser Gemengelage eine Indizienpyramide zusammen, die unabhängige Prozeßbeobachter verzweifeln lässt.  In den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung wird vor allem eines ganz deutlich: Die Brandenburger Justiz bewegt sich auf dünnem Eis.  Schlechte Ermittlungen, wacklige Anklage, dürftige Indizien, fragwürdige Zeugen, keine Beweise, Fehlurteil: Lebenslang.

Der Verdächtige könnte der Maskenmann sein. Bewiesen ist es nicht. Im Zweifel für den Angeklagten? Selbst in der ansonsten obrigkeitsfreundlichen Brandenburger und Berliner Presse als auch im Volk herrscht lähmendes Entsetzen und absolutes Unverständnis.  Ich stelle mir vor, meine Frau und ich würden auf einem Kanal in Brandenburg paddeln und ein paar Kilometer weiter weg würde jemand eine Bank ausrauben. Weil man den wahren Täter  nicht findet, nimmt man uns beide mit, denn wir waren gerade in der Nähe  und - wir haben keine Chance gegen den hier herrschenden Klüngel aus Polizei und Justiz!  Es gruselt nicht nur mich.

In einem Leserbrief an den "Tagesspiegel" wird  dann auch folgende vorsichtige  Frage aufgeworfen:
"Die Verurteilung in einem Strafprozess erfordert laut Bundesgerichtshof „ein Maß an Gewissheit, das jedem vernünftigen Zweifel Schweigen gebietet“. Nach den prozessbegleitenden Berichten im Tagesspiegel stellt sich für Außenstehende die Frage, wie den sich daraus aufdrängenden Zweifeln in der noch zu erwartenden schriftlichen Urteilsbegründung das Schweigen geboten werden soll. An einem Vernunftdefizit der (Mehrheit in der) Kammer wird es doch wohl nicht gelegen haben?"

Diese Frage trifft die Brandenburger Justiz offenbar bis ins Mark, denn plötzlich fühlt sich sogar der Generalstaatsanwalt des Bundeslandes bemüßigt, auf einen Leserbrief zu antworten und sich über die Berichterstattung der Medien zum Prozess zu mokieren. Wie immer in Deutschland sind die Boten der schlechten Nachricht Schuld, nicht etwa die überforderte Justiz oder die vor ihren Chefs kuschende Polizei. Jedenfalls scheinen die Mächtigen in Brandenburg bei diesem Schauprozess ein sehr schlechtes Gewissen zu haben, so dass sich der Herr Rautenberg vor das Loch schieben muss. Fazit dieses Herrn ist dann auch ein einfaches "Weiter so!".

Festzuhalten ist, dass der in Argentinien geborene und in Westdeutschland aufgewachsene Prof. Dr. Erardo C. Rautenberg 1992 von einer Stelle als Oberstaatsanwalt am Bundesgerichtshof in den Landesdienst nach Brandenburg abgeordnet worden ist. Wir wissen ja aus unserer traurigen Erfahrung, dass zu dieser Zeit nur die Besten der Besten der Besten Beamten von Westdeutschland in den Wilden Osten gegangen sind. Leute, die man im Westen brauchen konnte, wurden selten delegiert. Vermutlich haben damals in Karlsruhe ein paar Sektkorken geknallt.

Und so liegt die eigentliche Ursache auch dieses gewaltigen Justizskandals zum wiederholten Mal bei den unfähigen Leihbeamten, die 1990 das Land übernehmen durften. Der Bau von teuren, überdimensionierten Kläranlagen, die Altanschließerbeiträge und eindeutig dem Grundgesetz widersprechende OLG-Urteile dazu, der versuchte Betrug an den Erben von Bodenreformland, die millionenteure Förderung von gigantomanischen und letztlich in den Sand gesetzten Industrieanlagen oder eine völlig schwachsinnige, natürlich ebenfalls millionenteure Verlegung der Polizeischule des Landes genau neben ein ehemaliges Konzentrationslager der Nazis - der Beispiele gibt es viele. 25 Jahre sind genug. Es reicht! Wann ziehen diese "AufbauAbbruchhelfer"  endlich ab? 




Sonntag, 28. Juni 2015

Restauranttipp: Das "Vapiano" am Potsdamer Platz in Berlin

Mal wieder in Berlin. Eine Diskussionsveranstaltung in der Kanadischen Botschaft entlässt uns angenehm angeregt in die Berliner Abendlandschaft. Zu früh zum Nachhausegehen, zu hungrig von den leckeren, aber etwas kleinen Häppchen zum kanadischen Rotwein.

Mediterrane Köstlichkeiten (Q.pictures  / pixelio.de)
Wohin?  Genau gegenüber der Botschaft (Potsdamer Platz Nummer 5 ) befindet sich das "Vapiano", ein italienisches Restaurant mit einem außergewöhnlichen Konzept (www.vapiano.de) . Beim Betreten des Restaurants erhält jeder Gast eine Chipkarte, auf der elektronisch sein Verzehr vermerkt wird. Gezahlt wird an der Kasse beim Verlassen des Restaurants. Die Auswahl der Speisen und die Essensausgabe erfolgt wie in der Mensa an den entsprechenden Schaltern für Antipasti, Pizza, Carne usw.

Der erste Eindruck: Es ist voll, es ist quirlig, es ist gemütlich und eine Super-Stimmung wie auf einem Straßenfest in der Toskana nachts um halb Zwölf. Hier treffen sich alle möglichen Nationalitäten. Alleine mit dem "Leute bekieken" könnte man den ganzen Abend zubringen.

Wir entscheiden uns für Antipasti, empfehlenswert ist vor allem der Piatto Antipasti, also der große Vorspeisenteller. Das Personal hat emsig zu tun und reagiert trotzdem sofort und ausgesprochen freundlich auf abgegessene Teller oder auch auf Fragen oder Hinweise.

Fazit: Wer gegenüber einer aus Betriebskantinen, Mensen oder Mitropa- Bahnhofsrestaurants bekannten Atmosphäre nicht allergisch reagiert, kann sich hier sehr wohl fühlen, ausgesprochen gut essen und seinen Horizont erweitern. Wir wollen jedenfalls wiederkommen...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Apropos Feudalismus

Wir befinden uns im Bundesland Brandenburg des Jahres 2015. Seit dem vergangenen Jahr nutzt der Brandenburger Landtag den Neubau des Stadtschlosses in Potsdam.  Zur Geschichte des Schlosses und des Neubaus einige wenige Ergänzungen:

  • Wie auch beim Berliner Stadtschloss behauptet die offizielle Geschichtsschreibung, dass die SED auch das Potsdamer Stadtschloss sprengen ließ. Bei beiden gesprengten Bauwerken handelte es sich nur noch um die Ruinen.
  • Es gab in Deutschland auch Ende der Fünfzigerjahre noch eine große Wohnungsnot, nicht nur in der DDR. Der DDR-Staat musste für seine Bürger zunächst einmal Wohnraum und Essen schaffen, den Aufbau eines Schlosses konnte man sich schlichtweg nicht leisten.
  • Auch im Westen Berlins stand laut "Tagesspiegel" der Abriss des ebenfalls zerstörten Schlosses Charlottenburg zur Debatte. Man entschied sich anders, auch weil Westberlin stets und ständig am Finanztropf der BRD und der Siegermächte hing. In der DDR mussten diese Mittel allerdings erst erarbeitet werden.
Zeit für Vallis Blog, dass Bauwerk zu besichtigen: Die Führung durch das Haus macht mir einen "Riesenspaß". Die Historikerin,die man dafür abgestellt hat, kommt dem Dialekt nach natürlich aus Schwaben. Und deshalb weiß sie auch ganz genau, dass die SED etwas gegen Schlösser im allgemeinen hatte und beim Abriss der Ruine wahrscheinlich auch im Auftrag der Besatzungsmacht handelte.

Ich habe es inzwischen aufgegeben, in irgendeiner Weise über egal welches Thema mit Wessis zu diskutieren. Sie haben ihre vorgefertigte Meinung und wenn man sie zum Beispiel ironisch fragen würde, ob man Sanssouci deshalb auch abgerissen hat oder warum in der damaligen Sowjetunion die von der Nazi-Wehrmacht zerstörten Zarenschlösser Peterhof oder Zarskoje Selo schon in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts akribisch wiederaufgebaut  wurden, würden sie mit völligem Unverständnis reagieren. Nebenbei: Schon am Eingang habe ich mir genügend dämliche Bemerkungen zum in den letzten 25 Jahren völlig vergammelten Bau des VEB Datenverarbeitung anhören müssen. "Typisch DDR" und "Wie kann man nur so etwas bauen?!" sind noch harmlose Auslassungen meiner Wessi-Kollegen. Dass in fast jeder Stadt der BRD irgendwo ein derartiger Zweckbau steht? Nö, das kann nur und muss typisch DDR sein.

Mich stört am meisten, dass der Neubau quasi als Riegel direkt zwischen Havel und der Innenstadt liegt. Während man früher - nach dem Abriss der Ruine - direkt in die Innenstadt kam, sorgt der Neubau wie im Feudalismus für eine klare Ansage. Der Feudalherr zeigt so dem niederen Volk, wer die Macht hat. Heute darf der Pöbel also mit Fahrrad, zu Fuss, Tram oder Auto eine Unzahl von Serpentinen absolvieren, als ob es in die Alpenfestung geht. Da hilft es auch nicht, dass an der Westfassade des Neubaus  der Schriftzug „Ceci n’est pas un château.“ (frz. für „Dies ist kein Schloss.“) angebracht ist.  Ob man nun wegen dieser Inschrift im Landtag eine Politik für das Volk, nicht für die regierenden Feudalherrn macht, sei bezweifelt. Die Wirklichkeit ist nämlich eine ganz andere.
Stadtschloss Potsdam (LoB  / pixelio.de)

Das Nicht-Schloss ist und wirkt bombastisch, zumal sich das Dritte-Welt- Land Brandenburg den Protzbau hätte gar nicht leisten können. Für ca. 159 Millionen €, davon 20 Millionen für die Fassade vom SAP-Milliardär Hasso Plattner und 5 Millionen für das Fortuna-Portal vom Fernsehschwafler Jauch, hätte man noch gleich wie viele Schulen renovieren, Straßen bauen oder kleine und mittelständische Unternehmen fördern können? Allerdings haben sich die Landtagsabgeordneten der etablierten Parteien wahrscheinlich im ehemaligen Stammsitz der SED- Bezirksleitung, dem Brauhausberg, jeden Tag Splitter in ihre zarten Popöchen gerissen. Da musste dringend etwas Standesgemäßes her!

Während also außen die Originalfassade weitgehend wiederhergestellt wurde, hat der Bau innen das Ambiente einer Turnhalle in grellem Weiß. Der Architekt wollte es so. Ein weiterer Wunsch des Architekten war ein weißer (polnischer?) Adler im klitzekleinen Plenarsaal des Parlaments. Nach heftigen Protesten wurde dieser Adler entfernt und hat jetzt einem roten Pleitegeier in DIN A3- Größe am Rednerpult Platz gemacht. Ein größeres Wappentier wird es nicht geben, der Architekt hat sonst mit Klage gedroht. Das muss man wahrscheinlich so vorstellen: "Bäh, du Doofer, du hast mir meinen Sandkuchen kaputt gemacht.  Jetzt mache ich deinen auch kaputt."  Einmal möchte man erwachsenden Menschen und nicht immer wieder kindischen Egomanen begegnen.

Alles in allem also ein enttäuschendes, allerdings bezeichnendes Erlebnis. Und wenn unsere schwäbische Historikerin dann darauf verweist, wie stolz man darauf sei, dass man im Rahmen der Terminplanungen geblieben sei, ist man schnell wieder raus aus dem Märchenschloss und beim täglichen Baugeschehen im Land, z.B. am Fluchhafen Berlin-Brandenburg International (Schreibfehler beabsichtigt) ...
 

God shave the Queen!

Nehmen wir mal an, das schöne Holzboot Baujahr 1926 würde kentern. Wen würden Sie retten? Den etwas zerknitterten, zunehmend seltsamer werdenden Herrn links im Bild? Oder seine unadlige Mätresse im roten Kleid? Oder doch lieber eine Folklore-Institution, die in England von der Volkswohlfahrt lebt und sich mit ihrer ganzen Mischpoke so wunderschön und gekonnt durchschlust? Neulich erst gab es wieder Zuwachs in der Bedarfsgemeinschaft. Da werden noch ein paar Millionen Apanage mehr fällig. Den britischen Steuerzahler freut's. 

Oder würden Sie  den auch recht ulkigen Herrn ganz rechts aus dem Wasser ziehen? Ich nähme die Queen, aber  nur, wenn ich sie hinterher rasieren darf. So wie es die englische Nationalhymne fordert. Oder sollte man doch erst einmal Englisch lernen? Fragen über Fragen. Und alles nur wegen einiger komischer Figuren aus dem Freizeit-Park, Abteilung Feudalismus. Die Ablenkungs-Fütterung für's Volk ...

Dienstag, 23. Juni 2015

Steuervermeidungsverhinderungsregeln

Seit über zwei Jahren bin ich Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Steuern der Industrie-und Handelskammer Ostbrandenburg. Obwohl von den diversen Unternehmerverbänden meiner Heimatstadt Bernau und des Landkreises komplett ignoriert - ich bin offenbar nicht in der richtigen Partei und damit nicht im richtigen Enddarm - macht die Arbeit im Ausschuss  Spaß, hört man doch immer schon frühzeitig von den neuesten oder geplanten Schandtaten unserer Bundesregierung. Der wesentliche Vorteil der Arbeit im Ausschuss ist, dass man seine Erfahrungen als Unternehmer offen darlegen kann und die Ausschusskollegen im Unterschied zu unseren Politzombies einander zu hören.

So ging es bei der gestrigen gemeinsamen Tagung der Steuerausschüsse von IHK Berlin, Ostbrandenburg und Potsdam vor allem um die neuen "Steuervermeidungsverhinderungsregeln" (so heißt das wirklich !), die im Bundesfinanzministerium in der Berliner Wilhelmstraße gerade zusammengeschustert werden.

Rosel Eckstein  / pixelio.de
Erinnern wir uns: Die Steuereinnahmen unseres Menschenfeindes auf Rädern sprudeln derzeit in ungeahnter Höhe. Trotzdem reicht das Geld nicht, offiziell will Schäuble eine schwarze Null einer Neuverschuldung des Bundes erreichen, inoffiziell wird es wohl um die Euro-, Griechenland- oder Ukraine-Rettung (hier wird man wohl demnächst mit deutschem Steuergeld extrem aufrüsten oder extra für die bösen Russen ein "Schaufenster des Westens" ähnlich Westberlin installieren müssen) und die Vorbereitung weiterer Auslandseinsätze der Bundeswehr gehen. Obwohl von Steuerfachleuten seit Jahren betont wird, dass die Bundesrepublik Deutschland kein Einnahmeproblem, sondern vor allem ein Ausgabeproblem hat, reicht es deshalb (s.o.) dem gierigen Schlund des deutschen Fiskus  hinten und vorne nicht. Fast jeder, der in den letzten Jahren Kontakt mit seinem Finanzamt haben musste, kann  Schauergeschichten erzählen.

Zurück zur Tagung der IHK- Ausschüsse: Das schöne Wort Steuervermeidungsverhinderungsregel habe ich mir extra aufgeschrieben. Und ganz eindeutig kommt unser Preisträger aus dem finstersten Schwaben auf diesem Gebiet nicht so richtig weiter. Konzerne wie Guckel, Kleinstweich, Elektrobucht, Amazonas oder Blähpahl schaffen es erfolgreich, den klebrigen Händen des bundesdeutschen Fiskus zu entwischen, indem sie sich einfach im EU-Ausland, zum Beispiel in Luxemburg oder Irland, ansiedeln. Man mag das menschlich oder moralisch verwerflich finden, allerdings ist unsere Gesellschaftsordnung eine kapitalistische (viel schöner gesagt: marktwirtschaftliche) und deshalb ist hier nicht alles, was moralisch verwerflich ist, auch ungesetzlich. Dieser hehre, aber fast kriminelle Satz wird dadurch bestätigt, dass der ehemalige Anführer des  Steuerschlupfloches Schurkenstaates Steuervermeidungsbeschleunigungsparadieses Luxemburg heute - zwar nicht vom Volk gewählt, aber von den Mächtigen auserkoren -  der Ober- Diktator der EU ist und eigentlich dafür sorgen müsste, dass so genannte Steuerschlupflöcher schnellstmöglich geschlossen werden. Da das nicht passiert, konzentriert sich der oben genannte Schwabe mit seinen Rundumschlägen und "Steuervermeidungsverhinderungsregeln" weit gehend auf kleine und mittelständische Betriebe - und natürlich auf den kleinen Arbeitnehmer.

Zu  später Stunde ging es dann in der Sitzung vor allem um die Reform der Erbschaftssteuer. Am 2. Juni diesen Jahres hat das Bundesfinanzministerium einen zweiten Entwurf zur Neuregelung der erbschaftsteuerlichen Verschonungsregelungen bei der Unternehmensnachfolge veröffentlicht. Natürlich geht es auch hier vor allem um mittelständische Firmen, denen man auf die eine oder andere Weise an die Wäsche will. Da wird gerechnet, dass die Schwarte kracht. Imaginäre und dubiose Faktoren und Quotienten, Multiplikatoren und wildeste Formeln sollen dafür sorgen, dass der Buchwert der zu vererbenden Firma möglichst hoch ist, damit viel und noch mehr Kohle an den Fiskus abgeführt werden muss. Ob die vererbte Firma nach Zahlung der Erbschaftssteuer dann noch Mitarbeiter beschäftigen oder ob man noch Material einkaufen kann - was interessiert es den Finanzbeamten? Die verschiedenen Modelle sind dermaßen unübersichtlich, willkürlich und abenteuerlich, dass man sich nach etwa 10 Minuten fragt, ob es nicht besser wäre, in der Wilhelmstraße einmal ordentlich mit dem Knüppel auf den Tisch zu hauen.

Doch der Wahnsinn hat Methode, verstehen kann das allerdings letztlich keiner mehr. Ich fühle mich in meinem Urteil  bestätigt, als ein Professor der Betriebswirtschaftslehre von der Europa-Universität Viadrina ziemlich lautstark sein Unverständnis ausdrückt und endlich einmal einfache, verständliche und selbstverständlich auch gerechte Regelungen fordert, die dann allein aufgrund dieser Eigenschaften auch von allen Betroffenen akzeptiert werden können. Eine allgemeingültige Forderung an das Steuerrecht, auch wenn es der berühmte "Bierdeckel" in Deutschland wohl nie sein wird.

Zwischendurch hatte ich bei der Vorstellung der dubiosen Besteuerungsmodelle schon den Schwefelgeruch der SPD wahrgenommen, mir diese Idee aber dann sofort ausgeredet, weil unser Schäuble ja in der CDU ist. In der dem Vortrag folgenden Diskussion wurde dann allerdings klar, wer hinter dem ganzen Kokolores steckt: Die wesentlich treibende Kraft ist  der "Koalitionspartner", also unsere Wischiwaschi- Systemstützen von der Verräterpartei. Deshalb freuen wir uns jetzt schon alle auf eine ähnlich verquaste hyper-bürokratische Spitzenleistung wie beim Mindestlohn oder der Frauenquote in DAX-Unternehmen ...








Montag, 22. Juni 2015

Ist das Kunst? Oder kann es weg?

Die provokative Frage der Überschrift stellt heute keiner mehr. Für Kaiser Wilhelm II. und den reaktionären Teil seines Deutschlands war die Frage allerdings noch ganz normal. Inzwischen sind sie auch im spießbürgerlichen Bewußtsein sehenswerte Kunst: Die Werke des Impressionismus und des Expressionismus. Eine kleine, überschaubare und damit auch mental aufnehmbare Ausstellung, die beide Stilrichtungen der Malerei und Bildhauerei miteinander vergleicht, läuft zur Zeit in der Alten Nationalgalerei in Berlin.("ImEx- ImperessionismusxExpressionismus") Seit dem 22. Mai und bis zum 20. September laden der Verein der Freunde der Nationalgalerie mit seinem Kooperationspartner, der französischen Botschaft und dem Institut francaise zu einem Besuch ein.

Auguste Rodin:  Der Denker (© SV 2015)
Die Eintrittspreise liegen bei zwölf Euro (ermäßigt sechs Euro), der künstlerisch hochwertige Katalog mit hervorragenden Texten zu beiden Kunstrichtungen und zum sozialen und politischen Umfeld der Zeit um die Jahrhundertwende in Deutschland und Frankreich kostet 29 €. Die Schlangen am Eingang waren zumindest am Donnerstag der vergangenen Woche moderat und nicht vergleichbar mit denen bei ähnlichen Ereignissen in Berlin. Dem Kunstinteressierten  kommt außerdem zugute, dass die schreckliche Scheune der Neuen Nationalgalerie im Westteil der Stadt gerade restauriert wird und die Ausstellung daher in der Alten Nationalgalerie statt findet.

In der Ausstellung selbst kann der politisch interessierte Betrachter durchaus Parallelen zwischen der Zeit von vor 100 Jahren zu unserer heutigen Zeit ziehen. Besonders beeindruckend dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden zum Beispiel in  Franz Marcs "Die Wölfe (Balkankrieg) " von 1913. Auch die idyllischen Stadtansichten oder die Porträts zum Beispiel von der Hand Liebermanns,Renoirs, Pissaros oder des Expressionisten Kirchner hinterlassen einen schalen Beigeschmack, wissen wir Spätgeborenen doch vom Schicksal der porträtierten Städte und ihrer Bewohner in den zwei folgenden Weltkriegen.

“ Schon Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges war die Gesellschaft des wilhelminischen Kaiserreichs tief gespalten in Bürokraten, in Nationalisten und die Träger sozialrevolutionärer Ideen... Das ohnmächtige Gefühl, am "Ende eines Welttages" (Georg Heym) angelangt zu sein, stand mit dem Wunsch nach Auflehnung und Erneuerung in stetem Widerstreit."  Kaiserreich hin oder Bundesrepublik her: Dieser Ausstellungstext mit der Überschrift "Vision Krieg: 1913" entlässt den politisch denkenden Besucher (trotz oder wegen aller Schönheit der ausgestellten Bilder) dann auch mit einem sehr unguten Gefühl, hat sich doch offenbar in den vergangenen 100 Jahren in Deutschland wirklich nichts geändert...










Dienstag, 16. Juni 2015

Gigantische Erfolge der Friedensbewegung

Wir. Dienen. Deutschland: Gewehre, die bei Erwärmung um die Ecke schießen. Marine-Hubschrauber, die nicht über der offenen See fliegen dürfen. Schützenpanzer, in denen die Wickeltische fehlen. Teure Euro-Drohnen, die im europäischen Luftraum keine Zulassung bekommen würden. Tausende BW-Pistolen, die in Afghanistan einfach verschwinden. Raketen, die per Paketdienst verschickt werden. 

Wer in diesen Meldungen der Medien vor allem eine Kampagne für höhere Rüstungsausgaben sieht, damit die Bundeswehr zukünftig noch mehr Auslandseinsätze absolvieren kann, hat nur bedingt Recht. In Wirklichkeit erleben wir gerade gigantische Erfolge der Friedensbewegung. Die Ostermarschierer sind überall, selbst in den Rüstungsfabriken. Auch Uschi von der Leine (gelassen) ist in Wirklichkeit eine verkappte Friedensaktivistin, wie man an der Entscheidung sehen kann, ein vollkommen nutzloses und hoch umstrittenes Luftabwehrsystem einzukaufen.

Richtig und weiter so, Uschi! Lass das Zeug ruhig produzieren, verdienen ja die Bayern dran. Sind ja auch nur Steuergelder, die da verbraten werden. Steuern kommen jeden Tag rein, die müssen weg, sonst schimmeln sie irgendwo im Geldspeicher vor sich hin.  Und hinterher kann man das Knallzeug ja wieder aufwendig für noch mehr Steuergeld entsorgen. Gab es da nicht eine Firma irgendwo in der Uckermark? Ein wahrlich wunderbarer Kreislauf. So haben auch die Brandenburger was davon. 

Die wirklich gute Nachricht kommt allerdings vom US-amerikanischen Meinungs- forschungsunternehmen Gallup. Die haben Ende 2014 in 65 Ländern dieser Erde 64.002 Menschen interviewt. In jedem Land wurden vom September bis Dezember 2014 - repräsentativ ausgewählt - je  1000 Frauen und Männer direkt, per Telefon oder online befragt, ob sie im Kriegsfall bereit wären, für ihr Land zu kämpfen. Die Ergebnisse machen Mut. Während die meisten Bekloppten (vielleicht wurden sie auch nur schlecht ausgesucht) offensichtlich in Marokko und auf Fidschi leben, wollen in Deutschland nur 18 Prozent ihre Haut für ein System zu Markte tragen, dass sich einen Sch...dreck um sie schert und sie nur mit billigen Sprüchen über Freiheit und Demokratie abspeist. Achtzehn Prozent - das wären hochgerechnet gerade einmal 14,4 Millionen Selbstmörder. Für die paar Leute sollten sich doch wohl genügend Fußfesseln, Knebel  oder Irrenhäuser finden!

Es gilt, unsere Anstrengungen zu vervielfachen. Wenn wir dann auch auf Fidschi endlich bei 18 Prozent sind, greift uns dann wirklich keiner mehr an...







 

Samstag, 13. Juni 2015

Waterloo - nicht von Abba

Heute vor fast genau 200 Jahren, am 18. Juni 1815, fand  die letzte Schlacht Napoleon Bonapartes statt. In der Nähe des Dorfes Waterloo, ca. 15 km südlich von Brüssel, das damals zum Königreich der Vereinigten Niederlande gehörte und im heutigen Belgien liegt, kämpften die  von Napoleon geführten Franzosen gegen die alliierten Truppen unter dem britischen General Wellington und die mit ihnen verbündeten Preußen unter Feldmarschall Blücher. Die für Napoleon verlorene Schlacht mit tausenden Toten auf beiden Seiten - allein die Verbündeten verloren 1.120 Offiziere und 20.877 Mann - beendete seine Herrschaft der Hundert Tage. Diese Niederlage führte zu seiner endgültigen Abdankung am 22. Juni 1815 und damit zum Ende des Französischen Kaiserreichs.

Waterloo: Denkmal der Schlacht (Volker Wiedemann  / pixelio.de)
Der Blutsäufer, Kriegstreiber und -verbrecher Napoleon Bonaparte, der trotz all seiner innenpolitischen Progressivität und Erfolge vor allem als Henker von Millionen Europäern und als Verräter an der Französischen Revolution in die Geschichte einging, wurde als Kriegsgefangener der Briten auf die Atlantikinsel St. Helena gebracht, wo er als Verbannter am 5. Mai 1821 starb.

Interessant ist dabei vielleicht, dass er sich bewusst den Briten ergeben hatte. Von den Preußen wäre er sofort standrechtlich erschossen worden. Eine sehr gute Sitte, die allerdings im Laufe der vergangenen 200 Jahre etwas verloren ging. Die Preußen hätten wahrscheinlich genug eigene Kriegsverbrecher erschießen müssen.. Und auch heute hätte man genug zu tun...


P.S.: "Loo" ist übrigens im Englischen der volkstümliche Ausdruck für eine Toilette. "Waterloo" also nur ein Wasserklosett?  "In der preußischen und deutschen Geschichtsschreibung wurde bis ins 20. Jahrhundert auch der Name „Schlacht bei (oder von) Belle Alliance“ verwendet. Dies ist auf Blücher zurückzuführen, der schon in seinen Berichten am 21. Juni 1815 diesen Namen benutzte. Belle Alliance ist der Name einer Gastwirtschaft, die sich zu Beginn der Schlacht hinter dem Zentrum der französischen Linien befand. " schreibt die Wikipedia. Und eine schöne Allianz war es ja auch , die für 200 Jahre letzte Waffenbrüderschaft der Engländer und der Deutschen in einem gerechten Krieg. In Großbritannien und international setzte sich allerdings das "Wasserklo" durch.

P.P.S.: Mit dem Titel "Waterloo" gewann die schwedische Gruppe "ABBA"  am 6. April 1974 im schönen Brighton an der englischen Kanalküste den Grand Prix de la Eurovision, heute Eurovision Song Contest genannt.

Ärger

Leute, ich muss das einfach mal los werden: Immer, wenn ich irgendwo in der Lügenpresse Leserkommentare über das Merkel und den Schrott lese, den die so tagtäglich anrichtet, kommt garantiert ein Hinterwäldler aus dem Westen und erzählt uns, die müsste ja so sein, die käme aus dem Osten! Also die aus dem Osten sind per se (aus sich heraus) undemokratisch, finden Abhören und Bespitzeln super, kuschen vor  der Obrigkeit wie z.B. den Amis und haben wenig bis gar keine persönliche Empathie. Überhaupt sind die aus dem Osten kaum sozialisiert.

Dieser Blödsinn k... mich an! Leute, ob Ihr es wahr haben wollt oder nicht: Das Merkel hat in einer anderen DDR gelebt als ich und noch andere Millionen ehemalige DDR-Bürger. Ich kenne einen Menschen, der hat in den siebziger Jahren mal 4 Wochen in Kirchenkreise hereingerochen und dort Kontakt mit den verwöhnten und verhätschelten Kinderchen von Pfarrern und Superintendenten (oder wie die Bonzen dort heißen) gehabt. Alle hatten beste Studienplätze, wurden durch die Kirche mit allem erdenklichen Westtrödel aus Paketen versorgt, waren aufeinander neidisch und sich nicht mal untereinander grün, schimpften auf den Staat wie die Kolkraben  und waren  in der DDR so furchtbar unterdrückt. Charakter ?  Fehlanzeige. Nach den 4 Wochen im kirchlichen Umerziehungslager hatte sich der Obengenannte genügend geekelt und dabei einen so festen Klassenstandpunkt erworben, dass er anschließend um Aufnahme in die SED bat. Was er nicht wusste: In dem Verein war es nur anders schlimm.

Merkel stammt ebenfalls aus den beschriebenen Kirchenkreisen. Und daher von ihr Charakter oder auch nur die Erinnerung an den an den DDR-Schulen gelehrten Humanismus  zu verlangen , ist  illusorisch. Im Übrigen: Eigentlich macht sie nichts Anderes als ihr CDU-Ziehvater Kohl (und der war ja nun auch dazu noch unintelligent) - jede Entscheidung aussitzen, bis es nicht mehr geht.

Deshalb ist es eine Sauerei, das Merkel immer wieder als Ossi zu bezeichnen. Die gehört nicht zu uns.

Noch was: Hört auf, diese unmögliche Person immer als "Muttti" zu bezeichnen. So eine Mutter möchte keiner haben. Außerdem ist sie wohl nicht nur geistig unfruchtbar .

Ach ja, die meisten von uns können inzwischen mit Messer und Gabel essen. 

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...