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Samstag, 26. Juli 2014

Pause

Wir machen mal Pause. Und immer schön daran denken - vor allem im Urlaub und in der Freizeit:



Geignetes Schuhwerk tragen !  (© sv 2008)    


Einen schönen Urlaub !

Montag, 21. Juli 2014

Rüstungsindustrie abschaffen!


"Das durchschnittliche jährliche Beschäftigungswachstum in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie beläuft sich auf 4,1 Prozent (2005 - 2011). Die Beschäftigung in der deutschen Volkswirtschaft wuchs im gleichen Zeitraum nur um 0,9 Prozent. Somit wuchs die Beschäftigung in der SVI mehr als viermal so stark wie in der Gesamtwirtschaft. Sie trägt somit zur Stabilisierung des deutschen Arbeitsmarktes bei." heißt es auf der Webseite des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, wie man beschönigend die Rüstungsindustrie nennt. Sage und schreibe 316.620 Arbeitsplätze bietet dieser Industriezweig, der Deutschland auf Platz 3 bei den Waffenexporteuren brachte. Die Kassen der Konzerne klingeln. Und natürlich dürfen diese Arbeitsplätze nicht gefährdet werden ist das allgemeine Credo von Politik und Konzernen. Da pfeift man von Seiten der Politik  gern auf den Verwendungszweck der produzierten "Waren", fragt nicht nach, was die exportierten "Humanitätsgüter" wie Panzer, Maschinenpistolen, U-Boote oder kleine Handfeuerwaffen anstellen sollen, wofür diese gebündelte Humanität eingekauft wird. 


Rainer Sturm  / pixelio.de
Wesentlich friedlicher und humaner kommt da schon die deutsche Gesundheitswirtschaft daher. Aber ist dieser Wirtschaftszweig auch wirtschaftlich erfolgreich, zukunftstorientiert, "nachhaltig" und wie sieht es mit den Arbeitplätzen aus?  Ist diese Branche (also das gesamte Gesundheitswesen inklusive Zulieferer oder Versorger) wirklich eine Alternative für die Wirtschaft, lässt sich mit "Gesundheit" überhaupt Profit - nur darum geht es in dieser Gesellschaftsordnung - erzielen?  Werden deutsche Gesundheitsprodukte überhaupt exportwirksam? Ein volkswirtschaftlicher Vergleich des Sektors "Sicherheits- und Verteidigungsindustrie" (lassen wir diese Wortschöpfung wahrhaft Goebbelscher Prägung für eine Industrie, die Menschen Tod und Verderben bringt, an dieser Stelle einmal stehen) mit der deutschen Gesundheitswirtschaft bringt Erstaunliches zutage. An dieser Stelle nur eine kleine Tabelle mit wenigen volkswirtschaftlichen Kennziffern (1+2) *: 



                                            
Rüstungs-
industrie
Gesundheits-
wirtschaft
Differenz




Bruttowertschöpfung (Mrd. €)
8,3
251
243




Export (Mrd. €)
12,5
85
72,5




Außenhandelsüberschuss (Mrd. €)
6,7
13,6
6,9




Arbeitsplätze (Stück)
317.000* *
5.700.000***
5.383.000

*     2011
**   gerundet, inkl. beeinflusster Branchen
*** gerundet, 2009



Die Zahlen sprechen für sich und zeigen vor allem eins: Den Einfluss der Rüstungslobbyisten auf die Politik. Hätte man bereits vor Jahrzehnten mit einer volkswirtschaftlich auch gewollten Umstrukturierung angefangen, wären die Arbeitplätze in dieser vom Geist her archaischen Industrie - da sie immer noch auf der biblischen Legende von Kain und Abel fusst - (und auch ganz nebenbei der Profit der Konzerne) bereits durch moderne Industriezweige substituiert worden.

Inzwischen ist jeder siebente deutsche Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft tätig. Diese Branche schafft rund 18mal mehr Menschen Lohn, Brot und Butter als die Herstellung von Kanonen. Und während sich die deutsche "Sicherheits- und Verteidigungsindustrie" mit ihrer Arbeitsproduktiviät sowie der hohen Innovationsfreudigkeit brüstet und damit doch nur zu mehr Mord und Totschlag in der Welt beiträgt, rettet jede Innovation in der Gesundheitswirtschaft unmittelbar oder mittelbar menschliches Leben. In Deutschland und in der weiten Welt...




Quellen: 1.Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie 
              2. Gutachten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur ökonomischen Bedeutung der       
                  Gesundheitswirtschaft im Gesundheitssystem und für die Volkswirtschaft insgesamt.
 
 

Samstag, 19. Juli 2014

Würg!

"Gute Musik und schlechte Politik vertragen sich nicht..." schrieb Lion Feuchtwanger 1939 in seinem Roman "Exil". Feuchtwanger  (* 7. Juli 1884 in München; † 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein deutscher Schriftsteller und einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Ergänzung von 2014: Musik + miserabler Gesang +  ganz schlechte Politik + ekelhafte Arschkriecherei =  Murksel und ihr Hofstaat aus sogenannten Journalisten, die in Wirklichkeit nur noch besonders servile Hofnarren darstellen. Allen voran alle diese Hanswürste vom ZDF. 

Wie sagt Donald Duck immer dann, wenn er sich besonders doll ekelt ? Richtig: WÜRG! Was anderes als ein Comic ist dieser Idiotenzirkus da in Berlin auch nicht mehr...

Freitag, 18. Juli 2014

Krieg gegen die eigene Bevölkerung

"Die Ukraine scheint die Blaupause für weiteres Vorgehen in Europa und darüber hinaus zu werden. Das Vorgehen des ukrainischen Machthabers Poroschenko gegenüber dem Osten seines eigenen Landes und vor allem der dort lebenden Bevölkerung hat nichts mehr von dem an sich, wie Schwierigkeiten im eigenen Land beigelegt oder angegangen werden können. Das ist Krieg gegen die eigene Bevölkerung und das mit einer angeblich aus dem Boden gestampften »Nationalgarde«, die aus den faschistischen Gruppen, vor allem aus der Westukraine, geschaffen worden ist. (…) Das amerikanisch-Kiew-ukrainische Ziel dieses Vorgehens wird notfalls auf den offenen Krieg mit Rußland aus sein, um letztlich die Ukraine als Bollwerk nicht nur gegen Rußland nutzen zu können. (…)" meint Willy Wimmer in einem vom Internetportal Nachdenkseiten veröffentlichten Text des früheren Parlamentarischen Staatssekretärs und CDU-Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer zum Geschehen an der ukrainisch-russischen Grenze mit dem Titel >Alarmstufe ›Rot‹ <.

Nicht in Syrien oder Gaza: 2014  in der Ostukraine (© unbekannt)
Die Situation vor Ort eskaliert immer mehr und ist in der Tat beängstigend. Obama braucht offensichtlich außenpolitische "Erfolge", um bei den Mächtigen der USA nicht als "lame duck" dazustehen und unsere Regierung ist zu schwach, zu dumm oder zu reaktionär, sie ihm im Interesse der europäischen Sicherheit zu vermasseln. Die Schreibtischtäter sind wieder unterweg. Und verfolgt man die deutschen Mainstreammedien seit dem Beginn der Ukraine-Krise wird überdeutlich klar, dass wir ideologisch reif geschossen werden sollen für den nächsten kalten oder heißen Krieg auf europäischem Boden. 

Das müssen wir ihnen vermasseln:  Kauft diesen gleichgeschalteten Dreck wie Spiegel, FAZ oder Zeit oder gar Focus oder BLÖD einfach nicht mehr, es ist eh immer dasselbe. Stets und ständig lautet die Quintessenz von deren Auslassungen: Der Russe, dieser Untermensch, ist schuld. Es wird nicht mal mehr der kleinste Versuch der Objektiviät gewagt. Lasst sie Eure ökonomische Macht spüren. Sie können ihren Dreck nur verbreiten, wenn wir ihnen das Geld dafür geben.

Man mag zu Putin oder den Separatisten in der Ostukraine stehen , wie man will: Dort in der Ostukraine findet Völkermord statt! Der Westen aber sieht weg und gibt dem Schoko-Nazi und den Wiedergängern von Stepan Bandera noch das Geld für ihre Mordbrenner! Übrigens: Die gern kolportierte Aussage - z. B. von der ehemaligen Grünen Göring minus Eckardt - Poroschenko wäre ja demokratisch gewählt (und stände damit wohl außerhalb jeder Kritik oder könne doch kein Nazi sein, oder was?), ist mehr als lachhaft.  Sie ist mit Blick auf die Grünen nur noch traurig, denn auch Hitler ist einstmals demokratisch gewählt worden. Und alle bürgerlichen Parteien haben seinem Ermächtigungsgesetz und damit dem Terror gegen Andersdenkende und Andersartige demokratisch zugestimmt. 

Quelle: facebook
Beteiligt Euch an den Diskussionen auf den Kommentarseiten der gleichgeschalteten deutschen Medien im Netz, auf Facebook oder bei Twitter. Auch wenn diese Kommentare nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein sind und immer häufiger wegzensiert werden. Schreibt der Murksel oder dem SPD-Steinmeyer, was wir von ihrem Wischiwaschi gegenüber Obama und seinen Kiewer Fascho-Marionetten halten. Dass wir keinen Krieg wollen!

Ich kann nur von mir reden, aber ich will etwas gegen diesen Wahn tun bzw. getan haben. Damit wir nicht eines nicht mehr allzu fernen Tages wieder im  Bunker sitzen oder als Volkssturm ausrücken dürfen ... 

Donnerstag, 17. Juli 2014

Buchempfehlung

A. Dengs  / pixelio.de
Passend zur gegenwärtigen Kriegshetze gewisser Staatsoberhäupter und auch der vielen Dummen in unserem Land empfehle ich das Buch  "Die Stalingrad-Protokolle: Sowjetische Augenzeugen berichten aus der Schlacht " von Jochen Hellbeck , Christiane Körner und Annelore Nitschke Verlag  S. FISCHER. Es ist inzwischen in  der 4. Auflage erschienen z.B. bei Amazon fast vergriffen

Im Dezember 1942 wollten sowjetische  Historiker die seit Monaten anhaltende Schlacht um Stalingrad für die Nachwelt festhalten. Sie sprachen mit Kommandeuren und einfachen Soldaten, mit Kommissaren, Scharfschützen und Sanitäterinnen. Auch Bewohner der Stadt wurden interviewt und berichteten schon während der Kämpfe von ihren Erlebnissen.  Diese einzigartigen Gesprächsprotokolle enthüllen das Selbstverständnis und die Motivation der Rotarmisten und ihre Wahrnehmung der faschistischen Gegner. Sie machen die Grausamkeit des Krieges unmittelbar deutlich - deutlicher geht es nicht mehr. Nach dem Krieg gerieten die Stalingrader Protokolle unter Verschluss und verschwanden im Archiv. Siebzig Jahre nach der Schlacht wurden sie in Zusammenarbeit mit Historikern der Russischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht.


 Nach der Lektüre befiel mich ein schrecklicher Gedanke: Wenn wir bald wieder fröhlich gen Russland ziehen, um die Untermenschen dort so richtig fertig zu machen, könnte doch auch dieses Mal jemand vergessen, für unsere unbesiegbaren Krieger die Wintermäntel einzupacken... 


Geheimnisverrat


Hier das Rezept für Margrits unnachahmlichen Streuselkuchen mit Obst- oder sonstiger Füllung - auch wenn das schwerster Geheimnisverrat ist:
Teig: 400g Weizenmehl
 1 Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
      1/2 Tellöffel Salz
      3 Esslöffel Zucker
      1 Esslöffel Butter
      1 Ei
      1/2 Teelöffel Backpulver (alter Bäckertrick!)
   ca. 1/4 l Wasser/Milch gemischt auf 30°C erwärmt
nicht zu warm), Menge hängt von der Mehlqualität ab, Du merkst es beim Kneten,      wird der Teig zu feucht, etwas mehr Mehl zugeben.

Den Teig mit dem Küchenmixer (Knethaken) oder mit der Hand kneten bis er richtig glatt ist. Im Haushalt kann man Hefeteig eigentlich nicht  überkneten, das schafft auch die Küchenmaschine nicht. Die Oberfläche nach dem Kneten etwas glatt ziehen, damit während der Reifung sich  bildendes Kohlendioxid nicht zu leicht entweicht.Wichtig ist das  richtige Reifeklima nach dem Kneten. Wenn Du einen Elektroherd hast,  diesen auf 30-35°C einstellen (die Skale beginnt meist mit 50, also  etwas mehr als die Hälfte einstellen. Man kann auch eine große Schüssel  mit warmen Wasser füllen, die Teigschüssel reinstellen und alles mit  einem Geschirrhandtuch bedecken. Das Handtuch darf aber nicht nass  werden, sonst kühlt es wieder. Wenn der Teig sich im Volumen verdoppelt  hat (ca. 45-60 min), mit bemehlten Händen herausnehmen, kurz mit der  Hand durchkneten (nur ganz leicht, nicht viel Kraft), zu einer Kugel  formen und 5-10 min auf dem Tisch liegenlassen, Schüssel darüber  stülpen. Herd jetzt hochheizen (Umluft 200°C oder Ober- und Unterhitze
220°C). Danach den Teig ausrollen und aufs leicht eingefettete Blech legen, mit Früchten belegen und noch 20 min stehen lassen. Inzwischen  können die Streusel geknetet werden. 
Streusel: 300g Weizenmehl
           200 g Butter
           200 g Zucker
mit der Hand verkneten und durch die Finger zerkrümeln, den Kuchen damit belegen und in den heißen Ofen schieben, 20 min Backen.

Guten Appetit.

Freitag, 11. Juli 2014

Zurück in die Achtziger

Nicht nur politisch geht es derzeit zurück in die achtziger Jahre und den Kalten Krieg des vorigen Jahrhunderts. Auch computertechnisch bzw. softwaremäßig bewegen wir uns unaufhaltsam rückwärts. Nach der unsinnigen SEPA-Umstellung  - die keiner braucht, da sich auch kaum jemand zwanzigstellige Kontonummer merken kann - versteht z.B. der Computer der Postbank keine deutschen Umlaute mehr. Das hatten wir schon mal. Nur damals machten wir noch mit 8-bit-Rechnern rum und die Betriebssysteme hießen irgendwas mit DOS.

Es erleichtert jedenfalls die tägliche Arbeit immens, wenn Überweisungen wegen einer solchen Sch...von der Bank einfach nicht angenommen werden. Ehe man den von den üblichen Keksperten eingebauten Nonsense  ermittelt hat, ist einige Zeit sinnlos verstrichen. Noch ein Grund mehr, diese blödsinnigen Bürokraten in Brüssel und ihre deutschen Pendants zu lieben...

Donnerstag, 10. Juli 2014

Wie sich die Zeiten doch gleichen

                                        AN DIE GLEICHGESCHALTETEN

Um sein Brot nicht zu verlieren
In den Zeiten zunehmender Unterdrückung
Beschließt mancher, die Wahrheit
Über die Verbrechen des Regimes bei der Aufrechterhaltung der Ausbeutung
Nicht mehr zu sagen, aber
  Auch die Lügen des Regimes nicht zu verbreiten, also
Zwar nicht zu enthüllen, aber
Auch nichts zu beschönigen. Der so Vorgehende
Scheint nur von neuem zu bekräftigen, daß er entschlossen ist
Auch in den Zeiten zunehmender Unterdrückung
Sein Gesicht nicht zu verlieren, aber in Wirklichkeit
Ist er doch nur entschlossen
Sein Brot nicht zu verlieren. Ja, dieser sein Entschluß
Keine Unwahrheit zu sagen, dient ihm dazu, von nun an
Die Wahrheit zu verschweigen. Das kann freilich
Nur eine kleine Zeit durchgeführt werden. Aber auch zu dieser Zeit
Während sie noch einhergehen in den Ämtern und Redaktionen
In den Laboratorien und auf den Fabrikhöfen als Leute
Aus deren Mund keine Unwahrheit kommt
Beginnt schon ihre Schädlichkeit. Wer mit keiner Wimper zuckt
Beim Anblick blutiger Verbrechen, verleiht ihnen nämlich
Den Anschein des Natürlichen. Er bezeichnet
Die furchtbare Untat als etwas so Unauffälliges wie Regen
Auch so unhinderbar wie Regen.
So unterstützt er schon durch sein Schweigen
Die Verbrecher, aber bald
Wird er bemerken, daß er, um sein Brot nicht zu verlieren
Nicht nur die Wahrheit verschweigen, sondern
Die Lüge sagen muß. Nicht ungnädig
Nehmen die Unterdrücker ihn auf, der da bereit ist
Sein Brot nicht zu verlieren.
Er geht nicht einher wie ein Bestochener
Da man ihm ja nichts gegeben, sondern
Nur nichts genommen hat.
Wenn der Lobredner
Aufstehend vom Tisch der Machthaber, sein Maul aufreißt
Und man zwischen seinen Zähnen
Die Reste der Mahlzeit sieht, hört man
Seine Lobrede mit Zweifeln an.
Aber die Lobrede dessen
Der gestern noch geschmäht hat und zum Siegesmahl nicht geladen war
Ist mehr wert. Er
Ist doch der Freund der Unterdrückten. Sie kennen ihn.
Was er sagt, das ist
Und was er nicht sagt, ist nicht.
Und nun sagt er, es ist
Keine Unterdrückung.
Am besten schickt der Mörder
Den Bruder des Ermordeten
Den er gekauft hat, zu bestätigen
Daß ihm den Bruder
Ein Dachziegel erschlagen hat. Die einfache Lüge freilich
Hilft ihm, der sein Brot nicht verlieren will
Auch nicht lange weiter. Da gibt es zu viele
Seiner Art. Schnell
Gerät er in den unerbittlichen Wettkampf aller derer
Die ihr Brot nicht verlieren wollen: es genügt nicht mehr der Wille zu lügen.
Das Können ist nötig und die Leidenschaft wird verlangt.
Der Wunsch, das Brot nicht zu verlieren, mischt sich
Mit dem Wunsch, durch besondere Kunst dem ungereimtesten Gewäsch
Einen Sinn zu verleihen, das Unsagbare
Dennoch zu sagen.
Dazu kommt, daß er den Unterdrückern
Mehr Lob herbeischleppen muß als jeder andere, denn er
Steht unter dem Verdacht, früher einmal
Die Unterdrückung beleidigt zu haben. So
Werden die Kenner der Wahrheit die wildesten Lügner.
Und das alles geht nur
Bis einer daherkommt und sie doch überführt
Früherer Ehrlichkeit, einstigen Anstands, und dann
Verlieren sie ihr Brot.


Bert Brecht (1935) oder 2014?

Obamas Dackel

"Die bittere Wahrheit ist: Zwischen den Amerikanern und uns besteht ein Herr-Hund-Verhältnis. Und leider liebt Herrchen aus Amerika den deutschen Dackel nicht. Herrchen braucht ihn nur hin und wieder zum Apportieren.

Claus Zewe  / pixelio.de

Der Dackel hat jetzt zwei Möglichkeiten: er akzeptiert seine Existenz als Hund. Immerhin ist da - nachrichtendienstlich gesehen - immer der Napf voll. Oder wir nehmen unser Glück - und unsere Sicherheit - selbst in die Hand. Frei nach den Gebrüdern Grimm: Etwas Besseres als die CIA finden wir überall. Harte Entscheidungen stehen an. Aber wir müssen befürchten, dass unsere Kanzlerin ihnen ausweichen wird." schreibt Jakob Augstein in einer Kolumne für das ehemalige Nachrichtenmagazin ("Spiegel").

Na, wenigstens einer hat es erkannt. Und der einzige Unterschied zu Bushs Pudel (Tony Blair bzw. Großbritanniens herrschende Kaste) ist der, dass ein Dackel - wie man bei NSA- und CIA-Skandal beobachten konnte bzw. kann -  offenbar noch tiefer in das große US-amerikanische Asshole passt...


P.S.: Augsteins Bild vom Dackel ist übrigens ziemlich falsch, aber leider weit verbreitet.  Jeder Hundefreund weiß, dass Dackel durchaus eigensinnige und eigenständige, beherzte  Kerlchen sind. Im Gegensatz zu deutschen Bundesregierungen...

Diese Leute brauchen unsere Unterstützung gegen Putin?

Ich habe mich daran gewöhnt, von den deutschen Mainstream-Medien schlecht, gar nicht oder einfach nur einseitig informiert- quasi verarscht - zu werden. Selbst wenn sie z.B.ein wenig  über das große Schlachten in der Ost-Ukraine informieren, wird mit einer einheitlichen Sprachregelung dafür gesorgt, dass Michel immer schön auf Linie getrimmt bleibt.

"Zu einheimischen Polizeieinsätzen heißt es dann: "Die Polizei musste Tränengas und Gummiknüppel einsetzen". Im Falle Russland oder Venezuela würde hingegen geschrieben: "die Polizei setzte ... ein". Das Suggestivwort "musste" ist dabei keiner Aufklärung geschuldet, sondern der Herrschaftsandienung – einem Kriterium bei Einstellung von Journalisten. Am Ende muss kein Vorwurf mehr belegt werden, nichts mehr logisch begründet, es wird auf die rudelhafte Redundanz der Jagdmeute gebaut und den durch sie beim Leser konditionierten Pawlowschen Reflex.

Werbeplakat SS-Freiwilligen-Division Galizien
Ähnlich lief dort auch die Berichterstattung über die Massenmorde durch ukrainische Faschisten in Odessa, wo "Prorussinnen" (darunter Schwangere nach ihrer Vergewaltigung) mit Benzin übergegossen und verbrannt wurden; (www.weltnetz.tv, das ich mit Konstantin Wecker, Albrecht Müller u. a. betreibe, Hinter den Schlagzeilen, Nachdenkseiten gehörten zu den wenigen Internetforen, die darüber "in echt" berichteten, während staatsnahe Zeitschriften von "tragischen Vorfällen" und Erstickungstoten schwadronierten.)" schreibt der Linke Diether Dehm dazu auf seiner Webseite in einem offenen Brief an die "Jüdische Allgemeine". Nebenbei: Das Schweigen der deutschen Jüdischen Gemeinde zu den Verbrechen der ukrainischen Junta  kann man schon etwas eigenartig finden.Wie inzwischen bekannt wurde, plant nämlich die Mehrzahl der ukrainischen  Juden - viele sind bereits in den achtziger und neunziger Jahren emigriert - das Land zu verlassen, weil sie der profaschistischen Regierung nicht traut und mit Drohungen sowie mit realen Übergriffen konfrontiert ist.Wie man mit den ukrainischen Juden von 1941 bis 1944 unter der deutschen Besetzung umgesprungen ist, kann man sich hier im Podcast mit Fakten und konkreten Zahlen anhören. Und man sollte nicht vergessen, dass an diesen Massenvernichtungsaktionen  antisemitische Ukrainer, u. a. Banditen des heute in der Ukraine wieder offiziell verehrten Stepan Bandera, maßgeblich beteiligt waren.

Das Bild oben zeigt ein Werbeplakat weiterer Mörder in deutschen Diensten: Der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische SS-Division Nr. 1), deren Angehörige sich fast ausschließlich  aus dem Raum Lemberg - heute Lwiw - rekrutierten. Ab Juli 1943 wurden sieben Regimenter der „SS-Freiwilligen-Division Galizien“ zu je 2000 Mann aufgestellt. Die Stärke der Division betrug zunächst 12.634 Mann, im Juni 1944 bereits 15.299 Mann und im Dezember 1944 22.000 Mann. Die Mannschaften wurden vorwiegend vom Melnyk-Flügel der Organisation Ukrainischer Nationalisten gestellt. Eine Kampfgruppe der Division war 1944 unter dem Deckmantel der Partisanenbekämpfung am Vernichtungskrieg gegen die Zivilbevölkerung im Generalgouvernement und den deutschbesetzten Gebieten der Ukraine beteiligt, wo sie sich vor allem durch Grausamkeiten gegenüber der polnischen und jüdischen Bevölkerung hervortat, unter anderem beim Massakern in Huta-Pieniacka, Podkamień und Palikrowy. (Quelle: u.a. Wikipedia)



Welche tollwütigen Köter die jetzige Kiewer Junta und ihr Schokoladen-Präsident  heute auf das eigene Volk losgelassen haben, zeigt sich an folgendem Foto:

Denunzianten gesucht
Aufschrift dieses Glasgefäßes in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk, die gerade erst von den Junta-Truppen erobert wurde: "Anonyme Informationen über Kämpfer." Die Namen soll man da wohl hineinstecken, damit der mißliebige Nachbar gleich abgeholt wird. Menschenrechte? Fehlanzeige!Eher Mittelalter, als sich die Kirche dieser Methoden gegen sogenannte Ketzer bediente. Der Denunziant durfte damals übrigens das Eigentum des Denunzierten behalten.

Auf diese Weise erzieht sich die Faschisten-Junta ihre Denunzianten. Wen dieses Denunzianten- und Zuträgersystem an das Schreckensregime unter der Gestapo im Dritten Reich erinnert, liegt wohl nicht ganz falsch. 

Sind wir eigentlich sicher, dass die denunzierten Menschen nicht auch in einem  KZ landen? Und wo bleiben die Berichte von Zeit, Spiegel oder BLÖD über die Zustände in den "befreiten Gebieten " der Ostukraine? Sonst kann man sich doch gar nicht einkriegen, wenn man die neuen Helden der westlichen Welt in Aktion gegen den bösen Putin und für Freiheit und Menschenrechte der westlichen Konzerne porträtiert...

Impressum und V.i.S.d.P.

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...