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Samstag, 30. August 2014

Die Untaten des Wladimir Wladimirowitsch Putin

"Kein Mann hat diesen Planeten im vergangenen Jahrhundert schlimmer bekriegt und unterdrückt, als Wladimir Putin. Hier eine Auflistung all seiner Verbrechen:"  (weiter lesen)

Absolut richtig! Der Putin ist an allem Schuld...

Dienstag, 26. August 2014

Planfeststellungsbeschluss zur 380kV-Freileitung ("Uckermarkleitung")

Das LBGR Brandenburg (Landesbergamt) hat am 22.8.2014 den  Planfeststellungsbeschluss für die umstrittene 380kV-Freileitung von Bertikow (bei Prenzlau) nach Neuenhagen (bei Berlin) veröffentlicht.
 
Uwe Schlick  / pixelio.de
Die Entscheidung des LBGR Brandenburg erlaubt die Querung von zwei europäischen Vogelschutzgebieten und des Biosphärenreservats Schorfheide - Chorin mit einer 380kV-Freileitung und hebelt damit den Natur-und Landschaftsschutz aus. Das Vogelvorkommen im Trassenbereich ist ausgesprochen wertvoll, da es einen unvergleichlichen Artenreichtum aufweist und der Nordosten Brandenburgs ein ausgesprochen bedeutsames Durchzugsgebiet  des Vogelzugs darstellt.
 
Das LBGR hat bei seiner Abwägung nicht berücksichtigt, dass mit dem  Natur- und Landschaftsschutz auch öffentliche Interessen verfolgt werden. Nicht nur eine sichere Stromversorgung liegt im Interesse der Öffentlichkeit, sondern auch eine gesunde und intakte Umwelt. Das LBGR  hat mit seiner Entscheidung die Interessen von "50 Hertz" bedient, was nur auf der Basis einer ausgesprochen oberflächlichen Auswertung der ca. 1300 Einwendungen möglich ist. Das Bergamt hat hier nicht unparteiisch geprüft, sondern voreingenommen. 
   
Mit der Beendigung des Planfeststellungsverfahrens ist der Konflikt um dieses Vorhaben noch lange nicht beendet. Jetzt tritt er in eine neue Phase, denn die von der Planung Betroffenen werden den Schutz des Bundesverwaltungsgerichts gegen diese fragwürdige Entscheidung der Genehmigungsbehörde anrufen.
 
Nicht über unsere Köpfe - keine Freileitung durch Schutz- und Wohngebiete!
 
                                   Hartmut Lindner, Sprecher der Bürgerinitiative "Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat!"
 
 
 

Fremde Federn und berauschte Traumtänzer

Im Moment tobt Wahlkampf in Bernau. Am 14. September werden sowohl Landtag als auch neuer Bürgermeister gewählt. Als Kandidaten für das Bürgermeisteramt stehen die von allen Blockparteien unterstützte amtierende Bürgermeisterin (die noch bei unserem Hubert gelernt hat und deshalb der Ansicht ist, die Bürger wären für das Amt da und nicht umgekehrt) der Finanzdezernent der Stadt (der seinen Job beherrscht, für die Schuldenfreiheit der Stadt steht und dem abgewählten Bürgermeister des öfteren widersprach und deshalb gemobbt wurde) und ein linker Kandidat (über den sich bei mir langsam der Eindruck verfestigt, "links" wäre nicht von seinen politischen Ansichten abgeleitet , sondern hätte eher etwas mit einem bestimmten Verb zu tun).

So hat der Bericht in der Regionalpresse über eine Wahlkampfveranstaltung der Linken mit ihrem BM-Kandidaten und ihrem Altstar Gysi Montagabend auf dem Bernauer Marktplatz nur für sehr verhaltene Freude bei mir gesorgt. Der überwiegend negative persönliche Eindruck, den die beiden eitlen Selbstdarsteller bei mir hinterlassen haben, wird vor allem durch die Aussagen des Kandidaten verstärkt. 

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Mit seinem Kompromiss-Vorschlag zur Altanschließer-Problematik, dem sogenannten Abschmelzungsmodell will er "Erfahrungen sammeln". Also ich nenne das ein soziales Experiment am lebenden Objekt, das als Tierversuch verboten wäre. Kein normaler Mensch möchte doch an so etwas als Versuchskarnickel beteiligt werden !

Vollends entlarvt ist dieser Kandidat, wenn er quasi zugibt, dass sein eigenes Modell keinen Bestand haben kann, denn "wenn es später, also 2016 oder 2017 zu Verfahren kommt, sind die Ansprüche auf jeden Fall verjährt." Aha. Früher nannte man so eine Verfahrensweise tricksen oder gar bescheißen und ich befürchte, dass sich kein Wasser- und Abwasserzweckverband auf diese primitive Art hinter die Fichte führen lässt. Und was ist mit den Menschen, die schon jetzt einzahlen mussten und ihr Geld dann niemals wiedersehen werden? Weil nämlich 2015 Verjährung eingetreten ist und das politische Interesse am Thema dann folgerichtig gegen Null tendieren wird? Eine Sechs, setzen, Kandidat! Sie schwafeln und wollen nur ihre Wähler linken!

Der Kandidat ist übrigens Rechtsanwalt und als solcher superschlau. Daher müsste er auch schon mal etwas von Verjährungshemmung oder gar von arglistiger Täuschung gehört haben.

So schlau in Bernau (Pino Madeo  / pixelio.de)
Weiter in der eitlen, vierundzwanzigstündigen Selbstbespiegelung: Vorwärts soll es also gehen in Bernau. Dabei hat der linke Kandidat noch nicht einmal mit bekommen, dass es in Bernau durchaus tragfähige Straßenbaulösungen geben könnte - es gab nämlich 2013 einen Bürgerentscheid zur Mitbestimmung der betroffenen Bürger beim Straßenbau. Initiiert war der Entscheid von den Unabhängigen, die einfache Straßenbaulösungen wie Bitumendecken schon seit Jahren fordern und immer wieder vom geschaßten Bürgermeister Handke und von der Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung - und dort besonders von den Linken - ausgebremst wurden. Aber da die Linke in Bernau, Barnim und Brandenburg noch nie mit fundierten eigenen Ideen aufgefallen ist, bedient sie sich immer mal eben sehr gern und nicht zum ersten Mal beim Klassenfeind - den Bürgerbewegten.

So bleibt von der Veranstaltung auf dem Bernauer Marktplatz ein wahres Wunder übrig:  Der Kaiser ist eigentlich nackt und kann außer schönen Phrasen - nichts.

Gegen Ende des Artikels musste ich dann doch noch fast lachen.  Beim Thema Gysi und seinem wohl eher peinlichen Auftritt fiel mir sofort Frank Sinatra ein. Der wusste auch nie, in welcher Stadt er gerade ein Konzert gab. Allerdings war Sinatra Alkoholiker und daher immer blau. Gysi hingegen hat  sich  wahrscheinlich wie sein Bernauer Kandidat nur so schön an der ach so nahen Macht berauscht und deshalb "nur" die Kandidaten verwechselt.




Montag, 25. August 2014

Menschen von nebenan


Mit den selben Problemen wie wir. Unsere Nachbarn in Brandenburg:




Tim Reckmann  / pixelio.de
 

Gegen Selbstbedienung für Politiker, gegen weitere Gemeindegebiets"reformen", gegen die Abzocke bei Gebühren und Beiträgen, gegen Bau- und Umweltchaos, Abbau von Polizei, gegen die Geldverschwendung nicht nur am BER, Bildungsnotstand, ständig letzte Plätze für Brandenburg in bundesweiten Rankings auf wirklich allen Gebieten ,  gegen weitere Streicharien und Zusammenlegungen. Für mehr Bildung und für mehr Entwicklung des Landes.

Am 14. September wählen gehen und Liste 7 wählen! Was oder wen denn sonst?

Freitag, 22. August 2014

Nur noch 3 Wochen bis zu den Brandenburger Landtagswahlen

Und deshalb Zeit für einen Blick auf Bernau - fast genau 13 Wochen nach den Kommunalwahlen im Mai diesen Jahres.

Das Negative zuerst: Es hat sich fast nichts verändert,die Leute stehen nach wie vor jedem Dienstag auf dem Bernauer Marktplatz und protestieren immer noch gegen die Altanschließerbeiträge. Zwar wurde der langjährige Bürgermeister und Vorsitzende des Wasser- und Abwasserzweckverbandes durch Bürgerkraft abgewählt, in der Stadtverordnetenversammlung dominieren allerdings immer noch die Ewiggestrigen der etablierten Parteien. Zwischenzeitlich hatte man mit den Stimmen der Linken einen notorischen  Wahlverlierer der ehemals Grünen ( wie der sich in die neue SVV lavierte, ist allein einen Schundroman wert) als Beauftragten der Stadtverordneten in die Verbandsversammlung entsandt, der Kraft seiner eigenen Selbstherrlichkeit umgehend das bisher herrschende Moratorium für die Beitragsbescheide aufheben ließ. Nun zeigten sich sogar die Linken über diesen Gernegroß entsetzt und haben ihre eigene Kreatur schon fast zurück gepfiffen.  

Zusätzlich hat als neueste Scharlatanerie der Bürgermeisterkandidat der Linken ein kompliziertes Mischmodell aus Beiträgen, Gebühren und Abschmelzungsprozentsätzen kreiert, dass laut dem Willen der Fraktionsvorsitzenden der Nationalen Front  CDUSPDLINKENFDPGRÜNENPIRATEN am 6. September in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll.

Der Vorteil des Modells liegt vor allem darin, dass diesem obengenannten Bürgermeisterkandidaten aus der Nachbarkommune Biesenthal auf Grund des hoch gepriesenen und in der Lokalpresse hoch geschriebenen "Kompromissmodells"  die Herzen der Bernauer Michel und Michelinen zu fliegen sollen. Nichts lieben die Bernauer Michel und Michelinen angeblich mehr, als sich schon frühmorgens die Zipfelmütze über Ohren und Augen zu ziehen und alles Strittige der von Gott gesandten Obrigkeit zu überlassen. Glaubt jedenfalls die Große Koalition der Kohlköpfe in dieser Stadt. Da stört es auch nicht weiter, dass Sachkenner und Juristen schon heute dem angeblichen Kompromissmodell die Verfassungsmäßigkeit absprechen und immer wieder wie tibetische Gebetsmühlen auf die  Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches sowie ein richtungsgebendes Urteil des Bundesverfassungsgerichtes verweisen.

Spätestens 4 Wochen nach der Landtagswahl am 14. September werden wir also genau am  selben Punkt sein wie heute und vor 13 Monaten, als die Dienstagsdemos in Bernau begannen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es wird wohl nach meiner bescheidenen Auffassung  dazu kommen, dass die übrigen Brandenburger Zweckverbände - wie schon jetzt zu erkennen ist - auf das Gebührenmodell umschwenken werden. Außer in Bernau. Wenn wir diese Obrigkeit machen lassen.Und wenn man den Parteien der Nationalen Front in Bernau, zu der jetzt auch die ehemals Grüne Partei und die Piraten gehören, immer weiter treu und brav seine Stimme gibt.


Nun allerdings das Positive: Wir als Unabhängige und Bürgerbewegte haben zusammen  mit der Bürgerinitiative und dem Bündnis für Bernau ein erneutes Bürgerbegehren zwecks Umstellung auf ein reines Gebührenfinanzierungsmodell für die Wasserver -  und die Abwasserentsorgung gestartet. Bis kommenden Sonntag bitten wir alle Bernauer Bürger um Zustimmung zu der Frage

" Sind Sie dafür, dass die Stadt Bernau ihren Vertretern in der Verbandsversammlung des WAV Panke/ Finow die Weisung erteilt, in der Verbandsversammlung die Umstellung auf ein reines Gebührenfinanzierungsmodell für die Wasserver- und Abwasserentsorgung zu beantragen?"

Zur Begründung: Wir sind für eine transparente Wasser- und Abwasserwirtschaft im Verbandsgebiet des WAV Panke/Finow und für einheitliche Gebühren für alle Nutzer der Trink- und Abwasseranlagen nach Verbrauch. Klar, deutlich, ohne Wenn und Aber und ohne jeden politisch-juristischen Firlefanz.

Wer noch schnell unterschreiben möchte, kann sich das Formular für das Bürgerbegehren ausdrucken, unterschreiben, auch noch den Nachbarn unterschreiben lassen und es in meinen Briefkasten stecken.

Ich leite es dann weiter. 

(zum Vergrößern bitte Anklicken) 

Dienstag, 19. August 2014

Zuviel war nicht genug *

Ok… jetzt iss’et so weit…
Nach nun fast 25 Jahren bin ich an den Punkt angekommen –und das ist absolute Premiere bei mir- dass ich sage… Leute…. ich will zurück in die Vergangenheit und alle Menschen die es damals um mich gab, will ich sofort zurück! (gern können auch alle mit dazu kommen, die ich mittlerweile kennen gelernt habe.. oder wer auch immer alles möchte... ganz egal... plz -- "bring me back".
Nein, ich will nicht das alte System wieder zurück… darum geht es mir überhaupt nicht. Ich will einfach nur meine alten Nachbarn zurück, mit denen man ungezwungen nach Feierabend ein Bier oder was auch immer trinken konnte… ich will die Menschen zurück, die entspannt in ihren Gärten arbeiteten und sich gegenseitig ihr Obst und Gemüse schenkten… oder die sich zufällig vorm Haus oder sonstwo trafen und die noch Zeit und ein ehrliches, offenes Ohr füreinander hatten.




 Ich möchte die Solidarität zurück, die zwischen den Menschen herrschte… die dazu führte, dass man Arbeit und Freude miteinander verbunden hat… dann wenn sich Freunde wie selbstverständlich am Wochenende trafen um das Dach des guten Freundes zu erneuern und um nebenbei -bis zum Dunkel werden- zu feiern. Diese Wochenenden wo Frieda von nebenan den Kartoffelsalat und die Würstchen vorbei brachte mit den Worten: „ihr jungen Leute müsst auch mal was essen, wenn ihr soviel arbeitet“ und meistens kam Frieda dann später noch mal mit frisch gebackenen Apfelkuchen. Gegenleistung?.. nein, so etwas war selbstverständlich. Man kümmerte sich eben … und der größte Dank waren die leeren Teller. Dafür half man dann auch gern der Frieda ihre Kohlen-Lieferung in den Keller zu tragen und darum musste sie nicht mal bitten. Alle sahen den Berg Kohlen vor ihrem Keller, also traf man sich wie selbstverständlich nach Feierabend um das mal so nebenbei in einer halben Stunde zu erledigen…

Ja, ich will diese Zeit zurück.. in der man sich mit Gitarre im Sommer am See traf und Lautsprecher mit Autobatterien mitten im Niemandsland zum Schallen brachte. 50 Brötchen für 5 Mark wurden schnell mitgenommen, falls man doch mal Hunger bekommt. Die Zeit, wo man sich irgendwo zum Konzert traf und ganz unbedarft mit Rucksack auf dem Rücken die Landstraße entlang trampte… man wusste, dass man es auf jeden Fall pünktlich schaffen würde, denn irgend jemand hielt immer an.

Man lebte den Tag und das viel bewusster und mit mehr Freude, denn Karriere und Erfolg waren unwichtig.. Wo sollte man ‚hinkarrieren’ und was bedeutete Erfolg? Erfolg war einen tollen Freundeskreis zu haben, die Tage zu leben und glücklich zu sein. Ellenbogen um an irgend ein Ziel zu kommen brauchte man nicht… Das Leben fand miteinander statt und nicht neben- oder gegeneinander! Das Ziel war einfach… es hieß Freude!

Man musste sich nicht wegen materieller Dinge stressen, die Läden waren nur höchstens zum Viertel so voll wie jetzt, wenn überhaupt. Besitz war nicht annähernd so wichtig, viel wichtiger war es kreativ zu sein. Man musste kreativ sein, das Leben zwang einen dazu. Das was man damals manchmal verfluchte, denn manchmal hätte man lieber ein tolles fertiges Produkt gekauft, statt stundenlang sich aus mehreren Teilen ein gängiges Teil zusammen zu schustern… all das war eigentlich ein Segen. Die Menschen trauten sich noch etwas zu….die Dinge selber anzufassen, waren experimentierfreudig und haben einfach gemacht statt nur stundenlang zu reden. Wusste man nicht weiter, bekam man schnell Hilfe. Hilfsbereitschaft… das ist es was ich am Meisten vermisse!

Heute…. leben wir im Überfluss den wir uns nicht leisten können… wir wissen nicht welchen von unseren Wünschen wir uns zuerst erfüllen sollen.. und auf welchen wir danach sparen… Solidarität ist ein Begriff voller Nostalgie aus längst vergangenen Zeiten… und alle wollen irgendwie erfolgreich sein. Dabei wirken sie fast alle nur noch grau und verbittert. Freude?? sieht man nur noch selten und wenn man mit jemanden redet, dann hört man eher von seinen Problemen als von einem schönen Leben.
Aber wo bleibt da der Sinn an dem Ganzen? Ich verstehe ihn nicht!

Wenn es kaum noch welche gibt, die glücklich sind, warum halten sie an dem fest, was sie offensichtlich nicht glücklich macht? Wie soll sich etwas ändern, wenn man nichts ändert?  Ich mag nicht mehr mitmachen… das kann doch nicht ernsthaft das gewesen sein, was man Verbesserung nennt… Irgendwas muss sich ändern und das wenn es geht, ganz schnell!!! Wenn sich darum bitte mal jetzt jemand kümmern könnte, ich habe gerade keine Ahnung wo ich anfangen soll.. und vor allem weiß ich nicht…….wie!

Und nein.. ich will überhaupt nicht hören, wie gut es mir geht und was ich jetzt alles für Vorteile habe... denn ich habe keine! -die sind lediglich symbolischer Natur und damit ziemlich nutz- und wertlos! Ich bin wirklich bereit, meinen Internetanschluß und alle meine Telefone sofort abzugeben, wenn ich dafür ein Leben zurück bekomme, in denen die Menschen noch Zeit haben miteinandern zu kommunizieren und vor allem so ein Leben, in dem sie sich auch die Zeit nehmen... weil sie verstehen, dass genau das Leben bedeutet!

Und nein... ich habe das nicht geschrieben, weil ich einsam bin und niemand mit mir redet... im Gegenteil.. es gibt noch genug die mit mir sprechen! Dennoch hat sich selbst das Sprechen verändert, denn leider sind fast alle Menschen, denen ich begegne, alles andere als glücklich!

Leichtigkeit ist das Wort, was einen in dieser jetzigen Zeit wohl am Schwersten fällt auszusprechen! Und diese alles überschattende Schwere vererben wir unseren Kindern, die irgendwann gegen Depressionen kämpfen müssen... deren Ursprung sie nie ergründen werden. Wir sind doch total verrückt!

Evelin Piètza auf Facebook (mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

* Inschrift auf dem Grabstein des Kapitalismus (nach Volker Pispers)

Donnerstag, 14. August 2014

Bundesdeutsche Gesetzlichkeit

"Im Fall Gustl Mollath ist das Urteil gefallen: Das Landgericht Regensburg hat den 57-Jährigen im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen - obwohl es ihn wegen Körperverletzung für schuldig hält. Er muss nicht wieder in die Psychiatrie." meldet "Spiegel Online" gerade. Und: " ... Mollath (war) 2006 vom Landgericht Nürnberg-Fürth wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen und als gemeingefährlich eingestuft worden. Siebeneinhalb Jahre lang musste er gegen seinen Willen in der Psychiatrie verbringen... Das Urteil von 2006 gegen Mollath steckte voller Faktenfehler, das Verfahren wurde schlampig geführt. "
Thorben Wengert  / pixelio.de

Siebenkommafünf Jahre des Lebens perdu. Einfach so. Jetzt könnte man nur jedem raten, zukünftig Bayern unbedingt zu meiden. Dort scheinen die Psycho-Doktoren, Polizei und Justiz ziemlich frei zu drehen. Was aber viel schlimmer ist, was der "Spiegel" nicht meldet und was ein bezeichnendes Licht auf diesen Staat Bundesrepublik Deutschland wirft: Mollath wurde auf der Grundlage eines noch heute geltenden Gesetzes von 1933 weg gesperrt. Und dieses gilt bundesweit...


Kann mir mal irgendein Rechtsgelehrter bestätigen, dass die Nürnberger Rassengesetze von 1935 außer Kraft sind! Oder?


Mittwoch, 13. August 2014

Das ehemalige Nachrichtenmagazin wird ehrlicher

"Spiegel online" teil uns in eigener Sache mit, dass Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron wegen unterschiedlicher Auffassungen zur strategischen Ausrichtung des ehemaligen Nachrichtenmagazins mit sofortiger Wirkung als SPIEGEL-Chefredakteure abberufen und beurlaubt wurden. 

Man hat nun von Seiten des Spiegel und seines Verlages verschiedene Möglichkeiten: Man kann sich zum Beispiel zum unabhängigen Nachrichtenmagazin und zum Sturmgeschütz der Demokratie und Pressefreiheit  mausern, dass von allen - außer von Politikern und den Regierungen - gern gelesen wird. Weil es wirklich unabhängige Nachrichten bietet, den Politikern in Deutschland, der EU und der NATO strikt auf die Finger sieht/haut und für Niemanden, schon gar nicht für Kriegstreiber aller Coleur, vorauseilend Partei ergreift. 

Allerdings vermute ich eher, dass man - da der bisherige Kriegskurs des "Spiegel" den Herrschenden noch viel zu lau war -  jetzt den richtigen Joseph Goebbels als Chefredakteur aus der Kiste holt. Das wäre dann zumindest ehrlicher...

Gute Erfahrungen

Schon mal in die Fänge der GEZ - oder wie die gerade heißen - geraten? Zur Erinnerung: Seit fast 2 Jahren muss jeder Haushalt, ob Fernseher vorhanden oder nicht, den vollen Rundfunkbeitrag von rund 18 Euro pro Monat zahlen. Damit diskriminiert man zwar mal eben rund 1 Millionen Bundesbürger, die sich den Dreck des Regierungsfernsehens nicht antun wollen, aber das ist der Trick bei den sogenannten Beiträgen: Man muss ja nicht sehen, man könnte aber. So das Argument der sich von unseren Beiträgen satt und fett rekelnden Drohnen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

Ähnlich wie Parasiten ist es auch mit der GEZ. Wessen Kind schon einmal Kopfläuse aus der Kita mit nach Hause brachte, kennt das Phänomen: Man wird sie schwer los. Irgendwann allerdings geben auch die hartnäckigsten tierischen Mitesser auf. Nicht so die o.g. Nicht-Behörde. Die verfolgt einen bis ins Grab.

Bekannte von uns sind ins Ausland verzogen. Die Wohnung aufgegeben, für ihre Post haben sie einen Nachsendeantrag bei der Deutschen Post gestellt, so dass die Briefe zunächst mit ordentlichem gelben Aufkleber bei uns landen. Auch die Mahnungen der GEZ, weil nun niemand mehr bezahlt. Inzwischen hat bei der Post wohl auch schon wieder einer "geleakt", denn man schickt die Briefe der GEZ  jetzt direkt an unsere Adresse. Ohne Aufkleber. Und während man sonst von den eifrigen Zuträgern in den Meldeämtern jeden Wohnungswechsel gepetzt kriegt, funktioniert es in  diesem Fall offenbar nicht. Oder man will sich die Option für üppige Nachzahlungen offenhalten, falls das Ehepaar mal wieder nach Deutschland kommt. Nebenbei: Ich hatte vor Jahresfrist immerhin noch gehofft, unsere Zwangsbeiträge würden in ein besseres Fernsehprogramm eingespeist und nicht für sinnloses Porto verjubelt.

Volksempfänger von 1933 (Peter von Bechen  / pixelio.de)
Inzwischen sind hier seit Mai Dutzende Briefe der GEZ aufgelaufen. Ich schicke jeden kommentarlos an die Verursacher zurück. Allerdings warte ich jetzt auf den "Besuch" der GSG 9 oder eines Sondereinsatzkommandos, um die beiden Deutschlandflüchtigen hier beim kostenlosen Fernsehen zu erwischen. Pech, aber "isch abe gar kein Fernsehen, Senora!" und zahle also auch nur aus Solidarität z.B.  für notleidende Allergiker wie Stefan Mross oder den Schlossbesitzer Gottschalck.

Aber ich werde irgendwie den Gedanken nicht los, dass man ja auf genau dieselbe penetrante, stupide, seelenlose Schreibtischtäterart a la GEZ eigentlich auch wieder richtige Juden, Gemischtrassige, Neger, missliebige Moslems, Russen, Kommunisten, Chinesen, zu alte Rentner oder sonstige, gerade aktuelle  Staatsfeinde erfassen könnte. Gute Erfahrungen aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts liegen da durchaus vor. Und der Anfang ist ja glücklicherweise bereits gemacht: Die bösen Arbeitsscheuen, die sich hartnäckig weigern, am Murkselschen Aufschwung teil zu nehmen, stehen schon alle in der Hartz IV-Datei des Jobcenters unseres Vertrauens...


Impressum und V.i.S.d.P.

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Waldstr. 70
16321 Bernau
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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...