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Mittwoch, 21. Januar 2026

Grönland oder Globaliserung - in einfachen Worten

Vor 35 Jahren hatte das Ende der Geschichte endlich angefangen: Der Kapitalismus hatte unwiderruflich über das Böse in der Welt - sprich: den Kommunismus- gesiegt, himmlische Zeiten brachen an. Unsere Konzerne verlagerten Produktion, Patente und Knowhow in den Osten. Man erzählte uns, dass das vor allem deshalb geschah, weil man die chinesischen/indischen/indonesischen Reisbauern aus ihren Erdhütten herausholen wolle. Aus reiner Menschenfreundlichkeit. Eben jener Menschenfreundlichkeit, mit der man uns, die Bewohner der vorgeblich sozialistischen Länder, 40 Jahre lang überzogen hatte und die sich vor allem in Sabotage, der gezielten Abwerbung von Ärzten und anderen Fachkräften, in unzähligen Boykotten und Handelsperren wie z.B. der Comecon-Liste manifestierten. 

Letzten Endes ging es auch bei der Globalisierung nur um den Profit. Die Kapitalisten verkauften ihren Feinden auch noch den Strick, an dem diese sie - die Globalisten - aufhängen wollten. Und man trug ihnen - den Feinden - freiwillig alles an. So kam es dann unter anderem dazu, dass China inzwischen mehr als 60% der in Deutschland benötigten Medikamente herstellt. Alle Stoffe für OP-Kittel und Abdecktücher werden in Indien hergestellt. "Nit mööööööglich!" würde da der Clown Grock ausrufen und sich an den Kopf fassen. Und das sind nur zwei Beispiele!

Grönland - Creative Commons
Wie sich eine derart beschränkte, ausschließlich profitorientierte  Wirtschafts"strategie" auswirkt, haben wir während der Coronaseuche ertragen müssen. Und plötzlich stellen wir außerdem fest, dass der böse Feind gar nicht tot ist. Er sitzt in China, bei den Kommunisten, die in Wirklichkeit auch nur primitive Imperialisten sind. Bei den Chinesen, denen wir freiwillig unsere in Stuttgart, Wolfsburg, Köln und Ingolstadt abmontierten Fließbänder hingestellt haben und die damit jetzt bessere Elektroautos bauen als unsere Automobilkonzerne. Chinesische E-Autos, deren Absatz wir laut Willen des Merz mit 6000 Teuro fördern. Schlau, nich´? 

Und er bedroht uns, der Chinese, in dem er die Seidenstraße baut und seine Handelsflotten über die Nordwestpassage an Grönland vorbei nach Westeuropa schickt. Und nun kommen Donny und die NATO ins Spiel. Zwischen den ganzen Handelsschiffen werden sich nämlich sicherlich auch viele chinesische U-Boote verbergen, denn die Chinesen gönnen uns unseren Wohlstand nicht, den wir gerade abbauen, weil wir uns gegen sie (und Putin) verteidigen müssen. Also muss der Donny uns schützen und uns in den NATO-Ländern zwingen,wenigstens fünf Prozent unseres BIPs für US-amerikanische Waffen auszugeben und ihm Grönland auszuhändigen.

Alles begann mit der Globalisierung. Wenn ich es mir richtig überlege, waren die DDR-Politiker wohl doch nicht so doof. Den ganzen Mist hätten auch Honecker und Co. hingekriegt. Sie haben nur zu früh aufgegeben ...   

Dienstag, 20. Januar 2026

Der Wiener Kongress

Der Wiener Kongress (1814-1815) war ein europaweiter Friedenskongress nach den Napoleonischen Kriegen, der die politische Landkarte Europas neu ordnete, um die alte monarchische Ordnung (Restauration) wiederherzustellen, Legitimität und Solidarität der Herrscher zu sichern und ein Mächtegleichgewicht zu schaffen, was zur Gründung des Deutschen Bundes führte. Unter der Leitung Metternichs legten die Großmächte (Österreich, Russland, Großbritannien, Preußen, Frankreich) neue Grenzen fest und etablierten Prinzipien wie Legitimität und Restauration, um zukünftige Revolutionen zu verhindern und Stabilität zu gewährleisten, auch wenn er als "tanzender Kongress" für seinen prunkvollen Rahmen bekannt wurde.


Beschäftigt man sich etwas näher mit dieser Veranstaltung, die alles in allem nur ein dreiviertel Jahr dauerte, springen einem direkt die Ähnlichkeit mit der Jetztzeit ins Auge.

Feste, Liebesaffären, Skandale: auf vergleichbaren Tagungen heutzutage wird bei der Ankunft jedes einzelnen Herrschers ausgiebig informiert, wo er wohnt, welche Roben die Damen tragen, ob die begleitende Dame eventuell ein umgebauter Mann ist. Auch wieviele Damen des horizontalen Gewerbes zusätzlich anreisen müssen.  Beispielsweise nach Davos in die prüde Schweiz.

Der Umfang aller in den Medien breitgetretenen Belanglosigkeiten beweist, dass die Journalisten in Wirklichkeit gar nicht wissen, was vorgeht. Der einzige Unterschied zu damals sind die elektronischen Medien, die uns zusätzlich zu den Gazetten heute mit allerlei breitgetretenen Quark aus der Sudelküche der Mächtigen versorgen - so ist uns überhaupt noch interessiert. Ob Münchner Sicherheitskonferenz, das Treffen der vermeintlich Mächtigen in Davos ( ja, auch Annalena und der Robert durften mal daran teilnehmen, bevor zumindest Annalena sich zur Weltregierung berufen fühlen durfte und in New York ihren Hammer schwingt) - ignoriert sie, sie wissen schon lange nicht mehr, was sie tun. Wußten sie es jemals? 

Eine (wie man heute sagen würde) Hatespeech aus Volkes Mund dieser Zeit habe ich noch:

"Der Zar von Russland liebt für alle,
der König von Preußen denkt für alle,
der König von Dänemark spricht für alle,
der König von Bayern trinkt für alle,
der König von Württemberg frisst für alle,
und der Kaiser von Österreich zahlt für alle." (1)

Einige Dinge ändern sich nie, sie verschieben sich höchstens. Zum Beispiel von Württemberg zum neunmal"klugen" Wurstfresser nach Bayern. Und der Zahlmeister (mit geborgtem Geld) sitzt heute in Berlin.

Übrig bleibt bis in alle Ewigkeit Volkes Witz, heute gemeinhin Fakenews und Hatespeech genannt.  Aber wenn man dann das bissige Bonmot aus der Gegenwart vom Unterschied zwischen den USA und einem Becher Joghurt berücksichtigt*, merkt man dann doch, dass sich mit dem Donny die Schwerpunkte etwas verschoben haben ...



* Auflösung:  Wenn man einen Becher Joghurt 200 Jahre lang in  Ruhe lässt, entwickelt sich eine Kultur.

(1) zitiert nach Sabine Ebert: 1815 Blut und Frieden, Knaur 2015
 

Donnerstag, 15. Januar 2026

Donny Knopf und die wilde Dreizehn oder mit der Bumswehr im Eis

 "Hitlergrüße, Drogen, Mobbing: Bundeswehr schmeißt Fallschirmjäger raus. Nach monatelangen Ermittlungen hat die Bundeswehr mehrere Fallschirmjäger wegen mutmaßlicher Fälle von Rechtsextremismus, sexualisiertem Fehlverhalten und Drogenmissbrauch entlassen. Gegen insgesamt 55 Beschuldigte des Fallschirmjägerregiments 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken wird ermittelt, wie eine Sprecherin des Heeres der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Bei 19 Beschuldigten wurde die Entlassung eingeleitet. In drei Fällen ist diese bereits erfolgt.“ So die Frankfurter Rundschau gestern.

Alexander Hauk / alexander-hauk. de
 Laut FAZ geht es um mehr als 200 einzelne Delikte. Umgerechnet auf die normale Regimentsstärke sind das fast genau 10 Prozent. Unter Berufung auf Regimentsinsider berichtet die Zeitung von „Hitlergrüßen und einer angeblichen Nazi-Party“ sowie einer „rechtsextremen, offen antisemitischen Clique“ im Regiment. Frauen in der Truppe seien mit Exhibitionismus, Pornowitzen und Vergewaltigungsfantasien konfrontiert worden. Ausgelöst wurden die Untersuchungen durch mehrere Eingaben von Soldatinnen des Regiments an den Wehrbeauftragten des Bundestages im Juni.

Was für Super-Werbung für die Wehrpflicht! Wäre ich Sittenstrolch und/oder Neonazi - nichts wie hin! Dazu passt, dass Flunkerfritze jetzt 13 Soldathicksinnen (bei dem Klima dort werden die wohl kaum mal vor die Tür gehen) nach Grönland schicken will. Augsburger Puppenkiste as its best! Fehlt nur noch das Urmel, das ja bekanntlich damals als Ei wohlkonserviert  im Eis gefunden wurde.

Für Angehörige der flotten Bumswehr gibt es bekanntlich neben der ideellen Konservierung der Jahrgänge 1933 bis 1945 nur zwei Vorteile im ewigen Eis: Erstens kann man nach dem Saunagang mit den Kameradinnen zu jeder Jahreszeit nackig in den erfrischenden Schnee hüpfen. Es ist kein Geheimnis, dass schon Temperaturen unter 10 °C - nun, sagen wir - beruhigende Wirkungen auf gewisse Ständer haben. Womit ich nicht die Ständer für gewisse Handfeuerwaffen meine. Aber das ufert jetzt etwas aus. 

Zweitens knistert das Jahrtausende alte Gletschereis immer so schön im Whiskyglas. Ob allerdings die Tamponautomaten dort an der Westfront vor dem US-Stützpunkt Thule nicht regelmäßig einfrieren, werden wir wohl erst nach mehreren Eingaben von Soldatinnen der bunten Bumswehr erfahren...

Mittwoch, 14. Januar 2026

213 Jahre Vertrag von Kalisch

 Eine "krumme" Jahreszahl? Nichts wäre heute aktueller, wenn nicht total verblödete Gestalten dieses Land beherrschen würden: Der Vertrag von Kalisch vom 28. Februar 1813 zwischen Preußen und Russland schuf die diplomatische Voraussetzung für den Beginn der Befreiungskriege, die zum Ende der Herrschaft Napoleons führen sollten. Preußen wechselte auf die Seite Russlands nach Napoleons gescheitertem Russlandfeldzug im Jahr zuvor.

Dem Bündnis vorausgegangen war die Konvention von Tauroggen, mit der am 30. Dezember 1812 der Kriegszustand zwischen Preußen und Russland beendet wurde. In einem Rescript an seinen Unterhändler Paulucci hatte Zar Alexander I. bereits am 6.jul. / 18. Dezember/greg. seine Absicht geäußert, ein Bündnis mit Preußen gegen Frankreich eingehen zu wollen.

Im russischen Hauptquartier in Kalisch, im von Russland eroberten Herzogtum Warschau, schlossen Preußen und Russland einen Friedens-, Freundschafts- und Bündnisvertrag. Preußen beendete öffentlich das ihm im Mai 1812 von Napoleon aufgezwungene Bündnis gegen Russland. Auf Seiten Preußens überbrachte Oberst Karl Friedrich von dem Knesebeck – er stieg kurz danach zum Generaladjutanten des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. auf – den preußischen Entwurf. Dieser sah die Wiederherstellung Preußens in den Grenzen von 1806 sowie weiteren Gebietszuwachs für Preußen im norddeutschen Raum vor. Aus Kalisch berichtete in militärischen Angelegenheiten an die preußische Regierung der Generalmajor Gerhard von Scharnhorst.

Der dann maßgebliche russische Vorschlag wurde wesentlich von dem in Russland im Exil am Zarenhof wirkenden Freiherrn vom Stein mitbestimmt. Dieser garantierte in zwei geheimen Artikeln die Wiederherstellung Preußens in den „statistischen, geographischen und finanziellen“ Verhältnissen von 1806 sowie territoriale Abrundungen. Preußen musste auf das Territorium des Herzogtums Warschau verzichten. Eine Verbindung zwischen dem „alten“ Preußen und Schlesien wurde jedoch zugestanden – gemeint war dabei nicht die schon bestehende Verbindung über Pommern und die Neumark, sondern die Abtretung eines Teils von Großpolen, nämlich des späteren Großherzogtums Posen. Auch sollte Preußen seine Besitzungen in Norddeutschland mit Ausnahme des früheren Kurfürstentums Hannover zurückerhalten. Der Wiener Kongress orientierte sich im Prinzip im Jahre 1815 an diesen territorialen Vorgaben.

Russland verpflichtete sich, gegen Frankreich eine Armee von 150.000 Mann aufzustellen. Preußen sagte 80.000 Mann zu. Der Vertrag wurde am 27. Februar 1813 in Breslau und einen Tag später in Kalisch endgültig unterzeichnet. Preußen erklärte am 16. März 1813 Frankreich den Krieg. (Wikipedia) 

 

Setze EU, NATO und Trump für Napoleon und statt Befreiungskriege Illusion ...

Dienstag, 13. Januar 2026

"Die SPD fordert..."

Schon hier bei dieser Schlagzeile muss man als gelernter DDR-Bürger nicht weiterlesen,  denn das Dejavu kann nicht größer und vor allem schmerzhafter sein.  Diesmal haben die Genossen die Lebensmittelpreise als Profilierungsmethode entdeckt: 

  • "Knietief im Dispo", so die Realität sehr vieler Bürger im Land. Immer mehr Menschen sind "Knapp bei Kasse", müssen sich sehr genau überlegen, welche Lebensmittel der schwindende Kontostand ab Monatsmitte noch finanziert.

    Eine Lösung muss her, dachte sich die Regierungspartei SPD, im letzten Jahrhundert sich selbst deklarierende "Arbeiterpartei" für "die kleinen Leute". Die ARD-Tagesschau titelt unterstützend:

    "Vorbild Griechenland - SPD will gegen hohe Lebensmittelpreise vorgehen"

    Dies jedoch nicht über einfach umzusetzende bürgerfreundlichere Politik, der Umleitung der "Sondervermögen" (frisch gekürtes Unwort des Jahres 2026) in Milliardenhöhe rein zum Wohle der Menschen im Land, nein, die Supermarkt-Handelsketten sollen es richten, wenn sie denn mitspielen sollten. Dazu erklärt die "Bild" ihren Lesern:

    "Teure Lebensmittel machen vielen Deutschen Sorgen. Die SPD will den hohen Preisen jetzt mit einem 'Deutschland-Korb' in den Supermärkten begegnen. Die Sozialdemokraten planen, Handelsketten mit einem Aktionsprogramm auf freiwilliger Basis für die Idee zu gewinnen." 

    Die dem Springer-Verlag zugehörige Welt-Zeitung erkennt "einen griffigen Namen". Ziel eines solchen "Deutschland-Korbs" sei laut SPD-Plan "eine schnelle, spürbare Entlastung der Verbraucher und die Sicherstellung einer bezahlbaren Grundversorgung für alle".

    Warum nach dem "Vorbild Griechenland"? GEZ-Zahler lernen:

    "Handelsketten sollen Grundnahrungsmittel, die in Deutschland hergestellt werden, freiwillig günstiger anbieten. Vorbild hierfür ist Griechenland. Dort hatte sich die Regierung vor einigen Jahren mit dem Supermarktverband darauf geeinigt, die Preise von mehr als 2.000 Produkten zu senken und in der Folge den sogenannten Haushaltskorb eingeführt." 


    Also jenes Land, das ausgehend einer "EU-Troika-Zerstörungspolitik" unter maßgeblicher deutscher Führung vor rund 20 Jahren die größte griechische Staatsschuldenkrise durchleben musste, mit Folgen bis in die Gegenwart.

    Die nüchternen Realitäten in Deutschland lauten nach jüngster "Ampel-GroKo"-Demontagepolitik:

    "Ob Obst, Schokolade oder Hackfleisch, die Preise für einige Lebensmittel sind in Deutschland extrem gestiegen – seit 2020 um mehr als 35 Prozent, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen."

  • Drohen jetzt Bezugsscheine, Lebensmittelkarten oder muss man sich bei Bezug eines Brötchens im örtlichen ALDI oder REWE in eine Liste eintragen lassen und - wenn das eigene Kontingent im Haushaltskorb erschöpft ist - den Schwarzmarkt aufsuchen  ? Wo werden - trotz des vollmundig durch Theo Lingen Phillip Amthor betriebenen Bürokratieabbaus - die neue Staatliche Plankommission oder das neue Amt für Preise angesiedelt sein? Denn die Kartoffeln, Brote, das Bier und die Wiener Würstchen müssen natürlich zunächst bedarfsgerecht erfasst, bilanziert und verteilt werden. Und wer soll sonst die Einhaltung der im Bundestag festgelegten Preise kontrollieren wenn nicht o.g. Amt? Schade ist nur, dass der letzte Vorsitzende der SPK, der Staatlichen Plankommission der DDR, verschieden ist. Gerhard Schürers gemäßigte Opposition gegen Erich Honeckers Wirtschaft- und Sozialpolitik könnte sonst fröhliche Urständ feiern. 


  • Schade ist allerdings vor allem, daß kompetente Volkswirtschaftler und Ökonomen in den  letzten Jahren der DDR zunehmend Zweifel an den durch die SED eisern konstant gehaltenen niedrigen Preisen äußerten, die ursächlich für schlechte Qualität, fehlende Neuentwicklungen und vermehrte Verschwendung z.B. als Tierfutter bzw. de
    n  Verderb von Grundnahrungsmitteln verantwortlich waren. Aber wie schon Genosse Honecker seinen SPD- Genossen aus dem Grabe zurief: Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs' noch Esel auf. Im Gegenteil. Im Moment werden die Ochsen und Esel immer mehr ...


Montag, 12. Januar 2026

Der Donny dreht auf

Ludwig van  Beethoven, der seine 3. Sinfonie, die spätere "Eroica", ursprünglich dem Revolutionsgeneral  Napoleon Bonaparte widmete, hatte das Deckblatt der Komposition mit der Widmung aus Enttäuschung über Napoleon, der sich 1804 selbst zum Kaiser krönte, mit den Worten „Ist der auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize frönen; er wird sich nun höher, wie alle Anderen stellen, ein Tyrann werden!“ zerrissen. Von diesem Tage an war der korsische Emporkömmling und Massenmörder Napoleon Bonaparte für den großen Beethoven eine persona non grata.

Nun bin  ich weder Beethoven, noch ist Donny Trump ein Napoleon - auch wenn er es wahrscheinlich von sich glaubt. Auch habe ich nicht sämtliche Posts über ihn zerrissen, anfangs machte es durchaus Spaß, ihm dabei zuzusehen, wie er reihenweise unsere europäischen Großkotze und Großkotzerinnen in ihrer Einfalt und öffentlichen Menschenverachtung vorführte. Die Aussagen von Beethoven über einen Verbrecher, dem nur mit größten Anstrengungen ganz Europas Einhalt geboten werden konnte, passen allerdings hundertprozentig auf einen verrückten Ami, dem Völkerrecht und ähnliche Hemmnisse völlig am Hintern vorbei gehen. 

Hans David Ludwig Yorck von Wartenburg


Nun, wie gesagt, unsere Politikverbrecher sind leider nicht besser - auch wenn sie sich manchmal gegen die Taten und Ansichten des Trumpels aussprechen. Hochrüstung, Aggression nach innen und nach außen, Sozialabbau, Wirtschaftskrise, Stellenabbau, Inflation, Steuererhöhungen, Provokationen und dumme, selbstgewisse Bevormundung eigentlich dringend benötigter Partner und ansonsten völliges Versagen in der Innenpolitik - klingt wie die Tätigkeitsmerkmale unseres Bundesaußenkanzlers, der nicht mehr so genannt werden möchte. 

BTW: War der eigentlich seit dem 2. Januar 2026 schon einmal an seinem Schreibtisch im Bundeskanzleramt? Wenn nicht: Wann wird der Bundestag ihm endlich eine Stechuhr verordnen? Mit dem und seiner Blockpartei-Truppe aus Nichtskönnern schaffen wir es jedenfalls nicht. 

Wer hilft uns aus der Bredouille? Ein zweiter Yorck von Wartenburg ? Steht die Mühle von Tauroggen noch? Ich habe "die Russen" als durchaus lustige, humorvolle und gutmütige Menschen kennen gelernt. Man darf sie nur nicht ärgern. 

Sauerländer kenne ich glücklicherweise nur einen und den kann ich nicht leiden ...

 

Sonntag, 11. Januar 2026

Hallo Elli !

 "Elli" war das neueste Schreckgespenst der Meteorologen und der übergeschnappten Klimaforscher. Ein sogenannter Blizzard. In vorauseilendem Gehorsam stellte die Deutsche Bahn zumindest in Norddeutschland den Verkehr ein, Katastrophenportale meldeten Katastrophen, regierende Bürgermeister packten schon mal ihre Tennisklamotten und es geschah ganz genau - NICHTS. Der Neuschnee war schon 3 Tage früher gefallen und uns blieb weiter nichts weiter übrig als ein Spaziergang in der Sonne. Endlich mal die vor Jahren gekaufte Pelzmütze ausgeführt. Und die war fast zu warm, weil auch der Putin nicht parieren wollte und den benötigten Ostwind wie das russische Öl und Gas typisch russisch-egoistisch für sich behielt. Ansonsten haben wir Winter.


Es ist uns gelungen, mit Elli ein kurzes Interview zu führen.  Wir haben versucht, die Frage zu klären, wie es mit der Klimakrise weiter gehen wird. Was passiert, wenn keiner mehr schulstreikt oder sich auf den Straßen anklebt? 

Elli hat uns versichert, dass die Klimaforscher  ganz genau wissen, wie es weiter geht, denn schließlich wären sie keine Meteorologen, deren Vorhersagen immer erst aus historischer Sicht einträfen. Nein, während Meteorologen uns heute über das Wetter von gestern aufklären, wissen Klimaforscher heute schon ganz genau, dass es im Jahre 2045 genau drei Grad mehr sein werden auf der Erde. Statt - 8,6 °C früh um 4:50 Uhr werden es also genau - 11,6 °C sein.

Danke, Elli.

Impressum und V.i.S.d.P.

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...