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Donnerstag, 27. November 2014

Billigheimer*

Neulich an einer deutschen Universität. Der Forschungsbereichsleiter Professor K. hat viele Drittmittel eingeworben und kann mit diesem Geld in einigen zukunftsträchtigen Forschungsprojekten  junge, ehrgeizige Doktoranden einsetzen. Viola ist eine von diesen jungen Menschen. Sie ist sehr engagiert und steht "ihre Frau"  in der Forschung - trotz oder gerade wegen ihrer zwei Kinder.

Die Jüngste hat gerade die Kita gewechselt - und wie es deutsche Beamtenseelen vorschreiben -  muss Viola in den ersten Tagen ihrem Kind in der Kita halbtags zur Seite stehen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Es muss sein, obwohl das Mädchen schon Kita- Erfahrung hat. Das Mädchen fühlt sich daher auch schon groß und die Anwesenheit der Mutter ist ihm eher peinlich.

Aber Viola ist froh über den Kita-Platz, in weiten Teilen Deutschlands ist so ein Platz durchaus nicht selbstverständlich. In weiten Teilen Deutschlands bekommen die Kinder mittags kein Essen in der Kita, weil es seit hunderten von Jahren eben festgefügter Brauch ist, dass Kinder ihr Essen zu Hause bekommen müssen. Dass Mütter also nicht arbeiten gehen, den ganzen Tag zuhause sind und das Kind eigentlich nur mal kurz zum Spielen in der Kita abgeben. So ist es eben in weiten Teilen Deutschlands, in denen die Frau immer noch an den Herd gehört und meist in dieser Rolle auch richtig glücklich ist, langsam körperliches und geistiges Fett ansetzt und sich zu dem Hausmuttchen mit begrenztem Horizont entwickelt, das ihr Ehemann von seiner eigenen Mutter gewöhnt ist.

Ausgerechnet jetzt fängt Violas Team eine neue Versuchsserie an. Viola teilt sich die Anwesenheitspflicht in der Kita mit ihrem Mann und ihrer Schwester. Trotzdem bleibt es schwierig mit der Arbeitsorganisation und die neue Versuchsserie wird mit viel Knacken und Knirschen im Getriebe durchgezogen. Eigentlich eine kleine Geschichte, wie sie so oder so ähnlich in vielen Firmen, Universitäten oder Behörden in dieser geistigen Mittelalter-Republik tagtäglich vorkommt.

Was tut die Politik? Die Bundesregierung hat gerade ein gewaltiges Gesetz beschlossen. Dabei geht es nicht etwa um genügend, bezahlbare und vernünftig organisierte Kita-Plätze oder um gleichen Lohn für Frauen bei gleicher (Männer-) Arbeit. Nein, um derlei unnützen Kram kümmert sich unsere Regierung natürlich nicht.  "Die Koalitionsspitzen haben sich auf einen Kompromiss im Streit über eine gesetzliche Frauenquote verständigt. Die geplante Quote von mindestens 30 Prozent für die Aufsichtsräte von rund 100 börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen komme ohne Ausnahmen, verlautete am Dienstagabend aus Koalitionskreisen am Rande der Beratungen der Partei- und Fraktionschefs von CDU, CSU und SPD. Das Gesetz soll am 11. Dezember vom Kabinett verabschiedet werden, hieß es in einer Erklärung.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit (Wilhelmine Wulff_All Silhouettes  / pixelio.de)
Es bleibt demnach bei den von Familienministerin Manuela Schwesig und Justizminister Heiko Maas, beide SPD, vorgesehenen Sanktionen gegen Unternehmen, die die Quote unterschreiten: Wenn keine geeignete Frau gefunden werden kann, soll der Posten unbesetzt bleiben. Auch für den öffentlichen Bereich soll nach der schwarz-roten Koalitionsvereinbarung eine Quote eingeführt werden. " schreibt die "Zeit" in ihrer Online-Ausgabe am 26.November.

Gewaltige Sanktionen von Staats wegen , die Konzerne werden sich garantiert vor Schmerzen winden. Meint jedenfalls die SPD.

Na, das wird Menschen wie Viola und ihre Familien unerhört weiter bringen. Und es passt zu dieser Bundesregierung der großen Koalition unter Merkel. Denn es ist billig...


* Der Ausdruck Billigheimer kennzeichnet billige, minderwertige Produkte und deren Anbieter.

Freitag, 21. November 2014

Mehr Kohle für das BfV

"Der Etat des Bundesamtes für Verfassungsschutz wird laut Koalition um etwa zehn Prozent oder gut 21 Millionen Euro auf rund 231 Millionen Euro erhöht." vermeldet die Webseite des Deutschen Bundestages.
Der Etat 2015 des Bundesinnenministeriums wird am Dienstag, 25. November 2014, gegen 15.20 Uhr zur abschließenden Beratung auf der Tagesordnung des Bundestages stehen. Er soll nach den Beratungen des Haushaltsausschusses im kommenden Jahr ein Ausgabenvolumen von gut 6,19 Milliarden Euro und damit knapp 460 Millionen Euro mehr als im Regierungsentwurf vorgesehen umfassen.

"Wir sind ein Dienstleister der Demokratie" behauptet das Amt vollmundig und wahrheitswidrig von sich. Die Verstrickungen seiner V-Leute und hauptamtlichen Schlapphüte in den NSU-Skandal wird man in dieser "Demokratie" wohl niemals aufdecken. Es gibt ja leider keine BfV-Unterlagenbehörde.

Und ja, ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber es wird immer klarer, warum man uns seit Urzeiten  mit den Schlagworten von "Stasi" und "Unrechtsstaat" von den bundeseigenen Schandtaten ablenken will...

Notizen aus einem ver(bl)ödeten Land

Tochter und Mutter absolvieren einen Französisisch-Kurs an der Volkshochschule. Die Tochter, etwa 16 Jahre alt und damit Absolvent des hervorragenden Brandenburger Bildungssystems ( 1990 aus Nordrhein-Westfalen übernommen), soll auf Wunsch der Lehrerin das Subjekt eines Satzes bestimmen. Reaktion: "Häh? Subjekt? Was is'n das? Deutsch is' nicht so meine Stärke!" Ohne die letzte Bemerkung hätte das niemand der übrigen Kursteilnehmer bemerkt. Und ganz abgesehen davon, dass man Fremdsprachen erst dann lernen sollte, wenn man die eigene Muttersprache beherrscht: Es spielt natürlich auch keinerlei Rolle, dass man die übrigen Kursteilnehmer mit diesem stolzen Nichtwissen unnütz aufhält, denn die wollen für ihr Geld wirklich lernen.

Später dann sollen die Kursanten kurze Sätze übersetzen, die auf historische Persönlichkeiten hinweisen. Gesucht sind Napoleon, Marie-Antoinette und Zinédine Zidane. Die beiden ersteren sind Töchterchen völlig unbekannt. Auch Hinweise auf Ludwig XVI., Maria-Theresia von Österreich oder die Guillotine bringen nicht weiter. Bevor noch alle anderen vor lauter Fremdschämen im Boden versinken, hat sie wenigstens den Fußballer erkannt. Bei Jauch wäre das wahrscheinlich die 16.000 Euro-Frage gewesen und das reicht ja auch aus.

Wie man fast täglich den Medien oder auch ihren lauten Gesprächen in den öffentlichen Verkehrsmitteln entnehmen kann, sind diese Art von Intelligenzbolzen leider keine Ausnahme. Der Kopf wird offenbar nur noch dazu gebraucht, um ab und zu ein Smartphone ranzuhalten. Es wird aber auch alles dafür getan, damit diese Leute nicht schlauer werden. Ein bekanntes Verlagshaus bringt extra eine Zeitung mit großen Bildern und wenig Text heraus, auch das öffentlich-rechtliche (Staats-) Fernsehen hat sein Programm entsprechend angepasst. Und mit Erfolg - die Hirnasketen sind glücklich!


Fünfundzwanzig Jahre haben für fast durchgängige Verblödung weiter Teile der Bevölkerung in diesem schwer geprüften Landstrich gesorgt. Die industrielle Verödung und der damit verbundene Abbau von Arbeitsplätzen ging bekanntlich noch viel schneller...

Donnerstag, 20. November 2014

Ergreifend und kämpferisch

Die Instrumentalisierung von Silly  zum 25. Jahrestag der Maueröffnung hat wohl doch nicht so ganz geklappt. Wie sagt Anna Loos bei der Anmoderation des Titels "Vaterland" (im Video etwa ab 5:53 min) : "...denn heute ist nicht nur ein Tag, wo man über die Vergangenheit nachdenken sollte, sondern auch über die Gegenwart und die Zukunft von Deutschland."   Hier ist der Text des Liedes  "Vaterland".

Die Meinungsfreiheit als Geschenk? Mann, was war die DDR aber auch für ein Unrechtsstaat, was wurden wir in der DDR aber auch zensiert! Und bei der offiziellen ARD-Übertragung des Konzertes am Brandenburger Tor wurde nach dem ersten Titel "Mont Klamott"  schon mal ausgeblendet. Heute zensiert man nicht, heute lässt man einfach weg...

Ein Fernrohr und die Demokratie

"Heute habe ich mir ein Fernrohr mitgenommen. Wenn die Kameras und die Teleobjektive zoomen dürfen, dann will auch ich schärfer sehen. Aber es hilft nichts: Das Öffentliche schützt das Heimliche. Da reden Menschen vor sich hin, schon in der Live-Situation scheint keiner zuzuhören. Es handelt sich um den letzten Entwicklungsstand einer Institution, um die mit dem Leben gekämpft wurde. Etwas begann barbusig sich auf den Barrikaden und endet mit Motivkrawatte im Ausschuss.

Der Mensch, der jetzt eintritt und sich ein ganzes Bild machen will, staunt über das, was plausible Regeln und ihre Übertretungen aus dem Parlament gemacht haben. Ist dies nicht auch das Leichenschauhaus der parlamentarischen Idee? Oder hänge ich bloß der altmodischen Vorstellung eines Plenums an, indem sich die Interessen aller wieder finden sollen, dass Mehrheiten organisiert, in großen Perspektiven denkt und entscheidet, also lauter romantischer Kram, dem das reale Parlament nur noch entfernt verbunden ist? Doch kann man tatenlos zusehen, wie es sich selbst beschädigt? Wäre nicht auch die Kritik dessen, was das Parlament heute ist, Sache des Volkes?“ fragt Roger Willemsen in seinem Buch“ Das Hohe Haus- Ein Jahr im Parlament“ (Verlag S. Fischer GmbH, Frankfurt am Main 2014).

Willemsen hatte ein ganzes Jahr lang die Debatten im Deutschen Bundestag vor Ort verfolgt und blieb trotzdem einigermaßen geistig rege. Er muss sich offenbar als Professor sehr gewählt ausdrücken. Man könnte auch deutlich die Frage stellen, ob diese Art von Demokratie, die eigentlich eine Parteiendiktatur darstellt, ob dieses Parlament, dieser Bundestag, überhaupt noch den Willen des Volkes ausdrücken, geschweige denn verwirklichen wollen...

Dienstag, 18. November 2014

Aufgeschlagen

birgitH  / pixelio.de



Wenn ein Ei und ein Kopf aufeinander treffen, muss der Kopf nicht notwendigerweise intelligenter als das Ei sein.

Sonntag, 16. November 2014

Meck-Pomm schafft Facebook und Twitter ab

»Wenn die Welt untergeht, dann gehe ich nach Mecklenburg, denn dort geht sie 50 Jahre später unter.« soll Reichskanzler Otto von Bismark einmal geäußert haben. Nun war Otto für die damalige Zeit zwar ein rechter Reaktionär, heute allerdings wäre er mit seiner Sozialversicherung fortschrittlicher als die damals von ihm mittels Sozialistengesetz verfolgten Sozen. Auch sein Verhältnis zu Russland war ein besseres als das der heute sich Regierung nennenden Handlanger der Übersee-Ganoven.

Sein angeblicher, oben zitierter Satz wurde jedenfalls zum Klischee nicht nur in mecklenburgischen Köpfen. Zuspätkommen, Rückschrittlichkeit soll mecklenburgisches Selbstverständnis sein. Die kurze Etappe der DDR - was sind schon 40 Jahre - mit hochtechnisierten Landwirtschaftsbetrieben und einer echten Industrialisierung mit Möbel- und  Landmaschinenwerken, Schiffbauwerften und Betrieben der Lebensmittelindustrie war geschichtlich gesehen zu kurz.

Alte Tür im Güstrower Schloß (© fv 1978)
Die 1990 an die Macht Gekommenen nahmen vielerorts den Bismarckschen Urteilsspruch demütig an und sehnten sich förmlich nach der Zeit von vor 1938, als die Zeiten angeblich gut und alt, oben und unten noch klar definiert und Störenfriede dort waren, wo sie hingehörten. Im Armenhaus oder gleich im KZ nämlich. Industrie und selbstbewußte Arbeiter konnten  den gesellschaftlichen Rückschritt nur stören. Und waren die Städte nicht sowieso schon viel zu groß?

Die von der sogenannten Treuhandanstalt losgetretene Welle der Deindustrialisierung sollte gerade die mecklenburgischen Werften, die Fischfangflotte, die Zuckerfabriken, die Lebensmittelbetriebe, die Landmaschinenkombinate und das Möbelkombinat als erste und unwiderruflich treffen. Mit den entsprechenden sozialen Auswirkungen, der Abwanderung, dem Verfall. Die Zentren der kleinen Städte - nach der so genannten Wende mit Fördermitteln notdürftig, wenn auch nicht nachhaltig aufgehübscht - sehen heute vielfach schon wieder schlimmer aus als zu DDR-Zeiten.

Fünfundzwanzig Jahre später sind wir also wieder bei dem gebürtigen Altmärker Bismark, wenn der den obigen Spruch auch gar nicht abgesondert haben soll.

 Eines der ärmsten Bundesländer mit der wenigsten Wertschöpfung lebt heute im wesentlichen von seiner Natur, seiner Küste und von dem eigenwilligen, natürlichen Charme seiner Bewohner.

Touristikförderung und vor allem Werbung  noch und nöcher auf allen nur möglichen Kanälen wäre da angebracht. Vielleicht sogar kostenlos zu bekommen - wie bei den sogenannten "neuen Medien"?  Die rot-schwarze Landesregierung hat allerdings schon im Oktober mitgeteilt, dass sie auf Auftritte in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter verzichtet. Sie sieht in diesen Plattformen keinen größeren Nutzen, der den Einsatz des dafür erforderlichen Personals rechtfertigen würde.

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Reinhard Dankert (von mir geschätztes Alter auf der Grundlage seiner Äußerungen: 87 Jahre) begrüßte diesen Verzicht der Landesregierung ausdrücklich: „Nicht nur die Landesregierung, sondern alle öffentlichen Stellen sollten sich ihrer Vorbildwirkung bewusst sein und nicht dazu verleiten, datenschutzrechtlich fragwürdige Angebote zu nutzen.“ Bereits vor drei Jahren hatte Dankert alle öffentlichen Stellen des Landes aufgefordert, auf die Nutzung sozialer Netzwerke zu verzichten, weil diese Plattformen nicht mit deutschen und europäischen Datenschutzstandards in Einklang stehen. "Was ich nicht verstehe, wird verboten ! " könnte das Lebensmotto dieses Beamten sein.

Ein echter Mecklenburger, der Dichter und Sprachlehrer John Brinckmann (1814-1870) hatte im Vormärz der 1848er Revolution - allerdings unter Pseudonym - Lieder und Gedichte geschrieben, in denen er das verschlafene Mecklenburg verspottete:

"Du schliefst, Land Mecklenburg, in sel'ger Ruh, 
bisher den süßen Schlummer der Gerechten. 
Und stoisch ernst, laut hörbar schnarchtest du  
gleich deinen besten, derbsten Ackerknechten. 

Und wenn der Zeitsturm gell vorüberfuhr, 
da schnarchtest du ein wenig lauter nur." 

Es ändert sich wirklich wenig in Deutschland. Solange wir immer und immer den Amtsschimmel  gewähren lassen.

Was ist die Moral von der Geschicht'? Nun, es gibt mehrere:  Dickfällige Beamte besonders in Meck-Pomm haben noch immer nicht gelernt, dass die genannten sozialen Medien niemanden zum Herausgeben seiner intimsten Geheimnisse zwingen.  Facebook und Twitter, das Internet allgemein,  sind nichts anderes als Anschlagsäulen, die Buschtrommeln, das Signalfeuer, die Läufer des Sultans, der Telegraph, Briefpost, Faxgerät und Telefon zu ihren Hochzeiten. Alle diese Nachrichtenmittel wurden und werden abgehört, mitgelesen, abgeschnorchelt. Vorsicht war und ist daher immer angesagt. Auch die Schweriner Landesregierung von Edwin Sellerie (oder so) muss ihre vertraulichen Verschlußsachen nicht bei Gesichtsbuch online stellen. Was anderes wären Reklame für Touristikangebote oder  Möglichkeiten zur Wirtschaftsförderung oder ähnliches im chronisch unterentwickelten Bundesland Meck-Pomm. Und wenn man nur einen Newsletter der Landesregierung herausgeben würde!?

Dass man wie immer ganz ordinär Geld und Personal sparen will und sich dafür alberner, verquaster Ausreden bedient, ist die zweite Erkenntnis. Und die dritte? Hätte der Herr Litfass heute oder morgen seine gleichnamige Säule erfunden - die Datenschützer (und ihre kurzsichtigen Auftraggeber in den Amtsstuben) würden sie umgehend verbieten...






Samstag, 15. November 2014

Das Allerletzte. Diesmal von Panzer-Uschi.


Soldatengrab (Martin Jäger  / pixelio.de)
Die allerletzte Werbung aus dem Hause der Bundesflinten-Uschi von der Leine (gelassen) durfte ich gestern auf der BAB 24 schön bunt an der Plane eines Bundeswehr- LKW bewundern:

"BUNDESWEHR. KARRIERE MIT ZUKUNFT."

Und während man sich sonst schon mal über irreführende Werbung ärgern muss, stimmt diese hier hundertprozentig. Wie man sich auf dem Foto  rechts oben überzeugen kann...

Mittwoch, 12. November 2014

Wieder was vom ollen Franzosen

Fehler ! Programm neu installieren !
"Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind." meinte François VI. de La Rochefoucauld (* 15. September 1613 in Paris; † 17. März 1680 ebenda) schon vor über 350 Jahren.  
La Rochefoucauld war ein französischer Adeliger, Militär und Literat. Mit seinen aphoristischen Texten gilt er als der älteste der französischen Moralisten.
 
Vor allem erklärt sich dadurch, dass eine Gesellschaft mit vielen Fehlern notwendig auch Machthaber mit vielen Fehlern hervorbringen muss. Und wir in Deutschland wählen die dann auch immer wieder...

Impressum und V.i.S.d.P.

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...