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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Wieder einmal zum Thema Medien



“Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, daß sie nicht im Druck erscheint.

Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müßte sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los
.
Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es, und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene.
Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.”

Das stammt nicht etwa in seltener Selbsterkenntnis vom Chefredakteur der "BLÖD", dem Herausgeber der "Zeit" oder von Stefan Aust, der den "Spiegel" so zugerichtet hat. Nein, das hat ein US-amerikanischer Zeitungsverleger und zwar der Herausgeber der “New York Times”, John Swinton,  im Jahre 1880 gesagt!

 Ja, ich weiß: Ich soll ja mehr Optimismus verbreiten. Nun bin ich ein zutiefst optimistischer Mensch. Auch wenn mich unsere Oberen jeden Tag  eines Besseren belehren. Und so stimmt mich obiges Zitat auch wieder optimistisch, ist es doch erst  aus dem 19. Jahrhundert. Was sind schon  134 Jahre, denkt man an die gesamte Geschichte der Menschheit? Auch wenn sich offenbar NICHTS geändert hat...

Sonntag, 26. Oktober 2014

Samstag, 25. Oktober 2014

Recht, Staat und berühmte Räuberbanden

Der Meister des Photoshoppens oder Putin, der Drachenreiter
"Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande" (Original lat.: "Remota itaque iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?") meinte Augustinus von Hippo, auch: Augustinus von Thagaste (* 13. November 354 in Thagaste in Numidien, heute Souk Ahras in Algerien; † 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, heute Annaba in Algerien). Er war einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike und ein wichtiger Philosoph an der Epochenschwelle zwischen Antike und Mittelalter.

Und wie Recht der Mann hatte...

Freitag, 24. Oktober 2014

Schilda baut ein zweites Rathaus

Schilda ist überall. Schilda ist überall in Bernau. Wie oft habe ich mich hier im Blog schon mit den Fehlleistungen vermeintlich kluger Ratsherren (und -damen) und ihrer Bürgermeister beschäftigen müssen. Nun drohen uns Bürgerinnen und Bürgern neues Ungemach und ein Millionenloch im Budget: Ein zweites Rathaus soll her. Denn die Stadtverwaltung ist auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt und das kann natürlich nicht so bleiben. Schließlich gibt es nichts Schöneres für einen Chef, als sich morgens mit der Stoppuhr an die Rathaustür zu stellen und die pünktliche Ankunft jedes einzelnen Mitarbeiters zu überwachen.

So ist es auch kein Wunder, dass die Planungen für ein neues Rathaus vom ehemaligen Bürgermeister, einem fürchterlichen Kontroll-Freak, ausgingen. Und daher ist es auch kein Wunder, dass als Standort für das neue Rathaus wohl von vornherein das Gelände/Gebäude der ehemaligen Staatsbank der DDR - später Deutsche Bank - in der Bürgermeisterstraße 25, direkt gegenüber und in Rufweite des alten Rathauses, mit festem Blick auf Bürgermeisters Arbeitszimmer, fest stand.

Die Historie des neuen Rathauses mutet wie ein Lehrstück für Fehlplanungen und Fehlleistungen einer Stadtverwaltung an: Im Jahre 2002 wird das alte, durchaus anspruchsvolle Gebäude mit einem Verkehrswert von 480 000 Euro zunächst zwangsversteigert. Zwischen neuem Eigentümer und Stadtverwaltung schließt man im  Dezember 2007 einen Kaufvertrag für die Immobile Bürgermeisterstraße 25 ohne festen Kaufpreis ab. Dieser Kaufpreis soll zum Zeitpunkt des Eigentumsüberganges am 31.12.2010 ermittelt werden. Die Kosten für einen Umbau zum Verwaltungsgebäude werden damals auf gut 1,5 Millionen Euro geschätzt. 

Zum genannten Zeitpunkt am 31.10.2010 ergibt sich ein  Verkehrswert und damit Kaufpreis in Höhe von 1,35 Millionen Euro.  Für den Grundstückserwerb gibt es 502.000 Euro Fördermittel, die laut Auskunft des ehemaligen Bürgermeisters Handke vom November 2012 bei Abriss zurückgezahlt werden müssen. 

Diese "Wertsteigerung" des Gebäudes und die Dummheit des Bürgermeisters rufen das ZDF auf den Plan, das Handke zu seiner Unfähigkeit, Kaufpreise verbindlich zu vereinbaren, befragen will. Der Bürgermeister empfängt das ZDF-Team natürlich nicht. Auch die Berliner Presse berichtet über Schilda Bernau. Gerüchteweise geistert  seit dem Kauf zudem die durchaus glaubhafte Geschichte durch die Stadt, dass die Stadtverwaltung die Kaufsumme zu spät zahlt, dadurch wird ein wichtiger Punkt des Kaufvertrages nicht erfüllt. Man darf noch ein Vierteljahr länger Miete zahlen, bevor das Kaufobjekt endlich in städtisches Eigentum übergeht. Sind ja nur unsere Steuergelder und die müssen weg. Sonst schimmeln sie.

 Im April 2011 stellt man  dann zwei Varianten vor: Um- und Ausbau 4,362 Millionen , Abriss und Neubau 5,992 Millionen. Ein erster Architekturwettbewerb im  Juni 2011 zum Umbau des Gebäudes für das neue Rathaus endet ergebnislos auf Grund der miesen Qualität der Entwürfe und weil man im alten Rathaus offenbar bereits mit dem Neubau liebäugelt.

Im Jahre 2012: Neue Standortdiskussionen in der Stadtverordnetenversammlung, als mögliche Standorte stehen die Johanna-Schule in der Mühlenstraße oder ein Neubau am Ladeburger Dreieck zur Diskussion. Wohlbemerkt: Das Gebäude Bürgermeisterstraße hatte man nun schon gekauft, jetzt also erneute Standortdiskussion! Tenor war "Der Standort Bürgermeisterstraße 25 ist durch die gelaufene Debatte um den Ankauf belastet.“
  
Im Jahr 2013: Workshop zu Standorten Bürgermeisterstraße 25 und Ladeburger Dreieck unter dem Aspekt des Neubaus.  Kostenschätzung Bürgermeisterstraße 25 für Neubau 8,6 Millionen Euro, für Ladeburger Dreieck 9,2 Millonen Euro.
Im November 2013  beschließen die Stadtverordneten den Standort Bürgermeisterstraße 25 als zukünftigen Standort für das Rathaus II. 

Im  Jahre 2014: Auslobung des zweiten Wettbewerbs für Neubau am Standort Bürgermeisterstraße 25.
Mitte Oktober 2014: "Die Entscheidung für den Siegerentwurf für das neue Bernauer Rathaus ist nach einem Wettbewerb entsprechend der europaweiten Ausschreibung gefallen. Beteiligt waren insgesamt 15 Architekturbüros aus Österreich, Frankreich und Deutschland. Sie sollten ein Entwurfskonzept erarbeiten, welches laut Ausschreibungsunterlagen "auf die sensible städtebauliche Situation im Spannungsfeld zwischen Markt und Kirchplatz reagiert, wo denkmalgeschützte Einzelbauten früherer Jahrhunderte im Kontrast zur industriellen Bauweise der 1970er und 1980er Jahre stehen und das gleichzeitig der Bedeutung des Neuen Rathauses im Zentrum der Stadt Bernau gerecht wird". " schreibt die "Märkische Oderzeitung" am 17. Oktober diesen Jahres. Aktuell betragen die geschätzten Baukosten nun lächerliche 10 Millionen Euro + eine halbe Millionen Euro an Fördergeldern (siehe oben), die bei Abriß des alten Gebäudes zurück zu zahlen sind.

Zum Ergebnis ist nicht viel zu sagen. Der "Focus" schrieb vor etwa einem Jahr über verpasste Chancen bei der Gestaltung weiter Bereiche der Berliner Innenstadt und meinte nicht nur die geplante einfallslose Replika des mittelalterlichen Stadtschlosses. Nun hat der Focus sicher nicht immer recht - allerdings decken sich die Fakten in dem erwähnten Artikel über Berliner Architektur mit meinem Eindruck. In der Tat hat man bei den Neubauten in Berlins City nur noch die Auswahl zwischen einem einzigen Gebäudetyp in wechselnden Farben - braun, dunkelbraun, schwarz, etwas heller - mit Schießscharten anstelle von Fenstern. Besonders schlimme Beispiele für diese Art von einheitlichen Wiederverwendungsobjekten sind gerade am Entstehen: Die neue Stasizentrale BND-Zentrale in der Invalidenstraße und das neue Gebäude des Bundesinnenministerium, direkt am S-Bahnbogen zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof zu besichtigen. 
 
Der helle Einheitstyp mit den Schießscharten soll es nun in Bernau sein. Das Ergebnis des zweiten Architekturwettbewerbes unterscheidet sich damit kaum vom ersten. Offensichtlich hat man als Architekturbüro ein derartiges Typenprojekt immer in der Schublade, damit man es unbedarften Provinzlern als Nonplusultra der Architekturgeschichte verkaufen kann.

GG-Berlin  / pixelio.de
"Das Ding ist äußerlich einfallslos und hat keinen Wiedererkennungswert, da es mittlerweile nur gewöhnlich ist. Es ist nicht markant und könnte an jeder beliebigen Straßenecke stehen, mal mit zwei Etagen mehr oder mal mit einer weniger. Der typische Kleinstadt-Charakter wird durch die Höhe zusätzlich zerstört, es ist ein Stilbruch, weil unsere Vorfahren die Stadt vor wenigen Jahrzehnten so gestalteten , dass die neuen Häuser die historische Stadtmauer nicht überragten und zur Stadt-Mitte aber harmonisch wuchsen, jedoch die vorhandenen alten historischen Gebäudehöhen nicht überschritten wurden. Den Entwurf sehe ich deshalb als Gigantismus an.  Durch die überragende Höhe des Rathauses wird symbolisiert, dass die Verwaltung weit über den Bürgern steht, so wie beim Symbol Kirchenbau. Architektur ist nun mal Spiegelbild der Realität. Es ist richtig, dass man die“ Schießscharten-Architektur“ in jeder größeren Stadt schon seit Jahren praktiziert, jedoch für Bernau relativ neu, wenn man von den letzten neuen modernisierten Plattenbauten-Fassaden der Innenstadt mit den schmucklosen Fensterlöchern absieht." schreibt denn auch der enttäuschte Bernauer Jürgen Bürger in der Online-Kommentarspalte zum oben genannten Artikel.


Bernau stellt heute - architektonisch gesehen - ein einzigartiges Konglomerat dar. Mit dem nun angenommenen Entwurf für das neue Rathaus haben die Ratsherren und - damen erneut eine Chance verpasst, die Stadt als interessantes Flächendenkmal für Architektur des Mittelalters, der Gründerzeit, der DDR-Ära und der modernen Architektur zu repräsentieren und -was noch wichtiger ist - zu vermarkten. Sie haben einfach (noch) nichts begriffen.

Besonders boshafte Menschen "freuen" sich übrigens schon heute  mit gebührendem Sarkasmus auf das unweigerlich stattfindende Tohuwabohu (= Durcheinander) , wenn  der Abriß des alten Gebäudes beginnt und die Laster mit dem Bauschutt nicht durch den Neubau des nutzlosen, zu engen Mühlentors passen. Vielleicht hilft ja Vaseline.

Allerdings muss man gerade als Bernauer durchaus froh sein, dass der geplante Neubau wenigstens Schießscharten hat. In Schilda hatten sie die Fenster gleich ganz vergessen und dann den lieben langen Tag damit zu tun, das Licht mit Säcken und Eimern einzufangen und es in das neue Rathaus zu tragen. Nicht ganz undenkbar in Bernau...














Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Dieter Sauer, Bernau, für die akribische Zusammenstellung des zeitlichen Ablaufs der Fehlplanungen zum Rathaus II.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Propagandamodell

Who needs yesterday's papers? (I-vista/pixelio.de)



»Aussenpolitisch dienen Massenmedien der Politik als Propagandainstrumente, um deren Feinderklärungen regelmässig abzusegnen. Innenpolitisch sind sie das Mittel zur
«Herstellung von Konsens»
.

Nachrichten, die die Bevölkerung verunsichern könnten, werden unterdrückt oder zumindest so abgemildert, dass an der prinzipiell wohlwollenden Einstellung der politischen Führung kein Zweifel aufkommt.

Verbrechen des «Feindes» werden akribisch beleuchtet, während eigene Untaten in das milde Licht der Nachsicht getaucht werden.

Kritik ist nicht verboten, aber ihre Grenzen sind eng gezogen, denn die Medien verstehen sich nicht als Gegner, sondern, gerade in aussenpolitischer Hinsicht, als Partner der Regierung.« schrieben Noam Chomsky und Edward S. Herman schon 1988 in ihrem Buch "Manufacturing Consent: The political Economy of the Mass Media".

Das Propagandamodell beschreibt haargenau die Abläufe des vergangenen Jahres auch in den deutschen Medien. Einem Jahr, in dem unsere Massenverblödungsmedien wieder einmal Russland als Erbfeind entdecken durften. In wessen Auftrag? Die Frage erübrigt sich... 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Zeit für ein Gedicht

Herbst

Ich bin, das lässt sich nicht bestreiten,
Die herbste aller Jahreszeiten:
Raue Winde, scharf wie Säbel,
Welke Wälder, graue Nebel.
Die Vögel klagen leise, leise
Und gehen auf die Winterreise.
Dann lischt die Sommersonne aus.
Holt eure Gummischuhe raus.

Mascha Kaléko





Ernte (© fv 2013)
Mascha Kaléko hat uns einige Gedichte zum Thema Herbst hinterlassen. Wie in fast allen ihren Texten schafft sie es auch bei diesem Thema, Melancholie mit einem lächelnden Optimismus zu verbinden. Aber wenn ich ehrlich bin: Für mich hätte es bis wenigstens Ende März so weiter gehen können wie am vergangenen Sonntag. Mit + 20 ° Celsius, Sonne satt, leichtem Wind, Optimismus pur und ohne diese Gummischuhe. Doch wie sangen damals schon in meiner ersten Jugend die Rollings Stones? Man kann nicht alles kriegen, was man haben will...

Sonntag, 19. Oktober 2014

... daher die ganze Wut

Sie haben mich gepeinigt, 
weil ich zu denken wagte,
sie haben mich gesteinigt,
weil ich mein Denken sagte

Weil ich es sang in Liedern
voll Wahrheit und voll Glut.
Sie konnten nichts erwidern,
daher die ganze Wut. 
 
Michail Lermontow, geboren am 15. 10.1814,
gefallen im Duell am 27. 7. 1841
 
 
Michail Jurjewitsch Lermontow (russisch Михаи́л Ю́рьевич Ле́рмонтов * 3. Oktoberjul./ 15. Oktober1814greg., Moskau; † 15. Julijul./ 27. Juli1841greg. im Duell in Pjatigorsk), war ein russischerDichter. Neben Alexander Puschkin und Fjodor Tjuttschew ist er einer der bedeutendsten Vertreter der romantischen Literatur in Russland. Er hatte am 15. Oktober seinen 200. Geburtstag.
 
 
Stellen Sie sich mal in irgendeinem Online-Diskussionsforum allein gegen die Mainstream-Meinung, z.B. gegen lauter Obomba-Versteher, ukrainische Vollnazis oder besonders denkresistente CDU-/SPD-Wähler in Bernau, und Sie wissen ganz genau, wie sich Lermontow gefühlt haben muss. (Damals allerdings noch ohne Internet) 
 
Nun, der Starke ist am mächtigsten allein und so bereiten mir inzwischen die unweigerlich folgenden anonymen Anpieseleien geistig Minderbemittelter nur noch Spaß. Manche Menschen muss man nur immer schön plappern lassen - sie entlarven sich irgendwann selbst. 
 
Warum ich mir das überhaupt antue?  Ganz einfach: Ich möchte z.B. gern gefragt werden, wenn unsere provinziellen Oberhäuptlinge mal wieder meine sauer verdienten Steuergroschen in einem besonders tiefen Grab versenken wollen. 
 
Und manches blauäugige, chauvinistische, reaktionäre, verlogene oder einfach nur saublöde Geschreibsel  zur Menschenverdummung kann ich einfach nicht unwidersprochen in den Weiten des Internets versickern lassen...


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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...