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Donnerstag, 3. September 2015

Was ist wichtig?

Gedanken zum Weltfriedenstag            von Johannes Madeja

Was soll diese Frage? Wichtig ist, was in der Zeitung steht! Was nicht in der Zeitung steht, das ist sicher nicht wichtig! Alles klar?

Hier ein paar Beispiele: Tigerjunge Dragan aus dem Eberswalder Zoo bekommt eine Freundin - Alica  (mit Bildern von Dragan und Alica). Eisbär Knut ist an einer Menschenkrankheit gestorben. Inzwischen ist Knut ausgestopft und - siehe Bild - sein Fell wird gerade gekämmt. Auf der Buga - gemeint ist die Bundesgartenschau - ist es immer noch und wieder sehr schön - da muß man hin, so steht es jede Woche zweimal in der Zeitung. Das waren wichtige Meldungen, nicht zu übersehen!
 

Und noch ein paar Beispiele:
Der Weltmarktpreis für Rohöl ist in einem Jahr um die Hälfte gefallen, der Preis für Benzin und Diesel an der Tankstelle aber allenfalls um 20%. Die vorherige Gemeindegebietsreform hat weder für die Bürger noch allgemein Vorteile gebracht. Trotzdem soll es eine neue Reform geben, die auch nichts bringen wird, es sei denn längere Wege für die Bürgerinnen und Bürger. Die IS - Terroristen sprengen einen alten Tempel nach dem anderen in die Luft. Woher haben die den Sprengstoff? Woher haben sie die Kanonen und Panzer? Aus den USA, aus Frankreich oder Deutschland oder aus Rußland? Ohne Kriegswaffen gäbe es keinen Krieg! Am 01. September ist auf dem Eberswalder Marktplatz eine Kundgebung zum Weltfriedenstag. Es ist ganz wichtig dabei zu sein!
 

Das waren wohl weniger wichtige Meldungen. Wer sie lesen wollte, der mußte sehr aufmerksam suchen. Die Fragen müssen nicht beantwortet werden. Deutsche Autofahrer haben bisher noch jede Benzinpreiserhöhung geschluckt und der deutsche Michel wird auch die neue Kreisgebietsreform mit dem einhergehenden Demokratieabbau schlucken. Jahrtausende alte Kulturgüter sind sicher wichtig, aber ihre Zerstörung - warum nur? - hat keine weiteren Folgen, jedenfalls nicht für die Existenz der Menschheit.

Anders ist es mit dem Weltfriedenstag. Hier geht es um unsere Existenz, um Sein oder Nichtsein! Die Liste der Organisationen, die zur Verantaltung aufgerufen hatten, ist lang. Vertreter politischer Parteien oder gar der Verwaltungen waren weniger dabei. Es gab eine Kundgebung auf dem Marktplatz und ein Friedensgebet in der Kirche - beide eindrucksvoll und auch  von beachtlich hohem Niveau. Den Initiatoren und Organisatoren gebührt Lob und Anerkennung und vor allem Dank. Die Veranstaltung war ein Erfolg, eine Rednerin sprach von einem Signal aus Eberswalde für den Frieden. War es wirklich ein Erfolg? War das Signal zu hören? Die Antwort auf diese Fragen gibt die Zahl der Teilnehmer. Auf dem Marktplatz waren es weniger als hundert, in der Kirche wenig mehr als fünfzig.

marika  / pixelio.de

Landrat und Bürgermeister waren nicht zu sehen! Immerhin erfreulich war die Teilnahme einiger junger Leute, die zwar noch keinen Krieg erlebt, aber offenbar begriffen haben, daß ein Krieg nicht nur Karriereknick bedeutet, sondern das Karriereaus und wahrscheinlich das "Aus" ihrer Existenz.
Und wo waren die 40.000 Eberswalder? Wo waren die 170.000 Barnimer? Warum war auf dem Marktplatz gähnende Leere? Ist das Thema Weltfrieden  nicht so wichtig? Eine Rednerin sagte, daß sie die geringe Teilnehmerzahl mit Sorge erfüllt. Damit steht sie nicht allein. Ein Friedensgebet könnte lauten: Herr, öffne den Menschen die Augen, damit sie erkennen, was wirklich wichtig ist! 


Unser Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe hat den deutschen Spießbürgern, ironisch und feinsinnig, schon vor 200 Jahren ein berühmtes Denkmal gesetzt mit folgenden Zeilen:
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten, weit in der Türkei, die Völker aufeinanderschlagen. Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten; dann kehrt man abends froh nach Haus und segnet Fried' und Friedenszeiten.
So weit Herr von Goethe.
Damals war die Türkei wirklich weit. Heute ist sie nur zwei Flugstunden entfernt. Der Krieg ist also ganz nah. Der Friede ist kein Geschenk. Er will erarbeitet und erbeten sein. Das zu erkennen halte ich für wichtig.




Kommentar vom Blogger: Ach ja, eins noch - der Weltfriedenstag war am 1. September. Falls das jemand vergessen haben sollte. Und vielleicht ließe sich ja auch in unseren Medien mal ein Zusammenhang zwischen der medial allgegenwärtigen Flüchtlingswelle und den Kriegen in aller Welt heraus arbeiten...

Initiativen oder plumper Selbsterhalt?

Wie die Grünen so sind: Wenn es mit der Einsicht des tumben Vokes nicht so klappt, führt man gerne eine Sondersteuer ein, greift zu Zwangsmaßnahmen oder schickt gleich die Bundeswehr (wie es dieses militante Flintenweib, die Pfarrersgattin Göring-Eckard es am liebsten in Richtung Syrien tun würde).

Auch grüne Provinzpolitiker sind da nicht besser. "Eine Initiative für die Einführung einer Baumschutzsatzung für Bernau starten die Stadtverordneten Thomas Dyhr, Klaus Labod (beide Bündnis 90/ Die Grünen), Ulf Makarski, (Piratenpartei), Andreas Neue, Detlef Maleuda und Georgi Tontchev (alle drei BfB)" meldet unser Lokalblatt mit den drei K als Schwerpunkten in der Berichterstattung (Kirche, Kirmes, Körperkultur) gestern als neueste Wohltat aus der Grünen Hölle.

Initiativen, die die Welt braucht. Zwar wäre eine Bernauer Baumschutzsatzung nötig, allerdings kommt sie viel zu spät. Landesweit gilt schon seit 2004 ein sogenanntes Baum"schutz"gesetz, das den Schutz für Bäume auf Wohngrundstücken fast vollständig aufhob. Das kreiseigene Gesetz ist nicht besser, gilt aber auch schon einige Jahre. Und nun haben die grünen Initiatoren einer neuen Baumschutzsatzung nach rund 11 Jahren Kahlschlag in den Brandenburger Städten und Gemeinden endlich mal ausgeschlafen ? Das ist so seltsam, dass sogar das SPD- Kreistagsmitglied*  Norbert Hollmann, eigentlich auch nicht gerade eine besonders helle Kerze am Weihnachtsbaum der Bernauer Politik und vor allem als Verhinderer von Gewerbeansiedlung bekannt, sich in einem Leserkommentar verwundert zeigt.

Sinnvoll: Grüne Buntstifte (Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de)
Dabei ist alles ganz einfach: Dyhr und Labod haben mit ihrer demonstrativ zur Schau gestellten Unbelehrbarkeit, die sich u.a. in ihrem sturen "Ja" zu den grundgesetzwidrigen Altanschließerbeiträgen bei Wasser und Abwasser, der bedingungslosen Unterstützung des verjagten Bürgermeisters und in Dyhrs Alleingang als Vertreter der Stadt im WAVPanke/Finowzeigte, so massiv in der Wählergunst verloren, dass man der eigenen Klientel wieder etwas Futter zuwerfen muss und sich deshalb halbherzig auf das Kerngeschäft der Grünen besinnt. Eigentlich sind beide Herren politisch gescheitert. Und Bäume und vor allem Menschen sind das Letzte, was diese beiden Paragraphenreiter interessiert, wie sich in den letzten Jahren bei fast allen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung gezeigt hat...


*Natürlich weiß ich, dass der Herr N. bei den Linken mitturnt. Nur ist das im Barnimer Kreistag nicht wichtig. Da gehören alle (außer den Abgeordneten von BVB/Freie Wähler) zur Blockpartei.

Montag, 31. August 2015

Würden Sie dieser Frau auch nur einen Staubsauger abkaufen?

"Klar sei jedoch, dass es einen "großen Umbruch" geben werde. Merkel betonte, Deutschland sei ein Einwanderungsland. Die Bundesregierung habe auch gesetzlich schon "sehr viel gemacht", um die Zuwanderung von Fachkräften zu erleichtern." schreibt "Zeit Online" über die heutige Pressekonferenz unser aller Merkel.

"Großer Umbruch". Dieses Wort gefällt mir. Es gab ja schon früher große Umbrüche in dieser Republik. Zum Beispiel, als die Gelben Säcke, das Dosenpfand und die LKW-Maut eingeführt wurden. Naive Gemüter hatten damals geglaubt, der Kapitalismus ließe sich mit diesen Geniestreichen wenigstens umweltmäßig etwas an die Kandarre legen. Klappte nicht. Und wer zahlt bis heute dafür? Oder haspelt sinnlose Riten ab wie die Mülltrennung. Richtig. 

Nun sind das Thema Flüchtlinge und fehlender Umweltschutz inhaltlich nur mittelbar miteinander verbunden. Beides ist allerdings Resultat eines ungebremsten, globalisierten  Raubtier- oder Manchesterkapitalismus, dessen Hauptordnungsmacht, die USA, samt ihrer Vasallen für alle Völkerwanderungen der Neuzeit, für fast alle Kriege  und die Verwüstung dieses Planeten verantwortlich sind. Nicht umsonst wurde Merkel vorige Woche von ihrem Erziehungsberechtigten, dem USA-Präsidenten, telefonisch dafür gelobt, dass Deutschland mit seiner Asylpolitik hinter den Amis die Schlachtfelder aufräumt.

Übrigens, das Merkel irrt nicht nur im Großen! Wie so oft. Deutschland ist kein Einwanderungsland. Jedenfalls nicht für Fachkräfte. Da sind wir eher Auswanderungsland. Für Brosamen will nämlich keines unserer Kinder, die noch in der DDR Lesen, Schreiben und  Rechnen gelernt haben, hier oder im geistig vergreisten Westen Deutschlands arbeiten und sich ausbeuten lassen. Sie gehen weg aus diesem Schlaraffenland Deutschland, in dem nach dem festen Glauben von Hunderttausenden Armutsflüchtlingen aus der Dritten Welt die Bürgersteige vergoldet sind und jeder bei Grenzübertritt ein  Haus und ein Auto spendiert bekommt. In dem man allerdings die Infrastruktur und die Kultur, inklusive der Universitäten und  Hochschulen, nicht nur materiell immer weiter verrotten lässt. Deutschland ist reich, allerdings ertrinkt die Kuh jeden Tag neu im flachen Dorfteich. Weil Statistik und reales Leben zwei völlig unterschiedliche Seiten einer Medaille sind.

Im Ausland arbeiten unsere Kinder dann  z.B. mit ebenso gut ausgebildeten Indern und Chinesen zusammen und verdienen dabei das Geld, das Merkel und Co. für die Zuwanderung von Armutsflüchtlingen oder die Bearbeitung von Asylanträgen, die zu über 90 Prozent abgelehnt werden oder für die sogenannte Integration von  "Fachkräften", in deren südeuropäischen Heimatländern "großartige Quoten" bei berufsqualifizierten Bildungsabschlüssen von tatsächlich rund 40 Prozent erreicht werden, verjuxen müssen.

Die  "nationale Aufgabe" der Bewältigung dieser Völkerwanderung inklusive solcher Erscheinungen wie Suhl, Görlitzer Park, Hamburger Hauptbahnhof oder Duisburg-Marxloh - diese "kleinen" Aufgaben bleiben übrigens für uns, für die Hartzis, Niedriglöhner und den immer kleiner werdenden Mittelstand. Nicht für die Politik oder gar das Großkapital. BTW: Das Verwaltungsrecht definiert eine Großstadt als eine Stadt mit wenigstens 100.000 Einwohnern. Wo werden wir dieses oder nächstes Jahr acht bis zehn Großstädte hinbauen? Das dürfte auch mit unnormalem "deutschen Vorgehen" nicht klappen, Frau Merkel. Also, aus den Zelten weiter in die Slums und Ghettos mit den Flüchtlingen, Frau Merkel?    

In diesem Staat mit Merkel an der Spitze werden bis zuletzt nur wir kleinen Normalverbraucher für alles aufkommen.  Bei "großen Umbrüchen" oder anderen finanziellen und sozialen Abenteuern halten sich das Kapital und seine Sockenpuppen, die Politiker, immer vornehm zurück...


Freitag, 28. August 2015

Flüchtlingsfrage gelöst!

Danke an Micha für folgenden Leserbrief: 

Auf Telepolis gibt es heute einen Artikel zu den ganzen Rechten in Sachsen, der mal einen anderen Standpunkt darlegt:

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45823/1.html

Ich hatte gerade eine Epiphanie, wie die EU die Frage der Verteilung der ganzen Flüchtlinge ordnungsgemäß lösen kann

Einfach die Flüchtlinge danach verteilen, woher sie kommen:
  • Iraker an die Länder, die Truppen im letzten Irakkrieg hatten (Ich meine hierbei nicht die USA, denn die gehören nicht zur EU, sondern die US-Vasallen wie GB, Polen, Spanien aus der coalition of the willing),
  • dto. für Afghanen, da muss sich dann auch D beteiligen und solche NATO-Länder wie Norwegen, Dänemark oder die Balten-Staaten,
  • Menschen vom Balkan an alle Länder, die unbedingt im Kosovo einreiten mussten (Herr Josef Maria Fischer - beschönigend "Joschka" F. genannt - kann mindestens 10 Familien in seiner Villa unterbringen.),
  • Libyer gehen in die Länder, die so eifrig Gaddafi weggebomt haben,
  • Syrien, da fällt mir momentan kein Land ein. Die Flüchtlinge aus Syrien werden deshalb gleichmäßig auf alle Länder verteilt, und 
  • für Afrikaner habe ich die beigefügte, ganz brauchbare Karte entdeckt (Stand 1914).

Beste Grüße

Michael

Donnerstag, 27. August 2015

Tatata (Tusch!)

Marc Boberach  / pixelio.de
Heute, genau nach 7 Wochen, hat die Deutsche Postbank die im Computerzeitalter offenbar unerhört schwierige und langwierige Aufgabe bewältigt, das Konto meiner verstorbenen Mutter aufzulösen.

Diese Leistung ist so unerhört eindrucksvoll und großartig! Ich musste es hier gleich aller Welt mitteilen.

Kein Wunder, dass keiner diesen Laden kaufen will. Sie sind einfach viel zu effizient und würden damit allen anderen Banken die Normen versauen. Allerdings muss man der Postbank zugute halten, dass ich mich zwischendurch (am vergangenen Freitag) beim Vorstand beschwert habe. Sie waren also etwas gedopt.


P.S.: Wie lange hat derlei eigentlich früher ohne Computer und nur mit Rechenbrett gedauert? Ich schätze, maximal 2 Tage.

P.P.S.: Vorsicht, dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten. 

Dienstag, 18. August 2015

Idole

Jede Zeit hat ihre Idole. Die Wikipedia definiert den Begriff folgendermaßen:  "Idol (über lat. lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebraucht, während abbildende Darstellungen eher mit dem Begriff Götterbild gefasst werden.
Das Wort Idol begegnet im Deutschen erst seit dem 18. Jahrhundert und verdrängte allmählich die älteren, eindeutig negativ besetzten Begriffe Abgott und Götze. Die Verehrung von Idolen bezeichnet man als Idolatrie („Abgötterei“, „Götzendienst)“. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden häufig Personen, denen große oder übertriebene Bewunderung entgegengebracht wird, als Idole bezeichnet.

Personen, denen große oder übertriebene Bewunderung entgegengebracht wird - das ist es! Unsere Vorfahren hatten auch schon ihre Idole. Einige davon druckten sie gar auf Briefmarken, so wie das Idol hier rechts. 6 Millionen deutsche Wählerstimmen erreichte das Idol 1932. Es konnte später tödlich sein, den Kerl öffentlich nicht zu mögen. „Wie gut ist es doch, dass der Führer nicht Kräuter heißt.“ meinte der Komiker Karl Valentin. Man hätte ja sonst immer "Heil Kräuter" blöken müssen. Valentin schützten wahrscheinlich sein Bekanntheitsgrad und seine Naivität.

Stalin, das ist unser Sieg!
Einige tausend Jahre später wurde es anders, aber nicht besser. Jede Parteiversammlung im Weltreich des allmächtigen Bождь, des Führers,  hielt einen Stuhl für Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili (so sein Name auf georgisch) frei. So war er immer wenigstens ideell anwesend - der Josef Stalin. Und auch sein Abbild hielt man für alle Ewigkeit fest. Allmächtig, genial, übermenschlich. Nur Lenin hatte ihn richtig eingeschätzt: „Stalin ist zu grob," schrieb er an das ZK der Kommunistischen Partei, "und dieser Fehler, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden. Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von dem Genossen Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, dass er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist. Es könnte so scheinen, als sei dieser Umstand eine winzige Kleinigkeit. Ich glaube jedoch, unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung einer Spaltung und unter dem Gesichtspunkt der von mir oben geschilderten Beziehungen zwischen Stalin und Trotzki ist das keine Kleinigkeit oder eine solche Kleinigkeit, die entscheidende Bedeutung gewinnen kann.“ Aber wer guckt schon in ein politisches Testament, wenn es um die Macht geht? Nun, Stalin wurde es trotz Lenin - und räumte auf.
  
Noch einige Zeit später - offiziell waren alle irdischen Götter bis auf die schöne Dame Demokratia längst tot, es gab nur noch sogenannte "Stars" im Dschungelcamp oder im Big Brother-Haus - waren die Erde und unsere Köpfe öd und leer. Höchste Zeit also für Idole. Ein Konditor auf Usedom, genauer gesagt in Heringsdorf, hat die Ödnis und Leere in unseren Herzen und Köpfen und Mägen erkannt. Diese Ödnis und Leere, die eine Mehrheit von uns ständig dazu treibt, ihrem einzigartigen Idol bei jeder Bundestagswahl 42 Prozent der Stimmen zu geben. Und so kann man auf Deutschlands schönster Insel eine feine Torte mit dem großmächtigen Abbild der großmächtigsten Frau der Welt erwerben, wie unser Bild hier zeigt:
 
© h.p. 2015
Wer waren dagegen schon der "Föhrer"  oder Stalin oder gar die Beatles?

Trotzdem bleiben Fragen offen: Hätte es nicht ein schöneres Foto, z.B. von Miss Piggy getan?  Ist der Wortstamm von  "Konditor" wirklich das schrecklich diffamierende Wörtchen "TOR"? Und warum bekommen die schöne Göttin Demokratia oder - konkret- wir und die Wähler dieser Dame wegen der Wähler dieser Dame mitnichten Torte ins Gesicht, sondern immer wieder im bildlichen Sinne (finanziell, sozial, politisch, freiheitlich) auf'' s Maul? Hat uns der Personenkult wirklich gefehlt und wann werden Merkel-Witze strafbar?

Harald, dem ich das Foto verdanke, lässt mich ratlos zurück...


 

Samstag, 15. August 2015

Pause...

© fv 2015
...wegen zunehmender Trockenheit.



Wir lesen uns Ende August oder nach ausgiebigen Gewittern wieder. Bis dahin sind wir auf oder in dem See...

Samstag, 8. August 2015

Apropos: Stuttmann


ES GIBT THEMEN, DIE KANN ICH NICHT MEHR HÖREN ODER WILL DAVON AUCH NICHTS MEHR LESEN ! Weil dabei seit Monaten, teilweise auch seit Jahren soviel gelogen wird, dass sich eigentlich alle Balken biegen müssten. Zu diesen Themen gehören Flüchtlinge, Griechenland, Merkel, SPD, FDP und natürlich der Fluchhafen  (Schreibfehler beabsichtigt) Berlin-Brandenburg International- kurz BER.

Es ist ja nun in Deutschland schon lange so, dass man die Wahrheit nur noch von Kabarettisten und Karikaturisten zu hören und zu sehen kriegt. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass man die Wahrheit über den BER kurz und zusammengefasst vom Karikaturisten Stuttmann serviert bekommt. Man sehe sich dieses Video aus dem Jahre 2013 zum BER an ! Zwar sitzen jetzt ein paar andere blöde Fratzen im  Cockpit, aber das Ergebnis ihrer - na ja, nennen wir es höflicherweise  Bemühungen -  ist  auch zwei Jahre später noch dasselbe...

Impressum und V.i.S.d.P.

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16321 Bernau
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...