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Montag, 27. Juni 2016

Siegreich werd'n wir England schlagen, oder ?

An der Macht Zitzen
sitzen
und schwitzen
die Pressefritzen.

Dieser Vierzeiler von Ulrich Erckenbrecht fiel mir gerade ein, nachdem die überaus einfältigen  ( also nicht vielfältigen) deutschen  Pressestimmen zum Brexit seit Freitag früh um Sechs auf mich und die übrigen Bundesbürger einprasseln. 

Traut man dem Geschreibsel, ist die britische Insel erstmals seit 1941 akut gefährdet bzw. schon gleich am Donnerstag im Atlantik versunken. Es fehlt wirklich nur noch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, ansonsten war schon alles dabei, inklusive der obligatorischen ausländerfeindlichen Schmierereien. Und, stellt euch mal vor,  der Pfundkurs zum Euro fällt.. Nebenbei: Unser Lieblings-Banker Draghi, dem ich meine fast wertlose Lebensversicherung verdanke, versucht seit 2 Jahren vergeblich den Euro abzuwerten, damit die Exporte aus der Eurozone  für den Importeur billiger werden. Das britische Pfund hat tatsächlich inzwischen erst wieder den Wert vom März 2014 erreicht und ist deshalb günstiger für den britischen Export als in den vergangenen 2 Jahren.

Wahlbeteiligung Brexit nach Alter
Von eben dieser Qualität sind auch die übrigen Alarmnachrichten und Schauergeschichten: Angeblich haben viele Briten gar nicht gewusst, wogegen sie stimmen und würden ihre Entscheidung gerne rückgängig machen oder die Alten hätten den Jungen die Zukunft gestohlen, weil die alten senilen Knatterköppe überprozentual für den Brexit gestimmt hätten. Bei den 18- bis 24-Jährigen lag laut Sky Data die Wahlbeteiligung bei 36 Prozent bei den Älteren ab 55 sogar bei über 80 Prozent.  Wenn überhaupt, dann haben die Jungen verpennt bzw. nicht rechtzeitig die entsprechende Smartphone-App herunter geladen. Übrigens: Hetze gegen Alte? Ist das jetzt nicht auch Rassismus? Nee, nur das alte römische Prinzip des Unfriedenstiftens zwischen den Bevölkerungsgruppen, bekannt auch als Teile und Herrsche.


Gott strafe England, das perfide Albion ! Und jeder dieser Schmierfinken  hat den Ehrgeiz, wie sein Ururgroßvater 1914 mit jedem Tritt einen Brit' zu erlegen. (der Stoß für den Franzos' kommt, wenn die bald austreten werden und am Schuß  für den Rus' arbeitet  ja schon unablässig Pfuschi von der Leine).

Der österreichische Schriftsteller Karl Kraus hat übrigens im ersten Weltkrieg folgenden, auch heute wieder auf die deutsche Propaganda zutreffenden Kurzdialog geschrieben: „Wie können Sie so mit den Engländern sympathisieren? Sie können ja noch nicht mal englisch.“ „Nein, aber deutsch.“ Nun, es gibt inzwischen Gelegenheiten zu Hauf, da wünschte ich mir, meine Wiege hätte nicht in diesem Land hier gestanden und ich würde nur Englisch verstehen.

Dem "guten" EU-Bürger empfehle ich Hermann Löns. Mit dem halten selbst unsere Medien den einmal gewählten Duktus durch: 

Unsre Flagge und die wehet auf dem Maste,
Sie verkündet unsres Reiches Macht,
Denn wir wollen es nicht länger leiden,
Daß der Englischmann darüber lacht.

Gib' mir deine Hand, deine weiße Hand,
Leb' wohl, mein Schatz, leb' wohl mein Schatz,
Leb' wohl, lebe wohl
Denn wir fahren, denn wir fahren,
Denn wir fahren gegen Engeland, Engeland.  

Und wenn Junker, Schulz, Merkel und Siggi Popp es im Verein mit "Spiegel" , BLÖD und wie sie alle heißen nicht schaffen, die Sturm gewohnte Insel zu versenken, müssen eben wieder die U-Boote ran...

Sonntag, 26. Juni 2016

Treuebruch, Feigheit und Verrat

"Sie sollen wissen, dass sich eher früher als später erneut die großen Straßen auftun werden, auf denen der würdige Mensch dem Aufbau einer besseren Gesellschaft entgegengeht. Es lebe Chile! Es lebe das Volk! Es leben die Werktätigen! Das sind meine letzten Worte. Ich habe die Gewissheit, dass mein Opfer nicht umsonst sein wird. Ich habe die Gewissheit, dass es zumindest eine moralische Lektion sein wird, die den Treuebruch, die Feigheit und den Verrat strafen wird."
 
Heute vor 108 Jahren wurde in Valparaiso (Chile)  Salvador Guillermo Allende Gossens geboren. Er war promovierter Arzt und von 1970 bis 1973 gewählter Präsident Chiles. Seine Präsidentschaft war der gescheiterte Versuch, auf demokratischem Wege eine sozialistische Gesellschaft in Chile zu etablieren.

Allende wurde durch einen Militärputsch im Jahr 1973 gestürzt, in dessen Verlauf er am 11. September 1973 bei der Eroberung des Präsidentenpalastes Moneda in Santiago de Chile durch die Truppen des von der CIA unterstützten Putschisten-Generals Pinochet Suizid beging.

Die CIA unterrichtete den Bundesnachrichtendienst bereits einige Tage vor dem Umsturz vom geplanten Putsch. Der Bundesnachrichtendienst soll unterlassen haben, den damaligen Bundeskanzler Willy Brandt davon zu unterrichten. Über Alfred Spuhler, einen Aufklärer des Ministeriums für Staatssicherheit im BND, gelangte die Information in die DDR. Eine Warnung an Allende aus Berlin (DDR) kam jedoch zu spät.

Der blutige Putsch ist seither das Musterbeispiel für die Einflussnahme US-amerikanischer Regierungen auf  ihnen nicht genehme Entwicklungen in der Welt, speziell in ihrem südamerikanischen Hinterhof. Und der Beweis dafür, dass man mit ohne klare Ansagen und einen schlagkräftigen Geheimdienst gegenüber den Amis und der von ihnen unterstützten Reaktion nur den Kopf verlieren kann...

Ich bin für den Gauxit - sofort!

Wisst Ihr, was saukomisch ist? Dass Salonkommunisten wie der kleine Augstein, dieser missratene Erbe des großen Jacob A., der da im "Spiegel", dem Sturmgeschütz der Merkolomanie, eine Kolumne mit dem Titel "Im Zweifel links" zusammen dreschen darf, sich so vehement gegen den Brexit und für die EU einsetzt. Für eine EU, die stets und ständig ausschließlich für das Kapital und die Großkonzerne handelt. Wo schon Lenin bewiesen hatte, dass die "Vereinigten Staaten von Europa" unter den Bedingungen des Imperialismus nicht funktionieren können. Und Lenins Imperialismus fing damals erst an, so richtig imperial ist der erst heute.

Schon eigenartig, wie sich die Fronten verschieben. Der eine ist "links", weil gegen Volksabstimmungen, damit gegen mehr Demokratie und gegen Freiheit und unbedingt für die EU ist, und darf dabei auch ein wenig spaltungsirre (siehe Augsteins Twitter-Zitate) sein. Der andere aber ist  "rechts", weil er gegen Gängelung, maßlosen Profit der Konzerne, unkontrollierte Einwanderung, Eurokraten und Brüsseler Zentralismus ohne jedwede Demokratie und Wahlrecht auftritt.

Dabei hat schon Marx bewiesen, dass Völker ohne den Bronzering der Sklaven um den Hals wesentlich höher entwickelte Produktivkräfte entfalten. Einfach, weil sie (im Rahmen der Ausbeutergesellschaft) für sich und nicht für den Sklavenhalter arbeiten, ergo einen viel größeren Anteil des produzierten Mehrwertes für sich behalten können. Könnte also sein, dass die Briten uns tatsächlich überholen, weil sie nicht wie wir bis mittlerweile Mitte Juli für den Fiskus (Bund, EU, Länder und sonstige Blutsauger)  und die Sozialversicherungen arbeiten müssen? Ergo einen Anreiz zum Arbeiten haben? Ich weiß, da ist das Kapital vor, dass auch in GB nicht verhungern darf. Aber in dieser "alternativlosen" Gesellschaftsordnung namens Kapitalismus hat der kleine Wurschtel, das Volk, eben mit Brosamen zufrieden zu sein. Allerdings: Sehe ich mir so die Nettolohnentwicklung in Deutschland in den letzten 20 Jahren an, dürften uns die Engländer, Schotten, Waliser und Nordiren wohl schon längst eingeholt haben. Stellt man diese Entwicklung dann noch den Profiten gegenüber, kratzt man schon wieder an den Grundfesten der Gesellschaft.

Bundesregierung
Dieses Thema wäre sicher auch etwas für den kleinen Augstein. Aber der formuliert ja lieber täglich aus, was heutzutage "lächtz" und "rinks" ist. Wie gesagt, komische Allianzen zeichnen sich da ab.  Könnte natürlich auch sein, dass das Bürschlein von irgendwo gesteuert wird.

Bei einer anderen Konifere  unseres Staates (gibt es diesen Staat eigentlich noch, ich meine, abseits der Bußgeldstellen?) ist allerdings schon lange klar, wer den geschickt hat. Bundespräsident Joachim Gauck hat der ARD neulich ein Interview gegeben aus Anlass seiner Entscheidung, keine zweite Amtszeit als Bundespräsident mehr anzutreten. Im Zusammenhang mit dem neu erstarkenden Nationalbewusstsein und der Gefahr des Zerbrechens der EU erklärte der gute Mann: „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“ Nein, was ist der Pöbel doof, nur die Eliten (und Gauck) sehen voll durch. Scheinbar ist er nun völlig durchgeknallt und redet sich immer mehr um Kopf und Kragen.
Mein Tipp: Sadisten benutzen diese netten schwarzen Plastikbällchen am Lederband, die man dem Opfer in den Mund stopft, damit es nicht schreien kann. Sollte man  zur Grundausstattung der Präsidenteneskorte machen und dem Vogel immer dann sofort in den Mund stopfen, wenn  er auch nur tief Luft holt oder den selbigen aufmacht.

Allerdings würde das Volk in einem wahrhaft demokratischen Land spätestens nach dieser Beschimpfung durch den Arbeitnehmer - was anderes ist dieser komische Bundespräser nicht, er ist NUR unser aller Angestellter  - schon längst den "Gauxit" eingeleitet haben...

Samstag, 25. Juni 2016

Bündnis Fürstenwalder Zukunft tritt dem Landesverband BVB / FREIE WÄHLER bei

Das Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ) hat jüngst seinen Beitritt zum Landesverband der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen / Freie Wähler beschlossen. Die Wählervereinigung möchte somit ihre Aktivitäten zum Wohle der Fürstenwalder Einwohnerinnen und Einwohner durch landespolitischen Rückenwind ausbauen.

Altparteien
Das Bündnis Fürstenwalder Zukunft hat sich seit seinem Einzug in die Fürstenwalder Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2014 durch konsequenten Einsatz für eine kommunale Kostenkontrolle sowie transparente Haushaltspolitik bekannt gemacht. Als größte Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung steht das BFZ in Fürstenwalde gemeinsam mit den Piraten dabei für die Stärkung direktdemokratischer Elemente auf lokaler und regionaler Ebene ein und arbeitet vehement daran, Kommunalpolitik nachvollziehbarer zu gestalten. Damit steht das Bündnis in guter Gemeinschaft mit den über 120 Wählergruppen und Initiativen, die sich bereits im Dachverband der im Landtag mit 3 Sitzen vertretenen BVB / FREIE WÄHLER versammeln. Durch die Mitgliedschaft im Landesverband kann auch das BFZ auf einen besseren Informationsfluss, überregionalen Erfahrungsaustausch und vor allem mehr Einfluss auf landespolitische Entwicklungen bauen.

Selbstverständlich wird das BFZ seinen Namen und seine Identität vor Ort behalten. Gemeinsam mit BVB / FREIE WÄHLER will man die Erfahrungen und den Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger noch stärker auf Landesebene hieven. Gemeinsames Nahziel ist die Rückzahlung aller Altanschließerbeiträge noch im laufenden Jahr; hieran wird sich eine Kampagne gegen die geplante Gebietsreform anschließen.

Christian Dippe
Vorsitzender BFZ e.V.

Péter Vida, MdL
Landesvorsitzender BVB / FREIE WÄHLER

Freitag, 24. Juni 2016

Waren Politiker früher etwa doch klüger?

Das Volk kennt seine wahre Stärke nicht
“Großbritannien träumt nicht von einer behaglichen, isolierten Existenz am Rande der Europäischen Gemeinschaft. Unsere Bestimmung liegt in Europa, als Teil der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist kein Selbstzweck. Genauso wenig ist sie eine Einrichtung, die beständig verändert werden darf nach dem Diktat eines abstrakten intellektuellen Konzepts. Sie darf sich auch nicht verknöchern durch unaufhörliche Regulierungen. Die Europäische Gemeinschaft ist ein zweckmäßiges Mittel, mit dessen Hilfe Europa Wohlstand und Sicherheit seiner Bewohner auch in Zukunft garantieren kann.” meinte Margaret Hilda Thatcher, Baroness Thatcher (* 13. Oktober 1925 in Grantham, Lincolnshire als Margaret Hilda Roberts; † 8. April 2013 in London).

Thatcher war von 1975 bis 1990 Vorsitzende der Konservativen Partei und von Mai 1979 bis November 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Sie war die erste und bislang einzige Frau in diesem Amt und übte es ohne Unterbrechung und länger als jeder andere britische Premierminister seit Anfang des 20. Jahrhunderts aus.
 
Klingt vernünftiger, als der ganze Mist, den unsere Großkopfeten heute, d.h. vor allem am heutigen Tag, so von sich geben. Die größenwahnsinnigen Idioten in Brüssel werden so weiter machen wie bisher. Als hätte es diese Volksabstimmung niemals gegeben. Die Mehrheit der Briten aber hat erkannt, dass die EU abseits der Ermahnungen auch von Margaret Thatcher  an ihrem "abstrakten intellektuellen Konzept" und den "unaufhörlichen Regulierungen" aus Brüssel zunehmend scheitert. Und sie wollen nicht bis zum bitteren Ende dabei sein...

Eene meene Muh und raus ist ... the United Kingdom

Ein schlechter Tag für die EU, ein guter Tag für Europa. Das Monster in Brüssel namens EU ist nicht Europa - auch wenn diese Parole jeden Tag 24 Stunden in den Äther geblökt wird. Mit seinem Allmachtsanspruch ist dieses undemokratische und bürokratische Regime trotzdem eine Fessel für alle europäischen Völker. Um das zu verdeutlichen, formulierte der leider schon verstorbene  Bodo Hauser eine kleine Metapher: "Die Zehn Gebote haben 279 Wörter, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 Wörter, die EU-Verordnung zur Einfuhr von Karamellbonbons hat 25.911 Wörter."

Andere, auf den ersten Blick ganz lustige, uns alle aber letztlich einengende und bevormundende Erzeugnisse der Brüsseler Regelungswut sind z.B. pieselnde Duschköpfe (weil es in Südeuropa wenig Wasser gibt, müssen wir auch im Norden von Duschstrählchen zu Duschstrählchen hüpfen), Staubsauger mit begrenzter Leistung (Saug'  einfach länger, Genosse!), giftige und teure Energie"spar"lampen anstelle von einfachen und preiswerten Glühlampen, kleine Bananen (weil die Franzosen diesen Murkelkram aus ihren ehemaligen Kolonien verkaufen müssen), die berüchtigte Gurkenkrümmungsverordnung, Kondome, die erst nach einer Füllung von mehr als fünf Liter platzen dürfen (offensichtlich auch für Elefanten geeignet). Die Liste kann unendlich ergänzt werden.

Neuester  Schwachsinn aus der offensichtlich unterbeschäftigten Brüsseler Bürokratenküche ist, dass sich auch kleine und mittelständische Unternehmen für  viel Geld und Riesenaufwand zertifizieren lassen müssen, nur wenn sie sich an Ausschreibungen der öffentlichen Hand beteiligen wollen. Dass es bereits eine ISO 9000 zur Beurteilung der Qualität von Unternehmen gibt - wen interessiert's? Unsere Gelder müssen weg. Fazit: Diese EU ist nicht für die Bevölkerung da und vor allem nicht für jene, die ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen (zu denen ich kleine und mittelständische Unternehmer durchaus zähle!), nur große Konzerne und Unternehmen können vielfach noch den regulatorischen Aufwand für den EU-Binnenmarkt leisten.


Großbritannien hat diese Fessel ablegt. Die Konsequenzen sind nicht absehbar. Mich wundert das Ergebnis der Abstimmung nicht, die tumben Bürokraten in Brüssel, ihr Größenwahn und ihre Zwangsbeglückungsideen haben diese schallende Backpfeife mehr als  verdient.

Wie man allerdings den ersten Stellungnahmen der von niemandem gewählten Dilettanten der EU wie dem Buchhändler Schulz (SPD) oder solchen Undemokraten wie Kauder (CDU) entnehmen kann, sinnt der Moloch mit seinen über 30.000 Mitarbeitern bereits auf Rache. Und nichts ist schlimmer in seinem Zorn als ein gestörter Bürokrat.

Allerdings wird das Untier ab jetzt nicht mehr zur Ruhe kommen ...

P.S. am Freitag Mittag: Abseits von allem jetzt automatisiert abgespulten Polypiker-Blabla aus Brüssel und Berlin kann ich die hier verlinkte Meinung nur unterschreiben.

Gandhi und die Brandenburger Medien: Eine Erfolgsgeschichte?

Wie war das noch gleich? Ach ja, Gandhi: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Soll zwar nicht von ihm sein, sondern von dem US-Gewerkschafter Nicholas Klein auf dem Gewerkschaftstag 1918 der Amalgamated Clothing Workers of America.

Trotzdem trifft das Zitat den Kern der Sache. Dass nämlich erstmals seit Bestehen unserer Bürgerbewegung ein einigermaßen wohlwollender Artikel in unserem regionalen Käseblatt, der "Märkischen Oderzeitung", erschienen ist.(zum Vergrößern bitte anklicken) 

Und der Schreiberling - man möchte fast Journalist sagen - hat das Wesen der Sache tatsächlich verstanden. Irgendwie eigenartig, wo ist der Haken?

Oder hat jetzt selbst die Presse gemerkt, wie sehr unsere Landesregierung und der Rest des Clans verkackt haben?   

Donnerstag, 23. Juni 2016

Übrigens...

... kann ich die Ungewissheit kaum aushalten und habe daher massiv in den Kampf um "Brexit" oder "Remain" eingegriffen, wie folgendes Foto des Londoner Nahverkehrs von heute zeigt:



Was kann da jetzt noch schief gehen?

Aufzeichnung

"Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." meinte Edward Joseph Snowden. Er ist ein US-amerikanischer Whistleblower und ehemaliger Systemadministrator bei CIA und NSA, der 2013 Informationen zu geheimen Überwachungsprogrammen der weltweiten Internetkommunikation veröffentlichte. Diese Enthüllungen gaben Einblicke in das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten – überwiegend jener der Vereinigten Staaten und Großbritanniens -  und lösten im Sommer 2013 die NSA-Affäre aus. Seitdem wird er von seinem Heimatland verfolgt.

Snowdon erhielt am 24. September 2014 den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis).  Am vergangenen Montag  feierte er seinen 33. Geburtstag - im russischen Exil.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Alles wird teurer

Alles wird teurer. So hat unsere fantastische Bundesregierung schon im Januar die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung erhöht. Natürlich nur für die Versicherten, der Arbeitgeberanteil bleibt "eingefroren", wahrscheinlich für immer und ewig. Böse Zungen behaupten ja, das wäre vor allem deshalb passiert, weil die eingewanderten Fachkräfte und Kulturbereicherer nicht mehr weiter aus Schäubles Schatzschastulle bezahlt werden sollten. Die rollende schwarze Null braucht nämlich 90 Milliarden Euro bis 2020, um jedem der eingereisten Analphabeten und Bereicherer unseres total ausgelaugten Genpools eine Universitätsausbildung zukommen zu lassen. Die Krankenbehandlung für TBC und andere hier längst vergessene Seuchen zahlen da die gesetzlich Versicherten doch gerne.

Auf Arbeitgeberseite rechnet man übrigens mit einem Minimum von 5 Jahren, um z.B. einen eingereisten Syrer fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Zwei Jahre für einen Minimal-Deutschkurs und drei Jahre für die Berufsausbildung. Wenn diese Syrer denn wollen. Wenn sie fünfmal am Tag beten und ihren Ramadan ausleben, dauert es übrigens länger.

Es wäre zweifellos besser für alle - auch für die Syrer, denn wer flüchtet schon gern aus seiner Heimat -  wenn man den Krieg in Syrien beenden, 40 Milliarden von Schäubles 90 Milliarden für Repatriierungsprogramme in die Hand nehmen und mit dem Rest z.B. die Infrastruktur in Deutschland, d.h. zunächst mal die Straßen, in Ordnung bringen würde. Der Investitionsrückstau bei Brücken, Autobahnen und Bundesstraßen beläuft sich zur Zeit so ziemlich genau auf 50 Milliarden meldet Inforadio Berlin vergangene Woche. Oder wie wäre es mit irgendeiner Idee, wie man etwas für die Schulbildung unserer Kinder tun könnte? Aber solange Frau Dr. Mürkcül nicht zugeben kann, dass sie am 5.September 2015 den Fehler ihres Lebens gemacht hat....

Alles wird teurer. Das musste auch einer meiner Nachbarn erfahren, der seit etwa 15 Jahren versucht,
von der Bernauer Stadtverwaltung eine konkrete Auskunft zum Stand der Planungen für den Ausbau unserer Sand- und  Matschpiste zu bekommen. Vernünftige oder gar konkrete Auskunft ist zwar nach wie vor Fehlanzeige, aber immerhin haben sie ihm eine neue Preisliste (siehe Abbildung rechts)  für ihre - na ja, sagen wir - Dienstleistungen geschickt. Da heißt es jetzt erst einmal sparen, bevor man das Amt belästigt...

Dienstag, 21. Juni 2016

I love Paris in the Sunshine

Aber auch im Regen. Und den hatte ich reichlich am vergangenen Wochenende, an dem ich in Paris war. Schönes Wetter, jedenfalls für Mitte April.

Also, ich war nicht wegen der Fußball-EM dort, sondern aus familiären Gründen. Um mit den  Enkelchen zu spielen und zu singen, mal wieder mit unserem Großen und seiner Frau zu schnattern, bei größeren Möbelkäufen zu helfen und anschließend die neu gekauften Teile gleich aufzubauen. Natürlich blieb auch genügend Zeit zum Essen - diese wunderbaren Baguettes, Pain au chocolat, Fromages und der phantastische Wein!

Und die Kinder sind gewachsen! Mit dem Dreijährigen kann man als Opa schon richtig etwas anfangen und so war es am Sonnabend Nachmittag fast wie bei Tim Taylor und Tool Time, als wir drei Jungs so richtig mit dem Montieren los legten.

La tour Eiffel (© fv 2016)
In der großen Stadt war ich auch. Nun, es war sehr dreckig, überfüllt und laut. Fußball-Fans gab es am Sonntag früh noch nicht. Aber immerhin habe ich dieses Mal auf dem Montmartre die "klitzekleine" Kirche Sacré-Cœur gefunden. Beim letzten Mal hatten M. und ich uns nämlich auf dem Hügel verlaufen. Ein phantastischer Ausblick auf die Stadt.

Übrigens: Meine umfassende Bildung aus DDR-Zeiten konnte ich bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Paris-Orly beweisen. In einem Olsenbandenfilm (diese Filme liefen  ja damals hoch und runter), verschlägt es Egon, Benny und Kjeld nach Paris. Sie wollen einen Aktenkoffer des Bankiers Bang-Johansen klauen und heuern dazu eine Dame vom Gewerbe an. Benny, der gerade gelernt hat, das im französischen das "U" wie "Ü" gesprochen wird, fordert dann irgendwann  die süße Suzanne auf, nun mal los zu machen und sagt zu ihr "nü", meint aber "nu" (jetzt). "Nue" heißt aber "nackt" und Suzanne steht dann auch ganz schnell ganz splitterfasernackig vor Benny, worauf dieser Plan mal wieder mißlingt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Kenntnisse der französischen Sprache belaufen sich auf ein dummes Gesicht, Danke, Bitte, Madame, Monsieur und einen fragenden Ausklang des Satzes. Zum Beispiel: "Bon jour, Madam, s'il vous plait, Orly ? " heißt bei mir "Wo geht es zum Flughafen Orly?" und klappt so (oder ähnlich) immer. Auch, wenn die Franzosen erst mal ablachen. Jedenfalls forderte mich eine Dame vom Sicherheitspersonal mittels Gesten auf, am Fließband vor der Gepäckkontrolle den Gürtel aus der Hose zu ziehen. Etwas empört sagte ich dank Egon Olsen "nue" und machte die Geste des Hosenherunterrutschens. Zunächst lachten wir uns gemeinsam fast schlapp und dann wünschte sie ausdrücklich mir persönlich ein "Bon voyage, Monsieur!". Was für ein Unterschied zu den Maulaffen und Stieseln an den Berliner Flughäfen!

Nun also wieder zu Hause, die aufgelaufenen Aufträge fast abgearbeitet und der Regen war auch wieder da. Und heute Abend gibt es noch Vin rouge...

Impressum und V.i.S.d.P.

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Dr. F. Valentin
Waldstr. 70
16321 Bernau
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