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Mittwoch, 20. Februar 2019

Die Kuh im Propeller

Rudolpho Duba  / pixelio.de
Neulich im ICE. Als wir zusteigen, ist schon der halbe Wagen voller schwarzer Männer in blauen Uniformen.Es sind Offiziere der Luftstreitkräfte  verschiedener afrikanischer Länder. Uns gegenüber sitzen ein Mann aus Niger und einer aus Namibia.

Wir kommen ins Gespräch. Die beiden sind ausgesprochen nett und sprechen perfektes Deutsch. So gut, dass sie sogar meine Witze über das Flugwesen verstehen. Die habe ich im wesentlichen von Manfred Krug geklaut, sie beruhen auf Auszügen von Michail Sostschenkos "Die Kuh im Propeller".

Glücklicherweise finde ich das Stück bei YouTube, ich gebe den Link rüber. Und hoffe, die beiden haben - nachdem  wir in Berlin aussteigen - noch eine Menge Spaß mit Manne Krug ...

Sonntag, 10. Februar 2019

Mal zwischendurch...

... ein Stoßgebet für die Heilige Greta Thunfisch, der Ikone der Klimaschänder: 




Im Namen des Klimas,der Grünen und ihrer Verbotskultur sowie 
 der heiligen Ökosteuereinnahmen. Reichtum für uns und viel Geld komme (auf das Konto Deines Vaters, der mit Klimazertifikaten handelt). In ewigem Schulstreik, 7 Tage die Woche. Auf, dass die Kinder alle blöde bleiben und sich jede Nacht vor Panik einpinkeln, anstatt etwas zu lernen und dann die Welt zu verändern.
Unwissen ist Macht.
Nichts wissen macht nichts.
Amen.

Samstag, 9. Februar 2019

Sozialismus pur (2)

Sozialismus kommt auf unterschiedlichen Wegen und ist immer mit Einschränkungen der persönlichen Freiheit im Denken verbunden. In der Sowjetunion oder auch der DDR funktionierte er mit einem gewaltsamen Umsturz der bestehenden Eigentumsordnung. So wurde die Vergesellschaftung der Produktionsmittel vollzogen. Wirtschaftstheoretiker formulierten dann im Auftrag der allweisen Partei, wie "die Gesellschaft" und "die Produktion" so zu beflügeln seien, dass das kommende Paradies , der Kommunismus, in dem jeder nach seinen Bedürfnissen leben könne, realisiert werden kann. Heute würde man sagen: Kommunismus - das ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle.
Sozialismus: Jeder Versuch ging schief  - Jeder hat es bisher falsch gemacht.

Durch vielerlei Eingriffe "von oben" wurde eine fiktive gesellschaftliche Entwicklung voran getrieben. In der Landwirtschaft z.B. führten die immer größeren Produktions- einheiten dazu, dass sich kaum noch ein Bauer oder Landarbeiter mit seiner landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft identifizieren konnte. Der Plan wurde u.U. dadurch erfüllt, dass man mit dem Traktor so lange um die Scheune fuhr, bis der geplante Diesel alle war.


Bestimmte Industriezweige wurden gefördert, andere gammelten vor sich hin oder wurden gar abgewickelt, weil man sich von Staats wegen z.B. in den Mitgliedsstaaten des Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe auf bestimmte Sortimente spezialisieren sollte.  Jeder gelernte DDR-Bürger kennt das Drama mit den Zahnbürsten. Die Produktion war in der DDR eingestellt worden, weil man sie zentral irgendwo im RGW herstellen wollte. Das wurde nichts, also gab es in der gesamten DDR monatelang keine Zahnbürsten.

Durch die aufgezwungene Kombinatsbildung in der DDR - die Produktivkräfte waren eben NICHT soweit entwickelt, dass es zu einer neuen Qualität der Produktionsverhältnisse kommen konnte  - kam es zu massiven Einschränkungen des produzierten Sortiments. Man sehe sich einmal im DDR-Museum in Dargen ( Insel Usedom) die Vielfalt von Konsumgütern und Haushaltsgegenständen an, die von unzähligen Betrieben vor der von oben befohlenen Kombinatsbildung produziert wurden. Und wer weiß noch, dass der 311er Wartburg nach England und in die USA exportiert wurde und dort teurer als der VW-Käfer verkauft werden konnte?
 
Mit den ständigen Eingriffen der SED in die Produktionsprozesse ging es in der Wirtschaft dann ständig bergab. Der Sozialismus ist letztlich daran gescheitert, dass die Komplexität des arbeitsteiligen Wirtschaftens nicht zu  lösen ist. Einen Produktionsplan für die gesamte Wirtschaft, ein komplexes, ideologiefreies, vor allem aber funktionierendes Modell  konnte und kann es nicht geben - auch nicht mit modernster Computertechnik. Denn kein Zentralplaner, kein noch so intelligenter Denker, kein Erich Honecker oder Günter Mittag oder gar ein Peter Altmeier haben das Wissen, welches Millionen von Menschen haben und in ihrem täglichen Agieren anwenden. Marx spricht deshalb auch vom Menschen als wichtigster Produktivkraft.

Weitere Glanzleistung von Altmeier
Auch ein Bundeswirtschaftsminister Altmeier mit seiner „Nationalen Industriestrategie 2030" - und tausenden Hofschranzen in seinem Ministerium - kann nicht wissen, „welche Technologien verpennt“ werden - außer denen die Deutschland schon verpennt hat.  Und warum die Regierung nunmehr Siemens, ThyssenKrupp, BWM, VW und Daimler als nationale Champions einstuft und deren Wohlbefinden als im „nationalen politischen und wirtschaftlichen Interesse“ definiert, erschließt sich nicht.

"Denn wieso diese Unternehmen und nicht andere? Gibt es nicht tausende von „Hidden Champions“ in Deutschland, die es zu fördern gilt, damit „wir“ keine Technologie „verpennen“? Sitzen viele der Innovationstreiber in unserem Land nicht in Göppingen, Freiberg und Minden? Oder wäre es nicht schlauer, wenn sich ein Wirtschaftsminister für bessere Rahmenbedingungen für Unternehmer einsetzen würde. Wie ist es mit Bürokratieabbau? Wie mit der Senkung der Abgabenbelastung? Wie sorgt die Regierung für eine attraktive Infrastruktur?" fragt Frank Schäffler in "Tichys Einblick".   Und verpennt nicht ganz offiziell solche Schlüsseltechniken wie Internet, Mobilfunk, Biotechnologie mitsamt Gentechnik, Kernkraft in modernen Reaktoren und und und.

"Wie schützt die Regierung das private Eigentum? (z.B. durch eine vernünftige Regelung der Grundsteuer? - Der Blogger)  Das sind die Fragen, mit denen sich ein Wirtschaftsminister beschäftigen sollte. Wie weit ist es schon gekommen, wenn der amtierende Wirtschaftsminister der Vergemeinschaftung von Großunternehmen das Wort redet! Stattdessen sollte er eigentlich die Speerspitze der Marktwirtschaft in der Regierung sein. Man kann sich nur entsetzt die Augen reiben und an den ersten Wirtschaftsminister Ludwig Erhard erinnern, der gesagt hat: „Was sind das für Reformen, die uns Wände voll neuer Gesetze, Novellen und Durchführungsverordnungen bringen? Liberale Reformen sind es jedenfalls nicht. Es sind Reformen, die in immer ausgeklügelterer Form Bürger in neue Abhängigkeiten von staatlichen Organen bringen, wenn nicht sogar zwingen.“ schreibt Schäffler weiter.

Und um Ludwig Erhard zu ergänzen: Diese Reformen führen uns immer weiter in eine neue Form des Staatssozialismus...

Freitag, 8. Februar 2019

Sozialismus pur (1)

"Die Zeichen verdichten sich, dass der neun Jahre anhaltende Aufschwung in Deutschland sein Ende erreicht hat." schreibt "Welt online". Und - wie erwartet - gibt es dagegen nur ein Konzept: Es muss mehr Staat her. Schon Marx schrieb bekanntlich im "Kapital" über die Vergesellschaftung der Produktion, die (kurzgefasst) durch Konzentration der Produktion  letztlich zu so großen Konzernen wie Daimler, Deutsche Bank oder Bayer und damit zum Volkseigentum an den Produktionsmitteln führen muss. Keiner ist so schlecht, dass er nicht noch als schlechtes Beispiel dienen kann: Vergleicht man die Börsenwerte der drei obengenannten mit dem internationalen Markt, gibt es zumindest international noch erfolgreiche Konzerne. Man könnte auch schlußfolgern, dass die Merkel-Regierung alles dafür tut, Deutschlands Wirtschaft in die Tonne zu treten.


Frank, würde da meine Mutter mit ihrem Schulabschluß von 1944 sagen, du übertreibst doch wieder, das sind doch alles schlaue Leute, sonst wären sie ja nicht unsere Regierung. Das hat sie auch früher immer zu mir gesagt, wenn ich abends nach der Arbeit in einem Industrieministerium der DDR nicht ansprechbar nach Hause kam und erst einmal eine ganze Stunde mit den Blumen auf meinem Balkon reden musste. Einfach, weil meine Pflanzen mehr Grips hatten als all die vielen vom Zentralkomitee der SED eingesetzten hauptamtlichen Parteikader, die den Sozialismus nach dem Vorbild ihrer hohlen Birnen gestalten wollten.

Nun, es hat sich in den letzten 29 Jahren nicht viel geändert. Unter der Blume aus der Uckermark, die ihr Parteilehrjahr verinnerlicht hat, feiern diese Idioten Urständ. Sie sind heute in der CDU oder der SPD. Dann gibt es auch noch die Grünen. Aber die waren früher in Bautzen oder gleich in der Klapse. (Eigentlich sind die Grünen ja gar nicht mehr grün, d.h. es geht ihnen nicht mehr um Umwelt oder solchen Blödsinn, es geht ihnen um eine allgemeine Verbotskultur und um ihre Diäten).

Und dann ist da noch Peter Altmeyer. Das ist dieser komische Fettwanst, der noch hässlicher und fetter als Merkel ist. Der Peter hat eine „Nationale Industriestrategie 2030" vorgelegt. Gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft soll der Staat einen Beitrag leisten zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie-Führerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene in allen relevanten Bereichen. Dazu soll er für einen befristeten Zeitraum auch Unternehmensanteile kaufen können, deren Mittel aus einem staatlichen Beteiligungsfonds stammen. Erst hat der Staat 13 Jahre unter Merkel alles verkommen lassen und nun soll es der Staat richten. Genau mein Humor!

Jetzt mache ich diese sogenannte Marktwirtschaft in der Bananenrepublik Deutschland  schon 15 Jahre als selbstständiger Unternehmer mit. Inzwischen bin ich schon fast ein Jahr Rentner, arbeite aber trotzdem weiter, weil mir die Arbeit Spaß macht. Was mir dabei keinen Spaß macht kommt immer dann hoch, wenn der Staat meint, er müsse jetzt Einfluß auf die Wirtschaft nehmen. Wenn mir z. B. Ulla Schmidt (SPD) das Krankengeld als  kleinem Unternehmer streicht, Peer Steinbrück (SPD)  die 10-jährige Aufbewahrungsfrist für meine Belege anordnet und ich dadurch gezwungen bin, meinen Dachboden auszubauen, um nicht im Papier zu ersticken. Wenn die LKW-Maut eingeführt und damit meine Transport- und Portokosten steigen, die ich allerdings nicht auf meine Kunden umlegen kann, weil ich sonst zwischen 30 internationalen finanzstarken Mitbewerbern und den gierigen deutschen Krankenkassen zerrieben werde. Also sinkt meine Handelsspanne und ich passe mich an. Gleiches gilt für das famose Verpackungsmittelgesetz, dass mich horrendes Geld kostet, der Umwelt aber gar nichts bringt. Oder reden wir von dem idiotischen Datenschutzgesetz, was mich eine Menge Geld und Zeit gekostet hat, aber dazu führte, dass auf meinem Firmen-Emailkonto jetzt nicht mehr 50, sondern wenigstens 200 Spammails täglich einlaufen.

Reden wir nicht von den ständig steigenden Steuern, Beiträgen und Abgaben. Reden wir statt dessen über den Mindestlohn, den man zwar auch für 450 - Euro-Arbeiter erhöht hat, die aber nun nach wie vor nicht mehr als 450 € verdienen dürfen und damit die Zahl der Arbeitstunden gesenkt werden muss. Das bringt mir als Unternehmer natürlich eine Menge NICHTS und dem Arbeitnehmer rein gar NICHTS. Abgesehen davon werden durch die Rentenversicherungspflicht nur 433,60 € ausgezahlt und der ganze Spaß kostet mich dann noch einmal soviel an Abgaben an Bundesknappschft, Berufsgenossenschaft etc.

Will sagen: Ich bin immer froh, wenn diese Idioten wegen Wahlen oder Regierungsfindung nicht arbeitsfähig sind und keinen neuen Unsinn anrichten. Dabei rede ich noch nicht einmal von den übrigen Nestern voll mit boshaften Lebensunfähigen wie den Kreisverwaltungen, wo man wie im Barnim ein halbes Jahr für die Genehmigung einer simplen Kalthalle braucht und sich dann noch traut, ein neues Formular per Strafe anzumahnen, obwohl es den Wisch bei Einreichung des Bauantrages noch gar nicht gab.

Nun also vergesellschaft der Merkel-Arschwisch Altmeier die Produktion. Ein Leser von "Tichys Einblick" hat das Ganze auf das Niveau der Sendung mit der Maus  - so dass es auch ein Politiker verstehen kann - herunter gebrochen: 
"Das ist der Peter. Peter ist der Mann, der allen sagt, wo´s langgeht. Hört sich komisch an, ist aber so. Denn der Peter ist sooo schlau. Der Peter nimmt den Mittelständlern alles weg und schimpft sie dann aus, dass sie nicht investiert haben in eine schöne neue Zukunft. Er muss ihnen alles weg nehmen, sonst kann die Regierung nicht vernünftig arbeiten. Zum Beispiel um das Klima zu retten. Oder die ganzen armen Menschen im Nahen Osten oder Afrika, die den ganzen Tag nichts arbeiten und nur beten (oder rumschießen). Tja, der Peter, der ist ein ganz schlauer. Er macht schließlich alles richtig, genau wie seine Chefin."

Muss man noch mehr sagen? Ich mache weiter. Auch mit meinem kleinen Bauchladen. Solange es ab und zu noch für eine Tafel Schokolade reicht... 

Donnerstag, 31. Januar 2019

Mein ganz persönlicher Brexit oder "Marie" Olde England

Als vor nunmehr fast genau 50 Jahren, am 30. Januar 1969, die Beatles ihr letztes öffentliches Konzert gaben, war ich etwas mehr als 16 Jahre alt. Ich war ein einigermaßen aussichtsreicher Nachwuchssportler, ich hatte gerade den Sportklub gewechselt, weil irgendein hohes Armeetier der DDR beschlossen hatte, dass es den Armeesportklub (ASK)  in Berlin nicht mehr geben sollte.  Also musste ich zum damaligen Turn- und Sportklub Berlin, Sektion Rudern, um meinen Sport weiter ausüben zu können. Nebenbei bemerkt, waren wir beim ASK so ziemlich im Auge des Orkans, d.h. man ließ uns komischerweise mit dem ganzen Ideologiegedöns in Ruhe. Dieses ewige Gesülze von Frieden und Sozialismus, diese lächerliche, weil immer wieder penetrant wiederholte Indoktrinierung kam erst beim TSC über mich, aber dafür dann mit ganzer Kraft.

Schon nach der Jugendweihe hatte ich mit meinem Jugendweihegeschenk, einem Kofferradio vom Typ Stern 6, angefangen, die BBC zu hören. Der Sender kam in Berlin über UKW und brachte  dreimal die Woche interessante Sendungen mit den neuesten Hits aus London. Moderator war meist Peter Sahla, wenn ich mich nicht irre ist er Österreicher und hat nach seiner Radiokarriere einige Reiseführer über Großbritannien geschrieben. Jedenfalls schrieb ich in meinem jugendlichen Unverstand an die BBC und bat um die Vermittlung einer Brieffreundschaft. So wurde Marie aus Liverpool meine englische Brieffreundin. Marie hat lange nicht verstanden, warum ich nicht einfach mal nach England kommen und sie besuchen konnte. Schon 1970 kam stattdessen ihr großer Bruder Tony einmal nach Ost-Berlin und ich zeigte ihm die Stadt. Irgendwann - ich musste zum Wehrdienst, fing an zu studieren und lernte meine Frau kennen- schlief die Geschichte ein.

Kurz vor Weihnachten 1989, die Mauer war gefallen, wollte ich den Weihnachtsbaum schmücken und fand neben dem Karton mit dem Baumschmuck auch einen Karton mit Briefen aus England. Maries letzte Adresse war von 1976. Ich schrieb ihr eine  Weihnachtskarte nach Liverpool. Drei Wochen später kam ein langer Brief aus Sheffield. Maries Eltern waren inzwischen dreimal umgezogen, die Royal Mail hatte sie trotzdem gefunden. Marie hatte geheiratet, zwei Söhne wie ich und lebte inzwischen in Sheffield. Und - ich mit Familie sollten sofort kommen!  Daraus ist eine richtige tiefe Freundschaft entstanden. Der jüngste von Maries Jungs hat im vergangenen Jahr geheiratet. Auch mit Bruder Tony und seiner Frau Jenny haben wir engen Kontakt, beide werden uns im April diesen Jahres besuchen.

Diese Freundschaften und die Liebe zu den Städten und Dörfern des Südens von England, von Wales oder Schottland werden  bleiben. Ebenso wie Shakespeare für mich der größte Dichter der Menschheitsgeschichte bleiben wird. Wir haben fantastische Menschen da drüben auf der Insel kennengelernt. Und die Küche dort ist wesentlich besser als ihr Ruf.

Vor 50 Jahren, am 30. Januar 1969, war Großbritannien noch kein Mitglied der EU. Und dennoch hat die von dort kommende Kultur der Pop- und Rockmusik sehr vielen jungen Menschen, die auch in der DDR nach einer frischen, unverbrauchten Jugendkultur suchten, das gegeben, was sie sich wünschten. Die Beatles, die Stones mit „Satisfaction“ und "Street fighting man", die Kinks, Hollies, The Who – alles ging ohne die EU. Dieses Erbe wird bleiben, auch wenn die Briten frei nach Lennon/McCartney  „Get Back“ sagen und unsere Politiker mit Weltniveau aus der Uckermark, Würselen oder Luxemburg sie mehr oder weniger weg geekelt haben. 

„Don’t let me down“ war der zweite Titel, den die Beatles damals am 30. Januar vor 50 Jahren auf dem Dach ihres "Apple"-Firmensitzes an der Londoner Savile Row spielten – der Wunsch ist bereits erfüllt, auch ohne EU. Dank  "Marie" Olde England und unseren anderen Freunden auf der Insel....

Mittwoch, 30. Januar 2019

Kindermund

Neulich in der Physiotherapie. Meine Therapeutin, die meinen Fuss immer so schön bearbeitet, dass ich danach einen ganzen Tag herumspringen kann wie ein junger Hirsch, hat ihre kleine Tochter (ca. 6 Jahre) dabei. Das Mädchen ist etwas "angegrippt" und da Mama heute nur am Vormittag arbeitet, musste die Kleine nicht in die Kita.
 Babyschwimmen (Miginfo  / pixelio.de)

Staunend nimmt sie den Betrieb und den Aufmarsch all der vielen kranken Menschen mit den verschiedensten Schäden zur Kenntnis. Das Zusehen beim Schwimmen der quicklebendigen Babys macht ihr am meisten Spaß. Manchmal wundert sie sich auch. So z.B. als sich älterer Mann ausziehen muss, damit er massiert werden kann. Prompt stellt sie fest: "Mama, der Mann ist ja nackig! Weiß denn Papa davon?"

Mama hat dem Mann die müden Muskeln geknetet und sich über ihre aufgeweckte Tochter gefreut. Und abends werden sie sich gemeinsam mit Papa und dem großen Bruder darüber gefreut haben, dass die Mama so vielen kranken Menschen helfen kann ...

Montag, 28. Januar 2019

Rätsel oder: Wir senden für Industrie und Handel

Bevor es in den 60iger und 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit dem Dauerbespaßungsprogramm der Fernsehsender in DDR und BRD losging, gab es eigentlich während der Woche außer  dem Programm an den späten Nachmittagen und Abendprogramm keine Sendungen. Damit man nun dem potentiellen Käufern eines Fernsehapparates am Tage nicht nur das Testbild vorspielen konnte, sendete in der DDR der Deutsche Fernsehfunk am frühen Nachmittag "Für Industrie und Handel". Jeden Nachmittag um 13:30 Uhr kam irgendein Film, meistens "Ostern" über die russische Revolution wie "Kotschubej" oder alte Operettenfilme der UFA wie die "Fledermaus". M. und ich haben diese alten Knollen und auch die Räuberpistolen des großen Bruders inhaliert. M. erzählt heute immer noch gern, wie ihr großer Bruder und sie sich um den Abwasch gestritten haben, denn der war natürlich wegen des Films liegengeblieben und musste noch schnell erledigt werden, bevor die Mutti von der Arbeit kam. Denn nicht nur heute sind Eltern besorgt, dass ihre Kinder die "neuen Medien" missbrauchen könnten. 

Konzerthaus Berlin  (Cornerstone  / pixelio.de)
Gestern nun im Konzert- aka Schauspielhaus in Berlin die "Johann Strauss Neujahrsgala 2019" mit dem Prague Festival Orchestra und ausgewählten Solisten von Gesang und Ballett. Schön war's ! Wir haben all die alten Operettentitel wieder erkannt. Bei "Ach, ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküsst..." aus dem "Bettelstudenten" von Karl Millöcker hätte ich immer noch textsicher mitsingen können, denn das war mir schon als ABC-Schütze ein großes Verlangen. Das Mitsingen meine ich. Die Schultern kamen später.

Wie gesagt, schöne Musik, schönes Ballett. Eine Frage habe ich allerdings noch: Warum klatschten beim Can Can aus "La vie parisienne" von Jacques Offenbach vor allem und fast ausschliesslich die vielen Rentnerinnen im Publikum so frenetisch, als die hübschen tschechischen Tänzerinnen Röcke und Beine fliegen ließen? Hat es an den bunten Strumpfbändern gelegen? Die alten Herren im Publikum mussten sich offenbar etwas zurück halten...

Impressum und V.i.S.d.P.

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...